Beiträge von guenter

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    1. diese körperlichen Unterschiede sind Normalität, wenn 2 Jahrgänge in einer Mannschaft spielen. gerade im C-Jugendalter bringen 1 Jahr grosse Unterschiede
    nächstes Jahr wird deine Truppe zu den grösseren gehören


    2. bei 20 Spieler nur 1 Stürmer, da wurden offensichtlich in der Vergangenheit enorme Fehler in der Ausbildung gemacht.
    das auszubügeln dauert, aber du musst es anpacken, ist für die Zukunft sehr wichtig
    ich kann mir aber nicht vorstellen, dass unter den 19 keine dabei sein sollten, die die Vorraussetzungen zum Stürmer mitbringen.
    es ist C-Jugendalter, da kann man noch viel tun.


    3. du musst für den Rest der Saison einen Kompromiss zwischen Ausbildung und Erfolg (das muss sich ja nicht unbedingt widersprechen) finden.
    bei 70% jüngerer Jahrgang spielen die in der nächsten Saison nämlich genau in der Klasse wo sie hingehören und Ausbildung kann wieder deutlicher in den Fordergrund treten.


    gg

    TW


    aber für Trainer waren die 50iger und Anfang 60iger goldene Zeiten


    Qualifaktionsnachweis: er musste ein Auto haben, wg. der Auswärtsspiele. da aber tolle Stimmung mit 7 Jungs , einer davon im Kofferaum, während der Fahrt.
    durfte sogar meistens 2 mal fahren.


    zum Treffpunkt auf Spieler warten? die Spieler kamen zu dir nach Hause und klingelten dich bei Bedarf aus dem Bett, aber frühesten 30 Minuten vor dem Spiel


    keine Probleme mit der Elternschaft, die hatten keine Zeit auf den Sportplatz zu gehen


    20 Jungs im Training, 11 auf den Zettel geschrieben, die spielten und im Vereinskasten ausgehängt, konnten ja jeder lesen, ob sie eingesetzt werden


    Bälleeinsammeln? hattest eh nur 2 abgedroschene von den Aktiven


    Rumtelefonieren, weil Training mal abgesagt werden musste. nicht notwenidg, wenn der Trainer nicht da war, war halt kein Training. dann das nächste mal


    Umziehen und warmmachen - kein Thema, kam eh erst 5 Minuten vor Anpfiff und die Jungs kamen bereits im Trikot zum Sportplatz.


    Probleme mit einem Spieler - Tritt in den Po und es hatte sich


    Beschwerden kame keine, und wenn konnte Betreffender ja zu Hause bleiben, es gab ja genug andere.


    Trainingsvorbereitung - Fehlanzeige, war eh egal was gemacht wurde, meist Rundenlaufen, dann Spiel


    Trainerlizens, Fortbildung - was ist das


    und standest du dann in der Tabelle oben, weil guter Jahrgang, warst du der Erfolgstrainer.


    aber egal ob gut oder schlecht, nach 30 Jahren warst du bei inzwischen Erwachsenen immer noch der Grösste.


    waren halt goldene Trainerzeiten


    gg


    P.S. ich hab da jetzt meinen C und B-Jugend -Trainer beschrieben, vorher gabs da nix, keine D oder E oder oder sonstwas

    Um besser hierüber diskutieren zu können, müssten wir, wie ich meine, etwas konkreter werden. Sicher muss ich als Trainer darauf gefasst sein, dass ich nicht alles perfekt machen kann. Und dass die Realität eines Dorftrainers eine andere ist als die auf dem Stützpunkt. Das ist dann Teil der Erkenntnis des beschränkten Selbst, man darf seine Ziele nicht zu hoch stecken, sonst macht man sich und alle Beteiligten nur unglücklich. Wenn es das ist, was du meinst, pflichte ich dir absolut bei. Ich muss auch als Trainer erkennen, was ich unter welchen Anstrengungen umsetzen kann. Und wenn die Anstrengungen, alles richtig zu machen, zu groß sind, dann setze ich Schwerpunkte. Und gehe natürlich auch Kompromisse ein. Solange das Ergebnis eines Kompromisses besser ist als die Ausgangslage, ist ja gegen sie auch überhaupt nichts zu sagen.


    Gibt es denn konkrete Punkte, an die du denkst?


    du hast es getroffen.
    bei allen guten persönlichen Vorstellungen, darf ich die vorzufindenen Gegebenheiten vor Ort (Spieler, Elternschaft,Verein), aber auch das Erkennen der persönlcihen
    Vorraussetzungen, nicht aussen vor lassen und muss meine Konzeption anpassen.


    konkretes Beispiel:


    durch Umzug E-Mannschaft eines kleinen Dorfvereins übernommen, bis dato vom kindsgemässem Fussbal war da nichts gewesen.
    ein zweistelliges Ergebnis war wichtiger als alle spielen lassen.
    meine komplett andere Denkweise direkt und in Gänze umgesetzt. Kinder, Eltern und auch Jugendleitung komplett überfordert.
    bin voll gegen die Wand gefahren.
    gegen besseres Wissen habe ich die Gegebenheiten vor Ort ausser Acht gelassen. Kompromisse und langsameres Vorgehen bei der Umstellung wäären
    sinnvoller gewesen.


    gg

    Ich verstehe nicht ganz, was du damit meinst, wenn du davon schreibst, "bis ins letzte Detail" zu gehen. Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber meine persönliche Erfahrung ist die, dass ich einen zuvor fremden Gedankengang erst einmal bis in die Details und in seine konkrete Manifestation ausdeklinieren muss, bevor ich das Gefühl habe, ihn wirklich bewerten zu können. Der Grad der Fremdheit ist hier natürlich wichtig, bei einer einfachen Variation von Bekanntem komme ich viel schneller zu einem Urteil.



    meinen Gedankengang verstehtst du wohl besser , wenn ich den Satz bis ins letzte Detail zu gehen umformuliere in bis ins letzte Detail umsetzenmuss
    mir ging es nicht ums Verstehen sondern ums Umsetzen


    Da bin ich mir nicht so sicher, das würde ich gerne im einzelnen überprüfen. Es mag auch sein, dass einige Ansprüche leichter zu erfüllen sind als andere, es kann auch sein, dass man in einigen Punkten anderer Meinung ist. Jedoch einfach zu sagen, das sei ja alles Theorie und Wunschdenken, während die Realität ganz anders aussehe und deren Umsetzung gar nicht möglich sei, ist mir viel zu pauschal und verkommt so zur billigen Ausrede. Folgt man dieser Denkweise konsequent, so zementiert man letztlich den Status Quo und behindert den Fortschritt. So extrem meinst du es nicht, das ist mir klar. Unterschätze jedoch nicht die Attraktivität von bequemen Gedanken auf die Masse der Leute da draußen..


    hier meinte ich die personenbezogene Realität der tätigen Trainer


    gg

    Man könnte also bspw. den Wechsel in die zweite Mannschaft anbieten, wo die Einsatzzeiten evtl. paritätischer verteilt werden.



    vielen Eltern und auch Kindern (Jugendlichen) geht es aber gar nicht darum. sie wollen dass ihr Kind bei den Besten ist, ohne zu sehen, dass es eigendlich nicht dazugehört,
    es letzendlich eigendlich überfordert ist (vom Anspruchdenken der Eltern) und damit dann nicht kindsgemäss gehandelt wird.
    kommen diese Kinder in das Alter wo sie selbst entscheiden können, hören sie auf.


    kennen wir ja aus einem anderen Bereich, mit aller Gewalt, entgegen der Empfehlung auf sGymnasium. Folgen sind bekannt.
    gg

    es kommt immer darauf an, wie man miteindander umgeht, egal ob Trainer, Eltern,Verein, vor allem mit Kindern und Jugendlichen.


    mein Sohn, C-Bezirksliga, für hiesige Verhältnisse ein guter, will im nächsten Jahr keine B-Jugend Staffel spielen (steigt voraussichtlich ab).schafft es die B, bleibt er.
    fussballerische Zukunftentscheidungen treffen wir immer in der Winterpause.


    mein Sohn hat dies nun dem Trainer, seinen Mitspielern und ich dem Verein kundgetan.


    Resonanz: allgemeines Verständnis , sogar Zustimmung für die Entscheidung.
    Trainer: bei Eltern ohne fussballerischen Hintergrund hätte ich von mir aus diese Empfehlung gegeben.und wär von mir aus auf euch zugekommen.


    klare, erklärende, frühzeitige Vorgehensweise mit der Resonanz, dass es bei allen beteiligten keine faden Beigeschmack gibt.


    gg

    an Tobn und Andre


    hab mir eure beiden letzen Beiträge nochnmals intensiv durchgelesen, übrigens sehr gute.


    lässt mich zu folgender, immer schon vorhandenen Überlegung kommen


    ist es wichtig und richtig bei den gegebenen Lehren, bis ins letzte Detail zu gehen?


    ist es nicht viel bedeutender der Grundphylosophie der einzelnen Lehren Beachtung zu schenken und zu folgen.(kritische Bemerkungen zu Wein sind für mich nur stellvertretend)
    dabei die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, auch eigene Vorstellungen und die gegeben Realitäten des Umfeldes (Mannschaft, Eltern,Verein) mit ins Boot zu nehmen?


    die Ansprüche dieser Lehren an die Trainer, von Andre ständig stark gefordert, sind zwar schöne Zielvorstellungen, aber in der Realität von der Masse nicht zu erfüllen.


    wieviele Trainer haben von Wein,Coerver, Schreiner noch gar nichts kennengelernt. Ich bin schon zufrieden, dass die DFB-Leitlinienen immer mehr Beachtung finden,
    aber auch die kennen immer noch nicht alle. wir hier sind nicht repräsentativ.


    es ist halt ein langer Weg, und ich vermute, bis dahin gibt es schon wieder neue Erkenntnisse.


    mit seinen ständigen Ergänzungen, ist da der DFB schon auf dem richtigen Weg, auch wenn ich weiterhin auch hier einiges kritisch betrachte.


    gg

    Wenn man jetzt davon ausgeht, das die ersten Kinder die voll von der neuen Ausbildung des DFB profitierten im Jahre 2003, 12 Jahre alt waren dann sind es die Jahrgänge 1990/91 und alle späteren Jahrgänge. Auch die Jahrgänge 1986 bis 1989 haben schon von der neuen Philosophie profitiert, allerdings nicht so wie die späteren Jahrgänge.
    Wenn man jetzt in den Profibereich blickt, dann spricht die Presse schon vom "deutschen Bubiwunder"


    mit Sicherheit führte veränderte Trainingsmethoden zu dieser Entwicklung.


    für mich gibt es aber auch noch einen weiteren genau so wichtigen Grund:


    die Auswahlkriterien für Stützpunkte und Auswahlmannschaften.


    es ist noch gar nicht so lange her, dass man unter 1,80 m Körpergrösse in keine C-Jugend Kreisauswahl kam. (ich weiss leicht, aber nur leicht übertrieben)


    erst seitdem, einhergehend, mit geänderter Trainingsmethode, mehr Wert auf andere Werte wie Technik, Spielverständnis, Schnelligkeit bei ,Sichtung und Auswahl
    gelegt wurde, traten Veränderungen ein. siehe das jetzt nachrückende Bubiwunder.


    noch vor genau 10 Jahren gab es andersdenkende Stützpunkt und Auswahltrainer.
    beim Vergleichstest zweier Stützpunkmannschaften (D-Jugend) folgenden Satz eines der Stützpunktrainer gehört: du musst mal grössere Spieler einbauen,
    damit du auch Spiele gewinnst.


    die Denke von DFB-Trainern, die ja Erfolge aufweisen müssen, während es schon Vereinstrainer gab, die in die andere Richtung wirkten.


    an anderer Stelle hab ich schon mal erwähnt, dass es lange dauert bis sich Neues allgemein durchsetzt. leider zu lange. neben Methodik gibt es da halt noch die
    handelnden Personen.


    gg

    Die verbleibenden Eltern jedenfalls stehe wie eine Wand hinter mir und meiner Arbeit.


    zuerst mal Glückwunsch


    jetzt kommt aber das grosse aber.


    offensichtlich lag deine Problematik einzig bei einem Elternteil, besagter Mutter.


    du hast aber in deinem Eingangsstatement und dann auch folgend von einigen Eltern gesprochen.
    das aber ergibt ein anderes Bild, zumindest für mich.


    somit sind meine Beiträge, die auf dieser Basis aufgebaut waren, schlichtweg falsch und ziehe sie auch zurück.
    bei nur einer Elternproblematik sehen meine Beiträge anders aus.


    aber wie war das nun wirklich? war es nur die Mutter oder waren es doch Einige, die jetzt plötzlich ihre Meinung geändert haben?


    gg

    Steini, stimme dir zu
    um urteilen zu können, muss man mehr Wissen haben und keine Vermutungen haben.


    andererseits ist für mich aber auch klar, dass wenn das " Gequatsche von diversen Eltern" , wie Milky Way es beschreibt,letztendlich entscheidend war, dieser Trainer trotz vielem Wissen, ein schwacher Trainer ist.wenn er sich davon beeinflussen lässt, zeigt er keine Stärke. da muss ein Trainer drüberstehen, enn irgendwelche Eltern, Zuschauer oder gar
    Vorstandsmitglieder sind immer am meckern, egal wie es läuft auch damit muss man als Trainer umgehen können.nicht nur fussballerissches Wissen und Können, machen
    einen guten Trainer aus.


    gg

    Mein Resumee: Fußball kann man nie auf eine einzige Methode oder auch Taktik reduzieren. Das Grundprinzip im Fußball wird immer heißen: Tore zu erzielen und Tore zu verhindern. Die Trends gehen leider zu oft in die Richtung auf komplizierte Dinge wert zu legen. Ich stelle mal die ketzerische Frage: Welcher Trainer legt denn Wert darauf das ein Spieler eine sicheren Flugball über 30 m in jeder Lage des Spiels beherrscht. Wieviel Spieler sind in der Lage eine ordentliche Flanke unter Gegnerdruck zu schlagen. Wieviel Spieler habt ihr in der Mannschaft die Sprungkraft, Timing und Technik des Kopfballes beherrschen.
    Wieviel Innenverteider trauen sich einen diagonalen flachen scharfen Ball mit dem Spann auf Außenverteidiger zu spielen. Wieviel F Jugendspieler können mit der Innenseite einen sicheren Paß spielen den auch der Mitspieler gut verarbeiten kann.
    Das wichtigste ist differenzieren zu können zwischen dem ständig wiederkehrendem und der eher Showeinlage im Spiel. Was nützt es einem Spieler, wenn er 5 Übersteiger und im Anschluß noch 3 Zidane macht aber nicht in der Lage ist den Ball zielsicher an seinen Mitspieler weiterzuleiten. Wenn er beides kann umso besser.



    endlich mal jemand, der eine Methode über einen langen Zeitraum durchgezogen hat, und wegen der Langfristigkeit das positive evtl. auch negative (falls vorhanden),
    sowie die Auswirkungen im Erwachsenenbereich berichten kann.


    wirft direkt viele Frage auf:


    das oben zitierte kann ich voll unterstreichen
    ich versteh nicht ganz den Zusammenhang zwischen deinem Bericht und dem oben zitierten. kannst du mir da weiterhelfen


    noch eine Frage, du bewegst dich offensichtlich in höheren Jugendbereichen, hast du auch längerfristige Erfahrunge mit den folgen in den sogenannten Dorfmannschaften?


    gg


    gg.

    Follkao hat mich dazu gebracht, deine früheren Beiträge mal anzuschauen.


    ich möchte es mal vorsichtig und trotzdem deutlich sagen.


    geh in den Erwachsenenbereich, ich glaube Kinderfussball ist nichts für dich, so wie du dich selbst beschreibts (das hat jetzt nichts mit einer Wertung deiner Person zu tun)
    wirst du immer mit der Elternschaft anecken, egal wo..


    nichts für ungut, aber ich steh nun mal auf deutliche Aussagen.


    gg

    .weil du warst ja kein schlechter Trainer.



    danke fürs Kompliment, oder soll ich sagen du Unwissender.


    im Ernst:


    ich war stets ein selbstkritischer immer selbst hinterfragender Trainer.
    das erklärt dann wohl auch, warum ich hier im Forum genauso fortfahre, und manches kritischer betrachte als andere, manchmal auch zu kritisch, das ist mir schon bewusst.
    aber nur so gibt es eine Weiterentwicklung.


    nach den neueren Vorstellungen im Kinderfussball war ich bestimmt kein guter Trainer, nach dem damaligen eher fortschrittlich und vorrausschauend denkend.


    mein Schwerpunkt lag auch mehr in der Mannschaftsführung, Einbeziehung des Umfeldes, vereinsdenkend. musste auf dem Dorf auch sein.


    gg

    hallo Tobias


    das was du schilderst ist schon sehr krass und äusserst ungewöhnlich, Einzelfälle ja, aber nicht in dieser Konstellation.


    offensichtlich hast du die Vorrunde ja 2 mal trainiert, gab es da diese massiven Probleme auch schon, oder sind die erst jetzt aufgetreten?


    mal überlegt, ob der Streit um Trainingseinheiten nur vorgeschoben ist, in wirklich aber andere Probleme zwischen dir und der Elternschaft bestehen?


    offensichtlich ist die Kommunikation zwischen dir und den Eltern massiv gestört.


    als Indiz für mich ist da schon, dass du nicht die persönliche Kommunikation suchst, sondern auf schriftliche Art grundsätzliches klären willst.,


    du sprichst von deinem Anspruch, deinem Niveau. hier im Forum kommt das in der richtigen Form an.
    hast du das aber auch so bei den Eltern angesprochen? dann kommt das schnell in den falschen Hals.


    ist dein Anspruchsdenken bezogen auf diese Mannschaft im richtigen Mass?


    du sprichst selbst von einem Machtkampf. dem ist offensichtlich so.


    war der von Anfang an, oder erst im Laufe der Vorrunde entwickelt? sind deine Ansprüche zu hoch, hast du zuviel auf einmal verändert?


    dann musst du überlegen, wo der Knackpunkt war.um was geht es bei diesem Machtkampf wirklich?


    betrifft das eigendlich nur deine Mannschaft, oder gibt es bei euch im Verein ähnliche Verhaltensweisen?
    wie war das vor dir bei dieser Truppe?


    diese Fragen sollst du dir mal selbst beantworten.


    du hast es ganz offensicht versäumt, von anfang an die Eltern mit ins Boot zu nehmen, das rächt sich jetzt.
    Und wie du es beschrieben hast, wird es dir jetzt nicht mehr gelingen.
    um durchzugreifen ist deine Spielerzahl zu gering.
    also auf die Wünsche der Elternschaft eingehen. geht wohl auch nicht, dann bist du deren Marionette.


    es wird wohl dazu kommen, dass du hinschmeisst. je eher, desto besser für dich. du reibst dich sonst auf.



    die vielen Fragen sind nicht zur Beantwortung fürs Forum gedacht, sondern du sollst dir die mal selbst stellen.


    gg





    .

    Elpawo


    nein, ich diskutiere weiter mit Andre


    warum? weil er von der Grundeinstellung in vielem richtig liegt.


    mich stört nur, dass er zu oft die Ralität vor Ort aussen vor lässt, dass nur seine Richtung das Wahre ist, dass er mit der Holzhammermethode vorgeht und zuviel Prophet sein will
    (pardon Andre, bewusst zur verdeutlichung etwas übertrieben)


    vor allem aber, mit keinem kann ich so schön streiten wie mit Andre. und wer überzeugt letzendlich wen.


    gg


    gg

    Tobn,


    deine Erläuterungen sind für mich absolut nachvollziehbar.


    verdeutlichen aber ganz klar, wie das Zitieren von einzelnen Abschnitten und Sätzen zu Missverständnissen, Irrtümern oder manchmal auch umgedeutet und somit für die eigene Denkweise missbraucht werden können, und nicht in seiner Ganzheit gesehen wird.
    das geschieht hier im Forum sehr oft auch mit diversen Beiträgen, wo ein Satz herausgepflückt wird, so kommentiert wird, dass er eine ganz andere Bedeutung erhält, als im Gesamtbeitrag an Wertigkeit hatte.


    nein, ich zerpflücke nicht Wein (kann ich auch nicht, da ich ihn nicht gelesen habe), er ist für mich stellvertretend für andere Lehren (z.B. Coerver, DFB)
    auch dort werden immer wieder einzelne Elemente herausgepickt, ohne das Ganzheitliche zu sehen.


    ich bin grundsätzlich (auch in anderen Bereichen wie im Fussball) gegen totales Nacheifern, sondern für eine etwas kritischere Betrachtungseise.


    gg

    viele Diskussionsbeiträge hier, aber auch Beobachtungen vor Ort lässt für mich die Frage offen:


    soll man als Trainer einer bestimmten Lehre folgen oder ist es nicht besser den realen Gegebenheiten Rechnung tragen und Kompromisse eingehen.?


    Erlebtes:


    E-Jugend, junger Trainer, lässt Kinder spielen, sitzt selbst auf der Bank, greift kein einziges Mal ein,
    draussen 3 Väter, selbst noch aktive Fussballen, beginnen nach 15 Minuten an zu murren: der müsste da doch mal eingreifen, mal was sagen.
    in der Halbzeit ruft ein Vater seinen Jungen zu sich und gibt im Instruktionen wie er sich verhalten soll.
    5 Minuten nach der Halbzeit, Trainer immer noch still, beginnen die Väter Anweisungen von draussen zu geben (bis dahin kam nichts von ihnen zu den Spielern)
    sie übernehmen die Initiative. die Kinder richten sich danach (logisch). Die Stellung des Trainers in der Elternschaft sinkt merklich. entsprechende Kommentare.
    gegen diese Väter angehen, als junger Trainer steht er da anerkannten Fussballern und in der Elternschaft starke Personen gegenüber.
    wenn er sich dazu überhaupt traut iist er trotzdem chancenlos.


    wäre es da nicht besser gewesen, durch gezieltes, dosiertes eingreifen, den Wind von vorneherein diesen Vätern aus dem Segel zu nehmen?


    denn die positive Grundstimmung zum Trainer war ja von anfang an bewiesen, das zeigt, dass von der Elternschaft in der 1. Halbzeit gar nichts kam.


    im Kinderfussball besteht die Mannschaft nicht nur aus Trainer und Spieler, sondern die Eltern sind ein Bestandteil dieser Mannschaft.


    meine Devise war immer: bevor ich mit einer Mannschaft ruhig nach meinen Vorstellungen arbeiten kann, muss ich Eltern erziehen, überzeugen, also mit ins Boot nehmen.
    dazu kann ich aber nicht knallhart vorgehen, sondern Kompromisse machen um langsam Denkweisen zu verändern.
    dazu muss ich dann aber bereit sein, von der reinen Lehre (zumindest vorrübergehend) abzuweichen und Kompromisse eingehen.
    ich kann die Realität vor Ort einfach nicht ausser Acht lassen.
    und es ist absolut nicht im Interesse der Kinderständig unterschiedliche Ansichten des Trainers und ihren Eltern ausgesetzt zu sein.
    Eltern sind da auch in der stärkeren Position.


    also: was ist Sinnvoll, reine Lehre oder Kompromisse?

    Bei einer Mutter sehe ichs ja noch ein. Die hat nen Mann mit Pflegestufe 2 zu Haus und noch andere Kinder. Habe aber hier sogar schon mehrfach angeboten den Jungen mit zum Training zu nehmen und wieder Heim zu bringen, was normal ja nun nicht meine Aufgabe ist.(Plus ein Umweg von ca 15Km) Ist Sie bisher null drauf eingegangen.... dann muss sies eben lassen....mehr kann ich nicht tun....



    dies gibt mir Anlass mal darauf hinzuweisen, dass wir nicht immer alles nur aus Trainersicht betrachten können, sondern un auch mal in Eltern reinversetzen müssen.


    Pflegefall, mehrere Kinder, praktisch Alleinerziehend.
    diese Mutter hat höchstwahrscheinlich gar nicht die Zeit, ihr Kind 2 x zum Training zu bringen.
    scheint auch längere Anfahrt zu haben, unter Umständen eine Kostenfrage, zus#tzliche Benzinkosten, für die das Geld nicht da ist.
    wer gibt sowas schon gerne zu?
    da ist man dann halt gegen 2 x Training und andere Gründe werden vorgeschoben.


    ähnlich gelagerte Fälle sind mir bekannt. (Termin wg. Legasthemie, Mutter hatte sich geschämt, das offenzulegen)
    nachdem mir manche Hintergründe bekannt wurden, hab ich dann schon anders gedacht.


    also auch mal gelegendlich in Eltern reinversetzen.