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    - Wie sprecht Ihr die Spieler an - und wie in welcher Altersklasse?


    In der jetzigen D-Jugend bin ich sehr offen, und frage vor dem Training/Spiel jeden wie es Ihm geht. Dabei kommen auch Gespräche zustande, wobei ich versuche zu Überlegungen anzuregen, in welcher Sicht auch immer. Auch während des Trainings/Spiels wenn ich merke, na, der ist heute nicht so gut drauf, frage ich was den los sei und wie es Ihm geht. Nach dem Training machen wir eine kleine Abschlussbesprechung in der ich die Spieler zusammen lobe. Einzellob kommt entweder in der jeweiligen Übungs- oder Spielform oder im Einzelgespräch.



    - Werdet Ihr als Trainer akzeptiert? Oder seid Ihr vielleicht schon "verbrannt".


    Ich denke gerade, wenn man fachliche Kompetenz hat und weiter gibt, merken die Kicker das auch. Ratschläge und Tipps die mir in den Schulungen und Lehrproben des DFB gegeben wurden versuche ich bestmöglich umzusetzen. Wenn ich mich selbstkritisch vor und nach den Schulungen betrachte, dann fällt mir ein enormer Energiegewinn auf. Durch die Methoden und Arten gewisse Handlungen in einer TE zu beziehen, kann ich sehr viel Kraftausdauer sparen und diese für die Kicker einsetzten. Die Zeiten, in dennen ich kaput und völlig erschöpft vom Training nach Hause komme sind also vorbei. Ebenso kaspern die Jungs und Mädels nicht mehr so rum und machen quatsch wenn ich etwas erzähle. Aber dennoch habe ich weiterhin viel zu lernen. ;)


    - Seid Ihr eher streng - oder doch eher der Kumpel. Wie sind die jeweiligen Vor-/Nachteile?


    Ich bin eher der Kumpel. Seit kürzestem muss ich kaum noch bestrafen, weil ich vorab die meisten und gröbsten Fehlerquellen die in einer TE auftreten können abstelle. Durch Antizipieren zum Erfolg.^^ Wenn die Kinder/Jugendlichen beim Training rumhampelten lag es an mir/dem Trainer. Wenn Sie blödsinn machten, lag es ebenso an mir/dem Trainer. Wenn Sie aufmerksam zu hören, dann liegt das ebenso an mir/ dem Trainer. Es lässt sich durch leichtes und lockeres Arbeiten großes Vertrauen aufbauen. Ich denke damit haben aber viele ein Problem. Ich bin fast 21 Jahre alt und denke, dass mir das Alter enorm geholfen hat. Ich war bisher fast immer der Jüngste in den Lehrgängen. Die meisten sind dann doch eher viel älter.




    - Welches sind die Inhalte der Ansprachen: Im Training (vorher/während/nachher), bei Spielen (vorher/während/HZ-Pause/nachher)


    Vor dem Training kommt die Begrüßung. Anschlißend erkläre ich den Inhalt der TE und es geht los. Wenn wir Pause machen, dann spreche ich meist Themen an, wie das Wochenende oder ähnliches. Nach dem Training folgt das Lob und die Anerkennung für die Teilnahme und das Da gewesen sein. Ansprache spezieller Dinge.
    Vor einem Spiel, lege ich lediglich die Positionen fest und gebe einzelnen Spielern, je nach Können spezielle Aufgaben, aber eher selten. In der Halbzeit, - ob wir führen oder hinten liegen ist dabei egal, - lasse ich den Spielern 1-2 Minuten Ruhe, in der Sie schweigend in sich gehen können, oder einfach mal alle durcheinander quatschen können. Dann kommt das Lob über gute Szenen und anschließend EIN Verbesserungsvorschlag wie zB. "Wir sollten mehr über die Außen im Mittelfeld spielen. Hierfür müssen sich die Außenverteidiger und die äußeren Mittelfeldspieler aber auch dort anbieten. Und los gehts. ;)




    Gruß Steven

    Hab die selbe nur das der einen der 2 IV weiter hinten agiert.

    Dies allerdings ohne Stürmer. Nur Verteidiger und Mittelfeld. Und natürlich der Torwart :)


    Der Begriff "Kondition" ist weit dehnbar. Welchen spezifischen Bereich und vorallem das WIE?
    Strafen machen nur Sinn, wenn die Spieler daraus lernen. Zu sagen: "Du machst jetzt fünf Liegestützen ist einfach." hingegen sich dem Spieler zuzuwenden und mit Ihm zu diskutieren was er könnte besser machen ist schwieriger. Der Spieler weiß nicht warum er Strafe erhält, bzw. wenn er es weiß, dann eventuell nicht wie er dies ändern kann. Aus Zufall stolpert er dann nach einiger Zeit mal drüber.


    Sich die Zeit zunehmen und alles mehrmals zu wiedrholen und nochmals zu erklären, das währe meiner Ansicht nach der richtige oder besser gesagt, der bessere Weg.


    Gruß Steven

    Gut. Prinzipiell würde ich sagen, mache den Jungs&Mädels keinen Druck und setzte Ziele die jeder in jedem Fall erfüllen kann. Die Spieler dürfen nicht unter Druck gesetzt werden, schon gar nicht in der E-Jugend-Altersklasse. Ergeiz ist zwar gut, aber übertreiben sollte man es nicht.


    11gegen11:
    Beim Elf gegen Elf würde ich folgende Aufstellung wählen:


    ----------TW----------
    -SP--SP---SP--SP-
    ------SP-----SP------
    ---SP---SP---SP----
    ----------SP-----------
    (4-6 -> 4-2-3-1) Also vier Spieler in der Abwehr und einen offensiven Mittelfeldspieler.


    So meine Meinung. Gruß Steven

    Naja der zweit Platzierte hat nach der Halbzeit recht aufgeholt. Endstand 2:3 für die erst platzierte Mannschaft. Schade eigl., aber beide Mannschaften waren nicht schlecht und die Jungs und Mädels haben einiges mitgenommen. Auf der Rückfahrt habe ich nochmal einiges abgekloppft und die Antworten und Ansichten von meiner D-Jugend waren gut.


    Am Freitag war die Besichtigung, nicht am Samstag. Samstag haben wir (Trainer und D-Jugendspieler) uns auf dem Bolzer getroffen und haben Just-4-Fun Fussball gespielt. Sehr empfehlenswert und als "zusätzlicher" Trainingstag gut mitzunehmen. Grillen am Wochenende, verbunden mit dem "Bolzen" wollen wir machen wenn es insgesamt wärmer wird. ;)

    Wir spielen hier in Schleswig-Holstein im Kreis Rendsburg-Eckernförde in der 9er-Staffelung, ebenso von 16er zu 16er.
    Nachdem wir in der Qualifikationsrunde (ebenso D-Jugend - 90% Alterjahrgang) mächtig auf den Sack bekommen haben, bin ich dazu übergegangen zu ca. 75% das individuelle Taktikverhalten im eins gegen null (1gegen0) und eins gegen eins (1gegen1) zu schulen. Gespielt haben wir häufig aufgrund des Vorgängers im 3-3-2.


    Erst in diesem Jahr - dank der hervoragenden DFB-Schulungen (Trainerlehrgängen) im Kreis RD-ECK in SH - habe ich erkannt, dass es so nicht weitergehen kann. Wir legen im Training nun mehr Wert auf die individuelle Taktikschulung und teils auch Gruppentaktiken werden erlernt, allerdings nur sehr fern. Nun haben wir das erste Spiel im System 4-4 gespielt und es war fast genauso wie ich es erwartet hatte.


    ---------TW---------
    -SP--SP--SP--SP
    ----------SP---------
    -SP-------------SP-
    ----------SP---------


    Kein nutzloser Stürmer steht nur vorne rum und läuft nur bis zur Mittellinie, sondern alle liefen hin und her. Zusätzlich fanden viel mehr Zweilämpfe statt und wir konnten eine ballnahe Überzahl schaffen, so, dass wir gestaffelt hintereinander stehen konnten. Hierbei haben wir aber die Viererkette noch nicht geübt, aber das zwei gegen eins (2gegen1) mal grob angesprochen. Das Spiel haben wir "nur" 3:1 gewonnen, wobei das Spiel auch mit einer höheren Chancenverwertung bei 12:1 enden hätte können.
    Die Vorteile, die ich in diesem Spielsystem sehe, sind folgende:


    - Es stehen/steht kein Stürmer nur rum und wartet auf den Ball.
    - Jeder Spieler kann auf anderen Positionen spielen.
    - Jeder Spieler hat je nach Spielformen maximale Zweikämpfe.
    - Das Umstellen auf eine andere Spielweise ist maximal.


    Wenn wir hoch führen bzw. einen relativen Vorsprung haben, tausche ich das Mittelfeld, mit der Verteidigung. So spielt jeder mal auf einer anderen Position. Untereinander und einzeln tausche ich zwischendurch durch, meist in der Halbzeit.


    Gruß Steven

    Hallo Jungs und Mädels, ;)


    heute ist es soweit. Mit der D-Jugend geht es heute in Richtung Verbandsligisten in der gleichen Altersklasse. Wir haben in diesem Jahr bereits vor 11 Wochen angefangen draußen zu trainieren und nun dachte ich mir bzw. wir uns, das wir eine Spielbesichtigung machen können. Gesagt, getan. Verein in der Umgebung gesucht, der relativ hoch spielt und gefunden. Termin für heute festgelegt und los gehts. Der Verein spielt in der höchsten Spielklasse und wir in der Vorletzten.


    Nun stelle ich mir aber doch die Frage, ob es nicht vielleicht zu langweilig wird. Ich möchte zwar mit gezielten Fragstellungen - zB. warum spielt er den Ball dort raus und nicht zu dem anderen? oder "Was könnte man an diesem Lösungsweg (nach einer Flanke, Dribbling etc.) verbessern?" etc. etc. - die Jungs und Mädels aus der Reserve locken und erläutern warum gewisse Sitiationen mit gewissen Maßnahmen gelöst werden müssen, aber vermute das es für die Kicker doch recht langweilig werden könnte.


    In erster Linie möchte ich diese Chance nutzen um den Jugendlichen etwas mitzugeben, auf der anderen Seite aber auch, um den Ergeiz und die Einschätzung seiner eigenen Leistung zu verbessern. Auf Individuelle-, Gruppen- oder sogar Mannschaftstaktiken möchte ich auch dabei eingehen, je nachdem ob es sinnvoll erscheint oder eben nicht. Das Training von uns, welches wir heute Abend hätten, verschieben wir auf Morgen oder Übermorgen, da wir Spielfrei haben und kein Freundschaftsspiel gefunden haben.


    - Hast Du Verbesserungsvorschläge? bzw. eigene Erfahrungen gemacht?
    - Was machst Du wenn die Jugendlichen nicht mehr wollen? ( Training, nach Hause oder Alternativen?)


    Ich werde dann gegen Sonntag berichten wie es war.
    Gruß Steven

    In Sachen Einzelübungen halte ich mich eigl. recht fern.Sicher habe ich auch in jeder TE eine oder vielleicht zwei Einzelübungen dabei, aber in der Regel, versuche ich
    Übungen in Rundläufe oder Stationsläufe zu verbinden. Im ersten Moment ist der Aufwand beim Aufbau von Rundläufen größer, dh. du musst wesentlich früher als die Spieler beim Training sein, aber dafür hast du keine Probleme mit dem Auf- und Abbauen während der Pause deiner Kicker.


    Bei Einzelübungen hast du meist eine lange Erklärungsphase und bist eigl. immer am Auf- und Abbauen, kannst deinen Jungs also nicht zuschauen, weil du die nächste Übung vielleicht schon aus Platzmangel etc. aufbauen möchtest. Bei Stationsläufen, kannst du diese einmal vorstellen und eine gewisse Anzahl an Rundläufen festlegen. Pauschal nehme ich immer die Zahl drei. Wenn ich sehe, die Jungs und Mädels können noch mehr ab, dann erhöhe ich spontan auf insgesamt 4,5,6 oder 7. Je nachdem.


    In der Ruhepause der Kicker, können diese den kompletten Parcours abbauen und mir dadurch sehr helfen.


    Ich bin meistens aber auch schon eine Stunde früher da und fange eine halbe Stunde früher an aufzubauen. Oder baue direkt auf und helfe noch in anderen Jugendmannschaften aus oder kicke selber einbischen.


    Gruß Steven

    Mhhh... ...naja...


    Gerade im Kinderbreich müssen die besten und erfahrensten Trainer gestellt werden. Das muss in der Schule genauso sein bezüglich auf die Lehrkräfte.
    Deine Anstrengung die du aufbringst, fängt bereits in der Organisation an. Wenn du dir vorher Gedanken zum Training machst und Fehlerquellen versuchst so
    gut wie möglich rauszuarbeiten, dann wird es immer einfacher. Mit leichten Organisationsformen anfangen und dann langsam steigern.


    Viele Trainer bauen was auf, bauen das wieder ab, bauen dann wieder etwas auf usw usw. Und dies während des laufenden Trainings. Das muss gar nicht sein. Suche dir Übungen, die du in einem Aufbau anwenden kannst oder Übungen in denen du nur minimale Veränderungen wie zB. das wegnehmen und zustellen von zwei Hütchen machen brauchst. Dann hast du erstens mehr Zeit für die Kinder und bist entlasstet.


    Im Kinderbereich sind die Kicker dabei ihren Körper kennenzulernen und wollen Ihre Power und Kraft einsetzten. "Wo sind meine Grenzen und was kann ich alles machen?"
    Gib Ihnen Aufgaben, welche Sie koordinativ fordern, aber welche Sie auch von der Ausdauer her auspowern. Spints oder Dauerläufe solltest du aber dennoch vermeiden. ^^


    Für Übungen hier einmal eine Verlinkung: FD21 - Bambini
    Meiner Ansicht nach sind nicht alle Übungen gezwungener Maßen geeignet, kannst es ja aber mal ausprobieren und Berichten.


    Viel Erfolg wünsche ich dir dabei. Mit steigender Erfahrung wird das schon. ;)


    Gruß Steven

    Letzten Endes lässt sich hier alles hinterfragen. Ein Trainer braucht nicht gezwungener maßen sich an Richtlinien vom DFB oder anderen festzuhalten, wenn er eben das Feingefühl hat und selbstkritisch zwischen Erfolg und Spaß agiert. Keiner meiner Spieler, wird ein Profi spieler werden, und dennoch versuche ich Ihnen soviel wie möglich mit auf Ihren Weg zu geben. Ob nun außer sportlich oder im Bereich des Fussballs. Die Frage ist nun nur wozu?
    Die Spieler wollen gefordert werden und ich als Trainer möchte Sie fordern und weiterbilden. Das Beste aus Ihnen rausholen, damit Sie eventuell dennoch die Chance haben in der Verbandsliga oder sogar Schleswig-Holstein-Liga zu spielen. Damit Sie Spaß und Freude am Spiel entwickeln und beim Fussball bleiben.


    Jeder Trainer, der eine bestimmte Altersklasse trainiert muss wissen, mit was für Spielern er es zu tun hat. Wie ist der Körperaufbau beschaffen?, Wie weit ist die geistige Reife bzw. wieviel kann ich Ihnen zumuten?, Was wollen diese erreichen oder was habe ich für Vorgaben. Hinzu kommt noch das allgemeine Wissen über die Spieler selber.
    Wer dies zusammenzieht, wird schnell herausfinden was er nicht tun darf und was eben doch.


    Wie weit ist ein Spieler im Alter von 8 bis 10 Jahren?


    Er verfügt über das Grundwissen um mit seinem Körper aktiv und schon noch effektiv im alltag umgehen zu können. Im Alltag gehören in diesem Alter auch noch Stürze und Schürfwunden dazu, weil diese Altersklasse - ohne auf Einzelfälle einzugehen - koordinativ eben noch nicht so weit ist. Diese Fähigkeit in bestimmten Situationen oder auch in unbekannten Situationen zu handeln ist noch nicht ganz ausgeprägt. Die Grundkoordination, welche - im besten Fall - schon in der F- und G-Jugend gelegt wurde, muss nun aufgebaut und verfeinert werden.


    Auch von der C-Jugend (junger Jahrgang) bis manchmal B-Jugend (alter jahrgang) muss viel mit Koordination gemacht werden. Die Jugendlichen wachsen (Längenwachstum) und können Techniken aufeinmal nicht mehr anwenden, weil diese Ihren Körper nicht mehr effektiv steuern können. In der E- und D-Jugend werden Grundtechniken vermittelt bzw. können, aber auch nur im Groben. Wobei in der D-Jugend schon die Verfeinerung anfängt. Und ab der C-Jugend fängt man wieder ganz von vorne an. Grundprinzipien sind im Kopf, können aber nicht umgesetzt werden.


    Nicht nur die Koordination spielt eine Rolle. Wie ist bei 8 - 10 jährigen die Struktur im Kopf und die Denkweise gegeben?


    Die Kinder haben enorme Kraftentwicklungen und wollen diese auch einsetzten. Von einem Baby mit 50cm länge wird ein Kind mit 1,40cm, kommt auch auf die jeweilige Veranlagung an. Die Kinder können auf Grund der Zusammensetzung im Kopf keine langen Anweisungen und Aufgaben folgen. Ich hatte in einem Beispiel mal gesagt: 90% praxis mittels vorführen und 10% verbale Artikulation (Die Zahlen gelten nur zur Veranschaulichung.).


    ---------------


    Gerade heutzutage ist die Ausbauphase des Körpers und des Kopfes (Gehirns) so weit vorangeschritten, das von einer Altersklasse (Fussball) in die andere herunter gestuft werden kann. Was früher vielleicht D-Jugend war, ist heute E-Jugend usw.
    Gerade heutzutage ist das Treiben von Sport nicht selbstverständlich - wobei der Zuwachs in den unteren Juniorenbereichen enorm genossen werden kann -. Viele Jugendliche und auch schon Kinder sitzen stundenlang vor dem Fernseher und/oder PC bzw. Konsole und sind am Daddeln. Ohne die Aussage - Früher war alles besser zu stützen - war dies früher nicht so. Kinder haben draußen gespielt, kletterten auf Bäumen und verletzten sich viel mehr als heute.
    Wenn wir uns nun im koordinativen Bereich begeben, dann heißt das für uns Trainer, das die Kinder in diesem Bereich besondere Defizite aufweisen und diese rausarbeiten müssen. Dies hält in ALLEN Altersklassen weiterhin an. Von G-Jugend bis A-Jugend und Herren darf die Koordination nicht fehlen.


    Kinder kommen mit anderen Problemen als zum Beispiel ein B-Jugendlicher zum Training. Vom Verhältnis ist aber beides gleichzustellen. Der G-Jugendliche hat Probleme damit das Zimmer aufzuräumen und wird dadurch enorm belastet. Der B-Jugendliche hat vielleicht Geldprobleme und kann sich für 3 Tage kein Essen mehr kaufen. Beides unterschiedliche Probleme und für Erwachsene vielleicht einfach zu lösen und kleine Probleme. Aber nun müssen wir die Entwicklung des G-Jugendlichen zum B-Jugendlichen sehen.


    Also, versetzt euch mehr in die Lage eurer Spieler und versucht auch ohne Anweisungen von außen, Aufgaben für die jeweilige Altersklasse auszuarbeiten.


    Gruß Steven

    Kinder sind etwas besonderes und einzigartig. Zudem sehr schutzbedürftig. Ich hatte in meiner Vergangenheit sehr viel mit Kindern zu tun gehabt, auf Grund meiner Vergangenheit.
    Ich bin in verschiedenen Heimen und Pflegefamilien aufgewachsen, da meine Eltern nicht in der Lage waren für mich zu sorgen. Ich habe viel gelernt und auch mitbekommen. Ich habe auch selber als Jugendlicher mit 10 bis 14 Jahren mit Kindern (auch im Heim) gesprochen, welche von solchen Übergriffen betroffen waren, daher kommt vielleicht meine übermäßge Sensibilisierung und auch mein Schutzbewusstsein für Kinder im allgemeinen.


    Was solch ein Mensch, und das sage ich bewusst verachtend, mit den Kindern anstellt, weiß er gar nicht. In dem Moment, in dem er sich vielleicht sexuell befriedigt, macht er das komplette Leben des Kindes kaput. Er ist derjenige der Haltung und seine Vorbildsfunktion nicht ausnutzen sondern benutzen sollte um die Kinder der Zukunft weiter zu bringen.
    Auch wenn die Jahre im Heim oder in den Familien in dem Moment nicht immer schön waren, hat es mich weit nach vorne gebracht. Vieles habe ich dort gelernt, was ich heute und auch noch später sinnvoll nutzen kann.


    Gruß

    Mhhh... ...würde ich einen Trainer bei uns im Verein sehen, der im Bereich der Bambini und G-Jugend dies in die Trainingseinheit einbeziehen würde, mit dem würde ich ein paar Takte reden, direkt und kompromislos.


    In der Altersklasse der Bambini und G-Jugend ist das Schulen der koordinativen Fähigkeiten gefragt. Jegliche technische oder taktische Hintergünde sind umgehend auszublenden. Die Kinder sollen den Umgang mit dem Ball im Spiel lernen und durch Koordination lernen, wie, wann und womit Sie Aufgaben durch Greifen, Schießen, Klettern, Laufen lösen können. Das Laufen bezieht sich nun aber nicht auf die Kondition, sondern im allgemeinen, was auch auf dem Schulhof stattfindet.
    Die Kinder lernen in dem Alter erst ihren Körper kennen und diesen effektiv einzusetzten.


    Mach Übungen wie zum Beispiel: Fangen, Leibchen fangen (in die Luft werfen), Hüpfen mit dem rechten und dem linken Fuss etc etc.
    Es gibt wie mein Vorposter schon schrieb im Bereich des DFB -> Training online - *<- VERLINKUNG* - sehr viele Hinweise und Anregungen. ;)


    Viel Spaß und Erfolg dir an dieser Stelle. :)


    Gruß Steven


    Nee, Ack, wenn ein Spieler, auch mit 6, nach 1,5 Jahren Fußballtraining den Ball kaum mehr als zum Rollen bringt, muss ein Trainer sich Gedanken machenAuch wenn es die Minis sind, darf man mehr anbieten alsMau-Mau und Jo-Jo.

    Ein Trainer in der F- und G-Jugend, ist dafür zuständig die koordinativen und spielerischen Fähig- und Fertigkeiten des Kindes zu schulen und nicht die Schusstechik oder sogar Taktiken. Es ist ab der E- bis D-Jugend dran die Schusstechnik zu erlernen und zu verfeinern um ein Beispiel zu benennen. Die Kinder sollen Spaß am Spiel entwickeln und koordinativ geschult werden, was gerade heutzutage eine SEHR wichtige Rolle spielt. Die Kinder bewegen sich zu wenig draußen und sitzen teilweise den halben Tag vom Fernseher, PC oder Konsole.


    Wer in diesem Alter schon auf Taktik und der Verfeinerung von Techniken aus ist, sollte sich für den Trainerlehrgang im jeweiligen Kreis vom DFB anmelden!

    @AK: Ich musste beim ersten Mal durchlesen des ersten Absatzes von dir schmunzeln und war echt geschockt, bis ich verstanden habe, das es ironie war. Wer das ernstgemeint hätte...


    Zurück zum Thema:


    Über das Vormachen einer Übung in einer TE oder auch in der Spielpause geht nichts. Gerade in der F-Jugend kannst du nur über das praktische Vormachen das beste Erreichen. Ich denke ein Verhältnis von 90% zeigen und 10% reden ist sinnvoll, da die Kinder fussballspielen wollen und keine Volksreden hören wollen. Erst ab der B-Jugend relativiert sich das bis zu 40% Vormachen und 60% Reden, da die Gegebenheiten völlig anders sind.


    Ganz ehrlich muss ich aber sagen, habe ich momentan keinen Lösungsansatz für dich parat.


    Gruß Steven

    Die Kinder hatten am Samstag bereits ihre Anstrengung. Nach mehr als 24 Stunden, sind Sie komplett regeneriert und erholt.
    In der Regeln kannst du nach 42 Stunden, dann darauf aufbauen. Leistung und Leistungsbereitschaft kann gesteigert werden, sollte aber dennoch nicht
    überzogen werden.


    Sicher sind Laufeinheiten eventuell interessant. Aber auch nur für die GA. Wenn ich Trainer sehe, die ihre Mannschaften mit Lauftraining oder Laufrunden in Form bringen wollen, muss ich echt anfangen zu lachen, oder wenn es zu schlimm ist weine ich. Nein, stumpfes und gleichmäßiges Laufen trainiert lediglich die GA I oder II, je nachdem. Mehr ist sowieso nicht nötig wenn überhaupt. Dies Konditionsform ist aber nicht für Fussballer geeignet.


    Wo kommt es im Spiel denn vor, dass du als Spieler immer monoton von einem Strafraum zum anderen läufst? Gar nicht, richtig.
    Du hast mal schnelle (kurze) Phasen, längere Phasen und dann wieder ein bischen Pause in der du gehst. Oder du schaust dir Mesut Özil an, der geht 60%, läuft 20% und steht 20% in einigen Spielen.


    So den Rest musst du dir selber denken. Will dir ja nicht alles verraten. ;)

    Aber ich gebe zu: bei diesem Thema werde ich verdammt dünnhäutig. Ich wüßte nicht, was ich tun würde wenn ich mit so einer Person konfrontiert würde. Da gehen die Lichter schon mal aus.

    Wenn sich solch einer - klingt zwar Abwertend, aber so ist meine Meinung - an meinem Kind oder an Kindern von Bekannten vergreift, mit dem würde ich alles anstellen, was mir so durch den Kopf gehen würde. Und wie die Geschichte zeigt, sind Menschen im Bereich der Folter etc. schon immer sehr einfallsreich gewesen. Schon allein der Gedanke gibt mir Kraft dies umzusetzten.


    In der Realität würde dies zwar eventuell anders aussehen, weil ich selber auch an mein Leben denken muss, aber wenn ich könnte, dann....

    Sicher gibt es diese Leute in allen Schichten. Aber pädophile suchen sich eben, sowie im Bericht auch beschrieben, Bereiche in dennen Sie ihre perversen Vorstellungen umsetzten oder vorbereiten können und eben den Bezug zu den Kindern/Jugendlichen aufbauen können. Ich glaube nicht, das solch ein Verhalten auch für den jenigen Selber angenehm ist, da dies ja nicht normal ist oder eben auf Ablehnung in der Gesellschaft führt.


    Gerade heutzutage gibt es Kinder und Jugendliche, die aus einem Umfeld kommen, in den die Zuneigung oder auch das Zuhören von seiten der Eltern nicht gegeben ist. Die Kinder haben eventuell keinen guten Bezug zu den Eltern (sei es durch Alleinerziehende Väter/Mütter welche tagsüber arbeiten und genervt sind von den Kindern.) oder suchen eben Schutz oder Zuneigung im Verein. Und genau dies nutzen diese Menschen aus.


    Auf der einen Seite, würde ich mit solch jemanden der meinem Kind oder sonst einem Kind sexuell etwas antut und Ihn damit für das GANZE Leben hinweg brandtmarkt, die schlimmsten Sachen anstellen. Auf der anderen Seite aber, müssen solche Menschen aber trotzdem in die Gemeinschaft eingebunden werden. Aber jegliche Arbeit mit oder bei Kindern würde ich Ihm strengstens untersagen und Ihn unter Beobachtung stellen.


    In den letzten Jahren hat sich die Aufklärung schon sehr gebessert, aber es ist trotzdem bei weitem noch nicht genug. Es muss mehr getan werden, zumal wenn wir davon ausgehen mindestens 2% der Vereinstrainer pädophil sind. Laut der Statistik ist einer von Zehn pädophil. Was ist das denn für ein Verhältnis, einfach unglaublich. Wobei ich denke, das dies eine vorsichtige Schätzung ist und es weitaus mehr geben wird.


    Es muss also mehr in Sachen Aufklärung, Prävention und Sensibilisierung in Vereinen, Schulen, Heimen und und und statt finden.


    ------------------------------


    Gerade als Trainer ist dies ein schwieriges Thema. Ich selber bin für die Philosophie: "Durch Vertrauen zum Erfolg, nicht durch schreien zur absoluten Disziplin!" Das Thema bezüglich phädophilie ist aber auch ein Gegenargument hierzu. Soll Vertrauen aufgebaut werden, sind Dinge wie auf die Schulter fassen oder Kopf streicheln etc. als Lob oder ähnlichem nicht weg zu denken. Ich selber habe in meinem Verein keine Probleme gehabt und hoffe das bleibt so, halte mich in Sachen Körperkontakt aber auch soweit es geht raus. Klar, Handgeben, Abklatschen, oder Lob in Form von auf die Schulter klopfen oder Kopf "streicheln", das ist schon noch dabei. Aber mit den Kindern duschen gehen - schon alleine die Vorstellung, das ein Trainer der pädophil veranlagt ist, raubt mir jeden Verstand - ist für mich völlig inakzeptabell. Wenn ich beim Training mitgemacht habe weil einer gefehlt hat, den gehe ich nach den Kindern duschen und auch nur dann, wenn wir zu zweit sind.


    Manchmal kommt es auch im Training vor, das ich mitspiele und den Ball habe. Ein Jugendlicher zieht mir am Trikot/Pullover/Shirt und ich falle hin. Dann stehe ich auf und hole mir auf diese Weise auch den Ball zurück. Irgendwann kommt man an den Punkt, dann kommen immer mehr Kindern und einer liegt auf dem anderen. Klar sind dies nur sehr wenige Sekunden und alle lachen, aber wenn ich dann Eltern sehe, frage ich mich, was diese denken.


    FAZIT: Wir als Trainer sollten uns von der Tatsache nicht abbringen lassen, trotzdem Kontakt und Berührungen zuzulassen, aber alles in Grenzen und nur solange, wie das Kind/Jugendliche es auch zulässt. Wir sollen den Kindern auf der anderen Seite etwas beibringen, sie weiterbringen - sei es im fussballerischen Bereich oder im Bereich der Persönlichkeit - , aber wir holen die Kinder auch von der Straße. Geben Ihnen Alternativen und verhindern wohlmöglich das "Absteigen" in die kriminelle Laufbahn oder das Konsumieren von Drogen. Auch wenn wir unsere Arbeit trotzdem weiterführen, dürfen wir uns von den Ergebnissen, welche die Gesellschaft auf Grund von vergangenen Vorfällen im Bezug auf Übergriffe etc. erbracht hat nicht ablenken lassen. Wir müssen aber trotzdem vorsichtig sein und ein Feingefühl entwickeln, um solch eine Eingebung der Eltern zu vermeiden und auch um Jugendlichen/Kindern in anderen Mannschaften helfen zu können bzw. es erstmal sehen zu können.


    Gruß Steven

    So, dann setze ich mal meinen Joker ein um dieses Thema wiederzubeleben. :thumbup:


    Auch wir sind gerade dabei eine CD zusammen zustellen. Hier wurde schon oft, der unterschiedliche Geschmack auf Grund von zu hohen Altersunterschiede und Generationskonflikten angesprochen. Ich bin 20 Jahre alt und habe ein ungefähres Bild davon, was unsere Kicker hören, bzw. gut finden.
    Ich habe Ihnen gesagt, dass rechtsratikales natürlich nicht sein sollte. Es kam folgendes zusammen, mit ein paar Liedern von mir.
    Ist aber nur eine Anfangsdiskussion, die noch weitergeführt wird.



    Wavin-Flag von K´naan
    Lyrics - deutsch & englisch


    Helele von Velile
    Lyrics - englisch
    Lyrics - deutsch


    Oh Afrika von Akon
    Lyrics - englisch
    Lyrics - deutsch


    Forca von Nelly Furtado[/url]


    Move it von Culcha Candela
    Tanz von Culcha Candela


    Fackeln im Wind 2010 von Bushido <- Qualität ist schlecht.


    Memories von David Guetta[/url]
    Dynemite von Tiao Cruse


    Mal schauen was dabei so rauskommt.


    ----------------


    Wir wollen die Musik nur zum Umziehen zu den Spielen abspielen. Ich denke Musik spielt auch einen gewissen Spaßfaktor zum Spiel hinzu oder bei Frust machen viele das Radio an oder hören ihre Lieblingsmusik und es geht ihnen besser. Solange die Kicker Spaß haben ist alles in Ordnung. Über Spaß resultiert nachher schließlich auch die Leistung. ;)


    Gruß Steven

    Der Ansatz den Ball nur nach vorne zu hauen, sichert zwar ab, da dürften wir uns einig sein, aber wirklich weiterhelfen tut es doch nicht.
    Sicher kann in den Jugenden unter D oder ab E abwärts kein zielgerichtetes Herausspielen in seinem Sinne erfolgen. Es kann aber im Laufe der Zeit dazu beitragen, dass
    die Kinder sich mehr umschauen und eventuell, auch wenn durch Zufall einen guten Pass spielen. Es werden dann eben auch mehr Zweikämpfe bestritten. Ob nun koordiniert oder noch völlig unkoordiniert oder technisch unbegabt, Übung macht den Meister. Auch durch das Entstehen einer Spielsituation und die darauf entstehende Entscheidung des Spielers, kann noch so planlos sein, in dem Moment, indem Erfolg im Sinne von "der Pass kommt an" erfolgt, so setzt auch das Lernverhalten ein.


    Das Fehlpässe entstehen und Zweikämpfe vielleicht auch im Strafraum, ist dabei aber klar und nicht zu vermeiden. Umso mehr spielnahe Situationen ich vorgebe, in diesem Fall gerichtet nach der Häufigkeit und Wichtigkeit einer bestimmten Sequenz, desto mehr haben die Kinder die Chance, die Ihnen gebotenen Aufgaben richtig zu lösen. Der Lernerfolg setzt schneller ein, so meine Meinung. ;)


    Gruß Steven

    Je größer die Tore sind, desto mehr Tore und demnach auch Erfolge können garantiert werden.
    Der Spielspaß soll damit denke ich gefördert werden. Und wenn ich genau darüber nachdenke, welche Folgen dies noch hat
    würde ich darauf tippen, dass es mehr Zweikämpfe geben wird.


    Für die Kinder also eine gute Sache. Dann muss sich der Keeper nochmals ein Stück länger machen. ;)

    Sicher ist es von der jeweiligen Altersklasse abhängig. Daher sollen sich hier auch alle melden um von jeder Klasse mindestens eine Meinung zu hören.
    Im Bereich der F-Jugend, wird laut DFB unteranderem das Erlernen der Grobform an Grundtechniken als Ziel vorgegeben. Hierfür muss Spielerfahrung gewonnen werden und vorallem müssen hierfür Zweikämpfe non-maß bestritten werden. Währe es als Trainer eine solchen Jugendmannschaft nicht eine Option den Ball von hinten raus spielen zu lassen um die individuell stark technisch geschulten Kinder zu fördern und deren Mannschaftsgeist nach vorne zu bringen?


    Sicher werden am Anfang "vielleicht" viele Fehler passieren und in Folge dessen auch einige Tore eingebüßt werden. Aber durch jeden Abstoß, geht doch auf die Monate hingerechnet ein Haufen an Zeit weg, in dennen die Kinder in Zweikämpfen Erfahrungen sammeln können oder nicht? Rechnen wir - ich meine es waren 2x20 Minuten oder? - je Halbzeit mal mit mindestens 7 Abstößen und Abschlägen. Für jeden Abschlag/Abstoß werden vielleicht 5-8 Sekunden vergehen, ehe der Mitspieler/Gegenspieler den Ball hat. Das sind also schonmal minimal 45 Sekunden pro Halbzeit. Rechnen wir beide Halbzeiten zusammen kommen wir auf ca. 1 - 3 Minuten pro Mannschaft.
    Sicher sind in der F-Jugend nicht soviele Spiele, aber in höheren Altersklassen würde sich die Summe nachher auf 5-10 Minuten belaufen und das nur pro Spiel.


    Hat eine Mannschaft nun 18 Spiele pro Saison (eventuell mit Freundschaftsspielen etc.) - was aber auch je nach Alter und Klasse sehr stark variiert, wir haben jetzt in der Rückrunde nur 8 Punktspiele - und wir rechnen mit 7 Minuten pro Mannschaft dann sind wir bei 2 Stunden und 4 Minuten. Also eine Trainingseinheit. Würden dies nun beide Mannschaften machen währen wir bei 4 Stunden und 8 Minuten. Also zwei Trainingseinheiten die effektiver genutzt werden. Meiner Meinung nach zumindestens.


    Nur mal so als Gedankeneinwurf. Wer Gegenargumente hierzu hat, der lege bitte los und schreibe...
    Natürlich aber auch zum Thema allgemein. ^^