Trainer "wildert" im eigenen Verein

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  • Liebe Community,
    wir haben aktuell ein Problem mit unserem zukünftigen D1 Trainer,aktuell ist er Co-Trainer der D1.
    Aus dieser D1 wechseln 6 Spieler zu höheren Vereinen. Er muss also eine neue Mannschaft aufstellen.
    Es wechseln 5 Spieler aus dem Nachbarverein in die D1,desweiteren welche aus der D2. Die D2 wird von der E3 komplett aufgefüllt. -Ansage des Vereins
    Das eigentliche Problem ist ,dass er hinter dem Rücken des D2 und des E1/E3 Trainers Eltern fragt ob die Kinder nicht nächstes Jahr D1 spielen wollen und lädt sie zu Testspielen ein. Sein Kader ist groß genug,nur die Qualität wird nicht so stark sein wie letztes Jahr ( 2 von den 6 "Wechslern" gehen zum HSV )
    Er wurde bereits "ermahnt" ,dass er das zunächst mit den Trainern abzusprechen hat,und trotzdem lädt weiterhin Kinder zum Testspiel/Testtraining ein
    Was also tun,wenn er dieses Verhalten nicht abstellt? Das Problem ist wir brauchen bereits jetzt schon noch einen F3 und einen E4 Trainer - würde mann ihn "entlassen" müssten wir noch einen Trainer suchen. Andereseits macht sowas den Verein und gerade die Bindung unter Trainern kaputt.
    Ratschläge? Erfahrungen ?
    Gruß Cokefreak

  • Wie werden bei Euch denn normalerweise die Mannschaften eingeteilt?

    • Nach Jahrgang?
    • Nach Leistungsfähigkeit?
    • Bleiben Mannschaften über Jahre zusammen?
    • Wird jedes Jahr neu eingeteilt?
    • usw.?
  • Klare Aufgabe für den Jugendleiter.
    Als Trainerkollege kannst du nur die Eltern deiner Spieler informieren und sie bitten auf dich zuzugehen und den entsprechenden Trainer direkt ansprechen und ihn zur Rede stellen.
    Dabei keine Vorwürfe und Angriffe, sondern konstruktiv und freundlich sein - am besten unter 4 Augen und nicht im großen Kreis und ihn vor Dritten bloß stellen.


    Grüße
    Zodiak

    „Erfolg ist ein Geschenk – eingepackt in harte Arbeit." (Ernst Ferstl)

  • Generell wird alle 2 Jahre ab D-Jugend nach Leistung eingeteilt. Es wird versucht,dass Kinder aus dem Kinderbereich aufgrund des Schulwechsels auch in der D-Jugend noch zusammen spielen können ( Auch wenn es welche gibt die höher spielen könnten wird eher geguckt,was die Eltern wollen-die meisten wollen ,dass sie mit den Kindern die sie kennen weiterhin spielen )
    Es geht auch nicht um die Spieler an sich, dadrüber kann man reden. Es geht dadrum,dass die Trainer übergangen werden und kein Gespräch gesucht wird. Würde der Trainer uns bitten mit ihm zusammen ein möglichst qualitativ hohes Team zu strukturieren würdem man ihm helfen,dies tut er aber nicht. Er geht direkt zu Eltern,fragt ob die nicht in der D1 spielen wollen - und wie man schon merkt,haben die Eltern die eigentliche Macht im Verein ( Was mich höllisch aufregt,aber ändern kann ich es nur schwer)



    Zodiak, der Jugendleiter stellte sich gemeinsam mit mir die Frage was wir tun sollen ,da ich zukünftig Koordinator des Kinderbereichs sein werde.


    Deshalb die Grundfrage bleibt erhalten : Was tun,wenn dieses Verhalten nicht abgestellt wird und er sich weiterhin den Aussagen des Jugendobmanns wiedersetzt?


  • Er geht direkt zu Eltern,fragt ob die nicht in der D1 spielen wollen - und wie man schon merkt,haben die Eltern die eigentliche Macht im Verein ( Was mich höllisch aufregt,aber ändern kann ich es nur schwer)

    Du siehst: Er kontaktiert die, die das Sagen haben... Warum sollte er die Trainer fragen, wenn letzten Endes ohnehin die Eltern entscheiden?
    Stell Dir mal vor, Ihr erarbeitet unter den Trainern eine neue D1. Und wenn ihr das denn bekenntgebt, sagen Eltern "Nö". Dann geht´s von vorne los. Solange die Eltern das Sagen haben, wie die Mannschaften zusammengestellt werden, finde ich sein Vorgehen zwar nicht kollegial, aber doch nachvollziehbar.

  • Klare Ansage durch Jugendleiter an alle Trainer, dass die Teams für die neue Saison von ihm gemeinsam mit den entsprechenden Trainern der Altersklassen ZUSAMMEN aufgestellt werden und vorherige Einzelabsprachen nicht zählen werden.
    Ansonsten scheint Eure Meinung und die des Jugendleiters für den Trainerkollegen nicht zu zählen. Er scheint nicht viel von Eurer Fachkompetenz zu halten. Aus welchen Gründen auch immer.


    Natürlich ist so eine Art und Weise weder in Ordnung noch tragbar. Findet sich keine Lösung, dann bleibt wohl nur die Trennung, auch wenn es schwierig wird, einen neuen Trainer zu finden.

  • Da sich der beitrag von Follkao mit dem meinigen überschnitten hat:


    - Follkao hat völlig Recht. Der Jugendleiter und auch Ihr scheint nicht genügend Respekt im Verein zu genießen.


    Nicht Eltern bestimmen, in welcher Mannschaft ihr Kind spielt. Sie können Wünsche äußern, auf die man eingehen KANN und sicher auch wird, wenn denen nichts entgegensteht.

  • Solange die Eltern das Sagen haben, wie die Mannschaften zusammengestellt werden, finde ich sein Vorgehen zwar nicht kollegial, aber doch nachvollziehbar.

    Macht das kollegiale nicht einen Breitensportverein aus ?
    Erfolg erziehlt man nur gemeinsam,meiner Meinung nach-daher auch das erstmalige Konzept und der Einsatz von Koordinatoren.

    Klare Ansage durch Jugendleiter an alle Trainer, dass die Teams für die neue Saison von ihm gemeinsam mit den entsprechenden Trainern der Altersklassen ZUSAMMEN aufgestellt werden und vorherige Einzelabsprachen nicht zählen werden.

    Danke für den Tipp, du hast recht so muss es laufen.


    ... Um das nochmal auf den Punkt zu bringen -ich bin dankbar für eure Ratschläge innerhalb von der halben Stunde konstruktive Vorschläge-super !! :)

    Er scheint nicht viel von Eurer Fachkompetenz zu halten. Aus welchen Gründen auch immer.

    Karl,wie sollen wir dies erreichen ? Wie schafft man Respekt ? Wir sind alle ehrenamtlich im Verein.
    Auch der Einsatz der Koordinatoren ist gewagt,da ich beispielsweise auch erst heute 20 geworden bin,aber die 2. höchste Lizenz im Verein besitze..
    Wäre man jetzt in einem Verein,der fest Gehälter zahlt/zahlen könnte ,würde man ihn nach zweimaligen Ermahnen rausschmeißen - man könnte sich ja n' neuen Coach holen. Dies kann man aber nicht,da dann ein weiterer Trainer benötigt und es eh schon an Trainern mangelt.. aber auch das ist was kleines-das Grundproblem liegt in der "Macht" der Eltern,wie schaffen wir es dass sie keine Entscheidungsgewalt mehr haben? Ist dies im Breitensportverein,der ja auf seine Mitglieder angewiesen ist überhaupt möglich?

  • CokeFreak:


    Als erste Maßnahme würde ich eine Trainersitzung mit dem Jugendleiter anberaumen, wo man sich in aller Ruhe über grundsätzliche Dinge unterhält und eine gemeinsame Vorgehensweise vereinbart. Dabei sollte man seine ansichten darlegen und begründen können, um zu überzeugen.


    Das mit der Trennung von dem Trainer sehe ich als letzte Maßnahme, die aber notwendig wird, wenn er weiter auf seinem Egotrip reitet. Es wird sonst nur noch schlechter bei Euch und ihr dürft Euch keinesfalls von einer Einzelperson abhängig machen. In einem Verein geht es nur miteinander, - nicht gegeneinander.

  • Alles richtig,was hier so geschrieben wurde.


    Ich finde es auch sehr lobenswert, dass sich ein 20jähriger Gedanken macht, die auch noch in die richtige Richtung gehen.


    Ich sehe aber noch einen anderen Gesichtspunkt, über den sich Coke seine Gedanken machen sollte.


    der betreffende Trainer scheint ja eine gewisse Position im Verein zu haben, seine Arbeit wird sicherlich von Aussen als erfolgreich angesehen.


    Ist es empfehlenswert sich nun als 20jähriger, der zukünftig auch noch eine besondere Position (Koordinator im Kinderfussball) anstrebt, sich weit aus dem Fenster zu hängen, und gegen diesen Trainer zu opponieren.


    Die Situation ist ja bekannt, beim JL und auch bei den anderen Trainern, wohl einige dabei , die schon länger im Traineramt sind, darunter auch der zukünftige Trainer der D2, als direkt betroffener.


    Ich würde mich da vermutlich etwas zurücknehmen, nicht an die Spitze der Kritisierer stellen.


    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der betreffende Trainer auch gegen ihn dann hintenherum schiesst, was sicherlich nicht förderlich für die neue Aufgabenstellug wäre.


    Es sollte schon abgewägt werden, wie stark die Position dieses Trainers im Verein ist., und wie der anderen beteiligten Trainer.


    Das weitere Vorgehen ist Aufgabe des JL, für sowas ist er schliesslich zuständig.


    Gerade als junger Trainer, aber nicht nur der, kann man da ganz schnell zwischen den Stühlen sitzen.


    Auch wenn die Situtation vom sachlichen her und auch von dem wie vorzugehen wäre, eindeutig klar ist, ist doch vorsicht und abwägen von Coke anzuraten.

  • guenter, vielen lieben Dank für deine lobenden Worte :]
    Und ja,du hast Recht ich müsste mich da nicht einbringen , und müsste (vielleicht sogar sollte) mich nicht an die Spitze der Kritisirer stellen.
    Dies ist nicht meine Art, ich bin stehts höflich,konstruktiv und zu einem Gespräch bereit sage aber ganz offen und deutlich auch meine Meinung.
    Wenn ich dann zwischen 2 Stühlen sitze ist das mein Pech, dann muss ich damit klar kommen. Ich kann immernoch sagen,ich habe es versucht und wenn ich Fehler gemacht lerne ich (hoffentlich) draus


    Auch in der Schule geht es mir so, ich bin stehts der erste der Themen kritisiert wenn sie mir nicht passen- die neuen,modernen Lehrer finden dies gut, die konservativen hassen mich regelrecht dafür, haben lieber ihre schweigenden Lämmer im Unterricht, und versauen mir ein wenig das Abitur..


    Generell hast du vollkommen Recht,ich sollte mich da nicht einbringen -trotzdem tue ich es,weil es meine Art ist. Das bin Ich, das macht mich aus,auch wenn es mich mal zurück wirft.




    Danke trotzdem für den Tipp !

  • coke


    um nicht missverstanden zu werden.


    ich meine nicht, dass du dich nicht einbringen solltest, schon gar nicht, dass du mit deiner Meinung (die ja richtig ist) hinterm Berg halten solltest.


    Und hast du es mit vernünftigen Menschen zu tun, dürfte dein relativ noch junges Alter nicht zum Nachteil, sondern eher als Vorteil gesehen werden.


    Es gibt da eh schon viele zu viele, die schweigend zuschauen, obwohl sie erkennen was schief läuft.


    Ich wollte dich nur auf gewisse Gefahren hinweisen, du dir das Umfeld genau anschaust, und vermeidest, dass du nicht von anderen als Sprachrohr benutzen lässt. die Anderen, die dich dann im Regen alleine stehen lassen, wenn das Schiff in eine andere Richtung steuert. (sowas gibt es nämlich recht häufig).


    also, nicht schweigen, Meinung klar rüberbringen, aber nicht den Königsmörder spielen wollen.


    Ohne es jetzt begründen zu können habe ich aber bei dir den Eindruck, dass du schon den richtigen Weg für dich findest.


    Wünsche euch ein gute Lösung.

  • Macht das kollegiale nicht einen Breitensportverein aus ?
    Erfolg erziehlt man nur gemeinsam,meiner Meinung nach-daher auch das erstmalige Konzept und der Einsatz von Koordinatoren.

    Ich gebe Dir da vollkommen Recht. Versuche es auch mal aus seiner Sicht zu betrachten: "Ich setze mich jetzt mit meinen Trainerkollegen hin und stelle eine Mannschaft zusammen. Hinterher werfen mir die Eltern das alles über den Haufen. Da kann ich besser erst mit den Eltern sprechen und dann mit den Trainerkollegen."
    Du siehst: Das, was er macht, ist ein Ergebnis dessen, was eigentlich bei Euch schief läuft.
    Koordinatoren, die auch etwas zu sagen haben und sich von den Eltern nicht breitschlagen lassen, sind ein Ansatz, wie man das lösen kann. Ihr müsst Euch aber auch dann wieder einig sein, dass alle Koordinatoren in allen Altersklassen gleich vorgehen. Da darf sich keiner bequatschen lassen.

  • Zodiak, der Jugendleiter stellte sich gemeinsam mit mir die Frage was wir tun sollen ,da ich zukünftig Koordinator des Kinderbereichs sein werde.


    Deshalb die Grundfrage bleibt erhalten : Was tun,wenn dieses Verhalten nicht abgestellt wird und er sich weiterhin den Aussagen des Jugendobmanns wiedersetzt?


    Relativ einfach - dann trennt man sich nach der zweiten Warnung vom Trainer und besetzt die Stelle anderweitig! Auch wenn es schwer ist Ersatz zu finden - auf Dauer wird er mehr kaputt machen als es ein Trainerwechsel macht.


    Grüße
    Zodiak

    „Erfolg ist ein Geschenk – eingepackt in harte Arbeit." (Ernst Ferstl)

  • Ich wollte dich nur auf gewisse Gefahren hinweisen, du dir das Umfeld genau anschaust, und vermeidest, dass du nicht von anderen als Sprachrohr benutzen lässt. die Anderen, die dich dann im Regen alleine stehen lassen, wenn das Schiff in eine andere Richtung steuert. (sowas gibt es nämlich recht häufig)


    Ah,ich verstehe,da hast du Recht. Danke ! Ein wertvoller Tipp..

    ch gebe Dir da vollkommen Recht. Versuche es auch mal aus seiner Sicht zu betrachten: "Ich setze mich jetzt mit meinen Trainerkollegen hin und stelle eine Mannschaft zusammen. Hinterher werfen mir die Eltern das alles über den Haufen. Da kann ich besser erst mit den Eltern sprechen und dann mit den Trainerkollegen."


    Du siehst: Das, was er macht, ist ein Ergebnis dessen, was eigentlich bei Euch schief läuft.


    Aus der Sicht habe ich es noch nicht gesehen -so Macht es Sinn,bei einem Gespräch werde ich hoffentlich ihn mehr verstehen und weiter an einer Lösung arbeiten können !

    Relativ einfach - dann trennt man sich nach der zweiten Warnung vom Trainer und besetzt die Stelle anderweitig! Auch wenn es schwer ist Ersatz zu finden - auf Dauer wird er mehr kaputt machen als es ein Trainerwechsel macht.


    Sehe ich auch als letzten Ausweg...

  • Bin sonst auch ein Typ, der eher vermittelnd versucht, beabsichtigte Maßnahmen/Vorgaben in die richtige Richtung zu bekommen. Es gibt für mich jedoch einige Punkte, wo strikte Einhaltung von Regeln unabdingbar erforderlich sind damit das Gemeinschaftsgefüge nicht zerbricht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein fauler Apfel die ganze Ernte verderben kann. Es besteht dabei nämlich die Gefahr, dass ein gruppendynamischer, psychologischer Effekt in Gang gesetzt wird. Und so wird dann aus einem Einzelproblem ein wesentlich komplexeres und schon hat man mehrere Baustellen. Das ist so nach dem Motto "Wenn der machen darf was er will, mach ich das auch. Passiert ja nichts."

    Es wechseln 5 Spieler aus dem Nachbarverein in die D1,desweiteren welche aus der D2. Die D2 wird von der E3 komplett aufgefüllt. -Ansage des Vereins
    Das eigentliche Problem ist ,dass er hinter dem Rücken des D2 und des E1/E3 Trainers
    Er wurde bereits "ermahnt" ,dass er das zunächst mit den Trainern abzusprechen hat,und trotzdem lädt weiterhin Kinder zum Testspiel/Testtraining ein

    Es geht dadrum,dass die Trainer übergangen werden und kein Gespräch gesucht wird. Würde der Trainer uns bitten mit ihm zusammen ein möglichst qualitativ hohes Team zu strukturieren würdem man ihm helfen,dies tut er aber nicht.


    Das ist der Ist-Zustand.

    Das weitere Vorgehen ist Aufgabe des JL, für sowas ist er schliesslich zuständig.


    Wenn es denn so restriktiv aufgebaut ist, ist das okay. Hier sind aber Koordinatoren installiert und die sollten dann schon ein gewichtiges Wort mitzusprechen haben. Und ich finde es gerade auch am Beispiel von coke sehr wichtig, dass dies deutlich nach außen transportiert wird. Sonst kann ich mir Koordinatoren sparen. Zahnlose Tiger.

    der Jugendleiter stellte sich gemeinsam mit mir die Frage was wir tun sollen ,da ich zukünftig Koordinator des Kinderbereichs sein werde.


    Find ich gut. So soll es sein.

    Es sollte schon abgewägt werden, wie stark die Position dieses Trainers im Verein ist., und wie der anderen beteiligten Trainer.


    Sicherlich richtig. Es geht aber irgendwann auch um den Punkt, wie stark und vor allem effektiv die regulativen Posten des Vereins sind. Hier hat jemand schon die Ermahnung bekommen. Er sch.... drauf.
    Und ein junger engagierter Kerl soll nun zeitgleich in einem wichtigen Posten eingeführt werden. Da kann ich mich als JL natürlich vor ihn ( in diesem Falle coke ) stellen und dem Trainer meinen Dank und die besten Wünsche für die Zukunft mitgeben.
    Oder aber beide stehen vor ihm und teilen ihm das mit. Setzt doch ein ganz anderes Zeichen nach außen.


    Hier wäre mir also als JL mein Koordinator ( mal völlig unabhängig vom Alter ) wichtiger als jemand, der seine Chance bereits hatte, die aber nicht genutzt hat. Und da dürfte coke auch dementsprechend auftreten. Hat nichts mit Königsmörder zu tun. Er wüsste das ich voll hinter ihm stehe und unterstütze.
    Meine Entscheidung wäre als ganz klar. Der Rest wäre mir zu weich gespült.

  • Steini


    welche Koorinatoren? dass es derzeit in dem Verein Koordinatoren gibt ist nirgendwo erwähnt, lediglich, dass Coke zukünftig Kinderkoordinator werden soll. und da Coke nur Gespräche mit dem JL erwähnt, kann man wohl davon ausgehen, dass dieser der zuständige Mann ist.


    Was du weiter schreibst, stimme ich dir zu, klar müsste sich der Jugendleiter eindeutig vor die eigendlich erforderlichen Massnahmen und die handelnden Personen stellen.


    Aber wo ist das der Fall? Was ist, wenn dieser Trainer einer der starken Personen im Verein ist, Leute hinter sich hat. Welcher Jugendleiter traut sich da mit diesem in Konflikt zu gehen.


    Sicherlich gibt es Jugendleiter, die eine starke Person sind, im Verein nicht nur den Posten besetzen, sondern auch den nötogen Einfluss haben und diesen geltend machen können.


    Ich zumindest kenn aber auch die vielen anderen, die Entscheidungsunfreudigen, die, die ihr Fähnchen nach dem Wind richten und sich auch vor jeder Entscheidung drücken.


    Wir wissen nicht, wie die Konstellation bei Coke ist.


    Deshalb kam mein warnenden Hinweis an ihn. allzuschnell werden doch gute, engagierte junge Leute plötzlich im Regen stehengelassen, weil sich die Entscheidungsträger lieber nicht mit Altgedienten anlegen wollen.


    Geh nicht von dir aus. deine Einstellung und wohl auch Standfestigkeit hat nicht jeder JL

  • Bin sonst auch ein Typ, der eher vermittelnd versucht, beabsichtigte Maßnahmen/Vorgaben in die richtige Richtung zu bekommen. Es gibt für mich jedoch einige Punkte, wo strikte Einhaltung von Regeln unabdingbar erforderlich sind damit das Gemeinschaftsgefüge nicht zerbricht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein fauler Apfel die ganze Ernte verderben kann. Es besteht dabei nämlich die Gefahr, dass ein gruppendynamischer, psychologischer Effekt in Gang gesetzt wird. Und so wird dann aus einem Einzelproblem ein wesentlich komplexeres und schon hat man mehrere Baustellen. Das ist so nach dem Motto "Wenn der machen darf was er will, mach ich das auch. Passiert ja nichts."

    Ich habe das so verstanden, dass es z.Zt. (noch?) keine Regeln gibt. Und dann macht sich jeder seine eigenen Regeln. Mit der künftigen Koordinatorenfunktion ist man da ja schon auf einem richtigen Weg. So lange man aber nicht sagt, wie es laufen soll, kann man niemandem vorwerfen, dass er sich seine eigenen Regeln macht.