Beiträge von paulwurf_mauli

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    DSV


    Danke für Deine Antwort,


    wir haben aber nicht nur gelobt, sondern auch kritisiert, wo es angebracht war. Hast Du vielleicht überlesen?
    Während der Hinrunde gab es Lob für gutes Spiel bei Niederlagen, die zwei größten "Zusammenfaltungen" :D aber nach Siegen.


    Ich bin auch der Meinung, dass man nur loben sollte, wo es angebracht ist.


    Du lässt Deine Spieler also erstmal selber reden? Wäre mal einen Versuch wert.

    tobn


    sehe ich ganz genau so, wir sagen den Spielern auch, dass Sie so oft als möglich ins Training kommen sollen. Unser Torhüter ist meiner Meinung nach der Beste in der Jahrgangsstufe, hat sich aber den weg in die D1 dadurch verbaut, dass er auf zu vielen Hochzeiten tanzte. Mal keine Lust, mal keine Zeit, Trompete, Klavier, Chor usw...


    Letztes Jahr spielte er in der echt schwachen D3, diese Saison habe ich ihn für unsere D4 übernommen. er ist (nachdem ich einmal ein sehr eindringliches Gespräch mit ihm hatte, weil er unentschuldigt nicht zum Spiel kam) inzwischen sehr zuverlässig, nimmt den Fußball immer ernster und hat vor allem immer mehr Spaß daran.
    Er wird in den Augen aller Beobachter immer stärker und kann durchaus, wenn er seine Prioritäten so lässt, noch weit kommen.


    Die Trainingsbeteiligung ist meines Erachtens von Anfang an wichtig für die Spieler selbst, auch, wie oft sonst gespielt wird. Man sieht einfach den Unterschied zwischen denen, die alle zwei bis drei Trainings mal aufschlagen und sonst alles andere tun als Fußball spielen und denen, die immer da sind und den Großteil ihrer Freizeit noch im Minifeld oder sonstwo mit Ball verbringen.


    Bei uns kommen alle gerne ins Training, wir haben (Krankheiten oder wichtige Verpflichtungen außen vorgelassen) eine 100%-ige Beteiligung.


    Stefan70


    Ganz genau!

    Ich hätte da auch mal eine Frage an die Mentalexperten. ;)


    Wir (U13) hatten am Wochenende Hallenturnier, zehn Mannschaften, wir als vierte Mannschaft des Ausrichters. Wir verloren knapp und eigentlich unverdient gegen unsere eigene D1, nach dem Spiel Lob und Aufmunterung. Dann gewannen wir knapp aber verdient gegen die zweite Mannschaft der örtlichen Konkurrenz, in der Folge Lob.


    Anschließend verloren wir verdient mit 1:2 gegen eine deutlich schwächere Mannschaft (den späteren Letzten), danach deutliche Kritik wegen hochnäsigen Larifarispiels.


    Das letzte Spiel gewannen wir mit einer bravourösen Leistung 2:1 gegen eine klassenhöhere Mannschaft, euphorischer Jubel und selbstverständlich verdientes Lob für die Mannschaft.
    Wir standen nun im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger, verloren chancenlos, haben uns aber tapfer gewehrt. Nach dem Spiel also Aufmunterung und Lob fürs Spiel.
    im Spiel um Platz drei verloren wir knapp und unglücklich durch ein Tor kurz vor Schluss. Die Leistung war absolut in Ordnung, ein wenig glück hätte uns ins Siebenmeterschießen gebracht. Also nach dem Spiel Aufmunterung und Lob für die Spielweise und ein insgesamt großartiges Turnier.


    Die Reaktionen waren allesamt ehrlich von uns Trainern und angemessen der Spielweise der Mannschaft. Nun beklagten sich aber drei Spieler, weil "wenn wir gut gespielt hätten, dann hätten wir gewonnen". Wir haben nur kurz darüber diskutiert, habe den Spielern gesagt, dass wir es so gesehen hätten und wir unsere spieler nicht anlügen wollen.


    So, danke fürs Lesen, jetzt kommen die Frage. Wäre es sinnvoll, das Ganze beim nächsten Training nochmal anzusprechen.? Oder besser auf sich beruhen lassen, Enttäuschung nach einem so verlorenen Spiel ist ja eigentlich auch in Ordnung.
    Hätten wir nach dem letzten Spiel eher kritisieren sollen oder vielleicht auch mal gar nichts sagen?


    Danke für Eure Antworten.

    Ich habe eine U13 mit 16 Spielern. 13 darf ich zu den Spielen mitnehmen. Mein Kollege und ich gehen wie folgt vor:


    Vor der Hin- bzw Rückrunde wird ein Bogen an die Eltern ausgegeben mit allen Spielterminen. Sie werden gebeten, hier bereits bekannte Abwesenheiten (der 80. der Oma oder die Firmung kommen meist nicht überraschend) ;) hier bereits einzugeben. Das hat bislang schon sehr gut funktioniert. Beim Dienstags-Training fragen wir dann nach Abwesenheiten und meist steht da dann schon der Kader. Wenn nicht, nominieren wir die dreizehn, die dabei sind, wobei darauf geachtet wird, dass keiner benachteiligt wird. Am Freitag beim Training wird dann nochmal gefragt, ob alle an Bord sind und die Sache ist erledigt.


    Wer unentschuldigt nicht zum Training erscheint, der ist für das Spiel raus.
    Andere Aktivitäten sind ebenfalls wichtig. Ein Spieler (einer der Besten) kommt beispielsweise am Dienstag immer spät aus der Schule und muss dann oft noch lernen. Wir haben ihm gesagt, er soll kommen, wenn er es schafft. Ein anderer hatte dienstags immer Chor, kein Problem trainiert er halt Freitag. zugunsten des Fußballs hat er dies jetzt (ohne Druck von uns natürlich) aufgegeben. Ein anderer spielte letztes Jahr Jagdhorn, wieder ein anderer spielt Basketball, einer macht noch sehr erfolgreich Taek-Won-Do.


    Für mich alles kein Grund, die Spieler nicht spielen zu lassen. Für manche gibt es noch andere Dinge neben dem Fußball. Das ist völlig in Ordnung. Ein Spieler hat mir mal gestanden, dass er eine Einladung ins Kino hat und gerne hingehen würde. Antwort: Kein Problem, wir sehen uns am Freitag.
    Man soll sich halt nicht zu wichtig nehmen.

    Karl


    Deutsch - Kicker Kicker - Deutsch: ;)


    "Ist eher äußerst lästige Pflicht vor der Kür, wenn wer sie gut, aber nicht nur verpacken könnte, wäre es sicher von Vorteil"


    Hilfreich ist es, nach der Kür einen Punkt zu setzen. Er meint, dass Theorie lästige Pflicht ist. Mit der Kür meint er dann die Diskussion zur Praxis.
    Das "sie" bezieht sich dann eben auf die vorher erwähnte Theorie. Hier meint er dann, dass man die Theorie anschaulich und allgemeinverständlich darlegen können sollte.
    Das "nicht nur" bezieht sich dann auf das "gut verpacken", nicht nur "verpacken".

    Guenter,


    es gibt doch keine dummen Fragen... ;)


    Eine Beta-Version ist eine Version eines Computerprogramms, die noch nicht fertig ist. Meistens wird eine Beta-Version als erste Version einem breiteren Personenkreis zu Testzwecken zugänglich gemacht.
    So sollen Fehler ausfindig gemacht werden, die erst beim Benutzen des Programms auftauchen.


    Also eine "Fast-fertig-Version" in der Testphase.

    TW-Trainer


    Bis auf ein paar Flüchtigkeitsfehler finde ich in dem Beitrag nichts schwerwiegendes. Da habe ich schon eine Menge weit schlimmerer Beiträge gesehen und ich bin als Redakteur einiges gewohnt. :D


    Es kommt ja auf den Inhalt an und den habe ich verstanden, es gibt also aus meiner Sicht nichts zu entschuldigen.


    Ich mache auch gerne mal was Fußballfremdes, mal Basketball, mal (harmloseres) Rugby, Handball (oder auch Handball- Fußball).
    Der beschriebene Junge müht sich auch immer nach Kräften, er macht auch langsame Fortschritte, was mich sehr freut. Für jede halbwegs gelungene Aktion lobe ich ihn und ich widme ihm auch relativ viel Einzelzeit. Mein Eindruck ist halt der, dass er nicht käme, wenn seine Eltern ihn nicht brächten.


    Aber er ist Teil der Mannschaft, wird akzeptiert und obwohl er die meisten Bälle verhaut, wird er auch immer wieder angespielt. Das macht mich stolz auf meine Jungs.


    Ich trainiere momentan eine Mannschaft in einer JFG, das dürfte das selbe sein, wie eine JVF. Die JFG wurde gegründet, um die Kräfte regional zu bündeln, aber auch, weil langfristig der ein oder andere Verein sonst keine Jugend mehr hätte. Die Finanzierung der JFG (und aller anderen JFGs die ich kenne) läuft über Beiträge der Vereine sowie Sponsorengelder. DIe JFG ist ständig erweiterbar, es besteht natürlich auch ein Austrittsrecht. Zur Gründung braucht man mindestens zwei Vereine, auch zur Aufrechterhaltung. Die Spieler sind alle Mitglieder im Stammverein, neue Spieler entscheiden sich für einen. Bei uns gibt es in den Stammvereinen nur Fußball bis einschließlich U13 (E-Jugend), danach werden alle in die JFG übernommen. Wechselt ein Spieler aus der JFG dann in den Erwachsenenbereich ist auch der Wechsel zu einem anderen Stammverein problemlos möglich.


    Spieler wurde beispielsweise in der G-Jugend Mitglied vom FC XY, kommt dann in der D-Jugend in die aus FC XY und FC YZ gebildete JFG und wechselt dann problemlos zum FC YZ, wenn er dies will.


    Hoffe, ich habe geholfen, wenn Du noch konkrete Fragen hast, kannst Du Dich gerne melden, ich könnte auch bei unserem Vorstand nachfragen.

    Bei uns ist Abmelden Pflicht. Wer unentschuldigt fehlt, der spielt auch nicht.
    Ich habe Eltern und Jungs erklärt, dass ich Bescheid wissen will, damit wir nicht warten müssen, ob alle kommen (unser Trainingsplatz ist etwas abseits von den Kabinen).


    Hier geht es mir weniger um die Übungen selbst, ich suche mir meistens welche aus, wo ich die Zahl variieren kann (oder steige im Notfall um). Mir reicht es auch, wenn sich die Jungs von einem anderen Spieler entschuldigen lassen, also direkt vor Trainingsbeginn. Ich will nur wissen, ob alles in Ordnung ist.


    Und Andre hat auch Recht, es gehört sich so. ;)

    Selbstverständlich ist auch mein Beitrag keine Rechtsberatung.


    Fotografieren und Filmen zu privaten Zwecken ist grundsätzlich erlaubt, es sei denn, der Verantsalter verbietet dies (Beispiel: Kino).
    Fotografiert man fürs heimische Fotoalbum und lichtet nicht gezielt Personen ab oder verletzt die Intimsphäre (Beispiel: nackter Nachbar auf Balkon), dann spricht nichts dagegen.
    Das Einverständnis benötigt man bei Veröffentlichung von filmen und Fotos. Dies wäre dann auch bei einer Vorführung auf der Weihnachtsfeier der Fall. Würde jemand also entdecken, dass ein Video mit ihm auf einer Weihnachtsfeier gezeigt wird, dann könnte er klagen.


    @Germacoach
    Vorsicht mit den Gruppenbildern, dies ist ein weit verbreiteter Irrtum. Ein Gruppenfoto zu veröffentlichen ist nicht gestattet, wenn ein darauf Abgebildeter die Zustimmung verweigert. Notfalls müsste dieser unkenntlich gemacht werden.

    @gunter


    Trainingsbesuch ist bei mir immer willkommen, wenn mal ein Freund mitgebracht wird, oder mal die Schwester oder der Bruder mitkommt. Ich würde es aber nicht zur Dauereinrichtung machen, wenn das Kind in einer anderen Mannschaft spielt, oder spielen könnte. Und auf Dauer sind die vierjährigen bei den anderen vierjährigen besser aufgehoben, als bei den sechsjährigen.