Von F1 nach F2 wechseln???

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
  • Andre


    das heißt, du denkst anders, aber handelst anders?


    Da habe ich dann Fragen an dich:


    -Wie ehrlich bist du dir selber und den Kindern?
    -Heißt es dann nicht, dass du dich veräppelst?
    -Heißt es dann auch wiederum nicht , dass du deine Kids veräppelst?
    -Denkst Du, die Kinder/die Anderen merken es gar nicht?
    -Wir kannst Du dein Handeln frei von deinem Denken gewährleisten?
    -Sickert es irgendwann mal so durch (wie jetzt bei diesem Thread)? in diesem Sinne denke ich auch , dass du auch kein Aua im Köppi hast.


    So viel Unterdrückung ist nicht gut, gucke mal die arabische Welt an:-))


    @ allen hier


    Im Großen und Ganzen möchte ich nur sagen: Man kann schon streng und konzequent sein(man solls sogar), und seine Regeln machen und durchsetzen. Dabei sollte man fair / gerecht und kinderfreundlich bleiben.


    Gruß,


    uzunbacak


  • Zu deiner Eingangsfrage:


    das heißt, du denkst anders, aber handelst anders?


    Ich denke nicht anders, sondern ich empfinde den Druck eines "Erfolgdenkenden Trainer" in mir, handel aber nicht nach meinem Empfinden, weil ich fest glaube, dass das Nachgehen des Gefühls zu Verletzungen der Merkmale des Kifu beinhalten würden, ...sprich...ich würde schon bei den Minis gewisse Spieler nicht oder zeitlich anders einsetzen, Positionen vergeben, darauf beharren, von den Alterszielen möglicherweise abweichen, schreien, dirigieren usw., usw.,.


    Weil ich weiss das das falsch ist, mache ich es nicht, ich finde es fürchterlich im Kifu. Also irgendwie beisst sich der Hund geraden in den Schwanz, ....


    Hierbei habe selbst ich "Aussetzer"....wenn ich beispielsweise meinem kleinsten Sohn zuschaue, ....da rutschte mir erst kürzlich laut heraus....."Nicht joggen, sprinten!"


    Du siehst....ich bin auch nur ein Mensch....aber mit Vorsätzen und eher hart zu sich selbst.


    Zu den anderen Fragen:


    -Wie ehrlich bist du dir selber und den Kindern?


    -Ich bin so ehrlich zu mir selber, dass ich beispielsweise letzte Saison nicht als E 1 Trainer eingestiegen bin, weil ich mich frontal und direkt im Sinne der Kinder mit dem jetzigen Trainer eingelassen habe. Ich habe ihm gesagt, dass er sofort den Ton gegenüber den Kinder zu verändern und den Joystick einzupacken hat, ansonsten würde eine Bombe platzen. Darufhin kündigte er die Freundschaft, erzählte Halbwahrheiten und ich war raus. Einerseits war das schade für mich und die Kinder, andererseits hat er sich danach ins Erträgliche geändert, wobei gut etwas anderes wäre.

    -Heißt es dann nicht, dass du dich veräppelst?


    -Ich habe öfter geschrieben, dass für mich der beste Trainer im Kifu die Kinder bespielt. Er schauspielert, dass sie das wichtige Spiel gegen Bayern München spielen und macht sie wach. Er spielt es aber nur, weil es ihm vom Ergebnis her egal ist. Er hält sich an die Kifu-Regeln.


    Ich selber bin gewinndenkend, lebe das nicht, halte mich ebenfalls an die Regeln des Kifu. Ich spiele ihnen das Bayern München Spiel nicht vor, weil ich es empfinde....
    Mein "Problem" ist der Spagat, mich an die Kifu-Merkmale zu halten. Lüge ist das für mich nicht, eher eine Art -teilweise- schmerzhafter Verzicht und Unterdrückung meines Egoismusses für die gute Sache.


    Der schlechte Trainer ist für mich der, der die Merkmale des Kifu nicht achtet, um sein Ego zu befriedigen und der allerschlechteste Trainer macht das gleiche, im Wissen um die Dinge! Da beginnt für mich das Thema -Narzissmus- ;) . Solche Trainer sind Gefahren für den Kifu, Ihnen kannst du erzählen was du willst, sie finden immer Gründe, warum sie dieses oder jenes tun und anderes lassen.


    Heißt es dann auch wiederum nicht , dass du deine Kids veräppelst?


    -Ich veräppel die Kinder nicht, veräppeln tut sie der Trainer, der nicht gewinndenkend ist. Dieser Trainer wäre für mich ein Langweiler, wenn er nicht etwas schauspielern würde. Für die Kinder soll es doch das Event sein, sie sollen es wie ein Schalke-Bayern-Spiel empfinden...das ist ja Fußball. Manch User fragte mich, ob ich das unterdrücken will.....ganz im Gegenteil, das gehört hier her und muß sein. Ich weiss nicht, ob ich das nun ausreichend erklärt habe, für mich ist das klar.


    Denkst Du, die Kinder/die Anderen merken es gar nicht?


    Es gibt nichts zum Bemerken, weil ich mich nicht -wie beschrieben- verstelle. ;)


    Wir kannst Du dein Handeln frei von deinem Denken gewährleisten?


    -in dem ich mir nichts vormache. Zudem habe ich meine Ehefrau als größten Kritiker im Nacken. Hinzu kommen meine Söhne. Sie bekommen -manchmal leider- einige Themen und Streitgespräche und Diskussionen mit, ...wo ich mich ja meist oute, weil ich früher selber teilweise so aggierte, wie ich es heute nicht mehr machen möchte. Meine beiden älteren Söhne haben mich als Trainer so gekannt. Fanden es teilweise sehr gut, weil ich streng war und das Training im Gegensatz zu heute viiiieeeel anstrengender war, als sie das heutige empfinden. Was ihnen aber wirklich auf den Keks ging, war das dirigieren meinerseits vom Spielfeldrand und auch die ewigen Negativdiskussionen im Auto auf der Rückfahrt und am kommenden Sonntag beim Frühstück auch noch.


    Warum war das so....Antwort....weil ich mich so derart über verlorene Spiele ärgerte oder gar, weil sogar gewonnene Spiele nicht ausreichend gut gespielt wurden....hört sich doch an, als wenn Magath was sagt, ...findest nicht....und ich sprach gerade von der F oder E. ;) , also von Spielen um die Ananas.


    Sickert es irgendwann mal so durch (wie jetzt bei diesem Thread)? in diesem Sinne denke ich auch , dass du auch kein Aua im Köppi hast.[/quote]


    Diese Frage habe ich im Posting von 15.05 Uhr beantwort.


    Das eine schließt das andere nicht aus, ....ist die Antwort auf den Nenner gebracht....oder mit anderen Worten.....


    Leistungseinteilung ja, ....und in dieser Gruppe....wird alles das beherzigt, was ich propagiere....kein Problem. Gruß Andre

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Andre, unser lieber Schlaubi Schlumpf!


    Also ich habe dich schon vor -zig Monaten verstanden!


    Diesen dir wohlbekannten eigenen inneren Krieg, ist mir wohl bekannt und ich hoffe keiner unser Kollegen zerbricht daran!


    Weil,
    gerade dieses Forum uns stark macht - uns in richtige Bahnen lenkt!


    gruß
    andreas

  • Fast vergessen, Andre!


    Kennst du die eine von Hitzfeld aufgestellte Regel?


    Rede nie über Fußball mit deiner Frau! :D



    Währe vielleicht auch mal ein Thema für ein Tread.

  • Guten Morgen,


    andre, danke für die lange Antwort. Ich kann zwar immer noch nicht so ganz folgen, denke manchmal, dass ich deine alten Beiträge sehr falsch verstanden habe, als du dich immer gegen Leistungsorientierte, Erfolgsoprientierte, etc. gestellt hast. Jetzt sagst Du, du bist eigentlich gar nicht so, sobdern gewinnorientiert oder leistungsorientiert. ok, abgehakt.


    Meine Frage bleibt an die Anderen bestehen: (eigentlich die interessantere Frage, da sie direkt das Thema hier anspricht).


    "Was würdet ihr dann machen, wenn ein Kind für paar Monate mit Fußball aufhört und dann doch wieder zurückkommen will? Sind die Tore des Vereines dann zu? Wie handelt ihr dann?


    Gruß,


    uzunbacak

  • "Was würdet ihr dann machen, wenn ein Kind für paar Monate mit Fußball aufhört und dann doch wieder zurückkommen will? Sind die Tore des Vereines dann zu? Wie handelt ihr dann?


    Kann wieder kommen der Kleine. Kein Problem. Ich freue mich das er/sie wieder da ist.

  • "Was würdet ihr dann machen, wenn ein Kind für paar Monate mit Fußball aufhört und dann doch wieder zurückkommen will? Sind die Tore des Vereines dann zu? Wie handelt ihr dann?

    Natürlich sind die Tore nicht zu. Warum denn auch? Viele Kinder brauchen zwischendurch mal eine Pause, aus unterschiedlichsten Gründen. Wenn sie wieder kommen, nehmen wir sie gerne. Allerdings gibt es auch dann kein Wunschkonzert, sondern wir bestimmen, welche Mannschaft wir für die geeignete halten.


    Ich habe gerade den Fall, dass ein Spieler aus meiner E1 keine Lust mehr hat. Er fühlt sich nicht in die Mannschaft integriert und glaubt, er sei nicht gut genug. Zumindest sagt das die Mutter, aus ihm selbst ist nichts rauszukriegen. Gut genug ist er, wenn er auch nicht zu den besten gehört. Obwohl es in der Mannschaft keine Cliquen gibt und er von den anderen Kindern behandelt wird wie jeder andere, läuft er tatsächlich etwas nebenher, hat wenig Bindung zu den anderen. Er bemüht sich aber auch nicht wirklich in das Team rein zu kommen und macht es uns nicht leicht ihm zu helfen. Er ist sehr empfindlich, lässt sich schnell hängen und ist dann auch nicht mehr ansprechbar. Scheidungskind, Eltern arbeiten gegeneinander, sprich er hat es nicht leicht. Seine Mitspielern sind zum Teil nicht sonderlich sensibel und er nimmt sich Dinge zu Herzen, über die andere nicht mal nachdenken. Wir sind bemüht, aber keine Kinderpsychologen. Was also tun?


    Ich habe angeboten, dass er eine Pause auf unbestimmte Zeit machen und jederzeit wieder kommen kann oder gerne auch versuchen darf, ob er in der E2 besser zurecht kommt. Jetzt wundert Ihr Euch vielleicht, weil ich mich im Verlaufe dieser Diskussion, vehement gegen den Wechsel des Spielers in die F2 ausgesprochen habe. Der große Unterschied liegt aber darin, dass wir als Verein dem Spieler das anbieten, weil er "Hilfe braucht". Das ist, zumindest für mich, eine grundlegend andere Situation, als die die Fußballgott schildert.

  • Zitat uzunbacak: "Was würdet ihr dann machen, wenn ein Kind für paar Monate mit Fußball aufhört und dann doch wieder zurückkommen will? Sind die Tore des Vereines dann zu? Wie handelt ihr dann?


    Auf gar keinen Fall sind die Tore dann zu. Warum auch? Habe so einen Fall sogar aktuell. Ein Junge, der zu Hause offensichtlich Schwierigkeiten hat, da die Eltern sich trennen. Der Vater ist im Verein tätig. Der Junge sagte mir, dass er keine Lust mehr auf Fußball hat und den Verein verlassen will ( D-Jugend ). Muss nicht an der Trennung liegen. Ich vermute aber, dass es damit zu tun hat. Ich sprach mit ihm und sagte, dass es ganz normal sei mal keine Lust zu haben. Ich empfahl ihm aber zunächst eine längere Pause zu machen und erst abzuwarten. Dann kann er sich immer noch entscheiden.


    Warum sollte man aus solchen und ähnlichen Gründen den Kindern nicht erlauben dem Verein wieder beizutreten? Mir fällt da nichts ein. Da muss schon gewaltig etwas vorfallen, damit ich dem Kind den Beitritt verweigere.


    Zum eigentlichen Thema: ich habe kürzlich erfahren, dass eine komplette F-Jugend eines benachbarten Vereins wechselt, weil im aktuellen Verein strickt nach Leistung eingeteilt wird. Eine komplette F-Jugend!!! Der neue, ebenfalls benachbarte Verein, hat sie bereits aufgenommen. Trifft das Thema hier doch auf den Kopf. Handelt der neue Verein denn da richtig? Handelt der alte Verein denn richtig, weil er keine Kompromisse eingegangen ist?


    Dazu einmal Auszüge aus den Empfehlungen des DFB: F-Junioren sollen die Basistechniken erlernen; alle sollen spielen ( auch die "Guten" mal draußen lassen; der Spaß am Fußball ist wichtiger als das Ergebnis.

    Wenn sie begriffen haben, daß zum Fußball auch Arbeit gehört, ist es zu spät. Dann werden sie Trainer. (Luis Aragonés)

  • Ranwie


    Hi,


    ja, wer wo seine Prioritäten (hoffe richtig geschrieben) hat, ist immer eine Sache des Betrachters. Klar. Die Kinder ticken anders, es ist auch klar. Ein "wichtiger" Grund ist es, wenn die Kinder nicht reinfinden können/wollen, aus irgendeinem Grund. Ob sie familäre Probleme haben oder einfach mit Ihren Freunden Fußball spielen wollen, ist es für mich nicht zu beantworten, was fürs Kind wichtiger ist. Keine Ahnung. Aus unserer Sicht, ist eine Scheidung der Eltern "grundlegender" als der "Wunsch" mit den Freunden Fußball zu spielen. Was in einem Kind vor sich geht, weiß man nicht. Ich bin auch nicht dafür, dass man jede Woche ein Kind (nach seinem Wunsch) woanders spielen lässt. Es kommt bei mir gar nicht infrage. Ich würde dann spätestens beim 2ten Wunsch nach einem Wechsel meckern aber beim ersten Mal, bei aller Liebe, lasse ich das Kind da spielen, wo er will. So kriegt es vielleicht Lust weiterzuspielen. Ich bin auch sehr streng mit den Jungs und Eltern auch aber die Kinder sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich sie S E H R gerne habe. Trotzdem bleibe ich gerecht und streng.
    Dabei, muss ich aber auch sagen, breche ich eher mein eingenes Herz, als das der Kinder.


    Gruß,


    uzunbacak

  • Dabei, muss ich aber auch sagen, breche ich eher mein eingenes Herz, als das der Kinder.

    Du darfst davon ausgehen, dass wir auch keine Kinderherzen brechen.


    Allerdings spreche ich aus Erfahrung, dass das auch nicht so schnell passiert. ;o)

  • @ Ranwie...


    Er fühlt sich nicht in die Mannschaft integriert und glaubt, er sei nicht gut genug.


    Ist das aus Deiner Sicht auch so??
    Irgendwie musste der Junge doch zu knacken sein..um aus ihm eine Antwort zu bekommen...oder nicht??

    Er bemüht sich aber auch nicht wirklich in das Team rein zu kommen


    Wie versuchst Du ihm dabei zu helfen??

    Ich habe angeboten, dass er eine Pause auf unbestimmte Zeit machen


    @ Ranwie und @ Toto...


    findet Ihr diese Lösung wirklich für gut??
    Wird der Einstieg für die Jungs dadurch nicht noch schwerer??
    Ziehen die Anderen Jungs durch das regelmässige
    Training, in der Leistung und im Zusammenhalt nicht an einem Vorbei...ist das nicht so??



    P.S Meine Fragen sollen kein Vorwurf sein...sondern interessieren mich...

  • Stella: kannst du bitte deine Frage näher ausführen? Ich verstehe deine Frage hinsichtlich meines Beitrages nicht genau.


    Es gibt für jede Ansicht ein Pro u. ein Contra. Darüber kann man gerne diskutieren.

    Wenn sie begriffen haben, daß zum Fußball auch Arbeit gehört, ist es zu spät. Dann werden sie Trainer. (Luis Aragonés)

  • Zitat

    @ Ranwie...



    Ist das aus Deiner Sicht auch so??
    Irgendwie musste der Junge doch zu knacken sein..um aus ihm eine Antwort zu bekommen...oder nicht??

    Wie gesagt, das Leistungsniveau hat er. Es hat auch nie großartige Auseinandersetzungen gegeben, allerdings habe ich paar "Motzköppe" im Team, denen ich gerade versuche die Meckerei untereinander auszutreiben. Die meisten ficht das Gemecker ohnehin nicht an, aber diesen Junge hat es wohl belastet, wobei das nie wirklich zu erkennen war (oder ich es nicht erkannt habe), da er ohnehin eher introvertiert und immer recht still ist.


    Es ist halt so gelaufen, dass er nie etwas gesagt hat. Die Mutter hat mich dann letzte Woche angerufen und mir gesagt, er habe keine Lust mehr. Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen. Es war also (noch) keine Gelegenheit ein Gespräch zu führen. Das werde ich aber noch versuchen, sofern die Mutter und der Junge das wollen.


    Ob wir die Lösung gut finden, ist gar nicht die Frage, denn es gibt keine Alternative. Du kannst ja niemanden zwingen weiter zu machen und wir schicken auch niemanden weg, wenn er wieder kommt.

  • Ranwie,


    letzteres habe ich nach deinem ersten Statement zu dem Jungen so vermutet. Du bekommst nicht alles mit...kannst du auch nicht, ist entsprechend kein Vorwurf.


    Es reicht schon, wenn er dieses oder das tut und andere motzen in dem Augenblick oder auch später auf verschiedene Weise.


    Da wird also was gesagt, oder die Mimik, Gestik des anderen verändert sich auf die Aktion deines Problemspielers. Er wird dir vermutlich genau sagen können, wer oder welche Spieler in Ärgern oder an seinem Selbstvertrauen kratzen.


    Gedacht habe ich, dass ich selber einen sehr guten Spieler hatte, der andere so bemeckerte, das der ein oder andere mir sagte, aufhören zu wollen....oder einmal....da brach einer in Tränen aus und beschwerde sich, dass der Motzer alles negativ kommentiert....und er das nicht mehr aushalten könne.


    Meine Reaktionen verliefen wie folgt:


    1. Ansprache an die Mannschaft. ....wo ich fragte, was sie wohl glauben, ....ob irgendjemand der einen schlechten Tag hat oder mal eine schlechte Aktion hinlegt sich durch das Gemotze anderer/eines anderen verbessert oder noch verschlechtert.


    Das Ergebnis war....das er noch schlechter spielt und der Motzer dafür sorgt, dass die Mannschaft geschwächt wird und das genaus das unsozial der Gruppe gegenüber ist.


    Ergebnis war....das in den FolgeJAHREN...z.B. mein Sohn...nicht mehr motzte und den Mitspieler dem es passierte, ermunterte und mal "Trainerlike" lobte....den Mitspieler halt stark sprach.


    2. Der Motzer ließ es nicht sein. Mir fiel auf, dass er meist dann motzte, wenn er selber scheisse war, um letztlich von sich selbst abzulenken.


    Damit konfrontierte ich ihn unter vier Augen. Ergebnis: Er kroch nicht aus seiner Haut und motzte weiter.


    3. Ich wurde sauer und sagte ihm, dass ich ihn jedesmal wenn ich ihn dabei erwische, vom Platz hole und zwar ohne Kommentar. Tja, ....genau das geschah dann auch öfter mal....immer so 5 bis 10 Minuten runter...."Weißt ja warum!!!"


    Es wurde besser, wobei der Junge heute B 1 spielt und es manchmal immer noch so durchkommt. Ist halt eine Charakterschwäche von ihm...finde ich. Heute bekommt er allerdings richtig Lack wenn er die Fres.... aufmacht. Das wäre dann Punkt 4.


    5. Es wäre vielleicht gut, den Spieler bei Trainingsformen so einzusetzen, dass er von anderen bedient werden muß, ....z.B. 4:4....nur Spieler A darf das Tor schießen. Birgt natürlich die Gefahr, das er versagt und damit noch weiter sinkt. Bei mir hat das prima geklappt. Habe den Jungen -der übrigens in einer Wohngruppe lebte und ADH....was weiss ich hatte- dann im Sturm eingesetzt, wo er nach einer kurzen Zeit unheimlich mutige Dinge mit Torerfolg praktizierte. Danach hatte er das Ansehen und es kehrte Ruhe ein. Als er dann wegzog, weil er aus irgendwelchen mir unbekannten Gründen die Wohngruppe wechseln sollte, waren alle richtig geknickt. Gruß Andre

  • Wie gesagt, an der Meckerei arbeite ich massiv, aber es braucht einige Zeit, zumal es nicht nur ein Spieler ist, der meckert, sondern die halbe Mannschaft. Ist ein langer Weg ihnen das auszutreiben, da es die Trainer in den letzten 3 Jahren immer haben durchgehen lassen. Allerdings war der betreffende Junge auch in den letzten Jahren immer in einer Mannschaft mit den Meckerköppen, ohne dass es Probleme gab. Im Moment kommt er damit aber offenbar nicht klar. Ich denke, dass seine schwierige familiäre Situation da die größte Rolle spielt. Die anderen Spieler im Team sind größtenteils ehrgeizig und ambitioniert, er überhaupt nicht. Er hat wenig Antrieb und bräuchte jetzt eigentlich eine "liebe Mannschaft", die ihn auffängt. Das wird bei uns aber nicht so einfach, weil wir einige sehr schwierige Charaktere in der Mannschaft haben, die wir nicht von heute auf morgen "bekehren" können. Inzwischen denke ich, dass die Konstellation (im Moment) einfach nicht passt. Daher würde ich mir wünschen, dass er es in der E2 versucht. Das könnte auch seinem Selbstbewusstsein gut tun, da er dort zu den besten gehören würde.

  • findet Ihr diese Lösung wirklich für gut??
    Wird der Einstieg für die Jungs dadurch nicht noch schwerer??
    Ziehen die Anderen Jungs durch das regelmässige
    Training, in der Leistung und im Zusammenhalt nicht an einem Vorbei...ist das nicht so??

    Ja warum auch nicht jeder entwickelt sich weiter! und wenn einer wieder kommt hat er ja nicht alles verlernt und wird nach meiner Erfahrung in die Gruppe aufgenommen als wenn er nie weg gewesen wäre.
    Dazu ne Gegenfrage: Kommen bei dir denn keine neuen zwischendurch? Bei mir war es bisher so das ich sogar noch in der A-Jugend Jungs hatte die erst angefangen haben und vorher nie aktiv waren. Deshalb jag ich sie aber nicht vom Hof!


    Auch wenn ein Kind den Verein gewechselt hat, darf es gern wieder kommen kein Problem, warum auch?

  • Ich empfahl ihm aber zunächst eine längere Pause zu machen und erst abzuwarten.


    @ Toto...habe Dich in meine Frage mit einbezogen...wegen Deinem Post.


    Wollte gerne auch Deine Meinung hören...ob eine Pause bei Jungs u.A. mit Familienproblemen Sinn macht...oder nicht??


    Kommen bei dir denn keine neuen zwischendurch?


    @ Rene...doch, es kommen immer wieder welche...wobei mir lieber wäre...es würden im Moment keine kommen...weil wir im Moment personalmäßig an unsere Grenzen stoßen...
    Für eine F zu viele Spieler...für zweite F steht kein Trainer zu Verfügung...


    Aber, auf Deine Frage zu kommen,
    wenn ein neuer Spieler in eine Mannschaft kommt...dann weiß er ja in etwa, auf was er sich da einlässt...in der A Jugend umso mehr, als in der F oder E Jugend.
    Somit bringt er ja schon eine Portion Selbstbewusstsein mit.
    Ein Wiedereinsteiger( in seine alte Mannschaft )...könnte es doch viel schwerer haben...oder nicht??
    Ich meine jetzt wirklich so einen...der zuvor keinen so rechten Anschluß an die Mannschaft hatte...