"Es geht uns wahrlich nicht um die Noten. Die 3 bis 4 Stunden Fussball in der Woche machen den Lernkohl auch nicht fett, und der Zeugnisdurchschnitt bewegt sich eh zwischen 1 und 2." --> Das sollte ein Zitat sein..
Da die schulische Leistung anscheinend nicht direkt unter den mangelnden Hausaufgaben etc. zu leiden scheint, ist für mich die Frage, inwiefern diese für dein Kind "notwendig" erscheinen. Ich hatte eine ähnliche schulische Karriere (alles war wichtiger als Schule, aber trotzdem immer Klassenbeste oder zumindest mit Klasse überspringen- was meine Lehrer wegen meiner mangelnden Arbeitsmoral erst kritisch betrachteten- zumindest Einser-Abi-Absolventin). Meine Eltern waren genau einmal in der weiterführenden Schule auf dem Elternsprechtag und fragten, warum zum Teufel ich denn nicht Fehlen/keine Hausaufgaben machen sollte. Antwort: Die muss Disziplin lernen. Habe ich. Habe nebenbei unter der Bank Russisch gelernt. Hat mir wenigstens etwas gebracht. Meine Eltern fragten dann, was ich denn für Noten erwarten müsste: mündlich und schriftlich eins. Damit war das Thema gegessen. Ich meine damit: Solange dein Kind die Schule im Griff hat, würde ich den Fussball nicht verbieten. Wenn die Schulleistungen wirklich in den Keller fallen, mit dem Kind reden, woran es liegt. Dann gemeinsam einen "Vertrag" vereinbaren, der ggf. auch eine Fußballlsperre (für ein bis zwei Trainings oder ein Spiel in Absprache mit dem Trainer) vereinbaren.
