Kriterienkatalog zur Spielerbeurteilung...!?

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  • Hallo FB,


    Wäre aber noch interessant für mich was ihr so zum PRINZIP von iSoccer denkt.


    In welchem Alter setzt Du das ein? Selbst wenn es die Eltern bedienen, müssen sie einigermaßen englisch können. Ansonsten müssten es doch mindestens C-Jugendliche sein.


    Prinzipiell kann ich mir vorstellen, dass Jugendliche und sogar Kinder sich von solchen Tools angesprochen fühlen. Andererseits sehe ich an mir selber, dass anfängliche Begeisterung auch schnell wieder abklingen kann.

    Für Leistungsorientierte Mannschaften bin ich mir noch nicht so ganz klar, ob diese Form des "Kontrollings" den Wettbewerb unter den Spielern und den Eltern nicht übermässig anheizen und damit mehr Stress als Nutzen erzeugen würde.


    Ich würde eher die Gefahr sehen, dass bei breitensportorientierten Mannschaften eine Leistungatmosphäre entsteht, die vorher bewusst vermieden wurde. Daher würde ich das vielleicht eher in höheren Altersklassen mit Leistungsansatz sehen.

  • Vielleicht sollten wir das iSoccer Thema in einem separaten Thread diskutieren. Was meinst du Uwe ?
    Kann man hie iSoccer überhaupt diskutieren ? Wegen der Marke und so ?

  • ich habe den Eindruck daß Uwe nix dagegen hat.
    Denke das nennt man stillschweigende Duldung oder so ähnlich :D


    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

  • ein Sichtungsbogen eines Profivereins


    Bist du sicher dass das ein "Sichtungsbogen" ist und nicht der halbjährlich zu erstellende Beurteilungsbogen ?
    Also bei einer blossen (ersten) "Sichtung" wäre ich selber mit diesem Teil heillos überfordert, resp. könnte ich pro Sichtung damit vielleicht nur grad mal einen einzigen Spieler beurteilen (oder müsste mir x-mal die Aufzeichnungen von Testspielen / - übungen anlinsen).

  • Nein es ist wirklich das was für die einzelnen Spieler herangezogen wird.
    Dabei ist festzuhalten das dieser Bogen nicht nach einem Training sondern nach mehreren Einheiten erstellt wird.


    Der Sichtungsbogen hat bedeutend mehr Textfelder ;)


    Grüße
    Zodiak

    „Erfolg ist ein Geschenk – eingepackt in harte Arbeit." (Ernst Ferstl)

  • @FB


    man bekommt fast immer nur mit, was nach Außen dringt! Die "kleinen und großen Scharmützel" hinter verschlossenen Türen bleiben meist im Verborgenen.


    Je mehr es in den Profistatus geht, umsomehr geht es um die Abwägung von Risiken und umso enger werden die Kreise gezogen, in denen sich ein angehender Profi bewegen darf. Damit möglichst wenig dem Zufall überlassen bleibt, ist die Kommunikation innerhalb der Ebenen der Verantwortlichkeit enorm wichtig. Messen als Methode einer objetiven Beurteilung spielt dabei ein immer größere Rolle als Entscheidungshilfe.


    Letzendlich beurteilen jedoch die einen Menschen die anderen Menschen, weshalb Irrtümer nie ganz ausgeschlossen werden. Wie sonst könnte man das jährlich wechselnde Karusell bei Spielern, Trainern und Funtionären erklären? Wer in einem Verein geflopt hat, kann im nächsten Verein schon wieder top sein. Denn über die tatsächlichen Gründe bekommt man in der Öffentlichkeit kaum etwas mit.


    Fussball ist eben ein Tagesgeschäft!

  • Hi raicoon,



    reden wir hier von E-Jugendlichen?


    Wenn ja, lass es noch! Ab der D-jugend, kannst du es gern mal versuchen.



    Du sollst den Kinder, spaß einen Mannschaftssport auszuüben vermitteln und natürlich auch das Fußballspeilen beibringen aber nur mir poesetiven druck!



    Mit einen Beurteilungsbogen, machst du aber das Gegenteil, da sie netativen druck verspüren, von der arbeit diesen Bogen zubearbeiten mal abgesehen. Wie würdest du dich fühlen, wenn du bei jeden Training beoachtet wirst wie in der Schule, ich sage dir, dass du, dis zur D-Jugend die halbe Mannschaft (meist die schwächeren) verloren hast, wenn du diesen Bogen einführst.



    Achte lieber darauf, mit Spaß und posetiver Grundeistellung bei der Sache zu sein und gaaaanz Wichtig auf Beidfüssige Ausbildung!!!!



    Im übrigen arbeitet der Stützpunkt nicht mit diesem Bogen, der macht „nur“ noch Notizen und muss nach jedem Training jeden Spieler in einer Datenbank eintragen!



    Viele Grüße


  • Im übrigen arbeitet der Stützpunkt nicht mit diesem Bogen, der macht „nur“ noch Notizen und muss nach jedem Training jeden Spieler in einer Datenbank eintragen!




    Viele Grüße

    Hi,
    womit ein Stützpunkt arbeitet, weiß ich ehrlich nicht, muss aber sehr "effektiv" sein. Ich kenne Kinder, die nach 10 Wochen aus dem Stützpunkt "entlassen" worden sind, da man mit Hilfe eines/einer "ETWAS" festgestellt hat, dass ein Kind keine Entwicklung gezeigt hat. "Es" muss supereffektiv sein, sodass man innerhalb so kurzer Zeit überhaupt diese (Un) Entwicklung feststellen hat.


    Weiß jemand, wie so etwas funktioniert?


    Zodiak?


    Gruß,
    Uzunbacak


  • Das kannst du nie so sagen, du sichtest zb. 100 Spieler, wo dann 30-35 Spieler zum Stützpunkttraining eingeladen werden.


    Der Kader, soll/darf lt. DFB aber nicht größer als 20 sein, da kann es viele Kriterien geben, sportliche aber auch soziale.


    Bei uns gehen die „übrigen“ dann zur Kreisauswahl, es werden dadurch mehr Spieler aufgefangen, was ich sehr gut finde.

  • Hi,
    danke für die Antwort.


    Das kannst du nie so sagen, du sichtest zb. 100 Spieler, wo dann 30-35 Spieler zum Stützpunkttraining eingeladen werden.

    Wie hast Dus gemeint?


    Der Kader, soll/darf lt. DFB aber nicht größer als 20 sein, da kann es viele Kriterien geben, sportliche aber auch soziale.

    Was sind des dann welche? Hast Du eine Liste? oder ähnliches?

    Bei uns gehen die ?übrigen? dann zur Kreisauswahl, es werden dadurch mehr Spieler aufgefangen, was ich sehr gut finde.

    Bei uns sind sie "nur" entlassen.


    Gruß,
    Uzunbacak

  • Punkt1:


    Es gibt zwei Traingstage zum Sichten, kommen können ja dort alle Spieler, wo der Trainer meint, dass er genügend Talent hat und das sind dann, an zwei Tagen ca. 100 Spieler, daraus lädst du die ca. 30 Spieler zum Stützpunkttraining ein.



    Punkt2:


    Was meinst du als Liste?


    Nach vier bis sechs Wochen sortierst du bis auf 20 aus, du möchtest ja jeden einzelnen fördern und das geht halt mit 20 Spielern, wenn man nur zwei Trainer hat.



    Punkt3:


    Das ist das gute bei uns im Kreis, die Förderung geht auch für die weiter, aber nur bis zur D-Jugend…….

  • Danke für die Nachricht.

    Zu deinem Punkt 2: Es ging ja um einen Bogen, in dem Kriterien standen. Du hast auch geschrieben, dass es viele Kriterien gibt. Ich habe gefragt, was für Kriterien des sind.
    Zu deinem Punkt 3: Eine Sichtung für einen Stützpunkt kommen die E1-Kinder bei uns in Frage. Erst in der D-Jugend -praktisch- trainieren Sie in einem Stützpunkt in Unterfranken.


    Gruß,
    Uzunbacak

  • Danke für die Nachricht.


    Zu deinem Punkt 2: Es ging ja um einen Bogen, in dem Kriterien standen. Du hast auch geschrieben, dass es viele Kriterien gibt. Ich habe gefragt, was für Kriterien des sind.
    Zu deinem Punkt 3: Eine Sichtung für einen Stützpunkt kommen die E1-Kinder bei uns in Frage. Erst in der D-Jugend -praktisch- trainieren Sie in einem Stützpunkt in Unterfranken.


    Gruß,
    Uzunbacak


    Ah, jetzt hab ich es auch verstanden =)


    Die wichtigsten Punkte: Beidfüßig, Zweikampf, Technik, Kopfgeschwindigkeit, Zug zum Tor, Sozialverhalten, Pünktlichkeit, Traingssachen, Köpergröße, Schulnoten und der Wille

  • Servus,


    es gibt im Jahr zwei große Talentsichtungstage (Sichtung + Nachsichtung) bei der man mit 3-4 Trainern (bei uns werden die NLZ Trainer zusätzlich eingespannt) bis zu 150 Kinder am Tag sichten. Im letzten Jahr waren wir beispielsweise bei der Sichtung 8 Trainer für 120 Kinder. Dabei wird eine grobe Selektion nach Leistungseinschätzung der einzelnen Trainer gemacht und es werden dann tendenziell mehr eingeladen - das heißt einige "Wackelkandidaten" die einen guten Tag hatten oder eben in der Zeit in der sie intensiv beobachtet wurden überzeugen konnten werden relativ schnell wieder aussortiert, wenn man sie im Vergleich mit aktuellen Stützpunktspielern mehrfach sehen konnten. Man erkennt da relativ schnell ob jemand schon auf dem Niveau ist bzw. sich eine positive Entwicklung abzeichnet. Das ist aber immer eine Gradwanderung. Du kannst bei jedem Spieler falsch liegen - weshalb jeder Stützpunkttrainer im betreuten Landkreis und Altersbereich auch während dem normalen Ligabetrieb Spiele sichtet und ggf. auffällige Spieler zum Probetraining einlädt.


    Prinzipiell kann jeder Trainer oder jeder Elternteil an den Stützpunkt herantreten und um ein Probetraining bitten. Von Vorteil ist natürlich ein gutes Netzwerk im Kreis, das Trainer proaktiv informieren, wenn man einen Spieler auf einem Turnier oder in einem Spiel gesehen hat.


    Aber da alles hier von verschiedenen Personen durchgeführt wird mit verschiedener Kriterien Gewichtung schwankt die Performance eines Stützpunkts zum anderen und ist massiv von Engagement und Fähigkeiten der einzelnen Honorarkräfte abhängig. Eine enge Abstimmung mit dem beim DFB zuständigen Stützpunktkoordinator ist dabei unerlässlich. Ich muss beispielsweise auch von meiner U16 jedes Vorbereitungs- und Verbandsspiel kurz zusammenfassen, welcher meiner Spieler auffällig war, ob es beim Gegner jemanden gab und wie sich der gegnerische Trainer verhalten hat und diese Information an den Stützpunktkoordinator schicken.


    Grüße
    Zodiak

    „Erfolg ist ein Geschenk – eingepackt in harte Arbeit." (Ernst Ferstl)