Beiträge von paulwurf_mauli

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    Noch eine Übung, die mir gerade eingefallen ist: Ein Quadrat mit Hütchen oder Stangen abstecken, in die Mitte nochmal eine Stange oder ein Hütchen platzieren.


    An jedes Hütchen/Stange kommt nun ein Spieler, die restlichen postieren sich am ersten Hütchen. Dort hat jeder einen Ball.
    Der erste Spieler in der Reihe am ersten Hütchen passt nun zum Spieler am zweiten Hütchen und läuft auf dessen position, der zweite kickt den Ball weiter an den in der Mitte und lüft auf dessen Position usw...


    Ich hoffe, die Beschreibung ist nicht zu konfus. ;)

    Karl


    Eltern, die ihren Hintern nicht hochkriegen, findest Du auch quer durch alle Schichten. Erziehungsberatung gibt es auch für sehr gut situierte Eltern, die überhaupt nicht verstehen können, was nur mit ihrem Kind los ist. Es hat doch alles.Umgekehrt gibt es auch Leute, die H4 bekommen und sehr verantwortungsbewusst und liebevoll zu ihren Kindern sind. Aber Du hast ja selbst auch schon relativiert.


    Es gibt doch seit einiger Zeit diese Bildungsgutscheine für Kinder von H4-Beziehern. Diese sind aich für Vereinsbeiträge nutzbar. Leider werden sie, wie ich gelesen habe, sehr selten genutzt.


    Ich sehe es auch so, dass die Vereine und Leiszungszentren etc. nicht auch noch dafür verantwortlich gemacht werden können, dass alle gleich gefördert werden müssen.
    Und zu den Steuerzahlen. Ein Verein wie der FC Bayern (und nein, ich mag sie nicht) ;) bezahlt Unmengen an Steuern. Hab ich auch gelesen, wen es interessiert, der kann ja googeln.

    Hallo Rudi,


    gerade die fußballspezifische Kondition erreicht man durch Rundenlaufen eher nicht.
    Wir lassen unsere Jungs gerne Dribbelübungen mit wechselnden Geschwindigkeiuten durchführen. Oder auch mal ein Aufwärmspielchen, wie Laibchenstehlen oder Wettläufe mit Ball, kleine Parcours, wo sie mit dem Ball am Fuß bestimmte Übungen durchführen müssen, die Gruppe, die als erste durch ist, gewinnt.


    Gut für die Kondition sind auch Übungen wie die Tschechenrolle oder Fußballspiele auf kleine Felder.

    teejay:


    Immer gern.
    Das mit dem Anwalt ist sehr vernünftig,vlt. habt ihr ja einen im Verein?


    Der Hinweis mit der Rechtsberatung ist notwendig, wenn man auf solche Beitrage antwortet, ich hab beruflich hin und wieder mit derartigen Dingen zu tun.
    Aber das ist ja jetzt geklärt.

    Hallo teejay,


    ich bin diesbezüglich kein Fachmann. Damit auch der obligatorische Hinweis, dass dies keine Rechtsberatung sein kann.
    Bei uns im Mitgliedsantrag ist bezüglich des Vereinsaustritts folgender Hinweis eingetragen:


    Auszug aus der Vereinssatzung:
    Der Vereinsbeitrag ist halbjährlich im Voraus zu entrichten.
    Der Vereinsaustritt ist mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Kalenderhalbjahres möglich und ist schriftlich
    gegenüber dem Vorstand zu erklären.


    In der Satzung müssen diese Dinge ja geregelt sein.
    Ganz oben haben wir Hinweise auf die Kosten. Dann Hinweise zu evt. Passwechsel und Spartenbeitrag.
    Dann kommen die Angaben zum Mitglied, darunter der Passus:


    Die Mitgliedschaft ist erst nach Bestätigung, i.d.R. nach Zahlung des ersten Beitrags, wirksam!


    Dann:


    Einzugsermächtigung: Soweit keine Einzugsermächtigung erteilt wird, ist zusätzlich pro Halbjahr eine
    Verwaltungskostenpauschale von 3.- € zu entrichten
    Ich erkläre mich widerruflich einverstanden, dass der Mitgliedsbeitrag halbjährlich und ggf. die
    Passausstellungsgebühr zu Lasten meines Kontos abgebucht wird:
    plus nötige Felder.


    Dann:


    Wichtiger Hinweis: Das Vereinsmitglied ist selbst dafür verantwortlich, dass er nur Sport in dem Umfang betreibt,
    wie es sein Gesundheitszustand zulässt. Ggf. ist eine medizinische Untersuchung durchzuführen.


    Und zum guten Schluss die Anerkennung der Vereinssatzung.


    Hinweise auf Verwendung von Bildern sind m. E. nicht nötig. zur allgemeinen Verwendung von Bildern gab es hier auch schon mal einen Thread.


    Solltest Du noch Fragen dazu haben, können wir das gerne per PN erledigen.

    Karl, Guenter


    ich halte da auch gar nichts von. Ich war noch nie auf einem Turnier, wo der beste Spieler ausgezeichnet wird. Und ich war schon auf vielen hier in der erweiterten Gegend.
    Einige wenige zeichnen noch den Torschützenkönig und den besten Torhüter aus. Torschützenkönig ist ja klar, beim besten Torwart könnte man dann, wenn man es ernst nähme, lange diskutieren.
    Ich brauchs nicht, und das vermittle ich auch meinen Spielern.


    Solche Auszeichnungen brauche ich nicht, weil ich weiß:
    Meine Spieler sind die Besten, mein Tormann ist der Beste, egal wie es ausgeht. :D

    Hallo TRST,


    ist das Turnier nur von Dir organisiert oder steht da noch ein Verein hinter?
    Spontan fällt mir da die Vereinsgaststätte ein. Oder ein Gastwirt, bei dem man öfter verkehrt, ein Getränkemarkt?
    Vielleicht kann man ja so auch gleich über Naturalien sponsern?

    @ alle
    bisher unbeantwortet blieb die Frage was ihr macht wenn:
    jemand nicht in der Abwehr spielen will, obwohl er gut ist-


    ich würde dann sagen, okay momentan sind die drei Postionen im Sturm verplant. Du kannst in die Abwehr. Wenn du das nicht willst , mußt du halt aussetzen


    kaiser franz
    Bei @alle fühle ich mich mit angesprochen und widerspreche Dir. :D
    Beitrag 22 von mir. Einziger Unterschied: Ich sage dem Spieler, Du musst nicht spielen, wenn Du nicht magst.


    @ ich denke man kann als Trainer schon verlangen, dass ein Kind dreimal hintereinander bei einem Turnier ins Tor geht. Anschließend war das Kind ja für ne ander Aufgabe vorgesehen. Es ist also nicht so, dass der Trainer das Kind an die Pfosten gebunden hat


    Das ist konsequent und nicht unmenschlich


    Ja, auch dies nochmal, man kann es verlangen. Man kann auch verlangen, dass ein Kind ein ganzes Turnier ins Tor geht. Man muss es aber entsprechend kommunizieren und man muss auch nicht auf Biegen und Brechen jemanden häufiger ins Tor stellen, der das nicht mag. Man muss auch zu seinem Wort stehen. Oder siehst Du diese Punkte anders?

    Reality Check Teil 3:


    Bei uns im Verein werden in den Altersklassen bis einschließlich U15 auch schon mal während der Punktspiele die Torhüter zur Pause gewechselt. Wir sind natürlich nicht der FC Bayern, spielen aber aber in Kreisliga und Kreisklasse mit zwei Mannschaften mit, gehören auch eher zu den stärkeren im Kreis. Wenn man will geht alles.


    Ich selber stelle auch mal in der Halbzeit die Positionen um. Muss man aber nicht. Man kann durchaus auch drei Spiele die selben Positionen spielen lassen, bei Hallenturnieren auch das ganze Turnier lang, habe ich oben auch schon so geschrieben. Es sollte aber jeder Spieler alle Positionen auch mal kennenlernen und spielen können. Gibt später Vorteile.


    In dem beschriebenen Fall wird aber ein Kind mittels Spielzeitentzug ins Tor gezwungen, das ist der Punkt, um den es hier geht. Zusagen wurden nicht eingehalten, Kommunikation fand nicht statt (immer vorausgesetzt, es stimmt so, wie beschrieben). Und das gibt eine schlechte Mischung. wie oben schon geschrieben, ich kann jeden Spieler überall aufstellen und mit ein bisschen Geschick kriege ich jeden achtjährigen dazu, dass er daspielt, wo ich ihn aufstellen will. Auch mit Kindern kann man reden, Entscheidungen erklären und dann sollte es passen.


    Was die Roten da im U8-Bereich aufführen, wenn sie meinen, sollen sie Positionsidioten ausbilden. Für die meisten ach so stolzen Eltern wird es früher oder später ein böses Wrwachen aus dem Traum geben, nämlich dann, wenn der nächste reinrotiert. Mal sehen, wie viele aus der U8 dann in drei Jahren noch übrig sind. Die Roten haben ja auch das Gentlemen´s Agreement aufgekündigt, wonach im unteren Jugendbereich nicht abgeworben wurde.

    paulwurf_mauli:
    [seh ich nicht so. er hat ja immer wieder einen anderen ins Tor gestellt, sonst könnte ja das Kind gar nicht auf der Ersatzbank gewesen sein, bzw. mit links und rechts seine zahlreichen Tore geschossen haben. Da kann was nicht stimmen!


    Steht doch alles im ersten Beitrag und ist stimmig.
    - Kind spielt draußen, schießt Tore
    - Trainer ist unglücklich, weil er keinen Torwart hat
    -> er entdeckt seinen Torwart und lässt ihn daraufhin überdeutlich oft im Tor spielen
    -> Kind ist unglücklich darüber, Vater spricht mit dem Trainer, Trainer sagt zu, dass er wieder weniger im Tor spielen wird
    -> Kind spielt wieder deutlich mehr im Tor, Trainer hält sich nicht an seine Zusage, geht auch nicht auf den Jungen ein
    -> nochmals Erinnerung an Gespräch, anschließend zwei-Minuten-Einsätze, außer im Tor


    enormer aufwand, hab ich auch schon gemacht, viele eltern finden das gar nicht gut, auch die anderen Trainer schauen bedröpelt und sagen "würd ich niemachen, im Turnier den TW wechseln, du hast ja Mut (gemeint ist du bist bekloppt)"
    kenne niemand der das macht und hab mitlerweiele schon etliche Hallenturniere hinter mir. Bei den Topmannschaften in unserer Gegend (Bayern etc.) wird höchst selten die Positionen gewechselt, schon gar nicht der TW. Also tut nicht so als ob hier ein Menschenrecht auf Rotation verletzt wurde. Außerdem kann man so uns so rotieren. Es ist durchaus sinnvoll jemandewn mal 3 Spile a 10 min oder weniger im Tor zu lassen und nicht ständig alles zu rotieren.


    Wo ist hier der enorme Aufwand? Einmal Torwart-trikot tauschen. Wenn die Eltern es nicht gut finden, erkläre ich ihnen, warum ich es mache. Die anderen Trainer halten dich für bekloppt (mutig)? Stimmt, wo es doch um so viel geht, man könnte ja wertvolle Punkte im kampf um die F-Jugend-Hallenmeisterschaft verlieren. Am Schluss wird man noch wegen Erfolgslosigkeit entlassen. Bei uns werden gerade in dem Alter oft Torhüter während eines Turniers gewechselt (zuletzt auch wieder bei einem D-Jugend-Turnier). Und hier laufen auch nicht nur Pipifaxe-Mannschaften rum. Ich schrieb ja auch, dass man von Turnier zu Turnier wechseln kann. Dann muss ich vorher eben mit dem Spieler reden, du kannst es jedem F-Jugendlichen erklären, dass Du ihn für dieses Turnier im Tor stehen lässt, im nächsten draußen. Aber dem Kind das Torwarttrikot in die Hand drücken, "ich hab es so geplant" und keine ordentliche Kommunikation? Sorry, das geht gar nicht. Menschenrecht, naja, es ist auf jeden Fall sinnvoll zu rotieren, sowohl im sinne der Spieler als auch der Mannschaft und des Vereins. Die Nichtrotierer jammern, "oh, meine Verteidiger sind alle krank, was mach ich jetzt?" Der Rotierer hat dieses Problem nicht. Oder: "Meine Verteidiger sind so langsam und insgesamt nicht stark genug", weil ab der F-Jugend die langsamen, schwächeren nur hinten spielen und die anderen vorn. Dieses Problem habe ich nicht, weil bei mir jeder jede Position spielen kann. Bei Kindern, die ich neu dazu bekomme, kann ich dies auch noch in der D-Jugend erreichen.


    der Trainer bestimmt. was machst du, wenn einer keinen Bock auf Verteidiger hat und sich da besonders blöd anstellt?!


    Ja, der Trainer bestimmt. Habe ich auch schon zu einem Spieler gesagt, der (damals E-Jugend) grundsätzlich genörgelt hat, wenn ich ihn hinten aufgestellt habe. Wenn Du nicht Verteidiger spielen willst, dann spielst halt nicht. Hat dann irgendwann auch mit Nörgeln aufgehört (gespielt hat er dann natürlich immer). Aber es ist die Frage, wie ich es vermittle. Der Basta-Trainer hat ausgedient. Man kann mit den Kindern in dem Alter reden.


    dieser Vorschlag diskrediert sich selbst - mit dem Mannschaftsgedanken ist es hier wohl nicht besonders weit . reines egodenken also- ich Torwart- nein- ich bin doch Stürmer- wenn alle so denken - dann gute Nacht mit dem Team!


    Richtig lesen, kaiser franz. Ich schrieb ausdrücklich, dass es eine Zustandsbeschreibung ist, was Profis mit solchen Trainern machen. Der Tipp an crow kam dann drunter, mit dem Vermerk, dass es eben kein Tipp für ihn ist. Würde, denke ich auch nicht funktionieren, weil Kinder in dem Alter sowas nie machen würden. Und ich würde sie auch nie dazu anweisen. Sports- und Mannschaftsgeist sind wichtig.

    kaiser franz


    Der Trainer rotiert nicht durch. Ich bin ganz der Meinung, dass jeder auf allen Positionen spielen soll. Auch dass der Trainer die Mannschaft aufstellt ist korrekt.
    Er sollte dies jedoch fair für alle Spieler tun. Dies sehe ich in diesem Fall überhaupt nicht. Er hat der Schilderung nach seinen Stammtorhüter gefunden, der ihm die Spiele gewinnt.


    Wo ist das Problem, in der F-Jugend bei einem Hallenturnier jedes Spiel einen anderen Torhüter aufzustellen? Oder, wenn es genug Turniere sind, den Kindern kommunizieren, dieses Turnier ist Spieler A der Torwart, im nächsten dann B usw.


    Der Zwang resultiert aus den Einsatzzeiten. Wenn er "freiwillig" ins Tor geht, dann darf er durchspielen, sonst spielt er ein Minütchen oder zwei. Pardon, aber das ist für mich ziemlich perfide. Einen Spieler komplett auf der Bank lassen oder für ein, zwei Minuten pro Spiel zu bringen, das geht überhaupt nicht, schon gar nicht in dem Alter. Bei mir spielen alle, die dabei sind, möglichst gleich lang. Würde ich bei einem Spiel oder Turnier einen Spieler nicht einsetzen wollen, würde ich ihn nicht mitnehmen.


    Dises "und basta, der spielt da, wo ich ihn aufstelle", kann der Trainer im Profibereich machen. Mal bewusst überspitzt: Was würde Ribery machen, wenn Heynckes entdecken würde, dass der gute Franck viel besser im Tor ist als Neuer und ihn dann nur noch als Torhüter auftellen würde? Er würde tun, was die meisten Profis tun würden. Ein paar dicke eier ins Tor rollen lassen und dann wieder draußen spielen.


    crow
    Das soll jetzt natürlich keine Handlungsanweisung für Deinen Jungen sein. :D
    Ich würde, wie einige andere schon geschrieben haben, erstmal das Gespräch mit dem Jugendleiter suchen, da das Gespräch mit dem Trainer ja offenbar nichts gebracht hat. Einen neuerlichen Wechsel würde ich nur im Notfall durchführen, wenn der Junge unglücklich ist.

    Hallo Schnattl,


    zu Punkt 1: Ich finde, Du machst das richtig, wenn Du möglichst wenig reinrufst. Ich habe Mannschaften seit der F-Jugend betreut und bin am Rand sehr ruhig.
    Meine Spieler sind dadurch keinen Deut schlechter, als die deren Trainer meinen, alles von außen steuern zu müssen. Gerade im Bereich Bambini und F-Jugend ist das "Ballknäuel" doch normal, entwicklungstechnisch angemessen.
    Also kurz: Die Eltern haben unrecht! Ich empfinde es jedoch als ziemlich starken Tobak, dass die dann gleich eine E-Mail an den "Haupttrainer" raushauen.
    Wie sieht der das denn? Ist er auch eher ruhig oder schreit er mehr rein?


    zu Punkt 2: Wenn das Geschwister sind, halte ich es zumindest für sehr unglücklich, nur eines der beiden Kinder einzuladen. Unabhängig von der Spielstärke sollten alle etwa gleiche Anteile an Spielen bekommen und Geschwisterkinder würde ich grundsätzlich gemeinsam mit zu den Spielen nehmen.


    Lass Dir doch von Spielen bei den Bambini (!) nicht die Laune verderben. Die sollen ihren Spaß haben, sich bewegen, "richtigen" Fußball kannst Du da doch nicht erwarten. Trainiert dem Alter angemessen, sorgt dafür, dass die Kinder Spaß haben und dabeibleiben und alles klappt wie von selbst.


    Ich habe hier einen schönen Link gefunden: http://www.sporton.de/CMS/users/templates/template.asp?user_id=229479&page_id=41450
    Ganz unten gibt es ein Merkblatt für Erwachsene: Umgang mit Kindern/Kinderfußball
    Sehr lesenswert, vor allem für die Eltern Deiner Kinder.


    Kleiner Auszug zum Punkt 1: "Hilfestellung beim Spiel gibt nur der Trainer und auch der sollte dies nur in geringem
    Umfang tun. Fiebern Sie mit, jubeln Sie und loben Sie die Kinder bei guten Aktionen, aber halten Sie
    sich ansonsten mit Kommentaren unbedingt zurück. Die Spiele sollen in einer für die Kinder
    angenehmen, unbeschwerten und positiven Atmosphäre ablaufen."

    Mentala


    Dass sich grad bei Mannschaften, wo die eine der Favorit ist, wahnsinnig viel im Kopf passiert, ist mir klar. Vor dem Spiel gegen unsere D1 habe ich den Jungs (die alle sehr nervös waren) auch gesagt, wir sind der Außenseiter, wir haben nichts zu verlieren, wenn wir verlieren ist es normal, wenn nicht, sind wir die Helden. Selbst, wenn wir gut spielen und knapp verlieren sind wir die Helden. Sie haben losgelegt wie die Feuerwehr und ein großes Spiel geliefert.


    Allerdings ist es bei uns zumindest in der Hinrunde und bei Turnieren selten so, dass man die Gegner kennt. Die Mannschaften wechseln von Jahr zu Jahr, Trainer wechseln, man spielt vielleicht noch in einer neuen Gruppe. Die Gegner sieht man meistens erst, wenn sie auf dem Platz stehen. Der einzige Anhaltspunkt den man hat, sind oft Tabellenstand oder Ergebnisse. Deshalb richte ich auch nie die Taktik auf die Gegner aus, sondern lasse so spielen, wie die Mannschaft es kann. Wir spielen unser Spiel, manchmal stellt man dann in der Halbzeit ein wenig um.
    Kritik nach Spielen oder auch in der Pause richtet sich hauptsächlich auf arrogantes Spiel oder Herumstehen. Fehler oder schwächen versuchen wir im Training abzustellen oder zu verbessern. Es herrscht auch das Prinzip, dass jeder Fehler machen darf, wir Trainer machen Fehler, die Spieler machen Fehler. Und wir und sie dürfen das auch. es gibt keine vernichtende Kritik, schon gar nicht am einzelnen.


    Die Manöverkritik, die ich meinte, bezieht sich auf, "wir haben verloren, aber ihr habt ein tolles Spiel gemacht..." Kurz und knapp. Nach besonders guten Spielen klatsche ich auch manchmal nur Beifall.


    Auf eben dieses Lob haben drei Spieler negativ reagiert, eine meiner Fragen war, ob ich darüber nochmal mit ihnen reden sollte.
    Das Turnier ist vorbei, jetzt schauen wir nach vorn. :)

    @Kicker,


    an der Spielweise wird im Training gearbeitet, da bin ich mit Dir ganz einig. Mein Kollege und ich sind auch eher die ruhigeren, schreien selten rein. Wir kommentieren ganz gerne gelungene Spielzüge mit Beifall. Ein Spieler hat auch schon zweimal verlangt, wir müssten doch reinrufen beim Spiel, wie es z. B. Trainer XY von der anderen Mannschaft tut. Wir haben ihm gesagt, dass wir im Training üben, und wir sie für fähig halten, selbst zu entscheiden, wo sie hinspielen sollen, ob sie schießen oder passen sollen oder den freien Gegenspieler sehen. Auch unsere Eltern sind da vorbildlich.


    In der Halbzeitpause (bei dem Turnier gabs sowas natürlich nicht) lassen wir die Spieler zur Ruhe kommen, sagen ein paar Worte und der Rest ist Schweigen.
    Sehe ich auch so, dass man die Spieler nicht totreden sollte.


    zum "leidenschaftlich kämpfen" müssen meine Jungs nicht aufgefordert werden, und wenn es knapp gegen uns steht, werden sie offensiver. Das ist in Ordnung, machen wir den ausgleich, umso schöner, fangen wir den Konter, dann haben wir es wenigstens versucht. Die Kinder sind elf, zwölf Jahre alt, die pressen wir in kein taktisches Konzept, die sollen Fußball spielen.


    Die Anregung, erstmal die jungs sprechen zu lassen, die ja auch schon von DSV kam, werde ich auf jeden Fall mal aufnehmen.