Beiträge von Follkao

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    Ja, mit den Sherrifs könnte ich mich auch anfreunden. Wichtiger wäre aber, dass der DFB zunächst dafür sorgt, dass seine Vorstellungen unten ankommen. Erst dann kann man per Sherrif kontrollieren, ob es auch umgesetzt wird.
    Hätte ich mich nicht selbst auf den Weg durchs Netz oder durch Bücher gemacht, hätte ich nie etwas von Positionsrotation im KiFu gehört (um nur ein Beispiel zu nennen). Und so geht es vielen. Aber nicht jeder macht sich aus eigenem Antrieb auf die Suche.


    Nichteinmal beim Kreis kommt alles an. Ein Beispiel? F-Jugend, Endrunde um die Hallenkreismeisterschaft (ohnehin überflüssig - aber nunja...)... Da kommt der Staffelleiter zur Medaillenübergabe zu unseren Jungs, die dreisterweise das Halbfinale verpasst hatten, und sagt zu den Kindern "Heute lief es bei Euch ja gar nicht." Und das sagt der wenige Augenblicke nachdem wir den Jungs gesagt hatten, dass sie eine tolle Hallensaison gespielt haben. Wenn man schon im Kreisjugendvorstand so ergebnisorientiert denkt, was soll man dann noch den Trainern vorwerfen?


    Ich habe aber auch ein inhaltliches Problem mit der Training-online-Datenbank. Dass es soetwas gibt, ist natürlich klasse. Aaaaber: Dort werden immer zwei Altersstufen zusammen behandelt, also z.B. F- und E-Jugend. Es werden also 6-Jährige und 11-Jährige in einen Topf geworfen. Oder anders ausgedrückt: Erstklässler und Gymnasiasten - das macht den Unterschied vielleicht noch deutlicher.
    Als ich mich zu Beginn meines Trainerdaseins damit befasst habe, habe ich das meiste als zu schwer und/oder zu kompliziert für unsere 6- und 7-Jährigen eingeschätzt. Wenn das differenzierter wäre, wäre die Datenbank eine größere Hilfe. Ich habe den Eindruck, dass die Ersteller dieser Einheiten eher selten mit mittelmäßig talentierten Kindern trainieren. Sinnvoller wäre eine Klassifizierung in F-Jugend schwer / F-Jugend mittel / F-Jugend leicht o.ä.

    Herrlich :!:


    Ich musste gerade spontan an die kleine Motzkuh, das kleine Wutmonster und ähnliche Bilderbücher denken.


    Du hast Recht: Was im Kindergarten funktioniert, ist für diese Altersgruppe auch eine passende Methode für den Fußballplatz.


    @Günther: Bei uns ist das natürlich auch nicht der Regelfall. Aber Du weist ja wie das mit einzelnen faulen Äpfeln im Korb ist. Solche Veröffentlichungen haben doch auch ein abschreckendes Moment im Sinne von "Wagt es nicht..."


    Unser Kreis ist sowohl räumlich als auch von der Anzahl der Vereine recht groß (Nord-Süd-Ausdehnung ca. 100 km). Wir sind auch eher ländlich strukturiert. Die großen Entfernungen führen aber dazu, dass man nicht jeden (gut) kennt.

    Aber mein Ansatz bleibt. Es ist doch durchaus möglich, dass dieser Verein es genauso offen anspricht und handhabt wie du Rene. Das steht aber nicht im Artikel und deswegen sitzen plötzlich alle aus diesem Verein mit im Boot


    Sehe ich anders, Steini. Vor gut einem Jahr haben wir mit unserer Mannschaft schon gegen diesen Trainer gespielt. Deswegen steht aber nicht der ganze Verein auf meiner schwarzen Liste.


    Am WE haben wir gegen eine Mannschaft gespielt, mit der wir (unter diesem Trainer) sicherlich niemals ein Freunschaftsspiel ausmachen werden (obwohl das leistungsmäßig sehr gut passen würde). Zu einem anderen Trainer dieses Vereins in derselben Altersklasse haben wir ein ausgesprochen gutes Verhältnis.


    Und auch bei uns im Verein gibt es Leute, die sich nicht benehmen können. Mit denen will ich ja auch nicht in einen Topf geworfen werden.


    Was das Vorgehen des Vereins/der Vereine angeht: Sobald ein Verein eine gewisse Größenordnung hat, wissen viele Vorstände doch gar nicht mehr was abgeht. Das will ich denen auch gar nicht unbedingt vorwerfen. Mit so einer Veröffentlichung werden die dann halt mal mit der Nase drauf gestoßen.

    Nun war ich bei meiner Hausbank und wollte ein Konto/Sparbuch eröffnen. Da meine Bank eine reine Privatbank ist, klappt das nicht, nur unter meinem Namen. Jedoch würde ich ja nicht, wie bei der Kontoeröffnung, auf eigene Rechnung handeln, also nicht Satzungskonform.


    Nun habe ich die Frage, wo ich ein Sparbuch/Konto einrichten kann und wie ich das mache. Letztlich müsste ich das Konto auf den Namen des Vereins eröffnen, der das aber nicht möchte und dafür auch nicht gegenzeichnen möchte.
    Auf meinen Namen möchte ich es ja nicht machen, um später nicht behördliche Probleme zu bekommen. Ich möchte schließlich nur Kontobevollmächtigter sein; Eigentümer soll die Mannschaft sein.


    Kann bei diesem "Problem" jemand helfen?


    Das hat mit Privatbank nix zu tun. Banken dürfen Konten nur auf tatsächlich existierende natürliche oder juristische Personen eröffnen. Sonst würden Milliarden an Drogengeldern über die Konten ausgedachter Kinderfußballmannschaften gewaschen :D


    Du könntest natürlich eine Gesellschaft bürgerlichen Rechtes mit den Kindern als Beteiligte gründen... Neben den Kindern hättest Du dann noch je Kind zwei Erziehungsberechtigte als Beteiligte... Könnte sein, dass Dir Deine Bank dann nicht nur einen Vogel, sondern auch gleich den Mittelfinger zeigt. ;)


    Bleibt also nur: Konto auf Deinen Namen oder -falls das (aus welchen Gründen auch immer) nicht geht- den Schuhkarton umter´m Bett.

    "Erfolgreiche" G-Jugend-Mannschaften sehen ja häufig so aus: Ein großer, kräftiger Torwart drischt den Ball über das halbe Feld. Ein großer, kräftiger Feldspieler erläuft den langen Ball und macht das Tor. Sieht in Zahlen erfolgreich aus; ist aber totaler Schwachsinn. Das Fußballspielen lernt so keiner. Und ich gehe auch davon aus, dass das so nicht Dein Ziel ist.


    Aber gehen wir das Problem mal von der anderen Seite an: Was benötigt man für einen Torwartabschlag aus der Hand? Kraft? Kann, muss aber nicht. Das Wichtigste ist Auge-Hand-Koordination, Auge-Fuß-Koordination und Gleichgewicht. Du hast 2005er, also 4-5-jährige Dropse. Einen Ball mit der Hand hochzuwerfen und mit dem Fuß zu treffen sind in diesem Alter schon nahezu erhöhte Anforderungen. Mein Jüngster ist ein 12/2005er. Er ist koordinativ durchaus auf der Höhe (Kann z.B. unfallfrei rückwärtslaufen - können Deine Spieler das schon?) - aber einen Ball aus der Luft treffen? Nee, das schafft er kaum.


    Das Wichtigste in dieser Altersgruppe ist die Entwicklung koordinativer Fähigkeiten im Rahmen von Spring-, Wurf-, Fang-, Hüpf-, usw. -Spielen. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen für das spätere Erlernen des Fußballerischen. Natürlich kannst Du in diese Übungen auch einen Fußball einbauen. Aber nur, damit die Kinder und besonders die Eltern denken, es handele sich um eine fußballerische Übung. :]


    Zusammenfassend: Einen TW-Abschlag zu trainieren, ist natürlich Unsinn. Fähigkeiten zu trainieren, die man auch für einen TW-Abschlag benötigt, ist aber Deine Aufgabe in dieser Altersgruppe.

    Zunächstmal das Positive:
    Gut finde ich, dass es solche Sitzungen bei Euch überhaupt gibt.


    Dass der Euch überrumpeln wollte, glaube ich auch. Aber warum? Diese Runde hätte das ohnehin nicht zu entscheiden gehabt. Warum hat man Euch also gefragt? Ich kann mir das nur so erklären, dass man sich im KJA nicht einig war und deshalb der "Kompromiss" gefunden wurde, ein Stimmungsbild der Vereine/Trainer einzuholen. Aber auch dafür war das die falsche Runde. Da wären die Jugendleiter die besseren Ansprechpartner gewesen. Vielleicht wurde diese Runde deswegen auch bewusst gewählt...


    Wenn Du da etwas unternehmen willst, halte ich es für den besten Weg, sich möglichst viele Jugendleiter ins Boot zu holen. Da der KJA sich offensichtlich nicht einig war, müsst Ihr da auch noch "Eure Leute" finden. Wenn Ihr es schafft über diesen Weg eine "breite Front" zu bilden, habt Ihr eine Chance. Ist eine sehr politische Vorgehensweise - aber so funktioniert das nunmal bei Funktionären...

    Der Punkt ist: Es ist (in Grenzen natürlich) Dein Job dem das Fußballspielen beizubringen, wenn Du sagst, dass er es nicht kann, sagst Du mit einiger Wahrscheinlichkeit, dass Du oder ein Vorgängertrainer (im Rahmen des Möglichen natürlich - ihr seid keine "Personal Trainer") das nicht drauf hatte.

    Das kannst Du drehen und wenden wie Du willst: Wenn die Anzahl der Kinder 2 Mannschaften erfordert, ist es vollkommen egal, ob die Trainer, die Eltern oder das Kind verantwortlich sind. Es wird immer welche geben, die in der 2. spielen (müssen).

    und genau da liegt unsere Meinungsverschiedenheit. Für dich ist es eine Fußballstunde, für mich eine Turnstunde. Ich würde hier die Fußballer bedienen, aber zu weit weniger als 50 Prozent der Sportzeit, ganz klar. Ein Abschlussspiel wäre natürlich immer gebucht.


    Mein Jüngster (4 1/2) hat in diesem Sommer auch seine Karriere gestartet. Von den Inhalten her macht der Trainer ein ordentliches Training für diese Altersgruppe (geurteilt danach, was meine Frau mir so erzählt). Da kommen also Lauf-, Fang-, Hüpf- und ähnliche Spiele vor. Und natürlich auch ein Abschlussspiel. Er spielt viel in kleinen Gruppen und holt sich dafür Verstärkung aus der A-Jugend.


    Da gibts aber auch Kinder, die nur Kicken wollen. Die haben dazu keine Lust. Keine Frage - die koordinativen Fähigkeiten sind wichtig. Ich hätte mir gewünscht, unsere Jungs hätten in der G-Jugend solche Dinge gemacht. Dann wäre -als wir sie zu Anfang der F-Jugend übernommen haben - nicht 2/3 der Mannschaft beim Rückwärtslaufen umgefallen. Auf der anderen Seite ist halt die Gefahr, dass man einen Teil der Kinder schon in der G-Jugend verliert. Was besser ist? Ich weiß es auch nicht.

    In unseren Kreis gibt es beim hochgehen nur die Wahl D7 (dieses Jahr 5 Mannschaften) oder D11 (dieses Jahr 24 Mannschaften) zu spielen.

    Unter dieser Voraussetzung ist es natürlich nachvollziehbar, dass Du lieber D11 möchtest.
    Aaaaber: Du rechnest hier mit reichlich vielen Unbekannten. Du hast 2001er. Die gehen erst in 2 Jahren in die D. Warum machst Du Dir darüber jetzt schon Gedanken? Gilt die obige Konstellation (aktuell 98/99) in 2 Jahren bei den 2000/2001ern auch noch? Gibt´s da evtl. mehr oder weniger Kinder? Wer weiß, was bis dahin alles passiert? Vlielleicht verlassen einige ohnehin den Verein. Oder es kommen andere von selbst, ohne dass Du abwirbst. Oder der Kreis stellt um auf D9. Oder, oder, oder...
    Im NFV ist eine Kreisreform im Gespräch. Ihr scheint ein eher kleiner Kreis zu sein. Vielleicht seid Ihr bis dahin schon zusammengelegt und die Karten werden komplett neu gemischt.


    Also: Locker bleiben. Das Problem stellt sich für Dich noch gar nicht.

    Ranwie
    So wie das bei Euch läuft, wünsche ich mir das auch...


    Vatertrainer bewegen sich immer auf einem schmalen Grad. Auf der einen Seite steht die Bevorzugung des eigenen Sohnes; auf der anderen Seite die Benachteiligung des eigenen Sohnes, um nicht den Eindruck zu erwecken man bevorzuge ihn. Ja, auch ich habe mich schon bei Benachteiligung erwischt.


    Das Thema Auswahlmeldung ist da eine ganz heikle Kiste. Auch bei uns war es bei der ersten Sichtung so, dass auffallend viele Trainersöhne da waren. Bei manchen war das berechtigt; bei anderen eher nicht. Es gab durchaus Kenner, die meinten, ich solle meinen Sohn auch melden. Ich habe davon abgesehen. Ich sehe ihn einfach nicht unter den Top15 im Kreis. Und wenn ich ihn da nicht sehe, sollte ich ihn auch nicht melden. Und da verstehe ich manch einen Kollegen nicht. Jeder, den ich melde und der es dann nicht schafft, ist ja ersteinmal enttäuscht. Nach meiner Überzeugung darf man dann schon aus Fürsorgepflicht keine knappen Fälle melden. Haben die dann wirklich eine so gestörte Wahrnehmung in Bezug auf den eigenen Sohn?


    Grundsätzlich sehe ich die Kreisauswahl in der E-Jugend ohnehin mit gemischten Gefühlen. Ich halte das für zu früh.

    Man muss sich halt klar sein, dass es nicht die Aufgabe des Trainers ist, das Kind zu therapieren.
    Ich kenne einige Kinder, bei denen ADHS diagnostiziert wurde. Und bei jedem dieser Kinder äußert sich das anders.
    Normalerweise bekommen die Eltern Verhaltenstipps vom Therapeuten. Da ist es natürlich hilfreich, wenn die Eltern diese Tipps weitergeben.
    Was die Medikamente angeht: Ich hätte früher auch gesagt, dass Psychopharmaka bei Kindern gar nicht gehen. Inzwischen habe ich gesehen, dass die Kinder, wenn sie mit Medikamenten behandelt werden, einen ausgeglicheneren und zufriedeneren Eindruck machen.


    Ich befürchte aber auch, dass Extremfälle in einem Mannschaftssport nicht gut aufgehoben sind.

    6-jährige registrieren nicht, wenn sie von anderen überholt werden. Die könnnen das eigene Leistungsvermögen gar nicht einschätzen und erst recht nicht mit anderen vergleichen.


    Warum sollte er eigentlich häufiger ausgewechselt werden? Ist bei Dir die Einsatzzeit abhängig vom Leistungsvermögen?


    Ganz unabhängig davon: Wellenförmige Entwicklung ist normal. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie häufig vor einem großen Schritt nach vorne stehen, wenn sie scheinbar auf der Stelle treten.


    Wie man damit umgeht? Nimm es zur Kenntnis und das war´s.

    Alle -ich betone- alle anderen Spiele des Vormittags waren annähernd gleich geprägt. Es war ein krasser, ein besonders krasser Unterschied zu den Staffelspielen - hier ohne Tabellen -.


    Ich schreibe das, um aufzuführen, das es einen Unterschied gibt. Die Staffelspiele -ohne Tabellen- finden eindeutig leiser statt. Ferner sind dort wenige Trainer am Austicken und oftmals sind es die Eltern oder Trainer und Eltern zusammen. Die Beobachtung ist für mich der eindeutige Beweis, dass das Abschaffen der Tabellen der richtige Weg und ein wichtiger Baustein ist. Es schützt die Kinder -jedenfalls teilweise-.


    Wurden die Tabellen jetzt auch in der E-Jugend bei Euch abgeschafft? Ich dachte bislang, dass das bei Euch bislang nur in der F-Jugend realisiert wurde.


    Solche Turniere wie Du sie da beschreibst sehe ich ohnehin immer mit gemischten Gefühlen. Mancheiner glaubt plötzlich auf der großen Bühne zu stehen... Sie stehen auch drauf. Aber anders als sie denken...

    Nochmal zur Erinnerung: Der Name des Trainers wurde in dem Artikel nicht genannt - nur Verein und Mannschaft.
    Was die Forderung nach allgemein gehaltenen Artikeln angeht: Ich habe mich in der Vergangenheit immer darüber geärgert. Da werden dann beim Leser alle Kindertrainer über einen Kamm geschoren, obwohl nur einzelne sich daneben benehmen. Da ist es mir umgekehrt lieber, wenn klar erkennbar ist, wer sich daneben benommen hat.
    Aus Euren Reaktionen schließe ich allerdings, dass diese Themen bei Euch in der Presse nicht thematisiert werden. Bei uns war es immer wieder mal Thema und wurde dabei immer allgemein gehalten. Und jetzt hat halt mal einer die Keule abbekommen...

    ...und der Bericht hat ja durchaus etwas bewirkt. In Steinis Verein wurde darüber diskutiert, bei uns wurde darüber diskutiert und in anderen Vereinen wurde sicherlich auch darüber diskutiert.
    Kein Vorstand will so einen Bericht über seinen Verein in der Zeitung sehen. Vielleicht wurde dort auch der eine oder andere sensibilisiert, mal einen kritischen Blick auf das Verhalten der Trainer zu werfen.
    Wenn der Verein oder die Mannschaft dadurch Nachteile hat, ist dafür nicht die Zeitung verantwortlich, sondern der Trainer. Wie oben schon geschrieben: Wir hatten ihn nach der 1. Begegnung Monate zuvor schon von der Liste gestrichen.


    Aber man muss dabei auch einen anderen Aspekt beleuchten: Für manche Vereine hat dieses traditionsreiche Mammutturnier einen großen sportlichen Stellenwert. Nur zur Erinnerung: Es geht um F+G-Jugend. Das ist vom Kreis nicht gewollt und wird auch jedes Jahr wieder auf´s Neue durch unterschiedliche Maßnahmen verdeutlicht. Das Turnier ist ganz bewusst so aufgezogen, dass auch mal andere vorne landen, als die üblichen Verdächtigen.
    Einige wenige verstehen es aber einfach nicht. Auch hier muss weiter Aufklärung betrieben werden.

    Das Internet ist ein Dorf...
    Wir kommen aus dem gleichen Kreis - na ja, zumindest haben wir die gleiche Zeitung abonniert...
    Ich fand es sehr gut, dass die Zeitung das angesprochen hat, weil es noch nie so deutlich thematisiert wurde. Ich habe den Artikel jetzt nicht mehr vor Augen - aber wenn ich mich recht erinnere, wurde die entspannte Stimmung angesprochen "Außer der Trainer der xx von xxx müsste noch etwas an sich arbeiten..." So ungefähr war das doch , oder?


    Ja, grenzwertig ist so ein Bericht. Erst recht, wenn so klar ist, von wem man spricht. Andererseits hat die Zeitung einfach die nächste Stufe gezündet. Das Verhalten der Eltern und Trainer wurde bei den Berichten zu diesem (jährlich stattfindendem) Turnier aber eigentlich immer angesprochen. Sowohl negativ als auch positiv. Wer die Berichte der letzten Jahre verfolgt hatte, konnte also zumindest ahnen, dass er es bei entsprechendem Verhalten in die Zeitung schaffen könnte.


    Ich weiß nicht, ob Du den Trainer kennst - aber wir haben ihn (und die dazugehörige Elternschaft) auch schon sehr negativ bei einem anderen Turnier erlebt. Von der Liste der potentiellen Freundschaftsspielgegner haben wir sie danach gestrichen. Gegen die Mannschaft hätten wir sonst gerne mal gespielt...
    Den in der Zeitung beschriebenen Vorfall habe ich aber nicht gesehen. Bei der Endrunde waren wir nicht dabei.

    Ach Manne... früher war alles besser. Sagt das nicht jede Generation? Oder: Die stressige Zeit von heute ist die gute, alte Zeit von morgen.


    Ich bin auch ein 70er-Jahre-Kind und in vielem von dem oben verlinkten Text finde ich auch meine Kindheit wieder.
    Aber: Meine Eltern sind 30er-Jahre-Kinder. Wenn ich ihre Kindheit mit meiner Kindheit vergleiche, habe ich eine weichgespülte Luschi-Kindheit erlebt. Und wenn Du unsere Großeltern mit unseren Eltern vergleichst,..... usw.


    Meine Eltern wurden von ihren Lehrern noch geschlagen. Ds war damals gängige pädagogische Praxis. Sie sagen heute, es habe ihnen nicht geschadet. Sie sagen aber auch, dass es gut ist, dass das heute verboten ist. Die Welt dreht sich immer weiter. Manchmal darf man dann auch seine Einstellungen überdenken.


    Du scheinst auch so eine Art Fußball-Romantiker zu sein. Ich zähle mich auch dazu. Ich mag auch diese alten Stadien, wo noch Beton statt Plastik ist (wie Hafenstraße Essen, Hammer Str. Münster, Bremer Brücke Osnabrück, Hindenburgstadion Meppen, der alte Tivoli usw.). Aber wenn ich mit meinem Vater darüber spreche, sagt er "Was ist an Beton alt? In den 40ern und 50ern haben wir auf Lehmhügeln gestanden." Tja, was alt ist, ist halt immer eine Frage des Blickwinkels. Ich befürchte in 30 Jahren wird mein Sohn Plastikschalensitze als "herrlich altmodisch" bezeichnen.


    Um zum Thema zurückzukommen: Bei uns gibt es Tabellen. Auch schon bei den Minikickern. Im Nachbarlandesverband gibt es sie nicht. Da ich grenznah wohne, habe ich mir mal ein paar F-Jugend-Spiele im Nachbarverband angesehen. Und siehe da: Bei uns gibts Hohlköppe; da gibts auch Hohlköppe. Bei uns ist die Mehrheit normal; da ist es auch so. Ich weiß nicht, ob die Abschaffung etwas bewirkt hat.

    Ich musste mal wieder lernen, wie sehr wir hier von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen.


    Für eine F-Jugend ist bei uns auf dem Land ein Kader von 9-11 Kindern üblich. Wir sind mit 10 durch die beiden F-Jugend-Jahre gegangen und benötigten in der Zeit ganze 2 Mal Verstärkung aus anderen F-Mannschaften. Offensichtlich werden unsere Omas seltener 70 ;)
    Was die Kindergeburtstage angeht: Die meisten sind selbst Fußballer und nehmen bei den Terminierungen Rücksicht auf die Spiele... Tja, so ist das auf dem Land...


    Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Wenn Du 20 hast und das nicht änderbar ist, kannst Du sie nur alle spielen lassen. Wenn Du dann noch anfängst zu selektieren, wer viel, mittel oder wenig spielen darf, wird´s noch schwieriger.


    Ihr habt in beiden F-Jugend-Mannschaften 20 Kinder? Habt Ihr auch keine Chance, zumindest aus den zweien drei Mannschaften zu machen?