Beiträge von fluegi11

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    Ich denke auch nicht, dass die Kinder nicht mehr ins Training kommen, nur weil sie ihren Trainer Siezen müssen. Das wird wohl andere Gründe haben. Selbstverständlich ist die Frage, ob Siezen oder Duzen nur eine kleine Frage. Die grössere Frage ist ja, wie sich der Trainer ansonsten verhält.

    Ich denke jeder Trainer sollte die richtige Mischung zwischen Disziplin und Spass/Zugänglichkeit finden. Diese Mischung sollte im Kinderfussball eigentlich klar zugunsten des zweiteren ausfallen. Falls das Siezen also eine Hilfe zur Disziplinduchsetzung ist (was meiner meinung nach auch ohne Siezen möglich ist) wirkt es konträr zur Zugänglichkeit. Dies finde ich sehr schlecht!

    Trotzdem habe ich noch folgende Fragen zu diesem Thema, welche mir noch nicht beantwortet werden konnten:

    - Gibt es einen Grund ausser der Verbesserung der Disziplin für das Siezen?
    - Was haltet Ihr vom Grund, dass sich die Kinder das besser gewohnt sind?
    - everysingleday: Wie hast du das Sie eingeführt? Klappt das einfach so???
    - Im Profifussball hat es sich ja eingebürgert den Trainer zu Siezen, ihn aber mit dem Vornamen zu Benennen. Z.B. Sie Felix (Magath) könnten Sie mal......
    Was haltet ihr von dieser Variante? Ist diese ev. für ältere Junioren anwendbar?

    Ich finde deine Strafe war sehr hart. Und dass die Frau grundlos den Platz verlassenhat wage ich zu bezweifeln. Irgendeinen Grund muss sie ja gehabt haben. Hast du den in der Zwischenzeit in Erfahrung bringen können (Mobbing? Verletzung? viele Gegentore? Zu hohe Erwartungen? Familiäre Situation?) Je nachdem welcher Grund zu diesem Vorfall geführt hat ist deine verhängte Strafe zu hart.

    Als erstes versuche ich in solchen Situationen im Gespräch mit dem Spieler den Grund zu ermittlen. Ansonsten das Gespräch mit anderen Spielern oder den Eltern suchen.

    Ausserdem würde ich nie jemanden vom Training auschschliessen. Es ist eine grosse Straffe, wenn ein Spieler 4 Wochen nicht an die Spiele gehen darf. Doch das Training zu verbieten ist etwas übertrieben. Da auch die Eltern ja etwas Zahlen, damit ihr Kind da teilnehmen kann. Ausserden verweigert man somit dem Spieler jegliche Chance sich beim Team, Verein und Trainer zu entschuldigen und zu rehabilitieren.

    Selbstverständlich sollten die Schiedsrichter alle Provoktationen bestrafen. Doch es ist für sie sehr schwer diese mitzubekommen! Sie sehen dann nur die Reaktion. Somit ist auch klar, dass sie nur das bestrafen können.

    Die einzige Möglichkeit, welche ich sehe ist das Disziplinarverfahren, um solche Sachen zu bestrafen. Da kann man ja ziemlich genau sehen was auf dem Feld abgeht. Somit sollten auch rassistische Provokatuionen uterbunden werden können.

    Es ist wirklich sehr schade, dass wir Trainer versuchen den Kindern beizubringen, dass so was nicht gut ist und dass die Fussballer im Fernsehen, welche klar eine Vorbildfunktion haben, die ungeschtraft tun dürfen.

    Unser Verein hat auch eine Jugendkoordinator. Dessen erste Amtshandlung, war es ein Juniorenkonzept zu erstellen. Das Ziel war, das auftreten sämtlicher Juniorenteams zu vereinheidlichen. Dieses Konzept beinhaltet diverse Punkte:

    - Spielphilosophie
    - Rechte und Pflichten der Trainer
    - Rechte und Pflichten der Spieler
    - Ziele für die einzelnen Teams

    Anschliessend hat unser koordinator ein Elterinfo erstellt, welches man den Junioreneltern abgeben kann damit sie wissen, was der Verein will und was es zu beachten gibt (was leistet der Verein, Was wird von den Eltern erwartet usw.).

    Auch nimmt er eine Wichteige Stellung ein, beim Betreuen der Trainer. Er beurteilt die Trainer und hilft ihnen bei Fragen. Auch können die Vereinsinternen Ziele der Mannschaft mit Ihm abgesprochen werden. Er beobachtet in den Trainings also den Trainer und nicht die Spieler. Auch organiesert er die Trainer für allfällige Spezialtrainings (Torhütertraining, Talenttraining).

    Der Jugendkoordinator stellt die Verbindung zwischen den Trainern und der Vereinsleitung dar. Das heisst er ist auch zuständig, für das Bestellen von Material etc.

    So wird es bei unserem Verein gehadhabt. Das Aufgabengebiet kann jedoch von Verein zu Verein start variieren. Frage doch mal nach, was genau deine Aufgabe sein wird....

    Bei einem solchen Fall gibt es nur eine möglichkeit. Das Gespräch mit den Eltern und dem Kind.
    Selbstverständlich sind die Eltern für die Erziehung verantwortlich. Wenn sie es für eine gute Erziehungsmethode halten dann sollen sie es so machen.
    Schlagen sie vor die Arreste nur aufs Training zu beschränken oder suchen sie im Gespräch mit den Eltern eine andere Lösung. Sie können auch versuchen den Eltern beizubringen, dass sie sonst auf eine andere Torfrau setzen werden und Ihre Tochter dann nicht mehr Stammspielerin ist. Dies müssen sie dann aber auch durchziehen, auch wenn die andere schlechter ist. Vielleicht regt diese Massnahem die eltern zum Nachdenken an.

    Man muss der Mannschaft jedoch beibringen, dass die Torfrau nicht immer kommen kann. Die Mannschaft sollte es als Belohnung sehen, wenn sie kommt und nicht als Strafe wenn sie nicht kommt. Sonst kann es dazu führen, dass die Torfrau von den Mitspielern als aussenseiterin behandelt wird.

    Für das "Einwärmen" reicht eine Viertelstunde völlig aus. In dieser Zeit kann man die Muskulatur genügend aufwärmen und in spielbereitschaft versetzen.
    Doch wenn noch Übungen mit dem Ball gemacht werden, um das Ballgefühl zuhaben und den Platzkennen zu lernen sollte noch mals 15 Minuten dazugelegt werden. Denn beim Passspiel oder Torschuss wird nicht die ganze Muskularut aufgewärmt. Das Einwärmen sollte ohne Ball stattfinden, das Einspielen jedoch sollte mit Ball sein.

    Bei uns ist folgender Ablauf üblich

    Besammlung
    Umziehen
    Aufstellungsbekanntgabe
    10 min Einspielen (lokeres Passspiel)
    15 min Einwärmen (laufen ohen Ball, Übungen, Dehnen)
    10 min Einspielern Torschuss auch fürs Selbstvertrauen und den Torhüter
    Taktik (kann auch schon mit Aufstellung gemacht werden)
    und los gehts

    Dieses Modell hat sich bisher bewährt. Ich bin also auf der Seite deines CO. Das Aufwärmen sollte etwa 30 Minuten einlehmen!

    Mit dieser Mannschaft kann er kurzfristig nicht mehr den gleichen Erfolg haben, wie er ihn nun hatte. Die EM-Quali sollte jedoch drinliegen und somit auch das Minimalziel erreichbar sein. Ich glaube kaum, dass die Kritiker einen Einfluss auf den Entscheid gehabt haben (genausowenig wie die Verehrer!). Er hat schon immer gesagt er zieht sein Ding durch egal was von aussen kommt.

    ich denke jedoch für die Trainerkarriere des Jürgen Klinsmannes wäre es förderlich gewesen noch ein Jahr dranzuhängen. Er hätte mehr erfahrungen sammeln können, was ihn als Coach noch weiter gebracht hätte.

    Am schlimsten ist es jedoch für die Mannschaft und das ganze Land. Ich hoffe, dass Löw das Konzept genauso weiterführt und nicht schon wider radikale veränderungen machen will oder noch schlimmer die gemachten neuerungen wider rückgängig macht.

    Ich habe da mal ne Frage.

    Wie trainert/fördert Ihr die Beweglichkeit der Kinder.

    Ich habe bisher schon einige Übungen ausprobiert. Aber der wirkliche Hammer war noch nicht dabei.

    Besten Dank für die Hilfe

    Ich selbst lasse mich von meinen Junioren auch duzen, um den Zugang einfacher zu machen.

    Mitlerweile habe ich mich mit einem Trainerkollegen unterhalen, welcher sich von seinen Kindern Siezen lässt. Er hat mir erklärt, warum er das so handhabt und da kamen Gründe, an welche ich bisher noch nicht gedacht habe und zu welchen ich sagen muss, dass sie durchaus zu untersuchen sind.

    Er hat mir erklärt, dass die Kinder sich das Siezen besser gewöhnt sind und es desshalb besser anwenden können. Normalerweise sagen Kinder fast niemandem den Vornamen. Mit den Personen die sie duzen haben sie bestimmte Bezeichnungen z.B. Mama, Tante Trudi....
    Sie habe also teilweise etwas mühe dem Trainer beim Vornamen zu nennen. Dies ist mir übrigens auch schon aufgefallen. Einige Kinder sagen nur Hallo oder sowas. Aber das ist ja auch ok.
    Das Siezen kennnen sie jedoch besser. Nicht nur von der Schule her. Auch in der Umgebung werden praktisch alle Leute gesietzt.

    Was meint ihr zu dieser Begründung?

    Die bisherigen Einträge sprechen mir aus dem Herzen. Ich weiss nicht wie oft ich diesen Spruch hier im Forum schon erwähnt habe, ich finde ihn aber so wichtig, dass ich ihn gerne nochmals aufschreibe: "Nur aus einer guten Breite wächst eine gute Spitze!!!"

    Die wichtigkeit von Spielpraxis ist nicht nur bei den Profis wichtig. Bei den Kleinen ist sie noch viel Wichtiger!!! Denn nur im Spiel lernen sie neue Sachen dazu. Sie lernen das ausfürhen von bestimmten Aufgaben, sowie das umgehen mit Siegen und Niederlagen.

    Genau nach diesem Prinzip versuche ich mit meiner Mannschaft zu arbeiten. Ich habe nun angefangen, die Einsatzzeiten der Spieler genau zu analysieren. Meine Mannschaft bestreitet nur Turniere mit 7 Spielen a ca. 10 Minuten (5er Fussball). Ich nehme pro Turnier ca 9 od 10 Spieler mit. Das heisst mindestes die Hälfte spielt nicht immer. Ich wechsle jedoch sehr häufig. Jedes Kind spielt in jedem Spiel! Ich habe mir vor einiger Zeit ein Diktiergerät gekauft. Dort halte ich alle Wechsel und Tore mit Zeitangabe fest. Ich kann nach dem Turnier also die Spielzeiten jedes Spielers auswerten. Durch diese Analyse kann ich den Kindern auch sage, dass sie nicht (viel) weniger Spielen als andere. Jeder Spieler hat von sich das gefühl er spielt am wenigsten, da die Kinder in diesem Alter wenig Zeitgefühl haben. Ich kann den Kindern jedoch anhand der Zeiten zeigen, dass sie unrecht haben. Das erleichtert mir auch die rechtvertigung gegenüber den Kindern. Dabei sind mir einige Sachen aufgefallen:

    - Ich setze unbewusst die Stärkeren Kinder etwas länger ein.
    - Die schwächeren Spieler spielen in spielen gegen schlechtere gegner mehr als die stärkeren. Während es in Spielen genen stärkere Gegner umgekehrt ist.
    - Es gibt verschiedene Spielertypen was die Einsatzzeit betrift:

    Wir-drehen-das-Spiel-Kinder
    Natürlich gibt es auch Spieler, welche sagen: " Wenn du uns im Sturm spielen lässt gewinnen wir das Spiel". Diesen Kindern gebe ich teilweise die Chance es zu beweisen. Wenn es klappt haben sie reht gehabt. Ich sage ihnen jedoch, dass sie durch die zusätzliche Einsatzzeit im nächsten Spiel weniger zum Einsatz kommen. Wenn die Spieler dies frühzeitig wissen und sich darüber freuen, dass sie das Spiel drehen konnten ist dies kein Problem. Gewinnen wir das Spiel jedoch nicht haben sie nicht recht gehabt und die anderen Kinder dürfen auch versuchen das Spiel zu gewinnen.

    Weniger-Einsatzzeit-Kinder
    Ich habe jedoch auch etwa 3 Kinder, die nicht so viel Spielen wollen oder können (Gesundheit). Diese brauchen nicht sehr viel einsatzzeit. Sie bekommen jedoch in jedem Spiel die Chance zu Spielen, falls sie wollen und können.

    Wechsle-die-schlechten-aus-Kinder
    Am schwierigsten ist es den stärkeren Kindern zu erklären, warum die schwächeren nun Spielen. Erklärungen wie es sollen alle Kinder spielen könnnen sie mit wir wollen doch das Spiel gewinnen widerlegen. Es gibt wohl keinen Trainer, der nicht gerne Spiele gewinnt (es sollte jedoch nicht 1ste Prio. sein.). Diesen Kindern erkläre ich dann ihre Vorbildfunktion. Die schwächeren Kinder lernen von den Besseren! Nun sind sie solz auf sich. Dann wechsle ich das Kind zusammen mit etwas schächeren ein und fordere das Stärkere auf das Team auf dem Feld zu fürhen. So werden aus guten Spielern sehr gute Spieler. Sie sind solz wenn sie einem schwächeren Kind ein Tor vorbereiten können! Das sind die tollen Erlebnisse!

    Aufgrund meines wohl etwas wirren beitrages sehen sie wieviele Gedanken mir bei diesem Thema durch den Kopf schiessen. Die gestellten Fragen muss jeder Trainer für sich beantworten und leben.

    Also wenn ich das richtig Verstanden habe gibt es da 2 verschiedene Probleme:

    Erstens, dass die Vorgaben des DFB nicht überall gleich umgesetzt werden.
    Es ist klar, dass dies bei euch viel schwieriger ist. Aber es sollte doch zumindest möchlich sein, ein verbindliches Reglement zu erschaffen, welches Reglelt auf welcher Spielfeldgrösse in welchem Alter wer wie spielt. Das sollte das minimum sein.
    Klar kann der DFB auf grund der Landesgrösse nicht alle Trainer ausbilden, wie dies in der Schweiz möchlich ist (obwohl es zur Zeit auch einwenig zu engpässen kommt beim Kursangebot). Doch mindestens Jeder Landesverband sollte dies können.


    Zweitens, dass die Vereine ihrer "Resource Trainer" zuwenig Beachtung schenken.
    Auch bei uns gibt es nicht alles an Material. Ich bekomme jedoch alles was ich brauche (koordinatuinsleter, Ringe, kleine Hürden etc ....). Als ich neulich neue Markierwesten brauchte habe ich diese selber gekauft. Beim zweiten Einsatz hat der Klubpräsident die neuen Hemden gesehen und mir den Betrag, welchen ich eigenlich gar nicht wollte, zurückerstattet. Bei uns taschen siche die Trainer untereinander häufig aus. Dazu gibt es auch mehrere Sitzungen pro Jahr. Man sieht sich aber auch auf dem Platz häufig. Das Material gehört dem Verein und steht allen Mannschaften zur Verfügung.

    Dies ist jedoch auch von Verein zu Verein verschieden. Es gibt sicher auch Vereine, welche keine Koordileiter haben.

    Die Ausbildung ist jedoch was anderes. Diese ist obligarorisch!!! Ich denke, dass ist auch notwendig. Trotzdem gibt es genügend Trainer in der Schweiz, welche keine Ahnung haben von Kinderfussball. Sie haben aber immrhin mal gehört und gesehten, wie es eigentlich gehen würde.

    Ich habe mit meiner Mannschaft an diesem Wochenende an einem Internationalen F-Jungenturnier in der Schweiz teilgenommen. Da war auch ein Team aus Deutschladn dabei. Ich hatte die gelegenheit mich mit den beiden Trainern (welche beide ununterborchen ins Spiel reinschrien, wenn möglich einander noch wiedersprachen) zu unterhalten.

    Der eine hat sich beklagt, einige seiner Stars fehlen. Er hat gesagt: "Die nummer 6,11 und 8 nehme ich sonst nie zu Spielen mit, die sind zu schlecht!" Und das in der F-Jugned. Ist das normal bei euch oder war das, wie ich doch hoffe, ein Einzelfall?

    !!! Nur aus einer guten Breite entsteht eine gute Spitze !!!

    PS: So schlecht waren seine Spieler nicht. Sie schlossen das Turnier immerhin auf Rang 3 ab. Wir haben das Turnier übrigens gewonnen, doch das ist ja eigentlich egal!

    Nein. Es ist eine Pflicht!

    Jeder Verein muss zu Beginn einer Saison dem Verband seine Trainer melden. Der Verband überprüft, ob die Trainer ausreichend ausgebildet sind und die nötigen Kurse besucht haben. Diese Trainer werden im Internet öffentlich gemacht.

    Es kann nun aber sein, dass ein solcher gemeldeter Trainer nicht immer im Training ist und dann ein anderer nicht Qualifizierter Trainer das Training oder das Coaching übernimmt. Dies kann natürlich mal vorkommen sollte aber nicht die Regel sein. Da die Eltern auch sehen können, wer als Trainer gemeldet ist, können sie auch überprüfen, ob der Zuständige Trainer auch das Training leitet und somit das Training den anforderungen des Verbandes genügt.

    ür die Saisonvorbereitung ist folgendes zu beachten:

    Zuerst sollte der Trainer allen Spielern sagen, was seine Ziele mit dieser Mannschaft sind. Er sollte die Rechte und Pflichten der Spieler bestimmen. Dazu sollte als erstes eine Teamsitzung stattfinden.

    Die ersten Trainings sollten den Teamzusammenhalt fördern. Also einige Spiele, welche man nur in Gruppen machen kann. Die neuen Spieler sollen sich in die Mannschaft integrieren. Erkundigen dich bei deren vorherigem Trainer, welche Übungen er häufig gemacht hat. Das sind dann Übungen, welche die neuen gut können und sich so ins Team integrieren können. Wenn sie schon im ersten Training viele neue Übungen lernen müssen ist das weniger Optimal.

    Wenn die Mannschaft ganz neu gemacht wir kann ein Teamevent die Zusammengehörigkeit fördern.

    Anschliessend kannst du mit der Mannschaft einwenig die Kondition und Kraft auffrischen. Dies sollte jedoch im Sommer nicht sehr viel Zeit in anspruch nehmen, da die Jungs sonst auch viel draussen sind und die Kondition nicht so schlecht sein sollte. Das ist mehr was für den Winter. Arbeite mehr mit Ball. Spiele fördern die (fussballspezifische-) Kondition mehr als ein Waldlauf!!!

    Baue in die Trainings auch immer Taktische/Technische Sachen ein, welche du von der Mannschaft sehen möchtest z.B. Doppelpass, Abseitsfalle, Hinterlaufen etc. Dazu musst du eventuell (je nach können der Mannschaft) die Techniken auffrischen. Du solltest jedoch nicht allzuviele Technikübungen machen. Die Technik sollen die Jungs bereits haben in der A-Jugend.

    Mache einige 2-3 Vorbereitungsspiele. Variiere die stärke der Gegner wenn möglich ein bisschen. Dadurch förderst di verschiedenen Sachen:
    Schwacher Gegner -> Spielaufbau; Spielmachen; Tore erziehlen; Kannst auch mal ne Offsidefalle ausprobieren
    Gleistarker Gegner -> Die Mannschaft sieht, wie sie in der Meisterschaft gefordert wird
    Stärkerer Gegner -> Abwehrverhalten, Spiel unter Druck

    Dann kann die Meisterschaft beginnen. Viel Spass

    Nein es ist nicht üblich.
    Mir ist jeodch aufgefallen, dass es Trainer gibt, welche es so machen.

    Ich muss beim nächsten Mal jemanden Fragen, den die Kinder siezen, warum er dass so handhabt.
    Für mich gibt es auch nicht viele Gründe dafür.

    Das mit dem Respekt ist klingt mir aber nicht so unplausibel. In der Schule funktioniert es ja auch.
    Selbstverständlich gibt es etliche bessere Varianten um sich Respekt zu verschaffen.

    Wie ich das Bisher mitbekomme ist bei euch vor allem die Ausbildung der Trainer im Juniorenbereich das Problem oder?
    Gibt es dazu keine Reglemente und Verordnungen der Verbände oder des DFB?

    Bei uns in der Schweiz regelt dies der SFV (Schweizerischer Fussball Verband)
    Es existiert ein Trainerreglement sowie einige Ausführungen dazu. Und da heisst es so sachen wie (Zitate aus dem Trainerreglement des SFV nachzulesen unter www.football.ch:(

    - "Trainer aller Stufen müssen sich fortbilden"
    - "Vereine sollen grundsätzlich gut ausgebildete Trainer rekrutieren"

    Dazu gibt es die Ausführungsvorschriften, welche mehr ins Detail gehen (Zitate von www.football.ch:(

    - "Jeder diplomierte Trainer ist für seine Fortbildung und der damit verbundenen Gültigkeit seines Diplomes selber verantwortlich"

    Ich habe das Kinderfussballdiplom absolviert. Das war ein zweitägiger Kurs in einem nationalen Ausbildungszentrum. Ich bin nun Berechtigt G, E und F-Jugend zu trainieren. In diesem Sommer beabsichtige ich das C-Diplom zu machen (1 Woche Kurs mit abschlusstest!!!). Dieses berechtigt mich folgende Teams zu Trainieren: 4. und 5. Liga aktive, Frauen ohne Nationalliga, A,B,C und D-Jugend ohne Meistergruppen und Senioren.

    Wie sieht dies denn bei euch aus?
    Gibt es da keine Reglemente wer was zu besuche hat?
    In der Schweiz sollte duch diese Regelung kein Trainer eine Mannschaft führen zu der er nicht fähig ist. Das wird auch vom Verband kontrolliert. Ist der Verband bei euch weniger aktiv in diesem Bereich?

    Wie handhabt ihr das mit euren Kindern (G-A Jugend)?
    Dürfen sie den Trainer duzen oder wird dieser mit Herr X angesprochen?
    Macht es nur in wenigen Juniorenkategorien (E-Jugend???) Sinn das zu Ändern?

    Ich denke, dass das Duzen dem Spieler den Zugang zum Trainer erleichtert. Er wird sich bei Problemen schneller an den Trainer wenden. Da es sich um eine kollegialere Umgangsform handelt. Das Siezen allerdings hat wohl gemäss meinen Beobachtungen den Vorteil, dass der Respekt der Kinder vor dem Trainer grösser ist.

    Was habt Ihr damit für Erfahrungen gemacht?

    Ich finde es wichtig, dass das Aufwärmen vor jedem Spiel gleich ist. Dann können sich die Spieler daran gewöhnen. Dadurch kennen Sie die Übungen bereits und sie machen weniger Fehler und erlangen dadurch mehr selbstvertrauen. Dies sollte auch mit vielen Torerfolgen erreicht werden.

    Ich bevortzuge es auch mit Ball einzulaufen. Da wir jedoch nicht für alle einen Ball mitnehmen können ist dies nicht ganz einfach. Ich lasse die Kinder unter der Leitung eines Captain zuerst einwenig Laufen ohne Ball. Das sind jedoch nur 3 - 5 Minuten. Sie laufen und machen die Übungen des Captain nach. Dieser wechselt regelmässig. (Wenn es auch als einlaufen für die Mannschaft nichts pringt hilft es dem Captain bei der Teamführung d.h. im Sozialverhalten). Beim Einlaufen achte ich darauf, dass die Mannschaft alles gemeinsam macht. Dies stärkt das Gruppengefühl.

    Mein Ablauf den ich immer mache ist Folgender:

    Begrüssung
    (Anreise)
    Umziehen
    (ev. kurze erste Besprechung eventuell nur mit einigen Spielern z.B. neuem Captain)
    Einlaufen mit dem Captain 3 - 5 Minuten. Währenddessen wärme ich den Torwart auch.

    Kurze Passübung: Die Spieler stellen sich in zwei Kolonen auf, welche sich visavis sind. Nun spielt der Erste Spieler der Kolonne 1 den Ball zum ersten der Kolonne 2. Der von nr. 1 läuft auf die Andere Seite. und so weiter.

    Diverse Torschussübungen:
    - Pass zum Trainer, dieser stoppt den Ball und torschuss!!! (kurze Distanz = viele Tore)
    - Pass zum Trainer, dieser lupft den Ball und Torschuss!!
    - Pass vom Trainer, welcher neben dem Pfosten steht. Dann direkter Abschluss.
    - 1 gegen 1 mit dem Trainer. Finte machen und Torschuss suchen. (Als verteidigender Trainer alle Schüsse zulassen. Viele Tore zulassen. Spieler loben für gelungene Tricks. Das ermutigt sie diese auch im Spiel anzuwenden.

    Besprechung -> Bekanntgabe der Aufstellung! Erläuterung der Ziele.
    Gespräche mit diversen Spielern. Spieler nochmals gezielt auf etwas ansprechen und motivieren. (Beim letzten Turnier/Training hast du zwei Traumtore erziehlt, dies gelingt dir auch heute. / Versuche immer anspilbar zu sein, das heisst sei immer in Bewegung. / Versuche deine Mitspieler in Szene zu setzen, ich weiss dass du das am Besten kannst. / Du hast in letzter zeit super trainiert, zeige heute was du gelernt hast.)
    Halte dich in diesen Besprechungen mit taktischen Anweisungen zurück. Ich gebe nie vor, wer einen Eckball, Einwurf oder Freisstoss ausführen soll. Da sollen die Spieler auf dem Feld entscheiden. Da unterscheiden sich dann Führungspersöndlichkeiten von Egoisten!

    Das ist meine Spielvorbereitung. Fürs einspielen benötigen wir ca. eine halbe Stunde Zeit. Wir sind häufig die erste Mannschaft die mit einspielen beginnt. Ich halte dies jedoch für wichtig. Nicht um den Körper aufzuwärmen, die muskeln der Kinder sind elastisch genut, sondern um die Spieler zu motivieren und ihnen Selbstvertrauen zu geben.

    Also hier sind die irgendwo in diesem Forum versprochenen Übungen zu den 5 koordinativen Fähigkeiten (Differenzierung/Reaktion/Gleichgewicht/Orientierung/Beweglichkeit)
    Diese Übungen mache ich mit meinen Junioren selber. Es funktioniert recht gut.

    Übung 1- Hahnenkampf

    Koordinative Fähigkeit: Gleichgewicht

    Ablauf: Alle Kinder halten die Arme auf der Brust verschränkt und hüpfen auf einem Bein in einem kleine, abgesteckten Feld umher. Auf das Komando des Trainers sollen sie versuchen sich gegenseiteig, ohne zuhilfenahme der Arme umzuremplen.

    Übung 2 - Ball fangen

    Koordinative Fähigkeit: Reaktion (+ Orientierung)

    Ablauf: Die Spieler bilden 2er Paare. Jedes Paar hat einen Ball. Nun stellen sich die Kinder hintereinander auf. Das Hintere Kind hat den Ball. Es ruft ja ind wirft den Ball dem vorderen Kind zu. Dieses muss sich auf den Zuruf drehen und den Ball fangen.

    Übung 3 - Laufschule

    Koordinative Fähigkeit: Gleichgewicht und andere...

    Am Besten eignet sich eine Strickleiter für diese Übung. Falls du keine hast kannst du auch einige Hütchen hintereinander auf den Boden legen. Nun stellen sich die Kinder an das eine Ende der Leiter. Du gibst ihnen vor, wie sie diese zu überqueren haben. (z.B. in jedem Feld 2 Schritte oder auf einem Bein etc....). Selbstverständlich kannst du hier auch den Ball miteinbeziehen. indem die Kinder den Ball in jedem Feld prellen müssen und zusätzlich duch die leiter laufen sollen.

    Übung 4 - Die Königsübung

    Nur wer koordinativ top ist kann diese Übung ausführen. Das ist also nichts fürs Kindertraining. Versuche es doch du mal:

    Du brauchst 2 Bällle. Den einen hälst du mit dem Fuss hoch (Jonglieren) und den anderen Prellst du rechts oder links neben dir mit einer Hand auf den boden.

    Übung 5 - Curling

    Koordinative Fähigkeit: Differenzierung

    Stecke in Feld ab. welchses wie das Haus beim Curling aussieht. (Mehrere Kreise ineinander). Di Kinder sollen nun aus einer distanz versuchen den Ball mit einem Flachpass in die Mitte des Hauses zu bringen. Diese Übung kann auch von Hand gemacht werden! Ausserdem sind da auch wettkampfformen möglich. Vor einde eines Trainings kann man sich auch einfach eine Spielfeldlinie nehmen und die Spieler versuchen möglichst nahe an die Linie zu treffen. Wer am nächsten ist hat gewonnen.

    Übung 6 - Ball stoppen.

    Koordinative Fähigkeit: Reaktion/ Orientierung

    Die Spieler führen den Ball. Auf das zeichen des Trainers stoppen sie den Ball und setzen sich drauf. Sobald alle Sitzen geht es weiter. Wenn der Trainer sich auch mitbewegt kann er das Zeichen in optischer Form geben (z.B Hand hochhalten). So müssen die Kinder immer die Orientierung behalten und den Trainer im Blick haben.

    Es gibt sehr viele verschiedene Übungen, welche man zu diesen koordinativen Fähigkeiten machen kann. Weitere Ideen findest du im Internet oder in Büchern. Viele dieser Übungen lassen sich abwandeln und sind dann wie neue Übungen. Viele kann man auch mit technischen Fähigkeiten verbinden (z.B. Ballführen; Fangen etc.)

    Probiert doch die obige Sachen mal aus und schreibt rein wie es funktioniert hat. Wenn Ihr selber auch noch selber entwickelte Übungen habt schreibt sie rein. Ich würde auch gerne wider mal eien komplett neue ausprobieren.

    Dies ist eine Super idee.

    Ich habe selbst zwar keine Videos / DVDs die ich nicht mehr gebrauche.

    Ich würde aber gerne die beiden Ajax Videos haben. Gibt es hier ein Angebot?
    Wo kann ich das sonst beziehen (in der Schweiz!) ?

    Danke für eure Hilfe