Beiträge von Follkao

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    Dass man solche Beobachtungen nicht macht, heißt nicht, dass es sie nicht gibt.
    Diejenigen, die mit dem selben Jahrgang durch die verschiedenen Altersklassen gehen, treffen größtenteils auch die selben Trainer.
    Wer längere Zeit in der selben Altersklasse bleibt, trifft im Laufe der Jahre deutlich mehr unterschiedliche Trainer. Es gab Jahrgänge, in denen ich dachte, dass es sich langsam bessert. Auffällig war, dass das die Jahrgänge waren, die bei uns mit der FPL gestartet waren. In den letzten beiden Jahren sah ich dann wieder die Abgründe des Kinderfußballs. Ob Stadt oder Land spielt dabei keine Rolle. Der Anteil an Vollidioten ist überall gleich.

    Hier in der Gegend sind so gut wie alle Trainer der kleinen bis mittelgroßen Vereine Papa-Trainer mit viel Herz und Idealismus. Extreme Brülltrainer mit 100% Joystick Coaching habe ich in 5 Jahren bisher nur 2x erlebt und das waren beides mal Lizensierte Trainer größerer Vereine ……. Meine Schlussfolgerung: Die stehen unter Druck, wir als Vater-Trainer nicht, da es ansonsten statt uns ja keiner machen würde.

    Ich habe in den letzten 10 Jahren Vollidioten mit und ohne Lizenz kennengelernt. Sie kamen aus großen, kleinen und mittelgroßen Vereinen.

    Bei uns gibt es die Möglichkeit des Tieferspielens bei den Jungen nur für C- und B-Mädchen. Einer von mehreren Hintergründen ist, dass i.d.R. erst ab diesem Alter ein körperlicher Nachteil besteht. In F und E haben Mädchen ja sogar oft deutliche körperliche Vorteile.

    Die Kriterien sind recht einfach... Er muss kicken können...

    Wenn das Euer einziges Kriterium ist, macht es wohl kaum Sinn, etwas anderes zu überprüfen.

    "Höherklassig" ist natürlich immer eine Frage der Sichtweise. Für einen Regionalligisten ist Bezirksliga sicherlich nicht höherklassig, für einen Kreisligisten schon.

    Euer Vorgehen wirkt dabei konzeptlos: Ihr ladet groß zum Sichtungstraining ein und lasst Euch überraschen, wer denn so kommt. Nach dem Motto: Wenn genug kommen, werden schon ein paar dabei sein, die was können.

    Was macht Ihr, wenn 100 Kinder kommen? Da seid Ihr mit Euren 4 Sichtern doch vollkommen überfordert.

    Es ist ja vollkomen legitim, mit den großen Hunden pinkeln zu wollen. Aber dann muss man auch dafür sorgen, dass man das Bein hoch genug bekommt.

    Könnt Ihr den neuen U11-Spielern irgendetwas besonderes bieten oder nur die Spielklassen Eurer A/B/C?
    Ihr bekommt gerade mal 4 Trainer für Eure Sichtung zusammen, die dann noch nicht einmal ein Konzept haben, was ihnen wichtig ist. Wie wollt Ihr den Mehrwert bieten, den auch schon SG-Nr8 und Goodie suchen?

    Es gibt definitiv Spielklassen auf dem Großfeld, die kaum ein Verein aus dem eigenen Kleinfeldbereich komplett bestücken kann. Da ist es dann auch vollkommen normal, dass Spieler aus den umliegenden Vereinen ggf. diese Herausforderung suchen. Wenn Ihr punktuell in der U13/14/15 diese Spieler ansprecht und den Verein über Eure Ansprache informiert, wird Euch das deutlich mehr Respekt in der Umgebung einbringen.

    Was den Aufbau angeht: Ich finde, es ist die hohe Kunst, aus einem Aufbau mit wenigen kleinen Veränderungen ein ganzes Trainig zu gestalten.

    Was DFB Training online angeht: Nachdem ich mehrfach das Gefühl hatte, dass der Ersteller der Einheiten lange nicht mehr / noch nie mit durchschnittlich begabten Kindern trainiert hatte, habe ich mir die DFB-Trainingseinheiten geschenkt...

    Für was sichtet ihr denn?

    Was wollt ihr denn Sichten? Geht es um bekannte Spieler die in A und B Team geteilt werden sollen oder unbekannte Spieler die zu euch ins Team möchten?

    Also: Wofür und wen?
    Zusätzlich: Wieviele Spieler sind bei der Sichtung und was (Sichtungskriterien) ist Euch wichtig?

    Also kann sein , dass man einen Antrag stellen muss .

    Ich kenne aber einige Mädchen die in der C bei den Jungs spielen.

    Wir sind NFV

    Im NFV gibt es keine Beschränkungen. Die Mädchen dürfen in allen Altersklassen bei den Jungs spielen. Es wird ab C lediglich die Zustimmung der Erziehungsberechtigten benötigt. Die Kreise und/oder Bezirke entscheiden in ihren Ausschreibungen, ob Mädchen bei den Jungs auch ein Jahr tiefer spielen dürfen. Z.B. ein U16-Mädchen in der männlichen C-Jugend.
    Ab U17 dürfen Mädchen im Damenbereich spielen - heißt also, dass man ggf. direkt von der männlichen C-Jugend zu den Seniorinnen wechseln darf.

    Beim Futsal müsste diese Haltung nun angepasst werden, was enorm viel Arbeit ist und wenn sie dann soweit passt geht die Fußballsaison wieder los und du darfst die Haltung wieder korrigieren.

    Das ist so ein Beispiel für "Keine Futsal-Spezifika trainieren".
    Dann kriegste in der Halle halt ein paar Tunneler.

    maider187

    Da sehe ich aber schon Riesenunterschiede zwischen Halle und Feld. Dieses Überzahlspiel führt im Senioren- und oberen Jugendbereich (A+B) dazu, dass man in der eigenen Hallenhälfte kaum Gegnerdruck bekommt. Bis einschließlich C-Jugend habe ich diese Beobachtung nicht so gemacht.

    Gerade das Torwartspiel stört mich beim Futsal extrem. Im normalen Fußball ist der Torwart ein wichtiger Aufbauspieler und durch Futsal wird dieses Element zerstört. Für den reinen Futsal ist das egal, sind da einfach die Regeln, aber für Futsal als Fußballüberbrückung ist das sehr schlecht. Wenn ein normales Torwartspiel gegeben wäre, wäre ich Futsal deutlich positiver gegenüber eingestellt.

    Einerseits ja - andererseits eher nicht...

    Für mich ist diese Regel ein wesentlicher Punkt, der Futsal attraktiver macht.

    Wenn ich mir klassischen Hallenfußball im Herren- oder höherklassigen oberen Jugendbereich ansehe, spielen nahezu alle Mannschaften gleich:


    Bei der Mannschaft im Ballbesitz spielen sich hinten 2 Feldspieler und der Torwart den Ball zu. Vorne bewegen sich zwei, kreuzen, kommen ggf. mal kurz oder tauschen die Positionen mit einem hinten. Wenn sich dann vorne mal eine Lücke auftut, kommt der lange Ball (ggf. auch über die Bande gespielt)

    Es läuft aber immer wieder auf das 3-2 (inkl. TW) heraus. Durch diese Überzahl in der eigenen Hälfte setzt der Gegner die ballführende Mannschaft kaum unter Druck. Gerade der TW bekommt dabei überhaupt keinen Gegnerdruck. Den TW anzuspielen, ist dabei oft genauso sicher, wie vor Einführung der Rückpassregel. Wer den ballführenden TW anläuft, hat sofort auf dem Rest des Feldes 3:4-Unterzahl.


    Ich finde diese Art des Spiels totlangweilig. Das ändert sich nur, wenn kurz vor Spielende eine Mannschaft knapp zurückliegt.

    Die TW-Regel beim Futsal sorgt dafür, dass es vollkommen normal ist, einen ballführenden Gegner in seiner Hälfte anzugreifen. Das macht das Spiel für mich deutlich attraktiver.

    Ja, man nimmt dem TW damit größtenteils seine offensiven Aufgaben. Wenn man's sich genau ansieht, hat das offensive TW-Spiel beim klassischen Hallenfußball aber auch nichts mit dem TW-Spiel beim Feldfußball zu tun. Im Jugendbereich könnte das z.B. heißen, den TW in der Hallenzeit auch reichlich Spielzeit auf dem Feld zu geben.

    Die Kinder hatten dann so eine Angst vor dem Trainer, dass sie selbst das essen verweigert haben.

    Ich verstehe die Eltern voll und ganz und mich stört es wie er mit den Eltern und Kindern umgeht. Die Kinder werden von ihm auch als Esel oder sonstiges bezeichnet. Mein Problem ist aber, wenn ich mich gegen ihn stelle und am Ende der Vorstand auf seiner Seite ist, bin ich der blöde.

    Mal angenommen, es wäre tatsächlich so, dass der Vorstand ein solches Vorgehen unterstützt. Willst Du dann tatsächlich weiter mit ihm zusammenarbeiten?

    Auch die Aussagen in diesem Artikel

    sind schön zu lesen und treffen sicherlich den Nerv vieler von uns...
    Aber: Das ist Populismus. Was würde passieren, wenn alle NLZ auf den Grundlagenbereich verzichteten? Die Vereine aus der zweiten Reihe würden diesen Platz ruckzuck einnehmen. Die Anlaufstation für das 8-jährige Toptalent wäre dann nicht mehr der FC Bundesligist, sondern der FC Drittligist oder Regionalligist. Es wäre alles genauso - nur woanders.

    Stefan70

    @Marianne

    Je höher die Anzahl ist, aus der ausgewählt werden kann, desto eher sind die Auswirkungen des RAE erkennbar.

    Durch die höhere Anzahl, hat man bei den Jungs eine höhere Leistungsdichte als bei den Mädchen und deshalb ist der RAE da auch deutlicher zu erkennen.

    Bei den Mädchen ist die Chance als spätgeborenes Talent Förderung zu bekommen, höher als bei den Jungs.
    Also: Bei den Mädchen gibt es sicherlich auch eine RAE-Problematik - aber weniger stark ausgeprägt.

    Also Beziehungen koennen auch nicht schaden.

    Hört man immer wieder, wenn es um Kaderzusammenstellungen geht. Egal, ob es sich dabei um Auswahlmaßnahmen oder Leistungseinteilung im Verein handelt.

    Deshalb vielleicht ein paar grundsätzliche Dinge wie soetwas funktioniert (%-Anteile schwanken, nur als grobe Richtschnur ansehen):

    • 20% des Kaders sind meistens sogar jedem Laien klar. Diese Spieler stechen so heraus, dass sie über jeden Zweifel erhaben sind.
    • 60% sind nach der Sichtung den Fachleuten klar. Hier schaut man sich evtl. einige Talentkriterien genauer an. Nach Vergleich mit den anderen, werden die Unterschiede aber deutlich.
    • Die restlichen 20% sind die Spieler, über die am meisten gesprochen wird. Da ist es dann knapp, ob man dabei ist oder nicht. Da gibt´s dann natürlich auch Überschneidungen zu denjenigen, die nicht genommen werden.

    Natürlich will sich jeder Trainer seine Mannschaft so stark wie möglich zusammenstellen. Niemand wird also auf jemanden verzichten, der nach der Beurteilung zu den stärkeren 80% gehört.
    Wie erstebenswert ist es aber, in einer nach Leistungsgesichtspunkten eingeteilten Mannschaft zu den letzten 20% zu gehören? Selbst wenn da also Beziehungen, alte Rechnungen oder was auch immer eine Rolle spielt...

    Durchschnittsalter der Befragten war 11,5 Jahre, also D-Jugend.

    Lies nochmal.
    Das Durchschnittsalter der Befragten war 14,7. Das Durchschnittsalter zum Dropout-Zeitpunkt war 11,5.

    Hier heißt es ja immer, dass Dropout ein Problem in C/B-Jugend ist. Wenn man trotzdem zu einem Durchschnittsalter von 11,5 kommt, muss das Problem in F- und E-Jugend wohl genauso gegeben sein.

    In unserer Region gehen die meisten Trainer von G bis E -teils auch bis D- mit einer Mannschaft. Offensichtlich ist der Einfluss des Trainers im KiFu auf den Dropout noch größer, als ich vermutet hatte.

    Je weniger Bande, desto besser.

    Ausnahme: die ganz Kleinen, da kann es hilfreich sein, damit der Ball im Spiel bleibt.

    Selbst bei den ganz Kleinen ist es nicht notwendig. Das Feld hat in der Halle eine ähnliche Größe wie draußen; der Futsalball springt nicht wie ein Flummi durch die Halle. Insofern ist der Ball da nicht häufiger im Aus als draußen.

    Futsal ist für mich ein klassisches Beispiel für etwas, was hierarchisch von oben nach unten aus ideologischen Gründen durchgedrückt wurde, ohne an der Basis Akzeptanz zu finden. Vergleiche mit den gegenwärtigen Aktivitäten bzgl Funino drängen sich auf ……..

    Ja. Ist so. Aber warum findet es keine Akzeptanz? Was sind denn die Kontra-Futsal-Argumente? Ich höre dann meistens, Futsal sei eine andere Sportart und wir wollen doch die Sportart Fußball ausüben. Damit haben diese Leute vollkommen Recht. Futsal ist tatsächlich eine andere Sportart. Wenn wir jedoch den klassischen Hallenfußball mit dem Feldfußball vergleichen, sind das auch zwei komplett unterschiedliche Sportarten. Futsal ist da für mich deutlich näher am Feldfußball.

    KIassischer Hallenfußball (insb. mit Rundumbande) ist für mich näher am Eishockey...

    Die Kritiker haben sich in aller Regel aber noch nie eingehend damit befasst.

    Es gibt eine DFB-Kurzschulung zum Futsal. Einfach mal mitmachen. Da hat man auch die Möglichkeit, es selbst auszuprobieren.

    Andere Möglichkeit: Beim Hallentraining einer Kindermannschaft einen Futsalball nehmen, mit Seitenaus spielen und einkicken oder eindribbeln lassen. Und siehe da: Es funktioniert. Ich habe das auch schon im 3:3 und 4:4 sowie im Funino auf einem Hallendrittel ausprobiert. Funktioniert auch. Das Spiel, das da zustande kommt, hat deutlich mehr Ähnlichkeiten zum Feldfußball.

    Alle Kritiker frage ich, ob sie etwas in der Art schon einmal ausprobiert haben. Haben sie natürlich nicht.

    Wat de Buer nich kennt, dat frett he nich. sagt man bei uns. Heißt: Neuem gegenüber unaufgeschlossen zu sein. Leider gilt das ganz extrem für die Fußballbasis aber auch für die Funktionäre.

    Meines Erachtens ist Futsal für einen Fußballer zur Überbrückung der kalten Jahreszeit besser geeignet als klassischer Hallenfußball. Das heißt für mich allerdings nicht, dass ich Futsalspezifika trainiere.

    Ich trainiere die ältere Mannschaft, habe ausreichend Spieler und brauche weder die Kontakte noch die Hilfe in Organisation oder Trainingsarbeit von ihm. In meinem Interesse also nicht, bzw. sicher nicht zu meinem Nutzen. Er kann schlicht nichts für mich tun.

    Z. Zt. ist das vermutlich so. Auf lange Sicht schadet diese Denkweise jedoch Eurem Verein. Ihr habt ca. 10 Spieler pro Jahrgang und Mannschaft. Damit kommt man normalerweise ganz gut durch die Kleinfeldzeit. Dass Du in dieser Zeit niemals Leihspieler brauchen wirst, bezweifel ich allerdings...
    Nach Ende der Kleinfeldzeit werdet Ihr diese beiden Jahrgänge voraussichtlich aber wieder zusammenwerfen müssen. Mag sein, dass Ihr beiden dann nicht mehr zuständig seid. Aber dann hat halt jemand anderes das Problem. Diese Konstellation, in der sich Trainer ihren Verein im Verein basteln, sorgt später für riesiges Konfliktpotential.
    Natürlich sehen Trainer vordergründig ihre Mannschaft.
    Aber: Ihr schadet Eurem Verein.

    Thomas Staak (u.a. auch beim DFB als Autor aktiv) schreibt auf spond.com: "FUNino ist die neue Spielform für den Spielbetrieb des Kinderfußballs. Der DFB und die Landesverbände wollen sie in den nächsten Jahren bundesweit in den Altersklassen Bambini bis E-Junioren (U6 bis U11) einführen."

    Ein DFB, fünf Regionalverbände, 21 Landesverbände... Ich bin sehr gespannt, wie lange der anvisierte Zeitraum "die nächsten Jahre" dauert...

    Sprich, es hängt allgemein eher an den Eltern, die Kinder hätten denke ich zum größten Teil schon Bock n zweites mal zu kommen.

    ...und das macht das Thema so schwierig. Kinder müssen ggf. die Konsequenzen für das Verhalten ihrer Eltern tragen.

    dann tragen die sich grundsätzlich aus.

    Ich verstehe das so, dass Ihr eine App (?) nutzt, in der man seine Anwesenheit bestätigt oder halt nicht. Das ist einfach zu verwalten. Kann ich also verstehen. Das ist aber auch zu einfach, um sich abzumelden. Du legst die Hürde höher, indem die Abmeldung bei Dir direkt (Tel. oder meinetwegen auch per Whatsapp) erfolgt. Ein Haken aus einer App ist leichter entfernt, als ein direkter Kontakt.

    Ich handhabe es immer so, dass ich zwar allgemeines Lob laut äußere, persönliches Lob den Kindern aber immer Vertraulich zustecke, etwa beim Schuhe binden.

    Handhabe ich ähnlich. Ggf. verteile ich öffentlich positionsbezogen Lob oder Kritik.

    "Wir sind auf den Außenpositionen mit viel Tempo in 1:1 gegangen." oder "Die Außenpositionen haben den Rückweg nicht immer mitgemacht." Da auf jeder Position mehrere gespielt haben, kann man das dann auf sich beziehen oder nicht. Intererssant finde ich dabei, dass diejenigen, die eigentlich gemeint sind, mich bei dieser Art Kritik oft direkt ansehen und einfach nur wissend nicken.