Respektloses, freches und chaotisches Team!

  • @uzunbazak:


    Du hast Recht. Das würde schon einmal einen Schritt in die richtige Richtung bedeuten.Leider machen es zu wenig und leider stellt dieses Forum "noch" keinen Querschnitt der Trainerschaft "draussen" dar.

  • @Uzu


    pädagogische Ausbildung des Kinderbetreuers (passendes Wort für den Kindertrainer), für mich Zukunftsmusik.
    Zukunftsmusik deswegen weil ich seit einigen Jahren eine bedenkliche Entwicklung in eine andere Richtung sehe.


    gabs früher aktive oder ehemalige Fussballer die sich in der Jugendarbeit engagierten, sich die Besonderheiten im Kinderfussball mühselig aneigen mussten, seh ich heute immer mehr Personen sich in diesem Bereich tummeln, die weder Ahnung vom Fussball noch im Umgang mit Kindern Ahnung bzw. kaum Ahnung haben.


    Nicht nur hier im Forum, öfters draussen vor Ort hab ich manchmal den Eindruck, dass es da Trainer gibt, die mal eben Lust bekommen haben Trainer zu spielen, sage bewusst Trainer, da sich sich dann als solche sehen und nicht als Kinderbetreuer,
    ohne dass diese Personen wissen, was auf sie zukommt und was sie überhaupt machen sollen.


    so ähnlich kenne ich das bei den Schiris. wer fussballerisch in der Mannschaft nicht mitkam, wurde vom Verein zum Schirilehrgang überredet. dazu passt die Aussage eines Obmannes. "Schau mal wen dein Verein zu uns schickt, dass weisst du wer euch pfeiffen kommt"


    ich hab jetzt die Kinderbetreuer hier im Ort vor Augen, mir kraust es da, und meine Ansprüche sind wahrlich nicht hoch.


    und bei den Kindertrainer geht die Schere immer weiter auseinander: die eine Seite nicht nur engagiert, sondern auch gut aus- und weitergebildet und die andere Seite kennt ihr ja wohl auch alle.

  • und bei den Kindertrainer geht die Schere immer weiter auseinander: die eine Seite nicht nur engagiert, sondern auch gut aus- und weitergebildet und die andere Seite kennt ihr ja wohl auch alle.

    Hi guenter,
    natürlich ist es Zukunftsmusik zu erwarten, dass die Trainer sich mit "solchen" -gewollt- beschäftigen. (Manche machen es nur, damit sie Ihre Lizenz verlängern, ganz wenige freiwillig).
    Das weiß ich.
    Ich bemühe mich trotzdem mit meinen Schulungen dazu was beizutragen.


    Apropos Schulung: Mit meiner Gruppe habe ich letzte Woche eine Sitzung für die Bestimmung der Überschrift der Schulung nextes Jahr gehabt. Ich habe unser gemeinsames Thema hier vorgeschlagen, das ursprunglich von Andre stammt, und das wir sehr intensiv diskutiert haben:


    Passive oder aktive Mitgliedschaft....schluss mit der Verarsche und Ausnutzerei
    Es geht hauptsächlich um die Kommunakation im Verein. Zwischen den Trainern, zwischen den Trainern und Kindern, zwischen Trainern und Eltern, etc.


    Gruß,
    Uzunbacak

  • @Uzu


    pädagogische Ausbildung des Kinderbetreuers (passendes Wort für den Kindertrainer), für mich Zukunftsmusik.
    Zukunftsmusik deswegen weil ich seit einigen Jahren eine bedenkliche Entwicklung in eine andere Richtung sehe.

    Hi nochmals,


    Ich wünschte, dass die Menschen/Kollegen, die dieses Amt übernehmen, sich -trotz allem- (egal dass man dabei nix verdient, egal, dass es Freizeit ist, egal, dass es sein Hobby ist) mit dem Thema beschäftigen. Lesen können wir alle, ein Buch darüber zu finden ist keine Kunst in der BRD, die Zeit sollte man sich nehmen und ein wenig lesen, oder eben das unglaublich Große Angebot für Weiterbildung in Anspruch nehmen.


    Geistige Amokläufer habe ich oft genug erlebt, die den Kindern NUR Stress gemacht haben.


    Gruß,
    Uzunbacak

  • Wenn ich mir hier so einige Antworten durchlese, dann denke ich mir nur, von dem Spaß, wovon immer erzählt wird, kann beim Training aber ja mal gar nichts zu sehen sein. Das klingt schon fast wie meine erste Idee, nur dass hierbei schon die Fortsetzung erfolgt und aus deiner Truppe Kinder eine Armee gemacht wurde.


    Ich bin schon fasziniert, welche Beitrage in der Zeit nun zu Stande kamen. Ob nun Kommentare mit dem Inhalt "Das wird nix" mir nun weiterhelfen können, würde ich bezweifeln.
    Auch Kommentar wie 100 % unerfahren würde ich ausschließen. Ich war vor 7 Jahren im Fußballverein, bin ausgetreten weil damals keine Motivation stand. Ich spiele regelmäßig noch Fußball - nur ohne Verein. Ich bin sicher nicht wie ein Anti-Fußball, der beim Versuch den Ball anzunehmen schon scheitert.


    Des Weiteren möchte ich gerne betonen, dass ich als Co-Trainer eingestiegen bin und dies bewusst auch so erwähnt, geschrieben und gesagt habe. Ich will nicht direkt eine Mannschaft übernehmen und selbst versuchen, dass irgendetwas wird. Eine Mannschaft alleine zu führen, kann ich irgendwann mal, wenn ich alels drauf habe - mir alles bewusst ist.


    Ich weiß nicht, ob hier im Forum nur Menschen angemeldet sind, dessen Sportvereine perfekt laufen. Nur Siege, nur Trainer die alles können und keinen Trainermangel. Zumindest kommt es mir so vor. Doch wenn ich schon vor dem ersten Training gehört habe "Viel Spaß mit der Chaotenmutter" von EINER MUTTER und der JUGENDWÄRTIN, dann soll es mir bitte erlaubt sein, die Begriffe frech und respektlos zu erwähnen.


    Ich nehme gerne Tipps an, gemeinsam mit dem Trainer ein Team zu beruhigen, lockerer und zu verändern.


    Cherrio,
    Christian

  • Ich war vor 7 Jahren im Fußballverein, bin ausgetreten weil damals keine Motivation stand. Ich spiele regelmäßig noch FußballFußball

    I
    @Christaian, vor kurzem hast du geschreiben, dass du in der D Jugend 2-3 mal im Training warst, weil du zu faul warst.


    hast geschrieben, dass du noch nicht einmal einen Spannschuss kannst.


    hast hier Ratschläge gesucht, wie du es am besten erreichen kannst in eine Mannschaft zu kommen, weil zu grosse Lust auf Fussball hast. Du hast gute Ratschläge zur Unterstützung bekommen.


    das traurige Ergebnis hast du ja in dem anderen Theme heute beschrieben. das mit einer Argumentation, wo man nur den Kopf schütteln kann, weil dir vorher ja alles bekannt war.


    Wenn man was will, muss man auch was dafür tun, nicht nur davon träumen wie schön alles so sein könnte.


    jetzut stellest du es hier da, dass du zwar nie in einem Verein gespielt hast, aber mit dem Ball durchaus unmgehen kannst.


    in Bezug auf die Problematik eurer Mannschaft, hast du hier viele gute Ratschläge bekommen, was hast du davon umgesetzt.?


    Du bezweifelst, ob du unerfahren bist?


    Du bist was den Fussball, insbesondere den Kinderfussball in einem Verein, laut deiner eigenen Beschreibung total unerfahren.


    Jetzt kritisierst du aber diverse Beiträge hier, die dich faszinieren.


    Lies mal selbst vielleicht wieder alle deine Beiträge, die du selbst geschrieben hast, in Ruhe durch.


    das hat absolut nichts damit zu tun, dass man als Anfänger zuerst mal lernen muss und eigene Erfahrungen sammeln soll.


    dass Alte Füchse von oben herab schauen.


    Hier gibt es sehr junge Leute, auch mit wenig Erfahrung, aber die haben eine Linie, die wissen was sie wollen, träumen nicht von irgendetwas , sondern packen es an, da habe ich allerhöchsten Respekt.


    Aber wenn ich alle deine Beiträge im Zusammenhang lese, und das hab ich jetzt mal gemacht, solltest du vielleicht wirklich dem Rat folgen, den du dir selbst gegeben hast.

  • Vielleicht kreuzt sich einiges an meinen Beiträgen - jedoch ist das eine nicht ausgeschlossen, wenn das andere ausgeschlossen ist. Ich habe mich bewusst als Co-Trainer einschleusen zu lassen, um den Ablauf im Jugendfußball kennen zu lernen. Hintergründe, Organisation und und und. Das Vertrauen der Eltern und des Trainers ist da.


    Dennoch ist es schwierig, ein Team zu führen, dass total unruhig ist. Das einzige, was ich lehrreich finde, ist, dass der Trainer niemals schreien sollte. Es erklärt mir nun aber nicht, wie ich umgehen soll mit Kids, die sich zu etwas weigern. Wie zum Beispiel Aufräumen oder raus auf die Bank.


    Gestern erst hatten wir wieder einen Vorfall, der durch Trainer und Spieler entstand. Der Spieler benahm sich nicht, wird vom Trainer auf die Bank geschickt. Spieler setzt sich nur auf den Rasen und stört trotzdem den Spielablauf. Derselbe Spieler hat am Tag davor im Training (wo nur ich anwesend war) ebenfalls eine Unruhe gezeigt - nur hat sich dies nach der Zeit gelegt. Nur durch das Drohen von "Wir rufen deine Eltern an" oder "Du kannst nach Hause gehen" ist es wohl nicht immer erleichternd. Dies hat mir auch gestern gezeigt, als der Trainer dies zum Spieler sagt. Er war nicht wirklich beeindruckt.

  • Daher habe ich nicht wie Kollegen etwa noch "Kollektivstrafen" verhängt, damit Gutwillige teamintern an meiner Statt "Druck machen" müssen, sondern gefragt: Wollt ihr Fußball spielen, wollt ihr vor allem besser Fußball spielen etc. oder wollt ihr in Zukunft meist verlieren, weiter Blödsinn machen? Klar, einige sprangen albern auf, Blödsinn, Blödsinn rufend, aber die meisten wurden nachdenklich. Dies steigernd überließ ich jedem die Wahl: So, die, die trainieren u. sich im Fußball verbessern wollen, kommen mit mir rüber zu den Toren, die, die lieber Blödsinn machen wollen, gehen da zur Sandkiste (die bei uns für Kleinkinder rum steht) u. dürfen machen, was sie wollen. Und siehe: Keiner wollte zur Sandkiste! Ich fügte zB noch hinzu: Ok, aber ihr könnt euch jederzeit um entscheiden, wenn ihr Blödsinn machen u. rüber wechseln wollt, denn mir ist das egal: ihr trainiert ja für euch, ich mache es für euch, nicht für mich, ok? Nun war die Sandkiste nicht mehr ne Strafandrohung, sondern ne frei von jedem selbst verantwortlich zu wählende Entscheidung u. ich musste nur fragen: Ach, Kevin, du willst wohl lieber Blödsinn.... Nein, nein, ich will trainieren! Ach so, ok, ich dachte nur, es sah so aus... Alles mit lächelndem statt bösem Blick! Denn so im Guten (als Vorbild) erreicht man mehr Ein-Verständnis... ;)


    PS: Wer bestraft, ist nicht positiv pro-aktiv, sondern reagiert nur, läuft dem Negativen hinterher. Letztlich doch dumm von dem, der mutmaßlich gut vorarbeiten will, oder? Er wiederholt nur eigens erfahrene Kindheitsmuster....

  • Dies hat mir auch gestern gezeigt, als der Trainer dies zum Spieler sagt. Er war nicht wirklich beeindruckt.


    Christian


    ein ganz ernsthafter Rat:


    willst du wirklich etwas Einblick in den fussball bekommen, und wie man mit Kindern umgehen kann, dann such dir eine Mannschaft
    mit einem anderen Trainer, denn der jetztige hat auch auch keine Ahnung, und bedarf selbst noch Hilfe.


    Überleg mal, warum dieser sich Junge eigendlich von euerer Ansage beeindrucken lassen sollte, ich würde es auch nicht.



    ein anderer Rat: übertragt doch mal diesem Jungen die Leitung eines Trainings, und ihr setzt euch auf die Bank und schaut nur zu.


    entweder zeigt er euch dann, wie das geht, oder er wird sich zukünftig selbst besser verhalten.

  • Keller-Kicker : Danke - allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass der Kandidat dann einfach weiter quatscht macht.


    guenter : Die Sache ist, viele Trainer sind Trainer, ohne Vorwissen mit dem Umgang zu Kindern und dem Aufbau eines Trainings. Das Training ist bei uns gegliedert, keine Frage. Er hat über 20 Jahre Fußballerfahrung. Nur hat er ebenfalls diese Grupe übernommen, die von Anfang an so aufgedreht war. Soll ich nun nur aufgeben, Ratschläge ignorieren, weil es nach meinen Erklärungen der bessere Weg sei?


    Ich bin der fünfteTrainer innerhalb von zwei Jahren, die nun bei dieser Mannschaft mitwirken würde. Ist es das wirklich wert in der Hoffnung, dass irgendwann der heile Retter kommt?