Beiträge von TRPietro

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    Ich denke, dass hier genügend Leute, genügend negative Aspekte gegen die Jahrgangseinteilung gebracht haben. Vermutlich stört die Wahrheit. Leider haben nur 15 bei der Umfrage mitgemacht... da ist das Resultat aber im Moment ziemlich klar (gegen JG - Konzept).


    fussballerische Ausbildung


    Ich widerhole es; Homogene Teams bringen für die Ausbildung mehr als Jahrgangsteams, weil fussballerisch gesehen, gleichgesinnte zusammentrainieren. Es sollte eigentlich logsich sein, dass gleichgute Spieler, besser zusammen trainieren können. Vereinfacht zusätzlich die Arbeit des Trainers... wie man diese Logik nicht verstehen kann, weiss ich nicht! Es wird von Experten so kommuniziert und es wird aufgemuntert so zu trainieren resp. die Spieler so einzuteilen... es währe ja eigentlich logisch... scheinbar wissen es gewisse Leute hier besser.


    Aber zum JG - Konzept: Ich habe jetzt klar kommuniziert, welche Vorteile eine homogene Spielereinteilung nach Können resp. Ausbildung für die "fussballerische Ausbildung" mit sich bringt.
    Welche Vorteile hat aber eine JG - Mannschaft mit zB. 18 Spieler, wo zB. 3 überragende, 6 gute, 5 durchschnittliche und 4 Anfänger zusammentrainieren? Welche Nachteile sieht Ihr?


    Uebergang C - Jugend


    In der C - Jugend beginnt das Drop Out Alter. Experten der SFV's behaupten, dass dies verursacht wird weil:
    a) je länger desto mehr, Spassbringende Mittel zur Verfügung stehen (zB. Playstation, andere Sportarten etc.) und junge Leute desswegen Neues ausprobieren möchten.
    b) zu früh, "nur" fussballspezifisch gearbeitet wird. Man behauptet also psychische Sättigung.
    c) Lehrstelle (ab B - Jugend)
    d) Selbstüberforderung


    Beim letzten Kurs wurden nur auf diese Punkte zum Thema Drop Out diskutiert. Ich bin der Meinung, dass ein Trainer vieles auch erreichen kann. Wenn man die Junioren gut motivieren kann, hören diese auch in der C- und B - Jugend nicht so regelmässig auf wie aktuell. Ich habe in einem anderen Tread dazu eine Statistik des SFV's präsentiert wo die Zahlen erschreckend sind.


    Ueber Konzepte wurde "GAR NICHTS" gesagt. Grundsätzlich wollen die Kinder und Junioren Spass haben und gefordert werden. Wenn dies gegeben ist, hören weniger Junioren auf.


    Konzept Jahrgangseinteilung bei C - Junioren


    Die meisten Vereine haben in der Regel, max. 2 C - Juniorenteams. D - Juniorenteams hat man in der Regel zwischen 3 - 4. Kleine Vereine haben natürlich weniger Teams. Es ist "UNMOEGLICH" im Bereich C - Jugend Aufwärts den Jahrgangskonzept zu durchziehen. Insbesondere treffen dann auf einmal Spieler zusammen aus verschiedene eingeschworene Mannschaften. Diese Spieler kommen ja aus der D - Jugend wo man vermutlich noch doppelt so viele Spieler wie in der C - Jugend hat. Welche Vorteile hat man durch das Jahrgangskonzept? Wie starkt ist man gezwungen vom Konzept abzuweichen weil für einzelne Jahrgänge evtl. mal zu wenig Spieler vorhanden sind? Wie gross währe in so einem Fall die Bereitschaft, einzelner Spieler die bis anhin in andere verschworene Teams gespielt haben (notabene; ca. 4 - 6 Jahren von F - D Jugend), Ihre alte Mannschaften zu verlassen um somit evtl. eine C - Mannschaft mit zu wenige und unbekannte Spieler (ist ja unabhängig welches Konzeptes möglich) zu ergänzen? Welche Nachteile könnten plötzlich auftreten?


    Hoffe, dass dies konstruktiv genug ist und nun erwarte ich eine entsprechen konstruktive Antwort.


    Grüsse
    TRPietro

    anakiny
    Es gibt nicht; nicht verstehen sondern nur falsch kommunizieren. Das was Du geschrieben hast habe ich so interpretiert und dabei bin ich da ja nicht mal der einzige, der es so verstanden hat.
    Zu meine Texte; Meine Meinung ist ganz klar die gleiche wie die von Ranwie und dies musste ich zum Teil mehrmals aufschreiben, damits auch andere Leute verstehen.


    Du hingegen schuldest mir jetzt bereits zwei Antworten. Aber es ist klar; Du kannst Da nicht eingehen... es ist ja im voraus klar, dass Du dan den zweiten Platz machen würdest, wenn Du auf die Frage in Bezug zur C - Jugend eingehen würdest.
    Meine gestellte Aufgabe ist zusätzlich gar nicht so unrealistisch... es ist ja viel weniger krass als das was ich in einem Verein wo Jahrgangkonzept gearbeitet wurde, erlebt habe... diese hatten nämlich nur noch 8 A - Junioren.
    Dies ist aber nicht so wichtig für Dich... Du siehst ja nur KIFU... stimts?


    Taj... hier steht Dir jemand gegenüber, der schon alles trainiert hat und nun weiss, was im KIFU falsch läuft. Ich widerhole Dir gerne, dass ich schon in Vereine tätig war, wo Jg - Konzept betrieben wurde.... mein Fazit; gesehen, erlebt... nie wieder! Die Probleme sieht man da definitiv ab C - Jugend... diese Probleme wirst DU im KIFU NIEMALS erleben.


    Grüsse
    TRPietro

    Weisst Du Ranwie
    Anakyinis Jg - Konzept ist sehr flexibel.


    @Anakyini
    Folgende Konstellation in () ist die jeweilige Kategorie, wo der Junior spielen sollte.:


    Du hast folgende Anzahl an Spieler (Annahme Grossverein... es ist also einfacher). Ab C - Jugend 11er Fussball, D - Jugend = 9er Fussbal, E - Jugend 7er Fussball, F - Jugend 5er Fussball.


    5 x 91 jg (A) - 1 gut - 4 schwach (der 1 gute Spieler wird ende Vorrunde in die erste Mannschaft kommen... also -1 ab Rückrunde)
    8 x 92 jg (A) - 6 gut - 2 schwach (2 gute Spieler hören auf, weil sie mit bessere Spieler zusammenspielen möchten also - 2 gute)
    10 x 93 jg (A) - 3 gut - 7 schwach (3 schwache Spieler die jahrelang überforder waren, hören auf, weil Sie keinen Bock mehr haben, zu den schwächeren zu gehören... - 3 schwache Spieler)
    9 x 94 jg (B) - 6 gut - 3 schwach (3 gute Spieler wechseln den Verein, weil man im anderen Verein besser nach Leistung gefordert wird und höher klassig spielen kann... also - 3 gute Spieler)
    17 x 95 jg (B) - 5 gut - 12 schwach (2 schwache Spieler hören Berufshalber auf... diese reissen nun 3 gute Spieler mit, weil es enge Freunde waren... also sind 3 gute Spieler und 2 schwache abzuzählen).
    21 x 96 jg (C) - 12 gut - 9 schwach (Rahmenbedingung Jg - Konzept: 6 der guten Spieler möchten mit den schwachen bleiben... weil es nun "zu" gute Kollege geworden sind.
    34 x 97 jg (C) - 23 gut - 11 schwach (Rahmenbedingung Jg - Konzept: 5 der schwachen Spieler möchten mit den 23 guten bleiben... weil bis anhin immer nach Jg eingeteilt wurde und diese immer zusammen waren im KIFU - Bereich. Von den 23 guten sind lediglich 3 Bereit, mit dem alten Jg zu spielen)
    42 x 98 jg (D) - 20 gut - 22 schwach
    59 x 99 jg (D) - 29 gut - 30 schwach
    44 x 00 jg (E) - 9 gut - 40 schwach
    61 x 01 jg (E) - 2 überragend - 19 gut - 40 schwach
    39 x 02 jg (F) - 7 gut - 32 schwach
    48 x 03 jg (F) - 19 gut - 29 schwach


    Was machst Du? Meine Frage mit den C - Junioren hast Du immer noch nicht beantwortet... ich warte eigentlich. Aber diese Antwort ist die Krönung... die Herausforderung. Insobesondere ab C - Jugend, wo die Junioren so langsam eine eigene Meinung haben.


    Grüsse
    TRPietro

    Ich kann Dir echt nicht folgen. Möchtest Du diese Kinder in die erste Mannschaft nehmen und dafür talentierte Jungjahrgänge in die zweite, damit die da genauso stagnieren???


    Wenn eine Mannschaft jede Woche die Hütte voll kriegt, dann sollte man vielleicht mal mit dem Staffelleiter sprechen, ob man runtergestuft werden kann, oder?


    Wieso steht da drauf, dass es mein Fazit ist? Ich würde so einen Unsinn doch nie schreiben...

    Ha, da ist sie wieder, diese pauschale Beurteilung, bewiesen anhand der eigenen Erfahrungen.


    Wir haben zur Zeit mehrere Kinder im Verein, die sich als abgeschoben in der zweiten Mannschaft empfinden, jede Woche die Hütte voll kriegen, stagnieren und daran zweifeln, ob sie überhaupt den richtigen Sport machen.


    Ich denke da unterschätzt Du die Gedanken der Kinder maßlos.


    Nein überhaupt nicht. Dies nennt sich Erfahrung und vor allem Wissen viel viel Wissen. ...Ich nehme deine Meinungen grundsätzlich ernst. Aber dieser Teil was Du da schreibst sind Ausnahmefälle die man insbesondere im KIFU, problemlos lösen kann. Du würdest besser die andere Frage von mir beantworten (das mit dem Uebergang zur C - Jugend)... da warte ich nämlich gespannt. Oder interessiert Dir nur alles bis zur D - Jugend? Hört dein Horizont da auf?
    Grüässli
    TRPietro

    Hey TRPietro, nur weil man nicht deiner meinung ist, hat man keine ahnung?
    recht einfacher standpunkt in einer diskussion, findest du nicht?
    hier sind einige kompromisse geboren und man bewegt sich inhaltlich aufeinander zu, noch nicht gemerkt?


    nochwas offtopic für dich: podolski, geheiligt werde sein name, überschätzt sich zur zeit ganz ordentlich, richtig oder falsch? 8o


    Ja... es ist offensichtlich, dass man über die Einteilung nach Leistung nicht aufgeklärt ist... so wie Du. ;)


    Ja, und diesen Behauptungen würde ich gerne widersprechen. Ich, als Befürworter der Jahrgangstrennung, sehe zwar auch die soziale Komponente, doch die hängt für mich ganz entscheidend mit der Ausbildung zusammen.


    Soziale Ausbildung durch Jahrgangstrennung = Junior darf wählen wo es spielt. Junior lernt, dass Kompromisse immer möglich sind, was in der realen Welt nicht so ist, Junior lernt nicht um etwas zu kämpfen, Junior hat Spass an Kollegen und Team.


    Soziale Ausbildung durch Ausbildungstrennung = Junior und insbesondere die Eltern lernen, dass der Verein die höhere Instanz ist. Junior und Eltern lernen Kompromisse zu schätzen (falls es welche gibt), weil diese wie in der realen Welt, seltenheiten sind, Ehrgeizige Junioren können bei guter Ausbildung mit der Zeit auch höherklassig spielen, Junior hat Spass an Forderung und Team.


    Ich glaube, dass gute Spieler in ihren Jahrgängen eine größere Chance zur Entwicklung haben, wenn sie dort Führungsspieler werden und Selbstvertrauen tanken, als wenn sie in die ältere 1er Mannschaft gehen und unter ferner liefen spielen.


    Führungsspieler kann man auch in Leistungsgetrennte Manschaften werden... man muss einfach zu den besseren gehören und vor allem; man muss Charakter haben. Diese Chance ist vermutlich durch beide Konzepte in etwa gleich. Eine grössere Chance durch Jahrgangstrennung ist einfach falsch... dies kann sein muss aber nicht. Viel eher sehe ich da Risiken wie; gute Spieler werden überheblich, denken dass Sie tun können was sie wollen etc. Dies ist meistens ein Zeichen von Unterfoderung und Ziellosigkeit... solche Spieler müssen gefordert werden und dies ist im Gegensatz zur Jahrgangstrennung in der Leistungstrennung der Fall.



    Fussball ist oft Kopfsache, gerade bei Kindern: Was traue ich mir zu, wie ist meine Stellung innerhalb der Mannschaft, braucht man mich, kann ich überhaupt Fussball spielen etc.?


    Kann mir in keiner KIFU Mannschaft erinnern, dass ein Junior so dachte. Die Kids denken im F- und E - Alter vorwiegend positiv... dies ist wieder eine falsche Bemerkung, die nur ein Anfängertrainer glauben würde. Ein Kind denkt; raus gehen und spielen... ob es gewinnt oder nicht ist nicht programmiert, auch dann wenn es alles gibt. Nach dem Spiel ist ein Kind bei einer Niederlage ca. 10 (maximum) Minuten etwas traurig... danach ist wieder frisch und fröhlich und kann sogar weiter springen. Einem Kind ist es sch... egal ob es gebraucht wird, ob es XYZ Stellung im Team hat etc. Sorry... dies ist einfach falsch. Haltet Euch bitte an den Fakten.



    Ich widerspreche auch TRPietro und Karl, die genau das sagen, was koeppchen im zweiten Absatz schreibt. Außerdem finde ich auch nicht, dass bei solchen Entscheidungen zwischen großem und kleinem Klub unterschieden werden kann.
    In fast jedem Dortklub kann es innerhalb eines Jahrganges zwei Mannschaften geben, dann steht man vor so einem Problem.


    koeppchen hat in seinem Posting lediglich die zwei Konzepte kurz zusammengefasst und bestätigt was wir meinten bis auf einem Punkt mit dem fehlenden Spassfaktor im Ausbildungskonzept was wiederrum nicht stimmt.



    Aber Andre hat eigentlich den Kompromiss angesprochen, den ich sehr gut finde.


    Da sind wir uns einig. Für eine F - Jugend hat Andre die passende Lösung geschrieben. Es hängt aber von der Vereinsorganisation in Bezug zum Trainingsbetrieb ab.



    Ergänzend dazu, hier meine Ideen, die ich aus dieser angeregten Diskussionen im Augenblick ziehe.


    - Jahrgänge trennen bis einschließlich D.
    - Ausschließliches Augenmerk auf Freude, Grundlagen Ausbildung, Selbstvertrauen und Freundschaften richten.
    - Mindestens einmal im Monat ein gemeinsames, jahrgangsübergreifendes Training, z.B. der E1 und E2, ausrichten. Mit pfiffigen Turnieren, Statistiken und einem oder zwei Trainer, die ausschließlich beobachten, um sich ein Bild über das Leistungsniveau zu machen.


    Ok, super... jetzt bin ich mal gespannt. Hört bei Euch der Fussball in der D - Jugend auf? Wie soll es ab der C - Jugend bitte weiter gehen? Nimmt mich jetzt wunder... man merkt, dass viele NUR im KIFU tätig waren/ sind.



    Bei uns im Verein sind mindestens 3 Spieler in meiner Mannschaft, die letztes Jahr mit stärkeren, älteren Spielern im Team waren. Dort waren sie Mitläufer, kamen in den Spielen mal zu Einsatz, mal auch nicht. Bekamen sie in den Spielen mal den Ball, haben sie ihn nach 0,8 Sekunden irgendwo hin geschossen, weil die Älteren sofort den Ball forderten und den Kleinen nichts zutrauten.


    Jetzt, nur 6 Monate später spielen diese 3 Spieler in ihrem Jahrgang, was Zufall ist, da wir im Verein ja noch keine Jahrgangstrennung machen. Und es sind andere Spieler, die sich enorm (und ich meine "enorm") entwickelt haben und in wirklich allen Bereichen mit Riesenschritten weiterkommen (Technik, Dribbling, Selbstbewusstsein, Zweikampf etc.). Man könnte fast meinen sie wären befreit.[/quote]


    Es klingt schlicht und einfach nach Ueberforderung... diese Spieler wurden schlicht und einfach falsch eingeteilt... ausser du hast es jetzt etwas krass umschrieben. Aber jetzt bringt ich Dir mal ein Beispiel. Ein Spieler der letzte Saison bei mir im C - Bereich spielte (Spieler = junger Jg.) in einem Team mit lediglich 6 junge Jg. in einem 20er Kader; dieser war mehr Ersatz, dh. spielte zwischen 20 - 40 Minuten aber fast nie durch. In der Rückrunde passierte es, dass dieser Junge auch mal 80 Minuten (ganzes Spiel bei uns im C) spielen konnte und begann schon mal entscheidend zu sein. Nun; in dieser Vorrunde hat dieser Spieler im gleichen Team, nun als alter Jahrgang, in 11 Spielen, 17 Tore geschossen und ist Captain... soviel zum Thema Führungspersönlichkeit... letzte Saison war dieser ein Mitläufer... aber warum diese Entwicklung (nicht nur er auch die Anderen scheinbar die geblieben sind)? Ganz einfach; Sie mussten letzte Saison lernen für den Platz zu kämpfen... sie mussten lernen dass es bessere Spieler gibt, die man durch Wille, Einsatz, Kampf und Leistung (alles das was für Euren Jg - Konzept nicht gebraucht wird) überholen kann. Kurz; Sie mussten lernen Ihr Wille und den Biss zu benutzen und darauf bin ich stolz... denn nun sind diese Kids, die letzte Saison "Mitläufer" waren, Führungsspieler und haben gelernt mit Biss durch die Welt zu gehen... diese Kids sind nun einen schritt weiter um in dieser "Leistungsgesellschaft" durch zu kommen. Sie haben gelernt um etwas zu kämpfen... nicht so wie bei Eurem Konzept, wo man ALLES um sonst erhält. Wo man machen kann was man will und dabei nichts leisten muss... Für den Spassfaktor alle andere Werte kaputt zu machen? Nein danke... dann bevorzuge ich es, wenn 1 -2 Spieler aufhören und dafür die anderen lernen mit offene Augen durch die Welt zu gehen.


    Ausbildungseinteilung ist nicht nur Technik- oder Taktikbezogen. Es ist auch für die Sozialkompetenz mit abstand besser. Man lernt sich immer wieder in neue Teams einzuleben... dies macht stärker und nicht schwächer. Dafür ist ein Trainer da, um diese Kids bei der Integrierung zu helfen.


    Grüsse
    TRPietro

    Jetzt weiss ich, warum viele Leute (aber die Minderheit) gegen die Ausbildungseinteilung sind; Weil diese Leute keine Ahnung haben was da alles inbegriffen ist.
    Man versucht hier dieses Konzept auf negative Sachen zurückzuführen wie zB. "es würde den Spassfaktor verderben", die nicht mal annähernd den Fakten entsprechen. Der Spassfaktor steht und fallt mit dem Trainer, mit den Teamspielern, mit den Eltern und unter umständen sogar mit der Vereinsleitung.... und bestimmt nicht durch einen Konzept. Da wurde einfach eine falsche Information kommuniziert weil gewisse Personen einfach von etwas schreiben, ohne eine Ahnung davon zu haben.


    Es ist wie, wenn ein Russe der noch nie in Deutschland war, einem Deutschen die deutsche Sprache beibringen möchte... ist doch einfach lächerlich.


    Grüsse
    TRPietro

    siebener


    lese einfach all das was ich geschrieben habe, dann verstehst Du vielleicht, dass nicht nur die guten Junioren von einer Ausbildungsbezogene Spielereinteilung profitieren.
    Ich gibs nämlich auf... weiss nicht, wie ich es plausibler machen kann. Anhand deiner ständig falschen Behauptungen denke ich einfach, dass ich mich nicht richtig ausdrücken kann oder meine Logik nicht kommunizieren kann. Im Spielereinteilunskonzept, denn ich im Kopf habe, profitieren alle Kinder (gute und schlechte). Tut mir leid, dass ich es nicht kommunizieren konnte. Versuche es ein ander mal wieder, da ich jetzt wirklich keine Lust habe mich X mal zu repetieren.


    Hier gehts nämlich gar nicht, das Du und Ich es differenziert sehen. Hier ist das Problem ganz klar die Verständigung.


    Grüsse
    TRPietro

    von welchen kindern sprichst du? lies ebenfalls richtig mein posting und antworte präzise.


    Ich denke, dass mein letztes Posting ziemlich klar ist. Drop Out wird übrigens viel eher durch Larifari provoziert und weniger durch straffe Regeln wie Einteilung nach Ausbildung.
    Ich habe auch schon mehrmals geschrieben, dass man Kompromisse eingehen darf wie zB. dass ein guter E2 Spieler 1x/Woche ins E1 trainieren soll und einmal im E2. Somit wird es gefordert und mit dem Kollege vom E2 darf es auch spielen. Wichtig ist; dass der Junior spürt, dass der Verein aber die Entscheidung zu tragen hat und diese zu akzeptieren sind.


    Spielereinteilung durch Wunschkonzert bringt früher oder später zu einem riesen Chaos... geht fast im Berecih Anarchie wo jeder machen kann was er will.
    Habe dies in genügend Vereine miterlebt... da hat man dann meistens Stress mit "Drop Out" übrigens weil es sehr nahe dem Bereich Larifari geht und mit Spielerknappheit hat man auch Probleme... wenn man ja schon so weit ist, kann man ja wirklich machen was man will.


    Gruss
    TRPietro

    siebener


    Hier spricht NIEMAND über "Leistungseinteilung um zu gewinnen". Wer lesen kann ist halt im Vorteil. Wir sprechen über Leistungseinteilung um die Kids besser auszubilden. Verstehts Du den Zusammenhang immer noch nicht?


    Dein letzter Satz ist sogar eine Zumutung. Soll ein guter Spieler von einem schlechtern tatsächlich abgebremst werden, damit es Kindergerecht ist? Sorry... dies ist ja erst recht nicht Kindergerecht.
    Kindergerecht ist es, wenn man den einzelnen Kind seinem aktuellen Leistungstand oder besser (damits auch Du verstehst) Ausbildungsstand ausbildet. Wie soll sich bitte ein Spieler mit 50% Können weiterentwickeln, wenn er von haufen Spieler mit 10% Können umzingelt ist?


    Ich bin immer noch der Meinung, dass man in den Spielen nicht "Gewinndenkend" sein sollte und alle Kids laufen lassen sollte. Dies hat aber nichts mit der Spielereinteilung durch den Leistungsstand oder Ausbildungsstand zu tun... rein gar nichts.
    Du hast uns hier komplett falsch verstanden, obwohl schon mehrere es versucht haben, klar zu stellen. Man sollte halt die Postings auch lesen... somit hätten wir nicht all pot eine falsche Behauptung.


    Hoffe, dass Dir die Absichten der Einteilung nach Leistung oder Ausbildungsstand, nun klarer ist.


    Grüsse
    TRPietro

    ich bin auch etwas irritiert hier:


    ich will mich hier nicht festlegen, aber in anderen freds wird immer davon gesprochen, dass ein guter spieler, wenn er bei den älteren spielen soll, oft nur mitläufer wird und sich unter gleichaltrigen zu einem führungsspieler entwickeln kann. weiterhin sprechen hier alle von leistungseinteilung in der f oder e, verneinen aber sonst samt und sonders jeglichen leistungsgedanken und verpflichten sich der reinen ausbildungslehre. ja was denn nun? verstehe ich echt nicht und wo sind die dfbler? wird dort nicht unbedingt in jahrgängen eingeteilt? in leistungszentren, auswahlmannschaften usw. warum ist das in diesem fall nicht massgeblich?


    Ganz einfach; Die Ausbildung wird in Leistungsmannschaften einfacher. Es ist doch viel einfacher, die Kinder auszubilden, wenn diese mehr oder weniger gleich gut oder gleich schwach sind.


    Zu behaupten, dass die Leistungsträger grundsätzlich mehr gefördert werden, wenn sie in der besseren (und älteren) Mannschaft spielen ist aus meiner Sicht zu kurz gedacht. Es kann auch genau andersherum laufen: Blüht der Spieler in seinem Jahrgang auf und wird zum absoluten Führungsspieler, so kann er beim Wechsel in die 1er Mannschaft einen Leistungseinbruch erleben, oft auf der Bank sitzen und seine Stärken nicht mehr einbringen können, somit stagnieren.


    Alles müsste dann über das Training laufen und, nicht zu unterschätzen, über die Beobachtungsgabe des Trainers.


    Dies passiert meistens dann, wenn man einen zB. D2 - Spieler überschätzt und diesen ins D1 gibt. Dies ist dann ein Fehler des Vereins resp. der Trainer. Wenn man eine stagnation bemerkt, kann man den Jungen mit dessen Absprache auch wieder ins D2 geben. Die Voraussetzung ist, dass die Trainer zusammenarbeiten und den Jungen in so einem Fall aufmuntern können. In gut geführte Vereine mit "gute Trainer" passiert dies aber kaum. Es gibt auch Zwischenlösungen damit man den Jungen evtl. doch noch etwas mehr fördern kann.



    Und genau das ist der nächste Kritikpunkt: Es bedarf großer Fähigkeiten der jeweiligen Trainer, die "Leistungsmannschaft" auch wirklich zu finden. Bei uns sind das ausufernde Diskussionen, wer denn nun wirklich in der 1. und wer in der 2. Mannschaft spielen soll. Oft gehen hier die Meinungen weit auseinander......und alle sind nachvollziehbar.


    Besser diese Herausforderung, als wenn jeder Trainer sein eigenes Ding durch Jahrgangseinteilung betreiben kann. Es ist eine Aufgabe des Vereins und der Juniorenkommission, durch gute Konzepte (die aber meistens fehlen... leider) diese Probleme zu bekämpfen. Methoden gibts zu genüge. Die Beste könnte zB. die Besichtigung durch interne Turniere sein. Einteilung am grünen Tisch ist nur möglich, wenn "sämtliche" Trainer, Ausbildungsorientiert arbeiten würden... leider sind Ausbildner eine Seltenheit.



    Wer soll das dann entscheiden und wer sagt, dass die "schlummernden Talente" des in die 2. eingeteilten Spielers auch entdeckt werden, wenn der in einer durchweg schwachen Mannschaft spielt. Für mich klingt das zu sehr nach früher Selektion auf Kosten der Kinder.


    Wenn Du jedes Jahr, 2 - 3 interne Besichtigungsturniere mit alle Junioren einer Kategorie (zB. mit alle E - Junioren) und für jede Mannschaft ein Beobachter stellst, gehen Spieler der resp. zweiten und dritten Mannschaften nicht verloren. Ich bin genau so ein Trainer, der sehr interessiert in zweite und dritte Mannschaften nach Spieler sucht. Die Andere Methode die eigentlich am wichtigsten währe ist; die Kommunikation unter Trainern.



    Ich denke TRPietro nat den alles entscheidenen Punkt geschrieben "Im KIFU sind die Junioren wie Blumen. Jede Blume öffnet sich an einem verschiedenen Zeitpunkt."


    Nun kann man sich fragen: Welche Förderung ist sinnvoller, damit sich die Blume öffnet:
    - Ist es für ein schlummerndes Talent besser, in der 2., (schwachen) und gemixten Mannschaft rumzudümpeln oder in seinem Jahrgang eine gute Truppe zu haben?
    - Oder ist es doch besser, ausschließlich nach Leistung einzuteilen und eben nur die Kinder in die 1. zu nehmen, die der Trainer für die Besten hält und die am meisten auffallen?


    Die Kunst der Spielereinteilung nach Leistung, ist zu erkennen, wann die Blume sich öffnet. Ein schlummerndes Talent fühlt sich zu 99.9% mit besseren Spielern überfordert. Die besseren Spieler fühlen sich hingegen zu 99.9% unterfordert. Es ist für ein Junior, besser mit gleichstarke Spieler zu spielen, da kann man sich am Besten entwickeln. Dir ist bestimmt aufgefallen, dass eine Mannschaft mit der Zeit homogener wird. Beispiel: Du hast 6 ganz gute Spieler und 9 schwache. Die ganz guten Spieler werden sich anpassen und der sogenannte "Zug in der Mitte" machen. Es passt sich an und wird nicht mehr bessern. Jetzt kommt die Gruppe die am meisten profitiert. Es handelt sich um den schwachen Spieler; es "MUSS" sich verbessern. Also verbessert es sich, indem es ebenfalls den Zug in der Mitte macht. Kurz; gute Spieler passen sich an und werden schwächer. Schlechte Spieler passen sich an und werden besser. Nun die Frage; Wie sinnvoll ist es, gute Spieler zu verschlechtern um schwächere Spieler zu verbessern?
    Quelle zum Thema "Zug in der Mitte"; Mannschaftspsychologie von Sigurd Baumann


    Fazit; Die Spielereinteilung ist bestimmt komplexer und herausfordender. Es ist nötig, gute Trainer zu haben, die Ausbildungsorientiert denken. Damit dies möglich ist, muss man bereits früh im KIFU (so ab E - Jugend) mit dieser Einteilung beginnen, weil sich die Kinder und Eltern ansonsten an einem anderen nicht Leistungsbezogenen System anpassen und eine Aenderung kaum noch aktzeptieren.


    Grüsse
    TRPietro

    Umfragen sind ja ok, nur steckt in diesem Fall viel mehr dahinter.
    So hättest Du differenzierter fragen müssen, um der Umfrage Sinn einzuhauchen.
    Du hast Dinge wie Vereinsgröße, Umfeld des Vereins (BL oder Kreisklasse) und das Alter der Kinder leider nicht berücksichtigt.


    Das will ich auch nicht. Mir gehts nur darum zu verstehen, was die Trainer lieber haben. Akutell ist es ziemlich gespalten. Es ist dann schon klar, dass man zB. in einem kleinen Dorfverein mit nur eine D - Jugend, halt verschiedene Leistungsfähigkeiten hat, verschiedene Jahrgänge, unter umständen sind bereits E - Junioren im Team etc. etc. Es geht wirklich nur um das Grobe; Was findet der Trainer resp. die Trainerin besser?


    Grüsse
    TRPietro


    Logischerweise kann sich ein "Ueberflieger" nicht mehr weiterentwickeln. Eine Weiterentwicklung findet nur bei Förderung statt... dies ist als Mitläufer eher der Fall. Wir wollen keine "Möchtegernsuperstars" züchten sondern gute Fussballer ausbilden.



    Ach so, die Aussage des Kindes auf die Frage ob er nur in der E spielt "wenn der Trainer ihn braucht spielt er, aber eigentlich will er mit seinen Schulkameraden in der F spielen" 8)


    Im F - Juniorenbereich währe es mir noch egal. Das E1 sollte Spieler vom E2 holen im Notfall. Ab der E - Jugend würde ich den Spieler zu 95% überzeugen können, denn Sprung zu machen. Es gibt auch Zwischenlösungen und Kompromisse wie zB. 1x/Woche Training im F und 1x/ Woche im E, etc. Der Junior darf einfach nie das Gefühl haben, dass der Verein seine Anforderungen nachgibt. Im schlimmsten Fall muss er dort spielen wo der Verein es auch entscheidet.


    Grüsse
    TRPietro