Beiträge von Karl

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    Auch wenn die Saison noch nicht zu Ende ist, habe ich das Training abgesagt und die Jungs ins Schwimmbad geschickt. Wir betreiben ja noch ein Hobby und sind nicht auf Arbeit. Da kann man auch mal alle Fünfe gerad sein lassen, oder ?

    Zitat guenter:

    Zitat

    2 Punkte träfen bei mir schon mal direkt nicht zu: weder sorgfältig ausgesucht, noch regelmässig überwacht.

    ...oder die Überwachung war so gut, dass Du gar nichts davon mitbekommen hast.... 8o 8)


    und was die sorgfältige Auswahl anbetrifft......da muss man wohl in einem kleinen Land, wie dem Saarland, Kompromisse machen... :D :thumbup:

    @KK.


    ich gebe Dir darin Recht, dass der Kinderfußball sehr oft nicht die Wertigkeit genießt, die er verdient.


    Die meisten Punktspiele im Kinderfußball finden am Vormittag statt. da sind auch die meisten Zuschauer noch nüchtern oder trinken nichts. (Ausnahmen gibt es natürlich) .
    Am Nachmittag, wenn die Herren spielen, sieht das schon anders aus. Mit der Fairness, einem Jungschiedsrichter gegenüber, die ich eigentlich in der Regel im Kinderfußball von den Zuschauern und Trainern meist noch sehe, würde ich dann am Nachmittag schon nicht mehr rechnen.
    das wäre nur ein Argument gegen den Einsatz von Kindern/jugendlichen bei den Herrenspielen. Ein weiterer wäre einfach der körperliche Aspekt. - Ein 12 jähriger in einem Spiel der Herren....?


    Auch in der Anweisung, Druck zu machen, kann ich keine Aufforderung zu einer unfairen Spielweise erkennen ...

    @uzunbacak:


    War spaßig gemeint. Füsse in den Eimern und das die Kinder daraus getrunken haben, hatte ich aber auch selbst noch nicht. Da würde ich dann auch wenigstens bei den etwas älteren ernsthaft an deren Erziehung zweifeln.

    Zitat @KK:

    Zitat

    wieso pfeifen die nicht bei den Profis, die doch reif genug sein sollten, ihre Dinge selbst zu verantworten?

    Ein Herrenfußballspiel hast du aber schon mal gesehen, oder ???

    zitat @uzunbacak:

    Zitat

    Die Eimer finde ich fürchterlich auch die Bottiche. Manche tun ihre Köpfe rein, manhce Füße, und manche trinken sogar daraus, a pfui teufel, eyy.

    Sind doch junge Männer und keine Weichkekse. Nur daraus trinken würde ich auch nicht, solange da nur Wasser drin ist 8o


    Ansonsten ruhig auch Trikot und Bascap nass machen.

    Verhindert denn die Verweigerung einer Trainingserlaubnis während der Saison, dass wechselwillige Spieler den verein während der Wechselfrist verlassen ? Ich vermute mal, nicht. Aber sie könnten ihn zumindest in dieser Beziehung in schlechter Erinnerung behalten.
    was passiert, wenn ich die Bescheinigung während der Saison ausstelle ? Einigen Spielern wird es zusagen und sie werden wechseln. andere werden feststellen, dass es nichts für sie ist. Genauso, als wenn ich die Bescheinigung erst nach der Saison gebe.
    Man kann doch die Genehmigung immer für das einzelne Training geben. Dort kann man darauf achten, dass der Spieler nicht gerade vor einem Spieltag oder an einem eigenen Trainingstag dort trainiert. außerdem habe ich so auch immer den Überblick, wer wie oft trainiert ( Überlastung ) und könnte dort regulieren. Das wären dann auch vernünftige Gründe für eine terminliche Verschiebung des Probetrainings, die sicherlich auch Spieler und Eltern akzeptieren können.

    Ich verwehre einem Spieler die Trainingserlaubnis, wenn sie gefordert wird, nicht. Ich sehe keinen Grund dafür und bin eher froh, wenn jemand offen zu mir kommt und die Vereine auch offen miteinander kommunizieren. Alles andere fördert doch nur heimliches Tun.
    In einem Verein, wo solche Erlaubnis verweigert wird, würde ich meine Kinder spätestens zum Saisonende abmelden. Schon aus Prinzip, denn Kinder sind nicht Eigentum von Vereinen. Und da ist es mir auch völlig egal, was Satzungen dazu sagen. Gesetze stehen immer noch über dem Vereinsrecht und ich bin mir sicher, das da einige Punkte vor einem ordentlichen Gericht nicht standhalten würden.

    TW-Trainer:


    Zitat

    Gestolpert bin ich über den Nachhilfeunterricht für die Schule im Zusammenhang mit dem Scheitern des nächsten sportlichen Sprungs. Der Mensch kann nur so funktionieren, wie er es möchte. Dazu braucht er keinen Nachhilfeunterricht, sondern die Freiheit sich für oder gegen etwas zu entscheiden, ja auch Fehler machen zu dürfen.

    Wie meinst Du das ? Darf ich es so verstehen, dass Du die Leistungen eines Kindes so akzeptierst, wie sie sind und Nachhilfe immer ablehnen würdest ?

    Zitat guenter:

    Zitat

    untergründig wird es weiter schwelen und irgendwann in irgendeiner From wieder ausbrechen, wenn der Junge sein Gesamtverhalten nicht ändert. so wie jetzt wird er nicht akzeptiert werden.


    Die Kinder sind nur ehrlich. Da ist jemand, der nicht trainiert und nur sporadisch mal erscheint und dann vielleicht auch gleich noch spielt.
    Da wäre ich als Mitspieler auch sauer.


    Natürlich ist es Sache des Trainers und nicht der Kinder, dies anzusprechen und zu regeln. Da dort aber bisher nichts kam, haben sie es selbst in die Hand genommen.


    Wenn der Junge nur sporadisch ab und an zum Training erscheint bzw. so unzuverlässig ist, würde er bei mir grundsätzlich nicht am Spielbetrieb teilnehmen. Das würde ich auch der Mutter sagen und auch der Mannschaft so mitteilen.

    Zitat Gringo:

    Zitat

    ist euch überhaupt bewusst das ihr mit dem sturen rotieren auch kinder demotiviert?

    Nein, denn das habe ich so noch nicht erlebt.


    Ein Kind, welches Rotation strikt ablehnt, würde ja SEINE Position besetzen und die ANDEREN Kinder, die natürlich auch das Recht haben, diese Position zu spielen, würden durch IHN daran gehindert werden, was natürlich nicht geht, oder ?
    Also bliebe nur, ihn in der Zeit, wo die anderen auf seiner Position spielen, auf die Bank zu setzen. Das wäre dann verhältnismässig logischerweise sehr oft der Fall, da bei angenommen 12 Kindern in der Mannschaft, er nur jedes 12te Mal an der Reihe wäre, ....ansonsten wäre es ja ungerecht den anderen kindern gegenüber, die diese Position auch spielen möchten bzw. das Recht haben, dort ausgebildet zu werden.
    Wäre nicht gerade dann dieses Kind demotiviert ???

    Normalerweise wird der erste Abend in den Zelten sehr lang bzw. die Nacht sehr kurz. dann das Turnier über den ganzen Tag.... ich glaube, da braucht niemand mehr Abendsport.... Notfalls dürfte ja ein Ball vorhanden sein.
    Ich würde nicht zu viele Aktivitäten planen. Etwas in petto haben für den Notfall gegen Langeweile, aber kein festes Programm, welches ich unbedingt durchziehen möchte.

    Ich nehme mal an, dass der Treadersteller noch recht jung an Jahren ist.


    An sich ist die Idee schon gut, nur kommt es u.a. auf die Disziplin der Jungs an. Er beschreibt die Truppe folgendermaßen: über 75 Prozent Migranten und Kinder aus bildungsfernen Schichten. Ohne da pauschal urteilen zu wollen, wird es einen Grund geben, dass er das so betont...
    Mal abgesehen davon, dass kein Außenstehender, der die Örtlichkeiten nicht kennt, wissen kann, ob eine Anreise mit der Regionalbahn möglich ist, würde ich einem jungen bzw. unerfahrenen Trainer nicht zuraten.
    Mit einer Kinderschar zu verreisen bedeutet eine große Verantwortung. Ohne Eltern würde ich das nicht machen und selbst da kommt es dann darauf an, ob diese im Notfall dann wirklich eine Hilfe sein können. Es nutzt nichts, wenn man sich mit diesen Menschen nicht verständigen kann oder diejenigen in einem Notfall selbst nicht wissen, wie sie sich zu verhalten haben.


    @Lion: ich würde alles mit den Eltern besprechen und ihnen dann, wenn sie eine solche Sache befürworten, die ganze Organisation übertragen und mich als Trainer um die sportlichen Angelegenheiten kümmern.

    Zum Treadersteller: Er hat von seinem Verein als Trainer einen klaren Auftrag/ ein klares Ziel erhalten. Dementsprechend sucht ER sich natürlich die Kinder aus, mit denen er meint, dieses Ziel erreichen zu können.

    Wie guenter schon schrieb, gibt es Unterschiede zwischen reinen Breitensport-und Leistungsvereinen. Und selbst noch grosse Unterschiede innerhalb dieser Bereiche. Es muss jeder Verein, sprich seine mitglieder selbst entscheiden, welche Ambitionen sie haben. Es haben also meiner Meinung nach die Vereine Recht, die, auch in einem Ligasystem, vor allem Wert auf Spaß und Freundschaften legen und auch die, die ab bestimmten Altersklassen ambitionierter arbeiten wollen und z.B. ihre Mannschaften nach Leistungsstand einteilen.
    Wer in einen Verein eintritt, erkennt diese Dinge an, auch stellvertretend für sein Kind, oder muss versuchen, Dinge zu verändern, indem er für seine Ideen Mehrheiten findet.
    In Leistungsmannschaften ist es nun einmal so, dass dort die ( vermeintlich) leistungsstärkeren zusammenspielen. Möchte da jemand, der dort nicht hingehört mit seinen Freunden spielen, ist es höchstens dann möglich, wenn diese freunde dann mit ihm in der tieferen Mannschaft spielen. Und selbst das wird nicht immer machbar sein, mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass nicht alle dann tiefer spielen wollten, nur weil dort ein Kumpel ist.
    Von manchem wird hier auch die "Freundschaft" so hoch angebunden, dass man fast glauben mag, das ganze Leben der Kinder würde sich nur auf dem Fußballplatz abspielen.
    Meine Kinder haben auch jeweils schon in verschiedenen Vereinen gespielt oder die Schule gewechselt. Trotzdem haben sie noch Kumpels aus dieser Zeit behalten, auch wenn man sich nicht oder nur noch selten auf dem Platz sieht.


    Zerstören alle Lehrer die Kinderseelen, weil sie die Kinder entsprechend ihrer Leistung benoten und diese dann irgendwann verschiedene Schulen besuchen dürfen/müssen ?