Passive oder aktive Mitgliedschaft....schluss mit der Verarsche und Ausnutzerei

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  • Ja, Vereinsleben ist nicht jedermanns Sache.
    Ich würde hier klar differenzieren. Fahrdienste, Trikotswaschen und Pünktlichkeit sind die Voraussetzung, dass die Kinder den Sport ausüben können. Hier ERWARTE ich die Unterstützung der Eltern selbstverständlich, so dass man durchaus auch eine Einteilung machen kann ohne rückzufragen.


    Helferdienste bei einer Faschingsveranstaltung oder Kirmes kann ich von Eltern m.E. nicht erwarten, da es mit dem Sport nichts direkt zu tun hat. Auch wenn die Finanzierung des Vereins ggf. dran hängt. Helferdienste bei einem Fußballturnier sind irgendwo dazwischen einzuordnen. Für diese Punkte könnte man ein System der Beitragsermäßigung heranziehen.


    Was mich aber auch extrem nervt ist die Vergleicherei und Jammerei vieler Vereinsmitarbeiter. Ich höre das auch immer wieder. "Die Eltern kümmern sich um nichts mehr."
    Mein Engagement mache ich nicht abhängig davon, ob andere sich engagieren! Mein Engagement mache ich davon abhängig, ob es um einen guten Zweck (z.B. die Kinder und Jugendlichen) geht und ob ich es gerne mache.

  • koeppchen


    du hast recht, gleichzeitg aber auch nicht.


    Über wen oder was reden wir eigendlich.


    Andre eröffnet eine interessante Diskussion, die in vielen Vereinen ein Dauerthema ist, eigendlich schon immer war.


    Ich selbst habe dabei direkt ein Bild vor Augen und schreibe los, anderen geht es wohl ähnlich, anstatt zuerst mal rückzufragen und abzuklären wer gemeint ist. denn man kann nicht alle über einen Kamm scheren, tun wir aber hier.


    wie sieht es aber in Vereinen, die ich etwas näher kenne aus (so 200 - 800 Mitglieder)?


    das normale Vereinsmitglied


    seit langen Jahren im Verein, oft nur noch aus Tradition oder Gewohnheit im Verein, reiner Beitragszahler, ohne irgendeine Leistung in Anspruch nehmen, aber an ihrem Verein hängen. ein Teil von diesen ist so mit dem Verein verbunden (ihr Verein), dass sie immer wieder mal als Helfer auftreten.



    zeitliche Vereinsmitglieder


    darunter verstehe ich die, die mit dem Verein nicht so eng verbunden sind, Mitglied sind, weil sie eigendlich nur wegen ihrem Kind zum Verein gekommen sind, die jedoch teilweise dann am Verein hängen bleiben und die die zuerst aufgeführte Gruppe aufrücken, dann wenn sie aus dem Dorf des Vereins kommen



    Aktive Vereinsmitglieder


    damit meine ich alle aktiv spielende Fussballer, vom Kind (damit verbunden natürlich seine Eltern) über die Jugendlichen, über die Aktiven-Mannschaften bis hin zu der AH. In allen Bereichen finden wir Spieler vor, die von auswärts kommen und mit dem eigendlichen Verein wenig am Hut haben, und meist nur auf ihre Aktivdauer befristete geringe Vereinsbindung haben.


    Dies ist jedoch die Gruppe, die die Leistung eines Vereines in Anspruch nimmt.


    Können wir nun aber die Eingangsthese auf alle 3 Gruppen gleich anwenden. Für mich nicht.



    die 2. Frage, die sich mir stellt, betrifft nun die Helfertätigkeit, die ich auch unterscheide.


    Geht es nun um Helfer, für Tätigkeiten, die den Gesamtverein betreffen (Sportplatzpflege, Veranstaltungshelfer bei Festen, Kirmesstand, Fastnachtsveranstaltung), das nötige Geld einbringen, ohne das die von mir bekannten Vereine gar nicht existieren können .


    Hierzu kann ich wohl kaum Eltern, die mit ihrem Kind von auswärts kommen, den aktiven Spieler, der nicht aus diesem Heimatverein kommt, zur mithilfe motivieren. bei Spielgemeinschaften trifft dies dann auch, bei welchem Verein soll nun mitgeholfen werden?



    im Gegensatz dazu stehen dann die einzelnen Mannschaften. hier besteht für die Spieler und auch die betreffenden Eltern ein direkter Bezug, unabhängig vom Gesamtverein. Für den Gesamtverein ist die einzelne Mannschaft nur eine von vielen, auftretende Problem nur eins von vielen. Für die Betroffenen jedoch der Mittelpunkt des Vereins.


    bei Veranstaltungen, die nun direkt diese Mannschaft tangiert, direkt zu deren Vorteil führt, sehe ich schon eine gewisse Mithelferpflicht, im Gegensatzu zu den anderen Vereinsmitgliedern.



    Unterscheidung war jetzt der Verständnis wegen ziemlich grob, mir bewusst, dass es da schon noch mehr Differnzierungen gibt, fürs grundsätzliche jetzt aber weniger Bedeutung hat.



    und nun ergibt die Frage von Andre eine Differenzierung:


    von wem erwarte ich wo eine Mithelferbereitschaft.


    von wem erwarte ich wann einen finanziellen Ausgleich, wenn dies nicht geschieht.





    .


  • Mein Engagement mache ich nicht abhängig davon, ob andere sich engagieren! Mein Engagement mache ich davon abhängig, ob es um einen guten Zweck (z.B. die Kinder und Jugendlichen) geht und ob ich es gerne mache.


    Hi und guten Morgen,


    ich bin der gleichen Meinung. :thumbup:


    Gutes Statement..


    Natürlich erwartet man als Trainer die Unterstützung der Eltern bei einem "kleinen" Verein, zwingen kannst Du aber keinen. Wie oben von einem Vorredner geschrieben, sind die Eltern wahrscheins nicht mal Vereinsmitglied.


    Ich wusste immer, wer definitiv NICHT helfen möchte/könnte. Die habe ich natürlich auch gefragt, ohne etwas zu erwarten. Ihre Kinder habe ich aber nicht benachteiligt. Nein, das kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Mein Gewissen ist mein Gewissen. Ob die anderen "böse" sind, kann ich meine Einstellung nicht ständig ändern, wenn es um so etwas "Freizeitliches" geht. Die meisten Eltern waren ja hilfsbereit.


    Es ist was anderes, wenn das Kind zum Spiel gebracht werden muss, wenn es nicht gebracht wird, kann es nicht spielen. Ich benachteilige das Kind definitiv in dem Fall auch nicht, sondern der Elternteil. So kann das Kind dem Papa dann gerne Druck machen, ohne mein Einwirken, da es was Schönes verpasst hat. Ich mache aber -selber- keinen Druck


    Gruß,


    Uzunbacak

  • Karl: Ist nicht - von für mich nicht nachvollziehbaren Geldproblemen ab - Hauptproblem, dass die meisten mehr Vater als Trainer sind? Ein echter Trainer schielt doch gar nicht darauf, ob irgendwelche Eltern voll mit im Boot sitzen, den interessiert der Sport, seine Spieler, die Spielweise, der Erfolg, nicht, ob auch ja alle Eltern sich korrekt einbringen, alle gleichviel bezahlen o. Kuchen backen. So dreht man sich eher als Elternteil statt Trainer um sich selbst - im Ressentiment: ich "muss" mehr machen als die anderen? Keiner muss! Will man nicht nur Kinder trainieren o. auch ein wenig (besser) erziehen, sondern zudem noch Eltern, und alles oft ohne jede Ausbildungsform? Ist nicht klar, wenn grad so Eltern Abstand nehmen? Ich hatte da nie Probleme, da ich nie was hätte erzwingen wollen, einfach auch Eltern vom KiFu zu begeistern suchte, ihnen aber stets ihre Freiheit selbst zu entscheiden ließ, keinen belehrte o. von oben herab entgegentrat. So haben dann alle auch gern mitgemacht...


    Hi Kicker,


    bei mir waren leider nicht alle im Boot, war mir aber relativ wurscht.. Manche hatten evtl. soziale Phobien, schüchtern? einfach innerlich gekündigt?. ich weiß nicht.


    Der Rest deines Beitrages sah bei mir sehr ähnlich aus.


    Gruß,


    Uzunbacak

  • @koep/uzun: Man kann nicht jeden "bekehren" wollen, sollte einfach Vereinsmeierei u. Sport endlich mal mehr trennen (dürfen)! Da es um die Kids geht, nicht deren Anhang, außer Trainern wären diese Personen wichtiger als ihre Spieler: wären sie dann aber Trainer? Ein Herren-Trainer käme doch nie auf die Idee, einen guten Spieler auf die Bank zu platzieren, da der am Würstchenstand nicht seinen sozialen Dienst geleistet hat. Sowas funktioniert nur "über" Kinder, da Eltern abhängiger, eben erpressbarer (s.o.) sind wie der Herrenspieler: der würde drauf pfeifen u. wechseln, seine Freunde ihm folgen u. der Trainer wäre schnell Geschichte. Kinder aber sind wehrlos, wenn man sie gegen Eltern instrumentalisiert, um Eltern in die Knie zu zwingen, sich in den Verein "einzugemeinden". Dies aber ist weder ("erwachsenenpädagogisch") Sinn von KiFu noch sportlich gegen die kleinen Spieler!!!! Es ist ein Problem, wie Vereine finanziell o. auch sozial Ausgleich praktizieren: diese Politik auf dem Rücken der Kids als schwächsten Gliedern statt unter Männern/Erwachsenen (die sich eben oft lieber um sich selbst drehen) zu lösen, ist leider oft symptomatisch... :(

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Zitat @KK:

    Zitat

    Na ja, mein Ältester fing vor 10 Jahren zu trainieren an, da sind die letzten 2, 3 Jahre nicht alleiniges Maß... Wenn ich z.Z. aber sehe, was sich viele Trainer so herausnehmen (ich melde den nur zuschauen wollenden Sohn krank, der Trainer überredet ihn rücksichtslos mitzuspielen, sein Schulturnier gefährdend; versucht ihn stets manipulativ gegen mich zu instrumentalisieren, indem er letzten Sa. zB trotz dickem Fuß u. Spielverbot im Sturm spielen musste, nicht ins Tor dürfte, wofür ich ihn notfalls fit meldete: da alternativlos; diesen Sa. nun soll er plötzlich im Tor statt Sturm spielen: nur um mir des Trainers Machtwillkür zu demonstrieren, gleichgültig, dass er nen 12-jährigen seit längeren - mit üblen schulischen Folgen - völlig durcheinander u. um jede Linie o. Logik bringt zB), wundert mich nicht, wenn irgendwann keiner mehr was mitmachen mag. Mich hat als Trainer nie interessiert, ob Eltern materiell was beibringen: ihr Ding! Nicht jeder muss KiFu so wichtig o. ernst wie ich nehmen, Da gab es Eltern, die nie da waren. Na und? Wer bin ich denn, denen auf die Pelle zu rücken? Wenn ihnen KiFu gleichgültig ist, ihrem Kind aber nicht u. dies Kind die Termine einhält, wo ist ein Problem? Zum Glück sind wir alle als Individuum gleich u. frei zu betrachten u. wenn nur das Kind, nicht seine Eltern, im Verein ist, haben Eltern auch nicht interne Pflichten, so sehr die Vereinsführung sich auch freuen möge, wenn sie wer unterstützt: Es ist - noch - in Deutschland erlaubt, Fußball nicht obenan zu stellen. Ja, es soll sogar Eltern geben, die ihn hassen, obwohl ihre Kids ihn spielen - ist doch prima für alle Beteiligten. Wer aber Trainer sein will, der hat die Aufgabe u. Verantwortung - freiwillig - übernommen, was dafür zu tun, daher ja auch das Sagen, auf dem viele dann gern lauthals beharren. Zum Glück darf jeder selbst entscheiden u. ist die DDR Geschichte, wo Zwangsdienste verordnet wurden! Kids genießen ihre eigene soziale Soße, das genügt ;(


    Signatur von »Keller-Kicker«
    Mal davon abgesehen, dass ich nie dulden würde, dass ein Trainer mein Kind gegen meinen Willen spielen lässt und dies auch sofort Konsequenzen nach sich ziehen würde,Ist ein Kind bei mir auch nicht im Tor spielfähig, wenn es als Feldspieler krank gemeldet wurde. Da gibt es keine Ausnahme, egal, was die Eltern sagen.Lügen Eltern den Trainer nachweislich an, wäre für mich keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit da und ich würde das Kind nicht mehr trainieren. Grundsätzlich gehe ich aber davon aus, dass ein Kind auch krank oder verletzt ist, wenn mir die Eltern das so sagen. Es steht mir als Trainer auch überhaupt nicht zu, das zu hinterfragen. Es wäre aber unverantwortlich, wenn ich das Kind, egal in welcher Weise und auf welcher Position einsetze.
    Ansonsten kann man schon eine gewisse mitarbeit der Eltern einfordern, wenn es nämlich um ihr Kind und dessen Mannschaft geht.
    Natürlich würde ich kein Elternteil zur Hilfe beim Mannschaftsturnier, welches vielleicht der Finanzierung von Teamausfahrten oder Turnierteilnahmen dienen soll, zwingen, jedoch werden deren Kinder Kinder dann auch nicht an diesen Maßnahmen beteiligt.Natürlich zwinge ich keine Eltern, Fahrdienst zu leisten. Es nimmt dann aber auch kein Anderer deren Kinder zu Spielen mit....Natürlich muss niemand Trikots waschen. Nur wird dessen Kind dann ein verschwitztes Trikot haben, in dem ich es schon aus hygienischen Gründen leider nicht spielen lassen kann... :D
    Den Eltern muss man einfach ( möglichst vor der Saison oder bei Aufnahme des Kindes )vermitteln, dass mit einem monatlichen Beitrag von 10,- € nicht alle Leistungen abgedeckt sind/sein können und entsprechende Unterstützung von jedem ! einfach erwartet wird.Wer das nicht möchte, sucht sich mit seinem Kind etwas, was ihm mehr zusagt. Das gilt genauso für Leute, denen die Regeln nicht gefallen. Keiner wird zur Mitgliedschaft und Teilnahme gezwungen.....

  • Zitat @KK:

    Zitat

    @koep/uzun: Man kann nicht jeden "bekehren" wollen, sollte einfach Vereinsmeierei u. Sport endlich mal mehr trennen (dürfen)!

    Wenn man "Vereinsmeierei" nicht möchte, dann darf man sein Kind nicht in einen Verein schicken. Es widerspricht sich doch, wenn ich einerseits gegen Vereine und Regeln bin, andererseits die Mitgliedschaft für mein Kind in einen solchen Verein beantrage.

  • Karl: Wo gibt es noch organisierten Kinderfußball jenseits von Vereinen, dh dem DFB-System? Praktisch nirgends, das Monopol ist dank massiver Alimentierung durch die öffentlichen Kassen so perfekt, dass niemand sonst bestehen könnte. Und off Topic: Gesundheit ist ein relativer Begriff! Bluterguss, Erkältung, Rippenprellung, Fingerbruch - mit allem hab ich schon gespielt, nur natürlich nicht auf jeder Position o. mit je vollstem Einsatz. Ein sehr guter Schüler wird auch mit starkem Kopfschmerz noch eine befriedigende Arbeit schreiben, an die ein mangelhafter Schüler nie heranreichte. Oder schau dir mal das legendäre Match M.Chang vs I.Lendl in Paris an, um zu verstehen, statt mit Worten wie "Lügen" Rationalität auskontern zu wollen... Und zuletzt: es geht hier um Kinder, dh ein zT herzzerreissendes Dilemma: Sollen gute Eltern ihr Kind sofort abmelden, da sie eine Betreuungsperson pädagogisch miserabel o. im Einfluss verderblich finden, obwohl das Kind dadurch auch sein Team, seine Freunde verliert, todunglücklich würde? Das machen viele, da sie nur so die Abhängigkeit u. Folgen begegnen können, ist aber brutal. So oder so kann man seinem Kind in dieser Lage nur Schaden bzw. Schmerz zufügen - so ist das bei Monopolen: man hat keine wirkliche Wahlalternativen wie in freien Märkten mit echtem Wettbewerb.... Und da soll dann jeder noch lustig mit helfen? :(

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • @KK:


    Zitat

    Und off Topic: Gesundheit ist ein relativer Begriff! Bluterguss, Erkältung, Rippenprellung, Fingerbruch - mit allem hab ich schon gespielt, nur natürlich nicht auf jeder Position o. mit je vollstem Einsatz. Ein sehr guter Schüler wird auch mit starkem Kopfschmerz noch eine befriedigende Arbeit schreiben, an die ein mangelhafter Schüler nie heranreichte.

    Du hast vorher geschrieben, dass Du Deinen Sohn krank gemeldet hast. Maximal im Tor einsetzbar. Hier habe ich eine klare Linie: - Meldet der Vater sein Kind verletzt oder krank, spielt das Kind NICHT !
    Auch nicht im Tor ! Die Verantwortung trage ich hier als Trainer und da ist es mir völlig egal, was der Vater will. Entweder meldet der Vater das Kind uneingeschränkt spielfähig, oder nicht. Selbst wenn, - fallen mir als Trainer Anzeichen einer Verletzung oder Krankheit auf, bei denen es mir unverantwortlich erscheint, das Kind weiter spielen zu lassen, hole ich es sofort vom Platz.

  • Mein Engagement mache ich nicht abhängig davon, ob andere sich engagieren! Mein Engagement mache ich davon abhängig, ob es um einen guten Zweck (z.B. die Kinder und Jugendlichen) geht und ob ich es gerne mache.


    Die Realität holt einen aber ein. Damit meine ich, dass deine an sich sehr löbliche Einstellung jedoch nicht weiterhilft bzw. das Problem aussen vor läßt. Das Problem ist nämlich, dass es von Leuten wie dir nur wenige...immer weniger...bald und teilweise bereits zu wenige gibt. Man ist auf Helfer abseits der Leute eures Schlages angewiesen und die bleiben -im Gegensatz zu früher- in zu hoher Zahl weg. DAS hat Gründe und die zu ignorieren, weil man ja selber die ausreichend "richtige" Einstellung hat, ist nicht zukunftsträchtig und nicht dienlich gedacht. Das aktiv zu denken ist mir zu einfach und ich denke, dass das nur der willige aktive Helfer denken darf, aber nicht der weitsichtige Vereinsverantwortliche! Bist du einer davon, denkst du nicht weitsichtig in dieser Sache...und damit unverantwortlich! Das könnte man so tun wenn man einen Reissverschluß hätte um sich teilen zu können, dann könnte man die Helfermenge verdoppeln;-)))).


    Wichtig ist für mich in meiner Denke, die die im Nachfolgenden Zitat benannt sind, bei Laune zu halten. Das macht das derzeitige meist vorhandene "System Verein" aber nicht, denn es schaut zu, wie unsoziale Leute die aus der Gruppe "Ihr könnt mich jederzeit und überall am Arsch lecken" Gruppe stammen (Ausnahme: Sie haben ständig tatsächlich keine Zeit aus nachvollziehbaren Gründen). Das vergrault diese Gruppe. Diese Gruppe um die es geht sind die, die ebend nicht mit dem Verein verheiratet sind und dennoch ein Stück weit bereit sind, gewisse Arbeiten bei Vereinsevents zu übernehmen.


    zeitliche Vereinsmitglieder
    darunter verstehe ich die, die mit dem Verein nicht so eng verbunden sind, Mitglied sind, weil sie eigendlich nur wegen ihrem Kind zum Verein gekommen sind, die jedoch teilweise dann am Verein hängen bleiben und die die zuerst aufgeführte Gruppe aufrücken, dann wenn sie aus dem Dorf des Vereins kommen


    Ich erinnere....ich bin Vatertrainer....mit Ehefrau und habe in zwei Vereinen als Vatertrainer gedient. Ich zähle mich -bis zum Beweis des Gegenteils- zu der Schnittmenge derer, die nicht mit dem Verein verheiratet sind. Ich zähle uns zu denen, die wissen was sich gehört und sich der Notwendigkeit der Hilfe bewußt sind und grundsätzlich willig sind, das zu erbringen. Andererseits gehören WIR (besonders meine Frau, aber auch ich) zu denen, die es ankotzt, ständig für die einzuspringen die sich asozial -sogar mit Wort/frecher Ansage- der Hilfe entziehen. Hier stiftet man dann zwei Kuchen statt einen oder man steht unabgelöst eine oder zwei Stunden länger hinter dem Tresen. Man erfährt dann auch nicht, wieviel Geld zusammen eingenommen wurde (anderes Thema...) und...(das wäre das Thema auf den Punkt)....man sieht keine Konsequenz. DAS nahm man nun seit Jahren hin und nun reicht es, man will hier eine Konsequenz und die muß vom Verein kommen. Punkt zwei ist, dass man mit dieser Meinung nun nicht allein darsteht, so das auch andere Eltern so denken. Punkt drei ist...das diese bereits mehreren Elternpaare Mulitplikatoren dafür sind, was gewünscht, gefordert und längst fällig ist und zukünftig -meiner Ansicht nach- aus beschriebenem Anlass in jede Satzung eines zukunftorientierten Vereins gehören sollte.....halt...z.B....aktive und passive Beiträge...die ein Signal wären.


    In wie weit man dann ein Kind tatsächlich rauswirft...ist für eine andere Frage. Hierzu äusserte ich mich....(mir gehts um das grundsätzliche Signal).

  • Andre


    du sprichst hier einige Punkte an, die einigen sicherlich nicht so bewusst sind und die ich genaus so sehe, weil auch in Ansätzen erlebt.


    so z.B. aufkommende Moserei bis hin zu sinkender Helferbereitschaft bei denen, die sich bis dato engagiert heben.


    Diese Eltern sehen es nämlich mit der Zeit nicht mehr ein, wenn die Ehefrau 2 Kuchen statt 1 backen soll, weil andere


    nichts tun. den Einsatz beim Verkauf für andere Nichtstuer übernehmen müssen.


    Und Eltern, die was tun, registrieren das sehr wohl, und erwarten auch ein Reagieren des Verantwortlichen.


    Kuchenbacken steht jetzt stellvertretend für vieles andere.


    Geht es dann aber zur Abschlussfahrt und Anschaffung von Trainingsanzügen und der Eigenanteil der Eltern wird dann


    durch die Mannschaftskasse von 100 € auf 20 € gsenkt, sind alle dabei, halten alle die Hand auf.


    Das kann es nicht sein. wer nichts tut, bekommt einfach keinen Zuschuss. Massnahme ohne das Kind zu bestrafen.


    wenn es dann nicht mitfahren kann, oder keinen Trainingsanzug bekommt, ist das dann doch Angelegenheit, die die Eltern mit ihrem Kind austragen müssen. für mich ist das keine Bestrafung des Kindes durch den Trainer.


    finanzieller Ausgleich ist doch hier leicht möglich, wer wirklich keine Zeit hat zum Backen kauft einen Kuchen in der Bäckerei. Auch schon erlebt. akzeptiert dann doch jeder.


    übrigens, steht heute in der Zeitung:


    in unserer Grossregion haben 1/3 (!) der Orte bei der anstehenden Kommunalwahl keinen Ortsvorsteherkandidaten.


    Ich nehme, andere sollen was tun. Ein Gesellschaftspoblem, das ich in einem Verein nicht dulden muss.


    Dort kann ich einfordern, wer nicht will, kann gehen.


    Ich kann doch als Trainer nicht alles hinnehmen, mit der Argumentation, dass ich ein Kind benachteilige.


    diese Eltern sorgen für die Benachteiligung ihres Kindes, meine Aufgabe ist es nicht, dies auszugleichen, zum Nachteil anderer. soziale Verantwortung des Trainers muss doch nicht zur Sozialromantik ausarten.

  • Karl: "da ist es MIR völlig egal" - das ist wohl vielerorts wahr als "Trainer-Position": ich allein bestimme, was abgeht ;) Wem Vernunft wie andere Eltern in deren Ansichten demokratisch völlig egal sind, sofern sie sich unterscheiden, den mag man kaum auch noch aktiv unterstützen, logisch, oder?? Außer man muss, sprich: wird in Abhängigkeit vom 'Aufstellungsmächtigen' übers Kind hinweg (dem Leid androhend) gezwungen - das ist dann aber der innere Tod jedes Teamplays/-geistes, was vielen aber wohl auch egal ist) - Null Bock? Aber doch den Trainer machen - wozu? Auch wenn das instrumentalisierte Kind bei demjenigen bleiben will o. muss, da es nicht allein weite Wege fahren kann, vor Ort all seine Freunde sind, hilft man nurmehr widerwillig - logisch! Dies sind genau die (Macht-Ohnmacht-)Verhältnisse, wie sie fast überall im Vereins-KiFu vorherrschen u. es bedingen, dass sich vermehrt Eltern schrittweise aus allem ausklinken. Mich wundert nur, dass sich Trainer darüber wundern u. dies nicht als Konsequenz ihres eigenen Werks in Betracht ziehen? Ich hatte diese Probleme wohl deshalb nie, da ich nie zum im Kleinen abgehobenen Übermensch qua Trainerposten (alle anderen unter mich stellend) mutierte, sondern im Miteinander unter Eltern nur ein Teil ihrer blieb. Mir wäre nie in den Sinn gekommen, sie als "egal" abzutun, die als Erwachsene genau in gleicher Position wie ich sind, gegenüber denen ich keinen Deut besser mich dünken dürfte. Wenn also eingangs von "Verarsche" die Rede war, sollte man auch mal bereit u. fähig sein, Perspektiven umzudrehen: die andere Seite der Medallie zu sehen, ne Spur mehr anzuerkennen, wenn sie hier schon oppositionell vorstellig wird - das, nämlich echtes Miteinander hilft oft mehr weiter als ewig-einseitig Selbstmitleid u. Jammern, ehrlich!!! Dass das sog. Vereinsleben u.U. ein Dino im Lande ist, mag sein; es dann aber andere anklagend retten zu wollen, kann nie funktionieren: denn so IST man kein pro-aktives Vorbild, selbst nur (bloß von oben herab, sich daher besser fühlend o. mehr in Pflicht nehmend) negativ drauf... Doch gilt: jeder, der nicht wie selbstverständlich teilnimmt, hat offenbar keine Lust drauf! Da wäre ohne Scheuklappen zu fragen: Wieso? Wie wieder Lust drauf machen? Oder hat man zuinnerst selbst gar keine Lust? So kann man dann zwar Leute zwingen o. als egal abtun, aber keinen positiv anstecken... ;):thumbup:

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Zitat @kk:

    Zitat

    Karl: "da ist es MIR völlig egal" - das ist wohl vielerorts wahr als "Trainer-Position": ich allein bestimme, was abgeht


    Ganz einfach: Der Trainer trägt hier die Verantwortung und entscheidet. Wenn ein blöder Vater meint, sein Kind verheizen zu müssen, dann sicherlich nicht mit meiner Mithilfe !


    Und wenn ein Vater den Trainer belügt, weil er, mal angenommen, sein Kind schon für einen anderen Wettkampf schonen will, dann hat er eben Pech gehabt und seinem Kind selbst geschadet.
    Du verstehst sicher, was ich meine, oder ? 8)

  • @KK:


    Du schreibst, dass Du Dein Kind krank gemeldet hast, es maximal im Tor spielen darf und Dein Trainer es trotzdem im Feld einsetzte.


    Ich schrieb, daraufhin, dass das so nicht geht, bei mir dieses Kind sogar nicht einmal im Tor spielen würde.


    Du nennst mich als einen solchen Trainer dann in diesem Bezug "Aufstellungsmächtigen", der die "Vernunft" der Eltern missachtet.


    Ich nenne diese "vernünftigen" Eltern krank. Wirklich vernünftige Eltern verheizen ihr Kind nicht und lassen es auch nicht verheizen.


    Ich nenne so etwas Verantwortungsbewusstsein des Trainers, wenn er so ein Kind nicht einsetzt.

  • Andre, wenn man zu weitsichtig ist, dann sieht man oft auf die Nähe nicht so gut :)
    Ich habe mich durchaus zu deiner Problematik und den Lösungsmöglichkeiten geäußert, s.u. Eine Berücksichtigung des Engagements der Eltern/Mitglieder (sollte v.a. auch auf Spieler der Erwachsenenmannschaften zutreffen!) bei der Höhe des Beitrags finde ich wirklich gut.


    Ja, Vereinsleben ist nicht jedermanns Sache.
    Ich würde hier klar differenzieren. Fahrdienste, Trikotswaschen und Pünktlichkeit sind die Voraussetzung, dass die Kinder den Sport ausüben können. Hier ERWARTE ich die Unterstützung der Eltern selbstverständlich, so dass man durchaus auch eine Einteilung machen kann ohne rückzufragen.


    Helferdienste bei einer Faschingsveranstaltung oder Kirmes kann ich von Eltern m.E. nicht erwarten, da es mit dem Sport nichts direkt zu tun hat. Auch wenn die Finanzierung des Vereins ggf. dran hängt. Helferdienste bei einem Fußballturnier sind irgendwo dazwischen einzuordnen. Für diese Punkte könnte man ein System der Beitragsermäßigung heranziehen.


    Was mich aber auch extrem nervt ist die Vergleicherei und Jammerei vieler Vereinsmitarbeiter. Ich höre das auch immer wieder. "Die Eltern kümmern sich um nichts mehr."
    Mein Engagement mache ich nicht abhängig davon, ob andere sich engagieren! Mein Engagement mache ich davon abhängig, ob es um einen guten Zweck (z.B. die Kinder und Jugendlichen) geht und ob ich es gerne mache.


    Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass ein Verein sich an die Situation anpasst und sich auf ein gesundes Maß an Veranstaltungen beschränkt und dann eben den Rest über den Beitrag regelt.
    Es sei denn, es gibt eben noch ganz viele freiwillige Helfer.


    Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass man am Engagement der Eltern "erzieherisch" oft nur noch wenig ändern kann. Umso wichtiger ist es, den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, dass der Verein ein Geben und ein Nehmen ist. Ich bin schon ein wenig stolz, dass wir momentan sechs A- und B-Jugend-Spieler als Jugendtrainer und drei als Schiedsrichter gewinnen konnten. Das und eine insgesamt gute Atmosphäre im Verein ist für mich der richtige Weg, um weiterhin etwas auf die Beine stellen zu können.

  • Meine Sichtweise auf das Problem muß nicht die Eure sein. Ich kann jedoch soviel sagen,


    -mein letzter Verein macht ein großes Pfingstturnier, zwei Hallenturniere...wo man Elternhelferlisten mit der Bitte um Eintrag von Hilfszeiten und eine Kuchenspende bittet. Das bedeutet pro Elternpaar im Jahr


    ...drei Kuchen...und cirka 6 Stunden Arbeitszeit hinter dem Verkaufstresen (Ehepaare können sich die Zeit teilen).


    Hinzu kommt seit zwei Jahren, dass jede Familie einmal cirka drei Kannen Kaffee am Vereinsheim mit Kaffee auffüllen und cirka zwei Schachteln aufgepackene Brezel vom Aldi mitbringen. Wer das Geld für die Brezel wiederhaben möchte, kann das Geld bekommen. Die werden von den Mitmachenden gespendet.


    Dazu kommt, dass man auf einer Fahrerliste ungefähr zweimal, max. dreimal im Jahr als Fahrer steht.


    DAS ist der übliche Aufwand auch in dem Verein davor.


    Das wird hier NICHT für die erste Mannschaft getan, sondern für die allgemeinen Kosten!


    Hierbei schließen sich die -ich sage jetzt wie es ist!!!- die russischsprachigen deutschen Elternteile aus und ein "urdeutsches Elternpaar". Zusammen macht das cirka 30 Prozent der Elternschaft. Konkret werden Emails nicht beantwortet, Helferzettel nicht ausgefüllt wieder abgegeben. Da keine Mannschaftskasse geführt wird, ist es erforderlich für ein kleines Event (Kletterwald o.ä....mal ne Pizza usw.) einmalige Beträge zu zahlen. Das wird von diesen Eltern nicht geleistet. Es wird auch nicht passend im Vorhinein abgesagt. Das findet dann in allerletzter Sekunde statt und zwar so, dass die Kinder über irgendwelche Ausreden ihr Nichtmitmachen ankündigen. Das ist so mehrfach und im Prinzip jedesmal das SELBE. Als ich der Trainer war, habe ich diese Familien mit Ablauf der gesetzten Fristen konkret angesprochen und mich beschwert. Beschwert darüber, dass sie es nicht geschissen bekommen, Emails angeblich nicht zu lesen, Post nicht zu beantworten. Auf sehr smarte Art lullten mich die lieben Mutties dann ein und brachten sich dann ein durch aktive Hilfe wie jeder andere auch.


    Das war so scheisse, weil mich das maßlos aufregte. Ich gewann den Eindruck, dass das ein Mentalitätsproblem ist, denn deutsch lesen konnten sie und sprach man sie an, waren sie aufgeschlossen und verstanden alles. Genau so beschwerte ich mich darüber, dass bei Spielen diese Eltern grundsätzlich abseits standen. Ich ließ denen dann keine Chance und sprach sie darauf an. Ich bat sie, sich im Sinne der Gemeinde doch bitte zu den anderen Eltern rüberzustellen, schließlich sei man ein Team und niemand beisse! Das taten sie dann auch...so lange ich der Trainer war. Nun ist das ja seit einigen Monaten anders. Ich stelle fest, das alles zur alten Sitte verkommen ist. Das "Urdeutsche" Elternpaar...verpisst sich sogar nach Ansprache mit der offiziellen Angabe, dass man nichts machen werde.


    Ich bin halt der Meinung, dass das einem normalen Trainer nicht abverlangt werden kann. Das Normalum ist, dass der "normale" Trainer darauf auch nicht eingeht...weil überfordert, ..verärgert...oder Scheissegaleffekt vorliegt. Genau das ist der Punkt, nämlich:


    Das System im Verein...das Konzept sollte es auch hier grundsätzlich regeln.


    Wie das geregelt werden könnte ist hier im Post 1 -siehe Überschrift- benannt.


    Dort wo das nicht geschieht...vergrault man sich z.b. Leute wie meine Frau.


    Ich garantiere dir Koeppchen, dass du -so du auf Regellung verzichtest- meine Frau...die russischsprachigen Deutschen...die eine "Urdeutsche" Familie sowie zwei bis drei Familien im Team meines Sohnes -was ich nur stellvertretend als Bespiel benannte- so verloren hättest. 16 Spieler ...16 Elternteile minus 6 bis 7 Elternpaare, die sich über Arbeit, Fete, allgemein andere wichtige Termine herausreden und max. noch den Kuchen vorbeibringen lassen.


    Die andere noch verbleibende Hälfte der Eltern...sind dann zum Teil die, die nächstes Jahr auch nicht mehr mitmachen und die letzten 3, 4 oder 5 Familien machen das ohne zu murren auch noch in zehn Jahren.


    Die Kinder dessen Eltern nun und bald nicht mehr mitmachen...werden das später auch so tun...jedenfalls mit größter Wahrscheinlichkeit.


    Da könnte man aktiv gegenwirken...durch z.B. aktive und passive Beitragssätze oder man läßt es halt und läßt alles so wie es ist ;) ...meine Frau jedenfalls scheisst denen nun einen großen Haufen...beim Pfingstturnier macht sie nicht als Helferin mit, geht aber zum Zuschauen hin...ich muß leider wirklich arbeiten...so siehts aus und den Grund dafür kennste ja jetzt. Die Blicke...sind ihr restlos egal...jetzt...und nun?

  • Andre


    dieser Beitrag spricht mir voll aus der Seele, haargenau so läuft es ab, wohl mit gewissen Nuancen je nach Verein.


    Einen Unterschied gab es bei uns jedoch, nicht bei mir, sondern in der Mannschaft darunter.


    3 Kinder von Russlanddeutschen in der Mannschaft. deren Eltern waren jedoch eifrige Helfer. Mit ihnen unterhalten. Lt. ihrer


    Aussage sahen sie darin die beste Möglichkeit im Dorf Kontakt zu Anderen zu bekommen. Integration nennt man sowas wohl, wenn sie von beiden Seiten gewollt ist.


    Ich selbst hatte einen krassen Fall, aber Urdeutsche, die gar nichts machte, nicht einmal Sohn aus dem Nachbardorf zum Training brachte (Kind kam immer mit Nachbarsjungen) da sie angeblich keine Zeit habe und sich nebem ihrem Halbtagsjob darauf berief, dass sie schliesslich alleinerziehende Mutter sei. halt ne faule .. (Tiername fällt mir nicht mehr ein)


    Wer sowas in irgendeiner Form unterstützt, hat die soziale Verantwortung eines Vereines falsch verstanden.


    und sobald ein Kind einigermassen denken kann, sollte es auch spüren, dass sowas nicht geduldet wird. vielleicht erreicht man dann zumindest bei ihm eine andere Denke, sonst geht es doch in die gleiche Richtung. Warum sollte es das kritisch hinterfragen, wenn keinerlei Nachteile entstünden.

  • Karl: Verantwortung schreibt man sich im Verein gern auf die Fahne, aber die läge zuerst darin, "seine" Spieler als Kinder statt als "Material" wahrzunehmen. Und für Kinder sind nunmal zum Glück in unserem Land zuerst die Eltern, nicht Erzieher o. gar Trainer wie einst in der DDR zuständig! Kinder sind dabei als Körper wie Geist bzw. ihre Gesundheit vielfältig zu betrachten. Die für Verantwortung primär Zuständigen zu ignorieren, die angemessen Sicht auf Kinder zu verweigern, ist also von Beginn an unverantwortlich und unangemessen, aber oft typisch - eine der Folgen ist der "Eltern-Dropout" beim Helfen, über den die dafür Verantwortlichen danach u.U. klagen. Wer nur als Handlanger fungieren soll, obwohl es zuerst an ihm läge zu sagen, was verantwortlich sei, der kann wohl nur so reagieren, dass er nicht mehr hinschaut, sich ausklinkt, wegbleibt o. auch dies Treiben per Abwesenheit abstraft, um seine Selbstachtung zu bewahren. Nun denn, mein Problem war das nie, das Warum dafür will wohl keiner sonst registrieren, dann lass ich es damit gut sein, obwohl ich das Gejammer oft nicht gut hören kann: weil das Phänomen: Hierarchie statt Miteinander (ICH der Über-, ihr Untermenschen) von wenigen Ausnahmen ab meist hausgemacht ist: also bitte auch dafür die Verantwortung tragen, so lästig dieser Hinweis auch erstmal klingt... :rolleyes:

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Zitat @KK:

    Zitat

    Karl: Verantwortung schreibt man sich im Verein gern auf die Fahne, aber die läge zuerst darin, "seine" Spieler als Kinder statt als "Material" wahrzunehmen. Und für Kinder sind nunmal zum Glück in unserem Land zuerst die Eltern, nicht Erzieher o. gar Trainer wie einst in der DDR zuständig!

    Aber Eltern schreiben mir definitiv nicht vor, wann und auf welcher Position ich ihr Kind einsetze. Ein krankes Kind schon gar nicht. So ein Vater, der das von mir verlangt, könnte sein Kind nehmen und sich einen neuen Verein suchen. Mit solchen verantwortungslosen Menschen, die ihre Kinder verheizen, möchte ich nichts zu tun haben.


    @KK: Weiter hab ich deinen Beitrag nicht gelesen. Ist mir zu wirr, was Du von Dir gibst.... :)

  • Und für Kinder sind nunmal zum Glück in unserem Land zuerst die Eltern, nicht Erzieher o. gar Trainer wie einst in der DDR zuständig!

    mahlzeit


    die info hast du aber auch nur aus irgendeiner "ideologischen mottenkiste"........................