Beiträge von TRPietro

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    Nimmt mich wunder, wie man so komplett unterschiedliche Personen zusammennehmen kann.
    Nanu... bist Du überhaupt der Cheftrainer? Wie ist das geregelt? Weiss der Juniorenobmann davon? So wie es bereits geschrieben wurde, sollte der Juniorenchef doch etwas davor erfahren?!
    Aufhören willst Du? Dein Trainerkollege hat ja so viele Angriffsflächen geboten, da kannst Du Ihn im Schlaf eigentlich entlassen (lassen)...


    Grüsse
    TRPietro

    Ich bin mir sicher, dass es viele Kinder gibt, die ein zunächst nicht zu erkennendes Potential zeigen, wenn sie richtig gefördert werden.


    Anakiny


    Du schreibst es ja selbst. Ich sehe es auch so; Im KIFU sind die Junioren wie Blumen. Jede Blume öffnet sich an einem verschiedenen Zeitpunkt. Dh. wenn ein Junior dann endlich aus sich raus kommt und sich weiterentwickelt, kann dieser auch problemlos in eine erste Mannschaft kommen. Es ist ja nicht so, dass man einmal im F2 kommt und dann immer nur 2. Mannschaft spielt.


    Das mit der Selektionierung ist auch nicht wahr; Einem E - Junior ist es doch egal wo es spielt. Ich trainierte 2 Jahre lang eine E4... da waren die Junioren nicht so deprimiert wie Du es schreibst... ganz im Gegenteil. Im B2 war es auch nicht der Fall. Eigentlich... war's bis jetzt noch gar niergends der Fall...
    Klar; Jeder (ausser Larifarispieler die scheinbar bewusst zu Larifari ausgebildet werden) will "soweit möglich" in eine erste Mannschaft spielen. Aber ob es dann rein kommt oder nicht ist es meistens egal... wie gesagt; ich hatte oft auch 2 - 4. Teams und da waren wir nicht so deprimiert.


    Grüsse
    TRPietro


    Was machst Du, wenn in der E - Jugend, 24 Spieler ins E2 wollen und 6 Spieler ins E1?
    Sorry... du kannst nicht alle Wünsch erfüllen. Der Verein ist für die Spielereinteilung verantwortlich. Klar; Ein Trainer soll schon etwas hinhören und zukucken, wer zusammen ins Training kommt etc. um bei der Spielereinteilung dies zu informieren. Wenn dann ein Junior in einer Klicke von zB. 3 Kids überragt, muss dieser einfach ins E1. Klar wenn es dann nicht will; selbst schuld. So sollte es halt im E2 spielen insofern im E1, genügend Spieler vorhanden sind.
    Ansonsten bin ich ein absoluter Verfächter des so genannten Wunschkonzertes, weil man nicht alle Wünsche erfüllen kann. Ansonsten müsste man auch für die Trainer den Wunschkonzert starten... dann hätte man in den ersten Mannschaften zu viele und in den 2. und 3. Teams kaum Trainer.


    Später kann man die Kids immer noch zu "Profis" bilden und solches kannst Du Dir ersparen. Wir "normaldenkende" Trainer versuchen das maximum zu holen... und zwar für die Kinder, denn wer weiss; vielleicht wird mal einer Profi, weil er nicht dein Larifarisystem untergraben wurde sondern "gefordert" wurde. Abgesehen davon; Wann später? Ab C - Jugend? Das sagen nur Trainer, die noch nie C - Jugend und höher trainiert haben. Ab C - Jugend kann man "EURE" Aenderungen nur noch mit viel Mühe betreiben. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier... hat es einmal im KIFU "Larifari" gelernt wird es immer Larifari machen... hört bitte auf mit dem Blödsinn zu behaupten, dass man die Junioren erst in der C - Jugend, so quasi erziehen sollte. Es ist nämlich nicht möglich. Es ist Eure Aufgabe im KIFU.


    Grüsse
    TRPietro

    Liebe Trainergemeinde,
    wir stehen in unserem Verein vor der Entscheidung, wie wir die Junioren Mannschaften in den kommenden Jahren organisieren.
    Zur Zeit werden die Jahrgänge zusammengewürfelt, es gibt beispielsweise eine E1 mit den "Guten" und eine E2 mit den "weniger Guten". Jahrgänge spielen hierbei keine Rolle.


    Für die Entwickling der Spielerfähigkeiten ist dies mit Abstand die bessere Methode als das mit den Jahrgängen, wo man X verschiedene Niveaus trainieren muss.



    Ich finde das eigentlich nicht gut, da jedes Jahr eine neue Zerwürfelung stattfindet. Auch das Einteilen in Gut und Schlecht gefällt mir nicht.


    Siehst Du in der homogenen Spielereinteilung, auch Vorteile?


    Für mich hat die Jahrgangstrennung nur Vorteile.
    - Eine Mannschaft findet sich und kann wachsen.
    Bemerkung: Mannschaften finden sich meistens immer und wachsen auch immer. Es gibt Ausnahmefälle, durch Problemspieler... dies ist aber immer der Fall.
    - Der Trainer kann stets mitgehen (zumindest bis zur C) und mit der Mannschaft eine Spielphilosophie aufbauen.
    Bemerkung: Hätte der Verein eine Ausbildungsphilosophie von F - A Jugend, währe dies überflüssig. Mitgehen bringt mehr Nachteile als Vorteile insbesondere im zwischenmenschlichen Bereich. Junioren brauchen Abwechslung.
    - Es gibt kein Gut oder Schlecht, die, die da sind sind eben da und spielen in der Mannschaft.
    Bemerkung: Ja, man könnte die schlechteren Traumatisieren... ich gehörte als Spieler auch zu den schlechteren, darum bin ich jetzt ein Doppelmörder, war 35 Jahre im Knast etc. :D Jetzt im Ernst; Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und sollten die Kids möglichst früh beibringen damit klar zu kommen.



    "Sämtliche" Vereine die ich kenne, die Jahrgangstrennung betrieben haben, durften sich überzeugen, dass dies mehr Nachteile als Vorteile bringt. Heute kenne ich keinen Verein mehr, der Jahrgangstrennung betreibt.


    Genau Andre
    Erziehung zum Thema "Teamgeist und Mannschaftsgefüge" sollte in der Ausbildung ganz Oben stehen. Es geht mir zu viel im Bereich; Technik, Taktik und bemerke insbesondere in diesem Forum, dass wir im Bereich der "Teamerziehung" langsam versagen. Darum sollte ein Trainer, einem Spieler, der die ganze Woche nicht trainiert hat, nicht zum Spiel aufbieten. Das Kind kann auch eine Woche später spielen, wenn es trainiert hat. Es ist kein Weltuntergang, einmal nicht zu spielen... kann aber in der Erziehung, Gold wert sein.


    Gruss
    TRPietro

    Ich sehe es zum grössten Teil wie manne.
    Es kann einfach nicht sein, dass jeder Junior "immer" seine eigene Bedürfnisse im Vordergrund setzt. Ab der D - Jugend sollte man auch etwas zum Thema "Teamgeist" lernen. Viele Eltern schicken Ihre Kids in einem Mannschaftssport, aus genau diesen Grund. Dann kommen wir Super - Trainer und lassen alles durch... zum Teil einen reisen Larifari... die von Trainern zu verantworten ist... aber es sind ja nur Kinder... mann könnte diese seelisch kaputt machen etc. Ich sage nur eins; Etwas Härte kann einen 12 jährigen gut verleiden.


    Es ist einfach schlimm, dass man heute in einer D - Jugend (9er) mind. 18 Spieler haben muss, weil man ja bedenken muss, dass das Kind anstatt zum Spiel; zum Einkaufen gehen muss, all zweites Weekend für ein Gebury engelanden wird, weil man ausgerechnet an einem Samstag Familienfeten organisieren muss (wo das Kind gezwunden ist mitzugehen, obwohl er diese Verwandten nur 1x/ Jahr... eben bei der Fete... sieht), etc. etc. etc. FUSSBALL KOMMT "VOR" SOLCHE SACHEN! Ich möchte betonen und dies laut; "NUR" die Schule kommt vor... wobei auch dann die Mitspieler nicht schlafen.


    Und es sollten "NUR" die Kinder spielen dürfen, die regelmässig ins Training kommen und sich dabei durch Anstand und Diszipling für einen Aufgebot qualifizieren. Wenn man grosse Kader machen muss, um die Kids in dieser Hinsicht unter Druck zu setzen finde ich es gut. Besser das, als ein knappes Kader wo man überall "bitti betti" machen muss, damit man mindestens 10 Spieler/ Weekend ran bringt.


    Es ist wieder mal Zeit, dass man in der D - Jugend diese Kinder zum C - Juniorenfussball erzieht und führt. Denn da Oben sind solche
    D - Junioren Probleme nicht mehr so einfach zu lösen. Da Oben kann man nicht mehr so gut an die Einstellung des Kindes "und der Eltern" arbeiten... dies sollte bereits im KIFU passieren. Nicht so hart wie im D - Bereich... aber auch einem Vater eines F - Juniors kann man zeigen, dass man durch versämute Trainings und Aufgebote, enteuscht ist.


    Es ist einfach Fakt, dass viele KIFU Trainer, durch Ihren Larifari, die Arbeit ab der C - Jugend für einen Trainer, unmöglich machen.


    Grüsse
    TRPietro

    Ich stelle es mir so vor. der linke Stürmer geht rechts und wird rechter Stürmer und der rechte Stürmer geht links und wird linker Stürmer. Hmmm wenn alle Verteidiger einfach in Ihrem Raum bleiben, ändert es ja nichts. ;)
    Ansonsten sehe ich es so wie Andre und Otto.


    Grüsse
    TRPietro

    Ich denke, dass es weniger wichtig ist, etwas vorzuzeigen, als die Spieler durch emotionalisieren auf 100% Leistung führen zu können (natürlich für die Spitze gemeint.) Dazu gehört ja die Sozialkompetenz. Dies kann man erlernen, zB. Sportpsychologie usw.... jedoch gibts Menschen, die vieles dieser Eigenschaften einfach haben... nenne es mal Talent.
    Es gibt tatsächlich Sachen, wofür ich mich frage; muss ich es unbedingt lernen um an einem Diplom zu kommen, wenn ichs aber einfach bereits kann?
    Bin mir sicher, dass viele auf verschiedensten Ebenen, zu solchen Gedanken kommen. Jeder hat seine Gabe und sein Talent... dies kann man dann aber nicht schriflich durch Fachausweise und Diplome beweisen. Dann aber ausgerechnet solche Schulungen zu besuchen, ist natürlich langweilig, weil man eigentlich schon vieles aus natur aus kann.


    Grüsse
    TRPietro

    @NF
    Nur dämliche Trainer wissen über Schullager etc. nicht bescheid. Denkst Du wirklich, dass mir den von Dir geschriebenen Fall passieren würde? Nein... ich würde das Spiel verschieben lassen.
    Mit 6 Ersatzspieler würde ich niemals auftauchen... nur damit jeder spielen kann? Schwachsinn; dann rotiere ich lieber von Spiel zu Spiel und lass die Kids etwas länger spielen. Die Kids hätten Verständnis dafür... und wenn ein paar Spieler schlecht trainieren spielen diese auch nicht... man muss die Kinder auch für andere Kategorien (C-Junioren) vorbereiten. Dort kämpfen viele Trainer mit Problemen... meistens sind die D - Trainer an diese Probleme Schuld (dort verwöhnt man die Kids eben zu sehr). Möchte da nicht näher erklären... währe eine weiter Wiederholung.


    Grüsse
    TRPietro

    yvikiwi


    Da siehst Du, wie schwierig es ist, Trainer zu sein. Ein normaler Trainer weiss ganz genau, dass er ein Kind entäuscht, wenn der diesen nicht aufbietet. Davon können bei einem grossen Kader, mehrere betroffen sein. Im Normalfall ist es auch so, dass sich ein Trainer den Junioren etwas bindet... kurz; wir mögen die Kinder auch. Da sind wir die ersten die Mühe haben, einem Kind, eine schlechte Nachricht mitzuteilen.


    Als Mutter/ Vater kann man es sich leicht machen, da man nur für das Wohle des eigenen Kindes achten muss. Der Trainer muss unter umständen dafür Sorgen, dass 20 Kinder zufrieden sind... jeder hat dabei 2 Eltern... was nicht immer einfach sein kann.


    Ich wiederhole; Grundsätzlich muss man als Spieler erwarten, dass man nicht zum Spiel aufgeboten wird, wenn man die ganze Woche nicht trainiert. Der Grund; Die Teamkollegen sind gleichzeitg auch Konkurrenten. Wenn diese trainieren, verdienen sich diese den Platz.


    Zum Versprechen des Trainers: Als Trainer sollte man eigentlich nie etwas versprechen oder auf etwas schwören. Die Wahrscheinlichkeit, solche Versprechen nicht zu halten ist gross, da wir Trainer einer hohen Flexibilität (insbesondere seits Eltern und Junioren) ausgeliefert sind. Auf jeden Fall, stelle ich in Frage, dass der Trainer ein Versprechen überhaupt gemacht hat. Bis Du Dir da sicher? Ich würde mal dem Trainer fragen.


    Grüsse
    TRPietro

    Ich bin der Ueberzeugung, dass die meisten Trainer hier, dass Kind nicht aufgeboten hätten. Ich hätte den Jungen vermutlich auch nicht aufgeboten, da bestimmt andere Spieler trainiert haben, die ebenfalls zur Schule gehen. Den Gegner beachte ich da auch nicht. Mir ist es egal, ob im gegn. Team, ehem. Schulkollegen spielen etc. Wer spielen will muss trainieren. Wenn man halt in Schullager geht, ist es normal, dass man nicht trainieren und als Konsequenz bei gutem Trainingsbesuch, nicht spielen darf.


    D - Jugend spielt ja 9er Fussball, also bietet man ca. 12 Kids auf (für mich währe es schon das Maximum).


    Nehmen wir nun an, im Team sind 16 Kids, davon haben 13 regelmässig trainiert. Würdet Ihr das Kind, dass nun wegen der Schule (oder auch nicht), nicht trainieren durfte, aufbieten und dafür einer der 13 Trainingsfleissigen zu Hause lassen?


    Der einzige Fehler des Trainers war; dem Kind zu versprechen zu spielen. Da hätte dieser von Anfang an ehrlich sein sollen. Und Ehrlich ist; Die die trainieren spielen.


    Grüsse
    TRPietro

    Hallo


    Grundsätzlich sollte man ja die Kinder spielen lassen die trainiert haben. Viel eher frage ich mich, warum der Trainer dieses Versprechen gemacht hat... oder besser "ob" der Trainer dieses Versprechen gemacht hat.
    Dann frage ich mich; Warum wurde das Kind dann nicht aufgeboten? Hatte der Trainer genügend Kinder, die das Trainingsbetrieb besucht haben?


    Weiters muss ich hier den Trainerkollegen fragen; Warum ist ein fehlendes Aufgebot eine Strafe? Es ist lediglich eine Trainerentscheidung. Da stellts sich die Frage: Warum?


    Grüsse
    TRPietro

    Will jetzt nicht die Hoffnung kaputt machen.


    Ich konnte noch nie positive Inputs geniessen, was mich mit dem Traineramt in Verbindung setzt. Mann könnte ja mit der Juniorenarbeitserfahrung behaupten, mit Ausbildende gut umgehen zu können. Trotzdem habe ich oft das Gefühl, dass dies nicht mal ernst genommen wird. Viel eher interessiert es in so einem Fall, ob man Lehrende "im Betrieb" ausbilden durfte, da versteht man schnell, was man über diese Freizeitaktivität denkt.


    Für Trainingslager kann man im Normalfall bis zum 30. Lebensjahr, eine Woche (5 Tage) unbezahlte Ferien buchen (als J+S Leiter in der Schweiz). Dies haben die Firmen aber überhaupt nicht gerne... da versuchen diese dann entweder trotzdem die normale Ferien abzuzocken (oft mit der Ausrede; das System kann unbezahlte Ferien nicht buchen) und wenn man diese unbezahlte Tage gegeben werden, merkt man, dass dies nicht mit viel Dankbarkeit geschieht. Die Regelung mit den unbezahlten Tagen wird vom J+S vermutlich bald ohne zeitliche Begrenzung gelten. Also über 30 Jahre...


    Auf Bewerbungen habe ich aber wegen der Trainertätigkeit noch nie eine Absage erhalten. Obwohl aber zu 80% der Absagenbegründung folgendes drauf steht: "Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir uns auf andere Bewerber/ innen konzentrieren werden." Fazit; man weiss gar nicht warum, man nicht in die engere Auswahl kommt (ob fachlich oder sozial etwas nicht stimmt)... bin mir aber sicher, dass viele Absagen wegen der Nebentätigkeit zustande kommen.


    Feuerwehr sind helden wir Juniorentrainer sind dagegen fast Sch...


    Ich konnte auch schon mit Leute arbeiten die in der Feuerwehr tätig waren. Während den Arbeitszeiten unbezahlte Ferien ist da kein Thema. Der Feuerwehr ist man dankbar... ich bin übrigens auch dankbar. Falls ich mal zu schnell fahre, schneiden die mich dann aus dem Auto raus etc. Trotzdem; Etwas mehr dankbarkeit für Freizeitaktivitäten insbesondere im Jugendbereich sollte vorhanden sein... es sind nämlich nicht unsere Kinder, sondern unter umständen Kinder unserer Gegner, Kinder von den Leuten die uns Juniorentrainer nicht anstellen möchten.


    Grüsse
    TRPietro

    anmagu
    Ich verstehe Dich sehr gut, da auch ich in der Schweiz als Trainer tätig war. Früher waren die Aushelfereien von Oben nach Unten fast nich möglich, weil man die Spieler, festspielen konnte, so dass ein Aushelfen nicht mehr möglich war. Heute ist es aber gang und gebe. Ich befürchte, dass Du Dir mit dem Gedanken, dass gewisse Teams, sich durch Aushilfe von Oben nach Unten verstärken, resignieren musst. In der Regel sind es immer die gleichen Trainer und Vereine. Einmal war ich so frech und telefonierte 2 Tage vor dem Spiel dem gegn. Trainer an, ob ich mit der C - Jugend oder D - Jugend kommen sollte... das hatte dieser Trainer damals nicht so gern.


    Andre
    Das geht überm Gewinndenken. Wenn Du als D3, gegen eine komplette D1 verlierst, stört das Resultat weniger als der Gedanke zu haben schlicht und einfach beschissen worden zu sein. Ich habe auch kein grossen Gewinndenken, wenn ich aber als D3 Trainer gegen den letzten in der Tabelle verliere, weil dieser vom D1, Junioren gekriegt hat, regts mich eben auch auf.


    Leider bringen es unsere Verbände nicht fertig, dieses hin und her geschiebe zu stoppen.


    Grüsse
    TRPietro

    Bitte um eine konkrette Summe, die Du gerne haben möchtest (Jahresgehalt) sowie Durchschnittsgehalt eines B - Jugendtrainers in deiner Umgebung. Zusätzlich würde es mich interessieren, wie oft Ihr in der Woche trainiert und wie weit Ihr Regional oder Interregional im Meisterschaftsbetriebt teilnimmt.


    Weiter würde es mich interessieren, wie Du dazu gekommen bist Juniorenausbildner zu werden, was Dir dabei am meisten gefällt und was weniger. Was motiviert Dich als Ausbildner tätig zu sein? Was auch noch wichtig zu wissen ist; was für Ziele hast Du mit deinem Team (eher Ausbildungsbezogen oder Resultatbezogen)?


    Dann interessiert mich, wie Du im Verein angesehen bist und was Du im Gegenzug für den Verein empfindest. Wie gefällt Dir die Vereinspolitik? Kannst Du Dich mit Ausbildungskonzept des Vereins identifizieren? Wie ist die finanzielle Situation des Vereins? Wo legt der Verein seine Prioritäten resp. wie wichtig wird die Jugendausbildung eingestuft?


    Grüsse
    TRPietro

    Stellt sich die Frage, ob sich der Spieler schon öfters negativ benommen hat. Für diese einzelne Sache währe es so gesehen schon recht krass, gerade so zu bestrafen. Anderseits hat der Vater dem Spieler auch nichts zu sagen... solche Eltern giessen nur mehr Oel ins Feuer und sind für einen Trainer nicht wirkich hilfreich.


    Grüsse
    TRPietro

    Hallo Andre


    Die Freude von Madd und das "Beugen" von dem Du sprichtst kommt mir sehr bekannt vor. Weisst Du noch, wo ich letzte Saison (2009/2010) ziemlich oft jammerte wegen dem Aufstiegsdruck etc.? Du kannst Dich bestimmt erinnern.


    Ich kann nur sagen, dass ich Madd verstehen kann. Seine Einstellung scheint sich im negativen zu ändern (Madd, sag mir bitte, dass es nicht so ist). Dh. hier schreibt er auf einmal von Erfolge. Die Erfolge basieren aber aufm Resultat und weniger auf die Ausbildung. Diese Erfolge scheinen Ihm nun wichtiger denn je geworden zu sein. Ich kann Dir sagen; mir ging es letzte Saison genau so. Du weisst, ich bin eher ein Ausbildner, jedoch war der "Aufstiegsdruck" der letzten Saison so hoch, dass mein Mittrainer und ich, nur noch den Gedanken "Was ist nötig zum GEWINNEN." pflegten. Dieser Gedanke war legitim, da wir ja mit den Jungs noch gerne zusammen bleiben wollten... somit entstand dieses "Gewinndenken" so ziemlich schleichend im Unterbewusstsein.


    Ich habe das letzte Spiel meiner ehem. Spieler gesehen, die nun zum grössten Teil in der B - Jugend spielen. Die Jungs waren 9:1 am verlieren. Das 9:2 wurde von einem ziemlich ehrgeizigen Spieler erzielt. Was mir gefiel und trotzdem traurig stimmte war; das der Junge für dieses Tor lachte und gefeiert wurde, was bei mir in der letzten Saison wegen dem ganzen Druck nicht passiert währe. Das Spiel endete 9:4. Nach dem Spiel sassen alle Jungs zusammen im Clubhaus und schärzten. Letzte Saison währe eine 9:4 Niederlage nicht vorstellbar gewesen...


    Ich befürchte das sich Madd in eine sehr ähnliche Situation wie ich befindet, was mir sehr leid tut. Dieser Verein währe für mich nichts. Ich habe es jetzt letzte Saison so erlebt und es hat mir definitiv gereicht. Ich kann denn Madd nur empfehlen in Vereine tätig zu sein, wo man ohne Druck sein Hobby ausführen kann.


    Grüsse
    TRPietro


    Ich empfinde es jetzt nicht als all zu schlimm. Grundsätzlich ist es ja nur ein spiel in kleine Gruppen. Ich würde in einer D - Jugend das 2:2 bevorzugen, die aber der 3:3 Situation sehr ähnlich ist.
    als allgemeine Frage ist es sicher eine sinnvolle Frage.


    Gruss
    TRPietro

    Ich sehe da 2 Angriffslösungen.


    1. Der Ballführende Spieler läuft mit absicht im 1:1 (2:1) gegen einen Aussenverteidiger der ja bereits einen Gegner deckt. Die mitspielenden Stürmer laufen sich eher in der Breite und Tiefe frei... natürlich nicht bis zu den Flügeln. Was passiert aber nun mit dem ballführenden Stürmer der auf dem Aussenverteidiger läuft? Der Aussenverteidiger wird, im Falle dass der IV falsch agiert sich in in einem 1:2 finden. Er wird sich entscheiden müssen ob er den Aussenstürmer weiterhin deckt oder ob er den ballführenden Stürmer angreifft. Somit gibts zwei Lösungen; Falls der Aussenverteidiger den ballführenden Spieler angreifft, wird somit der Aussenstürmer zwangsläufig auf einmal alleine stehen. In so einem Fall muss der ballführende Stürmer, denn Ball am nun freien Stürmer abspielen, der genügend Zeit hat zu zielen und dann abzuschliessen. Falls der gegnerische Aussenverteidiger aber weiterhin den Aussenstürmer deckt und der IV kein Pressing macht, so wird der ballführende Spieler gezwungen sein das 1:1 mit IV zu suchen oder sogar abzuschliessen.


    2. Lösung = siehe @Ottos Statement mit dem Hinterlaufen. Diese Lösung würde ich bevorzugen.


    Grüsse
    TRPietro