Beiträge von Karl

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    Zitat Anspiemom:

    Zitat

    Wobei wirklich er zum Fußball gehen wollte. Seit er 2 Jahre alt ist, klebt ihm ständig ein Ball am Fuß ;)! Er ist in den Verein gegangen, ohne dort jemanden zu kennen, weil er unbedingt Fußball spielen wollte!!

    Nachdem ihr irgendwann wirklich wisst, was mit eurem Kind los ist und Fußball vielleicht mal wieder mehr in den Fokus geraten darf, ..... Wieso soll etwas, was schon einmal geklappt hat, nicht wieder klappen ?

    Anspiemom:




    Was passiert, wenn sich dein Sohn verletzt oder längere Zeit krankheitsbedingt nicht Fußball spielen kann, vielleicht auch einige Wochen nicht in die Schule gehen kann ?


    Ich selbst würde bei meinen Kindern schon genau wissen wollen, was mit Ihnen los ist und dabei, obwohl selbst fußballbesessen, diesen erst einmal hintenanstellen, um Fachleuten eine Diagnose zu ermöglichen und mich von ihnen beraten zu lassen.

    Zitat von »Brechstange«


    Aber selbst wenn man dazu positive Assoziationen hat - ich glaube einfach nicht, dass Kinder in einen Verein gehen, um dann Strassenfussball zu spielen.
    Zumindest gehen sie zuerst einmal nicht dort hin, um Punkte in irgendeiner Tabelle zu bekommen und sich von Ideoten anschreien zu lassen.


    Egal ob die Kinder zuerst aus Eigenantrieb in den Verein gehen oder die initiative dazu zuerst einmal von den Eltern ausgeht, so ist das ziel doch sicher mehrheitlich, dass die Kinder Spaß haben sollen, Sport treiben / sich an frischer Luft bewegen und dies vor allem in einer Gemeinschaft.


    Ich denke, dass auch im Vereinstraining den Kindern Zeit für freies Spiel gegeben werden sollte, egal ob man es nun Straßenfußball nennt oder nicht. Trainer nehmen sich und ihre "Trainingsziele" oft viel zu wichtig, vor allem in den unteren Altersklassen und vergessen dabei , was die Kindern wollen.

    Zitat @Kk:

    Zitat

    aber der Globus ist z.Z. unter einer gigantischen Glocke von Wahn, der uns alle umhüllt, im Geiste umnachtet:

    Ich finde diesen "Wahn" toll. Einfach 4 Wochen hoffentlich sehenswerten Fußball genießen, ohne ständig an den nahenden Weltuntergang zu denken... :thumbup:

    Zitat@guenter:

    Zitat

    gehört mich mich irgendwie zusammen. Trotzdem kommt es vor, dass auch bei vernünftigen Trainern das von @Don beschriebene Verhalten bei Spielern auftritt.

    Ich hatte einen ständigen Spruch drauf: ich ärgere mich auch, wenn ich oder ihr Fehler macht, wir können jetzt 1 Woche darüber
    simulieren, oder abhaken und einfach weitermachen und versuchen es beim nächsten mal besser zu machen.


    Als das irgendwann bekannt war, kam von mir nur noch die Aufforderung: abhaken


    Wir kennen doch alle die Situation, dass unser TW eine Gurke reinlässt, den Kopf hängen lässt, sich selbst Vorwürfe machtund den Eindruck vermittelt, dass er am liebsten ausgewechselt würde. Den Stürmer, der nach einer klaren ausgelassenen Torchacne
    nur noch über den Platz schleicht.


    die schauen ja alle Bundesliga, dort geschieht doch das Gleiche, und da nahm ich dann die passenden Beispiiele und machte ihnen deutlich, wie sich da ein Neuer, ein Müller verhält,. der Spruch von Kahn: Immer weiter, kannte jeder Junge,


    wer einen Elfmeter verschossen hatte, wurde von mir aufgefordert so lange die Elfer zu schiessen, bis er wieder einen reinbekommt. kein Vorwurf und gleichzeitg vermittelt, dass man nie aufgeben soll.


    wenn ich als Trainer vermittele, dass ich mich über Fehler der Spieler, Fehlentscheidungen des Schiris, Niederlagen
    auch ärgere, aber rüberbringe dass ich es akzeptiere und schnell abhake, dann übertrag sich das auf die Kid.


    Problematisch sind dann nur noch die gegensteuerende Eltern.








    ZITATENDE





    Natürlich gibt es dieses Verhalten auch so bei kindern, aber wie du schon schreibst, kann auch hier der Trainer entsprechend einwirken, damit kein Kind angst vor fehlern haben braucht. das gilt auch in den Fällen, wo Kinder sich gegenseitig ihre Fehler vorwerfen.

    Zitat alex:

    Zitat

    Hat er also keine Angst vor dem Spielentscheidenen Fehler und versteckt sich nicht.


    Liegt natürlich außer am Charakter des Kindes zum großen teil am wirken des Trainers. da gibt es gewinngeile Trainer, die schimpfen, dass sie keine Spieler haben, die Stärke zeigen und sich auch entsprechend gegen eine drohende Niederlage stemmen, andererseits wird jede misslungene Aktion sofort lautstark von ihnen kritisiert. So wird auch das Selbstbewusstsein charakterstarker kinder gebrochen.
    Bei einem vernünftigen Trainer braucht kein Kind Angst vor einem Fehler haben.

    Der Bericht zeigt doch, dass nicht die Fair Play Liga und das Fehlen eines Schiedsrichters,obwohl so dargestellt, das Problem war, sondern eher die Unfähigkeit oder falsche Handhabung durch die Trainer und dass die regeln der Fairplay-Liga von ihnen nicht verstanden wurden.
    Es ist dann nur traurig und unverschämt, eigenes Verschulden Anderen (hier: dem Fairplay-Regelwerk) anzulasten.

    Vielleicht noch als Ergänzung, weil ich es gerade bei Martin E lese:


    Wichtig ist doch neben der Ausbildung und keinesfalls geringer anzusehen, der Spaß. Wer diesen als Spieler nur hat oder als Trainer nur vermitteln kann, wenn die Mannschaft Erfolg in Form von Titeln hat, wird nicht nur im Breitensport schlechte Karten haben, da es grundsätzlich viel mehr Mannschaften gibt, als Titel.

    Ich glaube nicht, dass das Ziel, jeden EINZELNEN vernünftig auszubilden, zu Lasten von Anderen geht. Ein Erfolg der Mannschaft darf gern als Nebenprodukt abfallen, solange er nicht zu Lasten der Ausbildung geht. Die KINDER sollen immer unbedingt gewinnen wollen.


    Ich kann @guenters Frage auch anders stellen:


    Darf man einem Kind eine gute/möglichst optimale Ausbildung verwehren, nur damit ein anderes Kind (hier vielleicht der dicke Paul) auch einmal die wichtige Kreismeisterschaft gewinnen kann und sich im Glanze des "Erfolgs" sonnen darf.


    Ist die Einpflanzung des sogenannten "Sieger-Gens" im Breitensport wichtiger als fußballerische und soziale Ausbildung ?


    Ich habe auch noch nie gehört, dass "Gewinnen" grundsätzlich verboten wurde oder verpönt war. Geschieht das aber zu Lasten der Ausbildung, würde das auch weiterhin anders aussehen, und diesbezüglich würde ich auch keinen Unterschied zwischen Leistungs - und Breitensport machen wollen.

    guenter:


    Seine "coole kidz" - Initiative ist ja gescheitert. Man könnte es so sehen, das fehlendes Interesse vor lag, auch dass wohl so eine Sache ohne Regeln , grundsätzlich zum Scheitern verurteilt sein muss, man kann die schuld natürlich auch bei Anderen suchen, beispielsweise bei den vereinen, die man in ihrer Art ja grundsätzlich ablehnt, deren Infrastruktur, die, zumindest teilweise aber von ihnen geschaffen und unterhalten wird, man aber gern ( natürlich kostenlos) nutzen würde.
    Viele Probleme, die er anspricht, sind ja nicht dem Vereinsfußball geschuldet, was er aber anders sieht.
    Wenn er Probleme in seinem Verein in der Art und Weise anspricht, wie er es hier macht, wundert es mich persönlich nicht, dass er dort massiv aneckt. Vielleicht würde man seine Gedanken dort zumindest diskutieren, wenn man sie denn erst einmal verstehen würde.

    Zitat @KK:

    Zitat

    Eltern außen vor, obwohl nur sie die Erziehungsberechtigten sind, ja auch die Beiträge bezahlen?

    Werden sie bei Euch gezwungen, ihr Kind zum Training abzuwerfen und dann zu verschwinden ?


    Bei uns dürfen sie sich gern an der Vereinsarbeit beteiligen, die Trainer unterstützen usw.

    zitat @KK:

    Zitat

    Sicher hat dein Spott was Wahres gemäß DDR-Ideal: da entzog man Talente konsequent den Eltern, dann: Druck, Druck...

    Eigene Erfahrung, oder nur irgendwo gelesen ?

    Zitat @KK:

    Zitat

    mein Ältester fiel in den letzten 16 Monaten 9 verletzt auf, stets nach rüden Gegnerattacken, auch mein Jüngster kam vom letzten Spiel wieder mit ner Fleischwunde am Oberschenkel, wurde wie so oft 4-mal im Spiel zT brutal gelegt

    Ist natürlich nur im organisierten Vereinsfußball so und kommt auf Bolzplätzen, wo Kinder frei unter sich spielen, nie vor...

    Zitat @KK:

    Zitat

    Übrigens schrieb ich, dass ich selbst dies dem Trainer eines Sohnes schon vor nem 1:13 empfahl: da er eben - nur wg. Rückzug anderer ermöglicht - zu hoch meldete, wo "wir" spielerisch nicht mithalten, nur untergehen können: klar, bevor mein Sohn ständig zweistellig untergeht u. aufhört, musste ich das Gift empfehlen, was ich selbst verabscheue, mit Erfolg: sofort wurde aggressive Destruktivität - aber eher per dichter Staffelung, läuferischem Einsatz statt Treten - mit Punkten belohnt. Bringt nur fußballerisch nie weiter:

    Was bist du denn für Einer ???


    Weil es hier mal DEINEN Sohn betraf, hast Du die Treterei empfohlen ?


    Klar, bevor der EIGENE Sohn die Lust am Fußball verliert, empfiehlt man also Sachen, die man natürlich sonst verabscheuen würde und vehement verurteilt.....

    @miff94deinekarrierealstrainerhatschoneinenknacksbekommenalsdudenvereingewechselthastdasistalleinschonanderschlechterenplatzierungzumerkenbevorderrausswurfwegenmisserfolgnatürlichunverdienterfolgtwürdeichmireinenambitionierterenvereinsuchenwoduaufguteaufbauarbeitderanderentrainerbauenkannsthieretwasausdenspielermachenzuwollenwärepurezeitverschwendung@chrisund@guenter habenmmnvölligrechthabefertigflascheleer

    Zitat @KK:

    Zitat

    Karl: Balance wächst per Druck u. Gegendruck. Letzteren können Kleine/Kinder gegen Große kaum leisten, das ist das Unfair-Destruktive an Druck auf, gegen sie: sie sind weder mündig noch wehrhaft - und werden so per Druck idR nur noch kleiner gemacht, was Großen natürlich dolle Profilierungschancen eröffnet. Wie kann man dies Offensichtliche nicht sehen, außer man will es nicht: verstehe ich nicht. Mach doch mal Arm-drücken mit einem Klitschko u. du wirst es am eigenen Leib erleben, wie es ist, wenn man keine Chance hat: Heisst da nicht, pro Druck reden, bedeutet unterdrücken wollen, sei es auch nicht böse, nur unbewusst motiviert? Mir will es so erscheinen, sorry. Dinge halt anders sehen, wie Guenter meint, geht nicht, insofern man die Kinderperspektive nicht genauer erfragt, also unterdrückt o. unterschlägt. Also fangt doch mal konkret an zu fragen, was Jugend stört: ich habe dies wieder u. wieder getan, daher "meine" Ansicht, die letztlich die von ihnen erfragte wie erlittene ist, wofür ich mich verbürge... :(

    Ich weiß nicht, was Du mir hier sagen willst ?(
    Ich schreibe davon, das "Druck machen" im Spiel nichts mit unfairer spielweise oder einem bestimmten körpereinsatz zu tun hat bzw. haben muss und Du kommst mir hier mit Druck eines Großen gegen einen kleinen oder mit armdrücken... ;(


    wir reden doch noch über Fußball, ....oder habe ich was verpasst ?(