Kann man nicht sogar einem zweiten Job auf 450 Euro Basis nachgehen, den man nicht/kaum versteuern muss?
Beiträge von Sir Alex
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Viele Vereine und viele Trainer interessieren sich für Verbandsregeln in erster Linie nur dann, wenn sie einen Vorteil davon haben. Ansonsten werden die Regeln gerne umgangen bzw. nicht beachtet. In eurem Fall geht es ja noch, weil Eltern kontaktiert wurden. Oft ist es an der Tagesordnung, dass die Kinder direkt kontaktiert werden. Ich würde mein Kind nicht zu so einem Trainer schicken, der augenscheinlich Regeln (und wenn es nur Fairplay oder Anstandsregeln sind) umgeht. Für mich gehören diese Trainer gesperrt und Vereine sollten Punktabzug bekommen. Der Profi-Fußball ist schon so korrupt und kaputt. Wenn wir hier kein STOPP! setzen und den handelnden Personen aufzeigen, dass sie sich vorbildlicher verhalten sollten, dann zerstören wir auch den Jugendfussball.
Wirklich nach Fahrplan zu gehen, also den Trainer zu informieren und abzuwarten, bis dieser seinen Spieler von der Anfrage eines anderen Vereins erzählt, hat leider oft zur Folge, dass dieser Trainer “seinen” Spieler mit moralischen Druck belegt.
Das ist alles andere als der richtige Weg im Sinne des Kindes.
Recht hast du, dass man Kinder nicht direkt ansprechen sollte, sondern die Eltern anspricht.
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Warum ist das gegen die Regeln? Ich kenne keine offizielle Regel, die dies aussagt.
Man kann höchstens sagen, dass dies die fairste Art und Weise wäre. Macht nur kaum einer, es würde ansonsten wohl auch kaum noch Wechsel geben. Nahezu kein Verein gibt die Daten von Spielern weiter, selbst wenn diese sich dramatisch verbessern könnten (aus sportlicher Sicht), Ausnahme ist wohl höchstens wenn ein NLZ kommt, aber selbst die kontaktieren mittlerweile in aller Regel direkt die Eltern.
Wir sprechen von informieren, nicht von "um Erlaubnis" bitten.
Und das muss man eigentlich machen, auch wenn das viele nicht machen und das auch im Streitfall keine wirklichen Folgen hat.
Oft läuft dieses Informieren aber auch per mail ab, bewusst auch im Paket (alle Spieler verschiedener Jährgänge in einer Mail), die so versendet wird, dass man zuerst mit dem Spieler/Eltern Kontakt aufnimmt, bevor die Mail von der richtigen Person gelesen, die Infos an den passenden Trainer weitergegeben wurden und der aktuelle Trainer mit den Eltern/Spieler spricht.
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Ganz offenbar seid ihr bzw. ist dein Sohn nicht abgeneigt, diesen Termin wahrzunehmen. Euch geht es ja nur um einen guten, offenen und ehrlichen Weg.
Warum fragst du den Regionaligisten nicht, ob er den Verein informiert hat bzw. bittet ihn dieses zu tun. Überhaupt stellst du die Fragen bzw. fomulierst deine Gedanken an den Regionalligatrainer.
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Woher hat den der Trainer deine Telefonnummer? Mal eine ganz pragmatische Frage.
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Ich halte es auch für eine gewagte These zu behaupten, dass das Training komplett ohne Kontakt durchgängig genauso viel Spaß macht.
So ein Technikwettspiel im 1gg1 mit Lattenschießen, Eckeneindrehen, Jonglieren, Fussballtennis, Flugball über ein Tor gegen den Fangzaun ins Tor, etc. ist mal durchaus sehr Spaßbringend, selbst gänzlich ohne Station mit Kontakt. Auch ein reines Torschußtraining in Wettkampfform wie Torschuß gg Passspiel/Dribbling macht mal riesig Spaß genauso, wie Fussballbiatlon oä.
Aber erstens ersetzt es dauerhaft keine Spielformen und zweitens machen andere kontaktlose Formen, wie reine Passübungen oder Dribblingparcoure eben Lange nicht so einen Spaß, wie Spielformen mit selben Schwerpunkt.
eventuell ist es bei einigen so, dass im normalen Training zu wenig Kontakte für den einzelnen sind, zu wenig Kleingruppen, etc.Dann ist der Umstand der Kleingruppen und der deutlich erhöhten Ballaktionen natürlich ein Fortschritt.
Wer grundsätzlich viel in Kleingruppen und überwiegend in Spielformen trainiert, der hat aktuell nicht den selben Spaß, denke ich. Jedenfalls nicht nach einigen Wochen.
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Letztendlich musst du dich nicht rechtfertigen.
Es ist aber suboptimal bei euch abgelaufen und ich denke ihr solltet da zukünftig vorausschauender und kooperativer agieren.
Und das nicht nur weil du Koordinator bist, schon aus Eigeninteresse interessiert mich wie gesagt Die Planung der Nachbarjahrgänge.Ich will meinen Spielern viel Spielzeit geben, mag deshalb kleine Kader. Dafür muss ich aber wissen, wie es über und unter mir aussieht.
Wenn ich nachher stetig nach oben Spieler abgehen muss, aber unter mir der Kader auch dünn besetzt ist, dann muss ich anders planen, als wenn die beiden Kader rappelvoll sind.
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Ja, dieses Vakuum ist mir auch dann aufgefallen und das ist bei uns tatsächlich nie formuliert worden. Bei uns sind grundsätzlich die Trainer für ihre Mannschaften verantwortlich (bzw. bei Trainerwechseln die Trainer für die kommende Saison). Um sicher zu gehen, ob die entsprechenden Trainer das auch wissen, hab ich gestern mal nachgehorcht. Beide betroffenen Trainerteams haben mir gesagt, dass sie wüssten, dass sie dafür verantwortlich sind, aber das einfach auf die lange Bank geschoben haben. Sehr schade.
Tut mir leid, aber aus der Verantwortung kannst du dich mM nach nicht völlig rausziehen, wenn du der Koordinator bist und das erst im Juni erstmalig ansprichst.
Als Koordinator bist du für alle Mannschaften mitverantwortlich, eben nicht nur für deine. Und wenn es nur ist, den betreffenden Trainern in den "Arsch zu treten". Besser wäre natürlich, da ganze frühzeitig konstuktiv und gemeinsam anzugehen.
edit:Eine Absprache hat bei euch ja scheinbar gar nicht stattgefunden, denn man hätte ja auch deinen Kader größer machen können, wenn man da leichter Spieler bekommt und so situativ besser aushelfen kann.
Ich zB habe gerne kleine Kader. Geht aber nur, wenn die Nachbarjahrgänge große Kader haben. Das bedeutet, meine Kadergröße richtet sich auch nach deren Größe, weshalb ich da zeitnah in Kontakt kommen muss mit den betreffenden Trainern und dem Jugendkoordinator.
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Wenn die Trainer für die Spielerakquiese zuständig sind, bekommen die dann auch ein vernünftiges Honorar?
Und was genau ist die Aufgabe des Jugendkoordinators und des Jugendleiters?
Ist ja nun wirklich keine einfache Aufgabe, gerade in dem Alter U15-U17 Spieler zu einem Verein hinzuzuholen, wenn da nur eine halbe Mannschaft die Basis ist. Und wir haben auch schon bald den 30.6. und dazu noch Coronaeinschränkungen! Das Problem muss doch schon seit Monaten offensichtlich gewesen sein, oder?
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Ich glaube kaum, dass man es oberhalb der U14 wirklich so hinbekommen kann, dass man kaum Spieler verliert.
Das mag in einer ländlichen Region noch gehen, wo der Verein ja auch beste Anlaufstelle für soziale Kontakte und Freizeitgestaltung ist. Aus Mangel an anderen Alternativen. Da sind ja auch bei den Herren in der Kreisliga einige Zuschauer.
Gehst du nach Berlin, Hamburg oder Köln, dann guckt in der Kreisliga nur die Familie einiger Spieler zu.
Das Freizeitangebot ist - auch losgelöst von den sozialen Medien/Computer - eben wesentlich vielschichtiger, als früher.
Und wenn sich die Freunde am Freitag Abend oder Samstag zu Grillen, Party, Schwimmen, Disco, Minigolf, Escaperoom, Longboard/etc., Streetball, Beachvolleyball, etc. treffen, der Treffpunkt eben nicht mehr der Fussballplatz (wie früher oder im Dorf) ist, dann fallen viele durchs Raster.
Die Schule ist heutzutage ja auch überwiegend deutlich länger - ich war mittags zuhause, spätestens nach der 7. Stunde um 14.15h Schluß - so dass die Zeit für Freizeit ja eh kürzer ist. Da dann eine 3-4 mal wöchentlichen zusätzlichen Verpflichtung nachzukommen, so dass man den Großteil der gesamten Woche mit Schule/Arbeit und Fussball mit Verpflichtungen voll hat, das wollen sich viele ab der C-Jugend nicht mehr antun.
Wäre ich nicht doch ziemlich talentiert als Jugendspieler gewesen, hätte ich wahrscheinlich auch in der C-Jugend oder B-Jugend keine Lust auf 3 mal Training (inklusive Freitag) und Spiel am Sonntag gehabt. Freitag nachmittag/abends haben sich meine Freunde/etc. alle getroffen - im Grünen, am See, etc. - und ich konnte dann maximal mal später nachkommen.
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@ grätsche
Diese offene Talentsichtung machen viele NLZs.
Das ist ja auch Marketing. Vor allem Marketing.
Ich habe diverse solcher jährlichen Talentsichtungen mitgemacht, da sind selten Spieler dabei, die ausreichend Talent für eine NLZ-Mannschaft haben. Es geht um Kinder, die so nah wohnen, dass sie nicht ins Internat müssen. Der gesamte Osten ist da für die U11 kein Faktor, auch wenn er beobachtet wird.
Auf gar keinen Fall reicht diese Takentsichtung, um ein ganzes Team zu bilden.
Versteh mich nicht falsch, da sind nicht nur unsportliche Kinder, aber - wie hier ja auch gefordert wird- macht es ja keinen Sinn und ist auch nicht das Ziel, schnell und einfach Mannschaften zu füllen, mit Spielern die man (fast) alle ein Jahr später wieder austauscht. Es reicht nicht überdurchschnittlich zu sein.
Und dafür reicht das fussballspielende und sich in diesem Alter befindliche Einzugsgebiet bei Leipzig nicht aus. Nicht, wenn man in der Liga von Hertha, dem BVB, Leverkusen und co. agieren will.
Zu dem Knowhow/Trainerausbildung bei kleineren Vereinen:
Das klappt in Ballungsgebieten leider oft nicht so gut. Und das liegt nicht an den NLZs, die das schon versucht haben.
Die "großen" Amateurvereine und/oder deren U9-U13 Trainer verfolgen da oft ihre eigenen Interessen. Teilweise sind deren Mannschaften ja sogar VereinimVerein.
Die haben eine gute Mannschaft und sind darauf fokussiert dieses Team bis zur U13 und zur Landesmeisterschaft zu bringen. Die nehmen alle Vorteile, die die Kooperation mit NLZ bringt gerne an, aber wenn mal ein Spieler aus ihrem Team zum Probetraining oder gar per Gastspielgenehmigung zum NLZ kommen soll, dann wird extrem dagegen gearbeitet.
Kooperation ist immer ein wechselseitiges Ding.
Klingt immer so einfach. Aber gerade dort, wo in Ballungsgebieten viele - sich selbst auf Augenhöhe mit den NLZs sehende - Mannschaften/Vereine zugegen sind, ist das nicht so einfach.
Ich glaube in weniger besiedelten Gebieten, wie bei Freiburg geht das einfacher.
Mit den ganz kleinen Vereinen, klappt das dagegen super. Die Vereine, die ihre guten Spieler permanent an die besseren Amateurvereine verlieren - denn diese grasen zwischen U9 und U13 alles ab, da ist die Selektion/Fluktuation größer als in NLZs - geben ihre Spieler lieber in ein NLZ. Die kooperieren mit Gastspielgenehmigungen, etc. Die wessen eh, dass sie diese Spieler verlieren, sogar verlieren müssen, weil sie nicht die Trainingsgruppe bieten können, die dieses Talent benötigt. Die freuen sich dann für die Spieler.
Thema Viele Wechsel in jungen Jahren/Elternehrgeiz
Da bin ich voll bei dir. Gerade in Ballungsgebieten wechseln Spieler teilweise häufig, schon wenn der Trainer den Sohn nicht im zentralen Mittelfeld spielen lässt oder ab und an mal auswechselt.
Es gibt zu viele ähnlich starke Vereine in erreichbarem Gebiet, so dass das nicht selten vorkommt.
Ich verstehe da aber die aufnehmenden Vereine/Trainer nicht. Wenn jemand in der U12 schon drei Wechsel hatte, dann sind wahrscheinlich die Eltern schwierig und das Kind eh bald wieder weg. Den hole ich gar nicht.
Maximal, wenn er sich stetig "verbessert" hat. Von absoluten Dorfverein, der kaum den Jahrgang voll bekommt an der eigenen Haustür, zum nächst größeren Verein und dann zu einem Verein, der dann einen wirklich guten Jahrgang hat.
Wer aber zwischen vergleichbaren Vereinen hin und her wechselt, den will ich in meinen Team nicht haben.
Den hole ich mir auch nicht in mein NLZ Team.
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Alles anzeigen
Ich habe von einer Studie gehört (von einem Fachmann), dass 40% der deselektierten Kinder ganz mit Sport aufhören. Vllt kann die ja jemand posten, falls bekannt und zutreffend. Nach Jahren permanenter Bewertung, Druck usw....meiner Meinung ist der gesellschaftliche Schaden (der Kindern angetan wird) größer als der Nutzen. Stigmatisation, Versagensgefühl, Suche nach Ersatzbefriedigung...
Ich habe vor zwei Jahren bei einer U11 eines Top-Bundesligisten (im Nachwuchs-Bereich) hospitiert - von ca. 13 Kindern war noch eins im Kader, welches in der U8 begonnen hatte. Es gibt sicher auch positive Seiten, die Gefährdung der Kinder ist m.M. nach aber zu groß. Vor dem Hintergrund, dass weniger als 3% den Sprung in die Ligen 1 bis 3 schaffen halte ich es gar für ein Wettspiel auf dem Rücken von Kindern. Jeder will den nächsten Draxler bzw. Scouts und Trainer den Aufstieg innerhalb ihrer Profi-Organisationen und natürlich Geld.... Alles unter U12 (vllt. sogar U14) sollte verboten werden bzw. durch ein gescheites Kooperationsmodell ersetzt werden. Wesentlich sinnvoller wäre es mit dem gesparten Geld die Trainer im Altersbereich 6-10 Jahren lokal zu stärken, so könnte man den Talentpool sogar steigern.
Ein Interview von vielen:
https://www.spiegel.de/sport/f…ed-421a-9019-df5350f9d9ef
Wäre auch Mal interessant zu erfahren, wie es den Jungs geht, die deselektiert wurden. Longitudalstudien vllt. auch im Hinblick auf seelische Gesundheit...mag da nicht schwarzmalen, aber ich habe da kein gutes Gefühl...in meinem Team haben zwei Mütter bis 16 leistungsmäßig geschwommen. Erwachsene mit der Stoppuhr am Becken...beide seit 25 Jahren nicht mehr im Wasser gewesen. Traurig...
Diese frühe Spezialisierung gehört verboten und der DFB ist m.M. nach in der Pflicht einzustreiten...aber halt, es geht ja um Geld...und nur ein paar Kinder...
Und diese ganzen Fußballschulen, zu denen die Eltern mit ihren Sprösslingen dann auch noch (sinnbefreit) laufen und die Jugend ihrer Kinder ruinieren...ein Wahnsinn...
Kannst du die Studie mal benennen/verlinken - sonst finde ich den Verweis ziemlich fragwürdig in einem Diskurs.
Ich kenne mich seit 20 Jahren aus erster Hand im Nachwuchsfussball der NLZs aus. Und ich habe auch Spieler deselektiert. Und da haben nicht mal annähernd 40% den Sport verlassen, nachdem ich ihnen sagen musste, dass es für mein NLZ nicht mehr reicht.
Die allermeisten Spieler sind danach eine Niveauebene tiefer gegangen, anderes NLZ oder großer Amateurverein. Nahezu alle haben dann dort gespielt, bis es dort nicht mehr gereicht hat.
Dazu ist ja die Frage, wann sie mit dem Sport aufgehört haben. Direkt nach der Deselektion? Innerhalb der ersetn 3 Jahre nach Deselektion? Überhaupt, also irgendwann zwischen U10 und Ü60?
Alles anzeigenHallo Zusammen,
mein Sohn ist seit der U10 in einem BL-NLZ und rückblickend war das alles viel zu früh!
Gründe gibt es viele, aber einer der größten Kritikpunkte ist, das die BL-NLZ kein großes Interesse haben in den unteren Bereichen auszubilden, aber es müssen um die entsprechenden Gelder zu erhalten.
Für die allermeisten ist nach der U14 Schluss, da es dann rein um Leistung (Geld geht. Hier werden dann die Talente aus den ambitionierten Breitensportvereinen für wenig Geld geholt....
Entsprechend ist auch die Ausbildung im unteren Bereich......
Das ist so pauschal, obwohl du maximal einen Verein (eine Mannschaft)als Refenrenz hast.
Ich vermute ein NLZ, wie Hoffenheim; Leipzig oder Wolfsburg (wobei, die erst ab U15 deutlich austauschen), deren Einzugsgebiet klein ist.
Da hast du auch recht, die haben eigentlich nicht genug Talent, um U10-U13 Teams aufzustellen. Jedenfalls nicht in der Breite, so dass ab U14/U15 zwar schon auch ausgesiebt und verstärkt wird, aber nicht so extrem.
Aber trotzdem ist es vermessen zu behaupten, dass dort schlecht ausgebildet wird bzw. schlechter, als im Stadt- oder Dorfverein. (Hier findet auch Selektion statt, teilweise extreme, bei den "besseren Amateur-Stadtteams zB., aber auch einfach bei Vereinen, die eine dritte oder vierte Mannschaft haben. Außerdem spielen oft die Ersatzspieler quasi keine Minute).
Finde deswegen das schwarz-weiß Bild, was bezüglich Selektion gezeichnet wird nicht gut. (wie eigentlich jedes Schwarz-weiß Denken, egal in welchem Thema.)
Ich könnte jetzt zB behaupten, dass du genau jetzt frustriert bist, als dein Sohn "ausgemustert" wurde. Als er viele Spielanteile hatte, sah das anders aus.
Keine Ahnung, ob dem so ist, ob das dein Hauptmotiv ist. Aber es fällt auf, dass das oft von den Leuten kommt, wenn man ausgemustert wird oder nicht genommen wird.
In ein NLZ würde ich allerdings in sehr jungen Jahren auch nicht gehen, wenn die Wegstrecke weit ist. Wenn man <30 min braucht, sieht das anders aus.
In Ballungsgebieten wechseln in den Jahren U10-U14 deutlich mehr Spieler bei den "großen" Amateurvereinen, als es in BL-NLZ passiert. Man muss mal so einen Kader analysieren, von einem U13-Landesmeister, wie der sich von U10 bis U13 verändert hat. Vereine, wie RW Essen, Wattenscheid 09, TeBe Berlin, Unterhaching, Hertha Zehlendorf, etc.
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ein ballorientiertes verteidigen setzt ein gewisses mass an Verständnis der individualtaktischen Verhaltensweisen voraus. Du hast ja recht. Allein ohne Spielidee und Prinzipien wird es nicht funktionieren
Du sprichst Individualtaktik an. Sehr guter Punkt.
Das ist so wichtig und die meisten Spieler sind so rudimentär geschult.
Dabei finde ich, dass man gerade bei Individualtaktik - selbst bei talentierten Spielern - noch riesige Sprünge machen kann, wenn man dies zum Schwerpunkt macht und gut schulen kann.
Übernehme ich eine neue Mannschaft ist das immer der große Schwerpunkt. Egal, in welcher Altersklasse ich ein Team übernehme. Das ist erstens absolut basal, für eigentlich alles und zweitens kann man da in wenigen Wochen riesige Verbesserungen erzielen.
Ich würde da ansetzten, bevor ich mir differenzierte Gedanken um Mannschafttaktik mache.
In vielen 1gg1 Übungen kann man das auch super schulen und hat dazu eine sehr hohe Intensität.
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Richtig, als 8'er bezeichne ich die Spieler RM und LM. Da bin ich begrifflich wohl nicht konkret gewesen, dass sind bei mir keine zentral orientierten Spieler.
Nicht ganz glücklich bin ich vor allem Dingen mit der 'starren' Abwehr (ein IV der immer absichert und zwei AV die immer an den Gegner gehen). Aber vermutlich werde ich das zu Saisonbeginn so weiter verfolgen in der Hoffnung, schneller in sicheren Tabellenregionen zu sein.
Also eigentlich spielst du ein 3-5-2 mit zentralen, freiem Mann hinten, also Libero (Ausputzer), falls ich das richtig verstehe.
Wie verteidigt ihr, wenn der Gegner mit 3 Stürmern spielt?
Nimmt der zentrale Abwehrspieler dann einen Gegner auf oder bleibt er frei und ein 6er muss den aufnehmen?
So oder so, klingt das für mich gegen den Ball schon sehr mannorierntiert, eher nicht ballorientiert.
Wenn es um Taktik geht, ist vor jeder Formation eben erstmal dieses zu klären, ob man gegen den Ball eben ballorientiert verteidigt.
Dann, wie genau man das bewerkstelligen will, was dann die Formation gegen den Ball quasi festlegt.
Ballorientiert zu verteidigen hat so viele Vorteile, dass ich diese jetzt nicht alle aufzählen will. Und ich denke, dass man das auch in unteren Ligen und mit wenig talentierten Spielern umsetzten kann. Jedenfalls ausreichend gut, dass es einen Mehrwert hat.
Wenn die Mannschaft - egal in welchem System - ballorientiert als gesamtes Team verteidigt, dann sind die Wege für die Außen auch nicht zwangsläufig so riesig, wie du es beschreibst. Dazu müssen aber eben die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen stimmen, also hat der Gegner den Ball sind dein vorderster Spieler und dein letzter Mann nur ca. 20-25 auseinander. Genauso, wie der LM nicht an der Seitenlinie verweilt, wenn der Gegner über die andere Seite angreift. Er rückt bis zur Mitte ein, wenn der Ball ganz außen ist.
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Alles anzeigen
Meine Tochter möchte in der nächsten Saison in einen anderen Verein wechsel. Jetzt hat jemand vom alten Verein eine Ausbildungsentschädigung in der Höhe von 250 - 500 Euro ins spiel gebracht.
Hat jemand von euch eine Ahnung wie hoch so eine Entschädigung für den alten Verein sein sollte darf ?
Sie wechselt von der Kreisliga in die Landesklasse C Juniorinnen. Brandenburg
Diese Summen schrecken doch sicher einige Vereine ab einen Spieler zu nehmen zumal in dieser Altersklasse.
mal losgelöst davon, was dann am Ende der tatsächliche festgelegte Betrag ist, würde ich das mit dem aufnehmenden Verein mal diskutieren.
Je nachdem, wie “grün” sich die Vereine sind, treffen diese eigeneVereinbarungen. Oft wechseln ja Spieler in beide Richtungen und die Vereine sprechen dann Uber das Gesamtpaket.
Manchmal ist aber ein Verein auf einen speziellen auch ganz schlecht zu sprechen, und fordert dann zunächst den Maximalbetrag.
Weiß denn der abgebeneVerein, wo es für deine Tochter hingehen soll?
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Taktiker_95 : ich habe das vor 2,5 Jahren mal so für mich definiert. Auf dein Beispiel zum 1 gegen 1 würde ich allerdings zwischen Spiel- und Übungsform folgendermaßen unterscheiden.
Übungsform: Spieler läuft mit Ball von der Mittellinie auf den anderen zu und versucht ihn zu überdribbeln mit abschließendem Torschuß. Danach wechselt das Angriffsrecht (es können die gleichen 2 sein, müssen es aber nicht)
Spielform: wie in der Übung, aber das Angriffsrecht wechselt nicht bei Torerfolg (es sind immer die gleichen 2 die für ein Spiel gegeneinander spielen). Spiel auf Zeit oder Torerfolge.
Warum nur ein Tor aufbauen?
Lass doch den Verteidiger bei Balleroberung auch Tore erzielen können.
Und von derMittellinie anzudribbeln ist auch nicht wirklich spielnah. Viel zu großes Spielfeld.
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Bei Technik "spielnah" zu vermitteln, unterhalten sich immer mein "Teufelchen und Engelchen", ob das noch "spielnah" ist (z.B. der Ball darf nur nach hinten gespielt werden, um mehr (Vorwärts)Dribblings zu bekommen oder Spiel nur mit dem linken Fuß, um mehr Ballkontakte für diesen zu bekommen -> das führt auch zu Verhaltensweisen, die nicht "spielnah" sind).
Spielnah meint ja doch, dass der Zeit- und Gegnerdruck vorhanden ist - eben, wie es im Spiel ist.
Andernfalls wäre ja alles, was nicht freies Spiel ist eben nicht spielnah.
Durch die Provokationsregeln erreicht man nur, dass das gewünschte Verhalten/Schwerpunkt verstärkt eingesetzt wird.
Deine beiden Beispiele kann man aber trotzdem eventuell kritisch sehen, weil hier eben Dinge verboten werden.Gerade, das spiele nur mit dem schwachen Fuß, würde ich so nie machen.
Fur das Dribbling kann man einfach auch ein sehr kleines Spielfeld aufbauen oder 2 Drittellinien aufbauen, die nicht überspielt werden dürfen, sonst darf man aber nach vorne passen. Der Klassiker sind einfach 1gg1 Spielformen. Da gibt es so viele Möglichkeiten, da muss man Coerver und Co. MM nach wirklich nicht einbauen.
willst du aber zB die Ballan-und Mitnahme Schulen sind 2-3 Pflichtkontakte zB eine sehr gute Spielform. Wenn die Feldgröße dann noch gut gewählt, nicht zu groß ist, dann kannst du diesen Schwerpunkt kaum besser trainieren. -
Mein Sohn gehört natürlich dann eher zu den introvertierten Spielern. Wenn ich ihn bei Spielen beobachte, läuft er schon neben dem Gegner her, er ist beim Laufen auch schnell genug, aber der Mut zum Angriff fehlt einfach. Wenn ich dann nachfrage, warum er sich den Ball nicht geholt und angegriffen hat, sagt er häufig das der Gegenspieler schneller war als er!!!? Beim Training sehe ich halt auch das Problem,dass alle Kinder gemeinsam trainieren. Es gibt keine Gruppenaufteilung. Auch das Abschlussspiel beim Training findet mit allen Kindern und nicht in kleineren Gruppen statt. Da kommt mein Sohn, sowie weitere "schwächere" Kinder einfach nicht zum Zug, da immer die 6/7 starken Spieler am Ball sind und diesen natürlich auch nicht abgeben wollen. Erfolgserlebnisse sind daher sehr rar. Beim Training sind es immer zwischen 18-21 Kinder und 3 Trainer, da könnte man schon mal mit kleineren Gruppen spielen und trainieren, aber ich möchte dem Trainer natürlich auch nichts reinreden, da ich selbst kein Fußballer bin, mein Sohn eher zu den schwächeren gehört und die Söhne der Trainer ebenfalls in der E trainieren und zu den besten Spielern gehören. Deshalb war mein Gedanke das zusätzliche Training in einer Fußballschule, was er auch sofort machen würde. Bin mir halt einfach sehr unsicher mit dieser Entscheidung, da es doch jede Menge Geld kostet und ich nicht sicher bin ob dies zur Lösung des Problemes bei uns führt!?!
Gäbe es denn die Option einer anderen Mannschaft, wo Weniger Spieler sind und/oder dein Sohn nicht im letzten Drittel der Leistungsfähigkeit angesiedelt ist?
Selbstvertrauen ist wichtig - nicht nur im Fußball - und ich sehe das Problem vor allem bei seinem Status (den er selbst sich gibt) im Team.
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Danke für Eure Rückmeldungen, die mir sehr weitergeholfen haben. Ich fühle mich jedenfalls bestätigt, dass ich Übungen zur Ballgewöhnung weiterhin dosiert in mein Training einbaue, um den Kindern vielfältige Ball- und Bewegungserfahrungen zu bieten. Zumal ich mich aktuell im Grundlagenbereich (G- bzw. F-Jugend bewege)
So wie du das einordnest, passt das schon.
Es geht dem Autor wahrscheinlich auch mehr um solche Trainingseinheiten, die 60 von 90 min solche Übungen beinhalten. Und das regelmäßig. Und das ist auch egal, dass da am Ende noch der Torabschluss an den Rundlauf gebaut wird. -
Mal losgelöst vom Video und der Tatsache, dass ich auch lieber wirklich konstruktive Kritik schätzte:
Der Denkanstoß/These, das Training, auch Techniktraining möglichst spielnah sein sollte, den finde ich schon eine diskutable Grundthese.Diese isolierten Coerverübungen sollten mM nach keinen zu großen Teil im Training einnehmen.
Wenn man sie eher als Warmup und/oder Koordinationsschulung (als Teil aller Koordinatoren Übungen) sieht, dann passt das schon.
Vielfach ist mM nach aber der Anteil spielferner Übungen deutlich zu groß.
In einem guten Training wird nicht grundsätzlich nur im Abschlusspiel gespielt bzw. Braucht es das nicht mal zwingend, weil genug Spielformen schon vorher im Training enthalten sind.
