Beiträge von Follkao

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    Da dieser Thread ja zum Juristenforum mutiert, mal ´ne Frage eines juristischen Laien, der nur mit ganz normalem Rechtsempfinden ausgestattet ist:

    • Ich unterschreibe für mein Kind das Eintrittsformular in den Verein. Damit erkenne ich die Satzung an - und das unabhängig davon, ob ich sie gelesen habe.
    • Ich unterschreibe für mein Kind den Antrag auf Spielerlaubnis des Landesverbandes. Erkenne ich damit nicht die Regelungen des Landesverbandes an?

    Ah ja. Dein Sohn ist jetzt also in der D-Jugend und es handelte sich um die Sichtung für die U12 DFB-Stützpunkte.


    Der Sichter ist also gleichzeitig Vereinstrainer. Wenn Sichter (also Stützpunkttrainer oder Kreisauswahltrainer) ihren Job dafür nutzen, Spieler für ihren Verein zu aquirieren, finde ich das immer etwas zweifelhaft. Das wäre der erste Punkt, bei dem ein kleines Alarmglöckchen bimmelt. Der nächste Punkt ist, dass es offensichtlich für den Stützpunkt nicht reicht, für das NLZ aber schon. Ich weiß, dass der NLZ-Begriff in Bayern weiter gefasst wird als im Rest des DFB-Landes. Aber hier bei uns wäre es umgekehrt.


    Aus Elternsicht kann ich Deine Bedenken vollkommen nachvollziehen. Ich hätte auch Bauchschmerzen.
    Aus Trainersicht stellt sich die Frage, ob er in der künftigen D-Jugend seines Vereins gefordert werden kann.


    Deine Bedenken würde ich dem Trainer mitteilen. Ich würde dann sehr darauf achten, ob er mich überreden will, ober er gute Argumente hat oder ob er Alternativen aufzeigen kann.

    Die juristische Beurteilung dieser Geschichte ist wohl nur für Paragraphen-Junkies interessant. Wir reden hier schließlich über eine Sperre bis maximal 01.11. - das heißt je nach Saisonstart im Jugendbereich 2 - 2,5 Monate. Darin liegen ggf. noch die Herbstferien ohne Pflichtspiele...


    In diesem Fall möchte der abgebende Verein dem aufnehmenden Verein sein Verhalten mit gleicher Münze zurückzahlen und so ggf. eine Einigung herbeiführen. Das ist aus Sicht des Vereins verständlch.
    Kann man sich davor schützen? Ein bißchen kann man das. Wenn Ihr Euch vom Spielbetrieb Eures aktuellen Vereins abmeldet, müsst Ihr nicht sagen, wo die Reise hingeht. Das geht den abgebenden Verein zu diesem Zeitpunkt nämlich nichts an. Sicherlich kann der Verein dann sicherheitshalber jeden sperren, der ihm nicht sagt, wo es hingeht. Er hat dann aber auch die Arbeit mit den nachträglichen Zustimmungen, wenn es ihm wohlgesonnene Vereine sind.

    Der abgebende Verein sperrt die Spieler.
    Das ist ein normaler Vorgang....leider.

    Da gibt es schon regionale Unterschiede. Ist bei uns vollkommen unüblich. Wenn ich vom NFV-Land rüberfahre ins FLVW-Land, sieht die Praxis dort schon ganz anders aus...

    Ich muss immer wieder lachen, wenn ich die Amateur-Initiative des DFB höre "Unsere Amateure, echte Profis". Die Wirklichkeit sieht leider anders aus. In meinen Augen schert sich der DFB einen Dr..k um die Amateurvereine und versucht lediglich, die Wünsche der Profivereine gerecht zu werden. Das ist sogar (aufgrund der Erpressbarkeit Nachwuchsförderung und NAtionalmannschaft) verständlich...

    Diese Kampagne hat sich der DFB 2,5 Mio kosten lassen. Hört sich nach viel an...? Bei 25.324 Vereinen im DFB-Land sind das pro Verein weniger als 100 €...
    Der DFB selber sieht sich übrigens im Wachstum:
    http://www.dfb.de/verbandsstruktur/mitglieder/

    Ihr seid also ausnahmsweise mal in der Situation, dass Ihr die Jahrgänge nicht mischen müsst, sondern könnt. Bei Euren Spielerzahlen dürfte es in jeder Mannschaft immer enorme Leistungsunterschiede geben. Geht halt nicht anders. Ihr habt jetzt ausnahmsweise im Doppeljahrgang 05/06 die Chance, die Leistungsunterschiede bis zu einem gewissen Maße selbst zu steuern.
    Wenn die Jahrgangsmischung in Eurem Verein ohnehin immer notwendig ist, ist sie ja auch akzeptiert (das ist bei größeren Vereinen manchmal nicht so). Ich glaube als JL würde ich das auch in diesem Jahrgang favorisieren. So hätte ich die Möglichkeit, beide in einer Staffel zu melden, in die sie passen.
    Vereine in Eurer Größenordnung müssen darauf achten, dass alle Jahrgänge mit den Nachbarjahrgängen klarkommen. Und da hilft Mischen mehr als in Jahrgängen zu spielen.
    Man muss sich da aber nix vormachen: Wenn Ihr aus 22 Kindern 2 Mannschaften macht, habt Ihr immer noch große Leistungsunterschiede.

    Ein bekannter Trainer sagte im Interview, Trainer seien die einsamsten Menschen.

    Ich denke, was er damit für den Profibereich sagen will, kann man auf den Jugendbereich nicht übertragen.


    Aber zu Deiner Problematik:
    Du schreibst, Du bist 23. Es wird Dir nicht nur im Fußball sondern auch in anderen Lebensbereichen begegnen, dass Du eine Zeit lang eng mit Menschen zu tun hast, mit denen Du Dich vielleicht gut verstehst. Dann trennen sich die Wege (z.B. wegen Jobwechsel) und der Kontakt wird vielleicht loser oder reißt sogar ganz ab. Wenn ich zu all meinen bisherigen Kollegen der letzten Jahrzehnte den Kontakt halten wollte, könnte ich nichts anderes mehr tun. :S Insofern muss man da auch loslassen können.
    Bezogen auf den Fußball: Ja, ich kenne das auch, dass mir eine Mannschaft oder bestimmte Spieler und Eltern mit ihrer Art ans Herz gewachsen sind. Ich kenne es aber auch, dass ich eine Mannschaft abgegeben habe und es mich nicht weiter berührt hat...
    Ich weiß nicht, wie lange Du im Trainergeschäft bist - aber mit der Zeit lernst Du auch hier das Loslassen. Für mich ist die fußballfreie Zeit immer wichtig zum Runterkommen. Spätestens nach zwei Wochen freue ich mich dann auf die neue Mannschaft. Wenn man -so wie offensichtlich bei Dir- jede Saison eine neue Mannschaft hat, hat man doch die Möglichkeit, jedes Jahr neue Spieler/neue Familien kennenzulernen. Das finde ich riesig spannend und macht die Vorfreude aus.
    So lange man im Fußball unterwegs ist, trifft man sich immer wieder.


    Aber noch etwas zu Deiner speziellen Situation im NLZ: Ich würde als Trainer dort vermutlich mehr Distanz zu Spielern und Eltern wollen als es in einem anderen Verein wäre. Ein NLZ wird immer wieder Spielern klarmachen müssen, dass die Zeit im NLZ vorbei ist. Da sollte man nicht von Sympathie geleitet werden.

    Mit Hinblick auf die übernächste D-Saison möchte ich natürlich verhindern, dass die besseren Jungs das Weite suchen,

    Provokant gefragt: Bei den Schwächeren wäre es aber in Ordnung, wenn sie gehen...?

    Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, 2 in etwa gleichstarke Teams zu bilden? Das hätte für die Stärkeren den Vorteil, dass sie noch mehr gefordert werden und für die Schwächeren den Ansporn nicht zu verlieren, dass auch ihr Anteil an der Mannschaftsleistung zu Erfolgen führt.

    Oder es passiert das exakte Gegenteil: Die Schwächeren sind bei jedem Training überfordert; die Stärkeren unterfordert. Meine Erfahrung führt zu einem gegenteiligen Vorgehen: Um sie lange beim Fußball zu halten, muss ich dafür sorgen, dass jeder auf seinem Niveau spielen und trainieren kann.
    D.h., dass ich nicht nur möglichst leistungshomogene Mannschaften bilden würde, sondern innerhalb dieser Mannschaften auch ggf. die Jahrgänge mischen würde. In der kommenden Saison würden die 05er also mit den 06ern genischt.
    Voraussetzung ist aber die Möglichkeit, die Mannschaften nach ihren Fähigkeiten zu melden, so dass alle auch entsprechende passende Stafeln bekommen.

    Ein Vater aus der Mannschaft, der mit mir im Zuschauerbereich stand, meinte, die Kinder wollten bei den besseren Mannschaften taktisch mithalten können.

    In dieser Aussage zeigt sich genau das, was @TW-Trainer mit dem nächsten Zitat anspricht.

    Es zeigt eigentlich sehr deutlich die Problematik, wenn Eltern einerseits über die Fernsehbilder einzelne Sätze aufschnappen und dann so interpretieren, wie es nach ihrer Ansicht für den Kinderfussball zulässig wäre. Ähnliches gilt natürlich auch für die Trainer dieser untersten Stufen.

    Es ging um 08er. Zu dem Zeitpunkt also noch G-Jugend. Die nehmen solche Dinge von sich aus nicht wahr.
    Man kann es denen vermitteln, das ist gar keine Frage: Der Verteidiger darf nicht über die Mittellinie, der Außenspieler bleibt an der Außenlinie, der Zentrumsspieler in der Mitte und der Stürmer vorne. Wahrscheinlich wird man damit sogar in der G-Jugend viele Spiele gewinnen.
    Irgendwann kommt dann jedoch ein Trainer und möchte Spielintelligenz vermitteln. Der muss dann erst die Schrauben lösen, mitt denen die Spieler auf "ihren" Positionen befestigt sind.
    Ich werde in ein paar Wochen wieder Spieler übernehmen, die auf ihre Positionen getackert sind. Im zweiten Themenblock von Mitte Oktober bis in die Halle hinein geht es um Passtechnik und die Anwendung in Spielformen. Wir werden dann über die Tschechenrolle 3:2-Spiele machen und die Kinder werden feststellen, wie einfach das in Unterzahl zu verteidigen ist.
    Es braucht dann oft etwas, um sie zu Lösungen zu lenken, gerade NICHT die Position zu halten. Schließlich haben sie über Jahre gehört "halte Deine Position".

    Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass die Kinder das von ihrem Trainer gewünscht hatten, da die Mannschaft in einer stärkeren Staffel eingeteilt ist und die anderen in der Staffel das auch so machen. (Ich frage mich da, woran die Kinder das gemerkt haben und ob das denen nicht doch von irgendwelchen Eltern eingeredet wurde).


    Was würdet ihr in dieser Situation machen?

    Er sagte also, dass ihn die 6/7-Jährigen um taktische Anweisungen gebeten haben...

    Die 2005er Kinder werden praktisch nur ein Jahr bei uns spielen. Danach müssen Sie wieder wechseln.


    Ehrlich gesagt, werde ich lieber von der 2005er Kinder mich verabschieden oder immer welche von denen zu Hause lassen, aber das ist sicher keine gute oder machbare Lösung.


    Meine Priorität ist die Gruppe die ich bereits trainiere.

    Ich habe da mal ein paar Zitate ausgewählt...
    Ich sehe da eine Problematik, die man oft feststellt, wenn eine Mannschaft (mit Trainer) unverändert durch die Jahre marschiert. Es bildet sich ein Verein im Verein, der keine Zugänge will.
    Mit dieser Denke schadest Du Deinem Verein. Es geht doch nicht darum, die beste Lösung für Dich und "Deine" 2006er zu finden. Es geht darum, die beste Lösung für den Verein zu finden. Der Hinweis auf D- und C-Jugend kam ja schon... Wenn Ihr ein Dorfverein seid, könnt Ihr es Euch kaum leisten, die 2005er rauszuekeln.
    Kinder verstehen das: "Wir sind die E-Jugend 2015/2016. Wir haben 18 Spieler. Um gute Spielzeiten für alle zu haben, werden wir jedes 3. Spiel aussetzen." Wenn Du diese Jahrgangstrennung /-diskussion führst, wirst Du jetzt schon ein Problem für die Folgejahre schaffen.

    1. Ich solle aufhören die 3 Mannschaften Lösung schlecht zu reden.

    Nachvollziehbar.

    2.In der F3 bekämen die Spieler die Möglichkeit Spielpraxis zu entwickeln. Und wesentlich mehr Spielzeit als wenn in der F1 15 Spieler wären.
    Er kann und will nicht jede Woche Spieler enttäuschen wen sie nicht spielen dürfen.

    Auch nachvollziehbar.

    3. Das Mädchen und einige der 4 Spieler hätten auf lange Sicht keine Zukunft in der Mannschaft.

    Totaler Blödsinn. Alles, was vorher nachvollziehbar, kannst Du hiermit auch vergessen.

    Nein, wenn man alle zusammen schmeißt und dann einteilt, was durchaus besser sein kann als die Jahrgangseinteilung, dann muss es für die Einteilung nachvollziehbare und überprüfbare Kriterien geben, meinst du nicht?

    Kann es diese Kriterien geben? In FIFA15 gibt es die schließlich auch... Wenn da ein Spieler 85 im Kopfball hat und der andere 75, weiß ich, wer in der Kategorie besser ist. Im realen Fußball sieht´s aber anders aus.
    Würdest Du zu diesem Thema 10 Trainer befragen, bekämst Du vermutlich 11 Meinungen... Fußballerische Fähigkeiten sind einach nicht messbar.
    Es ist da übrigens von Vorteil, wenn man bereits mehrere Jahre in derselben Altersgruppe tätig ist. Da steht der "Wunderspieler" eines eher schwachen Jahrgangs in einem ganz anderen Licht, wenn der Trainer schon andere (vielleicht sogar "echte") Talente in dieser Altersgrupe trainiert hat.

    Mich würde mal interessieren, wie Ihr das so regelt. Deine Ansichten habe ich hier ja stets als überaus vernünftig (in meinen Augen) kennen gelernt.

    Gerne.
    Wir teilen ab der E-Jugend die Mannschaften möglichst leistungshomogen ein. Das beinhaltet selbstverständlich, dass die Jahrgänge gemischt werden. In der F-Jugend mischen wir nur bei zahlenmäßigen Konstellationen, die es halt erfordern (wie in diesem Beispiel).
    Wie sieht jetzt so eine leistungshomogene Einteilung aus? Spätestens ab dem Frühjahr verschaffen sich die künftigen E-Trainer einen Überblick über die künftigen E-Jugendspieler. Das heißt ich schaue mir Spiele und Trainings an. Das muss man übrigens früh machen. Wenn man das im Mai macht, sagen die Eltern "Der sichtet." Im Oktober ist die neue Saison für die Eltern noch kein Thema. Bevor es in die Halle geht, habe ich aber alle Spieler des nächsten Jahres deshalb schon gesehen...
    Was sind die Kriterien? Die liegen eng an den Alterszielen - also Technik und Koordination.
    Es setzen sich dann im Mai/Juni die neuen und alten Trainer sowie die Jugendleitung zusammen.
    Dann geht´s von oben runter: E1-Trainer teilt seine Einschätzungen mit und fragt die anderen nach ihrer Meinung. Ca. 80% sind ohnehin jedem klar. Über die anderen 20% kann man durchaus diskutieren und wenn da die bisherigen Trainer eine andere Meinung haben, kann sich der E1-Trainer dem auch anschließen. Hier fließen neben fußballerischen Fähugkeiten auch Dinge wie Zuverlässigkeit und Sozialverhalten ein, denn das sind Punkte, die ich von außen nicht beurteilen kann. Ganz wichtig ist es, dass es nicht das Ziel ist, eine möglichst starke E1 zu bilden, sondern den besten Fußballern eine Spiel- und Trainingsmöglichkeit auf ihrem passenden Niveau zu bieten.
    In diesen Diskussionen ist es nach meiner Erfahrung zielführender, es nicht mit Vatertrainern zu tun zu haben. Manche Vatertrainer halten sich hier auch bewusst raus und lassen diesen Termin von ihrem Kollegen erledigen.
    Wenn der E1-Kader steht, geht´s im selben System mit der E2 weiter.
    Wichtige Grundregel: Keiner steigt ab. Wer als jüngerer Jahrgang in der E2 spielte, geht als älterer Jahrgang nicht in die E3.


    Wichtig sind aber wohl die Rahmenbedingungen:

    • Wir können unsere Mannschaften für die Herbstrunde in F und E in der 1. - 3. Kreisklasse melden. Nicht alle Vereine gehen mit dieser Möglichkeit verantwortlich um. Wenn wir eine -nach unserer Einschätzung- starke E2 oder F2 haben, melden wir sie in der 1. KK. Andere Vereine schmücken sich lieber mit dem "Titel" in der 2. KK...
    • Die zweite wichtige Rahmenbedingung ist, dass wir im Kleinfeldbereich in aller Regel drei und mehr Manschaften melden können. Wir sind also nicht so ganz klein...

    Was die Einteilung selbst anbelangt, so kann es, wie ich finde, nur zwei Varianten geben:


    • Einteilung nach Jahrgang
    • Einteilung nach Leistung

    Hört sich grundsätzlich einfach an. In diesem Fall haben wir 14 Kinder des einen und 15 Kinder des anderen Jahrgangs. In Summe reicht das für drei Mannschaften. In der Jahrgangseinteilung nur für zwei. Wenn ich allen eine gute Spielmöglichkeit geben will, komme ich da nicht umhin, die Jahrgänge zu mischen.
    Insofern kann ich ein Argument dieses Vereins durchaus nachvollziehen.
    Wir hören hier die Sichtweise eines betroffenen Elternteils. Vielleicht sähe die Sichtweise der Vereinsverantwortlichen ganz anders aus.
    Ich höre bei ähnlichen Dskussionen oft, wir würden Mannschaften auseinanderreißen. Das stimmt nicht. Wir stellen sie nur anders zusammen. Im letzten Jahr hatten wir auch intensive Diskussionen zu diesem Thema. Ein Trainer, der sich damels heftig gegen eine Neueinteilung in der E-Jugend wehrte, sagte kürzlich zu mir, dass er danebengelegen habe. Wir hätten Recht gehabt und es wäre gut gewesen, dass wir nicht eingeknickt wären.
    Aus meiner Sicht tuen sich Vereine, die dieses Thema jedes Jahr anders angehen, keinen Gefallen. Da muss eine Jugendleitung eine klare Marschrichtung vorgeben und darf dann nicht gleich einknicken.
    So wie es hier geschildertz wird, macht dieser Verein auch aus meiner Sicht nicht alles gut. Wenn ich von boykottierenden Eltern lese, gibt es da aber noch ein anderes Problem...


    Das wird den meisten Trainern und Vereinen vermutlich aber ein zu großer Aufwand sein. Tja, und dann müssten sie halt nach Jahrgang einteilen...

    Da machst Du es Dir aber einfach. ;)
    Wenn man die Rahmenbedingungen für die eine Lösung nur komplex genug definiert,...

    @Steini Welcome back in business :)


    Habe ich bislang nur bei E-Jugenden gemacht, kann mir aber auch Varianten vorstellen, die das für Ältere erschweren:

    • 3er Teams bilden. Spieler werden durchnummeriert. Jedes Team bekommt ein Feld. Der Ball wird von 1 zu 2 zu 3 gepasst. Nach dem Pass muss der Spieler das Feld verlassen und ein Hütchen (von mehreren) außerhalb des Feldes umrunden. Hier muss 2, wenn der Pass auf ihn zukommt also schon 3 im Auge haben.
    • Stufe 1 war eigentlich nur dazu da, sich an den Ablauf zu gewöhnen. In Stufe 2 bleiben die 3er Teams zusammen gehen aber in ein gemeinsames Feld. Wir haben jetzt also mindestens zwei 3er Gruppen in einem Feld, die sich gegenseitig im Weg sind. Da wird´s schon schwieriger, meinen nächsten Passempfänger im Auge zu haben.
    • Jetzt nehmen wir den beiden Teams einen Ball weg und bringen Gegnerdruck ins Spiel. Dafür nehmen wir aber auch die Hütchen außerhalb des Feldes weg.
      Ab jetzt geht es darum diese Passfolge (1,2,3, alternativ 2,3,1 oder 3,1,2) zu spielen. Der Gegner möchte seinerseits aber auch den Ball haben und selbst diese Passfolge spielen.Einmal diese Passfolge spielen bringt einen Punkt.Dadurch, dass ich einen bestimmten Mitspieler suchen muss, muss ich immer den Kopf oben haben

    Man kann bei Älteren die üblichen Dinge wie Kontaktbegrenzung, Direktspiel, Minimumkontakte ins Spiel bringen oder über die Feldgröße den Gegnerdruck variieren.
    Bei E-Jugenden macht das nur in 3er Teams Sinn, weil die mehr nicht überblicken können.

    Macht 29 Kinder. Rechnerisch kann man daraus 3 Mannschaften machen...
    9 in die F1
    Je 10 in die F2 und F3.
    F2 und 3 bekommen mehr wegen der Festspielregel, so dass sie nach oben abgeben können, falls es mal knapp wird.


    Das setzt natürlich voraus, dass alle zuverlässig sind. Wenn dem nicht so ist, würde ich zwei Mannschaften bilden und die Unzuverlässigen in eine Mannschaft mit dem größeren Kader geben.