Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
  • in eigener Sache, es geht um meinen Sohn


    nächste Saison älterer B-Jugendjahrgang, spielte derzeit 2. tiefste Klasse.
    ein absolut guter, Spielmacher und Torjäger in einer Person. seit D-Jugend kommen entsprechende Anfragen.
    auch jetzt weder. f+hlt sich aber absolut Wohl in seiner jetztigen Mannschaft. einerseits reizt es ihn höherklassig zu spielen,
    andererseits ist der dazu erforderliche Aufwand (Entfernung sehr gross, möchte das seinen Eltern nicht zumuten))


    nun stellte er mr seine eigene Planung vor.


    in der kommenden Saison in einer verhältnsmässigen guten A-Jugend in deren wichtigen Spielen mitzuwirken, (was auch die Trainer
    vorschlagen)
    ansonsten aber zu seiner jetztigen Mannschaft zu bleiben .
    übernächste Saison, wenn er 17 ist, will er ins 1. Mannschaftstraining einsteigen.
    B,A und 1. Mannschaftstrainer sind gute Trainer und unterstützen ihn.


    obwohl er ein zurüchhaltender Typ ist, ist er davon überzeugt, dies leistungsmässig zu schaffen.


    meine Frage nun:


    wie findet ihr seine Planung. Oder wäre es doch besser höherklassig zu wechseln? Ich selbst bin überzeugt, dass er sich
    in der B-Jugend auf Regionalliganiveau durchsetzten könnte.


    gg

  • wow, wie der Zufall so spielt, klingt fast wie bei uns, wenngleich bei uns 1-2 Stufen niedriger.


    Wo spielt denn die 1. Mannschaft, wo Dein Sohn übernächste Saison mittrainieren möchte?


    Tipps kann ich mangels Erfahrung kaum geben, Thema interessiert mich allerdings sehr.


    kurz unsere Situation:
    Sohn ebenfalls Jahrgang 1997, spielt unterste Staffel. Trainer attestieren aber Potenzial mind. Sonderstaffel , wenn nicht Bezirksliga, und er ist jetzt auch so weit, das probieren zu wollen.


    Alternative 1: höherklassiger Verein (allerdings im Gegensatz zu Dir Günter nicht weit entfernt, kann er mit dem Fahrrad hinfahren) mit im Kreis anerkannt guter Jugendarbeit, B-Jugend spielt nächste Saison Sonderstaffel als einer der Favoriten, 1. Mannschaft Verbandsliga


    Alternative 2 des Heimatvereins: schon ab nächste Saison 1x pro Woche Training mit Seniorenmannschaft (Kreisliga B) neben dem Training und Spielbetrieb mit seiner Mannschaft (er spielt nächste Saison trotz B-Jugend-Jahrgang in einer A-Jugend), zzgl. individueller Förderung (Umfang und personelle Besetzung muss allerdings noch geklärt werden.)


    will Deinen Thread nicht kapern, bin einfach gespannt, was hier so zusammenkommt.

  • Mein Ratschlag (kurz und knapp): höherklassig probieren. Viele Jungs, gerade ab der C-Jugend aufwärts, spielen zu lange in ihrenHeimatvereinen, weil dort eben die Freunde sind, die Trainer und das Umfeld meist bekannt usw.
    Was bringt es einem 17-jährigen, neben dem B- bzw. A-Jugendtraining bei der ersten Mannschaft mitzutrainieren, in der er nicht spielen kann und mit der ihn (zunächst einmal) nicht viel verbindet. Er sollte es zumindest für ein Jahr probieren, ein oder zwei Ligen höher gegen Gleichaltrige mitzuhalten, mit denen kann er sich messen, vergleichen, an ihnen wachsen. Wenn er das packt und die Ambitionen hat, geht es weiter. Wenn er lieber zurück will, wird ihn sein alter Verein sicher dennoch gerne zurücknehmen, da er im höherklassigen Verein (mit der von dir beschriebenen guten Jugendarbeit) sicherlich nicht schlechter geworden ist. Und mit 18 oder 19 kann er immer noch zur ersten Mannschaft dazustoßen..
    Dass er die Eltern wegen der Fahrerei nicht belasten will, ehrt ihn. Letztlich ist das dann aber eine Entscheidung, die die Eltern treffen sollten. Wenn er möchte und ihr ihn dabei unterstützen könnt/wollte, dann sehe ich keinen Hinderungsgrund.

    "Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner den Ball hat, muss man sich fragen: Warum hat er den Ball? Ja, warum? Und was muss man tun? Ihn sich wieder holen!" (Giovanni Trappatoni)

  • ich finde die planung deines sohns sehr gut und vernünftig.
    warum sollte man unbedingt höherklassig spielen wenn sich wohlfühlt?
    das ganze ist doch als hobby auf hohem niveau zu betrachten
    und nebenbei spielt gerade in dem alter durch G8 der schulabschluss eine wichtige rolle.
    kurze wege, gutes umfeld und verständnis sind hier gold wert!
    in einem neuem verein, neuer umgebung und mitspilern kann man nämlich selten sagen:
    trainer, ich komm die woche nicht zum training, schreib drei arbeiten...
    dann ist man in der regel nämlich ganz hinten dran.


    davon mal abgesehen finde ich junger A-jugend Jahrgang ganz ok, mal bei den herren reinzuschnuppern.
    die älteren A-spieler spielen auch bei uns schon häufiher oben mit, allein um sie an den verein zu binden
    und ihnen das gefühl zu geben, sie würden auch nach der jugend gebraucht und sind willkommen.


    so machen!

  • Guenter,


    mein ältester hätte überregional spielen können, ...war da auch mal wo spielen...und wollte zurück in seinen Verein in die Kreisliga A.


    Er ist ein ruhiger Typ der sich nun mit 18 Jahren langsam entwickelt.


    Mein mittlerer Sohn ist vom gleichen Kreisligateam nach dem Gewinn einer Meisterschaft in der B zum Nachbarverein gewechselt, wo man zwei Ligen höher im B Bereich spielt -Landesliga-.


    Er geht nun -obwohl er die Chance auf Bezirksliga im A Bereich hat- zurück zum Kreisligateam. Er wird zusammen mit dem Älteren ein Jahr A spielen und freut sich darauf....tierisch.


    Spieler seines Teams gehen nun zur A in die Regioaliga einen Ort weiter. Diese Spieler kenne ich ja nun...gute Spieler, aber geschätzte 10 Prozent "schlechter" als meine beiden Söhne. Ich habe meiner Einschätzung zwei Söhne, die drei Ligen höher mithalten könnten. Ich weiss, dass die sich über Fehlpässe, fehlende Antizipation von geschätzten Freunden manchmal sehr ärgern werden....aber ich weiss auch, dass die beiden eine böse Achse im Team bilden werden und mit zwei drei anderen Spielern mit diesem Team ganz oben mitmischen werden....und dabei...und das ist das aller aller wichtigste....Spass und echte Freundschaft pflegen werden.


    Der mittlere hat sich im Landesligateam in die gesetzte Elf gespielt....mit einer Unterbrechung wegen Verletzung. Das Team ist ok...aber so richtiger Zusammenhalt auf breiter Fläche ....nö....das gibts da nicht so, wie er es kannte. Mit breiter oder gar gepinselter Brust sagen zu können, ....ich spiele in der Landesliga, Westfalenliga usw....ersetzt manch andere Dinge nicht.


    Als stolzer Fan meiner Söhne tat das schonmal etwas weg....wenn dir Sohnemann erklärt....ich will lieber zur Hauptschule, statt zum Gymnasium. Dann wird abgewogen und die väterliche Erkenntnis kam dann für mich....das es SEINE/DEREN Entscheidung war. Ich hatte nicht nur das Recht, sondern die gefühlte Verpflichtung hier maximal beratend bei der Abwägung der Vor.-und Nachteile mitzuarbeiten...mehr nicht.


    Dabei erwischte ich mich immer wieder, wie ich versuchte Gewichtigkeiten bei der Benennung der Vorteile einzubauen. Da ich es selbstkritisch für mich so erkannte, konnte ich so auf mich selbst einwirken und dann max. neutral beraten.


    Ein Wechsel dorthin bedingt die große Gefahr, dort als Bankdrücker zu fungieren. Was du schreibst sagt, dass er ein gewisses Potenzial hat, aber nicht jedem da draussen klar ist, dass er ein ausreichend Guter ist. Andere Spieler die in diesen Verein wechseln, sind dort bekannt gut und spielen...werden spielen und wenns gut läuft, wird dein Sohn monatelang vorraussichtlich auf der Bank sitzen und das ohne vorraussichtlich größere Nähe zu seinen Sitznachbarn. Die große Entfernung sorgt auch nicht dafür, dass die Jungs sich privat sehen und sprechen...nur über Facebook. Genau das ist die große Gefahr und da frage ich mich dann wofür....Bezirksliga, Landesliga...Hier war es so, dass -ich glaube- vier Spieler im Team meines mittleren Sohnes seit der Winterpause nicht mehr zu Training kamen....sich abmeldeten. Die hatten Wut, ...die waren traurig....Keiner von diesen Spielern wird jemals in der Bundesliga spielen. Also wovon reden wir.


    Mein Fazit: Laß es deinen Sohn entscheiden!...der ist alt genug.


    Es gibt nur einen Grund warum ich dir/euch/uns raten würde, dass dein Sohn wechseln sollte:


    Du wärest hier nicht mehr so präsent...du Nase 8);):) (Ich hoffe du verstehst den Humor), Gruß Andre

  • eure Antworten decken sich grösstenteils mit den Gedanken die mir durch den Kopf gehen.


    n Kurzform ergänzend:


    Wechsel würde wegen der langen Fahrten so 3,4-4 Stunden täglch Zeit in Anspruch nehmen. (auch für ein Elternteil) ohne Spiel 3-4 mal die Woche


    das Ziel Profi zu werden hat er nicht, auch nicht diese aussergwöhnliche Talent dazu, jedoch den Anspruch in einer gut geführten und vernünftgen
    Fussball spielenden Mannschaft mit einem guten Innenverhältnis zu spielen.


    dies ist sowohl in der kommenden B wie auch A zu erwarten. (Bezirksliganiveau, die Klasse unter der Landesliga)


    seit 3 Jahren entscheidet er selbst, jedoch nach vorheriger ausführlicher Diskussion im Elternhaus,


    die aktive Mannschaft spielt in der Klasse unter der Verbandsliga, ein Sammelsurium an jungen Spielern, einige ehemalige Stützpunktspieler
    unter einem ehemalgen sehr guten Stützpunkttrainer, der voll auf die Jugend baut, und auch noch im aktiven Bereich die Ausbildung als
    Schwerpunkt ansieht.


    meine Frage muss ich eigendlich differenzierter stellen:


    we sinnvoll ist es, den Wechsel zwischen B und A-Jugendspielen im Laufe der Saison zu wechseln.


    angedacht ist Training bei der B und 1 mal bei der A-Jugend


    ist es ratsam schon als jüngerer A-Jugend-Jahrgang regelmässig bei der 1. Mannschaft mtzutrainieren.


    wie sinnvoll ist es als A-Jugendspieler, dann in die 1. Mannschaft aufzurücken, was bei normaler Entwcklung lt. deren Traner der Fall sein würde.


    da sind natürlich gewisse Unwägbarkeiten (wie z.B. die weitere Entwicklung) jetzt aussen vor.


    aber so sieht momentan seine Planung aus.




    für mich persönlich nicht ganz unwichtig:


    bei den infragekommenden Verenen (Regionalliga, Verbandslga) ist mein Eindruck, dass es trotz gegenteliger Aussage mehr um Ergebnisse
    und Tabellenplatz als um Ausbildung geht. Hab mir da schon einen Einblick verschafft.



    Andre, deine Hoffnung stirbt auf jeden Fall zuletzt, bin schon 3 Jahre nicht mehr sein Trainer, wäre also kein Grund für Forumsende :D:D:D
    i
    eine speziell an dich gerichtete Frage:


    hast du den Endruck, dass dein Sohn, der ja etwas tiefer spielt, als er eigendlich könnte, sich dadurch fussballerisch schlechter entwickelt hat?


    Ich bin nämlich der Meinung (jedoch nicht begründbar), dass man sich als Leistungsträger einer Mannschaft besser entwckeln kann,
    wie als Mitläufer einer höherklassig spielenden Mannschaft).


    hat man das Ziel ganz nach oben zu kommen, geht es aber nur über entsprechende Klassenzugehörigkeit, aber das ist ja weder bei deinem noch
    bei meinem Sohn gegeben.


    gg

  • Ich kann dir zum Älteren sagen, dass er bis zur D immer durchschnittlich gut unfällig war...als Verteidiger und Mittelfeldspieler.


    Am Ende der C machte der einen Schub....extrem....Er wurde richtig schnell. Ich behaupte auf 100 Meter 12 Sec....total willig, richtig beidfüßig. Bei einem Pokalspiel sah ihn der Bruder von Horst Hrubesch (Stützpunktkoordinator) und attestierte ihm ein gutes Spiel als 6èr...jüngerer Jahrgang....im Kreisliga A Team gegen eine Landesligateam.


    Dann spielte er zum Ende des 2ten B Jahres aushilfsweise in der A mit und schoss dort als 2`ter 6èr Tore. Besonders auffällig seine Abwehrleistungen...und der super schnelle Ballvortrieb vor es möglich war...aber auch richtig geile Pässe in die Schnittstellen und Abschlüsse aus zweiter Reihe auch mit Links.


    DAS alles...hat er nun im ersten Jahr A niemals mehr gezeigt. Wie gesagt...ein eher ruhiger junger Mann, dem die erste Reihe nicht so liegt.


    Er hatte einen Trainer, der über machtvolle laute Ansprachen und Gebärden ihn - so seine eigene Aussage - restlos einschüchterte, so dass er sich nicht mehr traute, dass zu spielen, was er meinte. Ein junger Mann, der mir noch vor einem Jahr erzählte "Papa...ich habe meist zwei bis drei Passstationen im Kopf...aber niemand geht darauf ein, ausser mein Bruder und ein zwei andere Spieler...!" Davon ist bis vor drei Wochen -als er dem Trainer sein Trikot vor die Füße warf, mit Tränen in den Augen anbrüllte und ihm mitteilte, dass er aufhöre....


    Diese Geschichte hat nur mit dem Trainer zu tun...der das letzte aus den Spielern über seine Ansprache herauspresst. Er presst den letzten Willen in Bezug auf die Zweikampfmöglichkeit des Einzelnen heraus, ....löst aber als Trainer nichts spielerisch....das unterdrückt er durch seine Ansprachen den Spielern und dem Gegner gegenüber....er unterdrückt die Spielintelligenz und jeglichen Ansatz von Mut und Entschlossenheit und damit beschnitt er sich als Trainer selbst...so meine Meinung.


    Wäre dieser Trainer ein anderer Trainer, hätte mein Sohn -bis auf kleine Ärgerlichkeiten (Pässe)- mit Sicherheit den Fun und die Förderung erlebt...die er auch benötigt hat. So hat er ein Jahr nichts gelernt und am Ende gefrustet und gepeinigt aufgehört und wartet nun -wie in einem anderen Thread beschrieben- auf den neuen Trainer.


    Ich kann dir entsprechend keine Antwort an Fakten belegt geben, sondern meinen Eindruck mitteilen. Ich sehe das entsprechend wie du. Ein Junge will in seiner Freizeit mit der Einstellung die unsere Söhne anscheinend haben....spielen. Auf der einen Seite wollen die sich auch was beweisen...nur wer in Gefahr läuft auf Grund seiner Leistungsmöglichkeit... so ein Kandidat des Überhangs zu werden....also auf der Bank zu schmoren...um dann die letzten 10 Minuten zu spielen...oder auch überhaupt nicht....und dabei nicht so richtig ins Spiel zu finden....der wird im Heimatverein als angesehener Stellspieler wohl mehr tanken können (auch abseits des Thema/rein menschlich gesehen)...SOWEIT er einen vernünftigen Trainer dort hat...was bei meinem Ältesten restlos in die Hose ging. Der Trainer verhunzt derzeit den Ruf des Vereins....meine alten Spieler...und seinen eigenen Ruf obendrein.


    Im Gegensatz zu meinem mittleren Sohn, der noch etwas stärker spielt...und die sichere Leistungsmöglichkeit hatte -da war ich mir ganz sicher-....und den festen Willen....und das passende Gefühl sich mal "oben" ausprobieren zu wollen. Er saß erst auf der Bank...und spielte sich dann ins Team....war dann verletzt....dann wieder Bank...ein Paar Gewöhnungsspiele in der B 2 und A 1 ...und ist jetzt wieder im Stamm...spielt nun mal im Sturm...mal vorne rechts...könnte auch auf die 6 oder als Aussen-VT eingesetzt werden. Er hat sich nun ausprobiert....spielt am Sonntag das letzte Spiel und geht dann zurück zum Bruder. Die beiden freuen sich auf ihr gemeinsames letztes Jugendjahr unter der Leitung eines alten Trainers...meinem Mittrainer aus vergangenen Jahren und einem neuen Trainer der Pädagoge ist und eine A-Lizenz in die Kreisliga A mitbringt...wir sind gespannt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Andre


    du sprichst ein Thema an, das für mich von elementarer Bedeutung bei einem Vereinswechsel ist.: der Trainer


    ging es um eventuelle Wechsel, hab ich mich immer zuerst nach dem Trainer erkundigt, Meinungen eingeholt, und auch selbst
    mit ihm Gespräche geführt und dann ein Urteil gebldet.


    Gerade im B und A Bereich sind Trainer, die den Ausbildungsgedanken noch im Vordergrund haben dünn gesät.


    Natürlich kann ein Trainerwechsel alle Gedanken umwerfen, aber etwas Planungssicherheit ist schon gegeben.


    So auch jetzt in meinem akuten Fall, wo die 3 betroffenen Trainer stark vereinsgebunden sind und wirklich gut sind, und auch meiner
    eigenen Fussballphylosophie sehr nache liegen, der Junge mit denen bestens klar kommt, was seine Entscheidung wesentlich
    beeinflusst hat.


    Auch im B und A jugendalter spielt die Rolle des Trainers als Bezugsperson immer noch eine ganz wesentliche Rolle, wird jedoch
    oft unterschätzt.


    bei meinem Ältesten habe ich übrgens ähnliche Erfahrung gemacht wie du. vom Leistungsträger B jüngerer Jahrgang zum Bankdrücker
    in der B-älterer Jahrgang Regionalliga, weil der dortige Trainer auf Kämpfer und Rennertypen stand. halt nach 1 Jahr Konsequenz gezogen,
    da Trainer mit in die A hochrückte. halt Erfolgstrainer, weil er die Klasse gehalten hat.


    gg

  • Das was Guenter sagt, kann ich so blind unterschreiben. Es steht und fällt mit dem Trainer. Ist das ein nur gewinndenkender Trainer der über Leichen geht und eine miese Art dazu hat...kannste besser weg bleiben...egal wo der sein Unwesen treibt.


    Ich beende zum Monatsende mein Traineramt wieder....werde vorrausichtlich den Trainerschein wieder verfallen lassen. Mein jüngster Sohn wird wohl zurück zum alten Verein wechseln, da seine Brüder auch dort sind...und ich halt als sein Trainer aufhöre. Er kommt in die C Jugend. Im jetzigen Verein erwartet ihn ein guter Trainer, genauso im alten Verein (wo der JL aufhörte, weswegen wir damals gingen). Wir wägten genau ab...Trainerfrage in beiden Vereinen gut,....in beiden Vereinen hat er Freunde....im alten Verein sind bald wieder beide Brüder vereint....da blieb nur noch die Entfernung in Verbindung mit seinem Willen als Entscheider. Der alte Verein ist besser mit dem Fahrrad zu erreichen und ...spielt mit ein bischen Glück in der Bezirksliga...soweit man die Aufstiegsrunde übersteht, wohingehend der jetzige Verein dort gerade abgestiegen ist. Das war aber hier nicht ausschlaggebend, sondern eigentlich nur der gesparte Kilometer mit dem Fahrrad...so seltsam kann es auch gehen. Übrigens ist mein "Kleinster" im direkten Vergleich mit den Großen...der talentierteste von allen, er zeigt es nur oft nicht. Er ist im Tor eine Granate und als Spieler ein Allrounder und beidfüßig. Dazu ist er ein richtig guter Leichtathlet...er spielts oft nicht aus, schade...aber das kommt noch meiner Erfahrung nach in der C, zweites Jahr. Ich bleibe dran, biete mich als Ersatztrainer wenn mal jemand krank ist an, ...und eventuell werde ich ohne festes Team eine D und C im Bereich Technik beschulen, ...mal schauen.

  • Günter


    Bei der Aufzählung der ganzen Vor- und Nachteile fehlt noch eine wesentliche Aussage!


    Was glaubst du, woran dein Sohn beim Fussball am meisten Spaß hat? Ist es nur der Sport oder ist es die Kombination mit seinen Freunden und Kameraden, mit denen er sich auch sonst in seiner Freizeit trifft? Hast du dir und vor allen Dingen ihm diese Frage in der letzten Zeit schon mal gestellt?

  • Wenn ich deine Ausführungen, v.a. bzgl. der Entfernung und des Zeitaufwands nun lese, guenter, steht das wohl in keinem sinnvollen Verhältnis. Wenn er keine große Ambitionen hat, möglichst hoch zu spielen und ihm andere Dinge (Freunde, Kameradschaft, Zeit für andere Dige usw.) wichtiger sind, dann hat es keinen Sinn, denn selbstverständlich zählt am Ende, was er möchte.


    Was das Thema angeht, einen jüngeren A-Jugend-Jahrgang in der ersten Mannschaft mittrainieren zu lassen, dann bin ich da grundsätzlich sehr skeptisch. Nicht umsonst gibt es Regeln, ab welchem Alter man im Seniorenbereich mitspielen darf (auch wenn aktuell die Absenkung der Altersgrenze im Bundesliga-Bereich diskutiert wird). Sicherlich kann der eine oder andere auch mit 17 voll ausgewachsen sein und körperlich mithalten. Gleichzeitig lassen sich, v.a. im unteren Amateurbereich, so ziemlich in jedem Dorf Beispiele finden, wo junge Fußballer regelrecht "verheizt" wurden und sich oftmals entweder schwer verletzten oder schon recht bald festgestellt haben, dass *diese* Art von Fußballspiel nichts für sie ist. Das ist aber sicherlich sehr stark von Verein zu Verein und auch von Trainer zu Trainer unterschiedlich.

    "Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner den Ball hat, muss man sich fragen: Warum hat er den Ball? Ja, warum? Und was muss man tun? Ihn sich wieder holen!" (Giovanni Trappatoni)

  • @ballgewinski


    deine Bedenken habe auch ich in der Überlegung. das Positive ist jedoch, dass besagte Mannschaft einen gepflegten Fussball spielt, und der Trainer
    das Technische und Spielerische in den Vordergrund stellt. Wäre es anders, würde ich dem nicht zustimmen. Es ist auch nicht eine generelle
    Traningsteilnahme dort gedacht, sondern ledglich eine zusätzliche Trainingseinheit zum A-Jugendtraining.


    @TW


    diese Frage stand nebem dem zeitlchen Aufwand absolut im Vordergrund.
    war auch beim Wechsel vor 3 Jahren zu diesem Verein letztendlich ausschlaggebend (Schulkollegen, Stützpunktkollegen)
    ist auch jetzt mit der Entscheidungsgrund beim jetztigen Verein zu bleiben.


    bei meinen Fragen geht es auch wenger um Wechselgedanken, die sind praktisch abgeschlossen sondern um die Planung für die
    nächsten 2-3 Jahre. siehe dfferenziertere Fragen von Beitrag 6


    die von dir aufgeworfene Problematik wrd aus mener Sicht von vielen unterschätzt.


    die Gesamtentwicklung und der Wohlfühlfaktor in den letzten 3 Jahren ist äusserst positiv. Ob dies so gewesen wäre, wenn die Entscheidung
    vor 3 Jahren in Richtung absoluten Leistungsverein auch so wäre, weiss ich nicht.
    vor Entscheidungen, sollte man sich wirklich ernsthaft über die Prioritäten die man sich selbst setzt Gedanken machen.


    Ich glaube wir denken hier in die gleiche Richtung.


    gg