Der Trainer möchte an der jetzigen Konstellation nichts groß ändern.
Ich finde Vereine, in denen Trainer das alleine entscheiden können, äääähmm... speziell.
Der Trainer möchte an der jetzigen Konstellation nichts groß ändern.
Ich finde Vereine, in denen Trainer das alleine entscheiden können, äääähmm... speziell.
Futsal und Fußball sind unterschiedliche Sportarten. Richtig.
Hallenfußball und Feldfußball sind allerdings auch unterschiedliche Sportarten die noch weniger miteinander zu tun haben als Futsal und Fußball.
Es gibt übrigens noch eine E2 (auch Jahrgang 2008) .... Das E2 Team hat zu wenig Kinder, sodass ab und zu mal jemand aus unserem Team aushilft.
Die Mannschaft besteht zurzeit aus 15 Kindern, von denen auch 80% sehr zuverlässig sind, sowohl im Training als auch bei Spielen. Die Jungs sind hauptsächlich Jahrgang 2008.
Wieviele Kinder sind es denn insgesamt im JG 2008? Es ist doch kein Naturgesetz, dass die Mannschaften in derselben Konstellation in die D-Jugend gehen. Ganz im Gegenteil: Beim Wechsel vom 7er zum 9er Fußball macht es absolut keinen Sinn, die bestehenden Konstellationen beizubehalten.
Was ich damit sagen will, ist, dass ich das nur noch in dem Umfang mache, in dem es für die 6 Stunden/Woche erforderlich ist.
Ich habe in der Vergangenheit vieles darüberhinaus gemacht. Aber: Warum soll ich Regeln aufstellen, die Kinder selbständiger werden lassen, wenn Eltern ihren Kindern keine Selbständigkeit zutrauen? Ich hatte früher Spaß daran, Teil eines solchen Prozesses zu sein. Die Kinder sind dann auch mal vor die Wand gelaufen, haben daraus etwas gelernt und hatten hinterher einen Entwicklungsschritt gemacht. Ich nehme vermehrt wahr, dass die Eltern alles tun, um die Wände vorher einzureißen.
Ausbildung (Fußball und Soziale Kompetenzen), Integration, Unterhaltung, Gemeinschaftsgefühl, Fair Play und Inklusion(?) fallen mir spontan ein. Und ich frage mich auch, ob wir das alles leisten können
Ich ziehe mir als Fußballtrainer nicht jeden Schuh an, den die Gesellschaft irgendwo rumliegen lässt.
2 x Training und 1 x Spiel pro Woche - das sind die Zeiten, die in meinem Einflussbereich liegen. Mehr nicht. In dieser Zeit bin ich Fußballtrainer. Kein Erzieher, kein Sozialarbeiter, kein Entertainer... Ich mache alles, was notwendig ist, um in diesen ca. 6 Stunden pro Woche eine in sich funktionierende Gruppe zu haben, die ich fußballerisch weiterentwickle.
Habe ich früher andes gesehen. Je mehr ich in den letzten Jahren jedoch das Phänomen der Rasenmähereltern wahrnehme, dest weniger Lust habe ich, dagegen anzuarbeiten.
Dennoch hat Niedersachsen eine Landesauswahl und spielt auch gegen Hamburg Bremen Schleswig-Holstein.
Daraus wird nicht eine Auswahl .
Richtig. Hat auch niemand behauptet.
Zusammen bilden sie den Norddeutschen Fußballverband. Das ist der Regionalverband. Ein Regionalverband besteht aus mehreren Landesverbänden.
Ich habe nicht den Eindruck, dass sie keine Kraft oder Luft mehr haben. Ich habe wirklich den Eindruck, da fehlt etwas Ehrgeiz.
Diese Spielformen sind sehr intensiv. Kinder, die nicht in der Lage sind, den inneren Schweinehund zu überwinden, senken da gerne den Intensitätslevel. Alle genannten Provokationsregeln machen da Sinn. Bei der Mittellinienregel hast Du dann halt auch Kandidaten, die genau bis da gehen und beim Torabschluss rüberspringen...
Ziel dieser Regeln ist ja auch, dass die Spieler das untereinander regeln "Unser Tor zählt schon wieder nicht, weil DU gepennt hast."
Wenn mir zu wenig Feuer im Spiel ist, setze ich manchmal kleine "Prämien" aus: Gewinnermannschaft bekommt von der Verlierermannschaft die Taschen getragen, Gewinnermannschaft muss den Platz nicht abbauen usw...
Und wenn Du dann kurz vor Schluss die Tore nach dem "Schlag-den-Raab-Prinzip" (Nächtes Tor zählt 1, übernächstes 2, danach 4, dann 8 usw.) zählst, hast Du immer welche in der Mannschaft, die ihre Mitspieler verbal mitziehen. Denn am Ende kann ein Tor entscheiden...
Ich habe den Kids gesagt, das wir ab heute so trainieren, wie MEssi in seiner Jugend auch trainiert hat.
Mache ich so ähnlich: "Das, was wir jetzt machen, hat ein deutscher Trainer für den FC Barcelona erfunden."
Generell empfehle ich allen Trainern die Kurzschulung 16. Da kann man das mal selbst ausprobieren und erkennt, was das bringt...
Es gibt dann aber nicht die Verbandsauswahlspieler , dann wären ja Hamburg Bremen Schleswig-Holstein, Niedersachsen eine Auswahlmannschaft .
Doch doch... Schau mal genau auf die Karte...
Der DFB-Föderalsmus sieht folgendermaßen aus
Und deswegen haben wir zwar nur 16 Bundesländer aber 21 Landesverbnände. Verrückt? Ja.
Wen's interessiert:
Sehr sehr schade, dass Leute mit derart falschem Halbwissen Dinge schlecht reden ohne diese ernsthaft zu erfragen und so eine negative Stimmung schüren.
War auch mein erster Gedanke. Aber dann habe ich mich gefragt, wie der Verband denn wohl die Vereine informiert hat. Ist man auf die Vereine zugegangen; hat erklärt, was dahintersteckt und wie man das organisatorisch lösen kann?
Landesauswahl und Jungsstützpunkt sind gute Gradmesser , ob ein Mädchen es später wirklich packen kann später 1. Liga zu spielen .
Kühne These.
Wir sagen zwar immer, dass die Leistungsdichte bei den Mädchen im Vergleich zu den Jungs geringer ist - aber so gering ist sie nun auch wieder nicht. Ich kenne keine Verbandsauswahlspielerin, die nicht im Jungsstützpunkt ist oder war. Ganz im Gegenteil - ich kenne Spielerinnen im Jungsstützpunkt, die es nicht in die Verbandsauswahl geschafft haben.
Wir haben 21 Landesverbände im DFB-Land (ja - wir haben tatsächlich mehr Landesverbände als Bundesländer), also auch 21 Verbandsauswahlen. Bei den Mädchen wird in den Verbandsauswahlen über zwei Jahrgänge gespielt. Wenn wir dabei (defensiv gerechnet) von 20er Kadern ausgehen, die mit den beiden Jahrgängen hälftig besetzt werden, haben wir im DFB-Land ca. 210 Verbandsauswahlspielerinnen pro Jahrgang.
In der Bundesliga spielen 12 Vereine, in denen jeweils 20 - 25 Spielerinnen Einsätze bekommen. Das sind also max. 300 Bundesligaspielerinnen.
Wenn wir diese Zahlen gegenübestellen wird schon klar, dass nur ein kleiner Anteil der Verbandsauswahlspielerinnen tatsächlich in der 1. Bundesliga landen kann.
Hat ein Kind, dass nur im normalen Dorfverein und einmal die Woche im Stützpunkt trainiert, denn im Alter von 14, 15, 16 überhaupt noch eine Chance gegen Kinder die seit Jahren in einem NLZ ideal gefördert werden oder hatte man einfach Pech, wenn man falsch wohnt?
Gerade für Mädchen gilt das nicht. Für Mädchen gibt es über Zweitspielrechte und das Spielen in Jungsmannschaften (ggf. auch jahrgangstiefer) so viele Förderungsmöglichkeiten, dass man einen solchen Wechsel auch gar nicht benötigt. Erst ab den B-Juniorinnen gibt es (zumindest bei uns) einen reinen Mädchenleistungsspielbetrieb.
Wenn Du Dir die Vereine der Frauen-Bundesliga auf fussball.de ansiehst, wirst Du feststellen, dass viele erst in der C- oder sogar B-Jugend anfangen. Durch die geringere Leistungsdichte im Mädchenfußball macht es für diese Vereine einfach eher keinen Sinn, da der Sichtungsradius für jüngere Jahrgänge zu groß sein müsste.
Für einige hören sich meine Fragen evtl. blöd an, aber ich bin da echt total überfordert mit der "Karriere" meiner Tochter.
Ich würde in Deiner Stelle die Stützpunkt- und Verbandstrainer um Rat bitten.
Da bin ich in dieser Pauschalität anderer Meinung. Und dafür gibt es mehrere Gründe:
Das alles gilt natürlich für Spieler, die sich anständig verhalten haben und sich weiterhin auf und neben dem Platz mit der Mannschaft identifizieren.
Ich finds gut , wenn sie gegen Jungs spielen , damit sie handlungsschneller werden .
Dafür bringt es ihnen mehr, mit Jungs zu trainieren als gegen Jungs zu spielen.
Ich kenne ein Beispiel eines Jungen der von Anfang an durchgängig mit 2 Jahre älteren Mitspielern spielte. D.h. wenn seine Mitspieler Jungjahrgang waren, spielte er gegen 3 Jahre ältere Gegner. Dieser Junge ist hochtalentiert und trotz der fehlenden 2 Jahre Leistungsträger.
Wenn der Grund dafür aber nur darin liegt, dass Papa die Mannschaft trainiert, lasst es lieber sein.
Man merkt an den bisherigen Beiträgen schon, dass es bei diesem Thema nicht die eine, allgemeingültige Wahrheit gibt. Dafür ist das Thema zu komplex. Es ist halt ein großer Unterschied,
Es gibt ja zahlreiche Beispiele, in denen Frauennationalmannschaften gegen C- und B-Jugenden teils deutlich verloren haben. Trotzdem können aber sehr starke Mädchenmannschaften in einer Jungsstaffel richtig aufgehoben sein. Sie können aber auch vollkommen überfordert sein. Einzelne Mädchen aus einer -in einer Jungsstaffel überforderten- Mädchenmannschaft könnten eine Jungsmannschaft in derselben Staffel wiederum verstärken.
Im Kleinfeldbereich (bis in die U12 evtl. U13) haben Mädchen gegenüber Jungs keine körperlichen Nachteile. Ganz im Gegenteil - oft haben sie sogar Vorteile. Nach meinen persönlichen Beobachtungen sind sie koordinativ meistens besser als Jungs und auch meistens schneller in Bezug auf die Sprintfähigkeit. Ein Mädchen, das in F oder G mit dem Fußball in einer Jungsmannschaft angefangen hat, ist da auch meistens besser aufgehoben.
Ein Mädchen, das in der E oder D mit dem Fußball anfängt, wird in einer bestehenden Jungsmannschaft meistens chancenlos sein. Ich selbst habe mal gesehen, wie eine neu gebildete D-Juniorinnen Mannschaft nach einem halben Jahr von einer mittelmäßigen F-Jugend zerlegt wurde. Die Mädels haben durchaus gekämpft und sie hatten auch absolut keine Lust, gegen ihre kleinen Brüder zu verlieren. Sie waren körperlich deutlich überlegen und bezogen auf die Sprintfähigkeit auch deutlich schneller. Trotzdem waren die Jungs immer eher am Ball. Im Erfassen der Spielsituation und mit der Galligkeit, den Ball haben zu wollen, waren die Jungs deutlich überlegen.
Ich kenne viele Beispiele, in denen talentierte Mädchen im Großfeldbereich bei den Jungs geblieben sind. Ich kenne nur vereinzelte Beispiele, in denen Mädchen im Großfeldbereich zu den Jungs gewechselt sind.
Wenn es darum geht, dass Mädchenmannschaften in Jungsstaffeln spielen, muss man sich immer fragen, inwiefern das die Mädchen wirklich weiterbringt. In der untersten Jungsstaffel ist das fußballerische Niveau so niedrig, dass talentierte Mädchen das nicht wirklich weiterbingt. Wenn man auf der anderen Seite sieht, dass Vereine wie Meppen, Wolfsburg oder Cloppenburg (das sind die Erst- und Zweitligisten aus Niedersachsen) ihre Mädchen in der Jungskreisliga (in Meppen sogar altersgleich) spielen lässt, macht das vollkommen Sinn. Diese Mannschaften sind dann aber auch mit NFV-Auswahlspielerinnen gespickt. Viele von ihnen werden "zu Hause" zusätzlich mindestens bei den Jungs trainieren, oft auch spielen - und das bis hinauf in die männliche Bezirks- und sogar Landesliga. Ich kenne viele Beispiele, in denen die Mädchen dort Stammspieler sind oder waren. Ich kenne keine Beispiele, in denen das mit mehr als 2 Mädchen funktioniert hat. Da fehlt dann zu sehr die Körperlichkeit. Ist bei Jungs aber nicht anders. Mit zwei Zauberflöhen auf dem Platz kommst Du in diesen Klassen noch klar - mit fünf meistens nicht.
Übrigens: Wenn ein Mädchen beim DFB auf dem Radar ist, soll es mindestens regelmäßig in guten Jungsmannschaften trainieren. Das gilt auch, wenn sie B-Juniorinnen Bundesliga spielt...
Es ist für mich verwunderlich, wie man als Breitensport Verein eine C-Lizenz fordert.
Als ich meine heutige C-Lizenz gemacht habe, hieß sie noch Trainer-C-Breitenfußball. Die C-Lizenz ist die unterste Lizenzstufe. Sie ist eine Breitensportausbildung. Es werden dort Basics vermittelt. Die UEFA-Bezeichnung "Grassroots" drückt das vielleicht besser aus...
In einem solchen Fall macht es Sinn, auf Jugendleiterebene mit dem anderen Verein zu sprechen. Ggf. weiß der gar nicht, was sein neuer Trainer da treibt bzw. wen er sich da ins Boot geholt hat.
Aber genau das ist doch auch die Zielgruppe der C-Lizenz:
https://www.dfb.de/sportl-stru…bildung/trainer-c-lizenz/
(Siehe Tätigkeitsfeld / Einsatzbeeich)
