na, ich habe lange überlegt, ob ich hier etwas schreiben sollte oder nicht. hatte auch gesteren einen langen text verfasst, wollte aber lieber noch mal drüber nachdenken.
so, hier also die kurzfassung:
nein, dieser spieler sollte lebenslang gesperrt werden und an einem normalen spielbetrieb nicht mehr teilnehmen dürfen. guter spieler hin oder her, er hat mit gestreckten fuss auf den kopf eines gegenspielers eingetreten, somit ist das für mich versuchter mord. hier handelt es sich nicht um einen schwerbewaffneten kriminellen, der seine familie bedrohte, sondern lediglich um einen gegenspieler, den er nun mal braucht, um sein fußballspiel ausüben zu können. gleiches gilt übrigens für die gleichsam immer wieder bedrohte spezies der schieris, die dies für ein paar euro fünfzig und fahrgeld auf sich nehmen diese gangstabanden zu pfeifen. nein, ich wünsche mir endlich zero tolerance für diese gewalttäter.
der trainer arbeitet ehrenvoll und verdient meinen respekt, aber nur als sozialarbeiter. als mitglied einer mannschaft, deren spieler regelmässig abgebrochen werden, disqualifiziert er sich aus meiner sicht völlig. er schreibt, er bekommt in seinem kiez den respekt, aber wofür? sicher nicht nur dafür, dass er den kids hilft, sondern auch dafür das er am wochenende den warmduschern aus dem bessern viertel den hintern versohlt. seid ehrlich, es ist so, ich weiss es, denn hier im ruhrpott ist das nicht anders. aber es ist falsch und sollte nicht geduldet werden.
und bei allem mitgefühl von den meisten von euch diesem möchtegern gangsta gegenüber mit migrationshintergrund und astreiner schlechter kindheit neben lupenreiner aussenseiter story, wer denkt an die gegenspieler, besser noch, um im slang zu bleiben, opfer? wer hilft diesem jungen, der sicher nicht mehr so unbeschwert, wenn überhaupt, fußball spielen wird, weil ihm bushido den schädel eingetreten hat. das ist das täter opfer prinzip in deutschland. all eyes on tupac, um die opfer geht es nie, ob schieries oder spieler. die ganz große nummer mit sympathie faktor bekommen immer die schläger, so ist das. und niemand kann mir als gegenersiches team mit kindern und eltern zusammen garantieren, dass dies nicht bei dem kleinsten takling, welches seine ehre verletzt, wieder passieren kann. weder der trainer, noch die mitspieler, am wenigsten der spieler selbst. un ein hobby unter ständiger gefahr der körperverletzung nur weil diese schläger integriert werden wollen, nein danke. das will ich nicht und fordere eindeutigere konsequenzen, als sie zur zeit vollzogen werden.
migrantenkinder sind längst nicht mehr in der minderheit, rein statistisch gesehen bekommen migrantenfamilien mehr kinder als alteingesessene deutsche. erzählt mir also nichts von aussenseiter und vor allem nicht von geringen chancen und so, denn die haben "normale deutsche" mädchen und frauen in deutschland trotz besseren schulabschlüssen auch. ich mag fremde kulturen als bestandteil unserer ruhrpottmultikuligesellschaft und möchte sie nicht missen, ich arbeite ehrenamtlich in diversen projekten diese dinge betreffend und betreue selbst ein team mit 5 nationalitäten, weiss also wie es gehen kann.
also, lange rede, kurzer sinn (es ist ja doch wieder mehr geworden als ich wollte), der spieler darf nie wieder fußball spielen. gewalt ist nicht tolerierbar und fehlende integration durch reine migranten oder kiez teams ein zusätzlicher grund. schwere kindheit und umstände dürfen keine entschuldigung sein, denn es geht hier um das hobby fußball.