Verfehlungen im KiFu.....ZDF (Zahlen Daten Fakten)

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    Verschiedene Leute verstehen Sätze unterschiedlich. Das ist normal.
    Wenn ich dann versuche den gleichen Satz präziser zu formulieren um dir zu zeigen wie ICH es gemeint habe, ist es lächerlich, mich genau mit diesen Reformulierungen in die Pfanne hauen zu wollen. Dir geht es doch ehrlich gesagt schon lange nicht mehr um die Sache, egal wie und was ich antworte.


    Du hast die Ehre hier wirklich qualifizierte Personen hosten zu dürfen. Darunter gibt es Visionäre, nicht nur Erbsenzähler. Leute also die die Zukunft machen und nicht nur solche die Google-Wissen aufarbeiten. Wenn du damit nicht klar kommst, dann gibt es noch tausend andere Themen die dir näher liegen dürften.


    Grundsätzlich denke ich, du solltest dich auf das Hosten beschränken, und nicht überall auch selber noch dem Drang nachgeben zu müssen, dich in Dingen einzumischen, bei denen dir offensichtlich einiges an Hintergrundwissen und/oder Vorstellungsvermögen fehlt.
    Wenn andere das tun, dann liegt es in der Natur des Forums und ist ok. Wenn der ADMIN sich aber überall einmischt, dann hat der ADMIN seine Rolle nicht verstanden und DAS liegt grundsätzlich nicht in der Natur eines Forums, macht es angreifbar und stellt es unter den Generalveracht, dass da einer die Oeffentliche Meinung missbraucht, um seine persönlichen Anliegen durchzuboxen.


    P.S. Visionäre verwenden Zahlen um ANNAHMEN eine gewisse quantitative Dimension zu verleihen. Nur Buchhalter sehen in einer Zahl immer nur gleich den absoluten, eindeutigen Wert im mathematischen Sinne. Darüber solltest du mal nachdenken!

  • Zitat Keller-Kicker:

    Zitat

    Wo gibt es die denn real? Ansonsten ist eine jahrelange Ausbildung inkl. vielfältigster praktischer Erfahrung gesetzliche für jeden vorgeschrieben, der Kinder pädagogisch betreuen darf, nur innerhalb der Parallelwelt "Verein"

    Ich sehe hier keinen Zusammenhang bzw. müssten ja sonst auch Eltern erst eine jahrelange Ausbildung mit Prüfung bestehen, bevor sie Kinder in die Welt setzen können und diese erziehen. Wenn ich mich mal so umschaue, vielleicht gar kein so schlechter Gedanke :thumbup: .


    Was die FPL und dort v.a. den Abstand der Eltern zum Spielfeld betrifft, verstehe ich Dien Problem nicht. Die Eltern werden ja nicht weggesperrt, sondern müssen nur einen Abstand zum Spielfeld einhalten.Auch von dort sieht man noch genug. Im Stadion ist der Abstand i.d.R. noch grösser. Da regt sich niemand auf. Komisch....


    Ansonsten gibt es eine Einmischung in taktische Dinge auch ohne FPL bei uns grundsätzlich nicht. Aufstellung, Rotation auf den einzelnen Positionen usw. legen ausschliesslich die Trainer fest.
    Stell Dir mal das Gegenteil vor und 8 Elternteile wollen, dass ihre Kinder gerade jetzt im Tor spielen. Lass ich die das dann untereinander ausboxen und der, der dann noch laufen kann meldet sich bei mir als Sieger ?

  • müssten ja sonst auch Eltern erst eine jahrelange Ausbildung mit Prüfung bestehen, bevor sie Kinder in die Welt setzen können und diese erziehen


    Wenn Kids mit 6 oder 7 zum Fussball kommen haben Eltern - oft im Gegensatz zu Jungtrainern - schon 6-7 Jahre praktische Erfahrung und damit erzieherische Ausbildung auf dem Buckel. Das vergessen gerade oft unerfahrene Trainer, welche glauben dass Eltern von nichts ein Ahnung hätten.

  • deshalb gibt es keine Fahrer unter Alkoholeinfluss, keine Falschparker vor der Feuerwehrausfahrt,
    keine Geschwindigkeitsüberschreitungen von Eltern vor ihrem eigenen Kindergarten, keine Raser im Dorf.


    DOCH, ....aber nur ganz wenige!


    Wieviele wären es wohl, wenn die Strafe nicht folgen könnte? DAS ist die Frage! Es geht um Abschreckung für die Einen und Akzeptanz im weiteren Verlauf. Eine Regel ohne Schutz (Strafe) ist ein Witz für diejenigen, die alles locker sehen, ingnorant sind usw.. Genau diese Leute brauchen die Konsequenz und die Leute die die Regel kontrollieren, die bedürfen des rechtlichen Handwerkszeugs, damit sie nicht ausgelacht werden. Wäre das nicht so, stünde ich mit einem Blumenkohl am Mund am Seitenfenster vom Ignoranten und er würde mich auslachen und verarschen und mit Vollgas in der 7 km/h Zone mit Stinkefinger verqualmt stehen lassen. Möchteste mal mitfahren um dir den Unterschied klar zu machen? Das System mit dem ich leider ...LEIDER...arbeiten muß, ist genau das System, was die Gesellschaft offensichtich benötigt. Viele davon nicht, einige wohl schon. Das regelt unser Zusammenleben. Ich schließe mich dem LEIDER voll und ganz an. Genau dort wo es nicht geregelt ist...so geregelt ist....kommen die aus den Löchern, die sich das mit sicherheit nicht wünschen. Den anderen ist es egal...lief vorher gut...bis akzeptabel....und das tuts nach einer Regeleinführung mit Strafvorschrift auch.


    was Strafen betrifft stimme ich dir zu, da rede ich gegen die Wand, gegen deine Wand.


    und den Ball brauche ich nicht zu stoppen, der wird nämlich nicht in diese Richtung rollen.


    Tja...da denke ich, hast du nicht ausreichend mitbekommen, was gerade so passiert. Dreh dich mal um,....der Schnellball hat schon mehrere Meter Durchmesser und kommt gerade von hinten auf dich zu. :):):)


    Ralf Klohr macht es doch vor. er geht doch stur den Weg der Überzeugungsarbeit. Ich habe noch nicht gehört, dass er Strafen einfordert


    Komisch, habe ich auch noch nicht gehört. Dementgegen fordere ich das aber...und zwar aktiv. Ich legte es in die Hände eines verdient erfahrenen und guten Menschens, der das Ding bearbeitet. Das Ergebnis wird von mir ohne großes Genöle akzeptiert werden. Vielleicht müssen die Anderen das dann aber auch, warten wir es mal ab. 8)

    • Offizieller Beitrag


    Anstatt einfach mal zuzugeben, dass du dich total verzettelt hast und das selbst widerlegst was du vorher gepostest hast, kommen wieder nur Beleidgungen. Ihr habt nicht das Dropout-Problem ... dann doch. Ihr habt keine Statistiken, dann tauchen plötzlich 90% auf. Nicht beleidigen, erklär einfach mal was in deinen Postings stimmt und was nicht. Was sollen wir dir denn glauben, was entspricht der Realität?


    Der nächste Schritt ist wieder "ich bin raus" oder "ich muss zum Flieger" ... und täglich grüßt das Murmeltier. Diese Versuche sind einfach nur schwach und ich begebe mich nicht auf dein Niveau. Eine Antwort auf meine Frage wäre schön, aber nicht wieder beleidigen, sag einfach was stimmt und lenke nicht wieder ab.

  • Karl: Sorry, das ist doch unernst. Hier geht es ums Betreuen FREMDER Kinder, dh vereinsintern soziale vs familienintern private Verantwortung! Das muss man doch wohl unterscheiden können...
    Ich finde die sich allen vorschreiben wollende FPL gegen Eltern despektierlich, entehrend, entwürdigend, wo ein System Fußball ihnen als den gesetzlich allein reell Erziehungsberechtigten wie -pflichtige nen ihre Wahrnehmung auch aller Aktivitäten der meist ganz unausgebildeten Betreuerpersonen betreffenden Geschehens verbietend in weite Ferne rückenden "Abstand" vorschreiben, Eltern zu Fans degradieren: in Fanzonen ein- bzw. wegsperren will - woraufhin? Was leistet denn dies System real, um Betreuungsqualität herzustellen, zu kontrollieren bzw. wo nötig zu korrigieren? Dies ist ihm de facto fast nichts (im Vergleich zum Herren- o. gar Profi-Fußball wert, sprich: unsere Kinder gelten nur als Unterbau, der mit nicht eigens qualifiziertem Betreuungspersonal billigst abgespeist werden soll und dürfe! Dies wäre endlich mal klaren Sinnes wie mit klaren Worten zu skandalieren, spätestens, seitdem klar wurde, dass sogar in der wohlfeilen Kirche Kinder massiv Opfer von Missbrauch und Misshandlung wurden. Oder soll der Fußball als moralische Instanz so meilenweit über Kirche o. Staat (Schule) gerückt, daher für von solch negativen Phänomene unantastbar erklärt werden, obwohl dies jedem bei klarem Verstande völlig abwegig erscheinen müsste? Wieso werden Hilfe also unterlassen? Es ist ne finanzielle Frage: oben, bei den Profis werden Millionen verteilt und "verdient", im Unterbau aber... Und wehe jedem, der dies mit offenen Worten anzusprechen, auf Missstände hinzuweisen wagt: der wird als Mitmensch schnell abgeschossen, von jedem Sachdialog ausgegrenzt, blockiert o. sabotiert. Probier's doch mal selbst reell vor Ort aus ;)


    Es geht hier kulturell um symbolische Aktqualitäten: ihr Eltern müsst Abstand wahren, sollt nichts mehr genauer mit bekommen etc.! Warum? Weil wir die Posten innehaben, das wollen u. sagen, über euch rangieren! Der KiFu, also mittelbar eure Kinder gehören als Spielermaterial zuerstmal uns! Also schweigt u. gehorcht gefälligst, oder - ihr fliegt raus? Botschaft dahinter: hier sind wir wer u. ihr nichts... Genau so hab ich es als vereinskritisch Kinderrechte rational verteidigen wollender Vater wie auch Trainer o. JW-Kandidat mehrfach erlebt, teils nur als latente, einschüchternde Androhung, teils als vollendete Tat. - Ich verstehe also ja, dass man daher eine FPL bereits für ganz prima hält, unbewusst ahnend: mehr geht nicht, ließe das System eh nie zu. Es geht primär also um Macht, Geld, Ansehen - das mag so sein. Deshalb begrüße ich die FPL als Anstoß bzw. Tropfen auf den heißen Stein auch, aber: "die" ultimative Lösung des Problems eines zutiefst kinderfeindlichen Fußballsystems ist sie sicher nicht! Dafür müssten Eltern sich grad weit mehr involvieren statt raus, auf Abstand halten zu lassen! Denn sie sind eben die, denen allein Recht wie Pflicht der Erziehung "eignen" - gesetzlich! Wer sich in Parallelwelten nicht ans Gesetz halten will, daran gewöhnt hat, der mag dies anders sehen, zB lieber auf sog. einem für alle verbindlich positiven Recht ferne Friedensrichter o. Vorstände wie in Privatfirmen o. eben sog. Vereinen (wo gar nicht alle so vereint sind, wie man top down immer gern tut) als nicht für alle gleich, dh rational zugänglich gemachte "Obrigkeiten" bauen. Wo man diese Differenz nicht mehr anzuerkennen bereit o. fähig ist, da kann die Vernunft nurmehr "gute Nacht" sagen... :(


    PS: Ich bin wohl naiv, glaube noch, Verein bedeutete Reden und Handeln miteinander aller, also Offenheit vs Machthierarchie dank "Posten" einiger über allen anderen...

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Zitat @FB:

    Zitat

    Wenn Kids mit 6 oder 7 zum Fussball kommen haben Eltern - oft im Gegensatz zu Jungtrainern - schon 6-7 Jahre praktische Erfahrung und damit erzieherische Ausbildung auf dem Buckel. Das vergessen gerade oft unerfahrene Trainer, welche glauben dass Eltern von nichts ein Ahnung hätten


    Aber sie fangen ja auch ohne Erfahrung/Ausbildung bei Neugeborenen an. :D


    Keller-Kicker hatte sich über fehlende, Jahre dauernde pädagogische Ausbildung bei Trainern beklagt und kritisiert, dass dort oft schon Lizenzen eines Verbandes reichen...... ausserdem, dass Eltern durch einen Abstand von 10 -15 Metern keinen Einfluss mehr auf den Trainer, u.a. was die Spielposition ihres Kindes betrifft, ausüben können.

  • Die FPL ist eine gute organisatorische Rahmenveranstaltung und damit politisch/soziales (Druck-)Mittel um überhaupt mal was im KiFu zu bewegen. Die Regeln sind klar, und können mit Sicherheit überall dort wo es im KiFu eh schon gut läuft 1:1 eingehalten werden. Auch wenn man bez. FPL nicht mit allem einverstanden ist, ist es immer noch besser flächendecken einen einheitlichen Rahmen zu haben als gar nichts. So weit so gut.


    Wenn es nun aber "Probleme" bei der Umsetzung der FPL gibt, dann liegt das in der Regel nicht an der FPL per se, sondern am noch nicht optimalen GesamtKontext, bzw. dem Spannungsfeld von Trainer, Spieler und Eltern deren Symphtome sich durch die alleinige, technische "Verordnung" der FPL zwar kurzfristig unterbinden lassen, aber dann längerfristig umso virulenter zurückkommen.


    Es darf z.B. nicht sein,
    - dass im Training andere Werte gelten als im Spiel
    - dass Eltern durch FPL Regeln die Lust verlieren, an Spielen mit Lust und Freude teilzuhaben
    - dass Vereine die sich streng an die FPL Richtlinien halten in der D und C durchs Band weg schlechter klassiert sind, als solche welche ihren Trainern proaktiveres Coaching zulassen
    - Dass Vereine glauben mit der FPL sei dem konzeptionellen Rahmen Genüge getan
    - etc. etc.


    Jeder dieser Punkte müsste EINZELN angesprochen werden um entsprechende Best Practices zu erarbeiten die dann wieder in die FPL einfliessen können. Werden sie aber immer gleich im Kontext der FPL erörtert kommt man einerseits nie auf einen grünen Zweig und zweitens gefährdet es die aktuelle Konsistenz und Glaubwürdigkeit der FPL.

  • Karl: Du wirst wohl als vermessener Kindertrainer noch Frauen was übers Kinderkriegen erzählen wollen - oh Mann! Wieviel Kinder sind dir als Trainer denn schon aus dem eigenen Bauch gekrochen: Unfassbar, wieso kannst du denn nicht differenzieren, wer primär Kinder zur Welt bringt u. daher auch das Erziehungsrecht vor nen x-beliebigen Kindertrainer hätte??? So wird die so schön gestartete u. in der Sache bitternötige Diskussion wieder immer abwegiger, geht in persönlichen Scharmützeln unter (typisch 'erwachsen', wie ich meinen will, also nicht zufällig so) - Thema verfehlt, schade!!! :(


    @FB: Da hast du 100% Recht! Und ein formaler Handlungsrahmen sollte inhaltlich konkretes Handeln, sprich: Probleme authentisch aufgreifende Ich-Du-Begegnungen miteinander nie überlagern, dh ersticken o. ersetzen wollen, da er so sein Ziel konterkariert!!!

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • @Uwe und Fußballbaron................



    stellt euch vor, ihr seit beide trainer einer f-jugendtruppe und müsst nach fpl-regeln coachen und steht gemeinsam in eurer zone..................


    also kommt mal wieder etwas runter :thumbup:



    gruss

  • Auch wenn es vielleicht müsig ist, gegen deine festgefahrene Sicht "wider denen da Oben" zu argumentieren, finde ich deine Aussagen doch sehr befremdlich.

    Ich finde die sich allen vorschreiben wollende FPL gegen Eltern despektierlich, entehrend, entwürdigend, wo ein System Fußball ihnen als den gesetzlich allein reell Erziehungsberechtigten wie -pflichtige nen ihre Wahrnehmung auch aller Aktivitäten der meist ganz unausgebildeten Betreuerpersonen betreffenden Geschehens verbietend in weite Ferne rückenden "Abstand" vorschreiben, Eltern zu Fans degradieren: in Fanzonen ein- bzw. wegsperren will - woraufhin?

    Eltern zu Fans degradieren? Sorry aber was sind sie denn sonst? Trainer?, ach ne die gibt es schon und nach deiner Sicht alle schlecht. Entehrend und entwürdigend ist das Verhalten bestimmter Elternteile an der Spielfeldlinie (wo sie absolut nichts zu suchen haben) was die Einführung von Fanzonen erst nötig macht. Mein Kind anfeuern kann ich auch dort, welche zwingenden Aufgaben haben denn Eltern deiner Meinung nach an der Außenlinie zu erledigen?


    Und wehe jedem, der dies mit offenen Worten anzusprechen, auf Missstände hinzuweisen wagt: der wird als Mitmensch schnell abgeschossen, von jedem Sachdialog ausgegrenzt, blockiert o. sabotiert. Probier's doch mal selbst reell vor Ort aus ;)

    Es geht hier kulturell um symbolische Aktqualitäten: ihr Eltern müsst Abstand wahren, sollt nichts mehr genauer mit bekommen etc.! Warum? Weil wir die Posten innehaben, das wollen u. sagen, über euch rangieren! Der KiFu, also mittelbar eure Kinder gehören als Spielermaterial zuerstmal uns! Also schweigt u. gehorcht gefälligst, oder - ihr fliegt raus? Botschaft dahinter: hier sind wir wer u. ihr nichts... Genau so hab ich es als vereinskritisch Kinderrechte rational verteidigen wollender Vater wie auch Trainer o. JW-Kandidat mehrfach erlebt, teils nur als latente, einschüchternde Androhung, teils als vollendete Tat. - Ich verstehe also ja, dass man daher eine FPL bereits für ganz prima hält, unbewusst ahnend: mehr geht nicht, ließe das System eh nie zu. Es geht primär also um Macht, Geld, Ansehen - das mag so sein.

    Schonmal überlegt warum du immer wieder scheiterst? Wenn du ständig mit deiner Sicht, alle Vereinsmeier sind Sturrköpfe und Machtmenschen und ich allein weis was Kinderwohl bedeutet in Diskussionen gehst, brauchst du dich über das Echo nicht wundern. Dieses Echo bestätigt dann schön die eigene, bereits vorher festgelegte Erfahrungswelt und die Fremdattribution des Scheiterns schmeichelt zusätzlich dem eigenen Ego. Don Quijote lässt grüßen.


    Ernsthaft, manche Sachen sind wirklich schwer zu ertragen in der Art und Weise wie du immer wieder deine festgefahrene Weltsicht proklamieren möchtest. Der Kifu gehört den Kindern, nicht den Eltern und nicht den Trainern. Warum du also eine Maßnahme die dem Schutz der Kinder dienen soll, als Machtausspielung seitens der Trainer auslegst, macht vielleicht in deinem Weltbild Sinn, darüber hinaus kann es aber nur Verwunderung hervorrrufen.

  • DSV,


    dann würde ich FB auch auf Fehler hinweisen, sollen wir ja so machen ;)
    Ich stelle mir das besser nicht vor und du dann noch als Co von FB und Andre mein Co ... die armen Kinder :D


    ............sowas würde dann aber unter REALITÄT laufen ;)

  • @Kicker: Du hast sicher in vielem Recht. Auch selber hatte ich - mit dem Vaterhut am Spielfeldrand auf - ganz ähnliche Gefühle. Vor allem in der G steht man da, weil alles so neu und ungewohnt, als hätte man dir den Sohn grad vor der Nase weg-gekidnappt. Mir wurde es sogar explizit verboten mit meinem Jüngsten AUGENKONTAKT zu haben - man stelle sich DAS mal vor.
    Mit der Zeit versteht man das und vor allem versteht man, dass trotz allem alles gut kommt, gut gemeint war und niemandem geschadet hat. Es hat gewisse Dinge einfach einfacher gemacht, gewisse Dinge beschleunigt und den Jüngsten vor Aufgaben gestellt, die in seiner Peergroup altersmässig noch nicht üblich sind.
    Und all das, obwohl ich doch selber seit bald 30 Jahren in diversen Funktionen auf dem Rasen stehe. Hast du selber mal ein Kind, sieht alles - für eine kurze Zeit - total anderst aus.
    Wichtig finde ich es, dass man in dieser "Hölle" nicht stehen bleibt, sondern die auch mal als einseitig wahrgenommene Erfahrung abhaken kann um dann einfach auch mal weiterzugehen.
    Gelebte Fussballkorganisation ist immer zuerst und vor allem einmal Kompromiss. Maximallösungen gibt es nie.
    Deshalb sollte wir auch versuchen nicht nur im abstrakten Grobkonzeplichen alles in Frage zu stellen, sondern uns mehr im praktischen, täglichen Detail mit dem auseinandersetzen was WIRKLICH ist und wo wir auch wirklich selber was bewegen können.
    Das fängt auch damit an, dass wir versuchen sollten nicht nur anzuprangern was schlecht ist, sondern vor allem auch Lösungswege aufzeigen, die wir oder andere selber schon gegangen sind oder Ideen die zu gehen sich lohnen könnten. Das Wichtigste ist immer das GEHEN. Sogar wenn man im Kreis geht weitet sich der Horizont ;)

  • dann würde ich FB auch auf Fehler hinweisen


    Das glaube ich dir aufs Wort dass du meine Autorität auch noch vor meiner Mannschaft untergraben würdest ;) Einmal UWE immer UWE !

  • Unser deutsches föderales System gibt es auch nicht her, dass "von oben zwangsweise die Richtung" vorgegeben wird. Wir sind in unserem föderalen System darauf angewießen, dass an der Basis die Einsicht wächst, sich für Kindersport ausbilden zu lassen. Hätten wir die Schweizer Millionen und ein Bundesamt für Sport, wären auch wir ein Stück weiter. Deshalb ist es bei uns wichtig, dass die fachkompeten Kindertrainer die FPL leben und sie nicht zerreißen. Da sowohl der DFB, als auch der SFV die FPL als kindgerechte Spielgrundlage empfehlen DFB/vorgeben SFV und super Ausbildungen für Kindertrainer anbieten, sollte das auch gar kein Problem sein.

    mahlzeit,


    vielleicht bist du da grade dem grundübel ein stück näher gekommen. womöglich setzen sich einfach die probleme, die seit jahren/jahrzehnten aus dem föderalen bildungssystem resultieren im (kinder)fußball fort.
    wir bekommen derzeit einfach das/die in die kindertrainerverantwortung was wir im bildungssystem auf das 'leben' vorbereitet haben.


    ich bin mir nicht sicher, ob die 'fachkompetenz' eines trainers sehr förderlich für den kinderfußball ist, nach den vorgaben der fpl wären wohl eher eine sozialpädagogische/kinderpädagogische ader wichtiger als eine fachkompetenz die beim dfb erworben werden kann.



    gruss

  • ich bin mir nicht sicher, ob die 'fachkompetenz' eines trainers sehr förderlich für den kinderfußball ist, nach den vorgaben der fpl wären wohl eher eine sozialpädagogische/kinderpädagogische ader wichtiger als eine fachkompetenz die beim dfb erworben werden kann.


    Ich bin bezüglich Deutschland nicht mehr auf den neusten Stand, aber ich denke dass auch bei euch die Ausbildung der Trainer vermehrt sozialpädagogische/kinderpädagogische Elemente enthält und auch geprüft wird. Mindestens die für die Trainerausbildung Verantwortlichen beim DFB sind sich da einig, das kann ich dir aus erster Hand bezeugen. Wenn das ev. noch nicht so ist, dann kommt das in den nächsten Jahren, garantiert!

  • der ansatz wäre sicherlich sinnvoll, aber wie sieht es denn in einem großteil der vereine aus? die meisten vereine sind doch zufrieden und glücklich wenn sich überhaupt einer findet, der sich als ehrenamtler zur verfügung stellt und diese sehr verantwortungsvolle aufgabe übernimmt. (und sich mit 'erziehungsresistenten kindern und eltern' rumärgert ;) )



    ein genaunsoguter ansatz könnte doch auch sein, das du NUR ausgebildete erwachsene schiedsrichter zu den spielen der lütten ansetzt, die in der lage sind unsportliches verhalten aller beteiligten zu erkennen und konsequent zu ahnden.


    unsportliches verhalten am und auf dem platz ist doch auch jetzt schon ein ahndungswürdiges fehlverhalten, welches in den regeln verankert ist.


    gruss