Ich hatte ein ähnliches Problem.
Zur Halbzeit wurde immer reihum gewechselt, selbstverständlich ist dann der Andere im Feld zum Einsatz gekommen.
Ich hatte ein ähnliches Problem.
Zur Halbzeit wurde immer reihum gewechselt, selbstverständlich ist dann der Andere im Feld zum Einsatz gekommen.
Ganz ehrlich? Kommt darauf an, was ich an Personal zur Verfügung habe.
Letzten Satz von Latinl unterstreiche ich.
Es gibt einfach zu viele "Ewig-gestrige", die Entwicklungen (sowohl pädagogisch als auch fachspezifisch) verschlafen haben.
Bei dem Kassenstand der Krankenkassen müssen die auch sehen, wie sie Kosten reduzieren können.
Eigentlich ein ganz gewöhnlicher Vorgang, den ich seit gut 50 Jahren von meinen Krankenkassen bei Unfallverletzungen kenne.
Ich hab ne weiße Magnettafel in Größe A2 ist doch kein Problem die zu transprtieren.
Meiner Erfahrung nach ist das nicht nur bei Kindern so.
Ich kenne das auch aus meiner aktiven Handballer-Zeit. Gegen angeblich übermächtige Gegner haben wir immer gut ausgesehen, ansonsten gabs oft Spiele Not gegen Elend.
Ich sehe das als Kopfsache: "ach das machen wir doch mit links" und dann läuft es eben nicht recht.
Dem Verein muss es ja gut gehen, wenn man einen Trainer so hinauskomplimentiert.
Zum Thema Duschpflicht:....
. Längere Heimfahrt mit 5-6 pubertierend schwitzenden Jungs in testosterongeschwängerter Luft ist tatsächlich kein Vergnügen...
Testosteron alleine wäre nicht so schlimm, aber gepaart mit Gras und Deo, da brauchst nichts anders mehr zum Schnüffeln.
Schwierige Lage:
Der Schritt von Kleinfeldtor zum Normaltor ist schon gewaltig 10m² zu 17,86m².
Da kommt viel auch auf die Körpergröße an.
Die Mitspieler wird er kaum ändern können. Mein Sohn hatte das Mitspielerproblem mit 19, zwei Jahre später hat er dann wieder angefangen.
Dusch"Pflicht" ist so ne Sache: dass es sinnvoll ist nach Training und Spiel zu duschen, steht außer Frage.
Ich hab das einfach gelöst: Wer bei mir im Auto mitfahren will, ist geduscht.
Jugendliche in dem Alter sind sehr empfindsam was die Intimzone angeht; ich hatte schon Spieler die aufgehört haben, weil die Eltern das Duschen eingefordert haben. Da half euch ein klärendes Gespräch des Trainerteams mit dem Spieler nicht. (Männlichkeit wird eben nicht in cm gemessen)
Ich sage mal: lass ihm Zeit.
Bei aller Freude über Sponsoren, gilt es steuerrechtliche Aspekte im Blick zu haben.
Als Jugendleiter hätte ich genauso argumentiert.
Aber Tatsache ist: eine Fußballmannschaft ist eben keine Therapieeinrichtung.
Von einem 10-jährigen zu verlangen, dass er sich sich gegen seine Mutter stellt, ist viel verlangt. Ich weiß wovon ich schreibe, auch wenn meine persönliche Situation nicht so dramatisch war, habe ich das erst mit 13 geschafft.
Ich hab ja als ausgebildeter Therapeut gut reden, versuche den Jungen einfach "mitzuschleifen" und dies - wenn es geht - transparent für die Mitspieler.
Solche Situationen sind nicht leicht zu bewerkstelligen.
Die Mütter wirst du kaum ändern können.
Zu dem Scheidungskind wäre interessant, wie die juristischen Situation ist. Aus psychologischer Sicht braucht ein Junge einen "Vater", Jungs sind sowieso zu viel mit weiblichen Wesen umgeben.
Mir ist es in gut 20 Jahren nur ein einziges Mal gelungen bei einem13-jährigen die Eltern (vor allem die Mutter) so weit zu bringen, gemeinsam am gleichen Ende des Strickes zu ziehen, und das eben nicht als Trainer, sondern als Therapeut.
Ganz einfach: er will C2 spielen, also spielt er C2.
Bin versucht zu schreiben: typisch BFV.
Irgendwas anleiern und nicht die komplette Problematik im Griff.
Die Aufstellung sollte sich doch immer nach den vorhanden Spielern richten: Wer kann was?
Spieler in ein System zu zwingen, halte ich nicht für richtig.
Ich denke da an die EM 2004, was wurde da über Rehagel gelästert, als er mit einem antiquierten Libero Dellas spielen ließ.
Das Ergebnis hat wohl fast Alle überrascht.
Ich hab ja eher den Eindruck dass Kinder zu wenig, und dann meistens das Falsche, miteinander reden.
Ein besuch in Bayern lohnt immer!
Mal ganz ehrlich: solange den Sohn keine Probleme hat, solltest du dich da raushalten und deine Energie woanders reinstecken.
Wie wäre es mit: Beteilgte fragen statt mit Anderen zu spekulieren?
Also ich hab meinen Sohn zwei Jahre in der U11 gehabt und dann wieder ein halbes Jahr in der U15. Das halbe Jahr war leicht katatstrophal.
Meine Tochter hatte ich ein Jahr in der U13, auch das ging nicht ohne Konflikte.
