Beiträge von dschibi

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    Knackige Sätze helfen da nicht so wahnsinnig viel.

    Erfahrung hilft: ich kann was.

    Ich hatte mal nen 13-jährigen Klienten, der nach einem Meniskusriss wieder eingestigen ist (spielte Bezirksoberliga in einem NLZ, da sind die Auswahlkriterien sehr hart), hier ist ein sorgfältiger Aufbauplan und natürlich auch Unterstützung von außen wichtig.

    Gegebenenfalls noch physiotherapeutische Nachbehandlung.

    spielt ihr mit festen TW?

    Defensive Spieler lassen wir zum Beispiel auch da spielen wo sie sich selber sehen.

    Ivs braucht man auch 🙃

    Torhüter ist halt was Spezielles. In der Regel hatte ich mindestens zwei, so dass zur Halbzeit gewechselt wurde und der andere im Feld gespielt hat.

    In der Halle habe ich oft durchrotiert, vor allem wenn die Spieler über den Torhüter gemotzt haben, da durfte dann der größte Schreihals auch mal ein Spiel von ganz hinten erleben.


    Nur zur Klarstellung: ich will niemandem die Devansive abgewöhnen, aber es sollen sich alle am Spiel beteiligen.

    Meine dringendste und auch provokative Frage wäre: kann das ein gutes Trainig sein, wenn jemand jahrelang nur Defenise spielt?

    Gut, ich hatte auch Spieler, die sich gerne hinten "versteckten", so nach der Devise: "nur keine Fheelr weiter vorne machen".

    Ich hab mir als Co-Trainer die im Spiel immer vorgenommen und während ihrer "Ruhephasen" im Spiel mit ihnen über ihre Möglichkeiten im Spiel geredet. (Kam nicht bei jedem gut an), Und siehe da, es gab Einige die das kapiert haben und dann plötzlich - weil vom Gegner unterschätzt - ihre Torbeteiligung hatten.

    Heute spiele die zwar immer noch Defensive - der Aufstellung nach - beackern aber die komplette Seitenlinie.

    Für mich wären Spielanteile wichtiger als Spielklassenhöhe.

    Danke LW7 für den Hinweis auf den älteren Faden.

    Normalerweise versuche ich mich nicht von "alten Geschichten" beeindrucken zu lassen, aber ich hab sie mir mal durchgelesen. Und ... ich muss den Parallelen - leider - zustimmen.

    Es schein viel kaputt gegangen zu sein - und es fehlt aus meiner Sicht an einem gehörigen Maß an Selbstreflexion.

    Ich glaube es bleibt nur ein klarer Schnitt, eure beiden Persönlichkeiten scheinen nicht kompatibel zu sein.

    In meiner langen Ausbildung habe ich auch einen Satz schätzen gelernt:

    Keiner muss auf der Welt so sein wie ich ihn haben möchte.

    Erst mal spricht aus deinem Text sehr viel Selbstbewusstsein.

    Zu einem Konflikt gehören immer zwei!

    Worum es geht, steht leider nicht im Text und das Verweisen auf Erfahrung etc. mag subjektiv zu einigermaßen guten Argumenten gehören aber sind nicht unbedingt förderlich, weil sie an der Sache oft vorbeigehen.

    Mir drängen sich da ein paar Fragen auf:

    Hat dein Co neben dir überhaupt eine Chance? Denn bisher beschreibst du ihn als Negativbild von dir (kein Fußballer, keiner Erfahrung, keine ....), du aber mit "Gesamtverantwortung".

    Bindest du ihn in den Trainingsbetrieb ein oder weist du ihm nur Aufgaben zu?

    Habt ihr versucht gemeinsam oder mit Hilfe Anderer Konfliktherde anzugehen?

    Treffen da vielleicht zwei Alphatiere aufeinander?

    Kannst du das was er tut, überhaupt wertschätzen?


    Fragen die sich aus meinem Erlebnisfeld ergeben. Ich hatte auch öfters Konflikte, aber die haben wir immer argumentativ auf gleicher Ebene ausgetragen. Und siehe da, ab und zu kam dann vom "Chef" später mal der Satz "ganz so dumm waren deine Ideen doch nicht".

    Ich hab meiner u15 und auch nder u13 zu Saisonbeginn immer einen Einblick ins Regelwerk gegeben. War dann lustig wenn sie den gegnerischenTrainer mit seinen Ansichten korrigiert haben.

    Die "Mannschaftskasse" gehört regulär in der Vereinsbuchhaltung geführt, dann ist man auf der ganz sicheren Seite.

    Der Nachteil ist: gerät der Verein in finanzielle Schieflage, wir das Geld "sozialisiert" (habe ich leider auch schon erleben müssen und ein paar Tausender aus der Jugendkasse waren futsch9

    Es gibt eine "Pädagogenweisheit" die niemand gerne hört:

    Ich kann einem Kind nichts "beibringen" wenn es nicht offen ist dafür.

    Selbst mit einem Diplom in Pädagogik musste ich das öfters erkennen.

    Der Junge muss selber erfahren, dass es sich lohnt mehr Biss zu zeigen.

    Ich möchte das an einem selbst erlebten Beispiel verdeutlichen: ich war früh durch eine schwere Verletzung an der rechten Hand gezwungen Vieles auf links zu lernen (ist für nen Handballer nicht so einfach), also dachte ich: meine Kinder sollen beidfüßig spielen lernen.

    Tja, drei Jahre habe ich an meinen Sohn hingearbeitet, sechs an meine Tochter.

    Sie hat es nie gelernt, er durch "Zufall". Er war von seinem Gegenspieler so genervt (er war damals 11), dass er ihm dauernd den rechten Fuß blockierte, dass er aus Frust den Ball mit dem linkem Fuß wegbolzte ..... und ins Tor.

    Das war ein Schüsselmoment für ihn, mit 16 war er dann komplett beidfüßig.

    Hier liegt mal wieder ein Irrtum vor, das Finanzamt interessiert nicht die Jugendmannschaft sondern der Verein. Für diese gibt es eben Regelungen!

    Ich gehe auch davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit "erwischt" zu werden, recht gering sit, aber der Schaden ist dann u.U. immens.