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Beiträge von Annie
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Günter, mein Erlebnis zum Thema Kinderfußball gestern:
Meine E, bis auf 2 Spieler junger Jahrgang und körperlich eher klein und zart gegen ein Team, bis auf einen alles alter Jahrgang, im Schnitt min 1 Kopf größer als meine. Wir liegen erst 2:0 zurück, gleichen dann aber aus, da nimmt der Trainer den 2003er, der etwas kleiner war als die anderen, raus mit der Begründung: "Du bist hier heute zu klein."Was soll man dazu noch sagen?

Und heute beim Spiel der ersten Herren habe ich mehr falsche Einwürfe gesehen als gestern bei der E oder heute bei der D, das war eine größere Zumutung als unsere Juniorenspiele - die Kids waren jedenfalls mit Herz dabei und sind nicht lustlos über den Platz gerannt ...
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Günter hat recht.
Wir machen es so: Begrüßung und Aufwärmen gemeinsam, Trainingsteile geteilt bzw. in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, gemeinsames AbschlußspielBei Soccerdrills gibt es viele tolle Übungen, die man leichter und schwieriger gestalten kann.

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Trennen ist die einzig sinnvolle Lösung, finde ich.
Ich handhabe es bei meinen Kids auch so und habe nur gute Erfahrungen damit gemacht. Und die Kinder empfinden es nicht als unfair, die sind dankbar.
Denn wer sollte Spaß am Fußball entwickeln, wenn er entweder keine Übung hinbekommt, weil er noch nicht so weit ist oder sich nur langweilt, weil er schon viel weiter ist... -
Kein Problem.
Vielleicht erkläre ich tatsächlich zu viel ... ein Verweis auf das Konzept würde viel ersparen...
Ich verspreche, mich der Sache anzunehmen.
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Danke, André.
Das mit dem Konzept ist so ein Ding. Es gab tatsächlich schon mal einen Entwurf, der in meinen Augen recht gut war.
Und dann passierte, was gerade in kleinen Vereinen gern mal passiert ... Kompetenzgerangel. Jeder wollte hier was ändern, da was beitragen etc.
Mit dem Resultat, daß wir noch immer kein Konzept haben und der Trainer, der sich damals die Mühe gemacht hat, inzwischen aufgehört hat (direkter Zusammenhang kann weder bestätigt noch verneint werden).Aber je länger ich hier im Forum lese, desto mehr glaube ich, das Ihr absolut recht habt und ein Konzept helfen würde.
Nicht nur mir selber. Unsere G wurde letzte Saison von 2 sehr jungen Trainern übernommen, einer 16jährigen Schülerin und einem 18jährigen Herren-Spieler. Die beiden leisten, soweit ich das bisher beobachten konnte, hervorragende Arbeit, laufen aber in genau die selben Diskussionen, wie ich und wie auch andere Trainer sie schon hatten.Ich werde diese Gedanken nochmal zur nächsten Trainersitzung mitnehmen.
Viele Grüße
AnniePS: Ich wollte mir nicht auf die Schulter klopfen lassen, nur mal meine Freude mit Euch teilen, nachdem ich ja auch schon öfter mal geklagt und um Hilfe gebeten hatte.
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Ich kenne die Eltern schon länger, etwa 3 Jahre, und ich habe schon reichlich Gespräche mit diesem Vater geführt.
Er war einer der Auslöser, warum wir inzwischen auch die Elternzone eingeführt haben...Wir haben eine klare Linie, was Elternverhalten betrifft, voll unterstützt vom Jugendobmann.
Dieser Vater hat einfach Probleme damit, daß sein Sohn von einer Frau trainiert wird. Da können wir uns den Mund fusselig reden mit Jugendfußball, Rotation, alle spielen etc.
Aber, wie gesagt, das ist der Vater.
Der Junge selbst hat damit kein Problem, weder mit dem Konzept noch mit mir. Und deswegen habe ich immer gehofft, daß er zurück kommt, ich konnte mir nämlich nicht vorstellen, daß er wirklich aufhören wollte ... nach knapp 3 Jahren kennt man seine Kids.
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Heute möchte ich mal meine Freude mit Euch teilen, nicht immer nur den Ärger.

In der Winterpause teilte einer meiner Spieler mir mit, daß er den Verein wechseln wird.
Es mache ihm bei uns keinen Spaß mehr, wir wären nicht so erfolgreich, naja, und ich als Trainerin wäre ja auch nicht so gut, und überhaupt hätten manche Übungen gar nichts mit Fußball zutun. (Z.B. Handball zum Erwärmen...)
In jedem seiner Worte hörte ich seinen Vater heraus: gefühlter Bundesligatrainer, immer wild schreiend am Spielfeldrand, daß Kinder schon heulend vom Feld gekommen sind.
Sein Sohn hatte letzte Saison bei meinem Vorgänger aufgehört und war wieder gekommen, weil ich das Team übernommen habe. Zum Zeitpunkt der Ankündigung waren wir Herbstmeister, sind aber bei der HKM direkt ausgeschieden. (Ich hatte die meisten Cracks daheim gelassen und die neuen Kids mal richtig gefordert)Soweit das Vorwort ...
Ich habe ihn nie aufgegeben. Habe gesagt, daß ich ihn nicht zwingen werden und verstehe, wenn er eine Auszeit möchte.
Er hat weiterhin die gesamte Mannschafskommunikation bekommen, und wenn ich ihn getroffen habe, gab es nette Worte.Letzte Woche schlich der Spieler zur Trainingszeit um den Sportplatz, wir haben ein paar Worte gewechselt... und Mittwoch war er dann wieder da. Er hat wieder Lust auf Fußball und möchte wieder dabei sein.
Das Training fand er super, und heute wurden neue Schuhe besorgt, und morgen springt er kurzfristig beim Spiel ein, weil ich wegen des langen Wohenendes nur 7 Spieler hätte.Ich freue mich so, daß er wieder da ist ... das zeigt eindeutig, daß es nie seine Ansicht war, was er gesagt hat.
Schade nur, daß Eltern ihre Kinder so beeinflussen ...Viele Grüße
Annie ... mit richtig guter Laune
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06er finde ich auch mehr als kritisch.
Ich hatte bisher 1x einen 2005er dabei, Sohn von meinem Co, weil extrem kurzfristig wegen Krankheit so viel Ausfall war, daß wir sonst nicht hätten spielen können.
Er war eigentlich als Zuschauer da und hatte zufällig noch seine Fußballtasche im Auto ...
Der Junge ist aber auch auf einem extrem hohen Niveau und konnte sgut mithalten, trotzdem würde ich es nicht nochmal machen, wenn es sich vermeiden läßt. -
Oha. Ich hole mir ja auch gern mal 1-2 F-linge hoch, wenn ich nicht genug Spieler habe, aber dann alter Jahrgang.
ich dachte immer, bei uns wäre es schwer, aber bei Dir ist es echt übel ...Ich denke, die Idee mit der Spielgemeinschaft solltet Ihr echt in betracht ziehen. (Wir haben auch eine, sonst bekämen wir auch kein Team zusammen)
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Dann müssen Deine Spieler lernen, daß das Training für sie ist und nicht für Dich.
Ich hab auch 2 Quatschköppe dabei, aber die werden inzwischen von den eigenen Mannschaftskameraden "erzogen".
Die wissen nämlich, daß die Aufgaben durchgezogen werden, und je länger das dauert, desto mehr geht vom eigentlich halbstündigen Abschlußspiel ab. -
Marcel, die Gruppen müssen nicht gleich groß sein.
Ich genieße es, wenn mal weniger Kids da sind (ich habe 15), da kann man sich viel besser um die einzelnen Gruppen kümmern und auch allein 2 Gruppen trainieren, wie addi schon meinte. -
@ Marcel: Nein, sie fühlen sich nicht verarscht.
Ich habe auch eine total heterogene Truppe, sodaß wir, wenn wir ab und zu mal das Glück haben, zu dritt als Trainer beim Training zu sein, sogar 3 verschiedene Schwierigkeitesstufen durchziehen.
Die Kinder sehen das nicht nur ein, sie sind froh darüber. Die "weiteren" langweilen sich nicht, und die "neueren" werden nicht überfordert.
Probier es einfach aus!
LG,
Annie -
Wohl dem, der sich die tolle Variante direkt abgespeichert hat ...

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@ tobn: das im PDF

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@ Follkao: Nein, die "Festspielregel" gibt es nicht.
Wie gesagt, ich bin eifriger Verfechter dafür, sich im Notfall (Krankheit, Verletzung ...) jemanden aus dem nächstjüngeren Jahrgang oder, wenn es mehrere Teams der gleichen Altersstufe gibt, aus der nächstunteren zu holen.
1. ist das fairer und 2. ist das für die aushelfenden Kinder dann soetwas wie eine Auszeichnung, das ist jedenfalls meine Erfahrung.Mein Team war bisher auch noch nicht direkt betroffen, da wir dort, wo es bekannt war, daß aus der 1. aufgestockt worden ist, trotzdem gewonen haben. Umso glücklicher und stolzer waren meine Kids.

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@ Stefan:

@ Tobn: Ja, die gibt es. (E-Jugend)
Ich habe mein Team schon eine Staffel höher stufen lassen als vom Staffelleiter angedacht, damit es mehr Herausforderungen gibt.
Und ich habe gestern zufällig einen Anruf eines anderen Trainers in meiner Staffel bekommen, der mich fragte, ob ich nicht das eine oder andere derzeitige Spielergebnis etwas merkwürdig finde, es fällt also allgmein auf.
Und der Schiri unseres Gegners gestern erzählte mir, daß sie neulich zu einem Spiel ohne Ersatzspieler anreise mußten... sie haben nicht aus der 1. aufgestockt.
Als sich dann ein Spieler verletzte udn sie länger in Unterzahl waren gegen einen sowieso überlegenen gegner, hätte jeder erwartet, daß die anderen aus Fairnessgründen auch einen Spieler herunter nehmen würden - weit gefehlt. Die haben dann Schießbudenschießen gespielt.
Also, leider haben wir diese Gewinndenke noch ganz extrem.
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@ Karl: Das waren nicht meine Kinder ...

Ich mag auch keine Klatschen, weder für uns noch für die Gegner, daher nehme ich wenn wir führen spätestens nach 3 Toren Unterschied die stärkeren Spieler raus.
Und ich stocke, wie gesagt, gern mit unserer F auf, wenn wir Bedarf haben.
Ich frage mich nur, warum nicht generell eher von unten statt von oben aufgestockt wird... -
Danke, Günter.
Ich bin da auch nicht so verbissen, nur die Kids bekommen das ja auch mit. Das letzte Spiel haben wir trotzdem gewonnen, aber extrem knapp, wobei das Hinspiel 5:0 gewonnen wurde. Und die haben es wenigstens zugegeben, aus der 1. aufgestockt zu haben.
Heute war ein Spiel einer anderen Altersklasse, da war es sowas von offensichtlich (Hinspiel 9:1 gewonnen, jetzt 7:2 verloren, obwohl einige stärkere Kids bei uns gespielt haben als im Hinspiel).
Ich finde es einfach nur schade für die Jungs und Mädels, die in ihrer Staffel so toll spielen und dann durch diese Regel teilweise um den Erfolg gebracht werden ...BTW., wenn ich aufstocken muß, dann greife ich auf unsere F zurück, und zwar gern. Und die sind dann mächtig stolz, daß sie in der E aushelfen durften, was dem Selbstbewußtsein extrem gut tut.
Da frage ich mich eben, warum andere Vereine dies nicht auch tun.Danke nochmal.
LG
Annie
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Danke für die Antworten.
Damit sind natürlich die Vereine gekniffen, die nur eine Mannschaft pro Altersklasse haben ...
