Ja, ich sehe die schon als Jugendliche, ihren Fußball als Jugendfußball, obwohl die Grenzen natürlich fließend sind und man gegebenenfalls immer den Einzelfall betrachten muss.
Beiträge von Karl
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Zitat@Zodiak:
ZitatZitatDen gibt es auch nicht - Tätlichkeiten oder Unsportlichkeiten würde ich niemals einfordern -
ZITATENDE
Weiß ich doch. Das kam ja auch nicht von Dir, sondern von einem anderen Forumsmitglied
Zusatz: Wenn wir schon bei Begrifflichkeiten sind, so würde ich für mich C-Jugend nicht mehr unter Kinderfussball fallen lassen -
und erst dann sollten sie "losgelassen" werden. Das Beispiel mit den 16 Jahren bezog sich auf einen konkreten Fall
und ist keine grundsätzliche Aussage bzw. hat grundsätzlich etwas mit dem Alter zu tun, denn sonst würde ich nicht immer wieder schreiben, dass man versuchen sollte, sich schon in der älteren Jugend wieder den Trainernachwuchs heranzuziehen. -
Danke Zodiak für deinen Erfahrungsbericht.
Schon das Video allein würde mich davon überzeugen, das Teil nicht zu kaufen. -
Ich habe ja damals wie heute auch in dieser Hinsicht die gleiche Meinung wie Andre vertreten, vielleicht auch aus dem Grund, weil man ein anderes regionales Hintergrundwissen besitzt.
In anderen Dingen habe ich aber auch schon die eigene Meinung geändert bzw. etwas korrigiert, da man immer neue Erfahrungen macht und auch hier in diesem Forum über die Beiträge nachdenkt und manchmal plötzlich eine andere Sicht auf die Dinge bekommt.
Ich finde es jedenfalls gut, wenn man nicht immer eine festbetonierte Meinung hat, sondern immer noch offen für andere Ansichten bleibt.Was letztlich der ausschlaggebende Anlass zu der Treaderöffnung war, glaube ich zu ahnen, nachdem ich gewisse Beiträge von den letzten tagen bzw. heute gelesen habe.
Es gibt eben auch "Trainer" die wissen schon alles, auch wenn sie erst 16 sind und Andere, die eine andere Meinung haben sind dann arrogant....
Ich bin auch dafür, Jugendliche in die Vereinsarbeit einzubinden und sie z.B. an die Nachwuchsarbeit heranzuführen. Aber eine gewisse geistige Reife sollten sie schon haben und möglichst auch Anleitung und Hilfe bekommen. Sonst tun mir die Kinder leid, auf die sie losgelassen werden.Ich hatte jemandem mal, in seinem Tread,vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich meine Kinder nicht unter ihm trainieren lassen würde.
Diese Meinung hat sich gefestigt
! -
Ich gehe hier mit der Meinung von Zodiak mit. Mit der Zeit haben es einige Jungs auch gelernt, entsprechende Antworten auf dem Platz zu geben. Nicht alle Mannschaften, die gut austeilen, stecken auch so gut weg
.
Trotzdem trägt man als Trainer im Extremfall Verantwortung für die Gesundheit seiner Spieler und muss dementsprechend entscheiden.
Mit entsprechender Härte reagieren, bis zu einem gewissen Grad - JA.
Genereller Freifahrtschein zum Gegner umklatschen - Nein. -
@zitat guenter:
ZitatAlles anzeigenund das ist doch wohl leicht umsetzbar. da ich stets
leistungsmässig stark unterschiedlich Kids in der Mannschaft hatte, war
das bei mir durchgängig der Fall, während den normalen
Trainingseinheiten.erforderlich ist natürlich ein Co-Trainer, zumindest nach meiner Vorgehensweise.
Ich bezog mich hier vor allem auch auf die Förderung in der Schule aus der Diskussion mit FB heraus. ist aber egal, ich meinte nur, dass ich oft höre oder auch sehe, - "wir müssen die schwachen fördern" und ich hier der meinung bin, dass die stärkeren ebenso eine Förderung verdienen.
Wenn hier ein Trainer meint, dass die Förderung der leistungsstärkeren Kinder in seinem Mannschaftstraining zu kurz kommt, vielleicht auch, weil er keinen Co - Trainer hat, finde ich das gut.Zitat guenter:
ZitatWer nun glaubt, bei einer solchen Truppe würden die Leistungsunterschiede verschwinden, indem man z.B. nur die Schwächeren
zusätzlich fördert ist auf dem Holzweg.
Sehe ich auch so. Und wenn es doch so wäre, würde es doch nur heissen, dass man eine goldene Mitte im Leistungsniveau erreicht hätte, zu Lasten der Leistungstärkeren. Das kann wohl kaum Ausbildungsziel sein.
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Ich sehe und handhabe es so wie guenter. Wenn der Freund weiter entfernt wohnt, dann weiß ich nicht, dass er schon in einem Verein spielt. Ich gehe einfach immer vom Gegenteil aus und er macht einfach ein Schnuppertraining
.Ansonsten wird alles nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Man muss ja auch nicht alles gleich überall erzählen
. -
Zitat@FB:
ZitatAlles anzeigenDie Aussage, dass Stärkere bei der Extraförderung der Schwächeren nicht gefördert werden, halte ICH für Unfug:
Von den wirklich Stärkeren erwarte ich weniger Konsumentenhaltung,
sondern dass sie soweit sind, dass sie sich im Minimum soweit
selbstkompetent selber fördern können, um mindestens den Vorsprung zu
halten. Die WIRKLICH Starken sind für mich diejenigen, die die
Schwächeren unterstützen, ihnen helfen und damit schon in frühesten
Jahren ihr Rüstzeug für eine mögliche Trainerkarriere holen.ICH halte die Aussage NICHT für Unfug. ICH erwarte auch von F oder E - Jugendlichen noch nicht die entsprechende Haltung. ICH habe die Erfahrung gemacht, dass man stärkerte Spieler mit extra Förderung vielleicht länger im Verein halten kann, wenn man es möchte.
ICH MEINE, dass leistungsstarke und leistungswillige Kinder genauso das Recht auf Förderung haben, wie leistungsschwächere.
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tobn:
Neid und missgunst gibt es sehr häufig. Nicht nur im Fussball. Was der Andere hat, will man auch. Dabei wird dann einfach übersehen, was der Andere dafür leistet.
Allen würde ich ein fördertraining nur anbieten, wenn es mir zeitlich möglich wäre. Und dann auch nicht Leistungsstarke und Schwächere zusammen, weil ja sonst der zweck des fördertrainings verfehlt wäre.
Wie Du es auch schon empfiehlst, würde ich von Anfang an offen mit dem Thema umgehen, ohne mich aber mit den Eltern auf große Disskusionen einzulassen.
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Zitat tobn:
ZitatAlles anzeigenMir fällt da noch etwas ein: wenn du das Einzeltraining nur für ein paar
Spieler deines Teams anbietest, kann das dein Team natürlich spalten,
du teilst die Mannschaft ja in deiner Eigenschaft als Trainer in zwei
Hälften, eine bessere und eine schlechtere. Das birgt Zündstoff und will
entsprechend begleitet werden. Von E-Junioren und ihren Eltern darfst
du nicht zu viel Verständnis voraussetzen. Ich würde also dazu raten,
die Sache positiv offensiv anzugehen und nicht erst zu warten, bis die
stirnrunzelnden Nachfragen oder gar Beschwerden kommen.Hier gebe ich Dir vollkommen Recht. Neid und Mißgunst gibt es überall. Meist kommen sie dann sogar von den Eltern, die ihr Kind garnicht fördern lassen möchten.

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Zitat @FB:
ZitatAlles anzeigenEs kommt halt drauf an,
was man erreichen möchte: Ein oder zwei "erfolgreiche" Spieler die man
mit Stolz nach oben weiterreichen kann oder eine Mannschaft die gut
abschneidet.Mit der mir zur Verfügung stehenden Zeit, kann ich leistungsmässig mehr
"rausholen", wenn ich mit grosser Wahrscheinlichkeit schwächere
Spieler fördere (sagen wir diese um 10% verbessere) als mit eher
ungewisser Prognose noch weitere 2% bei den eh schon starken Spielern
raushole. Es sei denn, die schwachen Spieler wollen gar nicht gefördert
werden und hätten ein generelles Motivationsproblem.Muss nicht so sein, aber es lohnt sich darüber nachzudenken.
Die Entwicklung der einzelnen Spieler ist mir im Kinderbereich wichtiger als das gute Abschneiden der Mannschaft. Jedes Kind sollte das Recht auf entsprechende Förderung haben. Die schwächeren Spieler werden meist schon im normalen Training gefordert bzw. manchmal überfordert. Sollte Interesse an Förderung bestehen, sollte man sie aber auch hier nicht verwehren. Meine bisherige Erfahrung sagt mir aber, dass es in einer buntgemischten Dorfkindertruppe wenige geben wird, die an einem 3. termin interessiert sein werden. Wenn, dann werden es mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit die Kinder sein, die in ihrer Freizeit mehr Fuba spielen und allein schon deshalb zu den Besseren zählen.
Schon In den Schulen wird oft die meiste Zeit den "schwachen" Schülern gewidmet, zu Lasten der leistungsstärkeren, die jedoch auch ein recht auf entsprechende Förderung haben.
Ähnlich sehe ich es im Kinderfussball, auch was den anteiligen Zeitaufwand für die entsprechenden Kinder betrifft. -
Zitat @FB:
ZitatAlles anzeigen
Genauso wie in der Schule wenn ein Kind die Klassenziele nicht erreicht.Irgendwie ist es schon lustig, dass egal ob Schule, Schwimmunterricht,
Skikurs etc. sich niemand daran stört, dass man Kinder nicht nach
Alter, sondern nach Leistung einteilt, oder den Eltern das Zuwarten
oder eine andere (Einstiegs-)Sportart fürs Kind empfielt.Jede Lehrperson erreicht bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen mit der
ganzen Klasse seine Klassenziele, Schwimmlehrer ihre Ausbildungsziele
etc. Warum ? Weil es Profis sind, die wissen, wie man die Schwächeren
fördert und wissen wie man ihnen hilft den Anschluss zu schaffen. Oder
hat hier jemand tatsächlich das Gefühl, dass Unterschiede immer nur
gerade dann auftauchen, wenn das Fussballtraining beginnt und dann auf
dem Nachhauseweg wieder abfallen ??Ich denke, man sollte mal ehrlich zu sich selber sein und sich nicht nur
innerhalb der Tschutticommunity vergleichen sondern mit den Pädagogen
und Ausbildnern in anderen Bereichen.KiFu Trainer machen es sich zu einfach, wenn sie glauben im eigenen
Fussballverein sei Grundsätzlich nicht möglich, was Schule, Private und
andere Vereine möglich machen. Es zeigt nur, dass solche Trainer oft
nicht viel Ahnung davon haben, was ausserhalb des Fussballs sonst noch
abgeht und möglich ist. Geschwiege denn finden sie die Motivation und
nehmen sich die Zeit für entsprechende Weiterbildung.@FB:
Du beantwortest meine Frage nicht sondern schreibst um den heissen Brei herum !
Wie läuft es konkret bei Euch ab, dass ein Kind FÜR SICH ENTSCHEIDET, dass der Fussball .........
Komm bitte nicht mit Schule. Dort entscheidet nicht das Kind für sich.
Also bitte mal KONKRET antworten !
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Danke für den Hinweis
!Solche Dinge hauen mich nicht vom Hocker. Da bin ich resistent. Manchmal ist eine direkte Ansprache besser, als ein langes drumherum. Und jedem nach dem Mund reden und bloß immer aufpassen, dass sich niemand falsch angesprochen fühlt, ist nicht mein Ding.

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Ich halte deine Idee mit dem geplanten Einzeltraining für die besten Spieler, um diese zu fördern, für gut. Hat man diese Möglichkeit nicht und bietet sich auch noch kein Stützpunkttraining an, kann man sie auch mit einem Zusatztraining bei der nächsthöheren Mannschaft fördern. Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass sie es wollen und nicht überfordert werden, v.a. dass sie trotzdem noch genug Zeit für Schule und andere Aktivitäten behalten. Das sollte aber bei nur einem zusätzlichen Termin pro Monat passen.
Mit dieser zusätzlichen Förderung kannst Du vielleicht auch verhindern, daß die guten Spieler zu zeitig abwandern, weil sie unterfordert sind.
Ich halte auch absolut nichts davon, leistungsstärkere Kinder nicht zu fördern, nur damit die Leistungskluft in der Mannschaft nicht grösser wird. -
Zum Glück hast du Deinen letzten Beitrag nicht fett gedruckt. - Sonst kommt gleich noch: "Wer hat's erfunden...?"
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Ich finde Eure gemeinsame Herangehensweise völlig in Ordnung ! Schon allein aus dem Grund, weil sie sich mit der unsrigen deckt
. -
Zitat@uzunbacak:
ZitatAlles anzeigenAnfeuerung durch Kameraden, Eltern, Trainern soll sich auch in Grenzen
halten, ich habe Eltern gesehen/erlebt, die bei 10:0 noch hyterisch
geschrien haben, als ob man denen ein Stück Fleisch abgeschnitten hat.
Man kann auch am ende des Spieles den Gegner loben, ist nicht verboten

Volle Zustimmung. Das gehört für mich zur Fairness gegenüber dem Gegner, der ja kein wirklicher Gegner ist, sondern sich lediglich mit mir misst und das gleiche Hobby ausübt. Bei Kindern sollte man sich auch mal in diejenigen hineinversetzen, die schon demotiviert den Tränen nahe auf der Verliererstraße sind.
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Zitat@guenter:
ZitatWichtig erscheint mir, für mich als Vater, den Werdegang genau zu verfolgen, um gegenfalls bei Bedarf die Bremse zu ziehen.
Ziehst Du als Vater die Reissleine oder gibst Du Deinem Sohn dann lediglich entsprechende Ratschläge ?
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Zitat@DSV:
Zitatob dieses system nun positiv, oder negativ auf laute, oder leise
äusserungen des systemelements trainer reagiert, ist doch pauschal gar
nicht zu sagen, sondern bedarf doch immer einer konkreten betrachtung.Wer führt denn dann eine konkrete Betrachtung durch und kritisiert dann im Fall der Fälle auch den Brüllaffen ? Werden kleine Kinder zum Trainer gehen und ihm sagen: "Dein Geschrei finde ich schei... " ?
Ich pauschaliere hier und sage, Geschrei, sei es von Trainer oder Eltern hat für mich im KiFu nichts verloren. Anfeuerung durch Eltern, Lob des Trainers, Ranwinken eines Kindes, um ihm kurz etwas zu erklären, sind für mich in Ordnung.
