Trainer schadet Verein

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  • Hallo,

    ich benötige mal eine Auskunft zu folgender Situation:

    Ein Trainer (Jugendleiter) kündigt dem Verein. Ist ja auch in Ordnung. Jetzt Trainiert er noch eine Jugendmannschaft.

    Das Problem ist das dieser Trainer seiner Mannschaft sagt und dem Verein, dass die Mannschaft zur Rückrunde nicht mehr teilnimmt. Ziel ist es, dass die Mannschaft bei drei maligen Nichtantritt vom Verband zurück gezogen wird und alle Spieler unverzüglich frei sind und wechseln dürfen. Der Verein kann dann aber keine Ausbildungsvergütung verlangen.

    Die Kosten muss der Verein übernehmen. (Strafe beri Nichtantritt und Abmeldegebühren)

    Es stellt ein grob fahrlässiges Verhalten gegenüber dem Verein da. Dieser Mensch will die komplette Mannschaft zu einem anderen Verein mitnehmen und auch aus einer anderen Mannschaft. Kann er das so einfach machen und gibt es da keine Rechtsgrundlage?

    Dank im Voraus

    Moskito

  • Moskitio,

    die Sache ist relativ einfach.

    1. Der Verein hat Hausrecht und ist somit berechtigt nach einer Kündigung des Trainers von dem "Hausrecht" in einer solchen Situation gebrauch zu machen. Will heißen: dem Jugendleiter und Trainer wird schriftlich ab sofort untersagt das Trainingsgelände zu betreten. Unterläuft er dieses Recht macht es sich strafbar. Falls er dieser Vorgabe wiederspricht, Polizei anrufen und die Person vom Vereinsgelände entfernen lassen.

    2. Die Mannschaft die vom ehemaligen Jugendleiter bisher betreut wurde ist nicht Eigentum dieser Person, sondern untersteht der Verfügung des Vereins. Will heißen: ab sofort trainiert und betreut ein anderer vom Verein gestellter Trainer diese Mannschaft.

    www.bcefferen.mx35.de

    Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat bereits verloren

  • bcefferen hat zwar Recht, aber ich glaube das Problem um das es geht, ist im Grunde ein anderes:

    Der Trainer hat die Mannschaft anscheinend so bearbeitet, dass sie mit ihm geschlossen wechseln will/soll, und hat ihr daher eingeimpft, dass sie zu drei Spielen nicht antreten sollen, damit sie aus der Runde genommen werden. Somit existiert in dem Verein keine Mannschaft mehr in der Altersklasse X, und die Spieler können alle geschlossen ohne Sperrfrist in einen neuen Verein (mit dem alten Trainer) gehen.

    Wenn ich das so richtig verstanden habe, dann ist mir etwas in der Form noch nicht vorgekommen und ich fürchte, rechtlich gibt es da keine Handhabe dagegen. Das einzige, was man machen kann ist, mit der Mannschaft ohne den alten Trainer vernünftig zu reden, evtl. dann noch mit den Eltern, da deren Einverständnis zu einem Vereinswechsel dann ja immer noch erfolgen muss. Um welche Altersklasse handelt es sich?

  • Selbst wenn eine Mannschaft zurückgezogen wird, sind die Spieler nur dann frei, wenn der Verein in der nächsthöheren Altersklasse auch keine Mannschaft hat.

    Abgesehen davon, sollte es der Verein gar nicht so weit kommen lassen.(siehe Kommentar bcefferen)

    Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden (Socrates)

  • Moskito: Ein Gespräch mit den Beteiligten ist wohl am besten geeignet. Persönlich habe ich schon des öfteren gehört, dass ein Trainer beim Vereinswechsel gleich eine handvoll Spieler mitgenommen hat.

    @Schieri11 und JungTrainer: Kann man das irgendwo nachlesen. Beim uns im Verband (WFLV) trifft z. B. beides nicht zu.

    "Zufriedenheit ist Stillstand"

  • Hier in Hessen gibt es vergleichbare Regeln auch nicht - hat ein Verein etwa keine B-Jugendmannschaft, können alle B-Jugendlichen wechseln, wenn sie wollen, ohne jegliche Sperre.

  • Hallo,

    ich bedanke mich erstmal für die Infos. Es handelt sich um den Jahrgang 1992/93. Sicher werden wir mit den Kindern reden aber ich habe das Gefühl das der alte Trainer das unterbinden wird.

    Wir haben jetzt folgende Vorstellung. Wir werden die C-Jugend mit einen Jüngeren Jahrgang vertreten, damit der Spielbetrieb aufrecht erhalten bleibt.(94 Jahrgang) Ziel ist es das 3 malige nicht antreten zu verhindern. Damit bleibt die Mannschaft offiziell am Leben und können am Ende gesperrt werden. Da es aber noch das Ziel des altern Trainer gibt, eine B-Jugend (jetzige C) ab nächste Saison in der Verbandslige spielen zu lassen, könnenh wir eine Ausbildungsvergütung verlangen. Da immer die Klasse zählt wo sie spielen werden würden wir pro Spieler 300€ bekommen. Ich denke das es damit genug Druckmittel gibt. Paralell dazu denke werden wir den Trainer ein Hausverbot erteilen wegen unsportlichen und Vereinsverletzenden Verhalten. Wenn sich dsas hier rum spricht wird er wohl oder übel keinen neuen Verein mehr finden. Abwarten und alternativen schaffen dann klappt es schon. Alles nur Politik. Haben nächste Woche Verbandssitzung und da werde ich mal plaudern.

    Gruß Moskito

  • Die Ablöse richtet sich in ganz Deutschland an der Spielklasse der Herrenmannschaften der abgebenden Mannschaft. Dies ist feste Vorschrift.

    Der sofortige Freiwechsel bei Zurückziehung einer Jugendmannschaft ist je nach Verband verschieden, bei den meisten steht allerdings drin, dass er nur sofort wechseln kann, wenn er im Verein keine Spielmöglichkeit mehr hat (d.h. keine Mannschaft in der Altersklasse und einer darüber). Nachzulesen im Einzelfall in der Jugendordnung, die jeder Verband auf seiner Homepage hat.

    Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden (Socrates)

  • Zitat:


    Schieri_11 schrieb am 21.01.2007 22:44
    Die Ablöse richtet sich in ganz Deutschland an der Spielklasse der Herrenmannschaften der abgebenden Mannschaft. Dies ist feste Vorschrift.

    Der sofortige Freiwechsel bei Zurückziehung einer Jugendmannschaft ist je nach Verband verschieden, bei den meisten steht allerdings drin, dass er nur sofort wechseln kann, wenn er im Verein keine Spielmöglichkeit mehr hat (d.h. keine Mannschaft in der Altersklasse und einer darüber). Nachzulesen im Einzelfall in der Jugendordnung, die jeder Verband auf seiner Homepage hat.




    Er hat ja die Spielmöglichekeit im Verein aber durch andere Dinge will er gehn und die Mannschaft mitnehmen. Trainer stehen auch zur Verfügung. Die Frage ist nur, wie weit geht seine in seiner Mannschaft? Sind die Kinder bzw. Eltern hörig, das können wir nur in einem Gespräch mit Mannschaft und Eltern klären. Unsere Jugendordung vom Verband sagt es aus, das 300€ drin sind weil, höchste Herrenmannschaft Verbandsliga ist.

    Gruß Moskito

  • Zitat:


    Schieri_11 schrieb am 22.01.2007 13:24
    In welchem Verband spielt ihr ?




    Thema hat sich gestern erledig. 18 Kündigungen + Eltern waren da. Hat alles von langer Hand vorbereitet. Wir wewrden es den Verband melden und haben Möglichkeiten eine Spielfähige Mannschaft zu bekommen. Wenn es klappt hat er Probleme.

    Gruß Moskito

  • Das ist ja eine ganz nette Bescherung. 18 Abmeldungen und das in der Winterpause, nicht wirklich einfach zu kompensieren.

    Was ich nicht ganz verstehe ist: 94er Jahrgang ist doch noch D-Jugend. Wollt ihr mit diesem Jahrgang jetzt komplett in der C-Jgd spielen oder nur mit wenigen Spielern zusammen mit den evtl. verbliebenen C-Jugendlichen eine Mannschaft bilden?

    Außerdem würde mich mal interessieren, warum der Trainer mit der kompletten Mannschaft den Verein wechseln möchte. Eine höhere Spielklasse kann es doch nicht sein. Es werden ja wohl kaum alle Spieler in der Lage sein eine Liga höher zu spielen.

    Merkwürdig finde ich vor allem, dass gleich 18 Eltern hinter dem Wechsel stehen. Bist du dir sicher, dass bei euch im Verein nicht irgendetwas schief läuft? Ich kenne einige Trainer, die den Verein gewechselt haben und 4-5 Spieler mitgenommen haben. Ich kenne auch einen Fall, wo eine komplette Mannschaft zu einem Verein gewechselt ist. Dies ging aber von beiden Vereinen aus.

    Ich denke auch, dass ihr versuchen solltet, eine C-Jugendmannschaft am Spielbetrieb teilnehmen zu lassen. Jedoch nicht mit allen Mitteln. Du kannst wohl am besten von uns einschätzen, ob es wirklich Sinn macht, den 94er Jahrgang in der C-Jgd spielen zu lassen.

    Bedenke, dass die Spieler so oder so weg sind. Wenn sie jetzt nicht wechseln, dann halt zur Sommerpause. Sperren wollt ihr die Spieler ja anscheinend so oder so. Oder halt die "Ausbildungsentschädigung" kassieren. Da diese für 18 Spieler niemand zahlen kann, macht es wohl mehr Sinn, jetzt zu hoffen, dass ihr keine Mannschaft stellen könnt und somit alle direkt in einem anderen Verein spielen können oder jetzt in den sauren Apfel beißen und kein Spiel mehr zu bestreiten (oder vielleicht nur Freundschaftsspiele). Dann können die Spieler zumindest nach der Sommerpause direkt spielen. Ob der Trainer also wirklich Probleme hat, wenn ihr eine Mannschaft meldet???

    "Zufriedenheit ist Stillstand"

    Einmal editiert, zuletzt von Eye-See ()

  • Nach meiner Einschätzung geht es hier um gekränkten Eitelkeit und was wichtiger ist um´s Prinzip!

    Frei nach dem Motto "ärgerst du mich ärgere ich dich". Letztendlich werden bei einer solchen Aktion alle verlieren.
    Es geht für alle Parteien nicht mehr um die Sache, sondern nur noch darum dem anderen zu schaden bzw. möglichst große Verluste zuzufügen.

    Eine Lösung bei der alle Beteiligten in der aktuellen Situation, das Gesicht wahren können ist nur möglich, wenn alle Beteiligten das wollen. Da sich die Fronten extrem verhärtet zeigen, müßte ein Wunder geschehen damit dieser Gordische Knoten durchtrennt wird.

    Mein Vorschlag wäre deshalb ein Gesrächskreis mit einem Entscheidungsträger des zuständigen Verbandes, des Vereins und dem bisherigen Jugendleiter/Trainer stattfinden zu lassen. In diesem Gesräch sollten die Gründe offen auf den Tisch kommen. Danach müßte der Mitarbeiter des Verbandes zwischen den Parteien vermitteln bzw. falls das nicht möglich ist eine definitive Entscheidung treffen, an der sich Verein, Trainer und Mannschaft zu halten haben.

    Um gerechtfertigte Gründe beurteilen zu können, müßten wir die tatsächlichen Beweggründe des bisherigen Jugendleiters/Trainers kennen. Da sich hier nur eine Partei zur Sache äußern kann, sollte jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

    Allerdings ist mir bekannt das dieser Fall kein Einzelfall ist und deshalb in der Jugendspielordnung der einzelnen Verbände klar und deutlich geregelt werden sollte. Dann wäre Klarheit für alle Beteiligten im Vorfeld vorhanden.

    "Ist das Kind (im wahrsten Sinne des Wortes) in den Brunnen gefallen, dann ....."

    www.bcefferen.mx35.de


    Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat bereits verloren

  • Zitat:


    bcefferen schrieb am 23.01.2007 11:01
    Nach meiner Einschätzung geht es hier um gekränkten Eitelkeit und was wichtiger ist um´s Prinzip!

    Frei nach dem Motto "ärgerst du mich ärgere ich dich". Letztendlich werden bei einer solchen Aktion alle verlieren.
    Es geht für alle Parteien nicht mehr um die Sache, sondern nur noch darum dem anderen zu schaden bzw. möglichst große Verluste zuzufügen.

    Eine Lösung bei der alle Beteiligten in der aktuellen Situation, das Gesicht wahren können ist nur möglich, wenn alle Beteiligten das wollen. Da sich die Fronten extrem verhärtet zeigen, müßte ein Wunder geschehen damit dieser Gordische Knoten durchtrennt wird.

    Mein Vorschlag wäre deshalb ein Gesrächskreis mit einem Entscheidungsträger des zuständigen Verbandes, des Vereins und dem bisherigen Jugendleiter/Trainer stattfinden zu lassen. In diesem Gesräch sollten die Gründe offen auf den Tisch kommen. Danach müßte der Mitarbeiter des Verbandes zwischen den Parteien vermitteln bzw. falls das nicht möglich ist eine definitive Entscheidung treffen, an der sich Verein, Trainer und Mannschaft zu halten haben.

    Um gerechtfertigte Gründe beurteilen zu können, müßten wir die tatsächlichen Beweggründe des bisherigen Jugendleiters/Trainers kennen. Da sich hier nur eine Partei zur Sache äußern kann, sollte jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

    Allerdings ist mir bekannt das dieser Fall kein Einzelfall ist und deshalb in der Jugendspielordnung der einzelnen Verbände klar und deutlich geregelt werden sollte. Dann wäre Klarheit für alle Beteiligten im Vorfeld vorhanden.

    "Ist das Kind (im wahrsten Sinne des Wortes) in den Brunnen gefallen, dann ....."

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    Üder den Gedanke eines Rachefeldzuges wurde bereits im Verein diskutiert und ich gebe allen recht die sagen:" Wir müssen über diesen Dingen stehen!" Es ist nur schade das ein Trainer solche mittel benutzt um den Verein zu schaden bzw. sein Geltungsbedürfnis zu befriedigen. Für mich heisst es Neuanfang und alte Strukturen aufbrecht und ein neues Konzept aufzustellen mit den dazu gehörigen Kontrollmechanismen, damit in Zukunft sowas nicht mehr passiert. Mir tut es um die Kinder leid. 'Ich denke das es alle nicht schaffen werden und sich später wundern werden, weil das Versprechen, aus sportlicher Sicht, nicht gehalten werden kann. Sie fallen durch auf Kosten ihrere fussballerischer Entwicklung. Ich finde es beschämend wenn jemand die Kinder als Mittel zum Zweck benutzt. Die Kinder sind nicht für den Trasiner da, sondern andersrum. Wie müssen doch heutzutage froh sein das noch Kinder im Verein spielen. Die sogenannten alten Zeiten sind vorbei. Heute wird um jeden einzelnen Spieler geworben. Dann sollten sie abeer auch Bitte nicht verheizt werden.

    Mein Motto positiv Offensiv!!!!

    Aus fehlern lernen, denn wer aus der Gechichte nichts lernt, ist verdammt sie zu Wiederholen.

    PS: Ich wünsche mir das auch der DFB für solche Fälle eine Regelung findet. Damit die Trainer ihre Macht nicht Missbrauchen!!!
    Gruß Moskito
  • Heftige Geschichte, aber ich würde mir auch noch ein paar mehr Infos wünschen, denn so ist das schwer zu beurteilen.


    Bei 18 geschlossenen Wechseln muss es ja einen Grund geben.

    Ist etwas bei euch schief gelaufen? Oder spielt die Mannschaft dann einfach in einem höherklassigen Verein in einer höheren Liga nächste Saison und ist es das, worauf diese Mannschaft geschlossen hinaus will? Wenn dem so ist, dann muss ich mich dem Vorredner anschließen und vermuten, dass das leistungsmäßig wohl kaum gutgehen kann.


  • was haben die Eltern als Grund angegeben ?

    Aus welchen Verband seit ihr ?

    Welche Spielklasse spielt die C-Jugend und die D-Jugend?

    Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden (Socrates)

  • Moskito,

    ich gebe dir grundsätzlich in allen Dingen vollkommen recht.

    Allerdings gibt es auch Fälle wo Vereine angagierte Trainer ständig und bewußt gegen die Wand laufen lassen (z.B. schlechte Kommunikation, keine Rückmeldungen, unterschiedliche Ziele etc.), absolut nich ernst nimmt, auf vernünftige Wünsche und Bitten (Unterstützung, Arbeitsmaterial etc) nicht reagiert, oder z.B nur die erste Mannschaft im Focus steht. Alles andere hat sich eventuell nach Gutsherrenart unterzuordnen.

    Wichtig ist deshalb ein regelmäßiger persönlicher Ausstausch, damit kleinere und größere Probleme besprochen und gemeinsam gelöst. werden.
    Wenn Gespräche allerdings immer so aussehen das einer nur die Richtung vorgibt und der andere nur das umsetzen mußt, kann man sich diese Gespräche sparen.

    Es ist wie in der Arbeitswelt, das wichtigste Kapital einer Firma / Verein sind die Mitarbeiter (Trainer etc.). Sind sie unzufrieden, ist das Endergebnis immer viel schlechter als bei motivierten, zufriedenen Mitarbeitern / Trainer.
    Deshalb ist es wichtig das der Vorstand / Jugendvorstand ein Ohr an und für die Basis hat.

    Nicht falsch verstehen, ich sage nicht das es in eurem Verein so ist. Leider kommen die aufgeführten Dinge in einigen Vereinen vor.

    Ob das allerdings eine faktische Auflösung (während der Saison) der ganzen Mannschaft rechtfertig, würde ich bezweifeln.

    www.bcefferen.mx35.de

    Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat bereits verloren

  • Zitat:


    bcefferen schrieb am 23.01.2007 13:36
    Moskito,

    ich gebe dir grundsätzlich in allen Dingen vollkommen recht.

    Allerdings gibt es auch Fälle wo Vereine angagierte Trainer ständig und bewußt gegen die Wand laufen lassen (z.B. schlechte Kommunikation, keine Rückmeldungen, unterschiedliche Ziele etc.), absolut nich ernst nimmt, auf vernünftige Wünsche und Bitten (Unterstützung, Arbeitsmaterial etc) nicht reagiert, oder z.B nur die erste Mannschaft im Focus steht. Alles andere hat sich eventuell nach Gutsherrenart unterzuordnen.

    Wichtig ist deshalb ein regelmäßiger persönlicher Ausstausch, damit kleinere und größere Probleme besprochen und gemeinsam gelöst. werden.
    Wenn Gespräche allerdings immer so aussehen das einer nur die Richtung vorgibt und der andere nur das umsetzen mußt, kann man sich diese Gespräche sparen.

    Es ist wie in der Arbeitswelt, das wichtigste Kapital einer Firma / Verein sind die Mitarbeiter (Trainer etc.). Sind sie unzufrieden, ist das Endergebnis immer viel schlechter als bei motivierten, zufriedenen Mitarbeitern / Trainer.
    Deshalb ist es wichtig das der Vorstand / Jugendvorstand ein Ohr an und für die Basis hat.

    Nicht falsch verstehen, ich sage nicht das es in eurem Verein so ist. Leider kommen die aufgeführten Dinge in einigen Vereinen vor.

    Ob das allerdings eine faktische Auflösung (während der Saison) der ganzen Mannschaft rechtfertig, würde ich bezweifeln.

    Hallo,

    was gibt es neues? Eine Menge aber eins nach dem anderen. Der 94 er Jahrgang wird definietiv nicht in der C - Jugend spielen. Wir haben zu 90% eine neue C - Jugend Mannschaft. Dank allen die sich um die Sache kümmern und nicht um gekränkte Eitelkeit. Der Kreis hat uns Unterstützung zugesagt. Doch nun nach dem Warum 18? Es ist eine rein ausländische Mannschaft (4 Deutsche)und da ist es nun mal so mit der Solidarität. Aber egal!!!
    Durch und nach vorne schauen. Ich habe ein Konzept ausgearbeitet was sich auf 4 Punkte stützt.

    Struktur - Information - Organisation - Transparenz

    Diese 4 Punkte sind die Rahmen auf dem alles aufgebaut werden soll. Wer was macht und wer mit wem, sowie jeder soll wissen und Meinungen vertreten. Damit es nicht nochmal passiert. Klarheit ist der Weg und nicht das alleine machen. Um seine Ziele zu erreichen muss es über den gemeinsamen weg gehen. Wenn sich alle daran halten wird es gehen aber nur dann. Ein gutes Brainstorming hat noch keinen geschadet. Vielleicht liegt es an alten Strukturen an Machtgefühl oder mangeldes Persönlichkeitsprofil etc. Wenn wir erkennen das Fehler nichts schlimmes sind, sind wir in der Lage sie abzustellen aber nur dann wenn die Einsicht gegeben ist. Ich denke das wir in der nächsten Trainersitzung (gott sei Dank mal wieder) alle dazu beitragen um den Schaden wieder hinzubekommen und dann komplett neu aufzubauen mit neuen Rahmenbedingungen an die sich jeder halten muss. Dann ist auch Kontrolle da und ein engeres Miteinander. In einem Verein darf keiner die Macht für sich beanspruchen sondern muss geteilt in Mitverantwortung gehen. Ich denke wir werden es schaffen. Nach der letzten Sitzung sehe ich es sehr positiv. Zwar nicht heute oder4 Morgen aber übermorgen sind die Früchte zu ernten. Es braucht Zeit aber es wir gehen. So das mein Statment zu der Sache. Jetzt fahre ich zur Kreissitzung bis Morgen. und werde mich mal über andere Informieren.

    Gruß Moskito

    www.bcefferen.mx35.de