Beiträge von Follkao

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Ich bin zwar gut 20 Jahre jünger als Du, Günter - im Wesentlichen stimme ich Dir aber zu. Eine altmodische Einstellung ist also keine Frage des Lebensalters ;)


    Nein, ich habe kein Problem mit Musik vor dem Spiel. Ob es Rolf Zukowski, Volker Rosin, Heino, AC/DC, oder Bushido ist, ist mir auch egal. Wichtig ist dabei aber -wie immer-, die Altersgruppe im Auge zu behalten. TuB92 stellte die Frage für eine E-Jugend. Ich halte es für diese Altersgruppe für vollkommen unangebracht. Und das erst recht, wenn die Musik mit dem Ziel der Motivation gespielt wird. Ich kenne viele 9-10jährige, die sich so schon schwer auf eine Sache konzentrieren können. Soll man denen noch mehr Umgebungsreize geben?


    Und das ist auch das, was Günter oben in Beispielen beschrieben hat. Die Kinder werden mit so vielen Informationen/Reizen/Aktionen vollgepumpt bis sie nicht mehr wichtig von unwichtig unterscheiden können. Musik ist da sicherlich nicht der entscheidende Mosaikstein - aber sie ist ein Mosaikstein.


    Was wir im Sommermärchen 2006 im Kino gesehen haben, ist nicht auf Kinder übertragbar...

    Ich bin bein diesem Thema irgendwie gespalten:


    Auf der einen Seite gehts es tatsächlich um unglaublich viel Geld. Da kann ich natürlich verstehen, dass man korrekte Entscheidungen will. Gerade das Beispiel der Iren hat da die möglichen Auswirkungen gezeigt. Auf der anderen Seite hätte ein 6-Ligist, falls er in die Oberliga aufsteigt, evtl. auch einen Sponsor mehr an der Angel. Da können 20.000 Euro schnell die Bedeutung haben, die 20 Mio. für einen Bundesligisten haben. Was viel Geld ist, ist halt immer eine Frage des Betrachters.


    Man stelle sich mal die Situation vor:
    Stürmer geht allein auf den TW zu. Es wird abseits gepfiffen. Er ist sich sicher, dass er in der eigenen Hälfte gestartet ist. Also spielt er weiter. Kann man ja später beweisen. TW spielt nicht weiter. Wurde ja gepfiffen. Was jetzt? Gelbe Karte für den Stürmer, weil er trotz Pfiff den Ball ins Tor schießt? Zählt das Tor?
    Das ist nur eine von vielen möglichen Konstellationen.


    Durch den Videobeweis hat man zwar die Chance, tendentiell eher richtig zu entscheiden - man holt sich aber auch weitere potentielle Fehlentscheider ins Boot. "Hätte der Kameramann die Szene weiter aufgegdreht, hätte man das Abseits erkannt..."


    Ihr kennt ja auch diese Szenen, die abhängig von der Kameraposition immer anders aussehen. Mal ist´s ein Foul, mal ein normaler Zweikampf. Plötzlich ist also die Leistung des Kameramannes mitentscheidend...


    Der Teufel steckt auch bei diesem Thema im Detail.

    Udo Lattek hat "nur" Regionalliga gespielt und trainerte sogar den FCB. Insgesamt dreimal ist er mit den Bayern deutscher Meister geworden!

    Lattek hat vor der Gründung der Bundesliga beim VfL Osnabrück in der Oberliga Nord gespielt. Das war vor BL-Gründung die höchste deutsche Liga. War also auch eher ein Guter...


    was spricht denn für den rückpass?


    Dass es in der F-Jugend noch keine Rückpassregel gibt, liegt nicht daran, dass etwas für den Rückpass spricht, sonder daran, dass etwas gegen die Regel in dieser Altersgruppe spricht.


    Wenn sie in die F-Jugend kommen sind sie 7 Jahre alt. Wir haben hier schon mehrfach darüber gesprochen, dass perspektivisches Sehen in diesem Alter kaum ausgeprägt ist. Wenn der Torwart jetzt aber -zusätzlich zum auf ihn zurollenden Ball- registrieren muss, wer den Ball vorher gespielt hat, ist die Wahrnehmung des 7-Jährigen in aller Regel überfordert.

    Sehe ich anders, Andre. Ich denke, es ist nichts dagegen einzuwenden, den Kindern in der F-Jugend Positionen zuzuteilen. Du sagst ein "System" ist der Anfang der Mannschaftstaktik. Ich schreibe das System in "", weil zu einem System deutlich mehr als die Aufteilung der Spieler auf dem Feld gehört. Natürlich wird kaum jemand in der F-Jugend Laufwege einstudieren (na ja - o.k. - ich habe auch schon F-Jugend-Trainer mit Taktiktafel gesehen ?( ), aber das Zuordnen von persönlichen Zuständigkeitsbereichen auf dem Platz ist für mich noch keine Mannschaftstaktik.


    Hauptsache ist, sie wechseln die Positionen :!:


    Welches "System" Du spielst, ist dabei gar nicht so entscheidend. Manche spielen 3-3, weil man dann am einfachsten den Überblick bei der Positionsrotation behält. Ich bevorzuge ein 2-3-1, weil ich dann die Unterscheidung in die 3 Mannschaftsteile habe. Ich habe auch schon 2-2-2 und 1-4-1 gesehen. Ist auch egal. Auf jeden Fall dürfen die "Abwehrspieler" nicht vor dem eigenen Tor festgenagelt werden. Bei eigenem Angriff sind sie halt die hintersten Stürmer.


    Die Positionierung hindert sie auch nicht daran, die F-Jugendausbildungsziele im Spiel anzuwenden.
    Wenn das Dribbling Ausbildungsziel in der F ist, heißt das ja auch, dass das Verhindern eines Dribblings ebenso Ausbildungsinhalt ist. Insofern kann man auf jeder Position den aktuellen Ausbildungsstand erkennen.


    Ich sehe das wie Du, losblancos. Auch ich würde einem Spieler sagen, dass es bessere Plätze für ein Dribbling gibt, als kurz vor dem eigenen Tor. ;)

    Ich kann ja niemanden zwingen sich hier zu äussern, aber es muß ja Gründe hierfür geben. Die Gründe dürften ja nicht sein, ...das derjenige sagt, "Das gabs früher nicht, ...das mach auch ich nicht."...Das wäre wirklich das dümmste was man sagen oder denken könnte.


    Also, wenn man den Ball denn nicht benutzen will und derjenigen nicht dumm ist, dann dürfte es vielleicht gute Gründe geben, ihn eben nicht zu benutzen. Genau diese Gründe möchte ich mal hören.Also bitte, kommt doch mal aus den Sträuchern und nennt sie. ?( Gruß Andre


    Bei uns ist dieser Ball relativ unbekannt.


    Sämtliche Hallenturniere und auch die vom Kreis veranstaltete Hallenrunde werden mit "Draußenbällen" gespielt. Ich bin durchaus offen für andere Bälle; werde aber nur mit der Ballsorte dauerhaft trainieren, mit der sie auch im Wettkampf spielen.


    Macht es Sinn, einen einzelnen Futsalball mal in der Halle beim Abschlussspiel reinzuwerfen? Müsste man dann nicht so konsequent sein, in der Halle ausschließlich mit diesem Ball zu trainieren und zu spielen? Uns würde der Verein keinen 2. Satz mit 12 Bällen bezahlen... Für den 1. haben wir uns schon einen Sponsor gesucht...

    Ich habe eine dieser Übungen (gerader Pass mit Positionstausch - das ist die 2. der "einfachen") schon in der F gemacht.


    Wir haben sie vorgemacht und gesagt "nun macht mal nach".


    Einige waren damit zunächst vollkommen überfordert. Eine 4er-Gruppe hatte es Ruck-Zuck raus. Was hatten sie gemacht? Sie hatten miteinander gesprochen. "Wir spielen den Ball auf 3, Du läufst vorne, ich laufe hinten." Ziel der Übung war eigentlich Koordination gewesen; so war nebenbei auch Kommunikation rausgekommen.


    Wir werden die Übung jetzt auch draußen immer mal wieder einbauen. Ich denke, dass es da auch den anderen leichter fallen wird.

    Manchmal liest sich das hier so, als müsse man mit F-Jugendlichen reichlich rumdribbeln und dann dribbeln sie auch im Spiel alles kurz und klein. Und so oder ähnlich liest sich auch das Statement von Mattes. Wenn´s sowas gibt, schön. Da ist dann aber auch überdurchschnittlich viel Talent im Spiel.


    Da ist dann immer auch noch ein Gegner, der das verhindern will. Wenn einer 9x hängengeblieben ist, bin ich froh, wenn er das beim 10. Mal selbst erkennt und den Pass spielt.


    Ein Mertesacker ist nunmal kein Messi...

    In Hamburg ist der wohl schon in der Oberliga eingesetzt und das Feedback scheint wohl positiv zu sein. Ich verstehe aber nicht, wenn man den am vorabend ausfüllt und am nächsten Tag (kurz vor Spielbeginn) jemand abspringen sollte (Krank o. Ä.) und ich noch einen Ersatz herbei hole, aber es nicht mehr ins Internet schaffe ... was dann?


    Dann auch noch die Frage zu den SR - wie wird das ablaufen?


    Dennoch würde ich es nicht schlecht finden, zumal dann dieser Papierkram aufhört!


    Gibt es in Niedersachsen ab (ich glaube?) BOL.


    Du musst den Internetzugang am Sportgelände haben und der SR kontrolliert das vor Ort bei Dir am Rechner.

    Andre
    Keine Frage. Ist mir bewusst. Schließlich kamen wir irgendwann von 20%.


    Trotzdem weiß ich, dass ich nicht bei 100% landen werde. Ich sehe durchaus noch 1 oder 2, die sich da in den nächsten Monaten verbessern könnten. Ich sehe aber auch einige, die in den letzten 1 1/2 Jahren keine nennenswerten Fortschritte gemacht haben. Das sind dann aber auch die, die außerhalb von Training und Spiel, keinen Ball am Fuß haben. Das, was ich in dem bißchen Training mache, ist bei denen erfolgreich, die es zusätzlich auf dem Schulhof, Bolzplatz, im Garten anwenden.


    Bei denen, die außerhalb des Trainings Fußball nur auf der Playstation spielen, ist es nicht so erfolgreich... Ich lerne gerne Methoden, wie ich mit 180 Min Training pro Woche (abzgl. Abschlussspiel) Dribbelkünstler schaffe...

    Mattes
    Deine Spieler gehen ins Dribbling und spielen dann intuitiv Traumkombinationen... In erster Linie klingt das für mich nach einer zumindest überdurchschnittlich talentierten Mannschaft. Ich kann mir nicht vorstellen dass, man das so auf jede x-beliebige Mannschaft übertragen kann. Da gebe ich Manne44 vollkommen recht, der das natürlich etwas provozierender formuliert ;)


    Wie komme ich darauf?


    Auch ich trainiere eine der stärkeren Mannschaften im Kreis (o.k. - ich spreche von einer F, wir sehen die E aber schon um die Ecke kommen...). Ich denke mal von ca. 60 F1-Mannschaften gehören wir auf jeden Fall zu den Top10, wahrscheinlich sogar zu den Top5 in unserem Kreis.


    Obwohl das Dribbling ein wichtiger Bestandteil im Training ist, kann aber nur ca. die halbe Mannschaft mit nennenswerten Erfolgsaussichten (heißt für mich >20%) ins Dribbling gehen. Natürlich sind auch bei uns die sonstigen Voraussetzungen für´s Dribbling (Koordination, Ballkontrolle, Ballgefühl...) Trainingsbestandteil. Ich habe einen Jungen dabei, der das, was Du da beschreibst, umsetzen kann; 2 oder 3 könnten es vielleicht in Teilbereichen umsetzen. Wenn es bei Dir alle können - Glück gehabt. Und mit diesem Anteil von ca. 40% dribbelfähigen Spielern liegen wir nach meiner Beobachtung höher als die meisten Gegner.


    Worauf ich hinaus will: Ich weiß, nicht wie Ihr das macht - aber mit 2 x 90 Min. Training pro Woche (im Winter weniger) kann ich keine Dribbelkünstler formen. Schließlich müssen sie auch lernen, den Ball der bei ihnen ankommt (und sei es auch durch einen verbotenen Pass :D), unter Kontrolle zu bringen.
    Diejenigen, die im Dribbling stark sind, sind auch diejenigen, die in ihrer sonstigen Freizeit nur Fußball kennen. Die stehen zu Hause im Garten und üben den Zidane-Trick, während manch anderer weiterhin keine Körpertäuschung hinbekommt.


    Dirk
    Das kann man überprüfen, indem der Abwehrspieler nicht immer Abwehrspieler ist. Rotation...?

    Sosehr ich auch zustimme, dass dieser Junge Hilfe benötigt...


    Noch wichtiger wäre mir, dass der 9-jährige diese Angelegenheit physisch und psychisch gut verarbeitet. Kann man diesem Jungen zumuten, "seinem" Täter immer wieder am Trainingsplatz über den Weg zu laufen...?


    Ob der Berg heute noch angebracht ist? Frag mal Herrn Magath... :D


    Die Frage ist aber, ob er für eine D-Jugend angebracht ist. In dem Alter muss der Körper große Wachtumsschübe verarbeiten. Macht do so etwas Sinn? Oder ist es vllt. eher schädlich? Ich habe keine Ahnung - aber ich würde mich vorher auf jeden Fall bei jemandem vom Fach schlaumachen. Vllt. habt Ihr sogar einen Physiotherapeuten im Verein, der Dir das sagen kann.


    Übungen, die sich mit der Lauftechnik befassen, sind auf jeden Fall sinnvoll. Insofern ist der Einsatz der Koord.-Leiter sicherlich schon ein richtiger Schritt.

    Follkao, ...da trifft man hier auf keinen einzigen angesetzten Schiedsrichter. Derjenige der pfeifft ist entweder der Trainer, der Co oder ein Elternteil. Alle drei haben in dem Augenblick wo sie auf dem Spielbericht als Schiedsrichter stehen, ....die Pflichten des Schiedsrichters zu übernehmen, ...also das Regelwerk.


    Dieses Regelwerk findet man hier in der Jugendspielverordnung. In dieser fehlt aber der Satz, ....der Schiedsrichter kann Trainer die sich nicht benehmen ....reglementieren.


    Wenn Du damit in Life ein Problem hast, finde ich das o.k. das du es vorher sagst und dann pfeifste eben nicht, ...ich würde mir das schon zu trauen, ..da habe ich eher Probleme mit dem Abseits ab der D.

    Das ist doch graue Theorie. Wenn ich (oder jemand anderes aus meinem Verein) einen solchen Trainer reglementiere, dann wird er meinem Verein das bei nächster Gelegenheit mit gleicher Münze zurückzahlen. Wir reden hier schließlich von einer Hohlbirne. Der lernt daraus nur, dass man jemand anderes ganz leicht viel Ärger bereiten kann. Auch, wenn derjenige nix gemacht hat...

    Wir reden hier doch weiterhin über den unteren Jugendbereich, also E-G.


    Da trifft man nicht so oft auf angesetzte Schiedsrichter... In der Regel pfeift jemand von den beteiligten Vereinen (Eltern, Betreuer, Trainer usw.). Bevor ich mir nach dem Durchsetzen dieser Regel Parteilichkeit vorwerfen lasse, lasse ich´s lieber sein. Und bevor ich irgendjemanden auf die Idee bringe, diese Regel nach Gutdünken einzusetzen, lasse ich´s ebenfalls lieber sein.


    Ein angesetzter Schiri kann das machen. Aber sonst... ?(

    Was kann man Sinnvolles reinrufen...?


    Ich versuche mal, in mich zu gehen und mich zu erinnern, was ich am WE so gesagt habe. Nein, ich bin kein Schreier - aber auch nicht schweigsam.


    • Früher Rückstand, Kinder lassen die Köpfe hängen.
      "Jungs, Köpfe hoch da geht doch noch was."
      Kategorie anfeuern, sollte also o.k. sein
    • Gegnerische Ecke, eigener Spieler steht an der falschen Seite des Gegners
      "Franz, Du stehst an der falschen Seite."
      Manndeckung, Verbesserung der Ausgangsposition im 1:1
      also Individualtaktik, somit Ziel der Altersgruppe, war Thema im Training
      sollte also o.k. sein
    • "Du hast da einen im Rücken"
      Begründung siehe oben
    • Bei eigenen Angriff dem eigenen letzten Spieler sagen "Geh ruhig etwas weiter nach vorne, Josef"
      Da könnte man jetzt sagen, dass das Gruppentaktik ist.
      Das kann aber auch dafür sorgen, dass er im Zweikampf eher am Ball ist.

    Sicherlich habe ich auch Einiges Unsinniges gesagt. Aber nicht alles, was ein Trainer in der F sagt, muss gegen die Ausbildungsziele sein.


    Dann ist da noch ein ganz wichtiger Punkt:
    Es ist meine Aufgabe, den Kindern eigene Fußballgeilheit vorzuleben. Ich weiß nicht, wie ihr das macht - aber mit emotionslosem Schweigen kann ich das nicht.




    Nicht, dass Ihr mich falsch versteht. "Links, rechts, zurück, spiel, geh, mach alleine u.s.w." geht natürlich nicht. Schweigen geht aber auch nicht.

    zum Thema Coachingzone im KiFu. Es liegt immer im Ermessen des Schiedsrichters eine solche Einzurichten.
    Bei unserem letzten Hallenturnier hat ein sehr erfahrener und mit gut bekannter Schiri die Spiele geleitet.
    Mittlerweile ist es ja zur Methode geworden dass ein Trainer auf der einen und der Co-Trainer auf der anderen Seite jeweils neben oder hinter den Toren stehen. Was mich unheimlich ankotzt :)


    Dieser Schiri hat das sofort im Ansatz unterbunden und hat eine entsprechende "Coachingzone" eingerichtet. Also, möglich ist es, je nach Schiri eben...

    Bei uns gibt es in der Hallenrunde bereits seit 2 oder 3 Jahren diese Regel: Trainer dürfen ausschließlich am eigenen Tor stehen.

    Gäbe es die Regel so, wie ich es beschrieb (Trainer am Rand im Mini, F und E Bereich müssen für die Spielzeit ruhig sein, können verwarnt werden und bei zweiten Mal müssen sie runter, ...Eintrag im Spielbericht....Strafe in Euro vom Verein), dann


    würde man hier -so sehe ich das- diese Regel doch in der Realität mit Fingerspitzengefühl anwenden dürfen. Ich persönlich würde in der Realität dem Trainer, der dem entspricht was du beschrieben hast, nicht tatsächlich direkt anfeinden und beschießen. Wichtig wäre aber, das er weiss, dass ich es könnte. Das erzeugt Abschreckung und im Falle dessen, dass er es wirklich übertreibt, tja, ...dann wäre er wohl froh, wenn es mich nicht gäbe.


    Das ist meine ehrliche Denkweise, so würde ich es in der Realität praktizieren, dazu stehe ich, das fände ich gut, das würde schnelle Abhilfe schaffen und allen, ....vor allen den Kindern was bringen.

    Du würdest mit diesem Werkzeug sicherlich verantwortlich umgehen. Aber würden andere das auch?
    "Heute würge ich dem Trainer von FC/Eintracht/Rot-Weiß Irgendeindorf mal einen rein. Der hat mich früher auf dem Schulhof nie gegrüßt."

    Mich wundert, dass das Schiedsrichter-Thema bei der Diskussion so hoch aufgehangen wird.


    Die meisten von Euch werden ja schon F-Jugend-Spiele gepfifen haben. Es kommt doch häufig genug vor, dass man die Pfeife nur bei Anpfiff, Abpfiff, Torpfiff benutzen muss. Ich habe überhaupt keinen Zweifel daran, dass das Spiel ohne Schiri in den allermeisten Fällen problemlos funktioniert. Natürlich gibt es auch in der F-Jugend Spiele, bei denen es "zur Sache" geht (wodurch auch immer motiviert - aber das ist ein anderes Thema) - nach meinem Empfinden sind das auf jeden Fall < 10%.


    Unsere Punktspiele in dieser Saison hätten alle ohne Schiri funktioniert.


    Ich finde die Trainer- und Zuschauerregel viel interessanter. Klappt es wirklich, dass die Zuschauer vom Spielfeldrand wegbleiben? Stellen die Trainer sich wirklich freundschaftlich nebeneinander? Gibt es da Sanktionen, wenn es nicht funktioniert?


    Es gibt Trainer, neben denen ich während des Spiels lieber nicht stehen möchte...


    Eine Frage habe ich aber noch zur Schiri-Regel: Wird eingegriffen, wenn die "Entscheidung" der Kinder eindeutig regelwidrig ist? Z.B. Freistoß wird in der Halle direkt versenkt und die Kinder beider Mannschaften gehen wie selbstverständlich zum Anstoß in die Mitte.

    Bei uns im Kreis sind Startgebühren unüblich.


    Wir haben in diesem Jahr bei einem Turnier Startgeld bezahlt ( in einem anderen Kreis). Dieses Turnier haben wir aber auch nur gespielt, weil dort Vereine aus 4 verschiedenen Fußballkreisen und dem benachbarten Ausland waren. Das haben wir dann aber auch gleich bereut: Halle und Kabinen waren in einem miserablen Zustand; sanitäre Anlagen waren ekelerregend.


    Die Einnahmen beim Turnier reichen bei uns immer für ordentliche Preise und Gewinn bleibt auch noch. Wir zahlen allerdings keine Miete an die Gemeinde.


    Ach ja: Was die Medaillen angeht. Bei den ersten 5 Medaillen sind die Kinder noch stolz wie Bolle. Wenn dann irgendwann die 30. an den Haken gehängt wird, ist es für die Kinder nur noch ein weiteres Blechplättchen. Unsere Jungs finden Pokale deutlich attraktiver.