Übungen, um die Kondition mit Ball zu verbessern

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  • Überraschen kann man die Kinder, wenn man die Übung mal im Dreieck oder Kreis laufen lässt. Bringt ungemein Spass und schult die Spielübersicht. Als Trainer kann man hier sehr schnell erkennen, wer die nötige Spielintelligenz mitbringt, um später mal ein ganz Grosser zu werden. Die Kinder, die diese Übung als Erste absolviert haben, dürfen dann am Wochenende spielen. Für den Rest ist es ein Anreiz, sich beim nächsten Mal noch mehr Mühe zu geben.

  • Auch seeeehr gut für die Kondition: Übungen im Sandkasten! Das ist erst so richtig schön bei 25°+.
    Der Höhepunkt ist der berühmte Entenlauf. Da gibt es durch den Sand nochmal richtig viel Widerstand. Ich meine, wer braucht seine Kniegelenke später noch? Viel spaßiger kann man die Knie nicht kaputt machen :D

    „Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für Andere tun, tun wir auch für uns selbst.” - Thich Nhat Hanh

  • Überraschen kann man die Kinder, wenn man die Übung mal im Dreieck oder Kreis laufen lässt


    ich habs selbst erlebt. "moderner" Trainer, für den Rundenlaufen von vorgestern war, out und nicht mehr zeitgemäss,
    liess uns stattdessen 10 mal von Eckfahne zu Eckfahne laufen. aber ohne Ball, da wir sonst nicht schnell genug wären. Überraschung und Abwechselung pur.


    Wir wurden dann auch deutlich schneller, er wurde nämlich wesentlich schneller gefeuert.


    gg

  • Ich mache öfters einen Konditions- Koordinationsparcour mit Ball.


    Relativ groß, mit Laufstrecke, Regeration zum Tempo rausnehmen, aber dann auch mal mit Ball dribbeln, mit Ball um ein Viereck, oder an einer Stelle doppelten Doppelpass mit dem Trainer.
    Dann eine Station im Viereck den Ball 5mal hochhalten, dazwischen auch die Ringe und Koordinationsleitern, zum Abschluss der Runde mit Torschuss, wo der im Kasten steht, der vorher geschossen hat.




    Eine Übung, die ich richtig klasse finde, ebenso wie die Jungs, die habe ich hier im Forum aufgeschnappt... wurde glaube ich menschliche Stoppuhr genannt.


    - 2 Gruppen


    Gruppe 1:
    Viereck (alternativ mit 2 Koordinationsleitern). Muss z. B. 10 Runden laufen. Die Runden sind die Stoppuhr


    Gruppe 2:
    In der Zeit Torschüsse, aus einer gewissen Distanz gegen einen von Gruppe 1 bestimmten Keeper. Wenn Gruppe 1 die Runden absolviert hat, ist die Zeit um.


    Dann Wechsel, mehrere Durchgänge mit wechselnden Keepern.


    Am Ende gewinnt die Mannschaft, mit den meisten Toren

    "Ihr fünf spielt jetzt vier gegen drei."

  • Die Übung von Tobi 1987 finde ich mindestens genauso top, wie die andere. Manchmal frage ich mich, wie kann man seine Spiele verlieren, wenn man solche tollen Übungen drauf hat ? ?( :thumbup: :D

  • Karl
    Mittlerweile hat auch der Letzte kapiert, dass Du offenbar Übungen mit Laufanteilen in der D grundsätzlich ablehnst. Ich sehe das anders, gerade z.B. die Übung von Tobi habe ich schon mit einer F gemacht - und die Jungs haben sich ausgepowert und hatten viel Spaß dabei. Gerade durch den Wettkampfcharakter wird verhindert, dass die Jungs nur traben (wie beim klassischen Rundenlaufen). Man muss aber auf ausreichende Pausen achten.


    Kannst Du begründen, was genau Dir daran nicht gefällt? Und wie versuchst Du, Deine Jungs schneller zu kriegen?


    Grüße
    Oliver

  • @Don


    ernsthaft gesehen, betrachte ich das Thema schon differenzierter.


    aus meiner Sicht kann man grundsätzlich alles mal machen, ich seh es auch so, dass man durchaus auch mal Runden laufen kann.
    ich finde es auch wichtig, dass man mal eine Mannschaft, auch in der F auspowert wie du es schreibst. Selbst alles schon gemacht,


    im eigendlichen Thema geht es aber um Kondition im Kinderfussball.


    Konditionstraining bedarf eines längerfristigen Zeitraumes mit ähnlichen Grundinhalten in den Übungen. egal ob beim Runden laufen, Viereck, Dreieck,
    mit Ball, ohne Ball, Wettkampfform oder sonstwie.


    Konditonstraining ist keine Angelegenheit von einzelnen Übungseinheiten, sondern langfristig anzulegen, hat aus mener Sicht auch nichts mit
    Lauftraining oder mal auspowern zu tun.


    Konditionstraining in diesem Sinne, gehört für mich nicht in den unteren Jugendbereich, kann und brauch auch kein Ausbildungsziel sein,
    da Kondition in jeder Altersstufe, sogar noch bei 60ig jährigen jederzeit relativ schnell antrainierbar ist.


    hinter jeder Übungseinheit steht doch als oberstes Ziel die Frage, was will ich eigendlich damit erreichen.
    im Kinderfussball kann das Ziel jedoch nicht Kondition sein.


    gg

  • ernsthaft gesehen, betrachte ich das Thema schon differenzierter.


    Das scheint ein Problem bei zunehmendem Alter zu sein ;)


    ich seh es auch so, dass man durchaus auch mal Runden laufen kann.


    Nur zur Klarstellung: Rundenlaufen (TRaben rund um den Sportplatz) hat hier noch niemand empfohlen, zu Recht.


    im eigendlichen Thema geht es aber um Kondition im Kinderfussball.


    Konditionstraining bedarf eines längerfristigen Zeitraumes mit ähnlichen Grundinhalten in den Übungen. egal ob beim Runden laufen, Viereck, Dreieck,
    mit Ball, ohne Ball, Wettkampfform oder sonstwie.


    Konditonstraining ist keine Angelegenheit von einzelnen Übungseinheiten, sondern langfristig anzulegen, hat aus mener Sicht auch nichts mit
    Lauftraining oder mal auspowern zu tun.


    Konditionstraining in diesem Sinne, gehört für mich nicht in den unteren Jugendbereich, kann und brauch auch kein Ausbildungsziel sein,
    da Kondition in jeder Altersstufe, sogar noch bei 60ig jährigen jederzeit relativ schnell antrainierbar ist.


    Das sehe ich wiederum differenzierter. Kondition ist ja nicht nur "Ausdauer", sondern auch Schnelligkeit, Gewandheit, Sprungkraft. Alles Ausbildungsziele, oder etwa nicht?


    hinter jeder Übungseinheit steht doch als oberstes Ziel die Frage, was will ich eigendlich damit erreichen.
    im Kinderfussball kann das Ziel jedoch nicht Kondition sein.


    siehe oben


    Fazit: Verbesserung der Kondition ist aus meiner Sicht sehr wohl Ausbildungsziel. Natürlich meine ich damit nicht das althergebrachte Rundenlaufen. Aber konstruktive Vorschläge sind ja oben in diesem Thread schon gekommen. Mir geht es darum, dass diese Vorschläge nicht ins Lächerliche gezogen werden.


    EDIT: Der DFB spricht für die D von "spielerischer Fitnessschulung", siehe http://training-wissen.dfb.de/index.php?id=519710 Der Ausdruck gefällt mir :)


    Grüße
    Oliver

  • Ich trainiere eine D-Jugend in der Kreisklasse A. Einige Kinder haben eine schlechte Kondition.


    Ich möchte die Kondition verbessern. Ab und zu müssen die Kinder 3 Runden laufen. Ich möchte aber lieber Übungen mit dem Ball anbieten.


    Könnt ihr mir einige Übungen empfehlen?


    Kondition...?....Du meinst Ausdauer? Der Begriff Kondition setzt sich zusammen aus den Themen...Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft. Diese Themen kann ich einzeln bedienen...oder auch ganzheitlich zusammen...sehe ich halt so.


    Also bis jetzt -was die Kondition angeht- nicht gut gelaufen, da ein Rundenlaufen in der D nonsens ist und jeder modern denkende Trainer der das sieht, würde das dann denken und ein Koordinator den ein Verein vielleicht hat, müßte dich eigentlich darauf ansprechen, dass das so ungut ist.


    Um es zu verdeutlichen:


    Ich trainiere -rein hypothetisch- deine Truppe und du trainierst die gleiche geklonte Truppe parallel.


    ich trainiere Ausdauer mit Ball und du läßt sie laufen.


    Meine Jungs haben pro Training pro Mann 100 Ballkontakte = 200 pro Woche in dieser Sache und deine 0.


    Meine Jungs spielten Fußball, deine waren Leichtathleten;-)). WER HAT DIE BESSERE TRUPPE :rolleyes:;);) ...brauchen wir nicht länger drüber nachdenken. Die Motivationslage der Spieler würde bei Team A auch die bessere sein, davon gehe ich fest aus.


    Gut finde ich, dass du dir die Gedanken darum machst und dich hinterfragt hast....das machen meiner Meinung nach nur gute Trainer!!!


    Zur eigentlichen Frage:


    Ich trainiere auch eine D. Gerade zu Saisonbeginn und auch immer mal wieder zwischen den Monaten....beginne ich im Warmmachteil mit Schnelligkeitsübungen die in Gruppenkämpfen abläufen. Also erst eine lockere Warmmachübung...wegen der nachfolgenden Sprints und der Verletzungsgefahr die sich darin verbirgt....dann die Wettkämpfe. Z.B.


    -zwei oder drei Gruppen bilden die sich in einer Reihe aufbauen. Gegenüberliegend in jeweils in einer Reihe eine Hütchenreihe aufbauen.


    Spieler dribbeln mit Ball (Variation: auf Traineransage linker oder rechter Fuß) zum ersten Hütchen, umkreisen es und dribbeln zurück zum Starthütchen...dann zum zweiten Hütchen und zurück...dann zum dritten Hütchen usw. usw.....


    Um Koordinativ zusätzlich versteckt tätig zu werden, kann das auch sein, dass die den Ball mal über den Kopf bei Laufen halten müssen oder ihn bei ausgestreckten Armen mal vor den Körper zu halten.


    Im Hauptteil sind sämtliche Spielformen in Gruppen mit bis zu vier Leuten -ich bevorzuge eher die Drei- spielen...spielen...spielen.


    Dazu die Anweisung...wer steht und auffällt = Ballwechsel an den Gegner.


    Jede Übung im 1:1...ist versteckt Konditionstraining für mich...vor allem dann, wenn selbst das als Spielform abläuft.


    Entsprechend hege ich den Verdacht, dass dein Problem eher das sein könnte, dass du als -vielleicht- unerfahrener Trainer nicht zeitgleich auf mehreren Stationen trainiert hast und so viele Spieler kalt herumstanden und nichts tankten ausser Langeweile???


    Wäre das so, kannst du hier ganz super schnell was verändern, in dem du auf mehreren Stationen in kleineren Gruppen üben läßt. Dazu die Anweisung....wer steht...= Ballabgabe an den "Gegner". Gruß Andre

  • @Don:


    Konkret gefällt mir die dargestellte Variante der Übung "Stoppuhr" nicht. Dabei geht es nicht um die Übung an sich,die bei uns auch schon Bestandteil des Trainings war, sondern um das stupide "10 Runden laufen" der 2. Gruppe. Hier könnte ich doch auch einen variablen Parcour mit z.B. Slalomstangen/Hütchen, Koordinationsleitern etc. aufbauen, wo ich kurze Sprints, Gewandtheit, Tempowechsel etc. dabeihabe, mit Ball kombinierbar. Hier gibt es doch wohl wirklich bessere Möglichkeiten als 10 Runden. dabei ist es für mich doch nebensächlich, ob diese um den Platz oder die Halle oder um aufgebaute Hütchen stattfinden.

  • Bin vor einiger Zeit auf den Multikickball (Ball mit Gummiband) aufmerksam geworden. Dieser eignet sich nicht nur für das Techniktraining, sondern auch zum Steigern der fussballspezifischen Kondition.
    Man könnte z.B. ein Viereck aufbauen mit vier verschiedenfarbigen Ecken. Dann muss der Ball jeweils in die Richtung gespielt werden, die vorher angesagt wird. Dieses kann man dann etwa 1-2 Minuten machen. Habe es selber ausprobiert und kann sagen, dass es sowohl Spaß macht, die Ballannahme und Passtechnik und eben auch die Ausdauer sowie die Wendigkeit steigert. Habe 2 Bälle davon und mache dieses jedes Training, indem ich jeweils zwei Spieler aus einer Spielform hole und diese dann diese Übung ausführen lasse.
    Eine weitere Möglichkeit die Kondition zu fördern ist mit spielerischen Laufspielen zu Beginn des Trainings, z.B Kettenfangen, "Schwänzchenfangen", oder Handball mit Kopfballtoren auf ein kleines Feld(wahrscheinlich erst ab D-Jugend angebracht).


    Allgemein bin auch ich der Meinung, dass stupides Rundenaufen in ein (Kinder-)Jugendtraining nicht gehört. Die Kondition muss eher spielerisch erworben werden, oder es muss in Wettkampfform geschehen. Ab C-Jugend allerdings ist in der (Sommer-)Wintervorbereitung auch reines Konditionstraining auf einer Laufstrecke nicht verkehrt, allerdings meiner Meinung nach eher in Intervallform, also z.B. 5 Minuten gesteigertes Tempo und 3 Minuten dann langsamm, usw..


    Gruß HW4

  • Kondition...?....Du meinst Ausdauer? Der Begriff Kondition setzt sich zusammen aus den Themen...Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft.


    Kondition ist ja nicht nur "Ausdauer", sondern auch Schnelligkeit, Gewandheit, Sprungkraft.



    Wir gehen hier anscheinend von sehr unterschiedlichen Begriffsdefinitionen aus.


    für mich bedeutet Kondition Ausdauer.


    Schnelligkeit und Kraft haben wenig mit Ausdauer zu tun, bedürfen auch total unterschiedliche Trainingsinhalte.


    um enen 30 m Lauf schnellstmöglich zu absolvieren bedarf ich absolut keiner Kondition.


    gehe ich jeden Tag 1 Stunde in den Wald laufen, hab ich irgendwann die Kondition, sprich Ausdauer, um einen Marathon mitzulaufen,
    die Grundschnelligkeit verbessert sich damit um keinen Deut.


    was hat Sprungkraft mit Kondition im eigendlichen Sinne zu tun?
    wir haben einen Jungen in der Mannschaft, der betreibt nebenbei Langstreckenlauf, äusserst erfolgreich, einer der besten in der Region
    im Spiel das reinste Konditionswunder (im Vergleich zu den anderen) rauf und runter ohne Unterbrechung für ihn kein Thema.
    Sprungkraft gleich Null, Spritzigkeit (die ersten 5 Meter) gleich Null, aber wehe er ist mal am Laufen.
    allgemeine Meinung am Spielfeldrand: je mehr er Langstrecke trainiert, desto rückläufiger seine Spritzigkeit.
    für mich, hatte in jungen Jahren auch Lechtathletiktrainerausbildung absolviert, die Folge eines zu einseitigen Trainingsaufbaues.
    hat aber wenig Aussagekraft, da ich die neueren Erkenntnisse diesbezüglich nicht mehr kenne.


    bisher habe ich im Fussball den Begriff Konditon immer der reinen Ausdauer zugeordnet.


    dass dem jetzt Schnelligkeit, Kraft und Sprunkraft zugeordnet wird, ist mir absolut neu.


    sollte das jedoch allgemeine Meinung sein, muss ich das halt in mein Repertoire einbeziehen. würde jedoch meine Ansicht dazu nicht ändern.


    diese Ausdauer ist bei einem Fussballer auch anderes zu traineren, wie bei einem Langstreckenläufer.


    Ausgangspunkt ist bei der Betrachtung ein bisher normal trainierter Junge.

  • bisher habe ich im Fussball den Begriff Konditon immer der reinen Ausdauer zugeordnet.


    dass dem jetzt Schnelligkeit, Kraft und Sprunkraft zugeordnet wird, ist mir absolut neu.

    Ok, das erklärt sicher, dass wir teilweise aneinander vorbei geredet haben. Ich halte mich an die Definition aus Wikipedia, die meines Wissens den Begriff "Kondition" genauso verwendet wie die Sportwissenschaftler:

    Zitat

    Der Ausdruck Kondition (lateinisch condicio ‚Beschaffenheit‘, ‚Zustand‘, ‚Bedingung‘, ‚Verfassung‘) bezeichnet (...) im Sport das Leistungsvermögen bezüglich Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination, siehe Körperliche Leistungsfähigkeit

    Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Kondition


    Grüße
    Oliver

  • Ich halte mich an die Definition aus Wikipedia,


    @Don, ich stamme halt noch aus einer Zeit wo man nicht auf Wikipedia zurückgreifen konnte oder musste, und sich halt an dem allgemeinen
    Sprachgebrauch ausrichtete-


    Merke, dass ich doch langsam alt werde. :D Bitte dazu jetzt keine Diskussionsbeiträge


    Aber mal ein typisches Beispiel, wie Diskussionsbeiträge unterschiedlich bewertet werden, nur weil bestimmte Begriffe anders
    definiert werden.


    aber wieder was gelernt, zukünftig spreche ich im gegebenenfall nicht mehr von Kondition sondern von Ausdauer.
    Bin ja noch lernfähig.Kannst jetzt zufrieden sein, hast mich überzeugt. X(


    gg

  • Ich habe es auch bei meiner C-Lizenz Breitensport so gelernt, für die, die Wikipedia nicht vertrauen ;D

    „Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für Andere tun, tun wir auch für uns selbst.” - Thich Nhat Hanh

  • Fazit: Verbesserung der Kondition ist aus meiner Sicht sehr wohl Ausbildungsziel.


    hab mir über diese Aussage in letzter Zeit enige Gedanken gemacht.


    meine eigene Abneigung rührt noch aus einer Zeit, als Konditionstraining stures Laufen und teilweise ganze Trainingseinheiten umfasste.


    inzwischen ist aber Kondtionstrainng absolut verpönt. von einem Extrem ins Andere halt.


    die Entwcklung im Fussball setzt aber immer mehr die läufersiche, fussballspezifische Ausdauer als Grundvorraussetzung in den
    Vordergrund.


    deshalb zitiere ich hier einen gerade gelesenen Zeitungsartikel. (natürlich nicht wortwörtlich, das wäre zuvel)


    HITT = High-Intensity-Intervall-Traning


    30 Sekunden fast im Sprinttempo (oder Radfahren), 90 Sekunden Pause, etwa 6 mal wiederholen, macht insgesmt 12 Minuten Gesamtzeit.


    2 bis maximal 3 Einheiten die Woche


    das Ergebnis entspricht einem 30 bis 40 minütigen Ausdauerlaufes.


    Bisher hat man angenommen, dass dies nur für Spitzensportler die entsprechenden Ergebnisse bringt, ein Untersuchung hat
    jetzt ergeben, dass bei Breitensportler sich der gleiche Erfolg einstellt.


    geh ich jetzt davon aus, dass in den 90 Sekunden Ruhephase (besser Erholungsphase) der Ball genutzt werden kann,
    wäre dies in jedes Training locker einzubauen, ohne dass jemand von dem so verpönten Konditionstraining sprechen muss.


    denn eins ist sicher, die Entwicklung der heutigen Fussballsysteme erfordert eine wesentlich stärkeres Laufvermögen als in der
    Vergangenheit.


    gg