Ich möchte anregen, hier Musterbriefe, Ansprachen, Vereinsphilosophien etc. für Ratsuchende abzuspeichern. Solche Anschreiben findet man immer wieder in den Threads, gehen aber vielleicht in der Masse der Texte unter und können hier schnell nachgesucht und zur Verwendung freigegeben werden. Ich hoffe, Ihr findet das gut und fügt das ein oder andere auch ein, Gruß Andre
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Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Name ist James Bond und ich trainiere seit 10 Jahren im unteren Jugendbereich eine Mannschaft. Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass es im Jugendbereich große Probleme gibt. Bei der Lösung dieser Probleme können nur sie helfen. Ich möchte Ihnen die Problemlage nun kurz vorstellen und Sie höflichst bitten, sich über eine Änderung der Sachlage Gedanken zu machen.
1. Schreiende Trainer und Eltern am Spielfeldrand
Hier beobachte ich regelmäßig, dass Trainer am Rand stehen und kaum noch Bodenkontakt haben. Diese Trainer schreien laut herum und geben Anweisungen an ihre Spieler. Oft sind es Anweisungen, die ich im Erwachsenenfußball erwarte, hier handelt es sich jedoch um Kinderfußball und da dürften nur die Ausbildung und vor allem der Spass als wichtigste Ziele stehen. Diese Forderung wird auch vom Dfb so formuliert und in der Trainerausbildung propagiert. Diese Trainer, die ich ansprach sind stark Ergebnisdenkend, ihnen sind die drei Punkte für die Tabelle sehr sehr wichtig. Ergebnisdenken verhindert aber in weiteln Teilen den kindgerechten Fußball für bestimmte Altersklassen.
Dieses Denken und Verhalten zeigen oft auch Eltern. Da werden fremde Kinder angeschrien, die Schiedsrichter übelst beleidigt, man bleidigt sich untereinander und die eigenen Kinder werden manchmal dirigiert. Dieses schauen sich die Eltern ja auch vom Trainer ab. Sie versuchen mittels eines gedachten Joysticks die Kinder -gemessen am Erwachsenenfußball- zu lenken und zu führen. Kinder sollen und müssen -vor allem in diesem Alter- aber IHR Spiel spielen und nicht das der Erwachsenen. Auf dem Platz heißt das, dass man ihr Spiel nur an den Ausbildungszielen messen darf. Hierzu gehören aber keine Flankenbälle, Freistoßvarianten, Mannschaftstaktiken und auch keine Kopfbälle etc..
2. Trainer halten sich nicht an die Ausbildungsziele für die Altersgruppe, die sie beschulen
Ferner beobachte ich, dass beispielsweise eine F Jugend von Trainer mit Trainingsthemen beschult werden, die nicht in diese Altersgruppe gehören. Da werden, Flanken, Kopfbälle, Freistöße und andere mannschaftstaktische Dinge geübt, obwohl eigentlich nur das Dribbeln, Passen (ab E), Torschuss, Finten und das 1:1 die Themen sein sollten.
3. Trainer lassen schwache spielende Kinder nicht oder mit weniger Einsatzzeiten spielen
Das beobachte ich oft in Entscheidungsspielen oder bei Spielen, wo man gegen tabellenfordere Mannschaften spielt. Da sitzen dann kleine Kinder auf der Bank mit einer Träne im Auge im Wissen und unter den Augen der Zuschauer und Mannschaftskollegen, dass sie schwächer sind als andere. Das ist ein NO GO und gehört überhaupt nicht in den unteren Jugendbereich, eigentlich grundsätzlich nicht in den Jugendbereich. Alle Kinder -egal wie stark oder schwach- sind zu gleichen Teilen einzusetzen. Lediglich disziplinarische Gründe dürfen zu einer anderen Regelung führen.
4. Trainer lassen nicht Rotieren
D.h. sie setzen die Kinder auf festen Positionen ein, um das Maximum des Möglichen auszuschöpfen. Hierbei erhält man langfristig Kinder, die teilweise depremiert sind, weil sie zwar gut, ...aber auf einer Position spielen müssen, auf der sie keinen Spass empfinden. Zudem erhält der Fußball hier Positionsidioten die wenig flexibel sein dürften. Dieses führt vielfach dazu, dass Kinder den Fußball verlassen. Besser wäre, rotieren zu lassen, damit jeder jede Position spielen kann, um sich in späterer Zeit unbewußt besser in die Position des Mitspielers eindenken zu können. Das birgt den Vorteil, dass sie dann eben wüßten, wie sich sich am besten Freistellen oder wie sie ihrem Stürmerkollegen den Ball am besten zuspielen.
FAZIT
Hier stellt sich die Frage nach dem globalen WARUM? Warum macht Trainer das? Ganz einfach, er will gewinnen. Warum will Trainer gewinnen? Weil ihm der Tabellenstand so wichtig ist. Dieses Gewinndenken gehört aber nicht in den Jugendbereich und ganz besonders nicht in den unteren Jugendbereich, dort hat das keinen Platz. Das verhindert die Ausbildung und oftmals den Spass. Ausbildung und Spass sind aber die Dinge, die den Jugendfußball ausmachen und das wird in vielen Fällen so verhindert.
Lösungsvorschlag
Man sollte die Tabellen zumindest für den Bereich der Minis, F und E Jugend abschaffen, damit den Trainern und Eltern der Druck durch eine langfristige Tabellensituation genommen wird. Mir ist hierbei klar, dass das nicht die einzige Lösung für die o.g. Probleme ist, es ist aber eine Lösungsmöglichkeit, die schon mal Linderung verspricht. Die Mannschaften dieser Altersgruppen sollten nach Leistung in Staffeln eingeteilt werden. Diese Staffeln sind in der Hinrunde bunt gemischt, d.h. alle F1, E1 Mannschaften F2, E2 Mannschaften usw. spielen bis zur Winterpause innerhalb ihrer Leistungsgruppen gemischt in Staffeln mit bis zu 8 Mannschaften. Die Ergebnisse dieser Spiele werden nach wie vor über einen Spielbericht dem Staffelleiter gemeldet. Die Ergebnisse werden aber nicht mehr in der Zeitung mitgeteilt. In der Winterpause hätte der Staffelleiter Zeit, die Rückrundenstaffeln zu mischen. Am Beispiel von vier F 1 Staffeln der Hinrunde, spielen die Plätze 1 und 2 in der Rückrundenstaffel 1 = 8 Mannschaften und die Plätze 3 und 4 in Staffel 2, die Plätze 5 und 6 in Staffel 3 und die Plätze 7 und 8 treffen sich in der Staffel 4. Das Systhem gilt dann für die F und E 1, F und E 2, F und E 3 usw. . Für die Minikicker schlage ich vor, hier nur noch Freundschaftsspiele anzusetzen und zwar ohne Staffeleinteilung.
(Falls nötig)...zudem sollte man die Platzgröße und die Ballgewichte schriftlich regeln. Auch hier werden zu große Platzflächen abgesteckt und teilweise nutzen Trainer viel zu schwere Bälle, was immer wieder zu Knieproblemen und Verletzungen führt. Hinsichtlich der Platzgrößen bleibt zu sagen, dass der Dfb hier gute Vorgaben macht. Ziel sind viele Ballkontakte für die Kleinen, ...desto kleiner der Platz,.... desto mehr Ballkontakte,..... desto größer der Lerneffekt!
Ich möchte sie bitten, auf Ihrer nächsten Sitzung hierüber zu diskutieren. Ich hoffe darauf im Sinne der Kinder, dass Sie hier eine schnelle Änderung herbeiführen. Bedenken Sie hierbei, dass unser Fußballkreis hier eine Vorreiterstellung einnehmen könnte, wir wären Aushängeschild.
Sollten sich Fragen zu meinen Ausführungen haben, bin ich jederzeit bereit, diese zu beantworten.
Mit freundlichen Grüßen
vollständige Adresse mit Telefon
Ich hoffe der Server platzt nicht
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von Otto....bei Problemen mit nervigen Eltern...
Eltern-Tipps
1. Unser Kind ist der beste Spieler in der Mannschaft. Er wird von den anderen nur nicht verstanden. Sorgen Sie dafür, dass jeder in Ihrer Nähe dieses mitbekommt.
2. Legen sie Wert darauf, dass Ihr Schützling sich für den einzig wahren Fußballer hält.
3. Wenn der Trainer ihn auf die Auswechselbank setzt, ist er ein Dummkopf - und dies müssen Sie ihm in deutlichen Ausdrücken klarmachen.
4. Diskutieren sie kräftig mit dem Schiedsrichter, schließlich sehen Sie an der Linie alles besser als er.
5. Versprechen Sie Ihrem Kind für jedes Tor 5 Euro, das fördert den Offensivfußball.
6. Laufen Sie am Spielfeldrand immer auf Ballhöhe, so können Sie das Spiel am besten kontrollieren und die Spieler und die Trainer lautstark auf ihre Fehler aufmerksam machen.
7. Erklären Sie Ihrem Sprössling, dass er auf Sie hören soll und nicht auf die unqualifizierten Hinweise des Trainers.
8. Sie wissen, dass Ihr Jugendtrainer eigentlich ganz nett ist, aber sonst keine Ahnung vom Fußball hat. Machen Sie ihm dieses gelegentlich klar und sagen Sie ihm, dass Ihr Kind nie auf die Ersatzbank gehört.
9. Kümmern Sie sich vor allen Dingen rechtzeitig um den Transfermarkt, denn schließlich sind viele Klubs an Ihrem Kind interessiert und für einen Wechsel gibt es vielleicht einen Trainingsanzug oder ein Paar Fußballschuhe. Und das ist doch schnell verdientes Geld!
10. Beschimpfen Sie Kinder der gegnerischen Mannschaft lautstark, damit auch die Qualität des eigenen Vereins bei allen Anderen bemerkt wird. Mit einer Prügelei mit Vätern von den Gegnern zeigen Sie Ihrem Kind, wie man sich richtig Aufmerksamkeit verschafft und alle Anderen beeindruckt.
....oder noch besser:
werden Sie einfach für ein Jahr Jugendtrainer, das hilft garantiert, denn wir als Trainer möchten den Kindern bislang nur das Fußballspielen, die Kameradschaft und Fairness beibringen!!!
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Liebe Eltern der
Bambinis,Wir als Trainerteam bedanken uns, dass Sie uns Ihr Kind anvertrauen. Wir werden nichts unversucht lassen, damit Ihre Kinder - Mädchen oder Junge - und Sie als Eltern sich bei uns wohlfühlen. Im Folgenden möchten wir einige grundsätzliche Bemerkungen zum Kinderfußball machen.Dies ist uns als Trainer wichtig!
Das Erwerben fußballspezifischer Techniken oder gar taktischer Verhaltensweisen ist in diesem "Bambini-Alter" noch nicht vorrangig. Dass soll allerdings nicht heißen, dass Ihre Kinder bei uns nicht altersgemäß Fußballspielen lernen:
Mit dem Ball am Fuß laufen, diesen ohne Hilfe der Hände anhalten, ihn in eine vorgegebene Richtung oder ins Tor schießen und Tore verhindern: An diese Bausteine des Fußballs wollen wir die Kinder in verschiedenen spielerischen Formen und vor allem mit Fußballspielen heranführen.
Daneben und genauso wichtig für unsere Kleinen ist es zu lernen:
In einer Mannschaft ein
gemeinsames Ziel zu verfolgen,
sich dabei in einer Gruppe
etwa Gleichaltriger zurecht zu finden,
Gegenspieler zu
respektieren,
Regeln (des Spiels) zu
akzeptieren und einzuhalten
und zu guter Letzt mit
Siegen und Niederlagen angemessen spielerisch umzugehen.Als Nächstes legen wir Wert darauf, dass Ihre/ Unsere Kinder:
mit Sportgeräten kreativ
umzugehen lernen,
Bewegungserfahrungen in
vielen verschiedenen spielerischen Situationen sammeln,
Gewandtheit/
Geschicklichkeit und das Reaktionsvermögen verbessern und koordiniert einsetzen
lernen,
Freude und Spaß am Fußball
(am Sport allgemein) entwickeln
und aktiv am Vereinsleben
der SG Spiesheim teilnehmen.Sind Sie also bitte nicht erstaunt, wenn Sie während der Trainings-/ "Spielstunde" Ihres Kindes auch Bewegungsspiele beobachten, die scheinbar mit Fußball nichts zu tun haben:
Hüpfen, Werfen, Springen, Balancieren, Klettern sind grundlegende Fertigkeiten, die optimiert werden können und der langfristigen, behutsamen
Entwicklung von "Fußballfertigkeiten" als Basis dienen. Selbstverständlich bleibt der Fußball und das Fußballspielen Kern und Hauptzielrichtung des
Trainings!Ja, wir werden auch Spiele gegen andere Mannschaften austragen! Dabei geht es jedoch nicht vorrangig und hauptsächlich darum
möglichst viele Spiele zu gewinnen! Kinder sollen sich viel bewegen und Spaß am Spiel entwickeln. Kinder dieses Alters halten sich erfahrungsgemäß auf dem
Spielfeld noch nicht an bestimmte Rollen, Positionen oder Aufgaben. Ihr Spieltrieb ist dazu noch viel zu ausgeprägt. Die Kleinen sollen also ganz
bewusst noch gar nicht auf bestimmte Positionen festgelegt werden. Sie als Eltern bestimmen ja auch noch nicht jetzt, auf welche weiterführende Schule Ihr
Kind später einmal gehen soll.Kinder lernen schneller, wenn sie Erfahrungen im Spiel auf möglichst allen Positionen sammeln dürfen. Daher werden wir sie von Spiel zu Spiel oder während eines Spieles unterschiedliche Positionen einnehmen lassen. Kinder verstehen sicher auch von selbst, dass jedes Kind mal ausgewechselt wird, damit andere auch mal spielen können. Eine Auswechslung darf im Interesse der Kinder nicht davon abhängen, ob jemand gut oder weniger gut gespielt hat. Das Spiel unserer Jüngsten sollte noch keine persönlichen Bewertungen erfahren.
Damit kein falscher Eindruck entsteht:
Wir freuen uns über Siege! Allerdings nicht um jeden Preis! Schwächere ausgewechselt zu lassen, einige gar nicht zum Einsatz kommen zu lassen oder Kinder durch
frühzeitige Festlegung auf Positionen wie "Letzter Mann" oder "beschäftigungsloser/ überforderter Torwart" führen nur zu Frust und nicht zum Spaß am Fußball.Diese Informationen sind uns wichtig genug, dass wir die direkte Ansprache gewählt haben. Wir freuen uns, wenn wir Sie häufig während des Trainings begrüßen können. Wir als Trainerteam sind für jede Anregung und jedes offene Wort dankbar. Wir bauen auf Ihre Kooperation.
Mit sportlichen Grüßen
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Wer ein Konzept erstellen will, kann sich unter den angegebenen Links mal anschauen, wie man das aufbauen und formulieren könnte....
kopiert aus einem anderen Thread; Ersteller: Dirk, ...(ich hoffe Du bist damit einverstanden, das hier nochmals zu posten)...
Für alle die sich für Konzepte interessieren hier ein Link zu einen Verein der im untereren Jugendbereich nach Coerver ausbildet
http://fussball-gelsenkirchen.…/sportlicheskonzept1.html
hier geht es weiter
http://fussball-gelsenkirchen.…/sportlicheskonzept2.html
Hier kann man noch etwas mehr über den Verein und Coerver erfahren.
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Hier noch ein Link für eine kostenlose Broschüre/kostenloser Flyer vom Dfb.
Wer Probleme hat mit Eltern, die am Spielfeldrand schreien ...der kann diesen Flyer bestellen und mutig und möglichst kommentarlos an solche Personen mit einem freundlichen Lächeln aushändigen. Aber Achtung vor den Reaktionen, ....vorstellebar wäre Entrüstung, Beleidigung, ein Lachen bis Schmunzeln, oder auch ein Schämen. Gruß Andre
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Aus einem Thread ergab sich die Frage, wie man ein Anschreiben für ein besonderes Turnier formulieren könnte. Das Schreiben sollte kurz werden, ...ich muß gestehen, dass ich nicht in der Lage war, es kürzer zu machen, weil es eben an Erklärungen bedurfte. Kürzer wäre möglich, würde aber viele Überraschungen für die Gäste offen lassen. Bei dieser Art des Turniers könnten die Überraschungen aber zu heftigem Streit führen. So kann sich jeder vorher einlesen und dann zusagen ode fernbleiben.
Einladung zum FAIRPLAYPOKAL
Was ist der Fairplaypokal (für uns) ?
[b]Wir, das sind der Ulf W. und Andre B., Trainer der DJK XY. Wir trainieren seit X Jahren im Jugendbereich. Uns fiel auf, dass wir mit unserem Verhalten während der Spiele nicht einverstanden waren. Wir stellten an uns fest, dass wir auf Knopfdruck (Spielbeginn) zu schreienden Wesen am Spielfeldrand mutierten. Wir versuchten hiermit den Spielern unser Spiel aufzudrücken, obwohl Fachleute u.a. vom DFB hier ein großes Übel hinsichtlich der fußballerischen Entwicklung der Kinder sehen. Wir sind der Meinung, das die Kinder unbeeinflusst von uns Trainern ein Spiel spielen sollten, statt sie ständig während des Spiels anzuschreien, zu dirigieren, manchmal sogar zu beleidigen. Wir stellten uns die Frage, warum wir das machen und kamen bei der Ergründung dieser Frage immer wieder auf einen Punkt: [/b]
GEWINNDENKEN!
Manch einer wird sagen, ...ist ja Fußball, das gehört dazu. Wir sind nach viel schmerzhafter Selbstkritik zu dem Ergebnis gekommen, das es auch anders geht. Nicht zuletzt wurden u.a. aus diesem Grund die Tabellen im unteren Jugendbereich abgeschafft. Wir glauben, dass der Trainer einen Auftrag hat. Dieser Auftrag lautet aber nicht, den ersten Platz zu holen, sondern er heißt AUSBILDUNG und SPASS produzieren. AUSBILDUNG findet beim Training statt und umfasst auch die Erfahrung im Spiel, sowohl Positive, als auch Negative. Der Trainer sollte hier nach dem Spiel mit ruhiger Stimme und immer sachlich mit seinen Spielern sprechen. Hierbei darf er nicht vergessen, nur das einzufordern, was den Ausbildungszielen der bedienten Altersgruppe entspricht. Hier sachlich zu arbeiten geht aber nur, wenn man innerlich runter fährt. Das schafft man besonders gut, wenn man sein Ergebnisdenken verwirft. Also Turnierergebnis egal, letzter Platz egal, erster Platz viel Freunde zusammen mit den Jungs. Nur die Spieler dürfen nach dem ersten Platz streben, sie und nur sie sollten darauf hinarbeiten, dieses ist Ihr Ziel und nicht das des Trainers/Ausbilders.
Ausbildungsmerkmale
-Trainer verändert seine Einstellung und richtet sein Augenmerk auf die Ausbildung und nicht auf den Tabellenendstand; Aus diesem erkannten Grund schreit er nicht und lässt die Kinder unbeeinflusst spielen, damit diese alle Erfahrungen sammeln, die es zu sammeln gibt. Er packt seinen JOYSTICK ein und begräbt ihn. Er sorgt so dafür, dass die Kinder ihre Spielintelligenz frei entwickeln können, statt diese durch Reglementieren zu verhindern. Hierbei nimmt der Trainer auch in Kauf, Tabellenplätze zu verlieren. Er misst das Spiel an den Ausbildungsvorgaben die für die betroffene Altersgruppe gilt. So sorgt er für Spaß und zusätzliche Lerneffekte. So erzeugt er eine gute Stimmung, auch nach verlorenen Spielen. Gute Stimmung sorgt für Spass und Begeisterung, statt Druck und Ärger. Gerade dann, wenn das Team "schlecht" spielt, kommen diese Aspekte besonders zum Tragen.
-Trainer lässt jeden Spieler zu gleichen zeitlichen Anteilen spielen. Auch der Leistungsstärkste wird zeitlich nicht länger spielen, als der Schwächste.
-Trainer lässt jeden Spieler auf jeder Position spielen (Rotation). Das kann er tun, weil es ihm ja nicht um den Tabellenstand geht, sondern um Ausbildung. Wer auf jeder Position spielt lernt, sich in die Position des Mitspielers zu versetzen. Dieses führt dazu, dass der Spieler seinen Mitspieler intelligenter anpasst, ...er weiß wie er ihm den Ball zuspielen muss, weil er kennt die Position ja durch die Rotation. Rotation bedeutet, dass auch der eigentliche Torwart auch mal als Spieler, z.B. in einer defensiven oder auch offensiven Position kennen lernt. Der gute Torwart spielt mit und nur so lernt er das. Er hat die Möglichkeit das lernen zu dürfen, weil dem so denkenden Trainer ja der Tabellenstand egal ist, ...weil er begriffen hat, worum es geht, ...eben nicht um den Tabellenplatz und den schnellen Erfolg, sondern um Ausbildung und Spaß. Kinder vergessen verlorene Spiele sehr schnell. Die, die das nicht tun, tun das oft nicht, weil die Erwachsenen ihnen das verlorene Spiel so lange in Erinnerung halten. Kinder streiten sich und vertragen sich viel schneller als Erwachsene, ...das gilt auch für verlorene Spiele!
TRAINERREGEL
Wer hier an einem lockeren Turnier teilnehmen möchte, um vielleicht mal zu testen, ob es auch anders geht und dieses unter Gleichgesinnten tun will, möge sich bitte bis zum .............anmelden. Anmelden aber bitte nur dann, wenn man die nachfolgende selbstauferlegte Regel akzeptieren kann.
Übrigens, ...wir erwarten nicht, dass jeder Trainer das sofort fehlerfrei umsetzt. Ihr werdet am Spielfeldrand stehen und feststellen, wie es einen wieder überkommt. Um hier unterstützend tätig zu werden, haben wir uns zu folgender Regel durchgerungen. Diese Regel solltet Ihr als lockeren Übungsansatz für den Trainer sehen. Der Trainer steht in der Öffentlichkeit. Die Öffentlichkeit ist die Juri. Die Juri, dass sind Eure Spieler, dessen Freunde, das Publikum.
Sie alle erhalten eine gelbe Karte bei Ankunft in der Halle. Wer aus der Juri meint, dass ein Trainer sich gemessen am beschriebenen Problem nicht ausreichend gut verhält, meldet kurz beim Hallensprecher eine gelbe Karte an. Diese darf der Hallensprecher oder die Person selbst dem Trainer übergeben. Bei Übergabe der gelben Karte verpflichtet der entsprechende Trainer sich, das Feld in Richtung Tribüne für das gerade laufende Spiel zu verlassen.
Erhält der gleiche Trainer während des laufenden Turniers eine zweite gelbe Karte, erhält er ROT und darf auch bei den weiteren Spielen nicht mehr das Spielfeld betreten.
Wir möchten Sie bitten, diese Regel nicht als Weltuntergang, sondern als symphatischen Anreiz zu verstehen - FAIRPLAY- für die Kinder, Kinder haben Vorfahrt, Ausbildung hat Vorfahrt, Spaß hat Vorfahrt und das Gewinndenken von uns Erwachsenen bekommt ein STOPPSCHILD, soweit der Trainer zu Selbstkritik in der Lage ist.
Wer sich anmeldet, akzeptiert diese Regeln. Wir würden uns freuen, wenn Ihr hier mitmachen würdet, weil wir wollen etwas verändern und das ist der erste Schritt.
....unten gehts weiter
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...hier gehts weiter
Teamregeln für ein FAIRPLAY:
-10 Minutenspiele (wenn möglich ECHTZEIT; wenn nicht 12 Minutenspiele)
-Verwendung des Futsalballes
....ab hier muss jeder selber wissen, ob er die Regeln anwenden will oder nicht. Auch ein normales Turnier wäre hier für mich o.k.. In der F/E Jugend würde ich den Futsalball verwenden, aber die nachfolgend aufgeführten Regeln - bis auf das TIMEOUT- nicht verwenden. Also Timeout ja, die Regeln nicht.
Bei Verwendung der Regeln würde ich mit drei Schiedsrichtern agieren. Zwei Schiedsrichter teilen sich die Hallenhälften, der dritte ist der Hallensprecher/Zeitnehmer (Chefschiedsrichter).
Bei Nichtverwendung der Regeln, wäre die Regel, keinen Schiedsrichter zu verwenden (FAIRPLAY). Bei unlösbaren Streitigkeiten hat der Hallensprecher das letzte Wort.
Spiel mit Regeln (in Teilen abgewandelte Futsalregeln)
- Timeoutregel; jeder Trainer kann das Spiel für eine Minute unterbrechen. Das TIMEOUT wird beim Hallensprecher angemeldet. So kann er in Ruhe seine Spieler ansprechen, aber auch bei seinen Spielern oder dem gegnerischen Team und für die Zuschauer eine gewisse Spannung erzeugen. Man kann mit dem Timeout auch taktieren, ...aber nicht vergessen, der Tabellenstand ist egal.
- mindestens 3 und bis zu 7 Auswechselspieler sitzen während des Spiels auf der Bank am Spielfeldrand
- es gibt eine Ein.-und Auswechselzone. Diese muss vom Spieler überschritten worden sein, bevor der nächste Spieler das Feld betritt. Fällt ein Verstoß auf, wird eine gelbe Karte verhängt und ein indirekter Freistoß an den Gegner vergeben. Der Ball wird hierbei auf den Punkt abgelegt, wo er zum Zeitpunkt des Verstoßes war.
- Bälle die ins Seitenaus gehen, werden von der Seitenauslinie eingekickt, nicht eingerollt. Bande sind gestattet und dürfen genutzt werden. (freie Regelung des Veranstalters, angepasst an die bauliche Situation).
- Alle Spielaussituationen (Toraus, Ecken, Freistöße, 7 Meter) müssen innerhalb von 4 Sekunden ausgeführt werden . Bei einem Verstoß übernimmt der Gegner den Freistoß, den Einkick....bei Ecken erhält der Torwart den Ball, ebenso beim Zeitverstoß im Zusammenhang mit einem 7 Meter.
- Es wird körperlos gespielt, Grätschen = gelbe Karte wenn der Ball gespielt wurde, rote Karte bei Foul.
- Rote Karte = 2 Minuten Zeitstrafe. Fällt ein Tor innerhalb der Zeitstrafe, wird der Spieler durch einen anderen ersetzt. Der Bestrafte darf erst nach zwei Minuten wieder auf den Platz.
-drei gelbe Karten ergeben einen Strafstoß aus 7 Metern.
- Bei jeder Aktion wie Einkick von der Seitenauslinie, 7 Meter, indirekter Freistoß, Ecken usw. haben alle anderen Spieler einen Mindestabstand zum Ball von 3 Metern zu waren. Bei einem Verstoß = gelbe Karte. Doppelverstoß = rote Karte (2 Minuten Zeitstrafe).
Der Torwart darf den Ball nicht über die Mittellinie einspielenEinsatz eines FAIRPLAYTEAMS als eigenständige Mannschaft.
Zur Erklärung: Der Veranstalter sorgt für einen kompetenten Trainer, der dieses Team während des Turniers begleitet. Das FAIRPLAYTEAM setzt sich aus freiwilligen Spielern aller Mannschaften zusammen. Diejenigen Spieler die LUST und BOCK haben, noch mehr zu spielen, als "nur" die eigenen Spiele, können sich hier melden und mitmachen. In diese Mannschaft sollten Trainer besonders dann Spieler melden, wenn sie beispielsweise zu viele Spieler haben. Dieses könnte in Betracht kommen, wenn man ohne die Futsalregeln spielen lässt....F Jugend/E Jugend. Beim Futsal ist eine personell gut befüllte Auswechselbank notwendig, weil das Spiel fiel schneller und somit anstrengender ist, als der normale Hallenfußball.
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Hier noch eine mögliche Hilfestellung für eine anstehende Kooperation z.B. mit einer Schule...
Name
Straße
OrtVerein
Betr.: Schnupperturnier
Sehr geehrter Herr/Frau XY (Schulleiterin),
als Jugendtrainer sind wir auf die Idee gekommen, den Kindern der Grundschulen das Angebot zu machen, mal bei einem richtigen Fußballturnier mitmachen zu können. Es gibt ausreichend viele Kinder, die sich noch keinem Verein angeschlossen haben. Es gibt für uns viele Gründe, gerade diese Kinder auf den Fußballsport aufmerksam zu machen. Hierbei denken wir an erster Stelle an den Spaß den Fußball bringen sollte, aber auch an andere Ziele, wie z.B. die Integrationsprobleme. Beim Fußballspielen fragt keiner nach dem Pass und auch Sprachprobleme werden schnell überwunden, man lernt sich halt schneller kennen.
Darüber hinaus ist uns der Fair-Play-Gedanke wichtig. Neben dem Integrationsgedanken geht das Fairplay gerade in der heutigen Ellenbogengesellschaft schnell unter. Hier kann der Fußball eine wichtige soziale Rolle spielen, denn in einer Mannschaft muss man lernen, sich unterordnen bzw. einordnen zu können. Auch das Wort Disziplin wird hier nicht klein geschrieben. Wo Defizite herrschen, kann der Fußball vielleicht ein Ausgleich sein und ergänzend zur Schule und zum Elternhaus agieren.
Fußball kann auch ein Halt im Leben der Kinder werden. Nicht zuletzt beginnen hier lebenslange Freundschaften und auch mancher Anfang einer sozialen Karriere. Viele Kinder werden später selber zu Betreuern oder Trainern beim Fußball, so wird auch das Ehrenamt gestärkt. Nicht unerwähnt sollte bleiben, wie viele Kinder hier umgangssprachlich von der Straße geholt werden, um im Team ihre Zeit zu verbringen, statt herum zu lungern oder nur am PC zu sitzen. Aktiv sein heißt unser Motto, Bewegung ist Leben.
Verschweigen möchten wir natürlich auch nicht, dass wir immer an Nachwuchszahlen interessiert sind und uns auch deshalb gern vorstellen würden, dieses sei aber nur am Rande erwähnt.
Wir, dass sind Herr X (Namen einfügen) und Herr Y. Wir trainieren seit 10 Jahren in verschiedenen Vereinen im Jugendbereich. Wir würden uns freuen, auch für Ihre Schule ein verlässlicher Partner werden zu dürfen. Aus diesem Grunde möchten wir Sie bitten, uns mitzuteilen, ob Sie an einem Turnier Interesse haben. Für diesen Fall möchte ich Sie ferner bitten, uns unter der u.a. Anschrift bis zum (Termin setzen) zu kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen
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...hier gehts weiter
Einsatz eines FAIRPLAYTEAMS als eigenständige Mannschaft.
Zur Erklärung: Der Veranstalter sorgt für einen kompetenten Trainer, der dieses Team während des Turniers begleitet. Das FAIRPLAYTEAM setzt sich aus freiwilligen Spielern aller Mannschaften zusammen. Diejenigen Spieler die LUST und BOCK haben, noch mehr zu spielen, als "nur" die eigenen Spiele, können sich hier melden und mitmachen. In diese Mannschaft sollten Trainer besonders dann Spieler melden, wenn sie beispielsweise zu viele Spieler haben. Dieses könnte in Betracht kommen, wenn man ohne die Futsalregeln spielen lässt....F Jugend/E Jugend. Beim Futsal ist eine personell gut befüllte Auswechselbank notwendig, weil das Spiel fiel schneller und somit anstrengender ist, als der normale Hallenfußball.
Coole Idee


Ich habe hier auch nochmal eine schöne Datei. Es ist ein Leitfaden für Eltern. Sehr ausführlich. Logo kann natürlich ersetzt werden!
Variante B: http://www.fileuploadx.de/535390
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Zitat
Ich habe hier auch nochmal eine schöne Datei. Es ist ein Leitfaden für Eltern. Sehr ausführlich.
Super. Vielen Dank. Wird gleich bearbeitet und ausgedruckt. Ist das deine "Arbeit"?
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Super. Vielen Dank. Wird gleich bearbeitet und ausgedruckt. Ist das deine "Arbeit"?
Nein, das ist das Werk von Ranwie. Ich hatte das Thema mal hier angestoßen. Daraufhin hat er mir diese Datei geschickt. Die ist echt großartig und bei uns im Verein schon im Umlauf

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Hey Andre, bin zufällig auf große Teile deines Musterbriefes beim TuS Höhenhaus gestoßen...nur so zur Info! Es lohnt sich also doch manchmal, beharrlich zu sein - der Schneeball verbreitet sich, wie du siehst!

An den "Einsteller" des Musterbriefes: Gut gemacht!
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Ich habe eine ins Internet gestellte Diplomarbeit zum Thema Kinderfußball/Fairplay usw. gefunden. Fairplaypokal Aachen ist hier im Forum ein Begriff geworden, ...von dort stammt die Arbeit wohl. Wer Argumentationshilfen bei der Problembewältigung und zu Veränderungszwecken benötigt, sollte sich die Diplomarbeit mal in aller Ruhe durchlesen, ...wie ich finde eine 1+.
Ich habe ein technisches Problem beim Verlinken, deshalb "nur" die Kopie der Seitenanschrift. Einfach kopieren und in die Suchmaschine eingeben und ab gehts. Gruß Andre
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Andre, stimmt, die DA ist, soweit ich die gelesen habe (ca. die Hälfte), wirklich lesenswert/ wissenswert! Allerdings müsste ich nunmehr noch die Zeit haben, auch den "Rest" zu lesen...

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Hier nochmal als klickbarer Link: http://www.fairplay-liga-kreis-aachen.de/Hauke/Fairplay%20im%20Kinderfussball_Diplomarbeit%20DSHS.pdf

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Hallo Andre,
hervorragende Ansätze, aber aus meiner Sicht zum Scheiten verurteilt. zumindest wenn es aus deinem engen Bereich geht.
warst du schon mal auf einer Sitzung des Kreises, bei der über Jugendarbeit diskutiert wurde? da kriegst du das Krausen,
Beispiel: bei uns gibt es seit Jahren keine F-Jugend Tabelle, die Ergebnisse werden auch nicht ins Internet gestellt.
wieviele waren da, die das wieder ändern wollten, sogar bei den Bambinis einführen wollen.was hierzu passt: hab erlebt, dass ein F-Jugendtrainer alle Ergenisse abgefragt hat, und seine eigene Tabelle vor dem Spiel herausgekramt, und jedem gezeigt hat.,
mit eigenen Torschützen usw. ich bin fast abgebrochen. Aussage: warum gibts keine Tabelle, dann würden wir Meister!!!!!!!!!!!auf diesen Sitzungen waren Jugendleiter, die haben die eigenen Mannschaften, über die diskutiert wird, noch nie gesehen.
Konnten bei der Wahl nicht nein sagen, obwohl sie eigentlich überhaupt kein Intersse hatten. und die diskutieren und entscheiden dann mit.
ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass du nur im Kleinen, das heisst direktes, Umfeld wirklich was verändern kannst.
einen Tip: es gibt auf Bundesebene eine "Fair ist mehr" -Aktion. hier kannst du Vereine, Mannschaften oder auch einzelne Spieler mit dem entsprechenden
Sachverhalt melden, die dann entsprechend ausgezeichnet werden.im vergangenen Jahr war ich selbst dabei, für eine Sache (Spielverlegung) die für mich ansich normal war.
Ich melde jetzt auch eine Mannschaft dort.
Vielleicht kann man mit diesen kleinen Mosaiksteinen bei manschem eine Verhaltensänderung erreichen.
Andererseits sollt man vielleicht mal wirklich so intensiv vorgehen, nur , findest du da genug Mitstreiter?
die aus dem Forum reichen da sicherlich nicht aus.
Günter
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Günter, nicht übel nehmen, ...ich wollte hier in diesem Thread eigentlich nicht diskutieren. Wer`s mag solls nutzen, wer den Text/die Texte nicht ganz mag, soll ihn/sie verändern oder auch nur als Anreiz nutzen. Wer sie nicht mag, soll sie weiterempfehlen, ...weil....wieso soll es anderen besser ergehen. Spass beiseite, ...Sprich beispielsweise mal Trainer2005 an, der hat an entsprechender Stelle hervorragend aggiert, tatsächliche Ergebnisse stehen da noch aus. Andere Posten das ein oder andere zum Nachdenken auf ihrer Vereinshomepage, streitbar, diskussionsfähig und auch nur zum Nachdenken...ist doch prima, ...wie ich finde.
Ich selber habe zu gewissen Themen ähnliche bzw. das exakte Schreiben so an die Verantwortlichen des Fußballkreises -vorbei am Verein- geschickt....und ich muß sagen, ...teilweise mit vollem Erfolg. Kommt immer drauf an, wer was wann wie macht, ...nur Mut, ...Stillstand ist das schlimmste was es gibt und auch noch langweilig. Gruß Andre
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Sprich beispielsweise mal Trainer2005 an, der hat an entsprechender Stelle hervorragend aggiert, tatsächliche Ergebnisse stehen da noch aus.
Ja, ich habe einiges getan/versucht, um die Verantwortlichen in unserem KFV dazu zu bewegen, das weitverbreitete Ergebnisdenken durch Abschaffung von Tabellen im E/F-Jugendbereich zu erreichen. Eine "eingängige" Mail an den KFV (nach Andre's Muster), hat zumindest mal eine "Diskussionsgrundlage" erreicht, was ich auf der Nachwuchsleitersitzung, bei der es um die Planung der kommenden Saison ging, auch verbal unterstrichen habe. Sicherlich hat das einige zum Nachdenken veranlasst, nur die "Führung" unseres KFV ist alteingesessen und war davon fast durchgängig nicht "begeistert"...nur ein Staffelleiter stimmte mir zu, von einem anderen bekam ich beispielsweise hintenrum eine süffisante Bemerkung "verpasst".Zudem hatte ich unseren KFV angemailt, die unsinnige Beschränkung auf vier Wechselspieler ab der C abzuschaffen. Nachdem ich keine Reaktion erhielt, schrieb ich auch den Jugendvorstand unseres Landesverbandes diesbezüglich an...weil die Jugendordnung ja deren "Ding" ist. Auch hier: Keine Reaktion.
Insofern muss ich leider Günter recht geben: Man bewirkt "auf großer Ebene" dadurch kaum etwas....zuweilen Nichts - die Veränderungen müssen wirklich von der Basis kommen, aus unserem direkten Umfeld, wie Günter schon sagt! Vielleicht kommt dadurch irgendwann eine Lawine ins Rollen...allein der Glaube daran fehlt mir im Moment.
Deshalb habe ich mir auf meine Vereinsfahnen geschrieben, dass die Ziele des KiFu in meinem Verein umzusetzen sind. Dazu habe ich ein recht umfassendes Jugendkonzept entworfen und deren Philosophie grundlegend unseren Trainern dargelegt. Dieses haben sie nunmehr zum Lesen, "Verarbeiten" und Ergänzen mitbekommen, um darüber noch vor Ende dieser Saison zu diskutieren, es zu beschließen und danach zu handeln...quasi als "Verpflichtung"...als Wegbeschreibung für ein Ziel. Allein DAS wird schon einige Nerven kosten, da bin ich mir sicher...aber ich gebe meinen Leuten auch die Zeit dazu...weil ich aus Erfahrung spreche!
Das ist meine "Mission"! Wenn mir das gelingt, dass danach in meinem Verein gehandelt wird, habe ich schon gewonnen...auch, weil wir damit besser sein werden, als andere Vereine. Ich bin mir sicher, dass wir dann auch einen größeren Zulauf haben werden....sich diese Philosophie auf unsere Teams überträgt....und vielleicht auch den "Rest" in unserem Kreis damit "infiziert"....der Begriff "Vorbildwirkung" trifft es wohl ganz gut.
Dennoch werde ich auch auf "höchster" Ebene immer wieder "Nadelstiche" setzen, auch auf die "Gefahr" hin, mich hier und da lächerlich zu machen.
Andre: Tut mir leid, deinen anders gedachten Thread etwas aus der Bahn gebracht zu haben.

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Trainer2005, ...ist schon o.k.. Ich selber bin auch am Zweifeln. Ich habe dieses Forum nun über eine längere Zeit begleitet und dazu beigetragen, dass es lebt. Im laufe der Zeit änderte ich, ähnlich wie du, meine Meinung zu bestimmten Themen. Manchmal ärgert mich diese Horizonterweiterung, weil ich -übertrieben gesagt- in mancher Stunde der REALITÄT kaum Luft bekomme. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass man an den richtigen Positionen zum richtigen Zeitpunkt sitzen muß, dabei ein sehr sehr dickes Fell haben sollte, Führungsqualitäten und politisches Denken mitbringen muß, ....erst dann....könnte man Bälle ins Rollen bringen, ...von großen Veränderungen will ich mal gar nicht sprechen.
Man sollte wissen, wo es sich lohnt zu kämpfen, man sollte die Weisheit besitzen zu erkennen, wo es sich nicht lohnt, auch nur einen Satz zu sagen.
Ich habe beispielsweise jüngst privaten Kontakt zum Staffelleiter gehabt, dem ich von den schreienden Trainern berichtete. Er stand auf meiner Seite, berichtete mir aber, wie schwer es ist, auf den Sitzungen die Dinge überhaupt anzusprechen. Das dürfte sich mit deinem Bericht völlig decken.
Es sind immer viele kleine Schritte, ...was mich tierisch ankotzt, aber damit muß ich leben und nicht die, die zu dämlich sind, die Fehler zu erkennen und stattdessen ihren fiesen Egoismus leben und zwar auf Kosten der Kinder!
Wer also noch Kapazitäten frei hat und an die Möglichkeit von Veränderungen glaubt, der darf diese oder andere Anschreiben verschicken bis die Heide kracht und die anderen lassen es eben.
Deinen Bericht hier im Thread finde ich deshalb o.k., ...weil er einen Einblick auf die Realität gibt, die denen, die Mut und Glauben haben, aber auch Ermutigung ist, es deshalb, ---gerade deshalb--- erst recht zu machen, unbequem zu sein....für die Kinder. Gruß Andre
