G-Junioren - Wie sollte man mit den kleinen "Träumern" umgehen?

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
  • betreuer72


    ich merke, daß du "dem Braten" irgendwie nicht ganz traust, der dir hier im Forum aufgetischt wird, teilweise von kompetenten Leuten die sich hier seit Jahren mit diesen Themen beschäftigen.
    Einen ähnlichen Themenansatz hattest du ja hier schon im Forum.
    Ich denke im "Inneren" bist du bei ihnen, sonst würdest du hier nicht am Ball bleiben und nach Wahrheiten suchen.
    Wenn es aber dann am Wochenende mit den Kids in die "rauhe Wirklichkeit" des Kinderfußball´s geht, findest du eine Welt vor, die mit dem hier gepriesenen nicht viel gemein hat. Dann weiß man schnell nicht mehr wer Recht hat und wer nicht.
    Erst mußt du mit dir selber zu einem Ergebnis kommen, also deine Meinung bilden.
    Dazu brauchst du Informationen.
    Diese kannst du hier im Forum durch Lesen ähnlicher Beiträge, Bücher, ect. bilden.


    z.B. über Elternabende wurde hier schon mehrfach geschrieben um Eltern/Trainer in ein Boot zu holen.


    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

  • Das Problem ist, dass die Kritik von Elternseite kommt (nicht von allen), der Trainer kritisiert auch, aber halt nicht so direkt.


    Siehst du, und genau das ist vollkommen verkehrt, und der Grund, warum wir uns hier immer mal wieder über Eltern echauffieren. Das ist einer der Gründe für die Entstehung der Fair-Play-Liga, nämlich das Bestreben, den Kindern ihr Fußballspiel zurück zu geben. Leider gibt es genügend Eltern, von denen man meinen könnte, sie schauten gerade Bayern gegen Barca an, wenn ihre Lütten spielen, nur, dass sie mit noch viel mehr Emotionen und Ansprüchen dabei sind. Oft genug hat man dabei das Gefühl, sie würden sich über ihre Kinder identifizieren, als müssten ihre Kinder da alles besonders toll machen, damit sie dann darauf stolz sein können. So ein Sch**ß!


    Vielleicht möchtest du ja mal das Gespräch mit dem Trainer suchen, in einer entspannten Atmosphäre bei einem kühlen getränk oder so, und dich einfach mal mit ihm austauschen. Ein paar von uns Eltern gehen z.B. immer nach den Elternabenden noch mit den Trainern unserer Handball spielenden Kinder in die Vereinswirtschaft. Da ist es dann unverkrampfter, der Trainer ist nur noch halber Amtsträger, man kann ihn auch mal erzählen lassen, ohne dass viele andere Eltern zuhören. Da kriegst du dann vielleicht heraus, wie er tickt, was er von den Kindern erwartet, wie er die ganze Sache sieht, wie er zu den Eltern und zum Spielbetrieb steht, was er den Kindern vermitteln möchte, usw. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht bei ihm gut ankommt, wenn du ihm versicherst, dass zumindest Ihr keine ergebnistechnischen Erwartungen an ihn habt. Schließlich sieht sich ja doch jeder Trainer einem gewissen Erfolgsdruck ausgesetzt, es bedarf schon eines guten Selbstbewusstseins, Persönlichkeit, einiger Erfahrung und guten kommunikativen Fähigkeiten, um Eltern vermitteln zu können, dass Niederlagen kein Problem sind. Wichtig ist, dass das Gesamtgebilde aus Trainer, Spielern und Eltern sich als Team begreift, in dem sich alle gegenseitig helfen, um das Bestmögliche zu erreichen. Und das ist vor allem auch, ein harmonisches und gut funktionierendes soziales Gebilde zu sein, das zusammen hält, auch wenn es mal schwieriger wird. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl fehlt vielen der leistungsorientierten Mannschaften, eben weil da häufig ein großer Schnitt zwischen den starken und den schwächeren Spielern sowie ihren jeweiligen Eltern durch das Team geht. Aber es ist langfrsitig viel befriedigender als es der achte Sieg in Folge jemals sein kann, zumal man sich dann ja auch gleich wieder unter Druck setzt, auch ja das neunte Spiel gewinnen zu müssen. Nee, nee, sowas macht auf Dauer unglücklich und krank.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Ich sehe hier eher das Problem das die Eltern nicht ausreichend vom Trainer / Verein Informiert werden was überhaupt " Kinderfussball " bedeutet !!!


    Theorie vom DFB ist die eine sache wobei die Praxis zu 99% immer anders aussieht ;)


    Es ist immer leicht als aussenstehender ( Eltern ) zu kritisieren , warum sind die anderen mannschaften "disziplinierter" , warum sind andere Kinder im anderen Verein schon viel weiter als die der eigenen mannschaft usw.


    Ich bin der meinung das jeder Trainer das Training / Spielstunde auf die eigene mannschaft abstimmen sollte !
    Es bringt keiner Mannschaft etwas wenn die Spieler schon recht weit für ihr alter ist und man mit denen im Training spiele macht mit denen sie unterfordert sind und von sich aus keinen spass daran haben ( auch wenn es der DFB als richtlinie vorschlägt )
    genauso wenig bringt es etwas einer mannschaft die noch zu sehr verträumt ist ein training aufzudrücken mit denen sie überfordert sind nur weil der trainer oder die eltern meinen das es die Kinder besser macht..
    Man sollte einen schritt nach dem anderen machen und nicht 2-3 schritte in der entwicklung überspringen ! ( das geht immer nach hinten los )

  • dikon


    Also wenn deine Truppe nach wie vor nicht mit der nötigen Agressivität in die Zweikämpfe geht, dann solltest du die Vertrauensfrage stellen. Wenn alle Maßnahmen, wie Rundenlaufen, Kniebäugen, Liegestütz sowie Anschreihen nichts gefruchtet haben, dann haben die auch keinen erfolgsorientierten Trainer verdient! Soll doch diese "Weicheier" trainieren wer will, aber verwende du doch deine kostbare Freizeit nicht mit dieser Gurkentruppe :thumbup: !


    Genau das habe ich befürchtet! Aber ich werde deinen (lustigen) Beitrag nicht kommentieren da ich ein paar Beiträge darüber mein eigentlich verfolgtes Ziel beschrieben habe:


    "ich möchte aber klarstellen das es mir bei der von mir geschilderten
    Hilfesuche nicht darauf ankommt Europameister mit diesem Team zu werden.
    Vielmehr denke ich das wenn die Jungs diese negativen Eigenschaften
    ablegen, sie viel mehr Spass und Lust für diesen Sport entwickeln
    werden. Das ist es doch was wir in diesen Altersklassen als Ziel
    verfolgen sollten."

  • [...] da ich [...] mein eigentlich verfolgtes Ziel beschrieben habe:


    "ich möchte aber klarstellen das es mir bei der von mir geschilderten Hilfesuche nicht darauf ankommt Europameister mit diesem Team zu werden. Vielmehr denke ich das wenn die Jungs diese negativen Eigenschaften
    ablegen, sie viel mehr Spass und Lust für diesen Sport entwickeln werden. Das ist es doch was wir in diesen Altersklassen als Ziel verfolgen sollten."


    Dabei sind die "negativen Eigenschaften" Träumereien sowie Angst vor dem Ball. Was die Träumerei anbelangt, so haben ja schon eine Reihe von Protagonisten dargestellt, dass das in diesem Alter ganz normal ist. Man kann es im Training auf das Mindestmaß reduzieren, wenn man Übungen und Spielformen wählt, in denen die Kinder wenig Leerlauf haben, also indem man kleine Gruppen bildet und dafür sorgt, dass die Kids, außer in den Trinkpausen, permanent mit für die interessanten Inhalten beschäftigt sind. Dabei ist es sicher hilfreich, wenn man, wie Andre es beschrieb, sich ihre Phantasie zu Nutze macht und die Übungen in Geschichten verpackt. Und am Spieltag könnte man mal versuchen, recht häufig zu wechseln, so nach Eishockey-Manier. Die Möchtegern-Mourinhos werden dann zwar vielleicht einwenden, man habe die Kinder ja nie ins Spiel und zusammen finden lassen, aber so haben die Kids vielleicht eher die Chance, ihre doch begrenzte Konzentrationsspanne in Gänze auf dem Feld zu erleben.


    Die Angst vor dem Ball nimmt man Kindern am besten, indem man ihnen viele Ballkontakte gibt. Führe Spiele in kleinen Gruppen durch, vom 2:2 bis maximal 4:4. Stelle dabei die Mannschaften so zusammen, dass kein Spieler seine Mannschaftskameraden dominiert, und lasse ungefähr gleich starke Teams gegeneinander spielen. Verwende in der Halle den (leichten) Futsalball, der dotzt nicht so herum, um dann, wie die gelben Filzkzugeln, recht schnell oberhalb Hüfthöhe durch die Gegend zu sausen. Verwende auch mal andere Bälle, z.B. Fußballkissen, wie es sie bei IKEA gibt, und lasse dabei barfuß spielen. Es gibt viele Möglichkeiten...

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • @Digon


    Deine Frage war. Kann man das "Träumen" wegtrainieren? Kann man die Angst vor Ball und Gegner (Training und Spiel) wegtrainieren, austreiben?


    Wenn du Kindern etwas "austreiben" willst, dann soll mein Beitrag daran erinnern, dass du es mit einer Altersgruppe zu tun hast, deren Phanasie und Kreativität du anregen und nicht austreiben sollst. Als Trainer im unteren Fussballbereich ist man in der Hauptrolle der Kümmerer, Tröster und Mutmacher und erst in der Nebenrolle ein Fussballtrainer. Vielleicht liegt dein Problem in der Wahrnehmung deiner Rolle für die Mannschaft? Vielleicht hilft es dir, dich in der Rolle eines Co-Trainers wohler fühlen, bis die dafür erforderlichen Erkenntnisse durch Traineraus- und Weiterbildung deinen Erfahrungsschatz erweitert haben?


    So gibt es viele Gründe, die in dieser Altersgruppe aufgrund noch kurzer Konzentrationsphasen zu Desinteresse führen. z.B. lange Reden des Trainers, langweilige oder immer wiederkehrende Übungen, nicht altersgerechte oder dem Leistungsstand angepaßte Spielformen (TR erkennt noch nicht, ob eine Übung zu leicht oder zu schwer ist)! Auch Eltern, ihre Kinder gegen ihren erklärten Willen zum Training und den Spielen beim Trainer abliefern, um sich auf diese Weise kostengünstig Babysitterdienste für ein paar freie Stunden in der Wochen einzurichten, können Ursachen für Desinteresse am Fussball sein.


    Hast du schon mal deine Spieler nach dem leitzen Spiel und vor dem nächsten Training nach ihren persönlichen Leistungen befragt? Nein? Dann wirst du überrascht sein, dass trotz einer deutlichen Niederlage jeder behauptet, er hätte selbstverständlich gewonnen, die meisten Tore geschossen und das Team wäre sowieso das Beste! Aber wundere dich nicht, dass der Trainer darin nicht vorkommt! Dafür wird bei Einigen auf Nachfrage noch ergänzt, dass man Nationalspieler werden möchte. Würdest du das als Lüge bezeichnen? Nein, das ist es nicht, weil KInder in diesem Alter den Fussball ganz anders erleben als wir Erwachsenen. Für uns Erwachsene zählen die Ergebnisse, für die Kinder ist jede einzelne Aktion ein Erfolg. Aus diesen Beobachtungen können und wollen sie etwas lernen, denn ihre Neugierde ist besonders groß.


    Es wird dir sicherlich helfen, dich mit Fachliteratur für den Jugendfussball (z.B. Horst Wein) oder aber Kurzseminare bzw. eine Trainerlizenz-Ausbildung intensiver mit der Thematik auseinander zu setzen. Denn Patentrezepte gibt es auch im Fussball nicht!

  • Ich würde Niemals eine G- oder F - Mannschaft übernehmen wollen. Dies zumindest solange ich FUSSBALLTRAINER machen will.
    Wenn ich mal Kids betreuen möchte und zusätzlich ein kleines bisschen Fussball beibringen möchte, so währe ich bereit eine G- oder F - Mannschaft zu betreuen.


    dikon
    Bei den G-Junioren gehts nicht wirklich um Fussball.
    Da macht man doch vor allem Fangspiele und spielerische koordinative Uebungen. Natürlich auch mit Ball.
    Aber wirklich Fussballausbildung betreiben zu wollen geht kaum. Resp. ich habs noch nie gemacht aber gesehen. Ganz ehrlich; ich bewundere die G-Trainer/innen weil diese das so gut machen. Ich könnte das definitiv nicht. Resp. hätte 0 Bock darauf.


    Evtl. musst Du Dir mal überlegen ob Du im Sommer doch lieber eine E-Junioren Mannschaft übernehmen möchtest.
    Da kann man doch noch besser ausbilden. Also; Die Kids sind auch da noch etwas ablenkbar, aber doch nicht mehr so, wie bei den Bambinis.


    Viele Grüsse
    TRPietro

  • TW-Trainer


    Du bist einer der erfahreneren User hier und hast auch bestimmt mehr Wissen über Kinderfußball als manch ein anderer, und mehr als ich sowieso. Wenn nun ein Neues Forenmitglied (und relativ neuer Trainer) wie ich, sich hier in diesem Forum anmeldet um Hilfe zu bekommen und gleich nach seiner ersten Frage so provokant und besserwisserisch wie von Dir begegnet wird, dann frage ich mich wer sich noch traut etwas zu posten, und welchen Sinn hat dann so ein Forum.
    Wenn Du alle Beiträge gelesen hast wirst Du festgestellt haben das ich mit diesem "Anliegen" nicht alleine dastehe. Ich gebe zu meine Wortwahl mit wegtrainieren oder austreiben sind im Nachinein nicht glücklich gewählt, aber ich konnte nicht wissen das hier jedes Wort wohl gewählt sein muss. Mit austreiben oder wegtrainieren meinte ich, ob es ein Mittel gegen diese Unaufmerksamkeit im Spiel gibt und wenn ja, welches? Mir war auch klar das es aber auch nur an den einzelnen Kindern liegen könnte (Charakter), da ja nicht alle diese "träumerischen" Eigenschaften haben.
    Einige (ebenfalls erfahrene) User hier, wie tobn oder Andre, haben mir durch ihre Beiträge schon sehr geholfen, weil sie wohl mein Anliegen eher verstanden haben wie Du.
    Wenn man über ein Jahr von ca. 20 Eltern ihr Kind anvertraut bekommt es zu trainieren, die Kinder selber mit Ihrem Trainer sehr viel Spass haben und nur unter ihm trainieren wollen, dann habe ich vlt. doch nicht alles falsch gemacht bis jetzt. Wieso ich jetzt auf einmal Co-Trainer werden soll, nur weil ich gefragt habe ob es ein Mittel gegen die "Blümchenpflücker" gibt, erschliesst sich mir nicht.

  • @digon


    Es gibt immer zwei Möglichkeiten:


    1. Man interessiert sich für ein Thema und sucht nach Informationen. Die findet man hier reichlich


    2. Man sucht nach einem Rezept und verwendet Begriffe wie "negative Eigenschaften", "austreiben", ect. um. Die Rezepte gibts auch im Fussball nicht, weshalb eine provokante Reaktion kam. Wer jedoch versucht, als Anfänger mit derlei Methoden rasch erfolgreich zu werden, der sollte sich die Frage stellen, ob er nicht zu viel will und lieber erst als Co-Trainer erste Erfahrungen sammeln.


    Man sollte sich bewußt sein, dass einem Menschen anvertraut werden! Dieses Vertrauen sollte man nicht dadurch leichtfertig aufs Spiel setzen, in dem man nach Möglichkeiten sucht, sie als Werkzeuge für private Interessen zu mißbrauchen.

  • Ich würde jederzeit wieder G und F trainieren. Aber nur wenn sie im Spielbetrieb jemand anders betreuen würde. Warum ? Weil es mir nur noch auf die Nerven ging. Irgend was war fast immer. Trainerkollege war ruhig aber einige Eltern im Bundesligamodus. Oder anders rum. Worst Case war beides. Oftmals ergänzten sich diese bei ihren taktischen Anweisungen, die dann auch noch in aller Regelmäßigkeit falsch waren. Ich habe auch den deutlichen Eindruck gewonnen, dass die Grundmeinung hier im Forum nicht der erlebten Realität entspricht. Leider. Deswegen hat mich der Spielbetrieb nur noch angenervt und ist für mich der Grund, keine Minis oder F mehr zu trainieren. Aber gerade in den jüngeren Altersklassen werden wichtige Grundlagen gelegt, ist aber auch aufgrund der wichtigen "Elternarbeit" zusätzlich so schwierig. Deswegen sollte man sich auf das Wesentliche konzentrieren.


    dikon
    Damit Du Deine Zeit als Bambini-Trainer wirklich genießen kannst ( und die geht leider viel zu schnell vorbei ) daher mein Tipp an Dich: Wichtig ist Deine innere Einstellung. Was ist Dir wichtig ? Spielbetrieb oder Training ?
    Was möchtest Du in den zwei Jahren mit Deinen Kindern erreichen ? Konzentration im Spiel einer G ? Hört sich doch nicht wirklich wichtig an, oder ?


    Spielbetrieb ist mMn in G und F völlig überbewertet. Gibt es auch genug Threads hier im Forum. Freu Dich auf jedes Training. Da bist Du mit ihnen allein und kannst ungestört Spaß haben. Ordentlich abwechslungsreich mit vielen verschiedenen Bällen. Eingebettet in spannende Stories. Voll fokussiert auf Koordination. Wenn sie am Ende von der G auf einem Bein hüpfen können, womöglich sogar noch rückwärts und mit geschlossenen Augen, wenn sie Richtungsänderungen schnell hinbekommen ohne auf die Nase zu fallen, wenn sie aus dem Purzelbaum heraus schnell auf die Beine kommen und die nächste Aufgabe bewältigen können, wenn sie....
    Sprich vereinfacht gesagt schon ein gutes Körpergefühl haben, dann hast Du Deinen Job richtig gut gemacht !!! Tolle Basis für die F. Gute altersentsprechende Körperbeherrschung ist das Fundament schlechthin für alles Weitere. Schau Dir mal ein E oder D Spiel unter dem Gesichtspunkt richtige situative Gewichtsverlagerung an. Teilweise erschreckend, was man da zu Gesicht bekommt. Kein Wunder das es dadurch bei Ballannahme / - mitnahme oder im Dribbling / Fintieren zu Ballverlusten kommt. Mit gruppentaktischen Spielformen ab D brauchst Du bei solchen Gegebenheiten gar nicht erst anfangen. Jede Altersstufe hat also ihre wichtigen Elemente. Bei Deiner ist es die Koordination.
    Beim Spiel kommen noch fremde Kinder dazu. Andere Atmosphäre. Sieh diese Spiele gelassen. Alles andere verursacht nur Stress. Und wir Trainer wollen ja auch unseren Spaß dabei haben.


    Träumen und Angst vorm Ball sind zwei verschiedene Bereiche. Bei einer G ist beides in unterschiedlicher Ausprägung normal. Ich musste damals gegen einen wirklich reichlich beblühmten Platz, einem unglaublich interessantem Spielplatz und als Krönung gegen einen Privatflugplatz mit Kunstfliegern ankämpfen. Hab Geduld. Das legt sich beides wieder. Oder taucht sogar zwischendurch in E und D bei einzelnen Spielern wieder auf.

  • erinnert mich hier an "guter Bulle, böser Bulle".
    Egal, hauptsache es wirkt.


    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.