Er ist wieder da :)

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  • Heute möchte ich mal meine Freude mit Euch teilen, nicht immer nur den Ärger. :)


    In der Winterpause teilte einer meiner Spieler mir mit, daß er den Verein wechseln wird.
    Es mache ihm bei uns keinen Spaß mehr, wir wären nicht so erfolgreich, naja, und ich als Trainerin wäre ja auch nicht so gut, und überhaupt hätten manche Übungen gar nichts mit Fußball zutun. (Z.B. Handball zum Erwärmen...)
    In jedem seiner Worte hörte ich seinen Vater heraus: gefühlter Bundesligatrainer, immer wild schreiend am Spielfeldrand, daß Kinder schon heulend vom Feld gekommen sind.
    Sein Sohn hatte letzte Saison bei meinem Vorgänger aufgehört und war wieder gekommen, weil ich das Team übernommen habe. Zum Zeitpunkt der Ankündigung waren wir Herbstmeister, sind aber bei der HKM direkt ausgeschieden. (Ich hatte die meisten Cracks daheim gelassen und die neuen Kids mal richtig gefordert)


    Soweit das Vorwort ...


    Ich habe ihn nie aufgegeben. Habe gesagt, daß ich ihn nicht zwingen werden und verstehe, wenn er eine Auszeit möchte.
    Er hat weiterhin die gesamte Mannschafskommunikation bekommen, und wenn ich ihn getroffen habe, gab es nette Worte.


    Letzte Woche schlich der Spieler zur Trainingszeit um den Sportplatz, wir haben ein paar Worte gewechselt... und Mittwoch war er dann wieder da. Er hat wieder Lust auf Fußball und möchte wieder dabei sein.
    Das Training fand er super, und heute wurden neue Schuhe besorgt, und morgen springt er kurzfristig beim Spiel ein, weil ich wegen des langen Wohenendes nur 7 Spieler hätte.


    Ich freue mich so, daß er wieder da ist ... das zeigt eindeutig, daß es nie seine Ansicht war, was er gesagt hat.
    Schade nur, daß Eltern ihre Kinder so beeinflussen ...


    Viele Grüße
    Annie ... mit richtig guter Laune :)

  • Kennst du die Eltern persönlich ? oder hast du dir dieses Negativbild der Eltern allein auf Gund der Aussagen des Jungen gemacht ?
    Als Trainer sollten wir mit solchen Aussagen zurückhaltend sein.
    Und klar beeinflussen Eltern ihre Kinder. Das nenne man Erziehung. Ist mir lieber so, als wenn es den Eltern völlig schnuppe ist, was im Fussball so läuft. Immerhin tragen sie die Veantwortung für das Kind und nicht wir als Trainer!
    In der Regel wissen Eltern nämlich nicht alles besser, sondern sie wissen nichts - weil sie nicht informiert werden was und wie es läuft, oder mindestens laufen sollte !!
    Ein am Spielfeldrand schreiender Vater ist Sache des Vereins, resp. Resultat eines vermutlich nicht vorhandenen Codex.


    So gern ich die Freude über den zurückgekehrten "Sohn" teilen mag, sehe ich in der hier geschilderten Geschichte eine negativ belastete Grundhaltung, die unweigerlichen zu weiteren, ähnlichen Problemen führen wird, die wohl weniger mit den Eltern zu tun haben, als mit der Unfähigkeit des Vereins, mit Eltern klar und deutlich kommunizieren zu können.

  • Ich kenne die Eltern schon länger, etwa 3 Jahre, und ich habe schon reichlich Gespräche mit diesem Vater geführt.
    Er war einer der Auslöser, warum wir inzwischen auch die Elternzone eingeführt haben...


    Wir haben eine klare Linie, was Elternverhalten betrifft, voll unterstützt vom Jugendobmann.
    Dieser Vater hat einfach Probleme damit, daß sein Sohn von einer Frau trainiert wird. Da können wir uns den Mund fusselig reden mit Jugendfußball, Rotation, alle spielen etc.
    Aber, wie gesagt, das ist der Vater.
    Der Junge selbst hat damit kein Problem, weder mit dem Konzept noch mit mir. Und deswegen habe ich immer gehofft, daß er zurück kommt, ich konnte mir nämlich nicht vorstellen, daß er wirklich aufhören wollte ... nach knapp 3 Jahren kennt man seine Kids. :)

  • Ich kann deine Freude nachempfinden, prima.


    Auf der Umkehrseite FÜR MICH ein typisches Paradebeispiel eines Sachverhaltes beim Blick in den Spiegel.


    Der normale Trainer und ich wills nichtmal nur am Trainer festmachen und sage...Mensch...neigt dazu, sich gern mal auf die Schulter klopfen zu lassen, ein gutes Ansehen zu genießen. Der Trainer ...viele Trainer (Ausnahmen bestätigen wieder die Regel)....verkauft sich auch gern mal an der Theke. Man teilt gern mal mit was man so warum wie macht....spricht über die kniffeligen wichtigen Hintergründe zu seinem Tun....ich bin auch so einer.


    Nun kommt da einer her und lästert....und eigentlich ist er ja auch noch der viele bessere Trainer...und dann auch noch das Problem, das der Trainer des Sohnes im Sitzen pinkelt, sorry! ;) .


    Der "normale" Trainer fühlt sich angegriffen, ...verteidigt sich...hinterfragt sich bei anderen...teilt das Problem mit...rührt in der trüben Suppe.


    Habe ich alles genauso schon dreimal durchgeboxt, ...die Suppe gelöffelt und versucht sie wieder klar zu bekommen.


    Meine Resümee....einmal am Saisonanfang erklären warum man was wie machen wird...an die Spieler....an die Eltern, soweit es sich noch um eine D handelt...darüber hinaus nur auf Einzelnachfrage...da sähe ich das nicht mehr von nöten. Dazu ein Konzept vom Verein und danach bucht der Verein und die Spieler den Trainer. Da gibt es keine Diskussionen mehr. Da gibts Ansagen und verweise auf das Konzept....aber keine Diskussionen...jedenfalls würde ich mir das wünschen. Wenn dein Verein ein Konzept hat, dann diskutier mit dem Kerl nicht mehr....und mit dem nächsten der da kommt auch nicht mehr...von anfang an nicht. Man kann ja auf Nachfrage mal kurz erklären, was man wie warum macht, aber nicht...um das wegdiskutieren zu lassen, sondern nur als Info für das Gegenüber. Hierbei meine ich nicht, dass man nicht mal kritisch ...also selbstkritisch zuhören sollte....aber dieses ständig sich verteidigen müssen finde ich elendig und kenne ich auch nicht. Das steht und fällt mit dem Schutz des Vereins (Konzept) und dem persönlichen Auftreten und da kann man immer lernen...in deinem Fall....so sehe ich es....eine Ansage und Ende der Durchsage bei so einem Typen.

  • Danke, André.


    Das mit dem Konzept ist so ein Ding. Es gab tatsächlich schon mal einen Entwurf, der in meinen Augen recht gut war.
    Und dann passierte, was gerade in kleinen Vereinen gern mal passiert ... Kompetenzgerangel. Jeder wollte hier was ändern, da was beitragen etc.
    Mit dem Resultat, daß wir noch immer kein Konzept haben und der Trainer, der sich damals die Mühe gemacht hat, inzwischen aufgehört hat (direkter Zusammenhang kann weder bestätigt noch verneint werden).


    Aber je länger ich hier im Forum lese, desto mehr glaube ich, das Ihr absolut recht habt und ein Konzept helfen würde.
    Nicht nur mir selber. Unsere G wurde letzte Saison von 2 sehr jungen Trainern übernommen, einer 16jährigen Schülerin und einem 18jährigen Herren-Spieler. Die beiden leisten, soweit ich das bisher beobachten konnte, hervorragende Arbeit, laufen aber in genau die selben Diskussionen, wie ich und wie auch andere Trainer sie schon hatten.


    Ich werde diese Gedanken nochmal zur nächsten Trainersitzung mitnehmen.


    Viele Grüße
    Annie



    PS: Ich wollte mir nicht auf die Schulter klopfen lassen, nur mal meine Freude mit Euch teilen, nachdem ich ja auch schon öfter mal geklagt und um Hilfe gebeten hatte.

  • PS: Ich wollte mir nicht auf die Schulter klopfen lassen, nur mal meine Freude mit Euch teilen, nachdem ich ja auch schon öfter mal geklagt und um Hilfe gebeten hatte.


    Damit wollte ich UNS Trainer ein bischen erklären, wobei das eigentlich auf viele Menschen -abseits des Trainertums- zutrifft. Wollte nur was zum Ausdruck bringen und dich damit nicht durch den Kakau ziehen....sorry....du solltest dich verdienter Weise kräftig freuen! ;)

  • Kein Problem.
    Vielleicht erkläre ich tatsächlich zu viel ... ein Verweis auf das Konzept würde viel ersparen...
    Ich verspreche, mich der Sache anzunehmen. :)

  • Andre:


    Das Einschwören der Trainer auf ein Konzept funktioniert nur, wenn Du entweder viele "Überzeugungstäter" als Trainer zur Verfügung hast oder Deine Trainer entsprechend bezahlst. Einen Trainer, der den Job nach bitten und betteln nur macht, weil niemand ihn sonst erledigt, kannst Du zu Garnichts verpflichten. Die erstgenannten Trainer haben die wenigsten Vereine in ausreichender Menge zur Verfügung, wobei wir dann schon wieder bei Deinem Thema, ob Trainer bezahlt werden sollten, sind. Auch ohne Konzept des Vereins dürften Trainer, die die Ziele des KIFU vertreten, gern selbstbewusster auftreten, da viele, genau wie die Vertreter der "anderen Seite", auf Grund von Trainermangel in einer recht starken Position sind, die man für eine gute Sache ruhig ausnutzen sollte.

  • Einen Trainer, der den Job nach bitten und betteln nur macht, weil niemand ihn sonst erledigt, kannst Du zu Garnichts verpflichten. Die erstgenannten Trainer haben die wenigsten Vereine in ausreichender Menge zur Verfügung


    Es geht auch anders rum. Ich persönlich kenne einige best qualifizierte Leute die gerne auch in ihrem Dorf im Kifu tätig wären, aber sich dort nicht permanent besserwissenden Autodidakten und selbsternannten Experten etc. rumschlagen wollen welche langjährige Zugehörigkeit oft stärker gewichten als fachliche und soziale Kompetenz..
    Ueberall dort wo wir mit Hilfe der Gemeinde vor sich hinsiechende Dorfclubs von Grund auf neu aufgebauthaben, war die Trainersuche nie ein Problem. Im Gegenteil. Viele Trainer der Gegend waren froh, endlich feste Strukturen und ein umfassendes Konzept vorzufinden, welches ihnen erlaubt, sich auf ihre Trainertätigkeit zu konzentrieren statt auf den wöchentlichen Abstimmungshickhack und das Kompetenzgerangel im Trainerpulk.
    Ich finde auch die Behauptung absurd, dass man Mitgliederbeiträge nicht soweit erhöhen könne, dass man den Trainern mindestens eine symbolische Entschädigung bezahlen kann. Wer nichts kostet ist nichts wert ! Und wenn Eltern nur deshalb ihre Kids ins Fussball schicken weil es billig ist, läuft im Dorf eh was verkehrt.

  • Das Einschwören der Trainer auf ein Konzept funktioniert nur, wenn Du entweder viele "Überzeugungstäter" als Trainer zur Verfügung hast oder Deine Trainer entsprechend bezahlst. Einen Trainer, der den Job nach bitten und betteln nur macht, weil niemand ihn sonst erledigt, kannst Du zu Garnichts verpflichten.


    Ach ne,....das kommt mir bekannt vor ;) . 100 %agree


    Es geht auch anders rum. Ich persönlich kenne einige best qualifizierte Leute die gerne auch in ihrem Dorf im Kifu tätig wären, aber sich dort nicht permanent besserwissenden Autodidakten und selbsternannten Experten etc. rumschlagen wollen welche langjährige Zugehörigkeit oft stärker gewichten als fachliche und soziale Kompetenz..


    ebenfalls 100%agree,


    meine Ansicht, über erhöhte Mitgliedsbeiträge und einem einzuführenden modernen Ausbildungskonzept vieles auch in dem kleinsten Dorfverein verändern zu können, stammt aus der Erfahrung die ich am eigenen Leib mit solchen Leuten machen durfte. Es ist die Essenz aus vielen Erfahrungen und der Gedanke darauf ist mir absolute Überzeugung geworden. Dabei habe ich aber nie von mir Gedacht, die Wahrheit mit Schuamlöffeln gefressen zu haben. Genau dieses Gefühl/diese Denke...die Möglichkeit darauf, würde ich einigen Leuten im Vereinsfußball wünschen und dabei meine ich "Atuodidakten und selbsternannten Experten" und die "best qualifizierten Leute" die das so von sich selber denken!


    Man könnte sich dann nämlich mal ernsthaft unterhalten und es käme überhaupt zu Kommunikation.


    Mein damaliger Thread "Narzissmusthread"....stammte nicht von irgendwo her und der ist jederzeit überall gerade im Vereinssport branntaktuell....wie ich finde.

  • @Fussballbaron:


    Hier bei uns gibt es diese "wartenden" qualifizierten Trainer nicht, somit fällt diese Variante der Sanierung weg. Weiterhin haben die meisten Gemeinden kein Geld, um die Vereine über das bisherige Maß zu unterstützen. Für eine entsprechende Bezahlung, Ausbildung und Verpflichtung der Trainer mittels u.a. höherer Beiträge bin ich im Grunde auch ( wir haben es ja so gehandhabt ). Nur muss man überall von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen und nicht überall wird das funktionieren. Vor allem nicht sofort, da es ja Vereine und keine Unternehmen sind und somit die Mitglieder die Entscheidungsgewalt haben und diese entsprechend überzeugt werden müssen. Solange Du dann keine finanzielle Unterstützung erfährst oder entsprechende Mittel in Reserve hast, um Ausfälle wegen einem durchaus möglichen spontanen Mitgliederschwund (wegen genügend billigerer Möglichkeiten im Umland) abzufangen, hast Du schlechte Karten. Viele Mitglieder interessiert die Nachwuchsarbeit wenig, so dass sie kaum für höhere Beiträge stimmen werden. Einem nicht zu kleinen Teil der Eltern ist die Qualität der Ausbildung auch egal. Von denen, die sich dafür interessieren, nehmen dann einige ihre Kinder und bringen sie in sogenannte Leistungsvereine. Dort kannst Du dann mal langsam anfangen, über höhere Beiträge zu Gunsten besserer Ausbildung und Motivation der Trainer und damit zu Gunsten der Kinder zu reden. Darunter kaum.

  • Es ist schon so wie Karl es beschreibt.


    Was ich allerdings fürchte ist, dass kaum einer das Thema "Mitgliedsbeitragserhöhung zur Zahlung von Betreuer.-und Trainergeldern zwecks Qualifizierung und was da sonst so ALLES dran hängt" bei einer Mitgliedsversammlung überhaupt jemals im Antrag erwähnt hat. Dazu fehlt entweder oft die Einsicht, aber auch der Mut. Man nimmt halt an, das zuviele Mitglieder gehen, was ich für Nonsens halte. Schließlich gehts ja genau um das Gegenteil, denn über qualifiziertere Trainer soll ja das Niveau und der Ruf zur Zufriedenheit alle gesteigert werden!!!


    Hier gehört die Idee in den Vordergrund, dann der unbändige Wille aus Überzeugung und genau diese Überzeugungsarbeit gehört an den Rednerpult. Die Mitglieder die müssen sich geradezu darüber freuen, bals 5 oder 8 Euro im Monat mehr zahlen zu DÜRFEN!


    Im Umkehrschluß muß man in dieser Ansprache auch klar und deutlich und genauso überzeugend mitteilen, wohin die Reise ansonsten geht.


    DANN die Abstimmung und dann wundern...so oder so.


    Das Eltern das nicht so interessiert wie Karl meinte...glaube ich für die allermeisten ebend nicht.


    WARUM und diese Frage mal am Rande....gibts bei der Stimmabgabe in den meisten Vereinen nicht die Möglichkeit, dass "NICHTmitgliedereltern" dessen Kinder z.B. in der F oder E als Mitglieder sind, für ihre nicht stimmberechtigten Kinder bei Wahlen mitstimmen dürfen???


    Ich denke...das hat mit Angst zu tun, Angst sich dem zu stellen. Eltern haben eine Meinung und die Interessierten würden zur Wahl gehen und ich persönlich hätte das auch sehr gern getan, um dem z.B. Jugendleiter eine Quittung für seine ach so gute Arbeit zu verpassen. Da würden sich die Gesichter die es verdient hätten, schneller mal wieder ausgewechselt. Gefahr ist, dass eine masse von Eltern mit einer bösen Stimmung im Nacken auch mal Fehlerhaft abstimmen. Ich würde mir wünschen, das sich dem gestellt würde. Das hätte mehr Vorteile als Nachteile. ;)

  • Zitat Andre:


    Zitat

    Das Eltern das nicht so interessiert wie Karl meinte...glaube ich für die allermeisten ebend nicht.


    Der Anteil dürfte überall unterschiedlich groß sein. Die Stimmen dieser Eltern, so sie denn zählen würden, würden jedoch auch noch bei der Abstimmung fehlen. Der nächste Punkt, der, wenn man über eine allgemeine Erhöhung in allen Vereinen diskutiert, nicht unwichtig ist, ist die Frage der sozialen Komponente. Zumindest hier will keiner das Hobby der Kinder des arbeitsscheuen Nachbarn, der zwar 5 Kinder in die Welt setzen, jedoch diese nicht ernähren kann, mit finanzieren. Es gibt jedoch auch wirkliche soziale Härtefälle, wo man die Leute vielleicht überzeugen könnte. Nur zwingen kann man ja niemanden dazu. Und wie wird dann zwischen den wirklichen Härtefällen und dem Rest unterschieden und wer entscheidet ? Das sind ja alles Dinge, die zu beachten sind, wenn es dann keine "billigen" Vereine mehr geben soll.

  • Karl,


    die soziale Komponente ist/wäre mir auch wichtig! Meine lautete:


    1. Zahlkinder bis zum 2ten....ab dem dritten Kind ist jedes weitere frei


    oder


    2. einen Familienbeitrag einführen


    3. einen Familienbeitrag für Famlien ab -beispielsweise- 5 Personen einführen


    4. einen Familienbeitrag für Alleinerziehende ab 4 Personen einführen


    5. Dabei nicht vergessen, dass Haertz IV Empfänger -ich glaube- 11 Euro für Vereinsbeiträge der sporttreibenden Kinder erhalten bzw. der Verein erhält bzw. bis zu diesem Betrag erhalten kann....was auch eine soziale Komponente ist.

  • Andre


    bei 2 Vereinen, in denen ich etwas näheren Einblick haben, sind die Familienbeiträge so gestaltet, dass
    über 2/3 der Kinder über einen Familienbeitrag im Verein sind, die Eltern dadurch natürlch ein Stimmrecht haben.


    Wie sieht es aber in der Hauptversammlung aus? Wenn diese Eltern nicht noch eine andere Bezugsmotivation zum Verein haben, glänzen sie durch Abwesenheit.


    Selbst in Jugendversammlungen, bei der die Eltern mit eingeladen wurden, war das Interesse sehr dünn.


    Es liegt nicht an der Möglichkeit Vorschläge einzubringen, mit abstimmen zu dürfen.
    Mag sein, dass mancher sagt, kann eh nichts ändern und deswegen wegbleibt, in der Masse liegt es an mangeldem Interesse, an fehlendem Engagement, Angst vor irgeindeiner Verantwortung vieler Eltern.


    Die Denke der meisten von uns Eltern hier im Forum entspricht nicht dem vieler Eltern vor Ort.


    das Beste für ihr Kind wollen alle, aber wie sieht es aus, wenn sie dafür eintreten und auch was tun sollen?
    die Hauptversammlung und die Jugendsitzungen müssten gerammelt voll sein. Wie es aber in Wirklichkeit aussieht kennen
    wir doch wohl alle.


    Jede Jugendabteilung, die geschlossen in eine Hauptversammlung ginge, hätte dort bei Abstimmungen die absolute Mehrheit.


    Möglichkeiten sind da, es fehlt die Einigkeit und das Interesse.


    gg