Beiträge von golfstrom

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    Man muss die Eltern, gerade bei den kleinen und mittleren Vereinen, von Anfang an, mit in die Verantwortung nehmen. Wenn die Trainer rhetorisch nicht so bewandert sind, diese Diskussion mit den Eltern zu führen, dann müssen eben bei den ersten Elternabende die Jugendleiter oder Vorstandsvorsitzende mit rein in die Elternabende.


    Aber das ist enorm wichtig, um die Eltern von Anfang an, mit hineinzunehmen!

    Ich empfand meine Teamfahrten mit den Eltern auch immer als entlastend für mich. So hatte ich nicht die vollumfängliche Verantwortung der Kinder. Zudem lernst du die Eltern auch enger kennen und baust eine fast schon freundschaftliche Bindung auf. Die Eltern lernen dich auch besser kennen, lernen zu verstehen, dass du auch nur ein Mensch bist, der diese Rolle in seiner Freizeit macht.

    Es entsteht ein großes Verständnis miteinander.


    Ich habe aktuell eine C-Jugend, die ich seit 4 Jahren betreue. Und bei den Spielen, sowohl daheim als auch auswärts, haben nach wie vor 90% der Kids einen Elternteil dabei.

    Von Anfang an die Eltern mit einbinden!

    Elternabende machen und den Eltern erklären, dass ein Verein kein wirtschaftliches Unternehmen ist, bei dem man eine Dienstleistung einkauft und dann Ansprüche stellt und sich zurückzieht, sondern immer etwas mit miteinander zu tun hat und Vereine nur funktionieren, wenn ihre Mitglieder sich auch am Vereinsleben beteiligen!

    Und bei Kleinkindern gehören auch die Eltern zu den Mitgliedern.


    Und daran immer wieder erinnern.

    Dann fortlaufend immer wieder Events mit Kindern und Eltern machen.

    Weihnachtsfeiern, Sommerfeste, Turniere, gemeinsame Teamfahrten/Abschlussfahrten usw.

    Die Eltern müssen von Anfang mit dabei sein. Dann wachsen auch sie ins Vereinsleben hinein und helfen gerne mit

    Es gibt hierbei wirklich mehrere Vor- und Nachteile.

    Erstmal - 8 Uhr sind wirklich ein sehr günstiger Beitragssatz. Wenn ihr diesen auf 12-15 Euro anhebt, könnt ihr, je nachdem wieviel Mitglieder ihr habt, vielleicht auch eine Aufwandsentschädigung für eure Trainer festlegen.


    Zu den festen Trainern, das kann Vorteile haben und Nachteile:

    Vorteile:

    - Hohe Expertise und Erfahrung in der jeweiligen Altersklasse

    - Kinder/Jugendliche bekommen alle 1-2 Jahre neue Trainer und müssen sich neu beweisen

    - neue Trainer geben neue den Kindern/Jugendlichen neue Impulse, eingeschliffene Muster lassen sich besser beseitigen etc.

    - keine eingeschliffenen Muster in der Trainingsgruppe


    Nachteile:

    - es ist schwierig Trainer für alle Altersgruppen dauerhaft zu gewinnen

    - ihr werdet mehr Trainer suchen müssen, vermutlich wird das auch nur über Aufwandsentschädigungen funktionieren, Vätertrainer machen das meist über viele Jahre hinweg komplett kostenlos

    - es kann sein, dass euch Kinder/Jugendliche wegrennen beim Wechsel der Altersklasse/Trainer, wenn die Trainer nicht hochkompetent und menschlich sehr stark sind, die Trainer werden schnell miteinander verglichen (aber bei Trainer X im letzten Jahr war das so?!?)

    - gute Trainer möchten sich meistens entwickeln, wenn die guten Trainer im F- und G-Bereich beginnen, sehen sie die Wechsel in den Altersklassen als Entwicklung an, wenn ihr gute Trainer festsetzt in bestimmten Altersklassen, werden sie möglicherweise den Verein verlassen


    Also insgesamt sehe ich für einen kleinen Dorfklub oder generell kleineren Klub die Fixierung auf feste Trainer als sehr schweres Unterfangen an. Vielleicht gelingt es euch zumindest für den Großfeldbereich solche Trainer zu finden. Dann können dort die bisherigen Elterntrainer als Betreuer oder Co-Trainer mitmachen

    Meiner Erfahrung nach laufen die Trainings nach den Ferien oder langen Pausen am Besten. Da sind die Jungs wieder motiviert und voller Tatendrang.


    Ich kenne es so, dass die Zeit kurz vor den Sommerferien, also nach der Saison und vor den Ferien, immer schwierig ist, weil teilweise die Highlights fehlen wie Punktspiele, Turniere etc. und die Winterspielpausen mitunter anstrengend sein können.


    Die Phase vor den Ferien versuchen wir teilweise mit Impulsen zu versetzen. Also bspw. die Teams schon neu einzuteilen oder Trainingsspiele zu organisieren

    Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus war es immer einfacher Linksfüßer auf die Sportschulen und in NLZ zu bekommen als Rechtsfüßer.


    Die Konkurrenz ist einfach geringer und es besteht in hochklassigen Teams schon ein großes Interesse daran mindestens 1-3 Linksfüßer für bestimmte Positionen im Team zu haben.


    Beidfüßigkeit ist immer nett daher geredet, aber die Ausbildung eines Beidfüßers erfordert immer auch einen Willen beim Spieler sich darauf einzulassen. Ich bin ein großer Fan davon eher die Stärken eines Spielers mehr und mehr zu fördern und weiterzuentwickeln, als mit Ach und Krach an ihren Schwächen zu arbeiten.

    Ich verstehe dich voll und ganz. Es ist deine Freizeit und man sollte sich 2 x mal überlegen, ob es sich lohnt dort die Zeit zu vermiesen mit Leuten mit den man sich nicht austauschen kann. Die Eltern und sogar JL haben meistens kein Einblick wie herausfordernd die Trainertätigkeit ist. Für Sie reicht es wenn eine Kümmerer da ist vor allem im Breitensport.

    Genau im Breitensport sind die Teams für den Klub nur solange wichtig bis ein Trainer da ist. Für den Verein und JL ist die Hauptaufgabe Trainer zu finden...wenn einer da ist, sind plötzlich alle weg. Das selbe gilt auch für die Eltern. Und ich verstehe warum es immer weniger Leute gibt die es tun möchten.

    Was soll in einem Breitensportverein auch für ein anderes Interesse da sein?
    Dort geht es darum, den Kindern in der Umgebung eine Plattform für den Sport anzubieten.

    Hauptaufgabe der Funktionäre ist es also dafür zu sorgen, dass die Sportflächen, Sportgeräte und Übungsleiter vorhanden sind.

    Das ist im Kern erstmal die Basis eines Breitensportvereins.


    Sportliche Konzepte für die Ausbildung der Kinder sind in einem Breitensportverein kein MUSS.

    Es ist schön, wenn so etwas vorhanden ist, weil sich dann daran orientiert werden kann, aber ein MUSS sollte dies vor allem bei leistungsorientierten Vereinen sein.

    Bei Breitensportvereinen muss es vor allem um das Miteinander gehen. Eltern ins Vereinsleben mit einbeziehen, den Kindern Bewegung, Spaß und Freundschaften zu bieten und im Idealfall noch etwas Fußball beizubringen, ohne dabei aber überhöhte Ansprüche zu stellen. Das muss die Aufgabe eines Breitensportvereins sein. Wem das nicht reicht, der sollte sich nach einem leistungsorientierten Verein umschauen

    Also ich sehe es folgendermaßen:
    Auf Kleinfeld, also im G - D-Bereich, muss es darum gehen den Jungs etwa gleich viel Spielzeit anzubieten! Und da spielt es keine Rolle, ob ich in einem kleinen Breitensportverein oder einem größeren leistungsorientierten Verein bin. Letztgenannte Vereine "casten" ja sowieso meist die Neuankömmlinge, ob sie sportlich den Ansprüchen entsprechen.

    Die Spielzeiten sind aber nicht auf das Spiel hochgerechnet, sondern auf die Saison!

    Hat man ein großes Leistungsgefälle im Team, dann müssen eben Turniere, Testspiele und ähnliches organisiert werden, in denen die Jungs und Mädels auf ihre Minuten kommen.

    Im Großfeld sehe ich es etwas anders.

    Dort gilt es schon, dass sich auch Teams entwickeln müssen auf einem Großfeld. Es wird positionsspezifischer und die Spieler sind alt genug ihre Trainingsteilnahme und ihren Trainingseifer auch den Ansprüchen entsprechend anzupassen. Hier sollte sich schon ein gewisser Leistungsgedanken entwickeln, bei einem Breitensportverein auf Kreisebene natürlich etwas abgeschwächter als bei einem leistungsorientierten Verein im Landesspielbetrieb.

    Oftmals wird ein Vereinswechsel auch ausgeschlossen vom Trainer, da dieser Spieler vermutlich auch gewisse Ergebnisse garantiert.


    Ich habe in meinen über 15 Jahren Trainerdasein nur wenige Trainer kennengelernt, die ihre leistungsstärksten Spieler gerne und freiwillig zu stärkeren Vereinen oder Teams weiterempfehlen, obwohl dies für die sportliche Entwicklung tatsächlich häufig sinnvoll wäre.
    Ich behaupte mal provokativ, dass die meisten Trainer mit ihren Teams auch ihr eigenes Ego profilieren.

    Natürlich sind solche Trainer hier nicht im Trainerforum.

    Wie schon einige Vorredner geschrieben haben, gibt es auch aus meiner Sicht 3 Möglichkeiten:
    1. in ältere Mannschaften eures Vereins packen, damit er mehr gefordert wird und mehr gleichstarke Mit- und Gegenspieler hat

    2. in einen stärkeren und leistungsorientierteren Verein wechseln

    3. mit Konsequenz sein Fehlverhalten korrigieren --> bspw. rausnehmen bei gröberen Foulspiels, nicht nominieren, wenn er nach Spielen nicht abklatscht oder an Besprechungen teilnimmt etc.


    Grundsätzlich war ich immer erfolgreich, wenn ich solche Spieler in die Verantwortung genommen habe und in Übungen ihr Tun mehr reguliert habe. Bspw. Tore nur mit links, in Unterzahl spielen etc.



    Löw hat uns einen tollen Erfolg beschert, hinten raus wurde es aber schon schwierig. Zumal er sich sogar kurzfristig den Umbruch getraut und einen tollen ConfedCup gespielt und anschließend fast alles wieder Rückgängig gemacht hat und das Team anschließend wieder unansehnlichen, erfolglosen Fußball performt hat. Da hat einen die Mannschaft nicht mehr mitgerissen und das hätte man leider früher erkennen müssen im Verband, aber mit Bierhoff und Löw waren da wsl. zu verkrustete Strukturen.

    Es ist wie so oft bei erfolgreichen Vereins- und Nationalteams, man hat halt nicht den Mut sich von den verdienten Spielern zu trennen und den Umbruch zu wagen. In fast allen Fällen ist der Umbruch immer nur komplett durchführbar, wenn also auch die Entscheidungsträger oberhalb des Teams wechseln.

    Und die deutsche Nationalmannschaft ist ein Musterbeispiel dieser These.

    Erfolgreichen Phasen mit Titelgewinnen folgen häufig weniger erfolgreiche Phasen, in denen man zwar oft oben mitgespielt hat, aber der ganz große Gewinn nicht gelang, weil eben dann doch Quentchen fehlten. Das war nach 1972/1974 so, das war nach 1990 so und das war auch nach 2014 so.

    Eine länger anhaltende Titeldominanz hatten eigentlich nur die Brasilianer in den 50ern und 60ern und die Spanier um 2010 herum. Aber auch die Spanier spielten bei den WM 2006 und 2014 keine Rolle mehr.



    Endzwanziger ist in der N11 nach einer WM aber alt. Bei der nächsten WM sind diese Spieler klar über 30. man kann ja nicht von Jahr zu Jahr denken, wie im Verein.

    Und zu viele davon, das passt halt dann nicht.

    Ein Endzwanziger ist nach einer WM noch nicht in einem Status automatisch abgesägt zu werden. Das sehe ich gerade mit Blick auf das nächste Turnier, und das ist immer zwei Jahre später, anders.


    Als Bundestrainer kannst du nicht nur von WM zu WM denken, sondern von WM zu EM und dann wieder zur WM.

    Eine EM kannst du nicht herschenken.

    Die ist sportlich gesehen vielleicht sogar herausfordernder als eine WM, weil das Teilnehmerfeld ausgeglichener ist als bei einer WM.


    Ich denke das 3-4 Spieler in ihren Dreißigern nichts Unnormales sind bei einem WM-Turnier. Vielleicht nicht alle von Anfang an, aber als Kaderteilnehmer hat das fast jede Nationalmannschaft dabei und einzelne Mitdreißiger hat fast jede Nationalmannschaft in ihrem Team.


    Man denke an Modric, Klose, Ronaldo, Zidane, Alves, Silva, Pepe, usw.


    Die Leistung muss zählen, und die Kaderzusammenstellung muss passen!

    Er hat Hunmels, Müller und Boateng eben nicht nach der Analyse aussortiert.

    Das hat er erst ein halbes Jahr später gemacht.


    Nicht nur deshalb muss man sich Fragen, wie ehrlich und umfangreich diese Analyse wirklich war bzw. Ob es die wirklich gab.

    Man muss auch ehrlich sagen, dass Hummels, Müller und Boateng zu dem Zeitpunkt auch keine alten Eisen waren. Die waren da in ihren Endzwanzigern und definitiv sportlich noch erste Wahl. Die Rückholaktion von Hummels und Müller vor der EM2021 kam vor allem aufgrund massiven öffentlichen Drucks, weil beide in herausragender Verfassung waren. Löw wollte sie eigentlich gar nicht mehr zurück haben.


    Umso beachtlicher fand ich es, dass Nagelsmann vor der EM2024 auf Mats Hummels verzichtet hat. Auch hier gab es massiven öffentlichen Druck und nach Bekanntgabe der Nichtnominierung gab es auch durchaus Kritik an der Entscheidung an Nagelsmann.

    Hummels gehörte definitiv in der letzten Saison zu den 2-3 sportlich stärksten Verteidigern in Deutschland.

    Die Situation mit Löw war vorhersehbar.
    Ihm fehlte schon bei der WM2018 spürbar und sichtbar die Spannung und das Feuer. Er verließ sich auf seine Recken, die ihm bis 2018 eigentlich nie enttäuschten und bei den Turnieren ja immer mindestens das Halbfinale erreichten.


    Diesen Fehler machen aber viele Nationen mit ihren erfolgreichen Teams. Es ist halt auch schwer einen verdienten und noch leistungsfähigen Spieler zu Hause zu lassen. Und Spieler wie Hummels, Müller, Özil usw. gehörten ja 2018 auch noch absolut zur hohen internationalen Klasse.


    Nach 2018 vertraute der DFB dann erneut Joachim Löw, der eine Aufarbeitung und einen Neuanfang versprach. Diesen startete er auch und sortierte 2019 Hummels und Müller aus, nominierte sie dann aber wieder aufgrund öffentlichen Drucks für die EM2021.

    Dort spielte das Team zwar keinen Zauberfußball, setzte sich aber immerhin in einer schwierigen Gruppenphase gegen Frankreich, Ungarn und Portugal durch und scheiterte in einem engen Match in Wembley gegen England. Wir alle erinnern uns noch an die große Chance von Müller bei diesem Spiel. Wenn er dort trifft, geht es eventuell noch sehr weit mit dem Team.


    Hansi Flick passte irgendwie überhaupt nicht zur Nationalmannschaft und das Team spielte taktisch unter ihm aus meiner Sicht den chaotischsten Fußball in der Geschichte des DFB.


    Mit Julian Nagelsmann ist vor allem Euphorie in die Mannschaft gekommen. Er strahlt dies zusammen mit Sandro Wagner auch aus und die beiden profitieren aber auch davon, dass die neue Generation mit Spielern wie Musiala, Wirtz, Tah und Schlotterbeck die etablierten Spieler auch sportlich endgültig aus der Mannschaft gedrängt haben.

    Also bislang scheint es so zu sein, dass Julian Nagelsmann der richtige Mann an der richtigen Stelle ist. Zusammen mit Sandro Wagner hat er engen Draht zu den Spielern, man spürt wie die Chemie in der Mannschaft stimmt und das Team bereit ist sich aufzuopfern für das Ziel. Diese Voraussetzungen sind elementar wichtig, wenn man große Titel gewinnen möchte.


    Insbesondere Italien und Argentinien haben ziemlich eindrucksvoll gezeigt, was mit einem hohen Teamspirit möglich ist.


    Und es kommt dazu, dass Julian Nagelsmann auch das Talent und die Mischung im Team hat, was es braucht um die ganz großen Ziele angreifen zu können. Um Spieler wie Wirtz und Musiala beneidet uns die ganze Welt. Beides sind absolute Unterschiedsspieler und können Spiele entscheiden. Dazu weitere international erfahrene sehr talentierte Spieler wie Havertz, Gnabry, Sane oder auch Raum und fleißige Arbeiter und Spieler wie Kleindienst, Undav, Groß und Gosens.

    Spieler wie Kimmich, Tah, Goretzka, Schlotterbeck und Rüdiger sind in den letzten Jahren zu absoluten Führungsspielern herangewachsen und häufig sogar Kapitäne ihrer Vereine.


    Also mit dieser Kadermischung lassen sich definitiv auch große Titel holen.

    Ich bin gespannt.

    Im Fußball ist halt die besondere Konstellation des mächtigsten Sports in Deutschland allgegenwärtig.


    Die meisten beginnen mit dem Fußball zwischen ihrem 4. und 8.Lebensjahr. Und wenn du dann eben mit 12 oder 13 Jahren erst mit Fußball anfängst, haben die meisten Jungs eben schon einen Erfahrungsvorsprung von 4-5 Jahren, was es für die Neuankömmlinge sehr schwer macht sich zu integrieren.


    Mit Integrieren ist ja auch gemeint, dass die erfahrenen Spieler Lust haben mit diesen Anfängern in Punktspiele, welche sie natürlich gewinnen möchten, reinzugehen.


    Diese Integration klappt nur mit viel Fingerspitzengefühl. Ich habe das jetzt mehrere Jahre im D- und C-Bereich durch mit Anfängern. Man muss genau hinschauen, wer willig ist durch regelmäßige Trainingsteilnahme diese Lücke auch schließen zu wollen.


    Dann habe ich immer versucht, meine Trainingsgruppen aufzuteilen und mit den Anfängern wurden eben richtige Basistrainings in Pass- und Dribbeltechnik gemacht wie bei einer F- oder G-Jugend.


    Nach und nach entwickeln sie sich dann so, dass du sie in die normalen Trainings integrieren kannst.


    Auf dem Spielfeld sind die Anfänger bei einem Großfeldspiel immer am besten auf den Außenpositionen in einem 4-2-3-1-System untergebracht. Dort können sie sich erstmal auf eine Seite konzentrieren und auf einfache Abläufe konzentrieren und dann können sie nach und nach auch komplexer spielen.

    Franky,


    was ich hier von dir lese kommt, neutral betrachtet, sehr negativ rüber.


    Du bist extrem von dir überzeugt, scheinst dich als den einzig wahren Trainer in deinem Verein zu sehen, weil du mal selber aktiv gespielt hast und Lizenzen scheinbar hast.


    Du hattest schon berichtet, dass du überwiegend immer allein trainiert hast. Das scheint auch zu deiner Persönlichkeit am besten zu passen. So kannst du Macht ausüben auf deine Spieler und hast keine parallelen Personen, die dich und dein Verhalten eventuell hinterfragen könnten.


    Lizenzen und Erfahrung als Fußballer machen aber noch lange keinen guten Trainer aus!

    Gute Trainer sind vor allem Menschenfänger!

    Personen, die die Fähigkeit besitzen Leute zu begeistern und mitzunehmen!

    Dazu gehören auch Co-Trainer, Betreuer und Eltern.


    Bei dir scheint es so zu sein, dass du dich in der Trainerrolle vor allem profilierst. Und jeder, der nicht deinen Weg mitgeht, wird als Konkurrent wahrgenommen.

    Meine Erfahrung ist, dass insbesondere im niedrigen Spielniveau die Trainer deutlich statischer auf die Leistungsträger setzen als im höheren Spielniveau, weil auch im niedrigen Spielklassen massiv auf die Ergebnisse geschaut wird. Gerade die Trainer dort profilieren sich teilweise massiv mit Ergebnissen.

    Hey,


    Grundlage für einen starken Spielaufbau ist erstmal eine saubere Passtechnik und ein guter erster Kontakt (offene Stellung etc.).


    Natürlich werden diese Grundlagen auch systematisch geschult, wenn du deinem Team von der F-Jugend an beibringst mit flachen Bällen zu spielen.


    Ich habe das in meinem Team immer mit einer ganz simplen Reglung umgesetzt bei den Spielformen.

    Der Ball geht nicht über Kniehöhe! Wenn doch, wechselt der Ballbesitz.

    Einzige Ausnahmen sind Frei- und Eckstöße sowie Torschüsse. Aber auch hier kannst du regulieren.

    Wenn du deinem Torwart ebenso diese Regel gibst, wird er keine langen Abstöße machen, sondern kurz und mit flachen Bällen eröffnen.

    Hey,


    da waren ja schon viele Tipps und Tricks dabei.

    Für das aktuelle Training bieten sich immer viele 1 gegen 1 Übungen an. Dort ist man gezwungen sich auch körperlich zu begegnen und du kannst es aktiv auch während der Übung coachen. Wichtig ist, dass sein Gegenspieler etwa gleichstark ist.


    Ansonsten fand ich den Hinweis, mal Sportarten mit weniger Körperkontakt zu suchen, recht hilfreich.

    Volleyball und Basketball bieten sich hier an. Beides Sportarten mit Ball. Basketball ist vielleicht gut geeignet, wenn er mehr Tempo auch haben möchte. Ein cooler Sport, indem man sich gut auch als Teamplayer aber auch Individualist entwickeln kann.

    Die Mannschaftskasse immer von einem Elternteil führen lassen. Ansonsten wie die Vorredner schon schrieben ist das eine Schwarzgeldkasse.

    Aufbessern der Mannschaftskasse haben wir immer über eine Art Mitgliedsbeitrag geregelt. 10,- pro Halbjahr bspw.

    Des Weiteren bieten sich selbstveranstaltete Turniere dafür bestens an, wo die Eltern dann Speisen & Getränke verkaufen. Idealerweise hast du noch einen Sponsor für das Turnier, der die ganzen Ausgaben trägt und nimmst Startgelder ein.

    Auf diese Art & Weise haben wir schon über 1000,- in die Teamkasse gespült, je nachdem wie groß das Turnier angelegt wurde.


    Was haben wir damit bezahlt:

    - zumeist Teamausflüge oder bei kleineren Kids bspw. auch Weihnachtsgeschenke