Beiträge von Kala

    https://www.morgenpost.de/spor…fuer-Kinder-ausbauen.html


    Schlagzeile in Berliner Morgenpost: „Alba Berlin will Video-Angebote für Kinder ausbauen“


    Im weiteren Verlauf des Artikels dann: „Inzwischen setzen weitere Clubs auf ein Online-Trainingsprogramm für Kinder - beispielsweise starten die Telekom Baskets Bonn am Freitag ein Angebot.“


    Im Fußball gibt es zwar einige Fußballschulen, die so etwas anbieten. Und auch der ein oder andere kleine oder mittelgroße Verein macht etwas.


    Wo bleiben die Angebote der Bundesligisten? - Und zwar in so einer hervorragenden, professionellen Art und Weise wie Alba Berlin dies präsentiert.

    Stimmt natürlich: Das „nur“ ist zu überdenken 😉 Ich glaube aber dennoch, dass Anregungen auch für die Neu- oder Weiterentwicklung von Tricks hilfreich sind. Das ist für mich wie die Konzeption einer neuen Spielform als Trainer. Ohne Anregungen fällt es mir schwer kreative Gedanken zu entwickeln. Je mehr ich mit unterschiedlichen Einflüssen „gefüttert“ werde desto kreativer werde ich selbst, da sich mein Horizont erweitert. Aber vielleicht bin ich einfach auch nicht kreativ genug 😉 und unterschätze da die Kinder. Wäre mal ein interessanter Versuch zu untersuchen, ob und welche Tricks Kinder anwenden, die keinerlei Vorbild dazu haben.

    Ich beobachte in Spielformen, dass nichts Neues ausprobiert wird - und das versuche ich mit Coerver und Life Kinetik zu durchbrechen.

    Eine interessante Rechtfertigung, zumal es ja so ist, dass ich beispielsweise einen „Trick“ ( bei meiner G-Jugend bezeichne ich Finten so) nur anwenden kann, wenn ich ihn auch kenne.

    @vangaalsnase Hier fehlt mir aber der Bezug zur Altersgruppe.

    Der TE ist im Bereich G/F unterwegs!

    Das meiste, was hier zur Zeit diskutiert wird, zielt aber eher auf >10 Jahre ab, oder?

    Es gibt ja beispielsweise in jungen Jahren auch den Grundsatz „Jedes Kind einen Ball“: Das würde beispielsweise in einem Training, das rein auf Spielformen basiert, weniger berücksichtigt werden.

    Schöner Beitrag!

    Die Quintessenz, welche ich daraus raus lese, ist dann doch folgende:

    Vermehrt Spielformen und nicht nur reine isolierten Übungen machen lassen (was der Großteil hier sowieso nicht macht). Neben einem Grundanteil für die Basistechniken lassen die meisten ja schon hauptsächlich Spielformen spielen.

    Trotz meiner vorherigen Gedanken stimme ich dem vorbehaltlos zu!!! Spielformen sollten einen Großteil des Trainings einnehmen.


    Ich sehe Übungen a la Coerver - wie bereits erwähnt - mehr als koordinative Ergänzung für vielfältige Bewegungserfahrungen (ebenfalls ja ein vielgelesenes Prinzip, das bereits früh zu berücksichtigen). Nur als Beispiel: Bei 60 Minuten Trainingszeit würde ich dafür ca. 10 Minuten verwenden.

    Danke für Eure Rückmeldungen, die mir sehr weitergeholfen haben. Ich fühle mich jedenfalls bestätigt, dass ich Übungen zur Ballgewöhnung weiterhin dosiert in mein Training einbaue, um den Kindern vielfältige Ball- und Bewegungserfahrungen zu bieten. Zumal ich mich aktuell im Grundlagenbereich (G- bzw. F-Jugend bewege)

    Also eigentlich haben die Kinder schon das meiste umgesetzt. Problem ist halt nur, wie Trainero geschrieben hat, dass man so nicht mit den reinen ergebnisorientierten Mannschaften mithalten kann. Ich sehe das halt problematisch, wenn die Kinder immer wieder zu Null verlieren oder gar keine Chance haben. Wohl wissend, dass es für die Ausbildung so besser ist (alle spielen gleich lang / jeder spielt jede Position).

    Aber für die Motivation der Kinder und den Spaß ist das nicht immer förderlich. Da brauchen die Kids schon ein dickes Fell...

    Ein weiteres Spielziel könnte auch sein, die Zeit, in der sich der Ball in der gegnerischen Hälfte befindet, zu erhöhen. Oder dass bei Ballbesitz mindestens schnellstmöglich x Spieler in die gegnerische Hälfte nachrücken.

    Zur Halbzeit hätte ich noch im Freude-Thread geschrieben. Auch wenn wir nach der 1. Halbzeit 0:2 hinten lagen, zeigten meine 2013er heute, dass sie spielerisch etwas draufhaben. Vor allem haben sie selbstständig kritische Situationen durch Einsatz (jeder hat verteidigt, jeder war dann aber auch im Umschaltsspiel wieder am Angriff beteiligt), eine gute Ballbehandlung oder teilweise auch Zusammenspiel gemeistert. In jedem Fall sah man, dass durch FUNino auch beim 7-gegen-7 Verbesserungen eintreten. Einziges Manko war, dass wir diese Dinge zu selten im letzten Angrifssdrittel gezeigt haben, sodass echte Torchancen rar bis nicht vorhanden waren.

    Enttäuscht war ich dann aber nach der zweiten Halbzeit, wo die Mannschaft wie ausgewechselt wirkte: keine Laufbereitschaft mehr, keine Ausnutzung des freien Raumes (obwohl das Spielfeld riesig war; für mich sogar zu groß für eine G1; vielleicht war dies auch grundsätzlich die Ursache, wieso wir dann keine Chance mehr hatten), gegenseitige Vorwürfe (bei denen man zum Teil merkte, was die Eltern daheim ihren Kindern so erzählen) und viele Gegentore, die aus der Passivität entstanden sind.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Einteilung in Verteidiger, Mittelfeldspieler und Stürmer die Kinder in jungen Jahren zu sehr einschränkt. Ich teile daher lieber das Spielfeld in Rechts, Mitte und Links, z.B. in der einfachsten Formation (beim 6+1) 1 Spieler rechts, 1 Spieler links und der Rest frei in der Mitte. Der Vorteil ist aus meiner Sicht, dass so automatisch alle für das Angreifen und für das Verteidigen zuständig sind, gleichzeitig aber die Knäuelbildung etwas entzerrt wird und ein Gefühl für die Ausnutzung der Spielfeldbreite entwickelt wird.

    Wenn du die Diskussion komplett verfolgt hast und dennoch dieser Meinung bist, dann sollte ich mich nicht hier abmelden, sondern dich einfach ignorieren, weil wir dann nicht das gleiche Wertesystem haben.


    Coach31  

    Sollte ich irgendwann auch mal wieder etwas posten, ignorier mich bitte auch! Meinem Wertesystem entsprichst du nämlich auch nicht: Sehr schade, dass du hier Diskussionen und Beiträge anderer User derart verbal niedermachst!

    Ich würde diese Position dann wie den Torwart in jedem Spiel wechseln, sodass bei einem Turnier mit fünf Spielen auch fünf unterschiedliche Kinder dran wären. Beim nächsten Turnier wären dann wieder andere fünf dran. Einzelne Spiele mache ich eh nicht, weil ich noch nicht im Ligabetrieb bin und bei Freundschaftsspielen FUNino spiele.

    Ich habe mich im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften dagegen entschieden, bereits in der G-Jugend mit Positionen zu spielen. Leider kassieren wir dadurch viele Tore, weil halt dann alle Kinder immer sehr weit aufrücken und dadurch im Rücken meiner Mannschaft oft ein oder zwei Kinder frei stehen. Meine Ideen ist daher, eine Sonderaufgabe „letztes Kind“ (das Kind wechselt natürlich in jedem Spiel) zu vergeben, welches immer die „Stürmer“ der anderen Mannschaft im Blick hat. Eine alternative Sonderaufgabe wäre zudem noch „vorderstes Kind“, um eine Anspielstation in der Tiefe zu haben. Alle anderen Kinder dürfen sich frei verteilen. Was haltet ihr davon?

    Aber hey, er ist doch Vatertrainer, er gibt sich größte Mühe dabei, also ist es okay. Das ist doch großer Schwachsinn!

    Schwachsinn ist, dies an einem bestimmten Trainertyp („Vatertrainer“) festzumachen. Es gibt einfach Trainer, die die Sache kindgerecht angehen, und andere Trainer, welche das nicht tun. Ob jemand „Vatertrainer“ ist spielt da keine Rolle. Es ist eine Sache der Einstellung!

    Funino im 3 gegen 3 eignet sich da besser als ein 2 gegen 2.

    Danke für den Hinweis. Da ich in letzter Zeit vermehrt Wert auf das 1 gegen 1 gelegt habe bzw. Spielformen im 2 gegen 2 gespielt habe, könnte das ein sinnvoller Ansatzpunkt sein.

    Noch als kleiner Tipp fürs Training:

    Um die Kinder für Spielfelder zu sensibilisieren, hilft es viel die Felder einmal abzulaufen. Schnapp dir die Kinder und ihr geht gemeinsam einmal rum während du erklärst: "Das ist das Seitenaus, Hier ist das Aus hinter den Toren und auf diese beiden Tore muss das Team Dortmund schießen und auf die anderen schießt Bayern" usw.

    Das ist den Kindern inzwischen eigentlich klar. Das Problem liegt mehr darin, dass sich alle immer zum Ball orientieren, selbst wenn unsere Mannschaft im Ballbesitz ist.