Beiträge von Follkao

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    Ich denke, dass 20 Kinder für eine F viel zu viel ist.


    Ich gehe mal davon aus, dass Ihr 6+1 spielt. Da kannst Du aus 20 Kindern locker 2 Mannschaften à 10 Spieler machen. Klar - entweder braucht Ihr einen weiteen Trainer oder Du musst doppelten Aufwand betreiben. Ich stelle es mir ohnehin schwer vor, als einzelner Trainer im Training 20 F-Junioren zu "hüten". Wahrscheinlich löst sich das Störenfied-Problem dadurch auch weitestgehend von selbst, wenn die Kinder im Training mehr zu tun kriegen.

    in Niedersachsen Raum Hannover müssen wir die 2001er im September melden. Die werden dann in der Halle beobachtet und im Februar 2011 beginnt das Training in der Halle. 2011 im Sommer geht es dann mit dem üblichen Stützpunkttraining los.

    Bist Du sicher, dass es sich dabei um den DFB-Stützpunkt handelt und nicht um die Kreisauswahl? Die Stützpunktsichtung ist im NFV der Sparkassencup zum Ende der E-Jugend.


    Mein Sohn könnte noch so gut sein, ...ich wäre einer derjenigen der sagen würde, ....du bleibst hier und gehst zur Schule. Ich würde auf die solide Ausbildung abseits des Fußballs setzen. Ich würde einen "Scheissdreck" tun, meinen Jungen bis nach Enschede zu fahren. Die könnten mich mal, sorry.

    Du bräuchtest ihn gar nicht zu fahren. Sie würden ihn sogar bei Dir abholen. Und beim Stützpunkt in Deutschland dürfte er auch weiter trainieren. Was nicht heißen soll, dass ich das bei 11-jährigen befürworte - aber so machen die das in Enschede mit den Jungs, die aus D zu ihnen gehen.

    Ich finde es ist bei solchen Situationen immer hilfreich, mal den Blickwinkel der anderen anzunehmen.





    • Der Junge
      Ist stolz, dass er es geschafft hat, beim Stützpunkt dabeizusein.
      Möchte jetzt natürlich auch teilnehmen.
      Sieht sich evtl. "seinem Traum" einen Schritt näher.
      Sieht die Prioritäten im Spannngsfeld Schule ./. Fußball evtl. anders als seine Eltern.
      Will auch mit seinen Freunden in seinem Verein spielen.
    • Die Eltern
      Möchten Ihrem Sohn das natürlich ermöglichen.
      Sehen aber auch das Spannungsfeld Schule ./. Fußball.
      Von 7 Tagen steht 4x "Fußball" auf dem Kalender.
      Müssen das aber auch selbst zeitlich voreinander bekommen.
    • Der Verein(svorstand)
      Sieht die Stützpunktspieler als Bestätigung seiner Jugendarbeit
    • Der Vereinstrainer
      Will den Stützpunktspieler nicht bevorzugen.
      Sieht das Mannschaftsgefüge ansonsten in Gefahr.
      Will, dass seine Regeln eigehalten werden.
    • Der Stützpunkttrainer
      Will die begrenzte Anzahl an Stützpunktplätzen optimal besetzen.
      Wird an den Ergebnissen seines Stützpunktes gemessen!


    Noch ein paar Anmerkungen zumThema Eltern und Stützpunkt:
    Wenn man von regionalen Stützpunkten spricht, heißt das noch lange nicht, dass sie wohnortnah sind. Bei uns ist der zuständige D-Jugend-Stützpunkt z.B. ca. 40 km entfernt. Das Kaff ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichbar. Eltern, dessen Kind beim Stützpunkt trainiert, müssen sich also schon etwas einfallen lassen. Zu Anfang der D-Jungend reden wir hier immerhin von 10-11-jährigen Kindern... Wenn man Glück hat, kann man Fahrgemeinschaften bilden. Wenn nicht, hat man halt Pech.


    Zum Thema "Verein und Eltern wussten bei der Meldung zur Sichtung, worauf sie sich einlassen":
    Bei uns im NFV wird beim Sparkassencup gesichtet. Da wird keiner gemeldet; das Turnier ist eine Pflichtveranstaltung für Vereine mit E-Jugend.
    http://www.nfv-www.de/page.php?id=25
    Da fragt keiner die Eltern oder den Verein, ob ein Junge gesichtet werden soll. Klar - "nein-sagen" kann man am Ende immernoch. Aber mal Hand auf´s Herz: Wenn Euer Kind da gesichtet wird, versucht man auch, seinem Kind das zu ermöglichen.


    Ich finde aus dem jeweiligen Blickwinkel ist jedes der o.g. Argumente nachvollziehbar. Am sinnvollsten fände ich eine Lösung, bei der die Interessen des Kindes möglichst weit gewahrt werden (nur beim Thema Schule muss er natürlich Zugeständnisse machen) und alle anderen ein bißchen nachgeben. Dafür seid IHR die Erwachsenen...

    Hierbei denke ich gerade an das Spiel bei der WM ....Deutschland - Spanien. Kann es sein, dass die Deutschen bei einem Pressingspiel auf Manndeckung den Spaniern dann ihr Passspiel versaut hätten? Ich sehe das so, ....bis mich hier einer belehrt, dass ich da falsch liege. So gesehen war/wäre doch dann das Verschieben der Deutschen -in diesem speziellen Fall- auf Grund der Genialität der Spanier das falsche Rezept gewesen. Sehe ich das falsch??? ?( ?(


    Ich habe das genau umgekehrt in Erinnerung. Gerade in der 1. HZ haben die Spanier mit ihrem Pressing der deutschen Mannschaft den Schneid abgekauft. Das war für mich ein Beispiel dafür, wie man einen Gegner mit dieser Methode früh aus dem Konzept bringen kann.


    Von dem vorher so starken deutschen Passspiel war in dieser Begegnung nicht viel zu sehen.

    Treten diese Unkonzentriertheiten nur beim Fußball auf? Oder lässt er sich bei anderen Gelegenheiten auch ablenken bzw. träumt er sich weg? Z.B. in der Schule oder beim Hausaufgaben machen?
    Wenn dem so ist, wirst Du als Trainer nicht viel machen können. Falls das so gravierend ist, dass die Eltern Handlungsbedarf sehen, müssen sie sich an einen Profi wenden.

    Eine Super Saison, 16 Spiele, 16 Siege, 140:0 Tore also wirklich eine Klasse Leistung.

    Das geht gar nicht. Man kann als Trainer durchaus für Gegentore sorgen und sollte es bei so einer Serie in der F-Jugend auch machen.

    Aber mich würde auch inter. was Ihr zu dem "Das war Scheiße" nach dem angeblich verschuldeten Gegentor zum 7:1 meint :)


    danke für die bisherigen antworten ...


    Natürlich ist es o.k., Fehler anzusprechen. Der Ton macht aber die Musik. Ein "Na, August - haste beim Gegentor gepennt...?" (und das ganze mit einem Lächeln) hätte es natürlich auch getan. Dabei muss man natürlich berücksichtigen, wie die Kinder mit solchen Aussagen umgehen. Bei manchen wäre selbst das schon zu viel.


    Andersrum habe ich es aber auch schon erlebt: Du sprichst eine Situation an und bekommst als Antwort "Das war total scheiße."


    Aber mal grundsätzlich zu den "Kraftausdrücken": Solche Ausdrücke kommen im Fußball nunmal vor. Im Fußball wird halt eine rauhe aber herzliche Sprache gesprochen. Wir werden die Kinder nicht davor schützen können. Aber natürlich müssen wir es auch nicht forcieren.

    Es ist doch oft so:


    da fängt ein Kind bei den Bambinis an Fussball zu spielen. der Vater, weil selbst Fussballe übernimmt das Training, weil sonst keiner da ist, er aber für seinen
    Soh was tun will. Im Glückfall und wenn wirklich engagiert besucht der dann Lehrgänge und bildet sich weiter, so wie es seine Zeit zulässt. ist es so, dann
    muss man froh sein. oft ist es aber acuh anderes.

    Das, was Du da beschreibst, sehe ich als Regelfall an. Von den 13 Mannschaften, die wir im Bereich G-E haben, werden 12 von einem oder mehreren Elternteilen trainiert. Vom Verein wird eine Lizenz durchaus gern gesehen (ich befürchte aber, dass da eher finanzielle Gründe und weniger Gründe der Ausbildung hinter stehen...) - aber wenn Du erstmal mittendrin statt nur dabei bist, wird´s schwer.

    Die C-Breitensportlizenz wird übrigens auch dezentral (d.h. in den Vereinen oder Stützpunkten) angeboten. Vorraussetzung sind mindestens 15 Teilnehmer. Während der Kompaktkurs in Barsinghausen auch im Urlaub gemacht werden kann, dauert der Kurs dezentral ca. 3 Monate, weil er mit 120 Lerneinheiten genauso umfangreich wie der C-Leistungskurs ist.

    Und genau das ist ein großes Problem. Wenn man bereits eine Mannschaft betreut, bekommt man diesen Lehrgang zeitlich nicht auf die Reihe. Das wäre die von Dir ja schon vorgeschlagene Online-Lösung eine große Hilfe. Es muss ja nicht der komplette Lehrgang online abgewickelt werden. Ohne Präsenzveranstaltungen wird es kaum gehen. Aber der Theorie-Teil dürfte in weiten Teilen online-fähig sein.

    2 gleichberechtigte Trainer...


    Ja, das geht, wenn beide


    • wollen, dass es 2 gleichberechtigte Trainer gibt.
    • eine ähnliche Auffassung haben.
    • bereit und in der Lage sind, die Entscheidungen des anderen zu vertreten (auch, wenn sie sie anders getroffen hätten).
    • grundsätzlich eine ähnliche Einstellung zu allen Themen rund um die Mannschaft haben.
    • bereit sind, sich häufig auszutauschen.
    • bereit sind, Themen komplett von dem anderen machen zu lassen.
    • und so weiter
    • und so fort


    Zusammenfassend: Man muss sich schon recht gut verstehen.


    Mein Kollege und ich gehen jetzt nach diesem Muster in die 3. gemeinsame Saison. Es funktioniert.


    Wichtigste Voraussetzung ist Punkt 1. Ich habe den Eindruck, dass der bei Dir, trainer123, nicht gegeben ist. Muss ja auch nicht. Es scheint aber so, dass ihr beiden auch bei der Konstellation Co/Chef nicht zusammenpassen würdet.


    Das steht unter Fragen zum Thema Spielbetrieb. Ich kopier´s hier mal komplett rein:


    Wie viele EU und NICHT-EU-Ausländer dürfen in der Bundesliga und 2. Bundesliga spielen?
    Zur Saison 2006/2007 wurde die Ausländerbegrenzung definitiv aufgehoben - darauf einigten sich Ligaverband und Deutscher Fußball-Bund (DFB) am 21. Dezember 2005 im Rahmen einer Mitgliederversammlung. Dementsprechend wurde die bei der UEFA praktizierte Local-Player-Regelung zur Förderung des Nachwuchses eingeführt, gleichzeitig entfiel die damals geltende Limitierung von Nicht-UEFA-Ausländern.


    In der Spielzeit 2006/2007 müssen mindestens vier, in der Spielzeit 2007/2008 mindestens sechs und in der Spielzeit 2008/2009 mindestens acht lokal ausgebildete Spieler bei dem Verein/der Kapitalgesellschaft als Lizenzspieler unter Vertrag stehen.


    Ein vom Club ausgebildeter Spieler ist ein Spieler, der in drei Spielzeiten/Jahren im Alter zwischen 15 und 21 Jahren für den Verein/die Kapitalgesellschaft spielberechtigt war. Ein vom Verband ausgebildeter Spieler ist ein Spieler, der in drei Spielzeiten/Jahren im Alter zwischen 15 und 21 Jahren für einen Verein/eine Kapitalgesellschaft im Bereich des DFB spielberechtigt war.


    Bei der Local-Player-Regelung spielt die Nationalität übrigens keine Rolle. Messi -obwohl Argentinier- ist für Barcelona ein Local-Player.


    Ich glaube bei dieser Diskussion geht es weniger um tatsächliche als um gefühlte Regelungen. Es gibt diese Regelung nicht aber alle wünschen sich unabhängig davon, dass junge, deutsche Spieler Chancen erhalten. Und an diesem Wunsch findet die Gesellschaft nichts Verwerfliches. In anderen Bereichen fände die Gesellschaft einen vergleichbaren Wunsch durchaus verwerflich.
    Würdest Du Wert darauf legen, dass die Büroräume Deines Arbeitgebers von jungen, deutscen Putzfrauen gereinigt werden, wäre es verwerflich. Legst Du Wert darauf, dass Dein Lieblingsclub junge, deutsche Spieler spielen lässt, sieht es gleich anders aus.


    Warum ist das so? Ein Grund ist sicherlich, dass wir keine Nationalmannschaft der Raumpfleger haben...;)


    Fußball (und hier speziell die Nationalmannschaft) hat bei uns (und auch in anderen Ländern) einen Stellenwert von nationalem Interesse. Kanzlerin und BuPrä fahren zu WM-Spielen nach Südafrika. Für eine WM im Ringtennis machen die das nicht...

    Es wurde bei der Änderung zwar nicht groß beachtet, aber...: Es gibt in der Bundesliga keine Ausländerbegrenzung mehr.


    Es gibt lediglich die Local Player Regelung, die eine Mindestanzahl an vom Verband/Verein ausgebildeten Spielern verlangt. Das führt bei relativ begrenzter maximaler Kadergröße sicherlich zu einer automatischen Obergrenze an ausländischen Spielern - aber eine Ausländerbegrenzung gibt es definitiv nicht mehr.


    http://www.bundesliga.de/de/dfl/fragen/

    Günter, passt zwar nicht ganz hier her, aber....das wäre eine weitere gute Koordinationsübung.


    Die Spieler dribbeln, passen, ...was weiss ich...im Kreis oder Viereck und der Trainer stellt Rechenaufgaben. Wer weiss das Ergebnis = Punkt, ...wer die praktische Aufgabe nicht erfüllt, bekommt den Punkt nicht. Fände ich ganz gut. Gruß Andre

    Machen wir manchmal in dieser und anderen Varianten beim Warmmachen. Macht den Kids Riesenspaß.

    Ich sehe das wie Andre.


    Uwes Aufzählung ergänze ich um


    • Verlange Höflichkeit, wenn Du höflich bist.


    An der Linie rauchen während die Mannschaft spielt...
    Während des Spiels mit einer frischen Nikotinfahne Hinweise/Anweisungen in die Gesichter der Spieler pusten...


    Nee, das empfinde ich als vollkommen unhöflich.


    Dass niemand zum Raucher wird, weil sein Trainer raucht -...
    Dass niemand Nichtraucher bleibt, weil sein Trainer nicht raucht -...


    ...das ist beides unbestritten.


    P.S: Was passiert eigentlich mit den Kippen? Werft Ihr die auf die Aschenbahn? Oder gar auf den Rasen? Habt Ihr Aschenbecher an der Linie? Was ist bei Auswärtsspielen? Werden Rauchverbote im "Innenraum" da akzeptiert?

    Mich wundert dieses Thema sehr. Dass Rauchen immer kontrovers diskutiert wird, ist ja nicht neu. Dass das in diesem Zusammenhang auch so ist, wundert mich aber schon.


    Ich möchte mal ein paar persönliche Erfahrungen beisteuern:


    • Ich bin Ex-Raucher. Nein, ich bin nicht einer dieser militanten Ex-Raucher, die dann meinen, dass sie die Welt zum Nichtrauchen bringen wollen. Wer rauchen will, soll es gerne tun - meinetwegen auch in meiner Gegenwart. Stört mich nicht (mehr).
      Aufgehört habe ich vor fast 10 Jahren. Motivation für diesen Aufhörversuch (es war nicht der 1. Versuch) war damals, dass ich Papa wurde. Ich habe mich damals gefragt, was ich wohl antworten würde, wenn meine Kinder mich irgendwann fragen, warum ich rauche, obwohl das ungesund ist. Mir ist damals keine Antwort eingefallen, bei der ich meinen Kindern gegenüber nicht das Gesicht verlieren würde. Möchte ich meinen Kindern gegenüber zugeben, dass ich abhängig bin und ihnen im nächsten Atemzug sagen, dass sie nicht so viel Süßigkeiten essen sollen? Passte für mich nicht zusammen. Die Motivation war so hoch, dass dieser Aufhörversuch erfolgreich war.
    • Ich arbeite in der IT-Branche. In den 90ern war in unserer Branche der Nichtraucher die Ausnahme. Rauchen im Meeting (auch mit Kunden und Lieferanten), Rauchen im Büro, Rauchen im Serverraum, Rauchen bei Seminaren... All das war normal.
      Heute sind in unserer 30 Köpfe starken Abteilung noch 2 Raucher.
      Wir waren damals in den späten 80ern / frühen 90ern eine Clique von ca. 10 Jungs. Die meisten Fußballer. Fast alle haben geraucht. Heute raucht von denen KEINER mehr.
      Es hat sich gesellschaftlich offenbar einiges geändert. Was vor 10 oder 15 Jahren gut und anerkannt war, muss es heute nicht mehr sein.
    • Eine der ersten Erfahrungen beim Aufhören war, dass die Luft zurückkehrte. War es sonst so, dass ich mir nach 20 Min Fußball meine Pausen nehmen musste, war das plötzlich nicht mehr nötig. Und dieser Erfolg stellte sich schon sehr schnell (ca. 2 Wochen) ein. Da merkt man dann, wieviel Kondition man all die Jahre gehabt haben könnte... Umso weniger verstand ich damals rauchende Leistungssportler. Basler war damals z.B. noch aktiv.
    • Vor einigen Jahren machte unser örtlicher Proficlub im Stadion eine Umfrage, ob die Fans ein Rauchverbot im Stadion wollen. Ich war mit meinem Sohn (damals 6 oder 7) im Stadion. Pro Eintrittskarte gab es einen Stimmzettel, den man in die Pro- oder Contra-Box werfen konnte. Ich warf meinen Zettel in die Box gegen das Rauchverbot. Mein Sohn fragte mich, warum ich gegen das Rauchverbot bin und ich sagte ihm, dass es mich nicht stört, wenn jemand draußen raucht. Er sagte darauf "Mich stört das aber." und warf seinen Zettel in die Rauchverbotsbox. Ich hatte mir vorher nie Gedanken darüber gemacht, wie Kinder das Rauchen in ihrer Gegenwart wahrnehmen...


    Ein rauchender Trainer an der Außenlinie beim Spiel im Kinder- und Jugendfußball ist für mich vollkommen unvorstellbar. Ich kenne auch keinen, der das macht. Die können alle bis nach dem Spiel warten.
    Raucht auch jemand im Kleinfeldbereich? Schließlich heißt "an der Linie" dabei auch "auf dem Platz"...


    Steini
    Deinen Ausführungen zum Vorbildthema stimme ich zu.

    Mich wundert, dass so ein Thema überhaupt in der Hoheit der Kreise liegt. Die Altersgruppeneinteilung ist doch DFB-einheitlich bzw. sogar international (?) einheitlich. Kann da ein einzelner NFV-Kreis sagen "Nee, bei uns ist das anders."?


    Sobald eine Mannschaft aus der Kreis- in die Bezirksebene aufsteigt bzw. umgekehrt absteigt, ändert sich demzufolge ja die Altersklasseneinteilung. Wenn man das in Altersklassen macht, deren Spielbetrieb nur auf Kreisebene erfolgt (im NFV bis D-Jugend), ist das ja sicherlich machbar - aber darüber hinaus...?


    Dass auf diese Weise die Mannschaften über die Jahre ihre Ligazugehörigkeit mitnehmen können, ist für mich der einzige Vorteil dieser Regelung.


    Wir handhaben das so, dass wir bis zur F in Jahrgängen spielen und ab der E weitestgehend leistungshomogen zusammenstellen. Viele freuen sich schon darauf, endlich mit ihren Schulfreunden zusammenspielen zu können.

    Sir Alex


    Ich habe nicht gesagt, dass das Turnier am Pfingstwochenende war. Nahezu wöchentlich finden solche Turniere irgendwo in Deutschland statt.
    Ich habe auch nicht behauptet, dass die von mir beobachteten Liegesgestütze und Hügelläufe Strafen waren. Vielleicht gehören sie bei den Vereinen ja zum normalen Aufwärmprogramm. Selbst das wäre denen zuzutrauen. Mitbekommen hat das garantiert nicht jeder, da dieser Bereich für Zuschauer nicht zugänglich war.


    Ich habe diese Erlebnisse hier berichtet, weil man immer wieder hört (und der zitierte Kommentar von Andre bestätigte das), dass die Profuclubs die Vorbilder in Sachen altersgerechtem Kinderfußball sind. Für die überwiegende von mir beobachtete Mehrheit gilt das tatsächlich. Es gibt aber auch die extremem Hohlköppe.


    Die Dorfvereine können nicht mit der Härte umgehen? Mal ein Beispiel: Ein Torhüter stoppt einen allein auf ihn zugehenden Stürmer kurz vor der Strafraumgrenze. Der Stürmer hat eine ca. 15cm lange Stollenschürfwunde am Bauch. Normale Härte in der F-Jugend? Nein, für mich nicht. Da werden Kinder extrem heißgemacht.
    Dass Trainer hier absichtliche Fouls fordern, ist für mich vollkommen unertraglich. Das ist doch nur ein Zeichen dafür, wie extrem ergebnisorientiert hier gearbeitet wird.
    Ich hatte den Eindruck, dass manche Kinder regelrecht Angst vor einer Blamage gegen Dorfvereine hatten. Natürlich weiß ich nicht, ob dieser Druck von den Eltern oder dem Trainer kommt. Wahrscheinlich aber von beiden.


    Und wenn man dann bedenkt, dass die meisten dieser Kinder ohnehin nicht oben ankommen...


    Du kannst Deinen befreundeten U9-Trainer ja mal fragen, welchem seiner Kollegen er dieses Verhalten zutraut. Man kennt sich ja untereinander, da man sich regelmäßig bei solchen Turnieren trifft. Ich hatte den Eindruck, dass die beiden mir negativ Aufgefallenen auch von den anderen eher gemieden wurden.