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    Führt der Torwart einen Abstoß oder Abschlag aus, eher bezogen auf den Abstoß, wird der Ball oft nach vorne an die Außenspieler verteilt. Leider, oder zum Glück - Ansichtssache :P - können diese meist nicht effektiv genutzt werden, weil die gegnerischen Spieler genug Zeit haben um sich günstiger und besser stellen zu können als beim "Rauspassen" des Balles aus dem Strafraum, zum Mitspieler.
    Bezogen auf die 40% meinte ich in erster Linie die Abstöße. Bei den Abschlägen habe ich das Gefühl, von 50%, an ankommenden Bällen, welche die Mitspieler auch verarbeiten können.


    Jap, war schneller. *freu* :D

    Hallo Trainerkollegen,


    ihr kennt es wohl alle, gerade im Kinderfussball. Hat der Gegner gerade sein Torabschluss beendet oder der Ball in irgendeiner Art durch die gegnerische Mannschaft in das eigene Toraus gespielt, wird meist ein schnelles und konsequentes nach vorne Schlagen des Balles tolleriert. Viele Trainer wollen ihren Kindern und Jugendlichen - speziell ihren Torhütern oder den Abstoß ausführenden Spielern - das kurze Spiel an die Verteidiger beibringen. Es stellt sich für mich die Frage, warum, weshalb und wann dies getätig werden soll. Und ob überhaupt. Gerade bei internationalen Spielen oder auch nationalen Spieler in den Bundesligen, wird häufig vorgelebt, dass der Abstoß nach vorne weg als beste Lösung gilt. Wobei es mir dabei vorkommt, als wenn nur 40% der Abstöße bei den eigenen Spielern ankommt, und wirklich effektiv nur 10% für richtige und gute Angriffe verwendet werden können.


    Meiner Ansicht nach, ist das herausspielen an die Verteidiger oder auch ins Mittelfeld hinein am sinnigsten, da hier ein "ruhiger" und abgeklärter Aufbau geschaffen werden kann. Wie handhabt ihr es also und welche Lösung ist für euch am besten?


    Ich hoffe hier eine konstruktive Diskussion anregen zu können!


    Gruß Steven

    Also, unser erster Vorsitzender wird die Versammlung eröffnen, Ehrungen werden bekanntgegeben und dann die Berichte der B bis G-Jugend. Zusätzlich noch ein Bericht des Vorstandes.


    Mal schauen. Lasse mir dann mal was einfallen.

    Na dann hättest du ihm wenigstens einen Hinweis auf das Forum hier geben können, wäre nur zu fair gewesen :) .

    Ich denke in einem solchen Moment ist es wichtiger das die eigenen/"gegnerischen" Kicker bei Laune gehalten werden. Vondaher währe eine Diskussion am dortigen Platz, wie Andre schon schrieb, nicht angemessen gewesen. Ebenso mit dem Forum. Es muss sich die Gelegenheit ergeben und vorallem muss es einem einfallen. Selbst wenn Andre ihm dieses Forum als ein Beispiel genannt hätte, dann währe es noch offen gewesen ob er wirklich kommt.


    Ein Trainer kann von mir aus 15-20 Jahre in der 2.Bundesliga gespielt haben und als Stürmer 50 Tore in der Saison geschossen haben ( :D ). Er kann dir zwar sehr viele Übungen nenne, welche gemacht wurden, aber in den geringsten Fällen wird er dir konkret sagen können, warum, weshalb und wieso dies gemacht wurde. Sicher gibt es reichlich Übungen und Konzepte von Vereinen die sehr gut sind, allerdings müssen wir uns an dieser Stelle mal einen Strich zwischen Spieler und Trainer ziehen. Worin liegt der Unterschied zwischen einem Trainer und einem Spieler.


    Letzten Endes kann ich meine Oma oder meinen Opa auf den Platz stellen und der könnte die Trainingsinhalte knall hart durchziehen. Also im grundegenommen das gleich was wir machen? Falsch. Wie geschrieben, jeder kann Trainingseinheiten planen und organisieren. Das was den Trainer allerdings aus macht und worin der wesentliche Unterschied liegt ist das Thema: "Fehler analysieren, erkennen, aufzeigen und lösen." Der Trainer kann im Training und im Spiel auf einzelne Spieler eingehen und diese verbessern. Meine Oma kann dies nicht. Der Trainer ist immer auf der Suche nach Fehlpunkten und bereits in der Trainingsgestaltung nimmt er sich viel Zeit für den Faktor: "Was könnte passieren, wenn ich es so und so mache." Er versucht die Fehler bereits vorher ausfindig zu machen und zu entnehmen. Auch hier bezweifle ich das das oben genannte Beispiel dies könnte. Sei es nun ob Spieler oder Oma.


    Zusätzlich im Kinder und Juniorenbereich kommt noch das Feingefühl hinzu. Ein Spieler kann in der Deutschen, Dänischen und Schwedischen Nationalelf als Top-Spieler am Startstehen und trotzdem ist er nicht gleich in der Lage Kinder oder Jugendliche zu trainieren. Ein guter Trainer in diesem Bereich muss Ziele und Prinzipien im realen Bezug und im möglichen der Kicker setzten. Es bringt nichts wenn ich Jugendliche habe die 160cm groß sind, 90 Kg wiegen und dennen sage, du musst aber Cristiano Ronaldo überholen. Erstens fehlen die Ansätze und zweitens ist dies völlig inakzeptabel im Bezug auf die realen Vorstellungen. Der Trainer hätte in meinen Auge eine Schraube locker und in Physik besser aufpassen müssen. Aber genauso in anderen Dingen. Eine Aufbaumannschaft kann nicht gleich als Saisonziel den 1.Platz vorgesetzt bekommen.


    Ebenfalls wichtig ist, das die Kinder und Jugendlichen motivieren zu können, Ihnen anreize bieten zu können. Auf Probleme auch außerhalb des Fussballs eingehen zu können und diese gemeinsam zu lösen.


    Ich würde also keinen Nationalspieler als Trainer anstellen, wenn dieser nicht mit Kindern umkann. Ich würde dann in diesem speziellen Fall, lieber einen Trainer oder Spieler nehmen, der weniger Erfahrung hat, dafür aber die Kinder im persönlichen Bereich weiterbringen kann und diese angemessen nach Können und Wunsch trainiert.

    Gruß Steven

    In Ordnung. Im Grundegenommen sind Wiederholungen recht eintönig, weshalb sich für mich die Frage auftut, wie ich diese Einheit effektiv verbessern oder variieren kann.
    Allerdings sollte es nur eine Veränderung im Grundaufbau sein. Alle anderen "Einschränkungen" wie zum Beispiel die Regelung von einer maximalen/minimalen Anzahl an Ballkontakten klingen zwar gut, sind aber nicht spielnah. Lediglich der Druck auf den Spieler wird erhöht und seine Entscheidungsfähigkeit in Sachen Reaktion und Schnelligkeit wird im Laufe der Zeit besser.


    Sicher kann auch durch das Zuflanken des Verteidigers auf den Angreifer der Beginn - als Beispiel eines Ballverlustes - einer neuen Situation sein, allerdings ist es dafür meiner Ansicht nach noch zu früh. Die Kicker sollen erstmal die grundlegenden Dinge des Defensivmannes kennlernen und auch anwenden, wobei wir beim nächsten Problem sind.
    Übungen werden zwar gezeigt, erläutert und auf Anfrage auch von mir nochmal mehrmals für einzelne Spieler wiederholt, allerdings werden diese nicht ins Spiel miteingebracht. Sei es nun im Bezug auf die Grundtechniken oder im Bezug auf das obrige Thema. Allerdings denke ich mal, müssen die Spieler ein gewissen Automatismus in den Abläufen der Techniken und Anwendungsformen entwickeln, was dazu führt, das die Jungs und Mädels eine Situation richtig erkennen, mögliche Varianten - von alleine - sehen und dann handeln.


    Währe es an dieser Stelle "richtig" oder "ok" zu sagen: "Wenn eine Aufgabe langweilig ist und die Spieler anfangen zu Morren, weil diese zum dritten oder vierten Mal hintereinander ausgeübt wird - wobei noch keiner einen einwandfreien Lauf schafft - , das die jeweilige Einheit welche Ausgeführt wird, dann endet, wenn folgende Voraussetzung erfüllt ist:


    - Jeder Spieler schafft diese Übung in seinem Rahmen und mit seinen Möglichkeiten möglichst zielnah!"


    Klar ist hierbei, um es allgemein zu nennen, einige Spieler nach einer gewissen Zeit nicht zum Training kommen, weil Sie meinen "ich kann es ja schon ; wir machen ja eh nur das gleiche"." Zwar war es auf Grund dessen bei mir noch nicht, aber ich sehe die Gefahr das es so kommen könnte. Wenn ich merke, das die Spieler eben das Murren anfangen oder keine Lust haben, dann liegt es an mir, diese zu motivieren. Kann ich dies im Rahmen von einer allgemeinen Ausrede in Form von einem folgenden Beispiel tun?


    Eine Trainingseinheit beginnt. Die Spieler sehen bereits am aufgebauten, das eine Wiederholung zum vermehrten Male auftritt und haben bereits jetzt keine Lust mehr, aus welchen Gründen auch immer, nehmen wir an, weil diese zu langweilig ist. - Im normal Fall, muss der Trainer über die Langweile Brücken schlagen und andere Methoden finden das Lernfeld optimal zu trainieren, aber im gewissen Maße ist es hier nicht möglich. - Eine Alternative gibt es also jetzt nicht. Nun kommen die Spieler nach der Begrüßung durch den Trainer zu Ihm und fangen an: "Muss das denn sein?", "Nicht schon wieder!", "Sowas doofes.", "Können wir nicht was anderes machen?" usw. usw. Beispiele sollten euch ja genug einfallen.
    Nun fange ich an zu überlegen und möchte ein Ziel mit den Kindern festlegen:


    - "Wenn ihr es schafft, diese Übung, welche trainiert wird, drei mal ordentlich durchzugehen, dann machen wir mit dem nächsten Schritt weiter. Umso mehr ihr euch also anstrengt um so schneller habt ihr diese Übung hinter euch."


    - "Wenn ihr es schafft, diese Übung, welche trainiert wird, drei mal ordentlich durchzugehen, dann dürft ihr euch für die nächste TE eine Übung einfallen lassen. Überlegt aber gemeinsam und sprecht über die Übung. Jeder darf mitreden. Der Kaptain, wird mir diese dann vorstellen."


    Inwiefern ist dies realitätsnah? Bei der ersten Variante, wird das motivieren, durch Überwindung aufgezeigt. Beim zweiten Mal, ist der Ansporn glaube ich aber größer. Habt ihr in diesem Bereich bereits Erfahrung?


    Gruß Steven

    Bezüglich der Technik bzw. genauer der Grundtechniken, sind sämtliche Abläufe enthalten, welche einmal bzw. in mehreren Durchläufen theoretisch abgegangen werden und dann im praktischen Teil (Nach Horst Wein) in spielnahen Situationen angewand werden können. Sicher gehört in der D-Jugend der Aufbau der Grundtechnik, dazu, allerdings haben meine Vorgänger diese Jugend in der E und Anfang der D-Jugend mit runden Laufen verhuntzt, das ich das erste Jahr ( Sommer 2010 bis Winter 2010 ) mit Koordination und Kräftigungsübungen verbringen musste um die Jungs in der Zeit wenigstens einigermaßen gut davor zu treiben.


    Nun möchte ich mit den Systemen, welche wie ich finde gut ineinandergreifen darauf aufbauen und den technischen Teil trainieren. Klar dürfen gewisse Abläufe hierbei nicht vegessen werden, wenn wir von Grundlagen außerhalb der Technik reden, aber ich gehe mal davon aus, bzw. bin recht optimistisch, dass ich die Jungs/Mädels in die C-Jugend begleiten kann und werde dort dann weitermachen bzw. alles Stück für Stück aufbauen. Eine gewisse Planung steht also.


    Sicher sind solche Parcourse recht eintönig und langweilig, aber zum Anlernen die bisher beste Option die ich gefunden habe. Sicher lassen sich auch Hütchen in einer Reihe aufstellen und "dann macht mal." aber das währe mir eben zu fern. Nach dem Anlernen bzw. das Zeigen der Grundbewegungsabläufe der jeweiligen Technik und was dabei zu beachten ist geht es in das Mini-Fussball-Feld, indem die Kicker, dann in einem 3gegen3 oder 4gegen4 alle diese anwenden können und dürfen. Also das Erlernen durch die Praxis, was meiner Meinung nach den meisten Kindern und Jugendlichen besser kommt, da die erlernten Dinge ausprobiert werden können und auf weitere Aufgaben übernommen werden können. Sei es nun manuell oder automatisch ist dabei egal. Es setzt im Laufe der Zeit ein AH oder WOW Effekt ein.


    Gruß Steven

    Wie geschrieben hatten wir heute nach Absprache mit meinem Trainerkollegen das letzte Mal Training in der Halle.
    Ich habe das "konsequente 1gegen1" so nenne ich es mal, in Zusammenhang mit dem "Training des 1 gegen 1 in der Defensive" laut DFB ausgeführt.
    Es kam gut an und wurde gut aufgenommen.


    Die "Regeln" habe ich wie oben beschrieben und bin praktisch nochmal näher darauf eingegangen. Nach einem Durchlauf habe ich alle nochmal ran geholt Fragen gestellt. Da alle einmal bis zweimal ausprobieren konnten wie es im 1gegen1 zu geht konnte ich nun folgende Fragen stellen. Natürlich habe ich dies nicht das erste Mal getan, die "Schulung" im Bezug auf das defensive Verteidigen habe ich letztes Jahr schonmal grob angerissen und nun weitergemacht bzw. wiederholt. ZB. "Was muss ein Spieler für körperliche Voraussetzungen mitbringen um erfolgreich verteidigen zu können?" ; "Worauf kann der Verteidiger achten um seinen Job in der Ausführung zu verbessern?"
    Beim Ersten kamen Antworten wie Schnelligkeit, gutes Reaktionsvermögen etc. ; Beim zweiten kamen Antworten wie zB. das Achten auf den starken Fuss bzw. schwachen Fuss, nur auf den Ball achten und nicht auf den Körper, Tippeln


    Anschließend habe ich Ihnen das System mit dem schnellen verringern des Abstandes und dem eventuellen Antäuschen eines Angriffsversuchs um den Ball als Verteidiger gewinnen zu können am Beispiel mit einem starken Spieler von uns gezeigt. Das "Ablaufen" werde ich Freitag im Zusammenhang mit dem 3gegen3 erläutern.
    Alle fanden es gut und einige konnten die Geschwindigkeit des Angreifers auch gut einschätzen, manche aber auch nicht, liefen zu weit, landeten auf dem falschen Fuss und konnten nur noch hinterhersehen was der Angreifer macht.


    Aber mit der Zeit kommt auch dies noch. Natürlich war das Verlangen nach einem Spiel groß, aber es hat allen Spaß gemacht, würde ich meinen. Ich habe nun nicht hinterfragt wie die Jungs und Mädels das fanden.


    Gruß Steven

    Andre:


    Richtig, es gibt sehr viele Eltern die auf solche Trainer "hereinfallen". Erfolg ist nicht alles. Viele Trainer - leider die unangefochtene Mehrzahl - glauben das durch Härte und striktes Durchgreifen alles möglich ist. Tatsächlich ist der Erfolg dadurch auch zu erzwingen, aber für einen Preis den diese selber nicht mehr miterleben werden. Meiner Meinung nach kann sich effektives und erfolgreiches Lernen nur einstellen, wenn die Kinder/Jugendlichen aktiv in die Geschehnisse eingebunden werden und eben nicht nur stumpf trainiert wird.
    Dieses stumpfes Trainieren ohne im Folge dessen das einbinden der Kicker durch das Nachhacken, Aufgaben und Fragen stellen und das "emotionale Abstandhalten" des Trainers ist längst eine veraltete Methode zu trainieren. Aber dennoch kommen, sehr viele Trainer aus dieser Haltung nicht mehr raus. Nennen wir es ruhig Naivität oder fehlende Umsicht.


    Modern und meiner Meinung nach auch besser ist das allgemeine Trainieren mit der Absicht Spaß als Grundlage zu legen und in folge dessen darauf in Form von Vertrauen und Zuneigung aufzubauen. Ich meine, Jeder, der vergleiche ziehen kann und somit einmal einen Trainer gehabt hat, der erfolgsorientiert handelt und agiert bzw. antizipiert auf der anderen Seite aber, einen Trainer gehabt hat, welcher nicht durch Härte sondern durch Feingefühl für die Gefühle der Kicker hat und den Spaß und Zusammenhalt erzielt, weiß bei welchem sich ein besseres Umfeld zum Erlernen verschiedenster Grundlagen im Fussball bildet. Der Erfolg mag sicherlich auch Spaß bringen, allerdings bringt der Erfolg durch Spaß, also durch Spaß zum Erfolg, wesentlich mehr.


    Gerade im Bereich der Junioren begeben wir uns in die persönlichkeitsbildenden Phasen. Ein Trainer kann durch das akzeptieren jeden einzelnen Spielers und durch das Interesse an diesen bei Problemen in Folge von Aufgaben oder im außersportlichen Bereich viel geschicklicher agieren und helfen. Hierbei darf aber nur geholfen werden auf die Lösung zu kommen, komplette Lösungen zu nennen ist nicht förderlich.
    Haben wir einen Trainer, welcher im schlimmsten Fall nur an sich und den Erfolg denkt, so werden zwar schnelle Erfolge erzielt, allerdings nur im kurzfristigen Bereich. Durch das strikte Vorgeben von Aufgaben ohne dessen genaue Erläuterung lernen die Kinder/Jugendlichen zwar schnell, aber eben nicht warum! Dadurch können diese das jeweilige Erlernte auch nicht auf weitere Aufgaben übertragen und somit komplette Lösungswege entwickeln. Ein guter Trainer, macht zwar vielleicht etwas langsamer (wenn überhaupt), investiert mehr Zeit, bringt der allgemeinen Gemeinschaft und vorallem dem Kind im nachhinein aber wesentlich mehr.


    Durch das Eingehen auf Probleme, Fragen etc. gehen im ausbildungtechnischen Bereich lediglich bezogen auf den Fussball viel Zeit verloren, aber nur hinsichtlich gesehen auf wenige Wochen/Monate.


    Soviel zu meiner Meinung bezogen auf deinen Beitrag Andre. Es ist das, was mir spontan dazu einfiel und gibt meine Meinung wieder.
    Gruß Steven

    Jeder von der G bis zu den Herren berichtet? Wenn jeder sich 15 Minuten rausnimmt, benötigt Ihr für den Tagesordnungspunkt 2 Stunden... :rolleyes: Ist das gewollt?

    Ich weiß es nicht 100%ig, währe meiner Vorstellung nach aber am wahrscheinlichsten. Beanschlagt sind bestimmt drei Stunden, was insgesamt denke ich in Ordnung sein sollte.

    Stimme dir da weitestgehend zu. Allerdings ist HA vorm Training machen kein Lösungsansatz da die kinderalle bis auf ein oder 2 nur maximal ne halbe Stunde Zeit haben zu Hause zwischen Schule und Training(Ganztagsschule bzw Gym)
    Wenn alle über die 12 13 Jahre alt sind werd ich das Training eine Stunde nach hinten schieben, dann können sie diese Zeit für HA und lernen nutzen, aber derzeit ist den Eltern die Zeit zu spät wann die Kinder da heim kommen würden.


    Ja den Plausch über das Thema halte ich in der Kabine. Da sitzen wir vor dem Training eh immer ne viertel Stunde zusammen und quatschen ein bißchen über alles mögliche was die Kinder gerad so aktuell und spannend finden :D Wir sind da sehr gesellig in der Beziehung und die Kids sind da auch ziemlich offen in dem was sie erzählen. :thumbup: Deshalb könnte ich mir vorstellen das es auf fruchtbaren Boden fallen wird wenn ich da mal auf den Zahn fühle.

    Ja ok, bei uns sind auch einige Kandidaten dabei, die bis um 16 Uhr Schule haben. Ab 17 Uhr bis 19 Uhr haben wir Training. Dann bleibt fast nur der Abend.
    Ich wünsche dir viel Erfolg dabei. Da bin ich mal gespannt. Kannst mir dann ja eine PN schreiben oder hierhineinschreiben was so an Antworten etc. kamen.


    So ich hau mich hin.^^
    Bis denne
    Gruß Steven

    Naja ich denke kurz und knackig ist da angebracht, positive Dinge hervor heben und kurz anbringen was du an eventuellen negativen Dingen ändern willst. Bei solch einer Versammlung solltest du denke ich nicht mehr als 5 bis 8 Minuten verwenden. Weil auch bei Erwachsenen lässt die Konzentration schnell nach :D

    Ja das denke ich auch. Gerade wenn die Reihenfolge festgelegt ist und von G bis Herren hochgeht. D-Jugend ist ziemlich mittig, ich kann mir vorstellen, wenn ich dann einen Beitrag von 30 Minuten halte, das auch den ersten Reihen schon das gestöhne zu hören ist. :D Zumal noch nachfolgend Trainer kommen und erzählen bzw. vortragen.
    Ich denke aber auch. Maximal 15 Minuten sollten locker reichen. 10 Minuten ca.


    ^^ Gruß Steven

    @Storge: Also hab mir da jetzt mal kurz Gedanken zu der "Ansprache" gemacht.
    Kamera ab und Action: Also ich hab vor, mich vor dem Training wie immer mit den Jungs in die Kabine zu setzen und wie immer ein bißchen zu quatschen. Dann erzähle ich die Geschichte von einer ehemaligen Mannschaft, die bei Spielen unter der Woche immer viel schlechter gespielt hat als in der Woche. Und ich hab überlegt und gegrübelt hab Tricks probiert aber alles hat nix genutzt, beim nächsten mal ist es dasselbe gewesen. Jungs hab ihr vielleicht ne Idee woran das liegen könnte? Ich überleg jetzt schon so lange und mir fällt es nicht ein. Und Cut Szene Ende :D
    Was meinst du?

    Mhh... ...ich würde direkter sein:


    Ich bin mit den Spielern in der Kabine oder auf Feld. (Wenn du draußen bist und es gibt irgendwo etwas interessantes, dann drehe dich so hin, dass die Kinder das nicht sehen, dh. du musst es anschauen, so werden diese nicht so leicht abgelenkt.) Überlege kurz und frage direkt: "Ich habe eine D-Jugend-Mannschaft. Diese Mannschaft gewinnt gegen die Mannschaft A und Mannschaft B zwar am Wochenende immer, aber wenn diese gegen die Mannschaften in der Woche spielt, dann nicht. Woran kann, das liegen, was meint ihr?"


    Und diese Frage vielleicht nocheinmal wiederholen. Die Kinder sollen eigenständig denken und Vorschläge machen. Sollten die Antworten zu fern vom Thema sein, dann stell diese Frage hinterher: "Kann es sein, dass es an den Spielern liegt? Wenn ja, warum aber?"
    Ich denke dann kommen mal zu mal antworten wie zB. wegen der Schule, Streß mit den Eltern etc etc.


    Je nach Antworten kannst du dann auch eine Umfrage machen. Beispiel: Jemand nennt die Hausaufgaben als Grund oder Arbeiten: "Wer von euch macht denn die Hausaufgaben vor dem Spiel und wer nach dem Spiel? ; Wer übt für die Klassenarbeit vor dem Spiel und wer danach?"


    Nach der kleinen Umfrage sollte schon erkenntlich sein, welche Theorie haftet. Und dann zum Abschluss: "Wenn es an den Hausaufgaben liegt, oder an der Klassenarbeit, währe es dann nicht besser vor dem Spiel schon zu lernen oder die Hausaufgaben zu erledigen? Dann hat der Spieler doch den Kopf frei."


    So würde ich es ungefähr machen. ;)
    Musst mal schauen, wie das in deine Umgangsart rein passt. Und achte darauf, dass alle Spieler zuhören. Am besten in der Kabine mit geschlossener Tür und VOR dem Training, da die Konzentration dort noch am höchsten ist.


    Gruß Steven

    Hallo Trainerkollegen,


    Verzeihung für die verspätete Antwort, aber auch hier, besser als nie. :rolleyes:
    Erstmal vielen dank für eure Anregungen und Kritikpunkte.


    Vor jeder Aufgabe (speziell hier nach Peter Schreiner) frage ich die Kicker, was wohl der Sinn zB. des Courses ist (Zick-Zack, Kamm, etc etc.) und der Sinn für die gezeigte und von mir vorgestellte Technikvorgabe ist. Nachfolgend versuche ich die Jungs und Mädels in die "richtige" Spur zu lenken um die Antworten rauszubekommen welche ich hören möchte.
    Nun folgt die Ausführung, wobei ich bei den ersten zwei Malen nur darauf achte, dass die Stellungen der Füße und des Oberkörpers möglichst richtig ist und nachfolgend nach mehreren TE dann kommt die grobe Feinarbeit.
    Dabei achte ich darauf das die Kicker beide Füße benutzen und den schwachen Fuss aktiv mit einbringe. Dadurch, dass ich beidfüßig dribbeln kann - mit dem "schwachen Fuss" irgendwie besser als mit dem starken, dafür aber mir dem rechten (starken) besser schießen kann. Komisch ist aber so, naja egal. - kann ich die Übung auch gut vormachen.
    Ist der Grundablauf drin, folgt ein kleiner Wettkampf.


    Bezuüglich der Schusstechnik, bringe ich diese als TE alle (ca.) 2 Wochen mitrein. Spielnahe Situation und nicht aus dem Stand. :D
    Beim aktiven 1 gegen 1 ist es schwierig wie ich finde. Ich würde die Gruppe gerne aufteilen (bei 12 Spielern) jeweils zweier Paarungen (Spieler wechseln sich ab) aber dadurch das ich alleine bin, albern die einen dort rum und die anderen dort, was sehr streßig sein kann. So belasse ich es meist bei 3gegen3 Situationen in einem vorgegebenen Feld nach Horst Wein.

    Gruß Steven

    Das Problem ist meiner Meinung nach, das viele Trainer nicht wissen wir man sich richtig warm macht und
    WANN spezifisches Dehnen sinnvoll ist.


    Ich sehe es immer wieder, wie Herrenfussballer sich für die größten halten. Schaue ich mir dann das Aufwärmen an, muss ich schmunzeln und fast lachen.
    Nach dem Aufwärmen dehnen sich viele falsch, wodurch zwar ein Muskeldehnung hervorgerufen wird, aber nun schon soweit, dass es eine
    sofortige Erschlaffung dieser Partien zur Folge hat.


    Ich mein, auch ein Mittel zur Steigerung der Leistung auf langem Zeitraum gesehen. :D

    Sobald mal wieder ein Spiel unter der Woche ansteht mache ich das mal. Hab noch 2 Nachholespiele und suche nun Hände ringend nach freien Terminen am WE ;( , weil ein Team selbst an nem guten Tag nicht zu schlagen ist und das andere hat einen Vergleich gewonnen und einen verloren gegen uns :S
    Ich denke um ein Spiel in der Woche werd ich nicht drumherum kommen :wacko: Also ist bald die Gelegenheit da :whistling:

    Perfekt. :P
    Denn mal viel Erfolg! ;)

    Allgemein gesehen, regt es mich auf, das Vereine, welche in der Bundesliga etc. spielen in der Saison mehrmals die Trainer wechseln. Diese möchtegern Profivereine gerade in der 1.Bundesliag denken immer nur an das Geld usw. und damit meine ich alle 18.
    Wie soll sich ein Trainer denn auf seine Aufgaben konzentrieren wenn er täglich Angst haben muss gefeuert zu werden. Erstens können sich die Spieler nicht an diesen gewöhnen und zweitens kann der Trainer sein Trainingskonzept einfach nicht entfallten. Eine Mannschaft und ein normaler Trainer, dazu zähle ich auch LvG, braucht ca. ein halbes Jahr um sich anneinander zu gewöhnen und sich fast blind zu verstehen, manche sogar noch länger. Erst dann kann der Erfolg doch einsetzten.
    Und dann kommen die Vereine uns sagen: "Ja, ne, wir sind Bayern München und müssen minimum Platz 2 erreichen. Bei Platz 3 bist du weg vom Fenster." Hallo?, gehts noch?


    Mit Mirko Slomka auf Schalke 04 ja genauso. "Unser Trainer steht nicht zur Diskussion, er bleibt." Was war am nächsten Tag? Nur 12 Stunden später. "Slomka war nicht mehr zu halten." Da frage ich mich doch, wer ist hier nun der professionellere Verein? Ein Verein in der Regionalliga, oder der in der 1.BL? Sollte klar sein oder?


    Jaja, aber Geld Geld und Geld. Dann am besten noch die Philosohpie verfolgen: "Nachwuchs?, ne wozu gibt es denn das Ausland?"
    Monatlich werden Millionen, wenn nicht sogar weltweit Milliarden an Währung ausgegeben um Internationale Topspieler zu halten oder zu bekommen.
    Die eigene Jugend ist dabei doch egal.


    Schon allein beim Gedanken und der Höhe der Geldsummen mit dennen die Vereine arbeiten machen mich krank. Da geben die über 100 Millionen Euro für so ein Spieler aus. Mit welchem Recht? Gehälter von maximal 10.000 Euro im Monat würden doch locker reichen. Aber naja, daran werde ich nichts ändern können. Mit keinem Job/Amt der Welt, könnte man diese Geldtreiberei verhindern. Und dann fragen sich alle, woher unteranderem Finanzkrisen & Talsohlen etc. her kommen.


    Man man man.... :cursing:

    Also meine Jungs spielen und spielten auf Kreisebene. Ja ich bin mir auch sicher das es ein Kopfproblem ist bei den Kids. Hab aber auch schon einiges probiert. Locker bin ich normal immer. Ich versuche keine Anspannung zu vermitteln. Die Aufgabe ist immer raus gehen und Spaß haben und sich vom Spielstand nicht verrückt mache lassen.

    Die Frage ist ob die Kinder/Jugendlichen vielleicht schon wissen was vielleicht daran schuld ist. Stelle den Kindern/Jugendlichen mal folgende themenbezogene Aufgabe:
    "Eine Mannschaft, welche gegen Teams in der Woche antritt und gegen diese Teams auch am Wochenende antritt, verliert nur während der Woche gegen diese Teams. Am Wochenende gewinnen diese gegen die selben Teams. Woran könnte dies liegen?"
    Muss nun nicht genauso lauten, aber oft wissen die Kinder/Jugendlichen die Lösung ohne diese entscheidende Tasache auf sich selbst zu beziehen.
    Versuchs mal.^^ Vielleicht bringt es was. Und dann berichte! ;)


    Gruß Steven

    Sicher wird er das. Es hört sich so an als seid ihr eine recht sportliche Familie, was sehr lobenswert ist. Gerade in einem Haushalt oder in einem Umfeld, in dem viele Sportler verschiedenster Sportarten zusammen kommen gibt es so manch Diskussion. Ich denke du als Mutter kannst auch gut erkennen ob es deinem Kind Spaß macht den Fussball als Mannschaftssport zu betreiben oder eben nicht. Nur weil er jetzt nicht mag, heißt es ja nicht, dass er dem Fussball für immer abgewand bleibt.


    Der jeweilige Entwicklungsstand ist unteranderem schlaggebend für die Entscheidung ob Mannschaftssport oder Einzelsport. Es ist sehr wichtig, das sich Kinder in seinem Alter in mehreren Sportarten ausprobieren dürfen und auch können. Irgendwann wird er schon was finden was zu ihm passt.


    Also viel Erfolg in sportlicher und gesundheitlicher Hinsicht! Das wird schon noch. ;)


    Gruß Steven