Beiträge von Coach99

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    Hallo André,



    aus Deiner Antwort entnehme ich, dass Du meine Argumentation nachvollziehen kannst.



    zu 1.:


    Ein Gespräch mit der Jugendleitung ist vorgesehen, muss aber noch terminiert werden.


    Zur Motivation: Klar geht es mir hier um die Ausbildung und Förderung und daher um die Möglichkeit, in einer der Leistung entsprechenden Gruppe zu spielen. In der letzten Saison haben sie auch im älteren Jahrgang auf Kreisebene nur wenige wirkliche Gegner gehabt (und da hatte ich noch nicht meinen aktuellen Kader beisammen und noch einige schwächere Spieler an Bord, die heute in der 2. Mannschaft spielen).


    zu 2.:


    Diese Möglichkeit haben wir auch schon intern diskutiert und ich wäre auch recht guter Dinge, dass die Jungs da als Sieger vom Platz gehen. Im Fußball ist natürlich alles möglich... Einen Zweifel an der Leistungsstärke sehe ich eher nicht, da auch der Jugendvorstand zuletzt noch ausdrücklich hervorgehoben hat, dass seitens fremder Vereine immer wieder die aktuelle E1 als extrem starkes und gut ausgebildetes Team genannt wird.


    Ich bin mir aber nicht sicher, ob solche vereinsinternen "Qualifikationen" sinnvoll sind. Eigentlich sollten gute Argumente ausreichend sein. Es geht mir ja nicht nur um mein Team, sondern um eine generelle Struktur im Verein, um gezielt die Talente nicht in zu großer Zahl auf dem Weg in die Männermannschaften zu verlieren.


    Zu 3.:


    Klar ist der in der Elternschaft diskutierte Vereinswechsel problematisch und es ist ja auch nicht einfach, einen Verein zu finden, der für alle gut erreichbar ist und den Anforderungen an die Entwicklungsmöglichkeiten entspricht. Ich bin aber sicher, dass einige gute Vereine in der Gegend das Team mit Kußhand nehmen würden, obwohl der Vereinswechsel für mich nur die letzte Wahl wäre.




    Ich bin mir schon im klaren darüber, dass auf der Wegstrecke noch der eine oder andere Spieler verloren gehen kann (habe z.B. aktuell zwei Spieler die zum Sichtungstraining von Hertha BSC eingeladen wurden, was lt. deren Trainer eine Folge unseres überzeugenden dortigen Turnierauftritts ist). Andererseits bieten wir den Talenten die Möglichkeit, in allen Altersklassen ab der E-Jugend in den landeshöchsten Spielklassen zu spielen, was auch nicht so viele bieten können. Insofern bin ich schon recht optimistisch, dass auch nach dem Wechsel auf das Großfeld (bei uns erfreulicherweise erst ab der C) zumindest der Kern der Mannschaft erhalten bleiben kann.




    Mal sehen, das muss man auf sich zukommen lassen und ich werde keinem Spieler Steine in den Weg legen, wenn er sich für eine noch bessere sportliche Perspektive entscheidet. Schließlich geht es doch um die Kids und nicht um unser Ego als Trainer (zumal es doch auch ganz schön ist, wenn man später einmal sagen kann: "den habe ich ausgebildet und rechtzeitig ziehen lassen" :D ).




    Ich werde berichten, wie das Gespräch mit der Jugendleitung gelaufen ist.




    Schöne Grüße




    Coach99

    Wir stecken gerade mitten in den Gesprächen und dabei ist eine Diskussion aufgekommen,, zur der ich gerne euer Feedback hätte.



    Hierbei ist sicherlich der Vereinshintergrund wichtig. Wir sind ein größerer Verein mit über 600 Mitgliedern, der sowohl Breiten- als auch leistungsbezogenen Fußball anbietet. Im Kinder- und Jugendbereich haben wir weiteren Zuwachs und werden in der kommenden Saison von G bis A insgesamt 23 (Jahrgangs-)Teams an den Start schicken müssen, damit alle im Spielbetrieb eingesetzt werden können. Die ersten Mannschaften spielen auf Landesebene (i.d.R höchste Spielklasse) und es gibt in jeder Altersklasse mindestens ein weiteres Team. Ziel ist, mittelfristig die Männermannschaften verstärkt aus dem eigenen Nachwuchs zu bestücken und nicht Talente unnötig abzugeben.


    Bei den D- und E-Junioren, wo es jeweils 5 Mannnschaften geben wird, diskutieren wir gerade folgendes und haben in folgendem Einvernehmen:


    1. Mannschaft = Stärkster älterer Jahrgang ergänzt um besondere Talente des jungen Jahrgangs, leistungsbezogen


    3. und weitere Mannschaften = Jahrgangsmannschaften, Breitensportteams


    Strittig sind die jeweils 2. Mannschaften:


    Hier habe ich vorgeschlagen, dass hier der stärkste junge Jahrgang gesetzt wird, welcher heute und in der übernächsten Saison auf Landesebene spielt und bis dahin den sportlich anspruchsvollsten Startplatz auf Kreisebene bekommen soll, um die Kids adäquat zu fördern und zu fordern. Hiermit soll sowhl eine entsprechende durchgehende Entwicklung und Ausbildung gewährleistet als auch ein Abwandern der Talente verhindert werden.


    Es gibt aber Trainer von Mannschaften des älteren Jahrgangs, die unbedingt mit ihrem sportlich deutlich limitierten Team als 2. Mannschaft antreten wollen.


    Diese scheinen aktuell recht gute Karten zu haben, denn gerüchteweise war zu vernehmen, dass z.B. mein Team (1.E, zählt zu den absoluten Topmannschaften in Brandenburg und auch gegen Bundesligisten wird auf Augenhöhe gespielt) in der kommenden Saison statt der 2. nunmehr nur die 4. D sein soll. Es geht mir nicht darum, ob dort eine 2 oder eine 4 steht, wir werden aber leider nur eine Mannschaft (eben die D2) in der sportlich anspruchsvolleren Kreisliga stellen können (Rest Kreisklasse, was meine Jungs arg unterfordern würde).


    Nun haben mich gestern die besorgten Eltern angesprochen und auch schon über einen Vereinswechsel als Mannschaft nachgedacht, sofern sich die Kids nicht adäquat weiter entwickeln können (aktuell wird dies als hervorragend eingeschätzt).


    Wie seht ihr die Sache und wie würdet ihr euch verhalten?


    Danke für ein Feedback und schöne Grüße


    Coach99

    Leider müssen wir im Kinder- und Jugendfussball offensichtlich damit leben, dass vielen Idioten Ergebnisse wichtiger sind als die Vermittlung von Fairness sowie altersgerechte fussballerische Ausbildung. Man kann nur versuchen, bei konkreten Anlässen auf die Verantwortlichen der kick-and-rush-Bolzertruppen sowie die Schiris einzuwirken (was zumeist ergebnislos ist) oder sich in Extremfällen beim Staffelleiter bzw. Verband beschweren.



    Hatte am Wochenende auch einmal wieder ein "schönes" Erlebnis. Wir waren zum Landesliga-Derby bei einem benachbarten Verein zu Gast, dem unser Verein in der Jugend inzwischen den Rang als "sportlicher Platzhirsch" streitig macht bzw. z.T. schon weggenommen hat. Auch andere Vereine berichten laufend über massive Unsportlichkeiten und Schiedsrichterfehlentscheidungen bei Heimspielen unseres Gegners.



    In der Hinrunde haben wir den Gegner aufgrund deutlicher spielerischer Überlegenheit locker mit 6:1 geschlagen (zweistellig wäre ohne umfangreiches durchwechseln in der 2. HZ drin gewesen) und der damalige Schiri hat erfreulicherweise mit klaren Ansagen und Entscheidungen bei zu ruppigem Spiel durchgegriffen.



    Das Rückspiel wollte unser Gegner offensichtlich um jeden Preis gewinnen und hat sich dabei leider auch sehr unfairer Spielweise bedient. In der ersten Halbzeit ging das noch, da meine Kids noch nicht richtig wach waren und in einem recht ausgeglichenen Spiel nur 1:0 führten. Nach der Halbzeitansprache haben sie aber mächtig aufgedreht und den Gegner in Grund und Boden gespielt, nur die Chancenverwertung war nicht so gut, weil sie den Ball ins Tor tragen wollten und der sehr gute Keeper des Gastgebers mit zahlreichen Glanzparaden vieles vereitelte. Mit zunehmder Feldüberlegenheit unsererseits agierte der Gegner aber immer unfairer und der vom Gastgeber gestellte Schiri griff überhaupt nicht durch. Zumeist wurden nicht einmal sehr grobe Fouls mit einem Freitsoß geahndet, auch von den Erziehungsmaßnahmen Zeitstrafe und gelbe/rote Karten wurde selbstverständlich kein Gebrauch gemacht. ;(



    Ich habe meine Jungs bewundert, dass diese sich nicht haben provozieren lassen sondern einfach toll weitergespielt haben. Gegen Mitte der 2. HZ gab es dann wenigstens noch eine ausgleichende Gerechtigkeit, als einer unserer Stürmer den Torwart (letzter Mann) umspielte und von diesem übel von hinten umgehauen wurde, als er den Ball ins leere Tor schieben wollte. Unfassbarerweise wurde weder gepfiffen noch zumindest eine Ermahnung ausgesprochen - im Gegenteil, der Schiri winkte ab und ließ weiterspielen. Zum Glück hatte unser 2. Stürmer aufgepasst und den Ball nach einigen Querschlägern noch im Tor untergebracht. Kurz darauf sprang ein gegnerischer Spieler einem meiner Jungs mit gestrecktem Bein derart in die Parade, dass er ausgewechselt werden musste. Als ich daraufhin auch vom gegnerischen Trainer anmahnte, seine Jungs zu weniger gesundheitsgefährdender Spielweise aufzufordern, durfte ich mir anhören: "Was willst Du Penner denn, ihr führt doch". :O



    Immerhin verteilte der Schiri dann doch noch eine gelbe Karte, als ein gegnerischer Abwehrspieler (letzter Mann) meinen Stürmer, der wieder einmal durch war, einmal mehr grob von hinten von den Beinen holte. Nach dem Spiel bekam ich aber mit, dass eine Spielermutter den Vater des Übeltäters ansprach, dass sein Sohn sich nichts aus der gelben Karte machen sollte, da er ja schließlich nur eine Torchance vereitelt habe. Man könne ja nichts dafür, dass der gegnerische Stürmer so schnell sei und daher nur die Beine statt des Balls getroffen wurden. Echt krass, oder?



    Solange sogenannte Trainer und Eltern ihre Kids in dieser Auffassung auch noch bestärken und Schiedsrichter nicht eingreifen, ist es natürlich sehr schwer, ein Umdenken bei den Kids zu erreichen. Bei uns wird im übrigen ein Spieler schon unsererseits sanktioniert, wenn er im Eifer des Gefechts zu grob einsteigt (was erfreulicherweise sehr selten ist).

    Wir machen den Spagat mit Leistungs- und Breitensport.


    Konkret bedeutet das, dass bei uns jedes Kind auch aufgenommen wird, welches Fußball spielen möchte und bei dem keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen.


    Ab der E-Jugend trainieren und spielen die ersten Mannschaften leistungsorientiert auf Landesebene und hiermit wird den talentiertesten und leistungswilligen Spielern die Möglichkeit gegeben, sich auf hohem sportlichen Niveau weiterzuentwickeln. Die Teams sind durchlässig, d.h. es besteht für die Kinder der unteren Mannschaften die Möglichkeit, bei entsprechender Leistung und Engagement in die erste Mannschaft aufzurücken. Es gibt aber auch Fälle, wo man als Trainer erkennt, dass Kinder mit dem naturgemäß existierenden Konkurrenzkampf in den ersten Teams nicht zurechtkommen und dass dann ein Wechsel in ein unteres Team erfolgt, damit das Kind nicht seine Freude am Fußball verliert.


    In den unteren Mannschaften wird Breitensport betrieben. Damit bieten wir talentierten und leistungswilligen Spielern eine sportliche Perspektive, ohne den Vereinsauftrag im Breitensport zu vernachlässigen. Diese Strategie ist natürlich nicht unproblematisch hinsichtlich der Quantität und Qualität des Trainerstabes, da auch wir gute und vor allem altersgerecht ausbildende Trainer nicht von den Bäumen pflücken können. Insofern muss man durchaus auch schon einmal einen Trainer nehmen, der hier entweder noch keine Erfahrungen oder noch Defizite hat, die dann durch die Verpflichtung zur Absolvierung einer Trainerausbildung und regelmäßige Weiterbildungsveranstaltungen ausgeglichen werden sollen. Außerdem gibt es zuweilen auch sehr kontroverse Diskussionen, wenn man Sachverhalte durch die Leistungssport- oder Breitensportbrille betrachtet.


    Insgesamt sind die Erfahrungen aber überwiegend positiv. Ohne diese Doppelstrategie im Leistungs- und Breitensport hätten wir unsere Gemeinde vermutlich auch nicht bewegen können, in den heutigen Zeiten einen siebenstelligen Betrag lockerzumachen, um umfangreiche Investitionen in den Ausbau unserer Sportstätten (inklusive Stadionneubau) zu finanzieren, die gerade umgesetzt werden. Außerdem ist es auch in großem Umfang gelungen, Talente an den Verein zu binden.


    Man muss aber klar sagen, dass man eine solche Strategie sicherlich nicht in jedem Verein umsetzen kann und das Ganze kann auch nur funktionieren, wenn das Konzept auch getragen wird.

    Ganz klar, die Problematik gut vorbereite (Ziele des Kinderfussballs etc.) ansprechen und idealerweise auch Lösungsmöglichkeiten anbieten. Bei 11 Kindern dürfte es gar kein Problem sein, dass alle spielen. Man kann ja auch mit verschiedenen Mannschaften (und Zielen) zum Turnier fahren. Wenn noch ein paar Kids dazukommen könnte man auch mal mit einem sog. "B-Team" der schwächeren fahren und dann werden sich die Ansprüche der Trainer hoffentlich selbst herunterschrauben.


    In einem muss ich aber widersprechen: auch bei den Bambinis sollte man mit ausgebildeten und insbesondere mit den Zielen des Kinerfussballs konform gehenden Trainern arbeiten. Da kann mit der Brille des Erwachsenenfussballs eine ganze Menge versaut werden, wie die Praxis - offensichtlich auch bei euch - zeigt.


    Es hat sich auch bewährt, unerfahrenen Kindertrainern, die es häufig nicht besser wissen, im Kinderfussball erfahrenen Kollegen als Ansprechpartner zur Seite zu stellen. Diese werden dann besser akzeptiert, als wenn "nur" die Eltern mitreden.


    Bezüglich der Trainerkinder bitte ich dich einmal auf deren Stuhl zu setzen: Diese Kids haben es in der Mehrzahl der Fälle viel schwerer als andere (hierzu gibt es eine Menge Beiträge im Forum) und es ist doch auch OK, dass sie auch zu den Spielen mitkommen, die ihre Väter wegen des Traineramtes eh besuchen. Das muss ja nicht heißen, dass sie dann mehr Spielanteile als andere bekommen.


    Ich wünsche viel Erfolg bei der Ansprache und hoffe, dass sich eure Bambinitrainer doch noch zu Kindertrainern entwickeln :thumbup:


    Schöne Grüße


    Coach99

    Hallo Tom,


    unzufriedene Eltern und die Frage nicht angemessener Spielzeiten werden uns wahrscheinlich alle ein Trainerleben lang verfolgen. Interessanterweise sind es zumeist die Eltern, die Probleme sehen (manchmal erst machen) und nicht die Kinder.


    Auch ich hatte in der Vergangenheit schon mal Kinder im Team, die nicht unfallfrei geradeaus laufen konnten und für die Fußball nicht zwingend der richtige Sport ist. Das Vorgehen hängt aus meiner Sicht neben deiner eigenen von der Philosophie des Vereins und der Anzahl der verfügbaren Mannschaften ab.


    Grundsätzlich gehören die Kinder nach Möglichkeit immer in eine Mannschaft, die vom Leistungsniveau her am besten passt, d.h. die schwächeren und die stärkeren sollten möglichst gemeinsam spielen, da man sich in einer homogenen Gruppe am besten entwickelt (ist spätestens ab der E so).


    Zum ersten Fall: sprich sachlich mit dem Vater darüber und erläutere ihm deine Handlungsweise. Nimm ihn auch nach Möglichkeit in die Verantwortung. Vielleicht kann er ja im heimischen Garten mit dem Junior an bestimmten Grundtechniken - und sei es nur die Koordination - arbeiten, dafür braucht er kein Trainer zu sein. Ansonsten kannst du den Jungen z.B. in Freundschaftsspielen als Feldspieler zum Einsatz bringen, idealerweise da, wo es für die anderen nicht eine zusätzliche Belastung darstellt. Hier muss man aber auch darauf achten, dass er in das Spiel eingebunden wird.


    Erläutere dem Vater auch, dass man bei den Spielern die Stärken stärken muss (hier TW-Position) und dass man daraus auch Selbstvertrauen und Zufriedenheit beim Spieler erzeugt. Letztlich hilft es keinem Spieler, wenn er nur immer Mißerfolgserlebnisse hat. Lass den Jungen im Training auch alle Übungen mitmachen, die Festlegung auf Positionen ist in dem frühen Alter ja nicht sinnvoll.


    Vor dem Gespräch würde ich den Jungen fragen, wo er spielen möchte. Da unterscheiden sich die Meinungen der Eltern und der Kinder sehr häufig und es sollte doch auch dem Vater darum gehen, dass sein Sohn zufrieden ist und gerne zum Sport geht.


    Zum zweiten Spieler: 10 bis 15 Minuten Einsatzzeit pro Halbzeit in der E für einen (vermutlich schwächeren) Spieler finde ich doch gar nicht so schlecht und auch vertretbar. Ich versuche in solchen Fällen zusätzliche Einsatzzeiten für schwächere Spieler in Freundschaftsspielen und auf Turnieren zu schaffen, da sehen dann andere Kids eben länger zu. Das gibt den Kindern zusätzlich Spielzeiten und häufig entwickeln sie sich dadurch auch.


    In unserem Verein bieten wir sowohl reinen Breitensport als auch leistungsorientierten Fussball (ab der E, jeweils die ersten Teams, die auf Landesebene spielen) an. Die beiden Kinder würden beu uns in einer der unteren Jahrgangsmannschaften spielen. Ich weiß aber, dass es das in vielen Vereinen nicht gibt.


    Schöne Grüße


    Coach99

    Hallo Nix,


    grundsätzlich kann ich deinen Ärger verstehen, allerdings nicht wegen des Ergebnisses, sondern wegen der nicht ausbildungsorientierten Einstellung des gegnerischen Trainers.


    Im letzten Herbst hatte ich auch ein Spiel, in dem ich mich über den gegnerischen Coach schwer geärgert habe. Der hatte seinen Bengels eingeimpft - und tat es bei jeder Ballberührung - dass sie den Ball möglichst weit ins Aus schlagen sollten. Machten sie das, wurde durch den Trainer Beifall geklatscht und er rief auch ständig herein "nur noch X Minuten". X(


    Als ich ihn darauf ansprach, dass eine derartige Spielweise keines der auf dem Platz befindlichen Kinder weiterbringt, antwortete er, dass er sehr zufrieden sei, da sein Team doch erfolgreich unsere offensive Spielweise störe und er nun mal nicht so spielstarke und gut ausgebildete Fußballer in seinen Reihen habe wie ich, um in offenem Spiel mithalten zu können. Aus meiner Sicht kein Wunder: wer seine Kids nur derart spielen lässt, wird kaum fussballerische Erfolge (in der Ausbildung) erzielen. Wir haben das Spiel übrigens trotzdem souverän gewonnen und sein Co-Trainer hatte nach Angabe meiner Eltern, die wie der Co-Trainer auf der anderen Spielfeldseite standen, erhebliche Probleme mit der destruktiven Spielweise seines Kollegen.


    Anders als einige meiner Vorredner bin ich doch der Auffassung, dass man auch schon E-Junioren Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann (Flügelspiel, Doppelpässe, einmal zurückspielen und dann aus der Distanz schießen...), ohne hierbei die Ausbildungsziele der E-Junioren zu verletzen. Du darfst natürlich nicht als Joystick-Trainer von außen agieren, sondern kannst ihnen Tipps geben, die sie dann aber selbständig auf dem Rasen umsetzen müssen.


    Da wir ab und zu auf sehr defensiv eingestellte Mannschaften treffen, die ihr Tor vernageln wollen, lasse ich meine Jungs ab und zu in Trainingsspielen gegen unsere 2. Mannschaft in Abstimmung mit dem dortigen Trainer in Unterzahl spielen (3-4 Spieler weniger), damit sie den Ball laufen lassen und selbständig Lösungen entwickeln. Ich schaue mir das dann in Ruhe an und lobe bei sehr gut gelungenen oder auch gedachten Aktionen (da kann ja auch mal was schiefgehen, kein Problem, der kreative Gedanke zählt).


    Den Kids der 2. hat es übrigens nicht geschadet, sie sind froh, das Ganze durch die Überzahl einigermaßen ausgeglichen gestalten zu können, es gibt auch keine Äußerungen und Anzeichen dahingehend, dass man sich gedemütigt fühlt, wenn man in Überzahl ein solches Spiel verliert. Außerdem sind es eher die Kids des 2. Teams, welche gerne ein Trainingsspiel gegen uns machen wollen.


    Generell gilt natürlich, dass die altersgerechte Ausbildung der Kids immer im Mittelpunkt stehen muss und nicht Tabellen oder Pokale. Wenn wir auf bessere Mannschaften treffen, lasse ich meine Kids trotzdem wie gewohnt offensiv agieren und es zeigt sich, dass sie gerade in den schweren Spielen über sich hinaus wachsen. Wenn man sich seiner Haut gut erwehrt hat, kann man auch eine Niederlage feiern (haben wir z.B. nach einem 0:2 gegen den gleichen Jahrgang des hiesigen Bundesligisten gemacht, der sonst eine Altersklasse höher spielt nun wirklich ganz starke Akteure in seinen Reihen hat).


    Also, nicht ärgern lassen und die Kids gezielt ausbilden. :thumbup:


    Schöne Grüße


    Coach99

    Das hängt vom Geldbeutel und der Begeisterung der Eltern und Kids ab und ist meist in den Teams unterschiedlich.


    Mit meiner E1 bin ich recht viel unterwegs, zumeist aber regional, wo wir erfreulicherweise ohne zu großen Fahrtaufwand teilweise an international und auch mit dem Nachwuchs von Bundesligisten besetzten Turnieren teilnehmen können. Da wir in der Landesliga spielen, haben wir schon im Ligabetrieb und Pokal die eine oder andere längere Fahrtstrecke, was aber von den Eltern klaglos akzeptiert wird.


    In der Hallensaison haben wir an 9, zumeist anspruchsvoll besetzten Hallenturnieren teilgenommen, davon wurde eins vom örtlichen Bundelsigisten ausgerichtet.


    Wir werden zum Saisonabschluss noch eine vermutlich überregionale Saisonabschlussfahrt durchführen, die sich in der Planung befindet.


    Schöne Grüße


    Coach99

    Hallo Meistermacher,


    dass bei euch keiner der Trainer einen Schein (dazu zähle ich auch den Teamleiter) hat, finde ich schon bedenklich und ihr solltet das Thema zeitnah angehen. Ich würde mich beim Verband informieren und dann mit konkreten Informationen und Vorschlägen auf den Vorstand zugehen. Du hast ja das Problem erkannt und würdest es gerne ändern, leg also los (ist natürlich immer leicht gesagt, gebe ich zu :rolleyes: ).


    Wir haben bei uns im Verein insgesamt 19 Jugendmannschaften und es ist ein erklärtes Ziel, dass diese perspektivisch ausschließlich von lizensierten Trainern ausgebildet werden. Neue Trainer müssen sich verpflichten, eine Ausbildung zu durchlaufen, wenn sie noch keine entsprechende Qualifikation vorweisen können. Die Ausbildung wird vom Verein finanziert und es werden auch regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen bei uns organisiert, außerdem werden die Einladungen der externen Veranstaltungen weitergeleitet. :D


    Aktuell wurde zudem ein Nachwuchleiter installiert, der von einem Leistungszentrum kommt und die Qualität der Ausbildung sowie ein altersgerechtes Training unterstützen und sicherstellen soll. Bin gespannt auf die nächsten Monate, denn er muss schon die Balance wahren und darf in keinem Fall als Besserwisser auftreten und die Trainer zu sehr gängeln, damit nicht welche hinschmeissen, schließlich machen es alle ehrenamtlich und uns wird von außen immer wieder bestätigt, dass insgesamt eine gute Jugendarbeit und Ausbildung geleistet wird.


    Nahezu alle Trainer haben mindestens den Teamleiter und rd. 50% haben auch einen Trainerschein. Die ersten Mannschaften werden aktuell bis auf eine Ausnahme von den Trainern mit der jeweils höchsten Ausbildungsstufe trainiert.


    Auch wenn wir nach meiner Auffassung auf einem sehr guten Weg sind, heißt das aber nicht, dass alles Gold ist was glänzt - sprich jeder Trainer mit einem Schein auch immer gutes und altersgerechtes Training durchführt - und es gibt auch einige Trainer, die noch keinen Schein haben und dennoch ausgezeichnete Arbeit machen.


    Mir persönlich hat die Aus- und laufende Fortbildung doch eine ganze Menge gebracht und wenn ich selbstkritisch zurückblicke, muss ich sagen, dass ich anfangs schon diverse Fehler gemacht habe, die mir jetzt aufgrund des besseren Wissens so nicht mehr unterlaufen. Ist halt im Fussball wie im richtigen Leben: man lernt aus seinen Fehlern und es schadet nie, sich fortzubilden.


    Schöne Grüße


    Coach99

    Wir sind uns sicherlich einig, dass man die Kids altersgerecht ansprechen und möglichst keinen Druck aufbauen sollte. Aber die Kinder sind verschieden und nach meiner Erfahrung kann es in Einzelfällen hilfreich sein, auch einmal eine Ansprache wie im vorliegenden Fall zu machen.


    Habe auch einen Jungen in meinem E-Junioren-Team, der sich zu Anfang der Saison viel zu wenig eingebracht hat. Da wir auf Landesebene spielen, ist in der ersten Mannschaft schon eine stärkere Leistungsorientierung als in den anderen Mannschaften gegeben und es wird auch entsprechend auf Disziplin geachtet, wobei bei uns mindestens genauso viel gelacht wird wie bei den anderen Mannschaften. Mit besagtem Jungen habe ich in der Pause unseres dritten Meisterschaftsspiels ein Vier-Augen-Gespräch geführt, in dem ich ihm ruhig erläutert habe, warum er sich mehr einbringen muss, wenn er möglichst viel auf dem Platz stehen will. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit habe ich ihm Beispiele aus dem laufenden Geschehen gezeigt (was ist - und warum - gut oder nicht so gut). Dann habe ich ihn eingewechselt und den Rest des zweiten Durchgangs durchspielen lassen.


    Seitdem hat sich das Kind, welches zu Saisonbeginn der schwächste Spieler war, kontinuierlich zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt und der Vater hat grinsend bemerkt, dass bei seinem Sohn offensichtlich endlich der Ehrgeiz geweckt wurde. Damit kein falscher Eindruck entsteht, das Kind ist ein absoluter Teamplayer und in der Mannschaft sehr beliebt und er geht seinem Sport jetzt viel lieber nach, als vorher.


    Schöne Grüße


    Coach99

    Hallo Meistermacher,


    bin grundsätzlich interessiert und hätte gerne nähere Infos zum Turnier (sofern für E-Junioren relevant) und den Möglichkeiten einer ergänzenden Freizeitgestaltung (alleine für ein Tagesturnier ist die Anreise zu weit).


    Zu uns:


    recht spielstarke E-Junioren Mannschaft aus dem Berliner Umland, Schwerpunkt 98er, Landesligist (höchste Spielklasse in Brandenburg), keine verbissene Leistungsorientierung, sondern bei uns darf (und soll) auch gelacht werden


    Schöne Grüße


    Coach99

    Sehe es genauso:


    Eine Änderung der Staffeleinteilung dürfte nicht möglich sein, daher solltest du möglichst viele Freundschaftsspiele und Turnierteilnahmen gegen starke Gegner umsetzen. Außerdem macht es Sinn, bestimmte Vorgaben (Anzahl Ballkontakte, Torschuß nur mit schwachem Fuß etc.) einzubinden.


    Ansonsten habe ich auch schon in Abstimmung mit dem gegnerischen Trainer (damit es nicht als überheblich rüberkommt) in Unterzahl spielen lassen, damit meine Jungs stärker gefordert werden.


    Schöne Grüße und weiterhin viel Spaß mit deinen Jungs


    Coach99

    Ich sehe es wie Dirk und viele andere:


    Großfeld in der D ist unmöglich und für eine altersgerechte Ausbildung der Kinder schädlich!


    Ich bin heilfroh, dass es bereits Verbände gibt, die dieses erkannt haben. Auch wenn wir einige antiquierte Bestimmungen in Brandenburg haben - in unserem Fußballkreis wurde z.B. aktuell wieder freigestellt, in der E nicht nur mit den empfohlenen Leichtspielbällen sondern auch mit Erwachsenenbällen zu spielen - ist diese Frage bei uns aus meiner Sicht optimal geregelt:


    Auch in der D ausschließlich Kleinfeldfussball mit den vielen Ballkontakten des einzelnen Spielers und den sonstigen bekannten Vorteilen. :thumbup:

    Habe auch noch etwas Neues zu bieten :D


    Hier die Einteilung in Brandenburg, wobei es selbts hier in den Fußballkreisen noch Unterschiede gibt (ab Landesebene ist es aber einheitlich):


    - Kreisklasse
    - Kreisliga
    - Landesklasse
    - Landesliga (höchste Spielklasse E und D-Junioren)
    - Brandenburgliga (höchste Spielklasse ab C-Junioren)


    Danach geht es analog der anderen Landesverbände weiter.


    Im wenige Kilometer entfernten Berlin sieht das Ganze schon wieder anders aus X(.


    Generell kann man bei uns davon ausgehen, dass Mannschaften auf Kreisebene nicht ganz so stark sind und dass man auf Landesebene im Regelfall auf starke bis sehr starke Mannschaften trifft.


    An Sascha eine Gegenfrage:


    Habt ihr auch so unselige Unterschiede. Neben den Einteilungen der Spielklassen sind das ja auch Regeln, Punktspielbetrieb ja/nein, Auf- und Abstieg ja/nein, Großfeld/Kleinfeld...


    Schöne Grüße


    Coach99

    Hallo Andre,


    eine ganz schwierige und wichtige Frage zugleich!


    Wie kann ein Verein eine erfolgreiche Gesamtkonzeption (und hierbei meine ich nicht nur sportlichen Erfolg und Ausbildung der Kicker (mein Leib- und Magenthema) sondern auch ein Erfüllen der gesellschaftlichen Aufgaben) umsetzen, ohne die individuellen Stärken und Kreativität einzuschränken.


    Generell bin ich der Auffassung, dass es gerade im Kinder- und Jugendfussball eine einheitliche Vereinsphilosophie geben muss, an die sich auch alle halten müssen und wo es auch die Möglichkeit geben sollte, Grenzüberschreitungen zu sanktionieren.


    Aber machen wir uns nichts vor, das ist in der Praxis nicht einfach umzusetzen:


    In den meisten Vereinen herrscht chronischer Trainermangel, es gibt keine festangestellten Trainer und es ist daher schwer, im Wege von Weisungsbefugnis zu arbeiten. Man geht dann ja das Risiko ein, dass einen auch ein insgesamt sehr guter Trainer verlassen würde, wenn man ihm zu sehr auf die Füße tritt .


    Hier kann man meiner Ansicht nach nur mit Überzeugungsarbeit und Sanktionen bei starken Regelverstössen arbeiten:


    Wir haben zum Beispiel vor zwei Jahren fristlos die Zusammenarbeit mit einem Jugendtrainer beendet, der sich zu einer Tätlichkeit gegen einen Spieler, der ihm - vermutlich sogar mit Absicht - aus nächster Nähe einen Ball ins Gesicht gedonnert hat. Die Kurzschlusshandlung im Affekt mag zwar einerseits aus der Situation erklärbar sein, aber dazu darf man sich doch nicht hinreissen lassen!


    Außerdem wird eingegriffen, wenn Kinder- und Jugendfussball mit Erwachsenenfussball verwechselt wird und wenn auch die Aus- und Weiterbildungsangebote nicht genutzt bzw. die Erkenntnisse hieraus nicht umgesetzt werden. In einem Fall wurde durch die Jugendleitung bei einem Trainer auch schon mit einem Coachings durch einen erfahrenen Kinder- und Jugendtrainer gearbeitet, der beim Training beobachtend und unterstützend tätig war.


    Eine adäquate Vergütung wäre natürlich ein Baustein, die Weisungsbefugnis des Vereins für den Trainer akzeptabler zu gestalten, doch welcher Verein kann sich so etwas schon leisten?


    Extrembeispiele, bei denen man den Hammer rausholen muss (s.o.) sind ja zum Glück eher selten und häufig passieren Fehler ja aus Unwissenheit (hierbei schliesse ich mich explizit ein), so dass der Betreffende ja meist froh ist, wenn er Hilfe bekommt (z.B. durch Trainerschulungen, Gespräche mit erfahrenen Kollegen). Deshalb ist auch diplomatisches geschick gefragt und man muss sich von Vereinsseite immer auch in den Trainer hereinversetzen, der ja aus seiner Sicht das Beste macht, seine Freizeit opfert und zumeist auch noch ordentlich Geld in sein Ehrenamt steckt.


    Wichtig ist auch der regelmäßige Austausch zwischen den Trainern, man ist ja häufig eher geneigt, einen Ratschlag eines Kollegen aufzunehmen als sich etwas aufdrücken zu lassen. Deshalb muss der Vorstand/die Jugendleitung versuchen, besonders geeignete und akzeptierte Kollegen in solche Fragestellungen einzubinden.


    Leider habe ich also auch kein Patentrezept, sondern nur ein paar Anregungen.


    Schöne Grüße
    Coach99

    Ein kurzer Nachsatz, um bezüglich der Trainerausbildung nicht mißverstanden zu werden:


    Ich kenne wie alle auch sehr gute Trainer, die aus unterschiedlichen Gründen keine Trainerschein gemacht haben, bin aber auch davon überzeugt, dass diese noch besser wären, wenn sie regelmäßig durch Aus- und Weiterbildung unterstützt würden. :D

    Sehe es wie Chris. In altersgerechten Spielformen kann man schon in den jüngeren Altersklassen taktische Elemente einbauen, ohne die Kinder zu überfordern.


    Ich benutze auch bei meiner E ab und zu die Taktiktafel, um zu erläutern, wie ich mir bestimmte Spielsituationen vorstelle. Das ist sehr hilfreich, zuletzt hat mir noch ein Kind gesagt, dass es jetzt verstanden hat, was ich auf dem Platz meinte (und offensichtlich nicht richtig rüberbekommen habe).


    Die Kids haben schon in der F verstanden, dass wir nicht wollen, dass ein Verteidiger nur hinten stehen bleibt. Das Absichern durch einen Mittelfeldspieler beim Vorstoß des Verteidigers klappt sehr gut, ebenfalls das Verschieben (was ich aber nie so nenne, da die Kids das nicht verstehen würden).


    Das nur als Beispiele, auch die Bildung von Gruppen wird bei uns in Spielformen geübt und die Kids setzen es immer besser um.


    Das Wichtigste sind aus meiner Sicht eine kindgerechte Sprache (hatte mal einen Co, bei dem sogar ältere Spieler manchmal nur Bahnhof verstanden haben X( ) und die Schulung taktischer Elemente in Spielformen, ohne dabei die Kreativität der Kids zu unterdrücken.


    Außerdem sollte man nie die natürliche Spielintelligenz von talentierten Kids unterschätzen. Ich habe mir zuletzt noch einmal Aufzeichnungen von Spielen angesehen und da haben die Jungs ganz tolle Spielzüge umgesetzt, die man Zehnjährigen nie und nimmer beibringen würde, sondern die sie halt aus dem Gefühl entwickelt haben. :D


    Die mangelnde Ausbildung der Trainer gerade in kleinen Vereinen wurde ja schon angesprochen. Auch wenn viele in diesem Forum schon die Auffassung vertreten haben, dass man nicht zwingend einen Trainerschein braucht, sehe ich persönlich eine laufende Aus- und Weiterbildung als essentiell für eine langfristig gute und vor allem auch strukturierte Trainingsarbeit an. Klar habe auch ich viele der Trainingsinhalte auch schon vor der Trainerausbildung so gemacht, für meine Person kann ich aber sagen, dass ich regelmäßig gute Anregungen im Rahmen der Weiterbildungen bekomme, die ich so oder abgewandelt auch in der Arbeit mit den Kids einsetze.


    Klar gibt es auch viele Kinder- und Jugendtrainer mit Schein, die ein verkapptes Erwachsenentraining machen, aber zumindest in unserem Verein haben wir auch nach Einschätzung von Externen einen Qualitätssprung gemacht, seit wir (seit mehreren Jahren) allen Trainern eine Trainerausbildung ermöglichen bzw. vorschreiben und auch im Verein Fortbildungs(pflicht)veranstaltungen durchführen, die das Angebot des Verbandes ergänzen.


    Letzteres finde ich auch deshalb gut, weil man dann seine Weiterbildungsstunden ohen großen Fahrtaufwand durchführen kann und es seltener vorkommt, dass man wegen beruflicher Verpflichtungen nicht an weiter entfernten Fortbildungen teilnehmen kann.


    Schöne Grüße
    Coach99

    In unserer Region ist es üblich, Startgebühren zur Finanzierung der Hallenzeiten, der Pokale und ggf. Medaillen zu erheben und es wird auch akzeptiert.


    Nehme ich keine Startgebühr (bei unserem Team gibt es für jedes Kind eine Medaille, für alle Mannschaften eine Urkunde, für die ersten drei einen Pokal und außerdem erhalten bester Torwart und bester Spieler ebenfalls eine zusätzliche Medaille und Urkunde), muss ich als Veranstalter die Getränke- und Essenpreise anheben, um wirtschaftlich zu bleiben.


    Wir haben uns - wie viele andere auch - dafür entschieden, lieber sehr familienfreundliche Preise anzubieten, wo sich wirklich jeder (auch mit einer Horde von Geschwistern) ausreichend verpflegen kann.


    Die Kids freuen sich als Andenken über dei Medaillen immer ungemein und möchten sie auch nicht missen. Bis zu einer bestimmten Höhe trägt unser Verein die Startgelder, der Rest wird aus der Mannschaftskasse genommen.


    Funktioniert seit Jahren hervorragend, Kids, Eltern und Trainer sind zufrieden. Aber es kann ja jeder handhaben, wie er es will.


    Schöne Grüße


    Coach99

    Hallo Meistermacher 2009,


    rein für ein Freundschaftsspiel wäre es von uns aus oder zu uns (Brandenburg, im südlichen Berliner "Speckgürtel") schon etwas weit ;), aber für interessante Turniere fährt man ja gerne auch etwas weiter, gerade wenn man auch noch Zusatzprogramm machen kann. :D


    Wir haben bei uns in der C zwei Teams (1X Landesklasse, sehr stark und 1 X Kreisliga entsprechend schwächer) und in der E vier Jahrgangsmannschaften.


    Die 99er Mannschaften spielen beide auf Kreisebene (1X stärker und 1X etwas schwächer) ebenso wie unsere E2 (98er Jahrgang). Meine E1 (Schwerpunkt 98 ) spielt wie die C1 auf Landesebene und ist dort ganz vorne mit dabei und entsprechend spielstark.


    Du siehst, wir haben fast für jeden den passenden Gegner dabei und ich kann gerne auch den Kontakt zu meinen Kollegen herstellen. :D


    Schöne Grüße
    Coach99

    @ madd


    Bei Hertha BSC wird geduzt (zumindest bis einschließlich U11, die anderen Trainer unseres ortsansääsigen Bundesligisten habe ich noch nicht persönlich kennengelernt, gehe aber davon aus, dass die es ähnlich handhaben werden.)


    Schöne Grüße


    Coach99