Zu viel investieren?

  • TW-Trainer , Günter
    Bezüglich Günters Glaubwürdigkeit habe ich aber überhaupt keine Bedenken. Ich glaube ihm weiterhin fast alles. Zweifel hätte ich erst, wenn er behaupten würde, dass morgen nicht wieder Freitag ist =)


    Micha ,


    schade, dass ich diesen Beitrag nicht erst morgen gelesen habe, dann hätte ich dir schon klar gemacht, dass morgen Samstag ist. :D


    hab aber kein Problem damit, wenn mir widersprechende Beiträge vorgehalten werden. entweder kann ich das richtigstellen
    oder auch dann dazu stehen. Möchte auch nicht abstreiten, dass hin und wieder was widersprüchlich klingt.
    Gleiche Sätze können in einem anderen Zusammenhang durchaus anders gewichtet werden.


    mit deinem Glauben solltest du aber sorgfältiger umgehen, solange er nicht bewiesen ist. aber dann wäre es wohl kein Glaube mehr
    sondern eine Tatsache.

  • Dani


    ich wollte Deinen Thread nicht abschweifen lassen. Mich bewegt das Thema auch öfter. Ich bin jetzt im siebten Jahr als Trainer noch immer damit beschäftigt, meine Linie zu finden in dem Spannungsfeld zwischen dem was ich glaube, anbieten zu können und andererseits dem, was die jeweilige Mannschaft und Umfeld bereit und fähig sind, "mitzugehen".

  • Micha   Dani


    ich glaube nicht, dass ihr mit diesem Problem alleine seit.


    die Gefahr mehr , also zuviel, zu investieren, sehe ich dabe grösser, als dass man zuwenig investiert.


    Von den eigenen Vorstellungen etwas zurückzufahren fiel mir immer schwer.


    trozdem gab es Zeiten, wo ich das einfach tun musste.


    bin dann hingegangen, hab mir meine Mannschaft mal genau angeschaut, überlegt auf welchem Niveu sie sich derzeit befinden, vor allem auf welchem Niveau sie vorraussichtlich später spielen werden, wenn sie dabei bleiben (das kann man etwas abschätzen, wenn man sich A, Jugend und Aktivenbereich anschaut).


    Hab mir dann überlegt was dazu dann für sie erforderlich ist, dies auch von mir zu leisten war, und dann etwas mehr als unbedingt notwenidg war durchgezogen. Einiges zuvor gemachte konnte ich streichen.


    Muss jedoch gestehen, dass ich das nur dann eingehalten hatte, wenn ich dazu gezwungen war, und bei bei vorhandenem
    Spielraum von meinen eigenen Vorgaben abgewischen.


    Das Gefühl, dass ich von mir aus nicht genug mitgeben konnte, hatte ich nur einmal als Aktiventrainer. da hab ich dann bereits nach einem Jahr die Konsequenz gezogen und mich vom Verein getrennt.


    Das Gefühl nicht genug zu vermitteln ist menschlich. Wer aber soweit ist, sich darüber Gedanken zu machen, von dem bin ich überzeugt, dass er genug vermitteln kann. das Problem ist das eher zuviel und nicht das zuwenig.


    Wenns zuwenig ist kommt schon irgendeine Rückmeldung. Kommt die bei euch? glaub ich nicht.

  • Ich hab mir das Ganze auch aufgrund eurer Antworten noch mal sehr gut durch den Kopf gehen lassen.


    Ich werde diese Saison nichts ändern, es ist auch mein Anspruch an mich selbst, immer der bestmöglichste Trainer zu sein. Danach werde ich die Mannschaft aber abgeben und mir eine außerhalb des Mädchenfußballs suchen. Vielleicht etwas höherklassig als bisher, wo das Engagement auch mehr Nutzen hat.


    TW-Trainer


    Deinen Beitrag kann ich wirklich zu einem Großteil unterschreiben. So ist es mir bisher nie aufgefallen, aber nachdem du es gesagt hast, wird es doch recht deutlich. Das ist auch nicht der Fußball, den ich trainieren möchte, um ehrlich zu sein.