Beiträge von dschibi

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    Das mit den Arbeitsstunden kenn ich auch.

    Es kommt halt auch auf die Altersstufe an: ab C-Jungend wird es schwierig, da wollen zu Teil die Spieler ihre Eltern nicht mehr dabei haben.

    Ich hatte das große Glück dass unsere Damengymnastik-Abteilung (alles Damen so aus der Mitte des vorigen Jahrunderts) da immer sehr rege war. Die wussten noch was das Wort "Verein" bedeutet.

    Du solltest ihn trotzdem nicht aus den Augen lassen.

    Ich hab Einige erlebt, die sich überschätzt haben und dann lieber aufgehört haben Fußball zu spielen, weil sie zu stolz waren zurückzukehren.

    U8 bis U13, das sind - wenn ich Adam Riese richtig verstanden habe - 5 Jahre.

    Meiner Meinung nach zu viel für ein Jugendmannschaft. (ich habe maximal zwei Jahre am Stück gemacht und unter besonderen Umständen später noch mal ein drittes Jahr (das ist in 24 Jahren gerade zwei mal vorgekommen).

    Es schleifen sich unbewusst Routinen ein, die dann hinderlich werden können. Und - keiner merkt es.

    Ich rate dir zum Mut die Mannschaft abzugeben, auch wenn dein Sohn dort spielt.

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das auch für den Sohn nicht einfach sein kann.

    Ich bin da auch auf dieser Linie.

    Torschützen werden da überbewertet.

    Mit dem Sturm gewinnst du ein Spiel, mit der Abwehr vielleicht die Meisterschaft.

    Lass mal Abwehr gegen Angriff spielen und schau dir das Ergebnis an. Ich kenne nur eine Richtung: die Abwehr gewinnt in den meisten Fällen.

    ScuBac

    Bei dem Tritt mit den Stollen war der Vater mit in der Umkleide, hat keine Ton zum Junior gesagt und auch nichts zu meiner Entscheidung.


    Ich hatte beruflich viel mit jungen Menschen zu tun, von daher versuche ich Fehlverhalten möglichst schnell zu regeln, weil da die Wirkung am Größen ist.

    Und ... man glaubt es kaum ... manche Kinder sind froh, dass nicht Alles beim ersten Ausrutscher an die Verziehungsberechtigeten weiter gegeben wird.

    Was müsste in der Kabine aus Beitrag 2 denn z.B. passiert sein, damit es so schwerwiegend ist, dass ein Kind nicht spielt, gleichzeitig aber auch so irrelevant, dass man nicht die Eltern informiert?


    Kann es mir leider gerade auch nur schwer vorstellen, was da passiert sein könnte.

    Da ging es um einen Streit um den Sitzplatz in der Kabine: der Einer haut dem Anderen den Rucksack über den Kopf oder es gibt den Tritt mit den Stollen voraus gegen das Schienbein.

    Auf dem Feld hab ich erlebt, dass in die Trinkflasche eines Andern einfach Grashalme gefüllt wurden oder dem Anderen mal vor versammelter Mannschaft die Hose runtergezogen (in über 20 Jahren erlebt man viel).

    Und zu der Geschichte mit dem "Eltern nicht alles erzählen": ich bekam nach einem Hallenturnier zu dem ich mir einen Jungen "von unten" ausgeliehen hatte einen Anruf einer Mutter. Ihre Frage warum ich den mitnehme wenn er nicht spielt. Ich darauf, aber er hat doch gespielt. Sie darauf: Aber sein Handtuch war ja noch ganz trocken. Ich: Er hat halt nicht geduscht. Sie: das kann nicht sein, mein Kind lügt nicht. Da hab ich dann aufgelegt und später dann erfahren, dass die Frau Psychologin ist..

    Für deine begrenzte Vorstellungskraft kann ich nichts, aber vielleicht solltest du mal über den Beitrag 2 nachdenken.

    Nun, bei so viel Erfahrung kann man ja nur richtig liegen. Oder?

    Weder will ich jetzt dich bekehren, noch will ich mit dir streiten. Etwas anderer Meinung bin ich trotzdem, auch wenn wir recht nah beieinander sind....denke ich.

    Die Ironie des ersten Satze übergehe ich mal.

    Den zweiten bejahe ich vollkommen.

    Und... ich habe nirgends von "gleichstark mit beiden Füssen" (wobei - Klugscheißermodus an - es laut Stammprinzip "Füßen" geschrieben wird) geschrieben.

    Dass ne Mutter sich ärgert ist menschlich verständlich, aber es geht um das Kind. Also Vorsicht mit Ärger weiter tragen, weil Projektionen in Spiel sind, das könnte nach hinten losgehen.

    Gut ich komme vom Handball, ich bin ganz normaler Rechtshänder, aber das einzige Tor, das im Verein geworfen habe (von rechtaußen) war mit links, weil ich rechts keine Chance gehabt habe an den Ball zu kommen (falls du dich jetzt wunderst, ich war in der Regel Torhüter).

    Ich hab über 20 Jahre Fußballjungs trainiert und weitaus mehr als 1000 Spiele gesehen, ich weiß was es bedeutet mit beiden Füßen operieren zu können.

    Aber ich will dich auch nicht bekehren.

    Klar hat es mich auf der Bank auch geärgert (ich war Handballer), aber wir dürfen nicht immer von uns auf Andere schließen.

    Rede einfach mit ihm, wie es ihm so auf der Bank geht, ohne zu werten. Suche dann erst das Gespräch mit dem Trainer

    Also, wenn dein Sohn zufrieden ist, solltest du nen Gang runterschalten. (heißt nicht dass ich so ein Vorgehen unbegrenzt rechtfertige)

    Ich kenn das von meinen Kindern, als Elternteil hat man andere Vorsellungen.