Ich möchte hier noch ein paar Beispiele anfügen, wie wir dieses Cool und Clean umseten:
- Unser Vereinsheim ist seit bestehen rauchfrei
- Solange das Trikot angezogen ist ist rauchen oder alkohol trinken untersagt
- In der Garderobe darf ab dieser Saison nach dem Spiel kein Alkohol mehr konsumiert werden (allfälliger Aufstieg ausgenommen =D)
- Vor dem Spiel werden in der Garderoben keine Aufputschmittel (z.B. RedBull (Koffeeingetränk)) geduldet
- In gegenwart der EIGENEN (nur für Trainer) Junioren darf auf dem Fussballplatz weder geraucht noch Alkohol konsumiert werden. Dies gilt überall und immer! Auch wenn der Trainer als Zuschauer irgenwo in ein Stadion geht.
Ich denke diese Einschränkungen sind für jeden ohne Probleme einzuhalten und ich hoffe, dass mit der Vorbildwirkung der Aktivteams auch die Junioren in eine gute Richtung geführt werden können.
Beiträge von fluegi11
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Unser Verein hat sich entschieden sämtliche Juniorenteams bei diesem Projekt zur Tabak-, Drogen- und Alkoholprävention mitmachen zu lassen.
Dieser Entscheide gibt zwar für die Trainer und den Projektleiter einiges an Arbeit (schon das erfassen des Teams auf der offiziellen Homepage hat ca 1.5 h in Anspruch genommen!!) aber wir sind alle von diesem Projekt überzeugt.
Schaud doch mal um was es genau geht auf: www.coolandclean.ch
Habt ihr in Deuschland ändliche Projekte und was haltet ihr von solchen Sachen? -
Ich denke, dass jeder gegen jeden die bessere Wahl ist.
Denn die Teams nehmen eine Anreise auf sich und erwarten dafür, dass sie fussballspielen dürfen. Wenn dann nur 1 Spiel stattfindet ist das viel zu wenig!
In unserem Verein nehmen wir grundsätzlich nur an Turnieren teil, wo mind 4-5 Spiele gegen verschiedene Gegner garantiert sind. -
Ich hatte selber als spieler eine solche Saison... wir hatten nach 11 Spielen ganze 2 Punkte!!!
Das erste Spiel der Saison haben wir in der 89 Minute gegen den späteren Aufsteiger mit 0-1 verloren... Dies gab dann diese Negativspirale...
Ich denke es braucht nur mal ein kleineres Erfolgserlebniss, um wider an die eigenen Fähigkeitne zu glauben... (Idee: Ein Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft wo gewonnen werden sollte, vielleicht aus dem eigenen Verein, anstatt ein Training). Jeder einzelen Spieler braucht sein Erfolgserlebniss...
Natürlich hat eine solche Negativserie auch Auswirkungen auf die Teamstimmung.. Versuche diese hoch zu halten indem du wie schon erwähnt mal was neben dem Platz mit den Jungs unternimms...
Manchmal ist es ein enorm schmaler grad zwischen Sieg und (Kanter-)Niederlage -
falls es nur um die Gruppeneinteilung geht, denke ich, dass die Trainer sehr genau einschätzen können, welche Kategorie für sie die richtige ist...
Bei uns in der Schweiz muss man vor der Saison diese Angaben beim Verband platzieren und dieser versucht allen Wünschen gerecht zu werden... klappt ganz gut! -
Im F-Bereich sollte die Ansprache sehr kurz sein, das sich die Kinder speziell vor einem Spiel kaum auf eine längere Dauer konzentrieren können.
Ich habe sie jeweils gerade vor dem Spiel gemacht und zwar auf dem Feld... Häufig im Tor (keine Ahnung warum, aber ich hielt das als geigneter Ort, da man ein bisschen abgegrenzt auf engem Raum zusammen ist.) Inhalte sind die Aufstellung. Fertig. Anschliessend nochwas mitivierendes Sagen, wie "Macht es, wie beim letzten Spiel"... oder so...
Ansonsten mit einezelnen Spielern separat kurz sprechen. So nach dem Motto "denke daran....":
- du kannst gut schiessen. Mache dies sehr oft.
- häufig zu passen
- etc...
Nicht sinnvoll finde ich:
- Einen Spieler für Standards zu bestimmen
- Irgendwas über Takik zu sagen... Das wird trainiert und im Spiel nichts neues gemacht.... -
Dazu gibt es hier im Forum bereits einige Vorschläge... einfach ein bisschen suchen!
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wir haben zur Zet eine solche Partnerschaft, um eine B-Jugend (Knaben) stellen zu können.
Unsere erste Mannschaft spielt zwei klassen höher als die des Partners. Dazu kommt, dass unser Verein viel professioneller geführt ist. (kleines Beispiel: unsere Faniontrainer sind fast an jedem Juniorenspiel der B-Jugend, die des Partners wurden noch nicht gesichtet...)
Die Trainer der B-Jugend sind je zur hälfte durch die beiden Vereine gestellt. Doch die Rolle ist klar unser Fanionstarspieler ist der klare Haupttrainer. Dies führte dazu, dass sich der andere Verein teilweise etwas zuwenig ernst genommen fühlte.
Auf die nächste Saison wird die nun siebenjährige Partnerschaft aufgelöst und beide Vereine versuchen ihre Teams separat zusammenzustellen. Dies wird zwar für beide eher schwierig, ist aber möglich.
Nun möchten jedoch noch einige Spieler zu uns wechseln. Gibt schon vorprogrammierte Probleme....
Also ich möchte damit nur aufzeigen, dass eine solche Partnerschaft viel Kommunikation und Verständniss benötigt. Da ihr keine Damenmannschaft habt fählt das Problem des Klassenuterschiedes der Fanionteams weg. Wichtige Fragen sind für eine Partnerschaft aber noch zu klären:
- Wo wird trainiert? (Trainingsplatzentschädigung, Daten?)
- Wo wird gespielt? (Einnahen aus Clubrestaurant?)
- Trainer?
- etc...
Ich denke jedoch, dass solche Partnerschafte oft sinnvoll sind, um die Spieler in den altersgerechte Kategorien spielen zu lassen und dementsprechend alstersgerecht zu fördern. -
Ich spiele zur zeit als Stürmer in unserer ersten Mannschaft.
Denke jedoch, dass dies kaum Einfluss auf das Training der Jungs hat. Den ich habe beim SFV (Schweizerischer Fussballverband) gelert:
Kindertraining ist kein Erwachsenentraining für Kinder!
Dieser Spruch hat ich sehr beeindruckt! Es gibt heute noch viele Traiener, welche gegen dieses Vorhaben des SFV handeln.
Doch es ist asolut richtig im Kinderfussball anders zu trainieren, als bei den Erwachsenenteams.
Die Fähigkeiten als Trainer eigne ich mir bei Disskusionen, durch Lesen und durch AUSPROBIEREN an. Doch das Beste ist beobachten von Anderen Trainern. Da fallen einem oft Fehler auf. (doch ich habe mich selbst auch schon bei den selben Fehlern ertappt. z.B. Bestrafung von Fehlverhalten während dem Training).
Ich hoffe, dass dies so funktioniert.
PS: Während einem Juniorentraining habe ich ganz einen anderen Blick auf den Fussball als, wenn ich selber Trainiere. Dies macht die Sache für mich einfacher. -
Sehe ich eigentlich wie BB.
Der Co nimmt während dem Spiel eigentlich "nur" eine Betreuerfunktion war. Sprich Wasser reichen etc.
Wir handhaben es jedoch so, dass ich und mein Co bei den Spielern als gleichwertig gelten. Somit lassen wir den Spielern offen, wen sie bei Problemen ansprechen. Dies funktioniert ganz gut. Auch die Pausenansprache machen wir meist gemeinsam. Zuers sage ich etwas. Dann kommt die Zustimmung vom Co (natürlich sprechen wir uns vor der Pause kurz ab.) und dann gibt er noch einen oder zwei meinungen dazu ab (=gleiche Absicht adere Wortwahl!).
Dies hat sich bewärht. Denn je nach Spielertyp habe ich festgestellt hören die Kids mehr auf mich oder meinen Co. Mein Co ist auch vom Alter her ca 20 jahre älter als ich. Er ist mehr die Vaterfigur und ich der Trainer. Dann kann so ein Konzept funktionieren. Ansonsten wird dies wohl schwierig!
Kommt halt ein bisschen auf die Situation an. Aber man muss klar Training von Spiel unterscheiden. Im Training hat meist jeder seine Gruppe, während dem Spiel gibt es nur noch ein Team! (DIES GILT AUCH FÜR DAS TRAINERGESPANN!) -
warum eigentlich ungereicht?
Ist die Position Verteidiger weniger wert als die des Stürmers?
Ich nehme an, der Co wird seien Gründe für diese Massnahmen haben. Frage ihn danach!
Wenn er keine hat bist du in der besseren Position und kannst deine Meinung mitteilen. Bin mir ziemlich sicher dass diese in einem solchen Fall auch umgesetz würde. -
Wenn du das Problem so lokalisierst würde ich den Dialog mit den Eltern Suchen. Veranstalte zum Beispiel einen Elternabend. Da kann dir sicher jemand aus dem Verein helfen.
Da legst du dann deine Philosophie dar:
-Stelle den Verein vor.
-Was willst du erreichen? (Tabellenplatz oder INDIVIDUELLE FORTSCHRITTE)
-Wie gedenkst du dies zu erreichen? (Art der Trainings, Einsetzen aller Spieler etc...)
-Was erwartest du von den Spielern (Ausrüstung, Pünktlichkeit, regelmässiger Trainingsbesuch. Nicht zu viel verlangen! Für vieles bist du mitverantwortlich! z.B. Spass am Training = häufiger Trainingsbesuch!)
-Was erwartest du von den Eltern. (Fahrdienst)
-Was bietet der Verein. (Kompetente Trainer, Material, Organisation etc....)
-Kläre allfällige Fragen der Eltern und gib ihnen Gelegenheit bei Problemen jerzeit auf dich zukommen zu können.
Ich denke dies sollte dein problem lösen.. -
Haaaaallllllllooooo!
1. In der F-Jugend sollten alle Spieler auf allen Positionen eingesetzt werden, da auf keinen Fall bereits erkannt werden kann auf welcher Position der Spieler einmal sein Optimum bringen wird.
2. Warum schreibst du sowas in dieses Forum und schprichst den Co-Trainer nicht direkt an? Das direkte Gespräch mit dem Problemverursacher ist wie so oft meist die beste Variante.
Erwarte aber auf keinen Fall, dass dein Sohn nur als Stürmer spielt. Erkläre ihm, dass er auch als Verteidiger sehr gut spielt und dass er damit seine schwächen verbessern kann und dadurch noch stärker wird. Lobe ihn auch für gelungene Abwehraktionen! Sage auch, dass Verteidiger auch Tore schiessen können (achte dabei jedoch darauf keinen Druck auf das Kind zu erzeugen!)
Also für dich stehen mehrere Gespräche mit deinem Sohn an und mindestens eines mit dem Co-Trainer....
Berichte doch über den Erfolg... -
im Grunde lassen sich alle diese Fähigkeiten gleichzeitig trainieren. Denn das Fussballspiel förder sämtliche.
Ansonsten würde ich folgendes beachten:
- Koodinationsübungen möglichst dann machen, wenn die Spieler noch nicht müde sind, da die Bewegunsqualität im Vordergrund steht.
- Ausdauer und Schnelligkeit nicht gemeinsam Trainieren. Ausser du Trainierts Schnelligkeitsausdauer (möglichst hohes Tempo möglichst lange halten)
- Für Ausdauertraining sollte der Puls deutlich Tiefer sein als bei Schnellkrafttraining
- Kraftübungen würde ich in jeder Trainingseinheit einige machen lassen. -
Ich bin auch eher der Trainertyp, welcher mal etwas ins Spiel ruft, um meine Jungs zu loben.
Daran werde ich auch in Zukunft nichts ändern. -
FC Thun! (ja genau, die aus der Champions League) =D
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Erstmals Hallo Harry74,
Motivation ist der Antrieb für alles was wir tun! Desshalb ist es absolut wichtig, dass deine Mannschaft motiviert ist und durch dich motiviert wird.
motivierte Spieler...:
... haben Spass am Fussball!
... lernen viel schneller, als unmotivierte.
Wie motiviert man eine Mannschaft?
Die motivation ist sache jedes Einzelnen Spielers und nicht der Mannschaft!
- Die Kids sollen Spass am Fussball haben. Lasse sie häufig spielen und mache Spielformen anstelle von langweiligen Übungen.
- Die Kinder sollen durch ihre Aktionen Selbstvertrauen tanken können. Lobe (immer!) die Spieler oder Gruppen für gute Aktionen. Sobald die Kids die Anerkennung erhalten motiviert sie das.
Anfeuern ist sicher auch nicht schlecht. Jedoch immer positive Anfeuerungsformulierungen verwenden. Meiner Meinung nach solltest du dich beim Anfeuern, jedoch aufs wesentliche Beschränken. z.B. während einem Spiel einen Spieler zu mehr Laufarbeit motivieren. Und nicht sinnlose Hopp-Rufe =D -
Die Disziplin ist in Diesem Alter oft ein Problem.
Ich habe folgende Erfahrungen:
In jeder Mannschaft gibt es verschiedene Typen! Mache für dich mal eine Tabelle, in welcher du die Charaktere der Spieler aufliestest. Bei den diversen Kombinationen bin ich der Meinung sollte man Anders verfahren:
1) talentierter Fussballer + schlechte Einstellung: Dieses Kind ist offensichtlich unterfordert und verliert desshalb den Spass an den Trainings. "Warum soll ich diese Baby-Übungen machen". Entweder zum nächsten Jahrgang übergeben oder immerwider mit Zusatzaufgaben fordern. Auch Verantwortung übertragen.
2) grosser Bewegungsdrang + mässiger Fussballer: Dieses Kind versteht es wohl nicht seinen Bewegungsdrang fürs Spiel optimal zu nützen. Du solltest ihm während den Trainingsspielen aufzeigen wohin sie laufen müssen und was sie tun sollen. Sobald dies gelingt stellen sich Erfolgserlebnisse ein und somit auch die motivation und disziplin
3) schlechter Fussballer: Ist vom Spiel überfordert und kann die Aufgaben kaum erfüllen. Somit fehlen Erfolge. Das Kind redet lieber und lässt sich ablenken. Einfache Aufgaben stellen!
4) Nicht fussballinteressiert: Spielt Fussball um mit Kollegen zusammen etwas zu unternehmen. Viel Spielformen kommen diesem Typ entgegen. Wo er sich austoben kann und das Gruppengefühl stark zur geltung kommt.
habe sicher diverse Typen vergessen. Was hasst du den so für Charaktere ausmachen können? -
Berichte doch nach den ersten Trainings von deinen Erfahrugen...
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Zitat:
karlex schrieb am 25.10.2007 00:29
8. aber im grossen und ganzen geht es halt nur um die leistung oder nicht?
FALSCH! Es geht um eine F-Jugend....
Die Leistung und das Resultat stehen nicht im Vordergrund. Löse dich sofort von dieser Vorstellung. Obwohl die Kids nach dem Spiel das Resualtat analysieren bleiben bei ihnen doch andere Sachen hängen. Ein F-Jugi kann hoch verlieren und trotzdem etwas positives aus einem Spiel nehmen (z.B viele Ballkontakte. oder ein TOR.) Das haben wir erwachsenen etwas verlernt.
Es geht vor allem darum den Kids die Freude am Fussball zu vermitteln. Dies gilt meiner Meinung nach für alle Spieler. Auch die die nicht die geborenen Fussballer sind. Es gibt ja auch Spätentwickler. Selbstverständlich kannst du die Junioren fordern und somit fördern. Jedoch in einem Rahmen, wo sie die Anforderungen (fast) immer erfüllen können, denn nur so haben sie Erfolgsmomente.
Am einfachsten lässt du die Kinder einfach einwenig Spielen. Am meisten lernnen sie immer noch im Gesamtheitlichen Spiel. Achte auf kleine Gruppen um allen genug Ballkonntakte zu geben.
Ansonsten kannst du einige Einfache Übugnen von Soccerdrills verwenden. Dort sind die geeignetsten Übungen genau erklärt.
Mache also folgendes:
1. Definiere einen Trainingsschwerpunkt (z.B Passspiel)
2. Suche dazu einige Übungen uns sortiere sie der Anforderung nach von Einfach nach Schwieriger
3. Suche einige Koordinationsübungen (z.B Reaktionsübungen etc...)
3. Lasse die Kids im Training viel Spielen und baue dazwischen die Fussball- und Koordinationsübungen ein.
Fertig ist das Super-F-Jugend-Training. Ok klingt einfach ist mannchmal aber auch komplizierter als es klingt.
also viel spass und viel Glück
