Beiträge von golfstrom

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    Wo war denn der Nachteil in der vergangenen Saison?

    Das einige Eltern unzufrieden mit Platz 4 waren?

    Das alle Kinder gespielt haben?

    Da kriege ich beim durchlesen ja schon Puls. Endlich ein Trainerteam das es richtig macht und trotzdem wird gemeckert. Traurig!

    Das Aufteilen nach Leistung macht absolut Sinn in der D-Jugend.


    Den Fehler, den ich hier erkennen kann ist, dass sie in der D2 oftmals Spieler der D1 mitspielen lassen. Damit erzeugst du massive Unzufriedenheit bei den Eltern der D2-Spieler. Nun haben sie schon ein eigenes Team und trotzdem werden dort D1-Spieler eingesetzt. Bei dem zweiten Team muss es um Einsatzzeiten der schwächeren Spieler und weniger um Ergebnisse gehen. Dieses Team muss dafür da sein, den schwächeren Spielern Einsatzzeiten und damit Spielraum zum Lernen zu geben.

    Ja, ich kann in deinen Aussagen absolut die Realität sehen. So wird es meistens gemacht. Die starken Spieler starten und dann, je nach Ergebnis, bekommen die schwächeren Spieler ihre Spielzeit.

    Aber so wird eben die Schere auch immer größer werden.

    Also der Verein sollte erstmal grundsätzlich so aufgestellt sein, dass ihr mit den Mitgliedsbeiträgen die grundlegendsten Ausgaben abdecken könnt.

    Viele Vereine haben keine zeitgemäßen Mitgliedsbeiträge, weil man sich häufig nicht traut an diese mal heranzugehen.


    Das Thema Sponsoring ist extrem groß und vielfältig und wenn jeder aus seinem Verein die Vorgehensweisen hier vorträgt wirst du vermutlich eine Fülle an unterschiedlichsten Vorgehensweisen erfahren.


    Grundsätzlich sollte eine Person erstmal für das Sponsoring zuständig sein. Idealerweise ist diese Person auch Mitglied des Vorstands.

    Wenn ihr als Verein gerade erst beginnt, dann solltet ihr mittels einer digitalen und physischen Mappe erstmal euren Verein vorstellen. Ebenso sollte ein Flyer, eine Website und Social-Media-Seiten vorhanden sein, um einen gewissen Grundstandard in der Außendarstellung auch zu haben.

    Eine positive Außendarstellung eures Vereins ist für Sponsoren eine absolute Grundvorraussetzung.


    Strukturell könntet ihr eine Sponsorenmappe erstellen, die im ersten Teil euren Verein, sein Konzept und seine Visionen vorstellt.

    Anschließend wird die Sponsorenmappe wie ein Katalog sein, auf denen die unterschiedlichen Sponsorenvarianten aufgezeigt werden.


    1. Website (eingebettete Logos, Verlinkungen, Spezielle Sponsorenseite mit Vorstellungen der Sponsoren,...)

    2. Trikotsponsoren

    3. Bandensponsoren

    4. Nennungen bei Postings oder anderen Veröffentlichungen

    5. Sponsorenwand auf Vereinseingang

    6. Hallensponsoren

    7. Namensrechte für Sportstätten, Turniere oder sonstiges

    8. Netzwerkmöglichkeiten (Azubibörse, Stellenmarkt, etc.)

    9. Bei größeren Vereinen Stadionhefte etc.

    ...


    Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie du Partnerschaften mit den Sponsoren aufbauen kannst. Das hängt stark vom Verein und den Sponsoren ab.


    Mindestens einmal jährlich sollte der Vorstand ein Sponsorentreffen machen, indem der Vorstand den Sponsoren die Möglichkeit gibt sich untereinander zu vernetzen und natürlich auch über Neuigkeiten aus dem Verein berichtet.

    Sponsoren sollten eingeladen werden zu Veranstaltungen, Wettkämpfen, Weihnachtsfeiern etc.


    Wichtig ist eine regelmäßige Kommunikation mit den Sponsoren über den Sponsorenverantwortlichen.


    Für Jugendmannschaften ist es meiner Erfahrung nach am leichtesten Sponsoren zu finden. Hier kann gut auf die gesellschaftliche Relevanz von Sport bei Kindern und Jugendlichen eingehen und die Sponsoren sind normalerweise auch bereit Geld oder Sachwerte zur Verfügung zu stellen.


    Wir haben pro Mannschaft zwei Trikotsätze und alle Trikotsätze sind von Sponsoren bezahlt worden. Vorne steht natürlich das Unternehmen als Sponsor drauf. Wenn der Trikotsatz ausgehändigt wird, vereinbart man einen gemeinsamen Fototermin und setzt ein Posting dazu als Dankeschön auf die Social-Media-Kanäle. Wenn ein neuer Trikotsatz benötigt wird, dann fragt man per Rundmail oder im Sponsorentreffen nach. Genau wie Bälle etc.


    Auf Sponsorensuche sollte man über Vereinsfeste/Tag der offenen Tür gehen. Häufig gibt es auch Vereinsfeste von den Gemeinden und Städten organisiert, auf denen sich Vereine vorstellen können.

    Ansonsten kommt hier wieder der Sponsoringbeauftragte ins Spiel. Dieser sollte in der Region gut vernetzt sein und auch mal "Klinken putzen" gehen.

    Sich und den Verein also bei potentiellen Sponsoren vorstellen, idealerweise persönlich.

    Ebenso kann man innerhalb der Teams nachfragen und Sponsoren suchen. Dann bekommt bei Jugendteams eben der Sponsoringbeauftragte mal einmal im Jahr ein kleines Zeitfenster bei der Elternversammlung.


    Also wie schon geschrieben ist zusammengefasst die Sponsorenarbeit vor allem eine proaktive Tätigkeit des Vereins.

    Ihr müsst aktiv werden! Auf die potentiellen Sponsoren zugehen, die existierende Partnerschaft pflegen (Sponsorentreffen, Netzwerke, ...)

    Das ist die typische Thematik, wenn eben auf das Ergebnis geschaut wird. Auf diese Art und Weise wird auch die Schere zwischen den stärkeren und schwächeren Spielern immer größer werden, weil eben immer dieselben Spieler mit viel Spielzeit auf dem Platz in der Verantwortung stehen und die schwächeren Spieler um die Leistungsträger herum quasi nur die Statisten darstellen.

    Aber ich mache dir das nicht zum Vorwurf.

    Denn selbst in einem Dorfklub geht es im Fußball nun mal um Ergebnisse!

    Auf Kleinfeld, G- bis D-Jugend, kann man Rotationen und gleiche Spielzeiten immer noch ganz gut verkaufen, aber spätestens auf dem Großfeld ab der C-Jugend geht das kaum noch. Vor allem die Jugendlichen wollen dann, dass du als Trainer eben auch die stärkstmöglichen Formationen aufstellst und sie möchten, dass du so spielen lässt, das sich das bestmögliche Ergebnis erzielen lässt.


    Und im Dorfklub hast du eben die Konstellation, das innerhalb des Teams enorme Leistungsgefälle vorhanden sind oder Spieler erst ab der C-Jugend anfangen mit Fußball.

    Das zu moderieren ist teilweise große Kunst

    Ein Coerver-Coach hat natürlich das Komplett-Paket und die Methodiken vollumfänglich drauf und kann daher das Ganze abwechslungsreich gestalten. Die meisten von uns sind aber keine geschulten Coerver-Coaches, sondern wenden lediglich einige Parts aus dem Coever-Katalog an. Und da muss man aufpassen, dass es nicht zu stupide wird

    Wo gibts denn eine Adresse für geschulte Coerver Coaches?

    Schaue doch mal hier nach:

    Coerver® Partner-Club


    Meines Wissens nach kannst du dich zu einem Coerver-Coach qualifizieren lassen. Auch Clubs können wohl in diese Richtung qualifiziert werden.

    stupide Soloübungen kann ich so nicht bestätigen. Klar gibt es die auch aber wir hatten schon öfters einen Coerver Coach mal eingeladen ins Training oder 1 Tag im Trainingslager und da waren richtig gute Spielformen dabei die ich heute noch gerne nutze. Klar baut sich das auf je nach Leistungsstand der Kids aber ich fand das immer hilfreich und hat allen Spaß gemacht. Ich kann es nur empfehlen Coerver ab und zu einzubauen.

    Ein Coerver-Coach hat natürlich das Komplett-Paket und die Methodiken vollumfänglich drauf und kann daher das Ganze abwechslungsreich gestalten. Die meisten von uns sind aber keine geschulten Coerver-Coaches, sondern wenden lediglich einige Parts aus dem Coever-Katalog an. Und da muss man aufpassen, dass es nicht zu stupide wird

    Um auf die Ausgangsfrage nochmal mit meinem Eindruck zu antworten:


    Es ist kein Wunderding, aber es legt den Fokus stärker auf die Ballbehandlung, Beidfüßigkeit und das offensive 1:1 als manch Trainer es ansonsten in einer F oder E-Jugend vielleicht legen würde.


    Gerade bei Neulingen merke ich durch die vielen Ballkontakte relativ schnell gute technische Verbesserungen als Grundlage für alles weitere.

    Ja, definitiv. Negativ ist halt, dass es den meisten Kids nicht soviel Spaß macht. Es sind halt relativ stupide Soloübungen mit dem Ball ohne Torschuss etc.. Deswegen sollte man diese Übungen nicht allzulange machen, da die Konzentration schnell nachlässt.

    Ich habe immer so 5-10 unterschiedliche Übungen gemacht. Pro Trainingseinheit mir 3-4 herausgesucht und diese so 3-4 Minuten jeweils machen lassen. Nach maximal 15 Minuten war bei den Kids aber immer die Luft raus. Die Übungen strengen teilweise auch richtig an.

    Ich habe mir mal den Spaß gemacht und diese Übungen bei einem Männerteam machen lassen. Da machen sich viele koordinativ einen Knoten in die Beine oder sind nach 5-10 Minuten richtig knülle

    Das Besondere ist sicherlich die extrem große Fokussierung auf die individuelle Technikentwicklung.

    Ballbeherrschung wird als Grundlage für alle weiteren Aktionen angesehen.

    Viele Übungen sind Einzelübungen, wo der Spieler mit dem Ball alleine bestimmte Aktionen durchführt. Das führt dazu, dass die Übungen gut zu unterschiedlichen Entwicklungsständen der Spieler passen.

    Das ist Vorteil und Nachteil zugleich. Meine Erfahrung zeigt, dass man diese Übungen nicht zulange machen kann und einige Kinder auch nicht Riesenspaß an den Abläufen haben.

    Bei speziellen Coervertrainern werden die Übungen teilweise mit Musik unterlegt, sodass die Abläufe dem Zumba teilweise ähneln mit Rhythmus etc. Da kann viel Spaß auch integriert werden. Aber diese Art der Animation liegt auch nicht jedem Trainer.


    Ich finde die Übungen definitiv effektiv und gut und habe sie deswegen auch in meinem Training integriert. Ich habe das bei den Kindern immer als Technikphase im Training verkauft. Hier haben sie 10-15min Zeit bekommen bestimmte Coeverübungen zu machen.


    Die Spielformen sind ähnlich den Funinospielformen angelehnt. Es geht um Koordination, Spaß, viele Tore und Ballkontakte.

    Meine Erfahrung mit Fußballschule ist sehr unterschiedlich.

    Grundsätzlich dick auftragen mit Werbung tun sie in der Regel alle.

    Schaut sie euch persönlich an, was machen sie für Übungen, wie ist der Ablauf organisiert, welche Qualifizierungen haben die Trainer ...


    Es gibt lokale Schulen, die vor allem ein Zusatzangebot zum Vereinstraining anbieten. Gut geeignet, wenn kein Bolzplatz zum Fußball außerhalb des Trainings vorhanden ist und euer Kind Hummeln im Hintern hat und jeden Tag Fußball spielen möchte.


    Und es gibt Schulen, die überregional tätig sind und eventuell auch kooperieren mit NLZ oder größeren Vereinen.

    Hey,

    zum erlernen einer guten Ballbehandlung habe ich einzelne Coerverübungen im F- bis D-Bereich immer schon, vor allem im ersten Teil des Trainings, mit eingebaut. Ich hatte 5-10 Übungen, die mein Team kannte und habe sie abwechselnd ca. 10-15 Minuten machen lassen.


    Ich bin durchaus überzeugt davon, habe mich aber nie damit auseinandergesetzt, ganze Trainingseinheiten nach Coervermethodiken zu gestalten.


    Viele verstehen unter Coerver ja nur die Einzelübungen mit Ball, welche sich bei vielen Trainern, wie mir, eingeprägt haben und durchaus auch angewendet werden. Aber hinter Coerver steckt ja noch viel mehr inklusive Spielformen etc.

    ich sehe es auch so wie Vereinsbuddy in seinem Beitrag.

    Viele Trainer klingt erstmal nach einer guten Konstellation und bietet große Chancen.

    (individuellere Betreuung, permanente Verfügbarkeit von Trainern, unterschiedliche Blickwinkel, etc.)


    Es ist aber in den seltensten Fällen so, dass dies hervorragend funktioniert, weil die Sichtweisen, Ansprachen, Inhalte doch im Fußball sehr verschieden sein können und oftmals auch sind. Persönliche Eitelkeiten, Neid und andere Sachen kommen noch hinzu


    Deswegen habe ich in meinem vorherigen Beitrag auch gesagt, dass es im Idealfall so ist, dass es einen Cheftrainer gibt!

    Normalerweise derjenige mit dem größten Sachverstand, der besten Erfahrung und den stärksten menschlichen Skills.


    Dieser gibt die Leitlinien vor, bringt die Co-Trainer auf einem Nenner und trifft die finalen Entscheidungen und ist auch erster Ansprechpartner für die Eltern.

    Viele Köche verderben den Brei.

    Ich verstehe nicht warum ein Team aus 10-15 Kindern 4 Trainer haben muss.


    Idealerweise 2 Trainer und einer davon ist ganz klar der Cheftrainer.

    Bei 4 Trainern hat jeder Trainer eine andere Ansprache, eine andere Art Dinge zu trainieren usw.


    Wenn ein Trainer seine Teilnahme an Trainings und Spielen nicht regelmäßig sicherstellen kann, dann ist er nicht der richtige Mann für dieses Amt.

    Häufig werden Väter auch einfach Trainer, weil sie Einfluss nehmen wollen auf ihr Kind im Team. Also sicherstellen wollen, dass es regelmäßig spielt etc. Hier muss der Verein einschreiten!

    Es wird Zukunft haben, dass du mit KI-Programmen dir ganze Trainingseinheiten mit gewissen Zielen erstellen lassen kannst. Das Ganze wird noch etwas gefüttert werden müssen, ich bin aber sicher, dass da einige Anbieter wie Advance schon daran arbeiten.


    KI nutzen wir vor allem im Bereich der Veo-Cam. Hier kannst du die Spiele aufzeichnen, dir die besten Stellen vorbereiten lassen und im Analyse-Tool dir sogar zahlreiche statistische Werte der Spieler geben lassen von der Software.

    Es wird bei uns vor allem von den Männerteams und deren Trainer wöchentlich eingesetzt.

    Ich würde das auch eher dreiteilen und fange mal ab der C-Jugend das zu clustern:

    Breitensport - meist zweimal die Woche im Training und in den unteren Spielklassen (Kreisspielbetrieb) aktiv.

    leistungsorientierter Breitensport - häufig dreimal die Woche Training und in den höheren Spielklassen des Landesspielbetriebs aktiv

    Leistungssport - mehr als dreimal die Woche Training und in höchsten Spielklassen unterwegs


    Ich vermute mal der Threadersteller wird in den leistungsorientierten Breitensport gehen.

    Ich war im Breitensport und leistungsorientierten Breitensport tätig und die Unterschiede sind dort schon sehr groß.

    Der größte Unterschied sind die Jungs und Eltern an sich:
    Sie haben deutlich höhere Ansprüche an dein Training, hinterfragen mehr und beobachten auch dein Tun sehr genau.
    Der Fokus geht nicht so sehr auf das Miteinander, sondern es existiert häufig schon ein ausgeprägtes Konkurrenzdenken.
    Mitunter ist unter diesen Jungs auch eine große Arroganz sehr ausgeprägt, weil diese Mannschaften häufig in ihren Spielklassen gegen Breitensportler spielen und viel gewinnen. Es macht Spaß diese Jungs zu trainieren, weil sie eine hohe Trainingsbeteiligung machen und trotz des Amateurstatus das Hobby sehr Ernst nehmen und viel mitmachen.


    Im Breitensport hast du häufig eine entspanntere Atmosphäre. Ergebnisse sind schnell abgehakt bei Jungs und Eltern und du wirst relaxter dein Hobby als Trainer nachgehen können. Du kannst auch mal ein Training unvorbereitet durchziehen oder einfach "Spielen lassen". Du hast weniger Termine, da die Anzahl der Trainings, Spiele und Freundschaftsspiele meist niedriger ist. Auch Trainingslager oder große Fahrten sind kein Muss, aber natürlich, wenn du sie machst, eine willkommene Abwechslung.

    Die Jungs haben schon auch Ansprüche mal zu gewinnen, aber sie setzen sich meist keine großen Ziele für die Saison. Es geht meist nur um das nächste Spiel, während bei den leistungsorientierten Breitensportler meist auch die Saison im Fokus steht.


    Negativ im Breitensport ist, dass die Jungs nicht immer den Fußball im Fokus haben. Ich hatte mal ein Pokalspiel in fortgeschrittener Runde und trotzdem zahlreiche Absagen, weil es ein Brückentagswochenende war und die Familien dann eben lieber weggefahren sind. Die Spiele haben auch bei den Eltern meist nicht den großen Fokus. Ehrgeizige Trainer nehmen das auch schnell persönlich.

    Auch Schlechtwetter führt schnell zu vielen Absagen. Du wirst Jungs dabei haben, die maximal 50-60% der Trainings mitmachen, obwohl sie nicht verletzt oder krank sind.

    Wie gesagt, ich spreche mit meinen Zahlen von durchgehend gutem bis sehr gutem Training.


    Das ist leider in den wenigsten Fällen der Fall.

    Aber wenn es mal der Fall ist, dann bringst du diese Quote wirklich durch.


    Wer sich entwickeln will, muss genau schauen wie er trainiert wird.

    Schon 1-2 Jahre durchschnittliches Training können deine Entwicklung extrem hemmen.

    Es hängt vom Grunde alles von der Konzeption und Zielstellung eures Vereins.

    Hat man das Ziel Breitensport anzubieten, den Jungs Spaß und Unterhaltung mit sportlicher Untermalung zu bieten oder seid ihr im Leistungsbereich unterwegs.


    Normalerweise sind zwei Vorgehensweise bei mehr als einer C-Jugend üblich:

    1. Jahrgangsmannschaften (bilden sich in der Regel durch die Geburtsdaten selber)

    2. Leistungsmannschaften (müssen zusammengestellt werden von einer sportlichen Instanz)

    Also in Schulungen wird ja immer vom goldenen Lernalter gesprochen. Ich halte von diesem Begriff überhaupt nichts, sondern im Durchschnitt ist in diesen Phasen der Entwicklungssprung am Größten, weil viele dort erst qualifiziertere Trainer bekommen.


    Ich bin seit fast 15 Jahren Trainer im Nachwuchs und habe von der E-Jugend bis zur B-Jugend alles schon vor mir gehabt.


    Ich vertrete den Standpunkt, dass die Entwicklung extremst maßgeblich von den Trainern abhängt. Haben die Kinder mal nicht, wie sehr häufig auftretend, im G- und F-Jugendbereich die Papis als Trainerneulinge vor sich, sondern richtig erfahrende, strukturierte und qualifizierte Trainer, dann sind auch im kleinsten Bereich enorme Fortschritte sichtbar.


    Ich habe Dorfmannschaften erlebt, die von Klein auf von extrem guten und strukturierten Trainern trainiert wurden, die haben im D-Bereich mehrere Stützpunktkinder hervorgebracht, mehrere Kids sind auf Sportschulen gegangen und/oder haben sich Leistungszentren angeschlossen und die restlichen Kids waren ebenso auf extrem hohen Niveau.


    Meine Erfahrung sagt, wenn du 10 Kids hast, dann kannst du im Schnitt 7-8 Kids mit gutem Training und wenn sie gesund bleiben und motiviert bleiben zu richtig guten Fußballern ausbilden, welche als Erwachsene mindestens 5. oder 6.Liga spielen können und somit mit Fußball auch schon ihr Studium finanzieren können ;-).


    Aus 2-3 Kids von diesen 10 Kids wird dies schwierig, weil dort das Talent fehlt, diese kannst du maximal auf besseres Kreisniveau bringen.

    Ich habe als Jugendtrainer noch nie Geld bekommen für meine Tätigkeit als Trainer.


    Ich zahle keinen Mitgliedsbeitrag und kann bspw. auch die Freizeitfussballtruppe oder Tischtennisabteilung mitbenutzen und bekomme einmal im Jahr etwa 250,- das Geld, welches der Verein vom Landesverband für seine Lizenztrainer bekommt.

    Das reicht unser Verein immer direkt an die Lizenztrainer weiter.


    Ansonsten werden Fahrtkosten für Spiele/Turniere noch erstattet. Das wird pro Kilometer abgerechnet

    Hier hilft nur eins. Mit dem Trainer des Nachbarvereins in Kontakt treten, BEVOR du die Mädels ansprichst!

    Eventuell gibt es Optionen für Spielgemeinschaften, Zweitspielrechte etc.


    Der Wechsel der Mädels zu eurem Verein, muss initiativ von den Mädels selber kommen und nicht von dir!


    Es kann ja auch nicht das Interesse des dortigen Trainers sein, wenn er viele Mädels moderieren muss, weil sie nicht spielen können an den Wochenenden.

    ich habe von E- bis C-Jugend bereits alle Jahrgänge trainiert.


    Ich suche mir meistens eine halbe Stunde/Stunde vorher Übungen aus verschiedenen Plattformen heraus, je nach Thema. Ich habe Bücher, Trainingsübungen der TSG Hoffenheim, Trainieren mit Prinzip und 2-3 andere Trainingsbücher. Wir haben als Verein aber auch Zugang zu Advance Fussball und auch dort sind sehr unterschiedliche Übungen findbar.

    Soccerdrills habe ich vor 5-10 Jahren auch häufig benutzt, aber da sind mir zu wenige Spielformen dargestellt.


    Die Übungen merke ich mir in der Regel oder mache Fotos/Screenshots mit dem Handy und habe sie so dabei.

    In der Regel mache ich dann aber diese Übungseinheiten mit leichten Abweichungen auch mehrere Male. Ich suche mir also nicht immer wieder neue Übungen heraus.


    Ich habe aber durch 10-15 Jahre Trainererfahrungen auch diverse Übungen immer parat und könnte Trainingseinheiten aus dem Stand durchführen mit den Jungs. Ist manchmal auch notwendig, da ich nicht immer aus beruflichen Gründen die Zeit vor dem Training habe alles neu herauszusuchen.

    Ansonsten klingt es doch schon alles sehr gut was du machst. Du reflektierst - das ist eine der wichtigsten Fähigkeiten eines Trainers. Sich hinterher zu fragen - haben die Übungen gut geklappt.

    Frage die Kinder auch regelmäßig, wie sie das Training, die Übungen fanden!

    Erforsche im Gespräch mit den Kindern, welche Übungen sie am Besten finden! Wo haben sie am meisten Spaß.


    So entsteht ein Austausch mit den Kids und du gestaltest das Training auch nach ihrem Bedarf.


    Wichtig für dich - bringe Spannung und Intensität rein ins Training!

    Dann sind sie beschäftigt und du hast weniger Undiszipliniertheiten!