Elternarbeit

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  • wieder mal in mehren Beiträgen das Thema. hab mal Elternarbeit eingegeben, und festgestellt , dass es dazu eigendlich keine eigen rubrik gibt. Erstaunlich, da doch viele Trainer hier offensichtliche Probleme haben.


    Für mich eine Problematik die all die betrifft, die nicht in Vereinen tätig, sind, wo Kinder und Eltern froh sind, dass sie dort dabei sind,
    also dort, wo es nicht um reine Leistung sondern dabeisein geht ( allgemein gesprochen also um Dorfverein


    diese Problematik kommt für mich in Ausbildung und Lehrgängen nicht die gerechte Bedeutung zu.


    Ich wünsche mir. dass hier einfach mal jeder seine Elternarbeit vorstellt, ohne Diskussion der Anderen, wir wissen ja alle wie schnell
    wir ableiten, also einfach nur mal schildern, jedr kann sich dann ja das herausfiltern, was zu ihm passt


    sollte jemand Rückfragen oder Diskussionsbedarf haben, so eröffne er bitte ein Rebruk:Diskussion zur elternarbeit.


    bin gespannt ob das ankommt. warten wirs halt ab.



    vorab: meine Beiträge beruhen auf langjähriger Erfahrung und vielen gemachten Fehler, aus denen ich oft gelernt (leider nichrt immer)
    habe. Ich musste 53 Jahre alt werden, 11 oder 12 (das weiss ich jetzt nicht mehr genau, Jugendarbeit und 5 Jahre Aktiventrainer
    hinter mich bringen um in den letzten .8 Jahren eine einigermassen erfolgreiche Elternarbeit abzuliefern.
    und die ich heute rückblicken noch besser gestalten könnte.


    ich hatte alle Fehler gemacht, die es zu machen gibt. bin voll auf die Schnauze gefallen und zum Glück aber wie auferstanden.
    diese Erfahrung möchte ich den jungen Trainer zum Teil erspraren (einiges müssen sie selbst regeln, halt lernprozess)


    ich werde meine positiven Erfqhrungen kundtun, denke aber vorrangig, dass andere Kollegen ihre Erfahrungen berichten,
    ich denke da jetzt z.B. an Andre (Entschuldigung) der einen elternabend plant, wie er ihn durchführt, und später
    mit welcher Resonanz.


    nochmals eine Bitte:



    diese Rubrik sollte einer Ideensammlung und Erfahrung reservierqt bleiben, zur diskussion bitte einen anderen Ort wählen.
    Lasst hier einfach so sthen. Jeder kann das dann für sich aussuchen was zu ihm auch passt.



    was ganz persönliches: Tippfehler sind Folge meiner Faulheit, ich sitzte hier unter einem Bewegungmelder und bin oft zu faul aufzustehen, und tippe stattdessen blind. bin halt ein fauler Fussballer.



    gg

  • ich bringe direkt ein Beispiel, das in einer anderen Rubrik heiss disikutiert wird (Andre,Günter,Pietro), Ansprache eines Vaters während dem spiesl.


    Ich habe den Eltern sehr deutlich gemacht, dass ich während dem Training, vor dem Spiel (ab Gang in die Kabine), während dem Spiel
    und nach dem spiel (bis Kinder nach dem Duschen aus der Kabine kamen) , Bestandteil der Mannschaft bin, nur Ansprechpartner
    der Mannsachft und für sonst niemanden bin. Danach und zuvor bin ich jederzeit auf alles ansorechbar..


    Knallhart durchgezogen: bitte nachher, ich hab jetzt ander aufgaben, muss mich um die Jungs kümmern.
    danach aber ein offens Ohr für noch so unmögliche Belange


    und hier meinen Leitsatz, der mich dei letzen 8 Jahre begleitet hat: es geht doch um Deinen und Eure Jung, nicht um dich oder mich..


    ein Satz, mit enormer Wirkung.


  • bin nicht müde, zum Fensehen keine Lust, deshalb noch ein Beispiel erfolgreicher Elternarbeit.
    Eltern wren übrigens meine Partner nicht meine Gegener aber erst in den letzten 8 !!! Jahren!!!)



    ein Spiel zum Krausen, je ruhiger ich wurde, desto mehr Anweisungen von den Eltern ( we kennt das nicht)


    nach Spielende, rief ich die Eltern, die ich alle auch persönlich kannte (halt Dorf) zusammen.


    irgendeine belangloses thema angefangen.


    dann folgender (plötzlich und unearwartender ) Dialog:


    "Ute, kannst du mal 2 Schriite zu mir kommen?" Betreuer (der eingeweiht war)." Nein Ute, du sollst 2 Schritte zurückgehen"
    das ging so 2-3 mal hin und her her, bis Ute vollkommen entnervt sagte: " Was soll ich nun machen, vor oder zurück, werdet
    euch mal einig,"


    Ich: kannst Du dir vorstellen, und Du, Du, Du, (die Eltenrn angesprochen) wie Dein Kinde, euer Kind sich fühlt, wenn es ständig andere
    anweisungen bekommt, me3ine, die des Traineres, Deine, die der Mutter , die des Vaters, wie fühlst Du dich jetzt, qnnst du dir vorstellen, wie sich Dein Kind Euer Kind fühlt, willst Du das, wollt Ihr das.


    Fusssballvater: Du sagst ja nichts, wenn sie was falsch machen, dann müssen wir das halt tun.

    dieses Gespräch hat sot stattgefunden, nicht genauso wörtlich, aber ziemlich nahe dran.


    Und schon war ich in der Situation, dass ich die Denke des Kindefussballs an den Mann bringen konnte.
    Nicht weil ich das will, sondern sondern Väter ung sonstige Eltern.


    Als Trainer muss mann sich verkaufen, sich und seine Vorstellungen. verkaufen heissrt, dass es der Wunsch des Käufers ist.
    d.h. in unserem Falle: ich als Trainer muss die Eltern davon überzeugen, dass es eigendlich ihr Wunsch ist, wie ich alos Trainer vorgehe.s


    wer das nicht glaubt, dem bewieise ich das Gegenteil.


    muss gestehen, dass ich viele Jahre brauchte, um so vorzugehen.
    .

  • zuviel gearbeitet heute, deshakb hell wach, musss nich ablenken, kennt ihrt ja vielleicht.


    deshalb noch ein Beispiel


    2001 mit jährigen zusammen mit Kindergarten zum Fussball .
    1 Jahr lockers Training, d.h. Kinderspass und Freude mit Ball


    Eltern drängten auf ein richtigfes Spiel oder Tunrier
    verständlich, waren ja geil, ihe zukünftigen Nationalspieler endlich mal spielen zu sehen,


    Ich: o.K. bevor wir spielen müssen wir aber gemeinsam mal die Regeln dazu festlegen.


    Ist es euer Wunsch, dass alle gemeinsam gefördert werden?
    Ist es euer wunsch, das alle gleich zum Spielen kommen?
    Ihr wollt also, dass ich jedem eurer Kinder glecih fördere?
    das heisst dann ab er für mich, dass ich jeden gleichlang einsetzte, egal ob gut oder nicht so gut.!!!!!! Allgemeine Zustimmung+++


    OK. fin d ich gut, dass Ihr im Interesse des Ganzen; der Jungs, akzeptiert, dass die Mannschaft auch durch Auswechseluungen
    mal möglicherweise verliert.?

    Einmal editiert, zuletzt von guenter ()

  • noch eins.


    der ein oder andere hats es wohl mitbekommen, dass mein Vorstellungen nicht so rübergebracht wuden, als seien es meine wümsche oder Ansprüche, sondern die der Eltern. deren eigene Vorstellungen.
    wie gesagt, die Erkenntnis habe ich auch die letzen Jahre, vorher habe ich alle möglichen Fehler gemacht,.


    nochmals die dringende Bitte_ schildert eure Erfahrung über die Elternarbei in vielem B ereichen, ist das genau so wichtig
    wie das riichtige Trainingskonzept.


    gg

    Einmal editiert, zuletzt von guenter ()

  • @ guenter


    Ein Beispiel für deine Behauptungen wäre nicht schlecht. 8o



    Im Ernst: Ich habe es verstanden.

    [b][color=#990000]"Absolvent der SOCCERDRILLS-ONLINE Kurse BASIS, Ki-Fu und JUGEND-FU."

  • elternarbeit, so wie ich sie erlebt habe, so wie sie sich im laufe der zeit verändert:


    in der f-jugend, da habe ich angefangen, waren wir letztendlich ein große familie. ein trainerteam, ca. 12 kinder, mädchen und jungens gemischt. ich habe die kinder trainiert, habe den eltern am elternabend dies und das erklärt, die eltern haben geholfen: beim fahren, beim aufräumen, beim umziehen usw. nebenher haben wir viel unternommen, weihnachtsfeiern gemeinsam durchgeführt, ferien gefüllt, geburtstage organisiert. die eltern haben mitgefiebert, mitgejubelt und gelitten, doch niemals hat mir einer oder eine reingeredet. nach dem training oder telefonisch gab es schonmal nachfragen und diskussionen über den stand der dinge bei den einzelnen kindern, doch immer harmonisch. selten haben die eltern mal reingerufen um "taktische" anweisungen zu geben. eine dieser anweisungen eines vaters hat dann direkt zu einem gegentor geführt, dass bis dahin als gutes beispiel fungierte. ist so dann auch nie wieder vorgekommen.


    diese ganze geschichte war sehr anstrengend, hat mich ganz schön angefressen und meine freizeit pulverisiert. dies ist dann im laufe der kommenden jugenden eskaliert, die eltern sahen mich als unterhalter an, als entertainer, der ihre kinder betreut und stets für kleinste belange zu sprechen war, sozusagen zur unterhaltung der vielen hausfrauen. da habe ich zu spät eine grenze gezogen und es hat mich viel kraft gekostet, eine zu errichten: fussball ist auf und neben dem platz, sache von mir und des vereins. für alles andere war ich nicht mehr zuständig. wie die ausrichtung der weihnachtsfeier, sweatshirtbestellung etc.


    geholfen hier bei hat eine durchmischung des teams durch migranten, die da ein andres konzept fahren. ihre kinder kommen und gehen selbständig, fragt man sie aber um hilfe, wie zb. fahren zu auswärtsspielen, sind sie am start. die deutschen eltern haben das erst nicht verstanden, wollten dies "folkloretruppe" dann auf einer weihnachtsfeier mal gerne betrachten. dies war allerdings auf wunsch der jungs in der c-jugend nur intern ohne eltern. das wars dann endgültig. die eltern haben es verstanden, begegnen mir weiterhin höflich und respektvoll, doch wird jetzt alles direkt zwischen mir und den jungs geregelt, ohne umweg eine eltern mail kette, die es nach in der d-jugend bis zum erbrechen gab. eltern die jeden furz mitdiskutieren wollten, aus reiner langeweile und neugelebter jugend durch ihre jungs.


    vieles würde ich heute anders machen, gerade in der jungen teams. das hat mich zu sehr vereinnahmt und sogar meine ehe stand auf dem spiel. das würde ich heute proffessioneller machen. jetzt allerdings läuft alles prima in der b. die fronten sind geklärt.


    ja, es sind oft fronten...

  • Klasse Thema, das - bislang zumindest - zuwenig Anklang findet!


    Meine Elternarbeit in Kürze:


    Was ist mir wichtig?

    • Transparenz - jeder soll wissen/nachvollziehen können, warum ich wie trainiere bzw. spielen lasse!
    • Unterstützung - Trainer/Kinder/Eltern sind gegenseitig voneinander abhängig. Das Ganze nur funktioniert, wenn alle an einem Strang ziehen bzw. sich gegenseitig unterstützen.


    Wie erreiche ich diese?

    • Elternabend (2x pro Saison): wiederholtes Vorstellen des Kinderfußballgedankens, generelle Infos zu Training, Spielen, Regeln etc.
    • News-Email (monatlich): mit Neuigkeiten, welche die Mannschaft, aber auch den Gesamtverein betreffen (Neuzugänge, Termine/Veranstaltungen etc.)
    • persönliche Gespräche/Telefonate/Emails: abhängig von der Erreichbarkeit; hier unterscheide ich zwischen solchen ohne und mit Anlass (Info über Entwicklung eines Kindes, problematisches Verhalten, Fehlzeiten etc.)
    • (soweit möglich) Berücksichtigung von persönlichen Belangen (Beispiel: teilen die Eltern mit, dass ihr Kind an einem Termin nicht spielen kann, spielt es deswegen nicht weniger, sondern dafür an einem anderen Termin)
    • frühzeitige Terminabstimmung/-planung: vor Hin- und Rückrunde bekommen alle Eltern die feststehenden Spiel- bzw. Turniertermine mitgeteilt und melden zurück, an welchen Tagen ihr Kind nicht kann (Hochzeit, Kommunion, Geburtstag etc.) - nach dieser Rückmeldung erstelle ich für jedes Kind einen persönlichen Einsatzplan, so dass die Eltern nicht erst 4 Tage vor dem Wochenende erfahren, ob ihr Kind spielt - Eltern können somit auch mal ein Wochenende für etwas anderes reservieren - klappt super, ehrlich! Vor einem kurzfristigen Ausfall (Krankheit) schützt natürlich auch das nicht, aber das Problem gibt es ja auch, wenn man den Kader erst 3 Tage vorher benennt.
  • elternarbeit, so wie ich sie erlebt habe, so wie sie sich im laufe der zeit verändert:...<snip>...ja, es sind oft fronten...

    Klasse Posting! Ich habe auch das Problem, die "optimale Rundumbetreuung" der Kinder und Ihrer Eltern mit meinen Randbedingungen (vor allem Zeit) in Einklang zu bringen. Das geht auch erst besser, seit ich konsequent "fachfremde" Anforderungen (Organisation Verkaufsstand usw.) an die Eltern zurückgebe. Und selbst dann bleibt mir manchmal nicht genug Zeit, um individuell auf alle einzugehen. So würde ich gerne individuelle Entwicklungsgespräche mit den Eltern der F-linge machen, aber das kriege ich zeitliich nicht koordiniert. So bleibt es bei kurzen Gesprächen vor/nach dem Training oder bei Spielen.


    Grüße
    Oliver

  • So würde ich gerne individuelle Entwicklungsgespräche mit den Eltern der F-linge machen, aber das kriege ich zeitliich nicht koordiniert. So bleibt es bei kurzen Gesprächen vor/nach dem Training oder bei Spielen.


    Da ich von Anfang an (ab G) fast immer 2 Co-Trainer hatte, konnte ich mir diese Zeit nehmen, gerade bei G und Anfang F, blieben die Eltern oft beim Training dabei.
    Co Trainer übernahm das Training, ich gesellte mich zu den Eltern, erklärte mal was wir gerade und warum tun. erzählte von meinen Vorstellungen und Wünsche un d fragte auch, was eigendlich ihr Anspruch ist. wie sich später, rausstellte ein gut investierte Zeit.


    geht aber wohl nur beim Aufbau einer neuen Mannschaft ab G.


    übernimmt man eine Mannschaft so ab E z.B. geht das ja so wohl nicht mehr, da müssen andere Wege gesucht werden.


    da hab ich dann so manchen Vater beim Dorffest von meiner Richtung überzeugen können. Dorfverein bietet auch Vorteile.


    das was Siebener angesprochen hat, Problematik in der Familie, sollte man bei aller Begeisterung und Engagement nich aussen vor lassen.
    der betriebene Zeitaufwand sollte schon im Rahmen bleiben. ich kann die Erfahrung von Siebener so ähnlich bestätigen, auch erlebt.


    gg