Beiträge von Follkao

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    Wir reden hier doch weiterhin über den unteren Jugendbereich, also E-G.


    Da trifft man nicht so oft auf angesetzte Schiedsrichter... In der Regel pfeift jemand von den beteiligten Vereinen (Eltern, Betreuer, Trainer usw.). Bevor ich mir nach dem Durchsetzen dieser Regel Parteilichkeit vorwerfen lasse, lasse ich´s lieber sein. Und bevor ich irgendjemanden auf die Idee bringe, diese Regel nach Gutdünken einzusetzen, lasse ich´s ebenfalls lieber sein.


    Ein angesetzter Schiri kann das machen. Aber sonst... ?(

    Was kann man Sinnvolles reinrufen...?


    Ich versuche mal, in mich zu gehen und mich zu erinnern, was ich am WE so gesagt habe. Nein, ich bin kein Schreier - aber auch nicht schweigsam.


    • Früher Rückstand, Kinder lassen die Köpfe hängen.
      "Jungs, Köpfe hoch da geht doch noch was."
      Kategorie anfeuern, sollte also o.k. sein
    • Gegnerische Ecke, eigener Spieler steht an der falschen Seite des Gegners
      "Franz, Du stehst an der falschen Seite."
      Manndeckung, Verbesserung der Ausgangsposition im 1:1
      also Individualtaktik, somit Ziel der Altersgruppe, war Thema im Training
      sollte also o.k. sein
    • "Du hast da einen im Rücken"
      Begründung siehe oben
    • Bei eigenen Angriff dem eigenen letzten Spieler sagen "Geh ruhig etwas weiter nach vorne, Josef"
      Da könnte man jetzt sagen, dass das Gruppentaktik ist.
      Das kann aber auch dafür sorgen, dass er im Zweikampf eher am Ball ist.

    Sicherlich habe ich auch Einiges Unsinniges gesagt. Aber nicht alles, was ein Trainer in der F sagt, muss gegen die Ausbildungsziele sein.


    Dann ist da noch ein ganz wichtiger Punkt:
    Es ist meine Aufgabe, den Kindern eigene Fußballgeilheit vorzuleben. Ich weiß nicht, wie ihr das macht - aber mit emotionslosem Schweigen kann ich das nicht.




    Nicht, dass Ihr mich falsch versteht. "Links, rechts, zurück, spiel, geh, mach alleine u.s.w." geht natürlich nicht. Schweigen geht aber auch nicht.

    zum Thema Coachingzone im KiFu. Es liegt immer im Ermessen des Schiedsrichters eine solche Einzurichten.
    Bei unserem letzten Hallenturnier hat ein sehr erfahrener und mit gut bekannter Schiri die Spiele geleitet.
    Mittlerweile ist es ja zur Methode geworden dass ein Trainer auf der einen und der Co-Trainer auf der anderen Seite jeweils neben oder hinter den Toren stehen. Was mich unheimlich ankotzt :)


    Dieser Schiri hat das sofort im Ansatz unterbunden und hat eine entsprechende "Coachingzone" eingerichtet. Also, möglich ist es, je nach Schiri eben...

    Bei uns gibt es in der Hallenrunde bereits seit 2 oder 3 Jahren diese Regel: Trainer dürfen ausschließlich am eigenen Tor stehen.

    Gäbe es die Regel so, wie ich es beschrieb (Trainer am Rand im Mini, F und E Bereich müssen für die Spielzeit ruhig sein, können verwarnt werden und bei zweiten Mal müssen sie runter, ...Eintrag im Spielbericht....Strafe in Euro vom Verein), dann


    würde man hier -so sehe ich das- diese Regel doch in der Realität mit Fingerspitzengefühl anwenden dürfen. Ich persönlich würde in der Realität dem Trainer, der dem entspricht was du beschrieben hast, nicht tatsächlich direkt anfeinden und beschießen. Wichtig wäre aber, das er weiss, dass ich es könnte. Das erzeugt Abschreckung und im Falle dessen, dass er es wirklich übertreibt, tja, ...dann wäre er wohl froh, wenn es mich nicht gäbe.


    Das ist meine ehrliche Denkweise, so würde ich es in der Realität praktizieren, dazu stehe ich, das fände ich gut, das würde schnelle Abhilfe schaffen und allen, ....vor allen den Kindern was bringen.

    Du würdest mit diesem Werkzeug sicherlich verantwortlich umgehen. Aber würden andere das auch?
    "Heute würge ich dem Trainer von FC/Eintracht/Rot-Weiß Irgendeindorf mal einen rein. Der hat mich früher auf dem Schulhof nie gegrüßt."

    Mich wundert, dass das Schiedsrichter-Thema bei der Diskussion so hoch aufgehangen wird.


    Die meisten von Euch werden ja schon F-Jugend-Spiele gepfifen haben. Es kommt doch häufig genug vor, dass man die Pfeife nur bei Anpfiff, Abpfiff, Torpfiff benutzen muss. Ich habe überhaupt keinen Zweifel daran, dass das Spiel ohne Schiri in den allermeisten Fällen problemlos funktioniert. Natürlich gibt es auch in der F-Jugend Spiele, bei denen es "zur Sache" geht (wodurch auch immer motiviert - aber das ist ein anderes Thema) - nach meinem Empfinden sind das auf jeden Fall < 10%.


    Unsere Punktspiele in dieser Saison hätten alle ohne Schiri funktioniert.


    Ich finde die Trainer- und Zuschauerregel viel interessanter. Klappt es wirklich, dass die Zuschauer vom Spielfeldrand wegbleiben? Stellen die Trainer sich wirklich freundschaftlich nebeneinander? Gibt es da Sanktionen, wenn es nicht funktioniert?


    Es gibt Trainer, neben denen ich während des Spiels lieber nicht stehen möchte...


    Eine Frage habe ich aber noch zur Schiri-Regel: Wird eingegriffen, wenn die "Entscheidung" der Kinder eindeutig regelwidrig ist? Z.B. Freistoß wird in der Halle direkt versenkt und die Kinder beider Mannschaften gehen wie selbstverständlich zum Anstoß in die Mitte.

    Bei uns im Kreis sind Startgebühren unüblich.


    Wir haben in diesem Jahr bei einem Turnier Startgeld bezahlt ( in einem anderen Kreis). Dieses Turnier haben wir aber auch nur gespielt, weil dort Vereine aus 4 verschiedenen Fußballkreisen und dem benachbarten Ausland waren. Das haben wir dann aber auch gleich bereut: Halle und Kabinen waren in einem miserablen Zustand; sanitäre Anlagen waren ekelerregend.


    Die Einnahmen beim Turnier reichen bei uns immer für ordentliche Preise und Gewinn bleibt auch noch. Wir zahlen allerdings keine Miete an die Gemeinde.


    Ach ja: Was die Medaillen angeht. Bei den ersten 5 Medaillen sind die Kinder noch stolz wie Bolle. Wenn dann irgendwann die 30. an den Haken gehängt wird, ist es für die Kinder nur noch ein weiteres Blechplättchen. Unsere Jungs finden Pokale deutlich attraktiver.

    Ich würde es nicht machen. Aus den gleichen Erwägungen wie Andre.


    In 10 oder 12 Jahren ist es vorbei mit Fußball. In dem Alter starten andere dann beruflich durch. Dein Wissen aus Deiner Ausbildung ist bis dahin verkümmert. Da kannst Du dann von vorne anfangen.


    Zudem hat man schon häufig gehört, dass es türkische Vereine mit der Zahlungsmoral nicht so genau nehmen...

    Es reisen Gäste aus Berlin und NRW an. Und da wäre es doch sehr schade, wenn die Kinder nur 5 - 8 Spiele á 10 Minuten spielen. Dafür eine Anreise von 4 - 9 Stunden???


    Wirklich interessant und eine gute Idee.


    Wie stellst Du sicher, dass die erlaubte Gesamtspielzeit pro Kind und Tag nicht überschritten wird?


    Klar: Auf dem Bolzplatz fragt danach auch keiner. Aber wie sieht das bei einem offiziellen Turnier mit der Versicherung aus?

    Follkao,doch das Gespräch solltest Du unbedingt suchen,den Eltern klar machen wie es aussieht um die Fähigkeit Ihres Kindes und mit dem Kleinen,das Du und auch er merkt,wie gegenseitig getickt wird. :thumbup: Vor Allem was man erwartet vom Kind und das mit jedem Elternteil.Soll Eltern geben,die Ihre Kinder zum Training und zu den Spielen "abladen" das se bisl mehr Zeit haben für das nächste Kind :P


    Wir haben mal den Fehler gemacht, dass wir einer Mutter erzählt haben, ihr Sohn bewege sich schwerfällig.


    Die hatte nix besseres zu tun, als mit dem armen Jungen zum Orthopäden zu fahren. Ist natürlich vollkommen überzogen. Aus dieser Erfahrung arbeiten wir ohne Info der Eltern an den kleinen, individuellen Schwächen.

    Du sprichst von einer E-Jugend, richtig? O.k. - in Deinem Extrembeispiel macht das natürlich Sinn. Wobei der Junge sicherlich von vorherein in der 2. oder 3. besser aufgehoben gewesen wäre.

    Ich denke das wird er nicht machen ?( Ich habe z.B. die Erfahrung gemacht,das man wenn man in den Alter nur am Ball arbeitet,Tannenbaum Peter Schreiner,das man da noch viel anlernen kann was Talent nicht her gibt.Meistens sind solche Kinder in der Mannschaft weil es die Eltern wollen oder die Freunde dort spielen.Die schickt man nicht fort.Sind allerdings ein kleiner Störfaktor im Übungsablauf der truppe und kann mit aufstellen zweier Gruppen behoben werden.Dort muß aber unbedingt mit 2 Trainern gearbeitet werden und nach ca. 3 Monate haben sie Anschluß :thumbup: So meine Erfahrung.

    Die Erfahrung habe ich in weiten Teilen auch gemacht. Dafür muss ich aber kein Gespräch mit Kind und Eltern führen.

    eine sogenannte "spasstruppe" zu trainieren wäre nix für mich . hat man einen spieler der stark abfällt leistungsmässig , muss man halt mit ihm und seinen eltern drüber reden .


    mfg

    Mit welchem Ziel redest Du dann mit ihnen. Legst Du einem 9- oder 10-jährigen nah, mit Fußball aufzuhören, weil "es" nicht reicht? Nichtwirklich, oder?


    Jaja... Früher war alles beser. Sogar die Zukunft. ?(


    Wir "harten Kinder" von damals sind die Elterngeneration von heute...

    hallo ranwie,


    wenn ihr 4x12 min. spielt dann sind das ja sowas wie Auszeiten. Das sie nicht als taktisches element dienen sollen, um den Gegner zu schwächen, ist schon klar. Aber irgendetwas habt ihr euch ja sicher auch dabei gedacht, um euer Spiel in vier Zeiten aufzuteilen ;).


    gruß


    Bei Freundschaftsspielen machen wir das auch manchmal. Kann verschiedene Gründe haben: Z.B. Lässt man verschiedene Formationen eine längere Zeit am Stück in einer bestimmten Konstellation spielen, oder man hat häufigere Verschnaufpausen bei Hitze im Sommer, oder man ermuntert sie jedes Mal wieder im nächsten Vietel etwas ganz bestimmtes auszuprobieren usw.


    Generell sehe ich Auszeiten im Fußball als nicht geeignet an. Im KiFu noch weniger als im Seniorenbereich. Den einzigen Grund, den ich mir vorstellen kann, sind taktische Dinge. Und die kann und sollte man sich in dieser Altersgruppe sparen.

    Rosario


    Die Situation Deines rückkehrwilligen Spielers sollte Deinen anderen Spielern eigentlich zeigen, dass die Gewalt ihnen alles kaputtmachen kann. Er war im oberen Jugendbereich (A/B?) bei einem Bundesligisten. Oder anders ausgedrückt: Nur wenige Fußballer in Deutschland kommen der Profikarriere so nah wie er. Und selbst wenn es zum Profi nicht gereicht hätte - er hatte die große Chance, mit Fußball Geld zu verdienen. Seine Aggressionen haben ihm das zerstört, wovon zigtausende junger Fußballer in Deutschland träumen. Allein dieses Beispiel sollte Deine Mannschaft schon dazu verleiten, über das Thema diskutieren.


    Wenn ich diesen Kram von Ehre, Respekt und diesen Mist lese. Sorry - das ist doch totaler Unsinn. Warum werdet Ihr denn auf dem Platz provoziert? Weil es bei Euch so gut funktioniert! Warum hat Materazzi Zidane im WM-Finale provoziert? Weil er bekannt dafür war, immer für einen Ausraster gut zu sein. Und bei Euch ist das nicht anders. Mit Ehre hat das nichts zu tun. Und wenn Ihr auf Provokationen nicht reagiert, verlieren sie auch nicht den Respekt vor Euch. Den haben sie nämlich gar nicht. Wenn das an Euch abprallt, bekommen sie viel eher Respekt vor Euch. Solange Ihr das nicht kapiert, bleibt Ihr die Deppen.


    Im Nachbarkreis gab es auch einen Verein, der immer für einen Spielabbruch gut war. Verständlicherweise hatten die Gegner irgendwann keine Lust mehr, am Sonntag Morgen für ein Just-for-Fun-Spiel in der 3. Kreisklasse (oder wo auch immer - ich weiß es nicht mehr) ihr Gebiss auf´s Spiel zu setzen. Die Gegner sind einfach nicht mehr angetreten. Sollen sie halt die Punkte dadurch bekommen und nächste Saison eine Klasse höher prügeln. Der Kreis musste daraufhin reagieren. Ist schon ein paar Jahre her. An die genauen Umstände kann ich mich nicht erinnern. Ich glaube inzwischen sind sie wieder zum Spielbetrieb zugelassen.


    Bzgl. Deiner politischen Aussagen: Dies ist ein Fußballforum.


    Zu Deiner Kritik bzgl. Eurer Infrastruktur: Richtet sich Eure Aggression nur gegen die Gegner oder auch gegen öffentliche Einrichtungen? Die Stadt wird sich hüten, Euch ein schönes Vereinsheim zu bauen, wenn sie davon ausgehen muss, dass es kaputtgeschlagen wird.

    Das funktioniert sicherlich, ist aber als langfristiges Konzept für einen Verein eher als unprofessionell zu betrachten

    ...ist für den Trainer, der eine Lösung zur Finanzierung eines Mannschaftsevents oder eines Satzes T-Shirts sucht aber die pragmatischte Lösung. Wenn ich für MEINE Mannschaft etwas brauche, kann ich i.d.R. nicht auf Vereinskonzepte warten.

    Ein paar erprobte Ideen zum Eventsponsoring:


    Das "Turniercatering" oder Teile davon über einen Supermarkt sponsern lassen, wie Andre ja auch schon vorschlug. Hat den Vorteil für den Sponsor, dass er vielleicht Waren (Brezeln, Wurst, Süßes...) im Verkaufswert von 100 € spendet, sein Aufwand ist allerdings nur der EK-Preis. Meist sind sie schon zufrieden, wenn man ihr Logo sichtbar macht (Urkunden, Spielplan, etc.).
    Bei unserem letzten Turnier haben wir einen 20l-Eimer Waffelteig von einer Bäckerei bekommen. Wenn man dann 0,50€ pro Waffel bekommt, bleibt dabei schon etwas über... Da kein Geld fließt, kann man da natürlich keine Spendenquittung ausstellen. Aber das ist bei diesen Größenordnungen auch nicht das große Problem.


    Hinsichtlich der Mannschaftsausstattungen ist es auch bei uns so, dass die Ausstattung besser ist, je mehr Kinder aus Unternehmerfamilien in der Mannschaft sind. Aber auch hier sollte man die Kontakte dieser Eltern nutzen. Wenn der Vater mit dem Bauunternehmen den Baustoffhändler anspricht (, bei dem er reichlich bezieht), ist das effektiver als wenn ein Trainer das macht... Dann sind da natürlich die Arbeitgeber der Eltern, wobei das aber ein etwas schwieriges Thema ist. Nicht jeder traut sich, bei seinem Arbeitgeber zu betteln. Kann ich aber auch verstehen...


    Wenn man diese Möglichkeiten nicht hat, kann man sich noch Gedanken machen, ob man nicht einen Sponsor anspricht, der von seinem Sponsoring auch etwas hat.


    Ein großer Finanzdienstleister macht das recht erfolgreich:
    Erst wird eine Mannschaft ausgestattet und dann lädt der Verein die Eltern der Mannschaft zu einem Informationsabend mit dem Sponsor ein. Wer will, kann kommen; wer nicht will, kommt halt nicht. Er bekommt da die Möglichkeit etwas über seine Produkte und was es den Leuten bringen könnte, zu erzählen. Wenn er das gut macht, wird er dann Termine mit dem einen oder anderen machen können.

    Äh, da kann aber was nicht ganz stimmen. Mein Sohn ist letztes Jahr als U8 die 800m in 3:11 gelaufen und war damit eine halbe Runde schneller als der Zweite, der auch bei uns im Team spielt und weder langsam noch konditionsschwach ist. Bei U8 (und auch noch bei U9) sind die 4 min für 1000m eine echte Schallgrenze. Nur die richtig guten Läufer schaffen es, darunter zu bleiben. Um 15 km/h zu laufen, müssten die Kinder dieses Tempo aber eine Stunde lang durchhalten. Das ist ausgeschlossen. Wenn es einer von Deinen Spielern schafft, schickst Du ihn besser gleich zur Leichtathletik. ;)


    Hmm was meinst Du...? Haben sie abgekürzt oder hat die Schule die Sponsoren beschissen...? :D


    Natürlich habe ich nicht mitgezählt. Ich habe nur die Anzahl der Runden gem. Sponsorenauswertung mit der Distanz multipliziert ?(


    Ach so, den Top-Läufer und Top-Fußballer könnte ich zu absolut jeder Sportart schicken. Auch zur Leichtathletik. Er wäre überall überdurchschnittlich.

    Kondition


    Ich denke das Wort hat in dem Jugendbereich kaum eine Bedeutung, wenn ich daran denke das bei uns in den Schulen jedes Jahr ein Laufabzeichen abgenommen wird, dass heißt in der Grundschule bekommen die Kinder das Goldende "L" wenn sie eine Stunde laufen und alle die Sport machen ob Junge oder Mädchen schaffen die Stunde, dass zu dem Thema Kondition


    Es sollte viel mehr die Beweglichkeit und Geschicklichkeit trainiert werden, Grade aus laufen können alle aber Rückwärst .........

    Ja, so habe ich das auch erlebt. Als wir unsere Jungs als jüngerer F-Jugend-Jahrgang übernommen haben, ist mehr als die Hälfte beim Rückwärtslaufen und Vorwärtsgucken hingefallen.
    Beim Sponsorenlauf in der Schule haben fast alle innerhalb 1 Stunde 14 - 16 km gelaufen. Kondition ist also ganz bestimmt nicht das Problem in dieser Altersgruppe...

    Tja - wie reagiert man darauf...?


    Wir hatten in der letzten Saison auch so einen Gegner. In der Frühjahrsrunde spielten wir aufgrund unseres Abschneidens in der Herbstrunde größtenteils gg. Gegner, die ganz oder teilweise aus dem älteren Jahrgang bestanden.


    Wir wussten, was uns erwartet, da wir diesen Gegner schon in der Hallenendrunde hatten und da waren sie schon durch die Halle gegrätscht. Der Gegner war komplett ein Jahr älter, hatte ein paar außergewöhnlich gute Techniker in seinen Reihen, die wiederum besonders agressiv waren. Diese Jungs wirkten total undiszipliniert und wenn man sich die Eltern ansah, war schnell klar, wer zu wem gehört. Als ich den Thread von AK283 las, musste ich spontan an diese Mannschaft denken...


    Bei uns im Kreis stellt i.d.R. die Heimmannschaft den Schiri. Wir spielten zuerst auswärts und haben uns vorher abgesprochen, dass wir bei der ersten Grätsche sofort austicken. Fiel mir etwas schwer, da ich nicht so leicht austicke ;)
    Naja - auf jeden Fall war das schon nach ein paar Sekunden der Fall: Grätsche und Schiri (Vater) pfeift nicht. Wir ticken aus. Schiri total verstört und murmelt was von "Vorteil laufen lassen". Wir haben ihm dann erklärt, dass er in der F bei so einer Aktion nicht Vorteil laufen lassen kann, weil der Grätschende dann nicht weiß, dass er foul gespielt hat und es wäre doch sicher auch in seinem Sinne, wenn die Jungs die Regeln richtig lernen. Er hat ab dem Zeitpunkt sie meisten Grätschen (sogar die fairen) abgepfiffen.


    Das Rückspiel mussten wir dann "leider" aufgrund Überbelegungen der Plätze auf Kunstrasen austragen. Da hat jeder nur genau einmal gegrätscht :D