Ich sehe es etwas anders. Man sollte ein oder zwei Spielsysteme haben, welche man immer durchzieht. Auf keinen Fall sollte man sich den Gegner anpassen. Durch den Ständigen Systemwechsel können sich die Kids nie an ein System gewöhnen und es korrekt lernen. Eventuell bringt es kurzfristig mehr Erfolg wenn man das System dem Gegner anpasst, der Lernerfolg bleibt jedoch kleiner!
Ausserdem gebe ich UWE zu 100% Recht. Alle Spieler sollten auf allen Positionen eingesetzt werden. Jeder Spieler interpretiert seine Position etwas anders. In diesen Jungen jahren sollten sich die Kinder nicht auf einer position spezialisieren. Auch der Torhüter sollte mal als Spieler agieren (Jens Lehmann war in der Jugendzeit lange Stürmer!!!).
Die Zwei spielsysteme die ich durchgehend anwenden würde sind das 3:3 und das 2:2:2.
Beim 3:3 ist die Umstellung für die Kids nicht so schwer, wenn sie vorher 2:2 gespielt haben.
Das 2:2:2 dient dazu den Spielern die Postition Mittelfeld näherzubringen. Was sind seine Aufgaben, wie muss er sich verhalten.
Diese "Neue" Position sollten zu Beginn der Saison die Stärkeren spieler ausfüllen. Als erstes erklärt man der Gesamten mannschaft die Aufgaben des Mittelfeldes. Anschliessend lässt man die stärkeren Spieler diese Position spielen und korrigiert sie allenfals (Denke daran, dass sie ev. zum ersten mal im Mittelfeld spielen. Verlange nicht zuviel. Zu Beginn werden Sie sich eher wie ein Stürmer oder ein Verteidiger verhalten, je nach vorliebe. Zeige ihnen auf was sie besser machen können.) Nach einigen Spielen sollen die schwächeren/jüngeren Spieler sich eine Halbzeitlang einen den Spieler beobachten, der die Position am besten ausfüllt. Zeige Ihnen während dem Spiel warum sich der Mittelfeldspieler so verhält und was allenfals noch besser gewesen wäre. Lasse anschliessend die jungen selber Probieren. Sie haben nun gesehen, wie es funktioniert und versuchen genau das umzusetzen was du Ihnen gesagt hast. Klappt vielleicht nicht immer aber der Wille ist da. Das wird dann von Spiel zu Spiel besser!
Beiträge von fluegi11
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Es ist nicht generell geregelt. Jeder Club kann seine Schiedsrichter selber bestimmen.
Doch die Vereine sind sich da Ihrer Verantwortung sehr bewusst
. Junge Schiesrichter werden meist langsam aufgebaut. Das heisst zuert 2-3 F-Juniorenturnere pfeiffen, dann mal im E-Bereich pfeiffen und dann erste D-Jugend einsätze.
Die Unterschiede in der Intensität mag vielleicht auch daran liegen, dass wir etwas andere Kriterien haben.
- Die G-Jugend hat keine Organiserten Spiele. Die Vereine trainieren die kleinsten nur! Die Vereine könne natürlich untereinander G-Jugendspiele (meist Turniervorm) vereinbaren. Doch da wird ganz klar keine Rangliste geführt. Es geht einfach ums Spielen und Lernen.
- Die F-Jugend bestreitet pro Saisonhälfte ca. 7-8 Turniere. Pro Turnier sind 8 Mannschaften. Jede spielt einmal gegen jeden. Spielzeit zwichen 10 und 15 Minuten. Modus 5 gegen 5! Das führen einer Rangliste ist freiwillig.
- Die E-Jugend spielt immernoch in Turnierform und nicht in meisterschaftsform! 4 Mannschaften pro Turnier. Quer über den Platz. Ca 20 minuten. 7 gegen 7. Offside im Strafraum. Häufig wird eine Rangliste geführt, dies ist jedoch immer noch freiwillig.
- Die D-Jugend spielt von 16ner zu 16ner. Meisterschaftsbetrieb!!! Offside ab Mitte.
Das heisst bis zur D-Jugend findet kein meisterschaftsbetrieb statt!!! Ich denke, dass das die intensität der Spiele etwas entschärft. Kann das sein? -
Ich kann deine Meinung über die Vereine zum Glück nicht teilen.
Mein Verein (www.fcgerzensee.ch) ist ein sehr kleiner Verein. Das Dorf hat vieleich so ca 800 Einwohner!!!. Der Verein hat ausschliesslich den Zweck Fussball. Das heisst für andere Sportarten bestehen andere Vereine. Wir führen zur Zeit 9 Juniorentemas 2 Herrenmannschaften und ab sommer kommt eine Seniorenmannschaft hinzu.
Budget :
Das Budget wird komplett von der Vereinsleitung überwacht. Wenn ein Trainer was braucht (Material, Fortbildung etc) meldet er sich bei der Vereinsletung, welche die Wünsche prüft und allenfalls das nötige Material bestellt. Die aktivmannschaften sind zwar das Aushängeschild des Vereines, doch das funktioniert nur mit guter Jugnearbeit.
Traineraustausch:
Die Trainer kennen sich und helfen sich gegenseitig. Der Austausch kann jederzeit statt finden. Ausserdem treffen sich sämtliche Trainer ca. 3-4 mal Jährlich zu einer Sitzung, an welcher diverses (Organisation von Anlässen, Konzept) Besproche wird.
Gesamtkonzept:
An diesen Trainersitzungen haben wir nun ein vereinsinternes Juniorenkonzept erarbeitet. Dies beinhaltet sachen wie: Wer ist der Verein? Was sind die Pflichten des Vereins? Was sind die Pflichten der Mitglieder? Was sind die Rechte beider Parteien? Wie ist der Verein aufgebaut? Welche geschichte hat der Verein? etc... Die Eltern der Junioren waren begeistert, als wir Ihnen dieses Konzept vorgestellt haben. Daran geknüpft bauen wir nun weitere Sachen auf, wie zum Beispiel Juniorenzielvereinbarungsgespräche etc.
Erfolge:
Unser Verein existert erst seit ca. 11 (!!!) Jahren. Die erste aktivmannschaft ist bereits 3 Mal aufgestiegen! Nun gelingt es uns die ersten Junioren, welche vor 10 Jahren bei den kleinsten Junioren angefangen haben in diese Mannschaft zu integrieren. Alle anderen Vereine in unserer Liga sind an diesem sogenannten "Generationenwechsel" gescheitert und abgestiegen. Uns scheint es jetzt zu gelingen. In den letzten Spielen liefen wir mit 5-6 Spielern im Juniorenalter auf und können die Liga halten. Wenn das auch nächstes Jahr klappt ist das ein super Schritt in eine Erfolgreiche Zukunft.
Zukunft.
Diese Zukunft sieht wirklich gut aus. Wir arbeiten zur Zeit an einem riesigen Projekt, welches eine Kunstrasetrainingsplatz brigen soll. Wir hoffen in 2-3 Jahren dieses Projekt realisiern zu können.
Selbstverständlich sind nicht alle Vereine so... Das ist mir auch klar. Bei uns verdanken wir sehr viel unserem Präsidenten, welcher wirklich fast 24 Stunden pro Tag und sieben Tage die Woche für seien FC am Werk ist. Aber auch die anderen Vereinsmitglieder sind sehr aktiv. Zum Beispiel haben wir 2 Juniorentrainer (lizenziert) unter 20 Jahren! Dazu kommt ein Hilfstrainer (nicht lizenziert). -
Selbstverständlich geht das Wohl der Kinder stets vor. (Falls aus meinem Text etwas anderes herauszulesen ist entspricht dies nicht meinen Grundsätzen!
).
Es geht hier also vorwiegend um E-Jugendturniere. Da sind grosse Körperliche Differenzen zwischen den Spielern. Dass hesst, wenn ein gut gebauter Spieler normanl in den zweikampf geht kann ein kleiner Spieler (und sein Trainer!!!) dies als ein Foul ansehen. Meiner meinung nach sollte dies auch gepfiffen werden, da ein Spieler gefährdet wird. Wenn der Schiedsrichter das nicht tut sollten die Trainer reagieren, wechseln sie konsequent jeden Spieler der ein sehr hartes Foul (Gekloppe
) begeht aus und erklären Sie ihm warum er ausgewechselt wurde.
Ausserdem halte ich es für übertrieben, von Gekloppe auf einem E-Jugendplatz zu sprechen. Meiner Erfahrung nach wollen die Spieler dem Gegner nie etwas böses. Sie sind jedoch mit viel Einsatz dabei. Vor allem technisch weniger gesegnete Spieler haben nur die Möglichkeit im Zweikampf zu brillieren. Zusammen mit dem Körperlichen Vorteil kann dies als sehr rauh wirken. Und der Schiedsrichter (oder Trainer) sollte einschreiten.
Bei uns pfeiffen jugendliche Schiedsricher Spiele bis zur D-Jugend! Und das hat noch nie (!!!) Probleme gegeben. Selbstverständlich sind das nicht irgendwelche Junioren, sondern die werden klar ausgesucht (Kriterien Einsatz; Regelkenntnis; Beziehung zum Kinderfussball ...). Vielleicht sind unsere schweizer Junioren einfach fairer als deutsche?
Wie oben gesant ist klar, dass das Wohl der Kinder vorgeht. Ich halte aber weiterhin massnahmen wie "das Spielfeld verlassen" für die schlechteste Lösung. -
weiter gehts...
Im Punktspiel habe ich Angst, einen Fehler zu machen oder ein Foul zu begehen, wenn ich zu nahe an ihn rangehe, ich kenn mich da nicht so aus, und jeder Schiedsrichter ist anders. Der Junge ist mir fremd, ich weiß nicht, was wir beide können. Das ist kein Spiel,Mama“. Der Junge kommt schon noch, hatte der Trainer immer wieder gesagt, wenn wir Eltern skeptisch waren, dieser Junge spielt auch mit dem Kopf. Er hat Phantasie. Unser Sohn wuchs in verschiedene Rollen hinein. Lange war er Verteidiger. Er war sicher und schnell. Wenn der Trainer sagte: „Der Rechtsaußen der anderen Mannschaft gehört dir, du sorgst dafür, dass der kein Tor schießt“, dann schoss die Nr. 7 der gegnerischen Mannschaft kein Tor.Aus dem Reservespieler wurde ein Stammspieler. Als der Trainer zum erstenmal sagte: „Dich brauche ich“, war es mehr für unseren Sohn, als wir ihm je an Lob hätten spenden können. Der Trainer ist ein Glücksfall für die Buben. Er ist ruhig, besonnen, einfühlsam, ein wahrer Freund, ausgleichend und sehr gerecht. Ich bewundere ihn, wie ruhig und gelassen er mit seinen Buben in den Halbzeitpausen spricht, denn ich habe auch tobende Trainer am Spielfeldrand gesehen. „Träum etwas Schönes“, hatte ich vor ein paar Monaten zu meinem Sohn vor dem Einschlafen gesagt, „träum von deinem ersten Fußballtor, das du irgendwann schießen wirst“. „Aber, Mama“, hatte er erwidert, „ich bin doch linker Verteidiger“. Nun ist er Mittelstürmer geworden und hat seine ersten Tore geschossen, und ich habe sie nicht gesehen. Ich habe immer noch Spielplatzverbot. Vielleicht war es gut so, vielleicht hätte ich irgendetwas falsch gemacht in dem Augenblick, als dieser Traum in Erfüllung ging. Denn ich hatte mit ihm gespürt, wie sehr er selbst darauf gewartet hatte. Als ich ihn stolz in die Arme schloss, zuhause, lächelte er sein ruhiges Lächeln: „Ach, Mama, das ist doch gar nichts, deswegen brauchst du dich doch nicht so aufzuregen“. Nur das Leuchten deiner Augen verriet ihn. Er hat in darauffolgenden Spielen schöne entscheidende Tore geschossen, und er hat gegen schwere Gegner keine Chance gehabt. Ich werde keine Tore von ihm erwarten, denn es wird für immer sein Spiel und sein Traum sein. Ich weiß, dass er sich sein Spiel nicht von Fußballeltern, Schiedsrichtern oder Gegnern nehmen lassen wird. Er spielt jetzt in der C-Jugend. Er ist stark und ausgeglichen. Manchmal glaube ich, er könnte ein Spieler werden, der Ball spielt mit dem Fuß und mit dem Kopf. Ich werde ihm die Freiheit lassen, er selber zu sein. -
Uwe. In der Schweiz existiert ein solches Plakat: http://www.football.ch/sfv/de/…all.aspx?vNews=1&newsID=5
Viele Vereine haben es bei Juniorenturnieren gut sichtbar aufgehängt, um die Eltern an ihre Verantwortung zu erinnern.
Ausserdem findet man im Internet einige gute Texte, welche du den Eltern geben kannst. Natürlich solltest du danach auch mit den Eltern das Gespräch suchen. Bei mir hat dies wunderbar geklappt!
Hier der Text, den ich den Eltern gegeben habe:
Fußball - Die Antwort des Kindes von Renate-Katarina Oswald Ich weiß noch, wie verdorben wir Eltern waren, als unser Sohn Fußball zu spielen begann.
Er war siebeneinhalb, und ich nahm ihn eines Tages an der Hand und ging mit ihm in den nächstgelegenen Verein, der eine Schülermannschaft hatte. Das Training nahm er ernst, aber er vergaß es auch immer wieder, über einem anderen Spiel, einem Freund, einer Fernsehsendung. Natürlich waren seine ersten Einsätze in der E-Mannschaft große
Ereignisse für ihn, aber auch wieder nicht so groß, dass er nicht Termine und Treffpunkte vergessen hätte und nicht wusste, wo gespielt wurde und gegen wen. Der Vater regte sich auf. „Interesselosigkeit“, sagt er. Ich rege mich auf. Und doch spürte ich die ganze Zeit, dass um ihn, diesen Sohn, noch ein Geheimnis war, das wir Erwachsenen verloren hatten. Ich kam nicht dahinter. Wenn wir unseren Sohn nach einem Spiel fragten, konnten wir kaum fassen, dass er die Position nicht genau bezeichnen konnte, die er gespielt hatte, und dass er Mühe hatte, die Tore zusammenzubringen, die seine Mannschaft geschossen hatte. Ich dachte immer: das Ergebnis eines Spieles scheint nicht wichtig für ihn zu sein. Wie gibt es das bei jemand, der begeistert Fußball spielt? Es ist sein Leben, wenn er mit einem Ball losziehen kann. Ich sehe wie glücklich er ist, wie gibt es das? Darauf gibt es von Erwachsenen keine Antwort. Die Antwort des Kindes, die ein Kind nicht geben kann, sondern die man nur finden kann, wenn man als Erwachsener plötzlich wieder das Kind sein kann, ist: alles, was uns Erwachsenen an einem Spiel wichtig und bedeutsam geworden sein mag, ist es nicht für das Kind. Wichtig und bedeutsam für das Kind allein ist das Spiel selbst, das selbst-vergessene Sich-Überlassen-Können, das absichtslose Tun. Man braucht nur den Ball und die Wiese und ein paar Kinder. Das Wettspiel ist noch ein Spiegel dieses ursprünglichen Spiels. Der Schiedsrichter ist eigentlich überflüssig. Die Faszination, die von dem Ball ausgeht, der so leicht und zugleich so schwer zu spielen ist, den man die ganz unter Kontrolle bekommt, ist ungebrochen. Der Gegner ist noch nicht so verbissen. Das Spiel ist noch nicht verkrampft. Wo das Spiel stattfindet, gegen wen gespielt wird, wie das Ergebnis lautet, ist zweitrangig. Die Magie des Spiels hält das Kind noch in Atem. Es kann noch nicht Kampf sein. Und wir Eltern sagten: „Du hättest mehr kämpfen sollen“. Unser Sohn schwieg meist. Er konnte sich dagegen nicht wehren. Er wusste, da war etwas, was noch zu lernen und doch noch nicht wichtig genug war, um es zu lernen. Wir Erwachsenen sind schon so lange aus dieser Welt vertrieben worden, in der es nicht wichtig ist, zu kämpfen. Man sieht es unseren Spielern an. Wir spielen um Ruhm, um Geld, um Ansehen, wir produzieren uns, wir kompensieren unsere verlorenen Träume mit Geld. Oh, was für schlechte Spiele Bundesligaspiele sind gegenüber den Spielen der ESchüler. Ein Kind muss sein Paradies verlassen. In der D-Jugend spürt man schon die Linien regelmäßigen Trainings, den Aufbau der Technik, man sieht Fortschritte in der Ballbehandlung und im gegenseitigen Zuspiel, im Spielfluss überhaupt. Und doch erkennt man den eigenen Sohn immer noch nicht wieder, wenn er umwechselt von Trainings- und Freizeitspielen auf das Wettspiel. Du zeigst im Training ganz andere Leistungen, sagt man zu ihm, du spielst mit deinen Freunden viel frecher, du lässt dich nicht abdrängen, du gehst nach, du lässt dir den Ball nicht wegschnappen. Im Punktspiel erkennt man dich nicht wieder. Ich glaube, dass unser Sohn sich oft diese und ähnliche Kritik angehört hat, schweigend. Aber an irgendeinem Tag sagte er plötzlich zu mir: „Es ist etwas ganz anderes, Mama, gegen einen Freund zu spielen, den man gut kennt, als gegen einen Unbekannten, gegen einen Gegner. Bei einem Freund gehe ich ganz anders hin, denn ich weiß genau, was er kann und das ich kann und ich weiß, was ich mir mit ihm zutrauen kann. Und außerdem ist es ein Spiel, in dem nichts zählt.
Unten gehts weiter.... -
!!!
!!!
Was ist denn hier los?
Die Trainer sind Vorbilder für die jungen Spieler. Sie sollten sich also so verhalten, wie sie es sich auch von den Spielern wünschen.
Und ich glaube kaum, dass sich ein Trainer wünscht, dass seine Junioren bei jedem Schirientscheid rumbrüllen!
Es ist für die Kinder gar nicht so schlecht, wenn der Schiedsrichter eininge Entscheide gegen Sie fällt. Daraus lernen sie, dass sie diese Entscheide akzeptieren müssen das wird in Ihrer ganhzen Fussballkarierre so sein. Man kann ihnen helfen die Entscheide zu akzeptieren, indem man ihnen zeigt was sie tun sollen in einer solchen Situation, nähmlich ruhig bleiben und genau gleich weiterspielen. Selbstverständlich muss der Trainer dies auch vorleben!
husky: Du findest es tatsächlich in Ordnung, wenn eine Mannschaft aufgrunde einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters den Platz verlässt! Wo kämen wir denn da hin, wenn das alle tun würden. In jedem Spiel gibt es entscheidungen, welche man als ungerecht empfindet. -
Der Torschuss ist etwas, was die Kinder sehr gerne trainieren. Das kannst du ausnutzen.
Gehe Folgendermassen vor:
1. Zeige (demonstriere) den Spielern die verschiedenen Schusstechnicken und zeige auf, welche Vorteile und nachteile diese Technicken beinhalten
2. Die Kinder sollen nun diese Techniken in kleineren Gruppen anwenden. Du als Trainer schaust überall vorbei und lobst gelungene Torschüsse. Jeder Spieler sollte jede Schusstechnick mit beiden Füssen einigermassen anwenden können. Dies kann eine Zeit dauern. Hier ist es sehr hilfreich, dass die Kinder unbedingt immer Tore erziehlen wollen.
3. Erhöhe die Schwierigkeit. Die Spieler kennen die Techniken und sollen Sie nun anwenden können. Übe dies in 1 gegen 1 und 1 gegen 2 Situationen. Besonders lustig ist es für die Kinder, wenn sie 1 gegen 1 gegen den Trainer antreten können. Sie sollen eine Körperteuschung machen und unter dienem Druck den Torabschluss wagen. Du wirst sehen, dass bei diesr Übung die Kinder recht schnell Forschritte machen. Bringe sie auch dazu (durch dein Abwehrverhalten) mit dem schwächeren Fuss abzuschliessen. => Lobe jeden Torerfolg!!!
4. Ganz wichtig für den erfolgreichen Torabschluss im Spiel ist das Selbstvertrauen eines Spielers. Es muss dein Ziel sein dieses zu steigern. Dazu gibt es diverse Möglichkeiten: Lobe die Spieler; Lasse sie das machen, was sie am besten könne (lasse es dir zeigen und sei begeistert);
TIP: Nimm vor einem Spiel einen die ganze Mannschaft zusammmen und gib ihr den Auftrag, dass sie einem schächeren Stürmer ein Tor vorbereiten soll und versprich eine Belohnung. Sie werden nun alles daran setzen, dass dieser Spieler ein Tor erzielt. Sollte dies gelingen haben alle Freude, da sie die Belohnung kassieren. Und dein schwacher Stürmer hat ein Tor geschossen. Er wird sich nun lange an diese Tor erinnern, du kannst ihn damit im Training immerwieder motivieren und ihm vor dem Spiel sehr sehr viel Selbstvertrauen geben ("Weisst du noch als du gegen *** diese wunderschöne und wichtige Tor geschossen hast. Genau das kannst du heute auch!")
