da geh ich mit, auch in sachen frau ![]()
Beiträge von siebener
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respektlosigkeit und die reaktion darauf ist kein streit der positiven sinn ergibt.
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ok, dann also mein 1000stes posting hierfür:
TRPietro hat recht, blödsinn, wg sowas zu streiten.
hab auch erst kurz gezuckt als ich den text unseres fußballphilosophen gelesen habe, aber was solls.
ist halt der andre, und das mein ich ebenfalls mit einer gewissen hochachtung, auch wenn mir vieles nicht passt.
aber interessant zu lesen ist das immer. allein die mühe, mein lieber scholli...
in diesem zusammenhang sollten wir mal definieren, was ist ausbildung für uns, wieviel zeit brauchen wir dafür, ab wann endet diese usw.
und was ist training. ich denke, da haben wir alle genug zu schreiben und zu philosophieren, um uns nicht wieder gegenseitig an die köppe zu gehen.
hier hat jeder nämlich seine eigene sicht, und die kann ja gar nicht falsch sein, da es wohl hier keine allgemeingültige definition gibt. -
Grundsätzlich habe ich festgestellt, dass mehr training als üblich die kinder besser macht.
heisst, wenn sie zusätzlich auswahltraining haben, werd sie besser.
warum? weil das training da besser ist? nein, die anderen kinder sind dort besser und eine übung läuft dort reibungsloser.
ich habe häufiger versucht, diese übungen komplett mal bei meinem team durchzuziehen, gelingt aber nicht.
der grund ist einfach: pässe werden schlechter gespielt, es wird weniger zugehört, man verlangt mehr pause.
so schafft man höchstens 70 prozent des auswahltraining, allein durch mangelnde konzentretion und motivation.auch höherklassigere gegner machen die jungs besser. sie müssen mehr abrufen, gelingt das nicht, trainieren sie auch wieder ehrgeiziger.
eine trainierte finte, zb. eine bestimmte wende, braucht zig wiederholungen, damit sie in der richtigen situation automatisch abgerufen werden kann.
das kann ich beim training kaum erreichen und meine ab der d-jugend immer wieder trainierten wenden,
danach bis zur b-jugend immer mal wieder ein schwerpunkt im training,
werden erst jetzt, 4 jahre später, regelmässig angewendet. ist halt so, bei zweimal 90 minuten training.sie werden insgesamt besser im zusammenspiel, im taktischen bereich auf jeden fall, im spiel ohne ball, körperlich sowieso...
kann man das gelten lassen oder ist es eine "normale" entwicklung? -
"Entsprechend bediene ich als Fußballanimateuer das was Fun bereitet. Ich spiele mit einer gewissen Lockerheit den großen Fußball nach und das möglichst und wunschgemäß so, dass ich keinem dabei weh tue. Gruß und Danke"
genau so ist das, andre, der weg zur inneren zufriedenheit. ich bin dabei diesen seid anfang des jahres zu finden.
mein abstand wird größer, die gelassenheit wächst, ich lass den jungs einen größeren raum für ihre spiele,
fahre drills zurück und expandiere spielformen usw. sichtbar wird as zwar u.a. in mangelnder kondition
und, ob ihr das glaubt oder nicht, abnehmenden zusammenspiel, aber ich setze darauf, dass sie es merken
und entsprehend anderes training, zb. in der vorbereitung, einfordern. wenn sie es haben wollen, bekommen sie es,
wenn nicht, dann eben nicht, denn sie stehen auf dem platz, nicht ich. -
viele von uns bilden nicht aus sondern trainieren überwiegend.
ein kleiner feiner unterschied, oder? also ich trainiere bei zweimal die woche training nur.
weniger ausbildung, würde ich sagen, dazu fehlt die zeit.die jungs habe ich auch schon elendig lange und mittlerweile gelingt mir durch taktik und verständnis bei den spielern
ein ansehnliches spiel zu erzeugen. aber woher kommt das? interesse am fußball allgemein, ja, denke ich schon.
die körperlichen voraussetzungen durch andauerndes training? ja, auf jeden fall.
ausbildung? ich nehme mich nicht so wichtig um das zu behaupten.
wie denn, ohne hausaufgaben und einzeltraining? bei zweimal die woche training und in den ferien frei?finde ich aber auch überhaupt nicht wichtig, echt nicht!
seniorenfußball ist mit dem der junioren nicht zu vergleichen.
so bin ich mir sicher, dass ein fußball, wie ihn die U17 letztes jahr in mexiko gespielt hat,
von den dfb senioren absolut nicht machbar ist! den fußball, den eine austrainierte und gut geschulte B1 spielt
wird sie nie wieder spielen. davon bin ich überzeugt und meine beobachtung gibt mir recht.also, andre, geniesse die gegenwart und mach dir über die jungs im seniorenfußball keinen kopp.
das vergurken andere, nicht du, eigentlich sogar die meisten spieler selbst, denn so ist das leben:
verdammt vielfältig und fußball ist nur ein ganz kleiner teil davon
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welches alter?
ansonsten würde ich mein system durchspielen und es nicht dem gegner anpassen.
dies ist in der jugend oft unsinniges trainergeplänkel, es sei denn du hast eine leistungsstarke mannschaft, die zwei systeme gut spielen kann.
zusätzlich lasse ich immer nach vorne spielen, egal gegen wen, und bekämpfe egal welches system immer mit offensiven fußball.
in der verteidigung sollten eh 10 mann hinterm ball stehen, pärchenbildung mindestens, abwehrdreieck usw. -
ich persönlich finde alkoholwerbung in verbindung mit jugend und sport sowieso unterirdisch! geht gar nicht.
bei chips, cola und süssigkeiten sehe ich das etwas anders: alles in massen ist das schon ok.
liegt aber eher bei den eltern als bei den trainern. ich habe noch nie erlebt, dass ein kind cola oder süßigkieten zum training mitgebracht hat,
um sie währenddessen zu konsumieren ; ) ausnahme bei geburtstagen nach dem training.
und ich würde einen teufel tun, dies zu verbieten!
einen bolzplatz für kinder zu bauen wo ein bierlogo über allem prangt finde ich ätzend! -
tja, so ist das oder warum wirbt bitburger mit unserer nati und baut bolzplätze mit ihrem logo drauf?
da ist mir nutella und chips doch lieber als der alkohol... -
elternarbeit, so wie ich sie erlebt habe, so wie sie sich im laufe der zeit verändert:
in der f-jugend, da habe ich angefangen, waren wir letztendlich ein große familie. ein trainerteam, ca. 12 kinder, mädchen und jungens gemischt. ich habe die kinder trainiert, habe den eltern am elternabend dies und das erklärt, die eltern haben geholfen: beim fahren, beim aufräumen, beim umziehen usw. nebenher haben wir viel unternommen, weihnachtsfeiern gemeinsam durchgeführt, ferien gefüllt, geburtstage organisiert. die eltern haben mitgefiebert, mitgejubelt und gelitten, doch niemals hat mir einer oder eine reingeredet. nach dem training oder telefonisch gab es schonmal nachfragen und diskussionen über den stand der dinge bei den einzelnen kindern, doch immer harmonisch. selten haben die eltern mal reingerufen um "taktische" anweisungen zu geben. eine dieser anweisungen eines vaters hat dann direkt zu einem gegentor geführt, dass bis dahin als gutes beispiel fungierte. ist so dann auch nie wieder vorgekommen.
diese ganze geschichte war sehr anstrengend, hat mich ganz schön angefressen und meine freizeit pulverisiert. dies ist dann im laufe der kommenden jugenden eskaliert, die eltern sahen mich als unterhalter an, als entertainer, der ihre kinder betreut und stets für kleinste belange zu sprechen war, sozusagen zur unterhaltung der vielen hausfrauen. da habe ich zu spät eine grenze gezogen und es hat mich viel kraft gekostet, eine zu errichten: fussball ist auf und neben dem platz, sache von mir und des vereins. für alles andere war ich nicht mehr zuständig. wie die ausrichtung der weihnachtsfeier, sweatshirtbestellung etc.
geholfen hier bei hat eine durchmischung des teams durch migranten, die da ein andres konzept fahren. ihre kinder kommen und gehen selbständig, fragt man sie aber um hilfe, wie zb. fahren zu auswärtsspielen, sind sie am start. die deutschen eltern haben das erst nicht verstanden, wollten dies "folkloretruppe" dann auf einer weihnachtsfeier mal gerne betrachten. dies war allerdings auf wunsch der jungs in der c-jugend nur intern ohne eltern. das wars dann endgültig. die eltern haben es verstanden, begegnen mir weiterhin höflich und respektvoll, doch wird jetzt alles direkt zwischen mir und den jungs geregelt, ohne umweg eine eltern mail kette, die es nach in der d-jugend bis zum erbrechen gab. eltern die jeden furz mitdiskutieren wollten, aus reiner langeweile und neugelebter jugend durch ihre jungs.
vieles würde ich heute anders machen, gerade in der jungen teams. das hat mich zu sehr vereinnahmt und sogar meine ehe stand auf dem spiel. das würde ich heute proffessioneller machen. jetzt allerdings läuft alles prima in der b. die fronten sind geklärt.
ja, es sind oft fronten...
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Ich lass seid der D-jugend immer wieder die vier wenden und den übersteiger trainieren.
alles haben die jungs zigmal geübt, so dass sie auch mittlerweile im spiel gezeigt werden.
Tja, leider geht es da nicht ohne drill, so muss man diese finten immer wieder geschickt einbauen
und sie nicht ausschließlich trainieren.
Alle anderen trix bringen die jungs von allein, durch anschauung und ausprobieren.
dann sind sie eh die größten, wenns klappt
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boa andre, du bist aber auch manchmal...

ich finde diese auflistung sehr gut. für mich, als breitensport trainer, ist es stets wichtig über den tellerrand hinaus zu schauen.
mein englisch ist ganz ok, deshalb verstehe ich den text und die idee dahinter auch. wenn nur ein ganz klein bisken zu übertragen ist, hat es sich schon gelohnt.
gleiches gilt auch für das dfb-dogma: auch finde ich nur kleinigkeiten, die für mich wichtig sind, die aber mein team und die jungs weiterbringen.
so halte ich es mit allen texten über fußball, ob von trainingseinheiten des großen fc barcelona bis hin zu youtube videos der sportfreunde hassenichgesehen,
als intelligente breitensporttrainer hier im forum sind wir wohl in der lage nutzen aus solcher art texte zu ziehen ohne gleich einer sache hörig hinterzulaufen.danke für den link, germancoach.
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in der a-jugend sollten zwei ballkontakte reichen: annahme - spielen.
stellt dir passtore ins feld oder mach' zonen, sog. freie räume in die ecken,
in die gespielt werden soll ohne dass sie vorher betreten werden dürfen.
spiel mit neutralen, falls es krumme spielerzahlen sind.
spiel pressing mit 5 plus 5 gegen 5
usw.in diesen spielformen ist alles drin, was du brauchst.
laufen, passen, annahme, verschieben, doppelpass, abschirmen, zweikampf... alles!
damit kannst du wochenlang trainings gestalten ohne das es langweilig wird.
und das schärfste: es macht allen spass. -
letzlich ist es der druck der diese familien vorantreibt:
wenn ich nicht zum training komme, bin ich raus.
trainiere ich schlecht, bin ich raus.
spiele ich schlecht, bin ich raus.
störe ich das training, bin ich raus.
höre ich nicht zu, bin ich raus.
....krass? vlt., aber ich vermute, dass es so ist.
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finde ich auch interessant zu wissen, da ja noch 5 - 6 spieltage stattfinden...

ansonsten solltet ihr nur soviel trainieren, wie ihr auch anbieten könnt im laufe der saison.
was macht das für ein sinn, wenn ihr jetzt wunders wie vorbereitet in die relegation geht,
wo ihr gegen gleichaltrige und genauso "neue" jungens der absteiger bzw. aufsteiger spielt,
mglw. gewinnt, um dann aber nur noch zweimal trainieren könnt und jedes spiel am limit seid?das würde ich abwegen, denn diese liga ist schon oberkante und da sollte man nicht auf gedeih und verderb reingehen,
sondern nur, wenn man ganz seriös auch mal die chance hat, "mitspielen" zu können und nicht nur packungen bekommt.was sagt der verein, der jugendkoordinator, bzw. gibt es bei euch mit dieser liga generell erfahrungswerte?
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ich tendiere auch eher in richtung "mischen".
meine vermutung:
der trainer hat vlt. gemerkt, dass seine starken kinder auf das niveau der schwachen herabgezogen werden statt umgekehrt.
die lösung für ihn scheint klar zu sein, nämlich das zusammenwirken der starken zu fördern und die schwachen dafür zu "opfern".
das halte ich für absolut falsch und kurz gedacht! kann man vlt. in der b-jugend machen obwohl das selbst da abhängig von den vereinsambitionen ist.
in der altersklsse ist das fatal und völlig falsch! -
sag ihm. er soll sich gedulden, bis da spiel vorbei ist. dann kannst du ihm einerseits deine sicht der dinge erklären und zum anderen kommen und gehen alle spieler ja geimeinsam.
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soweit, so gut, hört sich eigentlich nicht schlecht an.
wenn du allerdings auf schnellen abschluss stehst, musst du die balleroberung früher starten.
bei deinem system sollte der ball vom fünfer mittelfeld erobert werden und nicht erst von der kette.
dann sollte es mit kurzpassspiel rasch nach vorne gehen, auch durch die mitte.wenn die abwehr hinten steht, zeig ihr welche möglichkeiten es gibt, den ball zu verteilen.
allein durch laufspiel ohne ball reissen die jungs lücken ohne ende. mach ihnen klar, dass der kollege ohne ball
das spiel macht und nicht immer der mit ball.lass pressing trainieren. zb. auf ball halten fünf plus fünf gegen fünf.
immer wieder, von mir aus auch die mannschaftsteile dabei zusammenlassen.spiele angriff gegen abwehr auf das große tor, wobei die abwehr kontertore hat an der mittellinie.
bau die ein schmales aber breites feld an der mittelinie, spiel sechs gegen sechs, wobei die abwehr den ball hat
und durch zwei hütchentore dribbeln muss. die stellste recht weit aussen auf.
bei ballbesitz der angreifer sofortiges umschalten durch spiel in den raum etc.als junger jahrgang ist das aber ok, wichtig wird es nächstes jahr sein.
und da können es deine jungs dann! -
moinsen
ich habe auch ein paar fragen:
zum spielverhalten:
welches system spielst du denn? raute, doppelsechs, mit einem oder zwei stürmer...?
was passiert wenn der innenverteidiger oder aussenverteidiger den ball erobert?
geht dein AV auf der seite wo der ball nach vorne getragen wird mit oder "klebt" er an der mittellinie?
welche aufgaben hat dein mittelfeld insbesondere der oder die sechser?
bevorzugst du ballbesitz oder schnellen abschluss?
kurzpässe oder lange bälle?zum training:
wie trainierst du die viererkette?
trainierst du schnelles umschalten, wenn ja wie?
trainierst du irgendeine form des pressings durch mittelfeld oder angriff?allgemein:
bist du junger oder alter jahrgang?
wie schätzt du die leistungsstärke deines teams ein?trainierst
