Beiträge von siebener

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    da gehe ich mit, andre: wenn das zucht und ordnung meint, dann ist das bei mir auch so.
    ich nenne es bei mir nur respekt. es ist zwar mühsam aber es bringt was, ganz sicher.
    keine schimpfworte, ordentliche kleidung und die begrüßung der übungsleiter auf dem platz sogar per handschlag, auch andere teams des vereins, wenn man vorbeigeht ist standard inzwischen.
    auch bei uns sehen das andere trainer anders, aber ich habe durch diese form des miteinanders viel erreicht,
    so brauche ich die laute ansprache nur ganz selten und bekomme durch das miteinander inzwischen auch viel anerkennung von eltern anderer clubs,
    die das wiederum bei sich vermissen. so ist das nur ein teil des großen kosmos der erziehung, aber meinen bereich beackere ich...

    ey manne, mein zitat seinerzeit folgt dem beschriebenen prinzip, obwohl der fall seinerzeit mit der gefährlichen körperverletzung und unserer lauten musik und störung meines erachtens nicht vergleichbar ist.


    zero tolerance, ok, platzverweis bei der musik und ausschluss aus verein etc. bei der körperverletzung dito. aber nicht durchzusetzen mit dem basi sondern kommunikativ und von mir aus dann mit einem anruf bei den bullen. gibt es daraufhin einen angriff seitens des spielers auf den trainer oder betreuer sollte der sich natürlich im rahmen verteidigen dürfen und den angreifer auch festhalten können (was wiederum zu blutergüssen führen könnte, letztendlich aber nicht als aktion sondern reaktion erfolgte)


    nochmal. aktion und reaktion sind zwei folgende dinge und die aktion des trainers darf niemals körperlich sein. als selbstverteidigung steht dies sicher auf einem anderen blatt, letzlich aber nicht in der eingangsfrage.


    ansonsten, manne, machst du dir ja ganz schön mühe bei der analyse deiner diskussionspartner im forum, mein lieber scholli. sollte ich mein geschreibsel vorher auf die goldwaage legen müssen? ich hoffe nicht... :thumbup:

    @ manne


    "das ein geistig verwirrtes Kind ungestraft Hausfriedensbruch begehen darf.Was wäre denn passiert wenn das "Kind" zugeschlagen hätte."


    mmh, ich nehme mal an, das ist absichtlich völlig überzogen und hypothetisch, da du die beiden betreffenden personen nicht näher kennst.


    ich trainiere eine 96er c-jugend, das goldene zeitalter der pubertät mit allem was dazu gehört. ganz normale jungens, recht gemischt vom migrationshintergrund durch alle stadteile einer mittelgrossen deutschen grossstadt. respekt und autorität muss man sich erarbeiten und zwar nicht mit zucht und ordnung. da hat jeder sicherlich seine eigene art und weise und sein rezept, sonst würde es ja auch nicht funktionieren und man würde seine freizeit nicht dafür opfern.
    allerdings sollte dies rolle und macht, die man ja als trainer so hat dafür missbraucht werden, die jugend von heute entsprechend züchtigen zu dürfen. das geht gar nicht, und wenn das so ist, ist das falsch. ich kenne diese generäle, die sich auf dem platz ausleben (andre und seine schreienden trainer seien hier erwähnt und wie er richtig formulierte, ist selbst dies genau genommen bereits eine art von gewalt).


    übergriffe auf lehrer und gewalt im öffentlichen raum sind genauso offtopic wie mein entsprechender deklarierter vergleich mit der kath. kirche.
    hier geht es um die zeit auf den fußballplatz und kurz davor und danach.


    auch die sache der selbst verteidigung und die vermutung einer reaktion nach einem tätlichen angriff. das sind die dinge die nicht zum thema gehören, da es so nicht passiert ist. selbstverteidigung ist wiederum ein anderes ding, aber sie liegt nicht vor wenn einer nur laut stört, oder?


    vielleicht sollten wir mal abwarten wie sich eltern, ex-spieler, betroffener trainer und verein dann so verhalten wenn es tatsächlich zur anzeige sprich verhandlung kommt.


    im grunde genommen sind sich ja wohl alle einig, dass gewalt gegen kinder nicht geht, nur die interpretation der gewalt selbst ist sehr different bei den einzelnen. dabei muss es man es wohl bewenden lassen... :huh:

    "Und auch für eventuell kommende Fälle"...?


    Ist das rechsturteil nun ein freibrief? leute, leute,...


    und ich bleibe dabei, eine berührung oder festhalten gegen den willen ist ein übergriff und wenn spuren bleiben ist das misshandlung!
    das gibt es nicht in der jugendarbeit, darf es nicht geben.


    ist zwar offtopic und führt wahrscheinlich zu weit aber das was jetzt grad' mit in kath. kirche passiert, ist auch eine beispiellose vertuschung und verharmlosung der eigentliche tat: sexuelle nötigung und auch vergawaltigung. nur nimmt keiner diese begrifflichkeiten in den mund, spricht vielemehr von einzelnen misshandlungen. ziel ist es, durch verharmlosung eine institution zu schützen bzw. bestimmte würdenträger. um den bogen nun zu spannen meine ich, wir dürfen diese form der übergriffe nicht verharmlosen und sollten richtig und mutig von dem sprechen, was es war: einen übergriff gegenüber einem minderjährigen der zu sichtbaren verletzungen führte, sprich misshandlung. auch hier zählt nicht das faustrecht, er hat ja gestört und deshalb sind mir die nerven durchgegangen und überhaupt, achso, ne dann hast du ja recht gehabt. nein und nochmals nein, der trainer hat sich fehl verhalten und muss dies verantworten und sicherstellen, dass dies nie wieder passiert!

    hallo andre, sehr ausführlich dein statement.


    deine empfindungen teile ich soweit, auch die einlassung des kurzen vor seinem vater ist sicherlich so auch schon oft genug passiert.
    alles richtig, nur zu weit gefasst, denn es geht hier nicht um den zustand der jugend im allgemeinen und um ein vater sohn ding, sondern um eine ganz konkrete sache:


    ein jugendtrainer verursacht einen bluterguss bei einem ca. 14 jährigen jugendlichen weil er sich von diesem provoziert oder beleidigt fühlte.


    wenn man das alles dennoch verallgemeinert und einen rundumschlag machen würde hätte man überall wildwest, richtig? kein tragbarer zustand in unserer gesellschaft.
    man erinnere sich an die späten 60er mit dem ganzen langhaarigen respektlosen gesocks. die meisten von uns wären gar nicht geboren worden, hätten sich die damaligen "erwachsenen" auf die gute alte zeit berufen und in deren konsequenz gehandelt, nehme ich mal an. weitere ausführungen können wir uns sparen, und aus vielen dieser hippiebrüder sind doch mittlerweile ganz gute steuerzahler mit ebensolchen kindern geworden. was lernen wir daraus? anscheinend nicht viel, wenn wir gerade an diesem scheideweg sofort das recht auf die gute alte ohrfeige fordern. die jungs in den 70ern haben gegen ihre eltern protestiert und seitdem alles was protest heisst, für sich belegt. sie haben sozusagen das patentrecht darauf und besetzen bis heute wichtige positionen und meinungen, sowohl in kultur im speziellen als auch in der gesellschaft im allgemeinen. sie haben das alleinige definitionsrecht und ziehen die grenzen. und genau diese grenzen sind mittlerweile pseudoliberal so eng um unsere kinder gezogen, dass die kaum mehr atmen können. es gibt nichts mehr zu erkämpfen, weil diese seinerzeit so netten hippies alles vorgeben, was richtig und was falsch ist. das alte weiss und schwarz der wunderwirtschaftsjahre ist verschwunden und es herrscht ein sattes grau vor. wohin sollen die jugendlichen sich nun richten oder protestieren? was geht noch? umwelt, belegt und schrott. schule, wichtiger und umfassender als je zuvor, gleichzeitig unübersichtlich wie der schlimmste dschungel. arbeit, meist keine mehr da oder überwiegend nur für deutsche mit geringem verdienst selbst mit studium. kultur bekommen sie nur das geboten was bertelsmann zulässt und finanziert, egal durch welches medium. und im sport? da geben zumindest im fussek ebenfalls die funktionäre den ton an und regeln alles tot. überlegt doch mal, was passiert wenn ihr heute einen apfel vom baum pflückt? oder auf einer wiese spielt? geht gar nicht, ist nämlich einerseits diebstahl und andererseits hausfriedensbruch. alles recht überspitzt, gebe ich zu, aber überlegt doch mal. es soll die respektlosigkeit die uns vermehrt begegnet zwar nicht rechtfertigen, lediglich versuchen zu erklären.


    und wenn wir jetzt einen schritt zurücktreten sind wir wieder bei der situation aufm platz. und hier sage ich weiterhin, ohne die psychologie zu bemühen oder eine pädagogikcrashkurs absolviert zu haben, gewalt gegenüber anderen ist falsch. gewalt gegenüber schutzbefohlenen ist falsch. gewalt gegenüber kindern ist falsch. es gibt andere wege, die muss jeder für sich finden, wenn er dies will. die alte methode ist 2010 so falsch wie es die alte methode der braunen 1967 war! es gibt regeln und gesetze, sie zu befolgen sollten wir hinkriegen, tun wir es doch im strassenverkehr weitgehend auch.
    der rest sagt uns unsere eigene moral und ethik.

    aber er hat recht. selbst wenn sich die jugendlichen heutzutage mehr rausnehmen als früher,
    auch die pädagogik und psychologie schläft nicht und bietet hier gewisse mittel an.


    niemals, egal wie übel uns das aufstösst, dürfen wir gewalt anwenden! andernfalls sind wir in der jugendarbeit falsch!
    das alte "es hat uns früher auch nicht geschadet" oder "das hätten wir uns nicht erlaubt" darf nicht als entschuldigung dienen.
    wir rühmen uns modernes kindertraining anzubieten und gehen mit der zeit, warum fällt uns also hier nix anderes ein?


    wenn der verein aktiv wird, dann gegen beide parteien. er kann eine "misshandlung" durch einen trainer nicht einfach kommentarlos stehen lassen.
    der jugendliche, so er nichts auf dem platz zu suchen hat, erhält einen platzverweis und gut ist. kommt er wieder, laufen andere massnahmen ab.


    und zu der frage "hätte die polizei ihn am arm packen sollen", ja, natürlich. die sind dafür zuständig, so einfach ist das. womöglich hätten sie aber auch andere möglichkeiten im köcher gehabt.

    dumme sache, das ganze. bluterguß? naja, da muss man aber auch schon ordentlich zupacken, geht eigentlich gar nicht.
    das verhalten des jugendlichen ist das typische verhalten eines pubertierenden revoluzzer seines alters würde ich mal sagen. gepaart mit dem frust und großkotzertum kommt dies dabei raus.
    aber die reaktion ist zwar unter druck evtl. nachzuvollziehen aber niemals zu dulden. das darf einem erwachsenen trainer nicht passieren, never.
    stellt euch vor, unsere lehrer würden in dieser form reagieren? und die hätten grund ohne ende...
    sicherlich haben die eine andere und bessere ausbildung, aber die erfahrung und der gesunde menschenverstand des trainers sollte ebenfalls reichen, damit dies nicht passiert.
    fazit: ist zwar schlimm, ich kann aber die eltern verstehen.

    hey, andre.


    was der bauer nicht kennt, frißt er nicht oder was? das war mal anders früher bei dir...
    jetzt mache nicht nieder was andere tun nur weil es nicht in dein credo vom reinen laufen mit ball passt. werd' mal wieder entspannter, wir wollen dir ja nix böses... 8)


    das thema war ja, rundenlaufen. dann ging es drum überhaupt zu laufen ohne abll und letztendlich die these, dass man laufkorrekturen insbesondere ohne ball am besten vornehmen kann. deshalb sind die beiden themen hier verflochten.


    warum also ist ein laufstil wichtig und warum nicht? ganz einfach, weil man wie bei der fußballtechnik ja auch das optimum aus der physis eines spielers herausholen möchte oder nicht? wenn man schuß- oder pass techniken korrigiert, sollte man nicht das laufen vergessen. da läuft einer wie ne ente und ist der schnellste, ja sicher, da passt und schießt auch immer einer nur mit rechts, geht auch, trotzdem versuche ich ihm den linken fuss anzutrainieren. und wenn ich sehe, dass jemand beim laufen die füße nach aussen wirft oder beim sprinten lange statt kurze schritte macht, so versuche ich dies zu korrigieren und benötige dafür ein paar kurze einheiten auf kurzer distanz aber ohne ball. das derjenige überhaupt ein bewußtsein entwickelt und sich darauf mal konzentriert, auch mal ohne ball, erscheint mir wichtig und ich habe hiermit auch schon erfolge erzielt. so kann man den "wandstürmer" der diese position spielt, weil er nicht der schnellste ist, dennoch schneller machen. so steigert sich auch sein selbstbewußtsein, und ich sage euch, die jungens fahren auf sowas ab, wenn man es gut dosiert. ich nenne es finetuning und wird nicht an die große glocke gehängt, aber meine jungens fühlen sich "über den tellerrand" hinaus gefördert und gefordert.

    @ andre


    laufen in der f bis jungen d muss nicht sein, gebe ich zu. aber mal eine frage: wann machst du laufschule und wann korrigierst du laufstile, wenn sie nicht in ordnung sind? das geht doch nur ohne ball und bei einer entsprechenden beobachtung eines laufes zumindest über 20 meter ohne ball? wie machst du dies mit ball? und wie würdest du 20 kinder ohne cotrainer trainieren, die trotzdem in zwei gruppen eingeteilt werden, und in der in beiden immer das tempo hochgehalten werden muss, damit die kondi mit ball funzt?

    ist ja lustig! ich habe hier letzten herbst ordentlich einen mitgekriegt als ich mich erdreistete, zu erwähnen, ich biete für meine c ein "freiwilliges" lauftraining zusätzlich zu meinem normalen training an. das heißt, ausdauer, steigerungsläufe, treppen usw. aber auch laufschule und korrekturen beim laufstil. zudem quatschen und zusammenhalt fördern im wald, ausserhalb vom platz. fazit: zum oktober haben wir aufgehört damit, weil es dunkel wurde und diese bombenkondition hat bis ende februar gehalten. das hatte ich mir auch so ausgerechnet, wollte allerdings im januar mehr trainieren als ich durch die witterung konnte. ne halle haben wir nämlich nicht.
    jetzt stehe ich da, mit meinen 3 gegen 3 oder 4 gegen 4 mit ballhalten, passviereck und tschechenrolle, aber die puste, für die langen sprints in die räume nach der 60ten ist weg. das reicht also nicht. was tun? ich lasse nun zum aufwärmen zwei runden laufen, große, um dann zwei kleine runden auf dem halbfeld zu laufen mit sprints an der torseite von linie zu linie, 2 x vorwärts, 2 x rückwärts. danach werden die ballübungen vor allem im höchsten tempo gemacht, möglichst in zwei gruppen. das bringt es, und bei aller ballphilosophie die ichgerne unterstütze, 15% des trainings ohne ball, den macht auch bei aller betuerung der fc barca, ganz sicher.
    denn eines ist klar, wenn ich mit dem kopf permanent denke, dass ich den nächsten zweikampf oder lauf körperlich nicht schaffe, habe ich bei aller fertigkeit ein problem. wenn ich mir aber darüber keinen kopp mehr machen brauche, bin ich für alles andere viel offener und kreativer. und das passt auch schon in der c, oder?

    einen kollegen vorab zu informieren gehört zum guten ton, ganz einfach.


    und ein nachholspiel sollte in die eigene trainingszeit fallen, damit möglichst wenig andere teams davon betroffen sind. diese festlegung ist zwar durch den staffelleiter vorzunehmen, es wird aber eigentlich immer der wunsch des vereins berücksichtigt, der widerum bei diesen ansetzungen meist durch den jugendleiter vertreten ist. sollte es dennoch mal nicht möglich sein, an seinem eigenen trainingstag zu spielen, so könnte man ja sein trainingsplatzt mit den betroffenen teams für diesen tag tauschen.


    alles möglich, man muss nur wollen. und hierzu hilft nur kommunikation....

    steißtrommler? hab ich ja noch nie gehört... :thumbup:


    "1. nichts als teamfähig erweist, und nur auf sich selbst schaut
    2. völlig unzuverlässig zum Training, zum Spiel oder anderen Teamterminen erscheint
    3. immer völlig das Gegenteil von dem macht, was Du Dir als Trainer wünschst
    4. keine Fairness gegenüber Mitspielern. Gegenspielern, gegnerischen Trainern und Schiedsrichtern kennt
    5. keine Toleranz und somit auch Akzeptanz gegenüber anders aussehende, anders sprechende und anders denkende
    Menschen zeigt."


    hierzu gibt es zwei ansätze:
    1. du hast als trainer versagt und solltest dich hinterfragen
    2. das kind ist schwierig bzw. gar nicht einzugliedern, zumindest hast du die erfahrung gemacht.


    beides führt aber nur zu einem schluss: ein wechsel ist unbedingt ratsam, weil du kein standing beim kind und nichts erreicht hast,
    das kind nicht in dein team passt und mehr arbeit macht als sinn.
    woanders aber kommt es evtl. sowohl mit dem trainer als auch mit dem team besser klar.


    warum also solltest du es mit einer sperre bestrafen? eitelkeit etwa?

    @ clubfan


    mein spieler hat zur "3 wöchigen winterpause" über weihnachten gewechselt ist trotzdem bis zum 6. juni gesperrt. das ist klasse oder? im dezember wechseln und durch die sommerferien und pause dann wieder anfang september erste mal wieder spielen! ist es das was du willst? wohl kaum...

    habe gerade genauso einen fall: die trainer der abgegebenden mannschaft haben den spieler zwar rausgeschmissen aber auch für 6 monate gesperrt! das geht nicht, entweder rausschmiss und dann ist gut, weil man froh ist, dass er weg ist oder man ist sauer, dass das große talent beim rivalen spielt. aber sowas? trotzdem ist es möglich und die beiden gekränkten übungsleiter haben die macht, einem 14 jährigen die teilnahme am spielbetrieb zu verwehren.
    pikanterweise spielen wir nicht mal mehr gegen die und es geht um nix, weder um meisterschaft, leistungsklasse oder sonstwas. das ist reines machtgehabe, weil sie es können.


    Und das kotzt mich beim dfb an. alles regeln bis zum umfallen, aber dann ii anderen bereichen zb. den verbänden zugestehen, dass sie auf die winterpause verzichten können und kiddies bei minus 10 grad im januar spielen lassen (und uns natürlich auch) damit im fühjahr wenn die sonne scheint das alfredgedächtnis turnier zum 123ten mal ausgetragen werden kann...


    achtung andre, zum sammeln, zwei regeln oder bestimmungen die abgeschafft (oder eingeführt, wie man's sieht) werden müssen.


    - winterpause bindend für alle verbände mit einführung einer hallenrund


    - abschaffen der 6 monatigen sperren bei kinder und jugendlichen

    Du bekommst zwei antworten von mir:


    1. Rück zusammen, jetzt erst recht. Nimm es wie eine Verletzung, stärke die anderen und vor allem den Ersatz. Wie muss sich euer Ersatzkeeper fühlen, wenn ihr so reagiert? Gebt ihm das Vertrauen, keine Sprüche, stärkt ihm den Rücken. Fußball ist ein Teamsport und deshalb der einzelne auch ersetzbar. Wenn du das vermitteln kannst, sehe ich da keine Probleme.


    2. Genau das ist aber auch euer Problem, wie in deinen anderen Kommentaren auch zu erkennen. Wenn in dem Alter so hart reagiert wird, und das weißt du auch, gab es entweder Vorstrafen, Bewährung oder Verwarnungen. Aus dem nichts kommt so etwas nicht. Gesetze gelten für alle, und ohne ein Prophet zu sein, handelt es sich bei den Vergehen um schwere Gewalt oder Drogendeal. Beides hat zero tolerance! Wenn ihr also wieder hingeht und das ganze nicht versteht und wieder die underdogsch....e rauskramt, dann habt ihr nichts gelernt. Fußball ist auf dem Platz, das andere ist die Realität. Ihr könnt das nicht immer so eng verknüpfen, und wenn überhaupt, dann so, dass ihr endlich merkt, eure ewigen ausserfußballerischen Entgleisungen schaden eurem Team, eurem Verein und eurer erfolgreichen Art Fußball zu spielen. Und nicht umgekehrt.

    "weil wir etwas später noch ein sehr wichtiges Turnier hatten"


    naja, das sollte es doch in der g nicht geben, oder? :]


    ansonsten, nach den regeln, darf er ohne deine zustimmung weder bei einem anderen verein trainieren noch spielen. insbesondere der andere verein kann hier mit einer geldstrafe belegt werden, was ich persönlich aber nie machen würde. kurzes gespräch dort reicht völlig. ansonsten würde ich die eltern des jungen mal besprechen, deine sicht der dinge und die stimmung im team aufzeigen und bei fehlender übereinstimmung einen sofortigen wechsel nahe legen. du bist der trainer, und wenn du die rückendeckung deines vereins hast, sagst du auch wohin der hase läuft. einer muss halt das sagen haben, schleißlich hast du ja auch, wahrscheinlich ehrenamtlich, einen gewissen aufwand, der auch respektiert werden sollte.

    na ich denke schon, dass es die unangenehmen trainer beispiele auch im profifussball gibt, auch wenn sie da gerne als "fussballverrückte" verniedlicht werden. das gleiche gilt für fußballer, die dann als riesenposter in den zimmern unserer kinder hängen. aber das ist ein anderes thema...


    letztendlich glaube ich an eine bessere welt auch im fußball durch die eigendynamik eines neuen trainerbewußtseins, der über die fußballfelder dieser republik schwappen könnte. von weiteren regeln halte ich nix.


    du hast das thema handball genannt. aber ist dort die coachingzone nicht die ganze aussenlinie der eigenen hälfte? gibt es nicht schon längst ermahnungen an die trainer durch die schieris sich korrekt zu verhalten (zumindest bei uns ist das so) und sogar "platzverweise" auch ohne diese zonen? sagen wir nicht einerseits, kinder und jugendfußball sollte keine kopie der erwachsenen sein? haben wir nicht schon oft über die perversion von sperren bei vereinswechseln und überbordende bürokratie seitens der verbände gesprochen? warum also eine coachingzone? ich brauche sie nicht, vermisse sie auch nicht und halte sie weiterhin für übertrieben. :whistling:

    boa, so ernst heute?


    mal angenommen, ich hätte eine coaching zone, in der ich mich aufhalten müsste. das würde mich aber nicht davon abhalten auch weiterhin wie ein berserker meine kommandos übers feld zu brüllen. als "extremtrainer" könnte ich das natürlich, da drückt mich keiner so schnell weg, und es würde mein verhalten nicht ändern, eher verändern. was wäre also damit erreicht? aus meiner sicht nicht viel.


    brauchen wir nicht viel mehr ein verhalten ohne weitere regeln und bürokratie, das es uns zb. erlaubt oder auch dazu bringt zum gegnerischen trainer an der aussenlinie zu "schlendern" und ihn zu fragen was das das geschrei wohl sollte? glaube mir, die meisten, ausser die echten wahren krieger, fühlen sich ertappt und schränken sich hiernach ein. oder ein schwätzken mit den "gegenerischen" eltern, über schule, konfifahrt oder das wetter. hier sollte aber auch der stil des eigenen vereins und des teams und der elternschaft so bleiben wie er ist. die paar schwarze schaafe sollte man wohl aushalten können, das regelt sich dann meistens durch abmeldungen oder eben bewußten zuwendungen von selbst. so hat doch jeder was er braucht und bekommt.


    und dann sind wir wieder beim fairplay gedanken angekommen, der leider nicht aufgezwungen werden kann. wenn es im wording der trainer taktische fouls gibt, angstgegner, zerstörer, klatsche, grätschen, usw. gibt, bleibt viel zu ändern oder eben zu akzeptieren, je nachdem. wo fangen wir an, wo ist es zu ende? wird mein gegner durch eine verordnung dazu gezwungen mir nach dem spiel die hand zu geben obwohl er unerwartet verloren hat? wohl kaum, wäre aber eine logische folge regel.


    ich finde wir können schwarz und weiss aushalten und es muss nicht nur ein grau geben.

    hi andre


    na, ich will mich dann mal nicht lumpen lassen, obwohl ich im ersten moment doch gestutzt hatte. couching? was meint andre denn damit, verflucht, warum habe ich da keine couch stehen und in anderen clubs ist das wohl offensichtlich gang und gebe, vermutlich noch in vereinsfarben ....? :D:D:D


    ich bin bis einschließlich d-jugend gerne die aussenlinie rauf und runtergelaufen, zum teil, was dann immer weniger wurde, um konkrete anweisungen zu geben (kein joysticktrainer, sondern eher nach einer guten oder schlechten aktion erklärend), weil ich gerne nahe dran war, um alles besser zu sehen und weil ich das gefühl hatte, meine kinder durch mein "aktives" coaching besser zu unterstützen. jetzt in der c nutze ich den freiraum aber auch oft, um mit dem gegnerischen coach ein paar worte zu wechseln über dies und das, während das spiel recht unbeeinflusst von mir so dahin läuft. so denke ich, reguliert sich der radius im laufe der zeit von ganz allein, ganz nach vorgaben vom überschwenglichen lob in der f bis zum unbeeinflussten spiel jetzt in der c.


    ich gebe auch zu bedenken, dass eine regel mehr, gerade an der aussenlinie, auch wieder mehr beobachtung durch die schiries mit entsprechenden sanktionen nach sich ziehen müsste. das ist aber oft weder machbar, wenn zb. die eltern bis zur e die spiele pfeiffen, noch wünschenswert, da es ein zusätzliches konfliktpotential bietet. man sollte das spiel nicht komplizierter machen als es ist, denke ich, und würde weiterhin gerne auf eine solche regel verzichten.

    "Außerdem können diese Leute ihre Sache vormittags machen, da stören sie auch niemanden am Platz"


    was soll das? sind für dich 1 euro jobber so ekelhaft, dass man sie besser nicht sehen soll und ihre arbeit sollte im dunkeln stattfinden? das ist ekelhaft!


    eine putzfrau bekommt locker 8 euro, wenn man sie entsprechend ihrer leistung bezahlt. also sollte auch der platzwart ein entsprechendes gehalt bekommen, vielleicht auch in form einer günstigen oder kostenlosen unterkunft am oder im vereinsgelände.
    das problem ist nicht die motivation sondern die schlechten löhne allgemein. deutschland ist hier immerhin drittletzter aller industrieländer weltweit, so schlecht wird hier verdient. die gewerkschaften haben lange zeit tief und fest gepennt und am tisch der mächtigen gesessen, so dass solche äußerungen wie von hansel koch überhaupt möglich geworden sind. warum also sollte man diese leute nicht anständig bezahlen? ich persönlich hätte ein dickes problem damit, wenn dort wo ich meine freizeit verbringe, jemand schafft, der so wenig verdient....