Das Problem in diesem alter ist meist nicht nur die Ernährung. Du musst den Kindern die Freude an der Bewegung vermitteln. Diese Kinder sollen auch ausserhalb der Trainingszeiten Freude an der Bewegung haben. Sie sollen sich mal verabreden um Fussballzuspielen astatt fernzusehen! Dies sollte dien Ziel sein. Dann ergibt sich der Erfolg von selbst.
Doch wie kannst du diese Freude an der Bewegung vermitteln?:
- Mache im Training viele Bewegungsintensive Spielformen. Z.B Fangen, Wettrennen oder Staffetten. (Vor allem in Gruppen, um die schwächeren Kinder zu demotivieren)
- Bei Wettbewerben ist die Motivation und somit die Leistungsgrenze deutlich höher!
- Zeige den Kids jeden Fortschritt auf und zeige ihnen dessen Vorteile. Z.B. Du heute warst du sogar schneller als XY. Wenn nun im Spiel ein Ball freiliegt und ihr gleichzeitig losrennt hast du den Ball!
Mit jedem kleinen Erfolg steigt die Freude. Du musst jedoch aufpassen, dass mit jedem Misserfolg die Freude nicht sinkt! Dies ist die schwierige Aufgabe die jeder Trainer von junioren in diesem alter hat.
Beiträge von fluegi11
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Ich finde es nicht sehr sinnvoll nur die vorgefertigten Pläne zu verwenden. Du solltest die Trainingspläne auf deine Mannschaft ausrichten.
- Erkundige dich, auf was dein Vorgänger wert gelegt hat. So kannst du sehen, wo die Mannschaft noch am meisten Deffizite hat und wo sie bereits sehr viel zeit investiert hat, und du mit komplexeren Übungen aufwarten kannst.
- Mache den Trainingsplan so langfristig wie möglich!
- Überarbeiten den Plan regelmässig!
- Werte den Plan von Zeit zu Zeit aus. Wurden sämtliche Trainingsziele erreicht?
Dies kann ein vorgefertigter Plan nicht. Du kannst dich jedoch mithilfe von diesen Plänen über die zu trainierenden Fähigkeiten erkundigen. -
Ich sehe es auch so, dass auch ein Trainer ihne Schein ein sehr guter Trainer sein kann. Dies bedingt jedoch sehr viel Einsatz. Jeder von uns hat diverse Stunden damit verbracht Bücher zu lesen und sich zu informieren.
Leider gibt es jedoch auch viele Trainer, welche nicht wirklich bereit sind diesen Einsatz zu leisten und trainieren die Kids so, wie sie es annoddazumal selbst gelernt haben. Solche Trainer sollten unbedingt in einen Kurs. Dort werden Sie über die neusten Erkenntnise informiert und lernen hoffentlich etwas dazu!
Noch ne Frage: Was kann man bei euch alles ohne Schein trainieren? Nur Kinderfussball im Breitensport? Oder sogar mehr? -
Da ich im Verein auch als Spieler tätig bin wird mit der Mitgliederbeitrag erlassen. Ausserdem habe ich diverse Kleidungsstücke gratis erhalten.
Mir reicht dies vollkommen aus. -
Deine Kidis müssen wohl lernen, dass keine Mannschaft auf der Welt immer nur gewinnen kann. Sei ihnen in der Niederlage ein gutes Vorbild! Wenn du dich am meisten über eine Niederlage ärgerst wird das über die Kinder übertragen..
Du kannst die Kinder auch nach einer Niederlage für ein gutes Spiel gegen einen stärkeren Gegner loben! Zeige den Kindern jedoch auch auf, was zu verbessern ist, um auch diesen Gegner beim nächsten mal zu schlagen. Du kannst den Kindern an einem Turnier zeigen, dass sie schon im nächsten Spiel die Chance haben alles besser zu machen.
Ich finde es nicht sinnvoll die Spieler zu bestrafen, welche nicht daran glauben ein Spiel zu gewinnen.
(Dies muss nicht unbedingt ein Motivationsproblem sein. Man kann trotzdem alles geben obwohl man nicht wirklich an einen Sieg glaubt. )
Im gegenteil du solltest sie belohnen, wenn sie etwas gut machen. ABER auch nach einem gewonnenen Spiel kann der Trainer mit der Spielweise nicht zufrieden sein.
Du musst verseuche folgendes aus den Köpfen der Jungs zu vertreiben:
SIEG = Gutes Spiel
Niederlage = Schlechtes Spiel
Am besten wird dir das gelingen, wenn du die Kids nach einer Niederlage mal lobst (glaubwürdig!) und nach einem Sieg mit der Spielweise nicht wirklich zufrieden bist. Probiers mal aus….. -
Ich würde auch mischen. Die stärkeren Spieler werden fussballerisch mehr gefordert. Sie müssen auch für die schwächeren laufen und kämpfen. Ausserdem können die schwächeren von den besseren lernen. Aber fast am wichtigsten finde ich. Die stärkeren Spieler können sich als Führungsspieler fungieren. Du kansst so was somit als Charakterschulung benutzen.
Der Preis dafür ist, dass du das Turnier wohl nicht gewinnen kanst.
Doch im F-Jugendbereich sollte dieser Preis für die oben genannten Erfahrungen auf jeden Fall bezahlt werden. -
Ich verwende die Koordileiter auch sehr häufig. Sie fördert die Rytmiserung (Teilgebiet der Koordination) in der für den Fussball nützlichen Anwendung. Viel Spieler haben mühe beim Start zu einem Sprint oder beim Anlaufen zum Ball beim Torschuss. Dies liegt meist daran, dass Sie das Ziel mit möglichst grossen schritten erreichen wollen und das eigentliche Ziel (Ball, Schnelligkeit) Somit verfehlen. Man muss ihnen also zeigen, wie man das richtig macht. Dazu dient die Koordinationsleter.
Falls die Kinder die Leiter beherrschen (vielleicht D-Jugend???) Kann man sie durch kleine Hürden ersetzen. Dies erschwert den Bewegungsablauf nochmals. Mit der koordileiter sollte man möglichst früh und regelmässig beginnen, da die Kinder in jungen alter den Bewegungsablauf schneller erlernen.
Weitere Tips:
Tip1: Achte dich beim ersten Benutzen auf die Gesicher der Eltern. =D
Tip2: Baue die Leiter auch in diverse "normale" Übungen ein. z.B Spieler 1 pass zu Spieler2. Sp2 macht Slalom währen Sp1 Leiter bewältig. Anschliessend flankt Sp2 und Sp1 schliesst ab. (Koordinativ und technisch sehr anspruchsvolle übung!!! Wird nicht beim ersten mal klappen)
Tip3: Eine Strickleiter hat den selben Effekt und ist billiger.
Tip4: Übe vorgängig selbst einige Schrittfolgen ein, um sie richtig vorzuzeigen
Tip5: Die Kinder sollten nicht auf schnelligkeit sondern auf genauigkeit und richtige ausführung achten
Tip6: Erkläre den Spielern/Eltern für was diese Übung gut ist.
Ich arbeite sehr gerne mit der Leiter. Man sieht deutlich die Fortschritte bei regelmässiger Anwendung. Ausserdem gibt es da ganz verschieden begabte Kinder. -
Aha. Wieder einmal ein Konflikt zwischen "eins" und "zwei" Trainer.
Wie sind denn diese Differenzen entstanden? Will der F1-Trainer dir die guten Spieler wegnehmen???
Ich finde es nicht falsch, wenn eine F1 etwas mehr auf die Leistung schaut als die F2. ich finde es nur schlimm, wenn schlechere Spieler nicht fussballspielen dürfen. Aber das ist bei einer F1+F2 Mannschaft ja nicht der Fall. Es ist logisch, dass die Mannschaften nach Leistung gebildet werden. Somit werden die Spieler individueller geförtdert. Es bringt ja nichts, wenn ein riesen Talent nur gegen Neuanfänger spielt und diese Reienweise umspielt. Das bring beiden Seiten nichts. Spielen jedoch die neuen gegen die neuen und die Talente gegen die Talente entsteht mehr Spass am Spiel und es ist zudem lehrreicher. Dann kann der F1 Trainer auch etwas komplexere übungen machen, da alle mitkommen. Während du in der F2 Grundlagenübungen machst.
Als euer Verein sähe ich mich wohl gezwungen, euch zu versetzen oder umzutauschen, falls ihr eure persöndlichen differenzen auf dem Platz nicht beisete legen könnt. Dies schadet nähmlich dem Verein und den Kindern. Diese beiden Trainer müssen zusammen komunizieren können und gegenseitig spieler austauschen können etc..
Wie es aus deinen Berichten herauklingt, ist dir als F2 Trainer das Resultat zu wichtig. Du hast ja selbst gesagt, dass du Breitenfussball-trainer bist. Also lass die Kinder spass haben und lass sie fussballspielen. Der wahre Erfolg lässt sich nicht an der Tabelle/Resultate ablesen!!!
Dieser Beitrag ist nur meine Meinung und soll keine Kritik an deiner Person oder deiner Arbeit sein!!!! -
Das finde ich auch. Im Kinderfussball sollte man sich auf andere Sachen konzentrieren. Die Kinder besitzen die technischen Foraussetzunge für solche taktische Manöver noch gar nicht.
Bei uns wir so gespielt:
F-Jugend: Kleinfeld ohne Abseits und Rückpassregel
E-Jugend: Kleinfeld Abseits ab Strafraumhöhe und ohne Rückpassregel
Ab D-Jugend: Abseits und Rückpass normal.
Ich halte diese Schrittweise einführung des Abseits für sehr gut. In der E-Jugend wird jedoch kein Trainer mit seinen Spielern eine Abseitsfalle erlernen, da dazu der Strafraum zu klein ist. Es geht jeoch um die Grundprinzipien. Ausserdem sind bei der E und D Jugend keine offiziellen Schidsrichter sondern sog. Heimschiedsrichter (siehe andere Diskussion hier im Forum!!!) am Werk, welche die Abseitsstellungen auch nicht immer erkenne. -
Kinder in diesem Alter sind sehr lernfähig. Es kommt jedoch darauf an wie man es ihnen erklärt.
Die wichtigsten Regel:
- Zeige den Kindern bilder um das gesagte zu erläutern (ich habe immer eine Taktiktafel dabei, selbst bei der F-Jugend!)
- Stelle mit den Kindern die falsch gemachten Spielsituationen im Training nach. => Stelle die Kinder so aufs feld wie sie sollen und zeige ihnen was sie machen müssen. Das Abseits lässt sich so sehr gut darstellen
- Wiederhole das gesagte immerwieder! Wennmöglich mit den gleichen Worten
- und nicht zu unterschätzen ist die Wortwahl
Konkret heisst das für dich:
Schritt 1) Stelle sicher, dass die Kinder die zu diesen taktischen Mittel notwendigen technischen Grundlagen einigermassen beherschen (Orientierung)
Schritt 2) Erkläre mit der Taktiktafel das Reglement und die Taktik
Schritt 3) Stelle mit den Spielern einige Spielsituationen auf dem Feld nach
Schritt 4) Achte bei Spielen im Trainig auf Abseitssituationen. Halte das Spiel an und zeige den Kindern wer wo wie im Abseits stand
Schritt 5) Mache mit einigen Spielern einen kleinen Test auf der Taktiktafel um zu prüfen ob sie es verstanden haben.
Schritt 6) Wende das gelente im Spiel an. Lobe deine Spieler, wenn sie eine gegnerische Abseitsfalle umlaufen haben oder selbst eine Abseitsfalle erfolgreich stellen konnten.
VIEL GLÜCK DABEI. -
Sälü
Das Nachhauseschicken ist meiner Meinung nach fast die härteste Strafe (vor dem Ausschluss aus dem Verein), welcher ein Trainer aussprechen kann.
So wie du den obigen Fall schilderst hast du den junge mehrmals ermant, jedoch noch nie eine andere Straffmasnahme ergriffe oder mit ihm das Einzelgespräch gesucht. Falls dies der Fall sein sollte halte ich die ergriffene Straffe für Übertrieben. 10 Minuten an den Rand des Feldes sitzen und zusehen hätte längstens genügt. Falls du dies jedoch bereits mehrmals gemacht hast und auch mit dem Kind und den Eltern geredet hast ist die Strafe gerechtfertigt.
In einem sochen Fall unternehme ich in untenstehender Reienfolge folgende Schritte:
1) Spieler mehrmals ermahnen
2) Spieler 1mal an den Rand sezten und zusehen lassen
3) Einzelgespräch mit dem Spieler
4) Gespräch mit den Elten
5) Nach Hause schicken
6) Vereinsauschluss
Dies ist meine reienfolge, wie ich mit störefrieden umzugehen pfelge. Dies mache ich mit allen gleich. Egal wie gut oder schlecht das Kind fussballspielen kann. -
Ich stimme dir teilweise zu. Selbstverständlich sollen den Kindern Dribblings nicht verboten werden und sie sollen ebenso gelobt werden, wie gute Pässe. Es sollten jedoch nicht nur einige gute Spieler sein, welche dribbeln, sondern auch die schwächeren Kindern sollten das mal wagen.
Das Dribbling gehört genauso zum Fussball wie der Pass.
Meiner Meinung nach ist es das schwierigste für einen Trainer das Kind individuell zu fördern, ihm jedoch trotzdem beizubringe, dass es ein Teil eines Teams ist. Genau das ist auch die Problematik beim Dribbling vs. Passspiel.
Wenn das Passspiel nicht klapt kann das mehrere Gründe haben:
- Die Kinder beherschen die Technik des Passspiels nicht
- Den Kinder fehlt das Orientierungssehen
- Die Kinder sind sosehr mit der Ballkontrolle beschäftig und haben "keine Zeit" um sich umzusehen.
- Die Kinder machen bewusst das Dribbling, um dem Team einen Vorteil zu verschaffen.
Die ersten drei Punkte solltest du im Training in den Griff kriegen, falls es an dem liegt. Und wenn Fall 4 eintrifft dann ist ja alles in Ordnung. Das Kind soll dribbeln dürfen (Wir brachen mehr Arien Robbens!!!). Doch man darf das Kind bei einem Ballverlust auch etwas rügen und ihm zeigen, dass in einigen Situationen der Pass besser ist.
PS: Was die Eltern sehen wollen sollte uns als Trainer nicht gross interessieren. -
Genau dieser Bewegungsdrang müssen wir als Fussballtrainer ausnutzen. Fussball ist eine Sportart mit viel Bewegung und die meisten Kinder bewegen sich sehr gerne. Dies musst du nun richtig umsetzen.
Mache einige wenige klare Regeln, welche du durchziehst.
Regel 1: Wenn der Trainer etwas sagt sind die Spieler still und hören zu.
Regel 2: Anweisungen des Trainers sind so gut es gehr umzusetzen.
Diese beiden Reglen sollten genügen. Beim praktischen Arbeiten sollen die Kinder reden und rumlaufen dürfen. Oder machst du die ganze Zeit etwas an der Taktiktafel??? =D
TIP: Lasse zu beginn des Trainings jedes Kind mit einem Ball etwas machen, wozu es gerade lust hat (Ca. 5 Minuten). Anschliessend kannst du die Kinder kurz begrüssen und etwas Sagen. Anschliessend solltes du sie etwas Spielen lassen. Dann ist der erste Bewegungsdragn gestillt und du kannst ihnen weitere dinge erklären und analytisch mit den Kindern arbeiten.
Viel Erfolg (nicht Siege sondern Erfolg!!!) dabei. -
Es ist ja wohl klar, dass im E-junioren Bereich nicht Dr. Markus Merk die Spiele leitet. Es sind nachwuchsschiedsrichter, die am Erlernen des Handwerks sind. Dies soll jedoch nicht für jeden Fehler als Ausrede gelten. Bei uns in der Schweiz stellt die Heimmannschaft bis zu der D-Jugend den Schiedsrichter. Ich selbst lasse mich nach möglichkeit auch einmal pro Saison einteilen. Dabei muss ich immerwieder feststellen, dass der Job eines Schiedsrichter nicht sehr einfach ist. Vielleicht solltest du selbst dies mal versuchen!!!
Bei uns klappt dieses System im grossen und ganzen gut. Ich erkläre mir das so, dass in der Schweiz der unbedingte Siegeswillen im Kinderfussball (!!!) kleiner ist:
!!! Ein Sieg ist nicht am Resultat abzulesen !!! -
Damit meine ich einen halben Mann!
Dass heisst der Schütz sollte nicht gerade auf den Pfosten schiessen können (Tip: Bei einem Mann sieht der Torwart den Ball durch den ersten und zweiten Spieler der Mauer). Ob der Torwart einen halben oder ganzen Mann über den Pfosten stellt ist eine Frage der Entfernung des Freistosses zum Tor. Bei bekannten Freistosskünstlern kann man auch aus kürzerer distanz etwas mehr einrechnen. Es sollte dem Schützen nicht möglich sein den Ball um die Mauer auf den vom TW weiter entfernten Pfosten zu drehen. Wenn er ihn lupfen muss ist der Ball länger unterwegs und der TW hat die Chance ihn zu halten, da er ihn früher sehen kann. -
Es gibt mehrere Gründe, warum bei der F-Jugend das Zusammenspiel nicht so funktioniert, wie sich das der Trainer vorstellt:
1) Die Kinder haben noch nicht ein voll entwickeltes Raumsehen.
2) Einige Kinder sind zu gut. Sie können den Gegner alleine schlagen. Warum sollen sie abgeben, wenn der mitspieler den Ball ev. verliert?
3) Sie erhalten eine Belohnung für geschossene Tore.
4) Sie haben nie gelernt im Team zu arbeiten.
Ich habe folgende massnahmen ergriffen um die obigen Misstände zu beheben:
1) Das Raumsehen kann man schulen. Ich mache häufig handballspiele. Somit kann man die Technik ausblenden und sich auf das abspielen konzentrieren.
2) Überflieger sollten in die E-Jugend wechseln. Ansonsten werden sie zuwenig gefordert und ihr talent kann nicht optimal genutz werden. Oder eine regionale Auswahl. Im Training sollten sie oft gegeneinander spielen, um gleichwertige Gegner zu haben und somit abspielen zu müssen.
3) Lobe als Trainer den Passgeber mehr als den Torschützen. Bei Spielen gegen schwächere gegner sollte kann man seine Stars auch mal zusammennehmen und ihnen den Auftrag geben einem bestimmten schwachen Spieler ein Tor vorzubereiten. Falls dies klappt kann der Trainer eine Belohnung aussetzen. Bei mir das das nun schon mehrere male geklappt. Das stärkt einerseits das Selbsvertrauen des schwächeren und die besseren haben einen risesen Spass daran falls es funktioniert.
4) Um das Teamdenken zu schulen eigenen sich die von meinen vorrednern genannten Übungen sehr gut. mache Übungen, wo alle aufeinader angewiesen sind und sich sogar helfen könnnen! -
Folgendes zu Freistössen, wie wir es handhaben und auch unseren Nachwuchstorhütern vermitteln:
- Der grösste Sollte aussen Stehen. Er deckt somit den vom Torwart völlig ungedeckten Ecken ab. Die etwas kleineren Spieler stehen weiter innen, da dort auch der Torwart noch die Chance hat den Ball zu krigen.
- Man lässt ca. 1/2 - 1 Mann neben dem Pfosten stehen (vom Torhüter aus), um die mit Effet gespielten Bälle abzufangen.
- Der Kleinste Spieler (ganz innen in der Mauer) hat die Aufgabe, bei einem indirekt ausgeführten Freistoss sofort den Ball zu atackieren.
- Sobald der Gegner den Schiedsrichter auffordert den Abstand abzumessen und das Spiel unterbrochen wird dreht sich der grösste Spieler in der Mauer um und sieht den Torwart an. Dieser weiss somit, dass das Spiel wider freigegeben werden muss und kann die Mauer genau ausrichten.
So klapt das eigentlich sehr gut. Jeder Torhüter hat jedoch seine eigenen Tricks, bei Freistössen. Diese sollte er auch ausüben dürfen. Die obigen Tips sollten einem unerfahrenen Torhüter jedoch helfen. -
Hallo Kayschi,
ich denke, dass es in einer E-Jugend sehr wohl sinn macht einen (noch besser mehrere) Kapitän zu bestimmen/wählen. Er hat vielleich nicht die gleiche Aufgabe wie bei den Grossen. Ich sitze vor jeder Saison mit meinen Captains (ich bestimme sie selber!) zusammen und zeige ihnen auf, was ich von Ihnen erwarte. und das sind folgende Sachen:
- Rückmeldungen zu Trainings und Spielen an den Trainer (Was war gut, was hat weniger gefallen?)
- Übernehmen einer Vorbildfunktion im Team (Viel Anwesenheit, Gute Leistung etc..)
- Helfen beim Eingliedern neuer Spieler (z.B. Partnerübungen mit den "Neuen" machen etc.)
- Das Durchführen des Einlaufes vor dem Spiel mit der ganzen Mannschaft
- Das Motivieren anderer Spieler durch positives Zureden
- Das generelle Übernehmen von Verantwortung im Spiel (z.B. selbständiges Ausführen von Penaltys und Freistössen)
Wie bereits gesagt bestimme ich die Spieler selbst, welchen ich zutraue diese Aufgaben zu übernehmen. ich rede vor der Saison mit diesen ca.3 Spielern. Wenn mir einer sagt wer will das nicht machen, dann muss er nicht,. Während der Saison können sich auch andere Spieler noch für diese Funktion empfehlen. Zwischen diesen Spielern wird dann die Kapitänsbinde rochiert. Doch auch von den anderen Führungsspielern wird das gleich erwartet wie vom Kapitän. Die Binde als solches soll eine Belohnung für die Kinder sein. Duch das Tragen der Binde steigt automatisch ihr selbstvertrauen..... -
Im Training lässt sich dieser Druck wirklich nur bedingt erzeugen. Ein Wettkampf mit Preisen ist eine Möglichkeit ein wenig Druck zu erzeugen. Eine Weitere Möglichkeit ist es ein Pentaltyturnier in Teams mit Preisen zu veranstalten. Somit ist das Streben nach den Preisen da. Die Spieler wollen aber auch die Mannschaftskameraden nicht enttäuschen, da diese ja auch nichts gewinnen, wenn sie versagen. So entsteht noch etwas mehr Druck!
Für die Turniere schlage ich folgendes vor:
Benenne die Penaltyschützen schon vor dem Spiel. Die Spieler können sich also bereits auf diese Eventualität einstellen und die Szenen im Kopf duchgehen. Ich denke das könnte helfen. Als weiteres sollte man ihnen mögliochst viel Druck wegnehmen. z.B. "Wir können auch gewinnen wenn wir einen Elfmeter nicht verwandeln, das macht also nichts". Ausserdem solltest du das Selbstvertrauen der Schützen soweit wie möglich stärken. Erinnere Sie an die Erfolgreichen Schüsse im Training.
Weiter kannst du deinen Spielern statistisch aufzeigen wie am meisten Penaltytore fallen und wo die Terefferquote am höchsten ist etc.... -
Ist das kontrollieren der Zeugnisse und Hefte nicht Sache der Eltern? Haben die nichts dagegen?
Ich denke nicht, dass es für einen Trainer notwendig ist die Zeugnisse zu kontrollieren. Ich denke jedoch, dass ein Gespräch mit den Eltern von Zeit zu Zeit sehr sinnvolle Ergebnisse bringen kann. Daraus erfährt man ja, wie es dem Spieler sonst so geht. Die Eltern können sogar noch mehr infos geben, als die Zeugnisse. Denn nur sie wissen, wievile Zeit das Kind zum erreichen dieser Noten aufwenden musste. Sie können auch beurteilen, ob und in welchem Rahmen das Fussballspielen für das Kind möglich ist.
