Rotationsprinzipien

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  • Nachdem ich in der G-Jugend noch ohne Positionen gespielt habe, haben wir in unserer ersten F-Halbrunde (Jg. 2013) erstmals mit einer 2-3-1 Aufteilung gespielt. Da ich jedoch möchte, dass die Kinder nicht auf irgendeiner Position “geparkt” werden (z.B. abwartender Verteidiger oder Stürmer), habe ich von Beginn an auf ein konsequentes Rotieren der Positionen bei jedem Wechsel gesetzt (immer eine oder zwei Positionen weiter bei jedem Wechsel/abhängig von der Anzahl der Auswechselspieler, Wechsel ca. alle 5 Minuten). Zeitweise hat dies sehr gut funktioniert (in kürzester Zeit hatten sie die drauf, wohin sie wechseln müssen), an anderen Tagen ging mit der Rotation aber auch die Ordnung verloren.


    Meine Überlegungen für die Frühjahrsrunde sind daher folgendermaßen:


    - längerer Abstand zwischen den Wechseln? (Nachteil: Auswechsler müssen länger unbeteiligt draußen bleiben, Vorteil: weniger Unruhe, da eine Wechselphase weniger)


    - positionsgetreue Wechsel? (Nachteil: jemand spielt z.B. unter Umständen längere Zeit in der Verteidigung, Vorteil: genaueres Kennenlernen einer Position)


    - aktuelles Rotationsprinzip beibehalten? (Vorteil: vielseitige Ausbildung und Spaß - jeder kann in jeder Halbzeit offensiv mitwirken, Nachteil: Gefahr, Ordnung zu verlieren)


    - andere Rotationsprinzipien?


    (Noch ein allgemeiner Hinweis: Im Training spielen wir so gut wie nur FUNino, sodass hier Positionen keine große Rolle spielen.)

  • Moin Kala,


    ich habe Anfangs auch im ca. 10 Minuten Takt Blockweise gewechselt (3 rein als "Verteidigung, die bisherige Verteidigung wurden der "Angriff", Bisheriger Angriff dementsprechend raus). Da hat die F-Jugend noch 7vs7 gespielt. Haben dadurch viele Spiele verloren, weil halt die Ordnung verloren ging. Unabhängig von den verlorenen Spielen, halte ich den Erfahrungsgewinn über den kurzen Zeitraum für zu marginal als das es den Kindern was bringt.


    Mittlerweile rotiere ich nur noch Spielweise.

    Wer im KiFu nur auf Ergebnis spielen läßt, liebt das Spiel nicht. Und seine Spieler werden es auch nicht lieben können.


    KiFu bedeutet nicht Wissen weiter zu geben, sondern ein Feuer zu entfachen.

  • Hallo,


    wir haben in der G letztes Jahr noch 3-3 gespielt. Nachdem wir gemerkt haben, dass sich kaum einer an Positionen hält und eher so läuft wie er gerade meint, haben wir für diese Saison (F) überhaupt keine Positionen vorgegeben. Die Spieler regeln das eigentlich ganz gut selbst, dass einer den letzten Mann gibt und vorne stehen soll bei uns sowieso keiner.
    Vorteil ist, die paar die sich an Verteidigung gehalten haben, nehmen viel aktiver am Spiel teil. Zwar immer noch eher defensiv orientiert, aber nicht so passiv bei eigenem Ballbesitz.
    Bis jetzt fahren wir eigentlich ganz gut mit der Lösung. Unser Spiel ist weniger statisch und die Raumaufteilung ist dem Alter entsprechen ok.

  • Wir haben selten ausreichend Kinder dabei um im Block zu wechseln, mal davon abgesehen, das ich das selbst für nicht zielführend halte.

    Die Rotation ergibt sich bei uns aus den Wechseln, jeder der reinkommt, übernimmt die Position des ausgewechselten. Wir spielen bei uns in der F-Jugend ein 1-2-1, dadurch ergeben sich während eines Spiels ständig neue Positionen für die Kinder. Diejenigen die zum Ende des Spiels dann draußen waren, starten dafür dann im nächsten Spiel von beginn an.

  • Aufstellung im Uhrzeigersinn wechseln alle 5 Minuten der nächste ,so spielen alle am Ende mal überall und du musst dir keine Gedanken machen ... Klappt wunderbar !

    Für wen? Dich als Trainer, oder kannst Du einen Lerneffekt bei den Kindern feststellen? Wenn ja, woran machst Du das fest?

    Wer im KiFu nur auf Ergebnis spielen läßt, liebt das Spiel nicht. Und seine Spieler werden es auch nicht lieben können.


    KiFu bedeutet nicht Wissen weiter zu geben, sondern ein Feuer zu entfachen.

  • Die Frage ist doch was möchtest du im G und F-Jugendalter ! Erkundung des gesamten Spielfeldes , eine gerechte Aufteilung der Spielminuten , keine Positionsgetreuen wechsel sondern so breit wie möglich einen Lerneffekt auf allen Positionen . Dann ist das eine gute Lösung die dir Gespräche mit Eltern teilweise ersparen :-)