Beiträge von dschibi

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    Das lässt sich so generell nicht beantworten.

    Zum Einen kann das Einwechselkontingent begrenzt sein und der Verantwortliche will sich verschiedene Optionen offenhalten. (hab ich auch schon gemacht, aber vorher kommuniziert)

    Zum Anderen kann es disziplinarische Gründe geben, die von außen nicht erkennbar sind. Auch schon Stress in der Kabine vor dem Spiel gehabt)

    Zum Dritten - und das habe ich leider auch selbst erlebt - erzählen Kinder Dinge, die so nicht stimmen.

    Wenn es Wettbewerbsvorteile gibt, dann denke ich für Beidfüßer.

    Ich hab lange gebraucht meinen Junior dahin zu bringen, den linken Fuß genau so zu benutzen (bei seiner Schwester hat das nichts genutzt und sie hat trotzdem drei Ligen höher gespielt als er).

    Mit 18 war er beidfüßig etwa gleich stark und war dann wirklich auf fast jeder Position in der Aufstellung zu finden.

    Diese Aussage von einem U10-Spieler ist für mich allerdings ein charakterlicher Offenbarungseid. Bevor man da an irgendwelchen fußballerischen Fähigkeiten arbeitet, mus der erst wieder auf den Teppich kommen.

    Ich frage mich manchmal, woher sollen die denn Charakter bekommen?

    Es scheint ihm ja niemand Grenzen ernsthaft aufzuzeigen.

    Jemand, der /die sich ausschließlich um Torhüter kümmert ist viel wert.

    Auch wenn ich aus einer anderen Sportart komme, so hatte ich in den 7 Jahren meiner kurzen Laufbahn tatsächlich eine Trainerstunde und hab unheimlich davon profitiert.

    Meine erste Frage wäre: wo spielt dein "Schattenmann" denn sonst?

    Und könntest seine ursprüngliche Aufgabe an andere weitergeben?

    Dein 4-2-3-1 ist ja eh so nicht machbar und wenn Spieler "rumstehen" verstehn sie das Spiel nicht oder du machst im Training was falsch.

    Bei Erwachsenen würde ich auf Dreierkette umstellen, die dann im "Verteidigungsfall" zur 5-er Kette mutiert.

    Apropos "rumstehen" der Gegner wird auch mit 11 Mann spielen, da gibt es immer genug zu tun, egal auf welcher Position.

    Ob Bambini wirklich der richtige Einstieg ist, scheint mir fraglich, denn da solltest schon Erfahrung mit Kindern haben, aber da lese ich nichts davon.

    Was für mich wichtig erscheint: vergiss Vieles, was du selber im Training erlebt hast, in der letzten Jahren hat sich da viel getan.

    Falls du in By wohnst: es gibt Trainervereinigungen in den Bezirken, da solltest mal Kontakt aufnehmen.

    Um es zu verdeutlichen: such seine positiven Seiten.

    Zum Trost: mir ging es mit meinem Junior ähnlich (er pflückte lieber Gänseblümchen auf dem Rasen oder schaute Flugzeugen beim Staren und Landen zu ....). Glücklicherwise verstand ich damals, als er anfing, nicht viel vom Fußball und ds ließ ich ihn in Ruhe - bis auf das Thema Beidfüßigkeit. Sieh da, mit 13/14 war ein brauchbarer Fußballer aus ihm geworden, obwohl meine Frau meinte, ich lobe ihn zuviel.